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DE1295256B - Ein- und ausrueckbare Sperrvorrichtung zum Anhalten einer getriebenen Welle - Google Patents

Ein- und ausrueckbare Sperrvorrichtung zum Anhalten einer getriebenen Welle

Info

Publication number
DE1295256B
DE1295256B DE1963B0071599 DEB0071599A DE1295256B DE 1295256 B DE1295256 B DE 1295256B DE 1963B0071599 DE1963B0071599 DE 1963B0071599 DE B0071599 A DEB0071599 A DE B0071599A DE 1295256 B DE1295256 B DE 1295256B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
locking
pawl
ratchet wheel
damping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963B0071599
Other languages
English (en)
Inventor
Wanner Rudolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boewe Boehler and Weber KG
Original Assignee
Boewe Boehler and Weber KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boewe Boehler and Weber KG filed Critical Boewe Boehler and Weber KG
Priority to DE1963B0071599 priority Critical patent/DE1295256B/de
Priority to GB1694164A priority patent/GB1029115A/en
Publication of DE1295256B publication Critical patent/DE1295256B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D71/00Mechanisms for bringing members to rest in a predetermined position
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
    • F16H27/04Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine ein- und ausrückbare Sperrvorrichtung zum Anhalten einer getriebenen Welle, wobei zueinander versetzt angeordnete und zeitlich nacheinander einrückbare Sperrkörper vorgesehen sind.
  • Eine solche Sperrvorrichtung ist beispielsweise bekannt als Rücklaufsperre für Kraftfahrzeuge. Hierbei sind jedoch, entsprechend der Funktion dieser Sperre, die beiden Sperrkörper in entgegengesetzte Richtungen wirkend angeordnet. Bei einer anderen bekannten Vorrichtung sind zwei Sperrkörper in derselben Richtung wirkend angeordnet. Die Anordnung hat jedoch lediglich die Aufgabe, das Anhalten eines Gesperrerades innerhalb eines bestimmten Winkelbereiches noch zu ermöglichen, wenn die erste Schaltklinke nicht richtig oder rechtzeitig in seinen Zahnkranz eingegriffen hat.
  • Bei einer anderen Sperrvorrichtung ist die Sperrklinke elastisch nachgiebig gelagert, um den Anhaltestoß aufzufangen und Brüche des Sperrklinkenbolzens zu vermeiden. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die elastische Lagerung der Sperrklinke infolge ihrer Federwirkung die Energie des Anhaltestoßes, die sie aufgenommen hat, zu einem großen Teil wieder abgibt, so daß das angehaltene Maschinenteil aus der eigentlichen Anhaltestellung wieder herausgedrückt wird und Schwingungen entstehen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sperrvorrichtung so auszubilden, daß mit ihr schnelllaufende Maschinenteile sehr rasch und an einer genau vorbestimmten Stelle ohne große Erschütterung angehalten werden können. Das von der Erfindung zu lösende Problem ergibt sich beispielsweise bei Schneidemaschinen für Endlosbahnen. Bei solchen Maschinen ist eine Vorschubeinrichtung ständig zu beschleunigen und wieder anzuhalten. Im Interesse einer hohen Schnittgenauigkeit und einer möglichst hohen Leistung muß die Einrichtung stets an einer genau vorbestimmten Stelle und äußerst rasch zum Anhalten gebracht werden. Der Anhaltestoß führt zu Schwingungserscheinungen, die Ungenauigkeiten beim Papiervorschub und Beschädigungen der Lochung der Papierbahn zur Folge haben. Bei solchen Schneidemaschinen löst die Erfindung daher das Problem, die Vorschubgenauigkeit bei hohen Leistungen im Rahmen der geforderten Toleranzen zu halten, und ganz allgemein eine mit hoher Leistung angetriebene Welle sehr rasch und an einer genau bestimmten Stelle ohne merkliche Erschütterung anzuhalten.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Probleme besteht in der Kombination folgender, teilweise an sich bekannter Merkmale, nämlich daß beide Sperrkörper der Sperrvorrichtung in derselben Richtung wirkend angeordnet sind, daß der zuerst wirksam werdende Sperrkörper eine hydraulische Dämpfungsvorrichtung aufweist und daß der andere Sperrkörper unnachgiebig ist. Durch die hydraulische Dämpfungsvorrichtung, gegen welche sich der zuerst wirksam werdende Sperrkörper abstützt, wird die Energie des Anhaltestoßes weitgehend aufgezehrt, so daß die angetriebene Welle bzw. das mit ihr verbundene Gesperrelement sich verhältnismäßig sanft gegen den anderen, unnachgiebigen Sperrkörper anlegt, der die eigentliche Anhaltestellung bestimmt.
  • Es ist zwar bereits ein hydraulischer Antrieb einer Schaltklinke bekannt. Hierbei dient jedoch das hydraulische Medium als ein inkompressibles übertragungsglied für die mechanische Energie. An eine Verwendung des hydraulischen Mediums als dämpfendes, d. h. energieverzehrendes Element ist bei dieser bekannten Anordnung nicht gedacht.
  • Im Rahmen der Erfindung kann die Dämpfungsvorrichtung als ein Dämpfungszylinder od. dgl. ausgebildet sein mit einer Austrittsöffnung, die im Hubbereich eines mit dem Sperrkörper verbundenen Kolbens liegt und eine in Richtung Kolbenhub sich verjüngende Dreieckform aufweist. Bei einer anderen Variante der Erfindung kann die Dämpfungsvorrichtung auch darin bestehen, daß in den Anschlagflächen eines Gesperrerades jeweils ein diese Fläche durchsetzender kolbenartiger Stift angeordnet ist, auf den der nachgiebige Sperrkörper auftrifft und dessen rückwärtiges Ende mit einem hydraulischen Polster in Verbindung steht. Die Betätigung bzw. Steuerung der Sperrklinken kann in bekannter Weise erfolgen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen prinzipiellen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Umsetzen einer fortlaufenden in eine intermittierende Drehung, F i g. 2 und 3 einen Längs- und Querschnitt durch ein konstruktives Ausführungsbeispiel eines Arretiergesperres für die Vorrichtung gemäß F i g. 1, F i g. 4 einen schematischen Querschnitt durch eine Dämpfeinrichtung innerhalb eines Klinkensperrzahnrades und F i g. 5 eine schematische Seitenansicht einer gedämpft gelagerten Sperrklinke.
  • Im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 ist ganz schematisch eine Vorrichtung zum Umsetzen einer fortlaufenden in eine intermittierende Drehung gezeigt, die geeignet ist, besonders bei schnellaufenden Arbeitsmaschinen zur wiederholt schnell abschaltbaren Verbindung der Antriebs- mit der Abtriebsseite angewendet zu werden. Dabei ist angenommen, daß die Antriebswelle 2 durch einen Keilriemenantrieb über das Antriebsrad 1 bewegt wird. Am Ende dieser Antriebswelle 2 befindet sich auf dem Keilwellenansatz 3 eine Reibscheiben-Rutschkupplung 4, die auf beiden Seiten mit Reibbelägen 5 versehen ist. Vorzugsweise werden ölgetränkte Filzscheiben verwendet.
  • Auf der Abtriebswelle 11 ist das Sekundärteil 7 der Reibkupplung befestigt, das zugleich als Gesperrerad für die Arretierung der Abtriebswelle 11 ausgebildet sein kann. Mit diesem Gesperrerad 7 ist über mehrere Bolzen 9 das andere Kupplungsteil 6 verbunden, das mit Hilfe der Federn 8 gegen die Reibscheiben 5 gedrückt wird. Die Vorspannung der Federn 8 kann mit Hilfe der Einstellmittel 10 verändert werden. Auf alle Fälle ist die Einstellung der Friktion so durchzuführen, daß bei freigegebener Abtriebswelle 11 eine schlupffreie Mitnahme des Kupplungsteiles 7 über die Scheiben 6 und 5 erfolgt.
  • Auf der Abtriebswelle 11 befindet sich eine Steuereinrichtung, beispielsweise eine Steuerscheibe 12, die ein Programm darüber enthält, wie weit die Abtriebswelle 11 verdreht werden soll. Die Steuerscheibe 12 enthält Ausstanzungen für ein bestimmtes Schneidprogramm, die von der Fotozellensteuerung 13, 14 abgetastet werden. Die dadurch gewonnenen Impulse werden zur Arretierung des Gesperrerades 7 benutzt. Wenn also an der Steuerscheibe 12 eine Stellung der Abtriebswelle 11 erreicht wird, die ein sofortiges Anhalten der Abtriebswelle 11 erforderlich macht, wird ein Kontakt ausgelöst, der das Gesperrerad 7 oder eine sonstige Anordnung sofort arretiert.
  • Es ist leicht einzusehen, daß bei dieser Anordnung der Steuereinrichtung 12 bis 14 auf der Abtriebswelle es nicht darauf ankommt, ob die Kupplung 4 bis 10 einen Schlupf besitzt oder möglicherweise unregelmäßig einrastet bzw. das Drehmoment überträgt, weil ein Stillstand der Abtriebswelle 11 immer nur in dem Augenblick erfolgen kann, wenn die Steuerscheibe 12 die ihr für das Abschalten der Abtriebswelle 11 vorgegebene Stellung erreicht hat.
  • Wenn aber eine solche Getriebeanordnung in einer sehr hohen Geschwindigkeit umlaufen soll, dann würde der plötzliche Anhaltestoß der Abtriebswelle 11 zu Torsionsschwingungen führen, die eine Ungenauigkeit der Papierführung zur Folge hätten. Um diesen Anhaltestoß so zu vermindern, daß keine Torsionsschwingungen gefährlicher Art mehr auftreten können, sieht die Erfindung vor, daß das Gesperrerad 7 unter Dämpfungswirkung gesperrt wird.
  • Im Ausführungsbeispiel der F i g. 2 und 3 wird davon ausgegangen, daß dem Gesperrerad 7 zwei Sperrklinken 20 und 30 zugeordnet werden. Die Sperrklinke 30, die bei 31 schwenkbar gelagert ist, entspricht einer normalen unnachgiebigen Sperrklinke, welche die endgültige Arretierungsstellung des Gesperrerades 7 bedingt. Sie wird von einem Elektromagneten 41 gegen die Wirkung der Feder 42 betätigt. Um den harten Auftreffstoß an dieser Sperrklinke 30 zu vermeiden, ist zusätzlich eine nachgiebige Sperrklinke 20 vorgesehen, die beispielsweise von einem Elektromagneten 23 betätigt wird und in einer Schwinge 32 geführt ist. Die Schwinge 32 ist aus der Abtriebswelle 11 gelagert. Sie besitzt einen Ansatz 33 zur Führung der Sperrklinke 20, welche ihrerseits eine Kurvenbahn 34 aufweist, die am Ankerstift 35 des Magneten 23 entlanggleitet.
  • Wenn die nachgiebige Sperrklinke 20 in den Eingriff mit den Zähnen des Gesperrerades 7 gebracht wird, dann erfolgt eine Mitnahme der Schwinge 32 im Sinne der Drehbewegung des Gesperrerades 7, wodurch eine Kolbenstange 36 bewegt wird, die in dem Dämpfungszylinder 37 geführt und mit einem Kolben 38 versehen ist. Dieser Kolben 38 kann durch eine Feder 39 belastet sein. Der Dämpfungszylinder 37 ist bei 40 schwenkbar gelagert. Sein wesentlicher Zweck besteht lediglich darin, den Auftreffstoß zwischen der Sperrklinke 20 und dem Gesperrerad 7 zu dämpfen, bis die unnachgiebige Sperrklinke 30 in Anlagekontakt mit dem entsprechenden Zahn des Gesperrerades 7 gelangt. Der Dämpfungszylinder 37 weist schlitzartige Austrittsöffnungen 43 auf, durch die das verdrängte hydraulische Medium in den umgebenden Raum 44 entweichen kann, um von dort beim Rückhub wieder in den Zylinder 37 zurückfließen. Die Öffnungen 43 besitzen Dreiecksform, um eine variable Dämpfungswirkung in Abhängigkeit vom Weg des Kolbens 38 zu erzielen. Dabei ist der Zylinder 37 über das Gelenk 40 in einer Stopfenschraube 45 gelagert, welche die Abflußöffnung für das hydraulische Medium verschließt.
  • Im Ausführungbeispiel der F i g. 2 ist darüber hinaus vorgesehen, die Steuerscheibe 12 als eine eingekerbte Scheibe vorzusehen, in deren Umfang schlitzartige, radial verlaufende Aussparungen in einer Teilung angeordnet sein können, die der Teilung der Mitnehmerdorne für die randgelochte Papierbahn entspricht. An dieser Scheibe zählt man mit einer elektronischen Steuervorrichtung eine Anzahl von Markierungen, die der vorgegebenen Vorschublänge entspricht. Kurz vor Ende des Vorschubes wird ein den Magneten 23 erregender Kontakt ausgelöst, der die nachgiebige Sperrklinke 20 einschaltet. Bei der letzten Markierung wird hingegen die unnachgiebige Sperrklinke 30 über den Magneten 41 eingeschaltet und dadurch der Stillstand der Vorschubeinrichtung an einer genau definierten Stelle erschütterungsfrei erreicht.
  • Im Ausführungsbeispiel der F i g. 4 ist eine andere Dämpfungseinrichtung beispielsweise dargestellt. Das Gesperrerad 7 ist nur in einem Ausschnitt in Seitenansicht gezeigt. Danach befindet sich in jedem Schaltzahn 15 des Gesperrerades 7 ein kolbenartiger Stift 16, auf dessen freies Ende die Anschlagfläche 22 der Sperrklinke 20 einwirkt. Durch das Auftreffen dieser Schaltklinke 20 wird der kolbenartige Stift 16 in den Zahn 15 gegen die Wirkung der Feder 17 sowie eines hydraulischen Mediums bewegt, das in der Kammer 18 vorgesehen ist. Das verdrängte Medium kann durch die düsenartige Abflußbohrung 19 entweichen und auf irgendeine Art und Weise wieder in den Hohlraum 18 zurückgelangen. Mit Hilfe dieses Stiftes 16 wird der Auftreffstoß zwischen der Sperrklinke 20 und der Anschlagfläche 21 des einzelnen Klinkenzahnes 15 wesentlich gedämpft. Die Reibung der Kupplung 4 bis 10 gemäß F i g. 1 ist in jedem Fall so groß, daß eine definierte Endstellung zwischen der Sperrklinke 20 und dem Schaltzahn 15 herbeigeführt wird, indem beispielsweise die beiden Anschlagflächen 21 und 22 aneinanderliegen.
  • Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 5 wird die Umkehr der Idee gemäß F i g. 4 dargestellt, wonach die Sperrklinke 20 abgefedert ist, während sich im Gesperreradzahn 15 keine Dämpfungseinrichtung befindet. Die Sperrklinke 20 ist im Lager 24 schwenkbar gelagert. Sie kann mit Hilfe der Steuereinrichtung 23 auf- und abgeschwenkt werden. Der Auftreffstoß zwischen den Anschlagflächen 21 und 22 wird über die Sperrklinke 20 auf das Lager 24 übertragen, an dem sich ein Druckbolzen 25 befindet, dessen Kolben 27 in einer Dämpfungseinrichtung 26 geführt ist. Hierbei ist der Kolben 27 in einem Zylinder 26 geführt und durch eine Feder 28 belastet. Wird der Kolben 27 durch den Schaltzahn 15 gegen die Feder 28 bewegt, dann erfolgt eine Verdrängung des im Zylinder 26 befindlichen hydraulischen Mediums, beispielsweise durch ein Ventil 29, auf die andere Seite des Kolbens 27. Um eine genaue Stellung des Gesperrerades 7 zu ermöglichen, befindet sich im Zylinder 26 der Anschlag 41, gegen den der Kolben 27 auftrifft, so daß eine weitere Bewegung ausgeschlossen wird. Wird die Sperrklinke 20 durch das Gestänge 23 aufwärts bewegt und aus dem Eingriff mit dem Schaltzahn 15 gebracht, dann kann die Feder 28 den Kolben 27 wieder .in seine ursprüngliche Stellung zurückdrücken. Das dadurch verdrängte hydraulische Medium kann durch eine andere, nicht dargestellte Ventilanordnung, beispielsweise ein weiteres Kugelventil 29, wieder auf die Federseite des Kolbens 27 geführt werden, um den Kolben für die nächste Dämpfungsarbeit bereit zu machen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Ein- und ausrückbare Sperrvorrichtung zum Anhalten einer getriebenen Welle, wobei zwei zueinander versetzt angeordnete und zeitlich nacheinander einrückbare Sperrkörper vorgesehen sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, teilweise an sich bekannter Merkmale, daß beide Sperrkörper (20, 30) in derselben Richtung wirkend angeordnet sind, daß der zuerst wirksam werdende Sperrkörper (20) eine hydraulische Dämpfungsvorrichtung aufweist und daß der andere Sperrkörper (30) unnachgiebig ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsvorrichtung einen Dämpfungszylinder (37) mit einer Austrittsöffnung (43) aufweist, die im Hubbereich eines mit dem Sperrkörper (20) verbundenen Kolbens (36, 38) liegt und eine in Richtung Kolbenhub sich verjüngende Dreieckform aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Anschlagflächen (21) eines Gesperrerades (7) jeweils ein diese Fläche durchsetzender kolbenartiger Stift (16) angeordnet ist, auf den der nachgiebige Sperrkörper (20) auftrifft und dessen rückwärtiges Ende mit einem hydraulischen Polster (18) in Verbindung steht.
DE1963B0071599 1963-04-23 1963-04-23 Ein- und ausrueckbare Sperrvorrichtung zum Anhalten einer getriebenen Welle Pending DE1295256B (de)

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