DE1240945B - Schaltungsanordnung zur Steuerung und UEberwachung von Koppelvielfachen in Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Steuerung und UEberwachung von Koppelvielfachen in FernsprechvermittlungsanlagenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
HOIh
H04q
Deutsche Kl.: 21 a3 - 22/10
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
St 24139 VIII a/21 a3
15. Juli 1965
24. Mai 1967
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Steuerung und Überwachung von aus Haftrelais
aufgebauten Koppelvielfachen in nach dem Leitaderverfahren mit Anbieten und Zugreifen arbeitenden
Fernsprechvermittlungsanlagen.
In den bekannten nach dem Leitaderverfahren arbeitenden Fernsprechvermittlungsanlagen werden
die Verbindungsauswahl, die Festlegung und Durchschaltung eines Verbindungsweges innerhalb eines
Koppelnetzes in zwei Schritten vorgenommen. Nach der Wahl und der Ansteuerung des gewünschten Teilnehmers
über das Markiernetz wird als erster Schritt ein Anbietzeichen zumeist vom Ziel zurück zum
Ursprung gegeben, welches sich von Koppelstufe zu Koppelstufe über alle zu der Zeit freien und für eine
Verbindungsherstellung zum gewünschten Teilnehmer in Frage kommenden Verbindungswegteilstücke auffächert.
Der zweite Schritt umfaßt den Zugreifvorgang, bei dem das Zugreifzeichen in entgegengesetzter
Richtung einen ganz bestimmten Verbindungsweg auswählt. Das Zugreifzeichen bewirkt in jeder Koppelstufe
die Anschaltung eines Markierers, der mittels einer Auswählkette die zuerst erreichte, mit einem
Anbietzeichen versehene Leitung auswählt und an diese wiederum das Zugreifzeichen anschaltet.
Solche Vorgänge erfolgen nacheinander in allen Koppelstufen, bis ein bestimmter Verbindungsweg
durch das ganze Koppelnetz festgelegt ist. Die Koppelelemente selbst können entweder sofort je Stufe
oder auch nach Festlegen des gesamten Verbindungsweges für alle Stufen gemeinsam auf einen
Durchschaltebefehl hin betätigt werden. Die Koppelelemente werden üblicherweise in über die Signaloder
Belegungsadern verlaufenden Stromkreisen gehalten. Das bedeutet, daß im Gegensatz zu Schrittschaltwählern
nach Herstellung der Verbindung Haltestrom für die Koppelelemente benötigt wird.
Dieser Stromverbrauch während des Gespräches läßt sich bekanntlich auch bei den bekannten nach dem
Leitaderverfahren arbeitenden Fernsprechvermittlungsanlagen vermeiden, wenn als Koppelelemente
Haftrelais verwendet werden. Diese benötigen zur Einstellung oder Auslösung nur einen Stromstoß bestimmter
Mindestgröße. Allerdings kann ein Fehler des Haftrelais oder seiner Steuereinrichtung nicht
sogleich erkannt werden; das Haftrelais wird dabei z. B. nicht eingestellt oder ausgelöst. Daher ist es
üblich, die Einstellung und Auslösung des Haftrelais zu überwachen.
Es ist durch die deutsche Auslegeschrift 1186 515 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung von Koppelanordnungen
in Fernmeldevermittlungsanlagen be-Schaltungsanordnung zur Steuerung und
Überwachung von Koppelvielfachen in
Fernsprechvermittlungsanlagen
Überwachung von Koppelvielfachen in
Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Herbert Heitmann, Stuttgart-Feuerbach
kannt, bei denen an den Kreuzpunkten Koppelelemente mit Hafteigenschaften verwendet werden,
die durch einen Stromimpuls einer Richtung betätigt und durch einen Stromimpuls entgegengesetzter
Richtung abgeworfen werden. Mit dieser bekannten Schaltungsanordnung wird angestrebt, den für das
Auslösen von Verbindungen benötigten Schaltungsaufwand zu vermindern, indem das bei der Einstel-
lung vorsorglich mittels Ruhekontakten der Koppelelemente abgeschaltete Auslösepotential für die in
Aufbaurichtung folgende Koppelstufe bei der Auslösung wieder angeschaltet und indem dann nach
dem Reißlinienprinzip ausgelöst wird.
Eine Überwachung der Durchschaltung oder der Auslösung der Koppelelemente erfolgt jedoch nicht.
Durch die deutsche Auslegeschrift 1198 421 ist ferner ein Verfahren zur Kontrolle der Durchschaltung
von Sprechwegen in mehrstufigen Koppelanordnungen von Femsprechwählanlagen bekannt, bei dem
das Auftreten des an mindestens eine Ader des Sprechweges angeschalteten Prüfpotentials bereits
nach der Einstellung von n — l Koppelelementen kontrolliert wird, wobei die Auswahl der n —1 in
Reihe geschalteten Koppelelemente zyklisch oder nach einem Prüfprogramm wechselt. Mit diesem Verfahren
kann mit Sicherheit ein nicht ausgelöstes Verbindungsteilstück nur dann festgestellt werden, wenn
ein derartiger zyklischer Wechsel oder ein derartiges Prüfprogramm bei jedem Durchschaltevorgang vorgenommen
wird. Eine derartige Prüfung erfordert jedoch eine viel zu große Zeit für den gesamten
Durchschaltevorgang. Ferner sind komplizierte Einrichtungen nötig, die diesen zyklischen Wechsel oder
die Ausführung des Prüfprogramms bewirken.
Eine weitere bekannte Schaltungsanordnung (deutsche Auslegeschrift 1186 516) verhindert bei mit
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Kreuzpunkt-Haftrelais versehenen Matrizen Doppelbelegungen dadurch, daß ein nicht zur Betätigung
eines Haftrelais ausreichender Vorimpuls an je eine Spalten- und je eine Zeilenleitung gelegt wird und
an die Spalten- bzw. Zeilenleitungen je eine gemeinsame Prüfeinrichtung angeschaltet ist, die die infolge
einer Doppelbelegung geänderte Amplitude des Vorimpulses auswertet. Eine derartige Schaltungsanordnung
eignet sich jedoch nur für die Erkennung einer Doppelansteuerung von Spaltenleitungen bzw. Zwischenleitungen,
nicht aber für eine Durchschalte- oder Auslösekontrolle.
Es ist ferner eine Schaltungsanordnung zum Rückstellen von in Matrixform als Koordinatenwähler für
Fernmeldevermittlungsanlagen geschalteten Mehrankerhaftrelais vorgeschlagen worden (deutsche Auslegeschrift
1213 007), deren einzelne Kontakte über den Koordinaten der Matrix zugeordnete Schaltergruppen
durchgeschaltet werden und deren Freiprüfung nach Unterteilung der Matrix in mehrere
Untermatrizen gruppenweise durch Anschalten einer die gleiche Zahl von Koppelpunkten wie eine Untermatrix
aufweisende Prüfmatrix mit Hilfe einer Gruppenaufrufschalter enthaltenden Prüfsteuermatrix
erfolgt.
Bei dieser vorgeschlagenen Schaltungsanordnung ist eine Rückstellsteuermatrix vorhanden, die ebenso
wie die Prüfmatrix die gleiche Anzahl von Koppelpunkten wie eine Untermatrix aufweist und durch
Ansteuern der bereits für die Durchschaltung vorhandenen und der Y-Koordinate der Matrix zugeordneten
Schalter sowie durch Ansteuern der der Freiprüfung dienenden Gruppenaufrufschalter die Rückstellung
der Mehrankerhaftrelais bewirkt.
Bei dieser Schaltungsanordnung ermöglicht ferner die Rückstellsteuermatrix zusammen mit der Prüfmatrix
die Kontrolle einer ordnungsgemäß erfolgten Durchschaltung eines Mehrankerhaftrelais. Eine
Kontrolle einer ordnungsgemäß erfolgten Auslösung eines Haftrelais wird jedoch nicht durchgeführt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Schaltungsanordnung zur Steuerung und Überwachung
von aus Haftrelais aufgebauten Koppelvielfachen in nach dem Leitaderverfahren mit Anbieten
und Zugreifen arbeitenden Fernsprechvermittlungsanlagen zu schaffen, bei der die Steuerung der
Koppelvielfache derart erfolgt, daß die Einstellung und die Auslösung der Koppelrelais in einfacher
Weise überwacht werden kann, und bei der die Nachteile der geschilderten bekannten Anordnungen vermieden
werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß
a) für das Anbieten und für das Zugreifen zwei
verschiedene Signaladern (Anbietader und Zugreifader) verwendet werden, daß
b) die Zugreifader sowohl zur Einstellung als auch zur Auslösung der Koppelrelais dient und
daß
c) über die Zugreifader und über die ihr zugeordneten in Reihe geschalteten Ruhekontakte der
zu einem Ausgang eines Koppelvielfachs gehörenden Koppelrelais der Einstell- und Auslösevorgang
überwacht wird.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist in jedem Koppelvielfach jede ankommende Anbietader
über ein Entkoppelsschaltmittel mit einem gemeinsamen Punkt und dieser jeweils über zweite
in Reihe geschaltete Ruhekontakte der zu einem Ausgang des Koppelvielfachs gehörigen Koppelrelais mit
den abgehenden Anbietadern verbunden.
Für eine derartige Schaltungsanordnung bietet sich insbesondere die Verwendung von Haftrelais mit Kugelankerkontakten an, die innerhalb eines Röhrchens neben einem Arbeitskontakt auch einen Ruhekontakt aufweisen.
Für eine derartige Schaltungsanordnung bietet sich insbesondere die Verwendung von Haftrelais mit Kugelankerkontakten an, die innerhalb eines Röhrchens neben einem Arbeitskontakt auch einen Ruhekontakt aufweisen.
ίο Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbiespiels
näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine mehrstufige Koppelanordnung und einen in bekannter Weise zu ihrer Steuerung und
erfindungsgemäß zu ihrer Überwachung dienenden Markierer in Übersichtsdarstellung;
F i g. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung eines Koppelvielfachs der in F i g. 1 dargestellten Koppelanordnung.
Die in F i g. 1 gezeigte Koppelanordnung besteht aus mehreren Koppelstufen KSl, KS 2 ... KSn, von
denen jeweils nur ein Koppelvielfach dargestellt ist. Der Eingang der Koppelanordnung ist mit einer Teilnehmerschaltung
TS verbunden, von der aus das Anbietpotential an das Koppelvielfach KSl angelegt
wird. Dieses Anbietpotential durchläuft in bekannter Weise alle Koppelstufen und erscheint am Ausgang
der Koppelanordnung, d. h. am Ausgang des Koppelvielfachs KSn, an den eine Übertragung ÜT angeschlossen
ist. Nach Auswahl eines Ausgangs wird von der Übertragung ÜT her das Zugreifzeichen an
das Koppelvielfach KSn gelegt. Ein (elektronischer) Schrittschalter Λ( T im Markierer M steht im Ruhezustand
auf dem Schritt η und steuert während des Markiervorganges nacheinander bis Schritt 1 über
Leseadern L und Einstelladern £ alle Koppelstufen KSn bis KSl an. Dabei wird mittels einer im Markierer
M befindlichen, nicht dargestellten Auswahleinrichtung in bekannter Weise eines der freien Verbindungsteilstücke
innerhalb jeweils eines Koppelvielfache ausgewählt und durchgeschaltet.
Die erfolgreiche Einstellung der betreffenden Koppelelemente wird bei der Erfindung mittels einer
Überwachungseinrichtung ÜE überwacht, die über eine Uberwachungsader Ü an alle Koppelvielfache
der Koppelanordnung angeschlossen sein kann.
Abweichend davon kann die Überwachungseinrichtung ÜE auch über einen gesonderten Schrittschalterarm nacheinander an die einzelnen Koppelstufen
angeschaltet werden.
Die Auslösung einer bestehenden Verbindung geschieht dadurch, daß das Zugreifpotential erneut von
der Übertragungsseite her an den betreffenden Ausgang der Koppelanordnung angelegt wird. Der
Schrittschalter A T steuert in diesem Fall über Auslöseadern
A alle Koppelstufen vom Schritt 1 ausgehend an. Während dieses Vorgangs werden die
Verbindungsteilstücke der auszulösenden Verbindung innerhalb aller Koppelstufen in bekannter Weise
nacheinander ausgelöst. Das erfolgreiche Auslösen wird bei der Erfindung wieder mittels der Überwachungseinrichtung
ÜE überwacht.
F i g. 2 zeigt im Auszug den Aufbau eines der in F i g. 1 dargestellten Koppelvielfache. Es sind nur
zwei Eingänge und zwei Ausgänge sowie vier Koppelpunkte gezeigt. Von jedem Eingang bzw. Ausgang
ist nur eine Leitader m, im folgenden Anbietader genannt, und eine Leitader d, im folgenden Zugreifader
genannt, dargestellt; die Adern a, b, c sind nicht
5 6
dargestellt. Es werden als Koppelrelais Haftrelais Kl das Anbietpotential nicht mehr über die abgehende
bis K4 mit je zwei Wicklungen I, II verwendet. Die Anbietader mal das nachgeordnete entsprechende
Wicklung I wird als Einstellwicklung und die Wick- Koppelvielfach erreicht. Mittels des Kontaktes k 13
lung II als Auslösewicklung bezeichnet. Bei den werden die Zugreif ädern dal, del miteinander ver-
Kontaktbezeichnungen weist der Buchstabe und die 5 bunden, so daß damit ein bestimmter Ausgang der
erste Ziffer auf das zugehörige Relais hin, während vorgeordneten Koppelstufe ausgewählt ist. In der
die letzte Ziffer die laufende Kontaktnummer angibt. vorgeordneten Koppelstufe erfolgen dann entspre-
Ferner sind eine Uberwachungsader Ü, eine Aus- chende Vorgänge, sobald der Schrittschalter A T den
löseaderyi, Leseadern Ll, L2 und Einstelladern Ul, vorgeordneten Schritt erreicht hat. Sobald die Ver-
E2 gezeigt, die alle, wie in Fig. 1 angedeutet, mit io bindung vollständig aufgebaut ist, wird auf der Über-
einem Markierer verbunden sind. tragungsseite das Zugreifpotential abgeschaltet.
Von der Teilnehmerseite her liegt negatives An- Zur Auslösung einer Verbindung wird von der Überbietpotential
(beispielsweise —48 V) an den an- tragungsseite her wieder Zugreifpotential an die
kommenden Anbietadern me 1, me 2, sofern die zu- Zugreif ader if der auszulösenden Verbindung gelegt,
gehörigen Ausgänge der vorgeordneten Koppelstufe 15 Über die durchgeschaltete Zugreifader d greift es bis
frei sind. Dieses Anbietpotential wird über Dioden D 9, zur ersten Koppelstufe durch, in der die Auslösung
DlO an einen gemeinsamen Punkt Pl weitergeleitet, beginnt. Der Schrittschalter AT steuert die Auslösevon
dem aus es einerseits über in Reihe geschaltete ader^i des Koppelviefachs KSl an und legt an diese
Ruhekontakte £42, £32 der Relais KA, K3 an die Auslöseader kurzzeitig Erdpotential, das jeweils über
abgehende Anbietader ma 2 und andererseits über in 20 Entkopplungsdioden D 6 bzw. D 7 an Reihenschal-Reihe
geschaltete Ruhekontakte k 22, k 12 der Re- tungen aus den Auslösewicklungen II der zu einem
lais K2, Kl an die abgehende Anbietader mal ge- Ausgang gehörenden Relais .STl, K2 bzw. K3, K4
langt und zur nächsten Koppelstufe übertragen wird. gelangt, wobei diese Reihenschaltungen andererseits
Alle Koppelstufen werden in der gleichen Weise an die zugehörigen abgehenden Zugreif ädern dal,
durchlaufen. Das Anbietpotential wird in einer zen- 25 da2 angeschlossen sind. Da aber nur auf der Zugreiftralen
Einrichtung schließlich aufgenommen und aus- ader dal Zugreif potential liegt, fließt ein Auslösegewertet.
strom nur durch die Auslösewicklungen II der Relais
Das über die Anbietadern me 1, me2 geleitete Kl, K2. Das Relais Kl wird daher zurückgestellt,
Anbietpotential wird auch diesen Anbietadern zu- während das bereits bzw. noch zurückgestellte
gehörigen Spannungsteilern zugeführt, die jeweils aus 30 Relais K2 nicht beeinflußt wird. Die Auslösung des
einem Widerstand W1 bzw. W2, einer Diode G4 Relais Kl wird dadurch überwacht, daß wieder das
bzw. G 5 und einem gemeinsamen Widerstand W Zugreif potential über die Kontakte kll, k21 und die
bestehen. An den Verbindungspunkt zwischen dem Diode G 6 zur Überwachungsader Ü übermittelt wird.
Widerstand Wl und der Diode G 4 ist über eine Dieser Potential wechsel wird als Quittungszeichen
Diode G9 die Leseader Ll angeschlossen; an diesem 35 für die erfolgte Auslösung im Markierer aufgenom-Verbindungspunkt
liegt ein Potential, welches men und ausgewertet. Alle nachgeordneten Koppel-(wesentlich)
positiver als das Anbietpotential von vielfache werden nacheinander angesteuert und die
—48 V ist. Ein gleiches Potential liegt auch amVer- zur auszulösenden Verbindung gehörenden Koppelbindungspunkt
zwischen dem Widerstand W 2 und relais in analoger Weise ausgelöst. Fehlfunktionen
der Diode G 5, an den über eine Diode GlO die Lese- 40 können an zentraler Stelle registriert und signalisiert
ader L 2 angeschlossen ist. Der gemeinsame Ver- werden.
bindungspunkt der Dioden G 4, G 5 mit dem Wider- Da das Anbietpotential nur über die zweiten Ruhestand
W ist der zweite gemeinsame Punkt P 2. kontakte £12, k22 der Koppelrelais läuft, kann eine
Nach Auswahl eines Ausgangs, beispielsweise des nicht ausgelöste Spalte Kl, K2 im Koppelvielfach
ersten Ausgangs des Koppelvielfachs, wird an die 45 nicht erneut belegt werden. Es kann daher keine
abgehende Zugreif ader dal negatives Zugreifpoten- Doppelbelegung zustande kommen. Die betreffende
tial (beispielsweise wieder —48 V) angelegt, welches Leitung dal, mal wird lediglich aus dem Verkehr
über in Reihe geschaltete Ruhekontakte jfcll, k21 gezogen. Durch die Registrierung an zentraler Stelle
der Relais Kl, K2 und über eine Diode Gl zum ist sichergestellt, daß diese Leitung wieder aufgefunPunkt
P 2 gelangt. Dadurch werden die Dioden 50 den werden kann.
G 4, G 5 gesperrt, so daß das Anbietpotential in Das geschilderte Auslöseverfahren gibt die Mögpraktisch
voller Höhe den Leseadern Ll, L2 zu- lichkeit, eine Verbindung bei Bedarf nur teilweise
geführt wird. Unter den das Anbietpotential führen- auszulösen. Ein solcher Fall tritt beispielsweise bei
den und damit freien Leseadern wird im Markierer der Umsteuerung einer Verbindung auf eine andere
eine ausgewählt, beispielsweise die Leseader Ll, und 55 Richtung auf. Gemäß einem eingestellten Programm
dann wird an die zugehörige Einstellader El kurz- im Markierer werden nur die Koppelrelais derjenigen
zeitig Erdpotential gelegt. Dadurch spricht das mit Koppelstufen ausgelöst, die nicht mehr an der umseiner
Einstellwicklung I einerseits an die Zugreif- gesteuerten Verbindung beteiligt sind,
ader dal und anderersetis über eine DiodeDl an die Bei der beschriebenen Anordnung kann die Zu-Einstellader El angeschlossene Haftrelais Kl an. 60 greif ader d zur Übertragung von Sonderkennzeichen
ader dal und anderersetis über eine DiodeDl an die Bei der beschriebenen Anordnung kann die Zu-Einstellader El angeschlossene Haftrelais Kl an. 60 greif ader d zur Übertragung von Sonderkennzeichen
Das Relais Kl nimmt mit seinem Kontakt kll das benutzt werden, die beispielsweise bei der Berechti-Zugreifpotential
vom Punkt P 2 und von der über gungsprüfung eines Teilnehmers bei der Teilnehmer-Dioden
G 6, Gl an die Überwachungsausgänge feststellung oder bei Routineprüfungen vorgenommen
mI, ü 2 angeschlossenen Überwachungsader U fort. wird.
Dieser Potentialwechsel auf der Uberwachungsader Ü 65 Besonders vorteilhaft wird die Anordnung dann,
wird vom Markierer als Quittungszeichen für die wenn als Koppelrelais Haftrelais mit Kugelanker-
erfolgte Durchschaltung aufgenommen und aus- kontakten verwendet werden. Diese weisen ein Glas-
gewertet. Das Öffnen des Kontaktes £12 bewirkt, daß röhrchen auf, an dessen zwei Enden jeweils zwei
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Kontaktfedern eingeschmolzen sind. Im ausgelösten Zustand des Relais verbindet eine Kugel die zwei an
dem einen Ende des Röhrchens angebrachten Kontaktfedern, die damit einen Ruhekontakt bilden, während
bei der Einstellung des Relais diese Kugel zum anderen Ende des Röhrchens hin bewegt wird und
die anderen beiden Kontaktfedern überbrückt, die damit einen Arbeitskontakt bilden. Die beschriebene
Schaltungsanordnung macht in vorteilhafter Weise von diesen Ruhekontakten Gebrauch.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zur Steuerung und Überwachung von aus Haftrelais aufgebauten
Koppelvielfachen in nach dem Leitaderverfahren mit Anbieten und Zugreifen arbeitenden Fernsprechvermittlungsanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) für das Anbieten und für das Zugreifen zwei ao
verschiedene Signaladern (Anbietader m, Zugreifader d) verwendet werden, daß
b) die Zugreifader (d) sowohl zur Einstellung als auch zur Auslösung der Koppelrelais (K)
dient und daß *5
c) über die Zugreifader (d) und über die ihr zugeordneten in Reihe geschalteten Ruhekontakte
(Aiii, A; 21) der zu einem Ausgang
(dal, mal) eines Koppelvielfachs gehörenden Koppelrelais (Kl, K2) der Einstell- und
Auslösevorgang überwacht wird (V).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede ankommende
Anbietader (mel, me2) über ein Entkoppelschaltmittel
(D 9, DlO) mit einem gemeinsamen Punkt (Fl) und dieser jeweils über zweite in
Reihe geschaltete Ruhekontakte (k22, kl2 bzw. k42, k32) der zu einem Ausgang des Koppelvielfachs
gehörigen Koppelrelais mit den abgehenden Anbietadern (mal, maZ) verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Koppelrelais Haftrelais
mit Kugelankerkontakten verwendet werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Koppelrelais (K)
eine Einstellwicklung (I) und eine Auslösewicklung (II) aufweist, daß jeweils die einem Ausgang
des Koppelvielfachs zugeordneten Auslösewicklungen (z. B. KVlI, £2/11) in Reihe geschaltet
sind und daß jeweils eine solche Reihenschaltung über ein Entkoppelschaltmittel (D 6) mit einer
Auslösedauer (A) verbunden ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die zu einem
Ausgang des Koppelvielfachs gehörenden Koppelrelais (Kl, K2 bzw. K3, K4) mit ihren Einstellwicklungen
(I) einerseits an eine abgehende Zugreifader (dal bzw. da2) und jeweils die zu
einem Eingang des Koppelvielfachs gehörenden Koppelrelais (Kl, K3 bzw. K2, K4) mit ihren
Einstellwicklungen (I) andererseits über jeweils ein Entkoppelschaltmittel (Dl, D3 bzw.D2, D4)
an eine Einstellader (El bzw. E2) angeschlossen
sind und daß abgehende und ankommende Zugreifadern durch Kontakte (kl3, k23, k33, k43)
der Koppelrelais miteinander verbindbar sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß über die Zugreif ader (d)
Sonderkennzeichen (z. B. für Teilnehmerfeststellungs- oder Prüfvorgänge) übertragen werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Umsteuerung einer
über mehrere Koppelstufen verlaufenden Verbindung diese Verbindung nur soweit ausgelöst wird,
wie es für den Umsteuervorgang entsprechend einem im Markierer eingestellten Programm erforderlich
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1186 515,
1186516, 1198 421.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1186 515,
1186516, 1198 421.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (7)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1240945B true DE1240945B (de) | 1967-05-24 |
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| GB (1) | GB1148183A (de) |
| NL (1) | NL6609810A (de) |
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-
1966
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- 1966-07-06 US US563178A patent/US3466607A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1966-07-11 CH CH1013166A patent/CH460091A/de unknown
- 1966-07-13 NL NL6609810A patent/NL6609810A/xx unknown
Patent Citations (3)
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Also Published As
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| NL6609810A (de) | 1967-01-16 |
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