DE1512885B2 - Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter steuerung - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter steuerungInfo
- Publication number
- DE1512885B2 DE1512885B2 DE19671512885 DE1512885A DE1512885B2 DE 1512885 B2 DE1512885 B2 DE 1512885B2 DE 19671512885 DE19671512885 DE 19671512885 DE 1512885 A DE1512885 A DE 1512885A DE 1512885 B2 DE1512885 B2 DE 1512885B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transmissions
- group
- connection
- pril
- busy
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 91
- 239000003550 marker Substances 0.000 claims description 24
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 16
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 16
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 16
- 230000036540 impulse transmission Effects 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims 1
- OYFJQPXVCSSHAI-QFPUQLAESA-N enalapril maleate Chemical compound OC(=O)\C=C/C(O)=O.C([C@@H](C(=O)OCC)N[C@@H](C)C(=O)N1[C@@H](CCC1)C(O)=O)CC1=CC=CC=C1 OYFJQPXVCSSHAI-QFPUQLAESA-N 0.000 description 47
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 11
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 8
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 101100095908 Chlamydomonas reinhardtii SLT3 gene Proteins 0.000 description 1
- 101100013466 Lablab purpureus FRIL gene Proteins 0.000 description 1
- 208000036351 autosomal dominant otospondylomegaepiphyseal dysplasia Diseases 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N lead(0) Chemical compound [Pb] WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000015654 memory Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
- H04Q3/54—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
- Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
Description
lung vorhanden ist, das Koppelnetz jedoch keinen freien Verbindungsweg mehr zu dem angesteuerten
Ausgang aufweist.
Aus der belgischen Patentschrift 668207 ist ein Verfahren zur Leitweglenkung bekannt, bei dem die
Abgangsleitungen eines Koppelfelds auf ihren BeIeeungszustand
überprüft werden und eine Verbindung im Falle der Belegung sämtlicher Abgangsleitungen
eines Bündels nach Prioritätskriterien auf ein Bündel mit noch freien Abgangsleitungen umgeleitet wird.
Bei diesem bekannten Verfahren wird der Belegungszustand der Zwischenleitungen zwischen den Eingangs-
und den Ausgangskoppelgruppen des Koppelfelds berücksichtigt, ohne daß dadurch der Zugang
zu dem Koppelfeld beeinflußt wird.
Aus KRAUSE, Ortsämter mit Wählbetrieb, 1962, Seiten 199 bis 201 ist eine Schaltungsanordnung bekannt,
bei der eine Abschaltung einer Gruppe von Freiwählern einer zweiten Freiwahlstufe, und zwar
von II. Vorwählern, erfolgt, die keine freien Ausgänge mehr aufweist. Dadurch wird erreicht, daß abgehende
Verbindungen von Freiwähiern einer vorhergehenden ersten Freiwahlstufe, und zwar von I. Vorwählern, zu
einer anderen Gruppe von II. Vorwählern, die noch freie Ausgänge aufweist, geleitet werden. Das bedeutet,
daß die den II. Vorwählern vorgeschaltete Stufe eine Information erhält, auf Grund derer sie eine Umleitung
zu anderen freien Freiwählern vornimmt. Dieses Prinzip läßt sich aber nicht auf die hier vorliegende
Schaltungsanordnung mit indirekter Steuerung übertragen, da in den den Freiwählern vergleichbaren Primärkopplern
vorausgehenden Einrichtungen eine Umleitung nicht möglich ist.
Die Erfindung ist sowohl tür ein Registerkoppelfeld als auch für ein Senderkoppelfeld anwendbar. Die Erfindung
ist insbesondere anwendbar, wenn die vorhergehenden Ämter mit direkter Steuerung arbeiten.
Wenn die Erfindung bei einem Registerkoppelfeld Anwendung findet, soll es sich um die Verbindungsherstellung
zwischen an die Eingangsseite der Primärkoppler angeschlossenen Übertragungen von ankommenden
Verbindungsleitungen mit an die Ausgangsseite der Sekundärkoppler angeschlossenen Registern
handeln. Wenn die Erfindung in Verbindung mit einem Senderkoppelfeld Anwendung findet, soll es sich
um die Verbindungsherstellung zwischen an die Eingangsseite der Primärkoppler angeschlossenen Übertragungen
von abgehenden Verbindungsleitungen und an die Ausgangsseite der Sekundärkoppler angeschlossenen
Sendern handeln.
Im ersteren Falle wird ein Gruppenbesetzt-Signal zu dem vorhergehenden Amt übertragen, damit von
dort eine Verbindung über eine Gruppe abgehender Verbindungsleitungen geführt wird, die im nachfolgenden
Amt zu einem Primärkoppler mit mindestens einer freien Zwischenleitung führen. Im anderen Fall
wird ein Gruppenbesetzt-Kriterium in den Markierer des eigenen Vermittlungsamtes eingegeben, damit die
Verbindung über eine abgehende Verbindungsleitung geführt wird, deren Übertragung an einen Primärkoppler
mit mindestens einer freien Zwischenleitung angeschlossen ist. Normalerweise ist die Anzahl der
Ausgänge eines Primärkopplers geringer als die Anzahl der Eingänge desselben.
Wie weiter unten an Hand eines Ausführungsbeispiels
einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung erläutert wird, wird die Verlustwahrscheinlichkeit
etwa auf die Hälfte herabgesetzt. Bei Anwendung der Erfindung in einem Senderkoppelfeld verringert sich
die Belegungszeit des Markierers. Damit steigert die Erfindung insgesamt die Verkehrsgüte einer Fernsprechvermittlungsanlage
merklich.
Nunmehr wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine herkömmliche Fernsprechvermittlungsanlage mit indirekter Steuerung zusammen mit
Teilnehmerstationen in Form eines Blockschaltbildes,
ίο Fig. 2 in entsprechender Weise ein Registerkoppelfeld
der Vermittlungsanlage nachFig. 1 zusammen mit den Übertragungen der ankommenden Verbindungsleitungen
und den Registern,
Fig. 3 in entsprechender Weise ein Senderkoppelfeld der Vermittlungsanlage nach Fig. 1 zusammen
mit den Übertragungen der abgehenden Verbindungsleitungen, den Sendern und einem Teil des Markierers,
Fig. 4 ein schematisches Schaltbild für eine Anwendung der Erfindung bei einem Register- oder bei
einem Senderkoppelfeld,
Fig. 5 ein schematisches Schaltbild der Schaltung nach der Erfindung in Verbindung mit einem Registerkoppelfeld
zusammen mit einem Teil eines vorausgehenden Amtes mit direkter Steuerung, und
Fi g. 6 eine ähnliche Darstellung der Schaltung nach der Erfindung für ein Senderkoppelfeld zusammen
mit einem Teil des Markierers.
NachFig. 1 umfaßt ein Fernsprechvermittlungsamt
mit indirekter Steuerung normalerweise eine Leitungswahlstufe LLF, an die Teilnehmerstationen
SUB (oder andere, nichtdargestellte Fernsprechvermittlungsämter) angeschlossen sind, eine Gruppenwahlstufe
TLF, die mit der Leitungswahlstufe LLF über interne Verbindungsleitungen gekoppelt ist, und
eine gemeinsame Steuerstufe CC zur Durchschaltung der gewünschten Verbindung von einer Teilnehmerstation
SUB zu einer Teilnehmerstation, die an ein anderes Fernsprechvermittlungsamt angeschlossen
ist, bzw. von einer Teilnehmerstation eines anderen Fernsprechvermittlungsamtes zu einer Teilnehmerstation
SUB des betreffenden Fernsprechvermittlungsamtes selbst (oder zur Durchschaltung von Verbindungen
von einem anderen Fernsprechvermittlungsamt zu einein anderen Fernsprechvermtttlungsamt).
Zu dem Fernsprechvermittlungsamt gehören ferner ankommende Verbindungsleitungen mit den
Verbindungsleitungsübertragungen ICT, die zwischen die Leitungswahlstufe TLF und die vorausge-
henden Ämter geschaltet sind, welche mit indirekter Steuerung oder mit direkter Steuerung arbeiten, sowie
Register IR und ein Registerkoppelfeld IRL zum jeweiligen Anschalten eines Registers IR an die Übertragung
ICT einer ankommenden Verbindungsleitung, über die ein Anruf von dem angeschlossenen
vorhergehenden Amt weitergegeben wird. Das Fernsprechvermittlungsamt enthält ferner abgehende
Verbindungsleitungen mit den Verbindungsleitungsübertragungen
OGT, die zwischen der Gruppenwahl-
stufe TLF und den nachfolgenden Ämtern liegen, Sender OS und ein Ser.derkoppelfeld OSL zur Anschaltung
eines Senders OS an die Übertragung OGT einer abgehenden Verbindungsleitung, über die der
Anruf zu dem nachfolgenden Amt weitergeleitet werden soll.
Nach Fig. 2 ist das Pcgisterkoppelfeld IRL als
zweistufiges Koppelfeld aufgebaut und besitzt eine vergleichsweise große Anzahl Primärkoppler PRIL,
an die die Übertragungen ICT der ankommenden Verbindungsleitungen angeschlossen sind, und eine
vergleichsweise geringe Anzahl Sekundärkoppler SECL, die über Zwischenleitungen mit den Primärkopplern
PRIL und über ein Ausgangsvielfach mit den Registern IR verbunden sind. Normalerweise
enthält jeder Koppler PRIL bzw. SECL Kreuzschienenwähler. Ein Registerkoppelfeld IRL besitzt beispielsweise
zehn Registerkoppelgruppen mit je fünf Primärkopplern PRIL No. 0,... PRIL No. 4 und vier
Sekundärkopplem SECL No. 0... SECL No. 3; jeder
Primärkoppler PRlL No. / (i = O, 1, 2, 3. 4) ist an
sechzehn Verbindungsleitungsübertragungen ICT angeschlossen und besitzt vier Zwischenleitungen, die
zu den vier Sekundärkopplern SECL derselben Koppelgruppe führen; jeweils ein entsprechender Sekundärkoppler
SECL No. /(/ = 0,1, 2, 3) in jeder Registerwahlstufe
ist mit sechzehn Registern IR verbunden. Damit sind in dem beschriebenen Beispiel
achthundert Übertragungen ICT von ankommenden Verbindungsleitungen zu fünfzig Gruppen zusammengefaßt,
deren jede über einen Primärkoppler PRIL No. /einer Registerkoppelgruppe und über die
Sekundärkoppler SECL derselben Koppelgruppe mit vierundsechzig Registern IR verbindbar ist. Eine
nichtdargestellte Koppelgruppensteuerschaltung für jede Registerkoppelgruppe schaltet jeweils ein Register
IR an diejenige Verbindungsleitungsübertragung ICT, über die ein Gespräch von einem vorhergehenden
Amt zu der Teilnehmerstation SUB eines gerufenen Teilnehmers weitergeschaltet werden soll.
Wenn das vorhergehende Amt mit direkter Steuerung ausgestattet ist, werden Wählimpulsspeicher als
Register IR benutzt. Sn diesem Fall muß ein Register IR innerhalb der Dauer der Wählpause des an das
vorhergehende Amt angeschlossenen Teilnehmers an die betreffende Verbindungsleitungsübertragung ICT
geschaltet werden. Wenn vor Abschluß dieser Registeranschaltung Wählsignale vom vorhergehenden
Amt übertragen werden, kann das Register IR dieselben nicht richtig zählen und speichern. Dies führt zu
Fehlverbindungen oder Verlusten. Deshalb erhält normalerweise die Verbindungsleitungsübertragung
ICT ein Signal, welches die erfolgte Belegung eines Registers IR anzeigt; wenn die Wählimpulse die Verbindungsleitungsübertragung
ICT erreichen, bevor dieses Signal einläuft, wird zum vorhergehenden Amt
das Besetztzeichen übertragen.
Die FSlIe1 in rfenen Has Besetztzeichen heim Verbinden
der Verbindungsleitungsübertragung ICT mit dem Register IR zum vorhergehenden Amt zurückgesendet
wird, sind nach der Verkehrstheorie folgende:
1. Die Koppelgruppensteuerschaltung hat bereits ein Register IR ausgewählt und den Verbindungsaufbau
eingeleitet; derselbe l^rr jedoch
innerhalb des nach der Schrittschaltung eines Wählers in dem vorausgehenden Amt mit direkter
Steuerung verbleibenden Teils der Wählpause nicht beendet werden;
2. die Koppelgruppensteuerschaltung kann die Verbindung der Verbindungsleitungsübertragung
ICT mit einem Register IR nicht herbeiführen, da alle Zwischenleitungen des betreffenden
Primärkopplers PRIL, an den die Übertragung ICT angeschlossen ist, besetzt sind;
3. die Koppelgruppensteuerschaltung kann, obgleich der Primärkoppler PRIL noch freie Zwischenleitungen
hat, wegen Nichterreichbarkeit zwischen diesen freien Zwischeinleitungen und
den freien Registern IR keine Verbindung der Verbindungsleitungsübertragung ICT mit einem
der freien Register IR herbeiführen;
4. die Koppelgruppensteuerschaltuiing ist nicht arbeitsfähig, da sie: besetzt ist;
5. die Koppelgruppensteuerschaltung kann keine Verbindung herbeiführen, da alle Register IR besetzt sind.
4. die Koppelgruppensteuerschaltuiing ist nicht arbeitsfähig, da sie: besetzt ist;
5. die Koppelgruppensteuerschaltung kann keine Verbindung herbeiführen, da alle Register IR besetzt sind.
ίο Von den genannten Fällen 1. bis. 5. haben die
Fälle 1. und 4. keine unmittelbare Beziehung mit dem Verbindungsaufbau über ein mehrstufiges Koppelfeld.
Es genügt daher für eine Betracht ung von Verlusten auf Grund des Verbindungsaulbaus über ein
mehrstufiges Koppelfeld die Fälle 2., 3. und 5. zu berücksichtigen. Zur Vereinfachung der Überlegung soll
die Fernsprechvermittlungsanlage nicht nach dem
Wartesystem, sondern nach dem Verlustsystem arbE:iten, wo ein Anruf auf einer ankommenden Verbimdungsleitung
beim Auftreten der Falte 2., 3. und 5. während des Durchschaltens der Verbindung zwischen
der Übertragung ICT der ankommenden Veirbindungsleitung
und einem Register IR als Verlust zu betrachten ist. Selbstverständlich kann ein Verlust
vermieden werden, wenn die genannten Fälle vermieden
werden und der Verbindungsaufba u innerhalb der Wählpause beendet wird. Die Verlustwahrscheinlichkeit,
berechnet für simulierte Verkeihrsverhältniüse durch eine elektronische Rechenmaschine unter Berücksichtigungdes
Registerkoppelfeld es IRL des obigen Ausführungsbeispiels, ist wie folgt:
Ausgangsparameter:
mittlere Belegungsdauer der Verbindungsleitungs-Übertragung
ICT 100 see,
Belegungsdauer des Registers IR 9 see,
Verkehrswert des Registers IR etwa 70%,
Verkehrswert der Verbindungsleitungsübertragung ICT etwa 63 %,
Verlustwahrscheinlichkeit:
auf Grund des obigen Falls 2. - alle Zwischenleitungen des Primärkopplers PRIL sind besetzt 7,3 X 10" \
auf Grund des obigen Falls 3. -
Nichterreichbarkeit 3,7 X 10~\
auf Grund des obigen Falls 5. - alle Register IR sind
besetzt 1,1 χ 10"3,
insgesamt 12,1 X 10"3.
Da Verluste auf Grund der Tatsache, daß die Z-Aischenleitungen
des Primärkopplers PRIL, an den die Verbindungsleitungsübertragung ICT angeschlossen
ist, alle besetzt sind, eine merklich größere Wahrscheinlichkeit aufweisen, ist es zweckmäßig, die Wahl
einer ankommenden Verbindungsleitung zu verfaindern,
die zu einem Primärkoppler PRiL führt, dessen Zwischenleitungen sämtlich besetzt sind.
Nach Fig. 3 ist das. Senderkoppelfeld OSL eibemfalls
als zweistufiges Koppelfeld aufgebaut und besitzt eine vergleichsweise große Anzahl Primärkoppiler
PRIL, an die die Übertragungen OGT der abgehenden Verbindungsleitungen angeschlossen sind, sowie
eine vergleichsweise geringe Anzahl Sekundärkoppler SECL, die über Zwischenleitungen mit den Priimärkopplern
PRIL und über ein Ausßa.ugsvielfach mit
den Sendern OS verbunden sand. Normalerweise s:ind
alle Koppler PRIL und SECL KreuzschienenwäMer.
Zum Beispiel besitzt ein Senderkoppelfeld OSL zehn Senderkoppelgruppen mit je fünf Primärkopplern
■r.
PRlL Mo. 0,... PRIL No. 4 und vier Sekundärkopplern
SECL No. 0.., SECL No. 3; an jeden Primärkoppler PRIL No. ι sind sechzehn Verbindungsleitungsübertragun.gen
OGT und vier 2!iwischenleitungen,
dk: zu vier Sekundärkopplern SECL innerhalb derselben Kopptelgruppe führen, angeschlossen, an
den entsprechendem Sekundär koppler SECL No. /in
jeder Senderkoppelgruppe sind sechzehn Sender OS angeschlossen. Damit sind im Rahmen des erläuterten
Ausführungsbeispiels achthundert Übertragungen OGT von abgeherden Verbindungsleitungen auf
fünfzig Gruppen verteilt, deren jede über einen Primärkoppler
PRIL No. / in einer Senderkoppelgruppe und die Sekunclärkoppler SECL derselben Koppelgruppe
mit vierundse:chzigSendern OS verbindbar ist.
Wenn mit Hilfe eines niichndargestellten Umrechners
eine Verbindungsleitungsübertraigung OGT gewählt
wird, über die die gewünschte Gesprächsverbindung
von der Gruppenwahlstufe TLF zu dem angerufenen Anschluß durchgeschallt v/erden soll,
bestimmt der dem Sienderkoppelfeld gemeinsam zugeordnete
Markierer MKR den Verbindungsweg, fragt die Prüfeingänge der in Betracht kommenden
Verbindungsleituriigüübertragungen OGT ab, bestimmt
daraus, welche Verbindungslieitungsübertragungen OGTfrei und welche besetzt sind, und belegt
eine freie Verbindungskitungsübertragung OGT.
Entsprechend wählt der Markierer MKR einen Sender OS aus und bezeichnet einen freien, an die ausgewählte
Gruppe angeschlossenen Sender OS,- mittels der Zwischenleitung&prüf relais SLTD... SL Γ3 fragt
der Markierer den Belegmngszustand der Zwischenleitunjjen
des PrirnJirkopplleri. PRIL ab, mit dem die
belegt: Veirbindungsleitungsübertragung OGT verbunden
ist. Diese Prüfung durch die Relais 5LTXIi... SLT3 erfolgt durch Abfühlen des Erdpotentials,
das. an denjenigen nichtdargestellten c-Adern
des Scnderkoppelfeldes OSL vorhanden ist, über die
bereits Sender OS belegt worden -sind. Wenn alle Zwischeinleitungen des angewählten Primaikopplers
PRIL bereits belegt sind, sind alle Relais SLTO... SL73 erregt, so daß diese Zwischenleitungen
für den Anschluß eines weiteren Senders OS gesperrt sind. Der Markierer MKR bleibt dann im Wartezustand,
bis eine Zwischenleitungfrei wird. Dies bedeutet
eine Unterbrechung der Arbeitsfolge des Markierers und führ'! zur Aufrechierhalluing des Wartezustandes
während eines vorgegebenen Zeitintervalls. Da dies einen unerwünschten Anstieg der Belegungsdauet
des Markierers Ml R bedeutet, verhindert man zweckmäßigerweise, daß iie Verbindung die Verbindungs.leitungsübertragunf
OGT erreichen kann, die an denjenigen Primiärkoppler PRIL angeschlossen ist,
dessen Zwischenleitungen besetzt sind. Bei Überschreitung eines bestimmen Grenzwertes der BeIegungsciauer
des Markierers MKR wird zur lufender:
Seite ein Besetztzeichen übertragen, was in der Technik
bekannt ist.
Nach Fig. 4 besitzt der nichtdargestellte Kreuzschienen
wähler dies Primixkopplers PRIL No. O einer Register- oder einer Senderkoppelgruppe Arbeitskontakte
phmO\),...phniO3, die jeweils geschlossen
sind, wenn der zugehörige, nichtdargestellte Vertikalmiignet
erre§[t und folglich die entsprechende Zwischenleitung besetr ist. Die Vertikalschienen
des Primärkcpplers PRIL emlsprechen jeweils
den Zwischenleitungen. Über diese Kontakte phmOQ, . ■ ■ phm03>
wire! ein Gruppenbesetzt-Relais LSO erregt, wenn sie geschlossen sind. Das Relais
LB& schließt nach Erregung seine Gruppenbesetzt-Kontakte
lbO°,...lbOu (Fig. 5 oder 6), die jeweils
in die Verbindungen des Primärkopplers PRIL No. O mit den an ihn angeschlossenen sechzehn Übertragungen
ICT ankommender Verbindungsleitungen
oder Übertragungen OGT abgehender Verbindungsleitungen eingebaut sind und die damit ein Gruppenbesetzt-Kriterium
an die jeweiligen Übertragungen
ίο ICT oder OGT geben. Die Kreuzschienenwähler der
Primärkoppler PRlL No. \,...PRIL No. 4 derselben
Koppelgruppe besitzen entsprechende Arbeitskontakte p/imlO,... phm43, sowie Gruppenbesetzt-Relais
LBl... LB*.
Nach Fig. 5 ist der Gruppenbesetzt-Kontakt IbO0
mit einem Anschlußpunkt LBY der Verbindungsleitungsübertragung
/CT No. O der sechzehn Übertragungen ICT ankommender Verbindungsleitungen
verbunden, die an den Primärkoppler PRJL No. O
angeschlossen sind. Der Anschlußpunkt LBY ist an die die α-Ader der ankommenden Verbindumgsleitung
mit der c-Ader verbindenden Leitung zwischen den Kontakten a° und co' angeschlossen. Beim Schließen
der Gruppenbesetzt-Kontakte IbO0,... /fcO15 wird jeweils
das D-Relais in einem Stromkreis erregt, der von dem negativen Batteriepol (—) über die Wicklung
dieses Relais, die α-Ader, den Kontakt c°, einen Widerstand, den Kontakt a°, den Anschlußpunkt LBY
und den geschlossenen Gruppenbesetzt-Kontakt IbO0
zum Erdanschluß führt. Bei Erregung des D-Relais schließt der Kontakt d°, so daß die fe-Ader geerdet
wird. Das Erdpotential auf der b-Ader wird über die Amtsverbindungsleitung INTT zu der abgehenden
Übertragung REP No. O des vorausgehenden Amts
mit direkter Steuerung übertragen, die über die Übertragung ICT No. O der ankommenden Verbindungsleitung angeschlossen ist. Dadurch wird das £-Relais
der Stromstoßübertragung REP No. O in einem Stromkreis erregt, der vom negativen Batteriepol (—)
über die Wicklung dieses Relais zu der b-Ader führt, die nunmehr mit Erdpotential beaufschlagt ist. Bei
Erregung des £-Relais öffnet der Kontakt e'- zwischen der c-Ader der Übertragung REP No. O und dem an
den negativen Batteriepol ( —) angeschlossenen C-
Relais dieser Übertragung, so daß die negative Spannung an der c-Ader verschwindet. Das C-Relais weist
zwei in den Zeichnungen durch zwei kleine Rechtecke dargestellte Wicklungen auf, von denen der einen die
in Reihe geschalteten Kontakte e° und fc° und der anderen
der Kontaki c* parallel geschaltet sind. Ein von
einer Teilnehmerstation, die an das Amt mit direkter S feuerung angeschlossen ist, kommender Anruf bringt
den Kontakt c in einem Freiwähler SEL, der durch diesen Anruf belegt ist, zum Anzug und leitet die
schrittweise Weiterschaltung der Wählarme WB, Wb
äird Wc läsgs der Kontaktbacke a. b und c ein. Bei
schrittweiser Weiterschaltung längs der c-Kontaktfoank legt der Wählarm Wc jeweils über den geschlos-
. senen Kontakt c und zwei Wicklungen des P-Relais
(der Kontakt w ist offen, wenn die Wählarme anhalten, und geschlossen, wenn sie sich bewegen) nacheinander
Erde an die c- Adern der an den Wähler SEL angeschlossenen Stromstoßübertragungen REP (eine
Wicklung des P-Relais ist durch den p8-Kontakt während der Dauer der Erregung des P-Relais kurzgeschlossen).
Wenn der Kontakt e° in einer solchen Stromstoßübertragung REP geschlossen bleibt, wird
diese durch die Erdung der c-Ader in an sich bekann-
609 521/151
ίί
V-
ter Weise belegt. Im Gegensatz dazu hat das Erdpotential, das nunmehr an der c-Ader der Übertragung
REP No. 0 vorhanden ist, keinen Einfluß auf deren C-Relais, weil bei ihr das £-Relais erregt und daher
der Kontakt en offen ist. Somit sind alle Übertragungen
ICT ankommender Verbindungsleitungen und alle Übertragungen REP, die zu dem Primärkoppler
PRIL No. O des Registerkcppelfeldes IRL, dessen
Zwischenleitungen besetzt sind, f'ihren, gesperrt.
Es werde nunmehr angenommen, daß der Primärkoppler PRIL No. O des Registerkoppelfeldes IRL
mindestens eine freie Zwischenleitung besitzt. In diesem Fall ist das Gruppenbesetzt-Relais LBO nicht erregt.
Damit beeinflussen die Leitungen, die von den α-Adern der an den Primärkoppler PRIL No. O angeschlossenen
Verbindungsleitungsübertragungen ICT über die Anschlußpunkte LBY und die Gruppenbesetzt-Kontakte
lbO°,...lbOls zum Erdungspunkt
führen, die Arbeitsweise dieser Verbindungsleitungsübertragungen ICT nicht. Wenn die Verbindungsleitungsübertragung
ICTNo. O unter diesen Umständen bereits belegt ist, befinden sich das C-Relais und damit
das £-Relais der mit ihr verbundenen abgehenden Stromstoßübertragung REP No. O jeweils in ihrem
Erregungszustand, was an sich bekannt ist. Dadurch wird die abgehende Übertragung REP No. O gesperrt.
Wenn andererseits die Verbindungsleitungsübertragung ICT No. O frei ist, ist die zugehörige abgehende
Stromstoßübertragung REP No. O ebenfalls frei. In diesem Fall erregt das von Seiten des Wählers SEL
auf die c-Ader der Stromstoßübertragung REP No. O aufgeprägte Erdpotential das C-Relais über diejenige
Wicklung, die an den negativen Batteriepol (— ) angeschlossen ist. (Die andere Wicklung, die im Nebenschlußzweig
des Kontaktes c3 liegt, dient zur Zeitsteuerung.) Damit wird das Ε-Relais durch Schließen
des Kontaktes c" des C-Relais erregt und darauf das K-Relais (das Umlegen der Kontakte c3 und e° verbindet
die Wicklung des K-Relais mit dem negativen
Batteriepol). Damit wird das £-Relais von der fc-Ader
abgeschaltet, die nunmehr zusammen mit der e-Ader für eine Gesprächsübertragur.g zur Verfügung steht
(die Kontakte c° und c in den a- und 6-Xdern der
Übertragung sind bereits geschlossen, die Wählarme des Wählers bleiben mit dieser Übertragung REP
No. O verbunden). Unterdessen wird das nichtdargestellte /i-Relais der Verbindungsleitungsübertragung
ICT No. O gleichzeitig mit der Erregung des E-Relais
in der zugehörigen Stromstoßübertragung REPNo. O erregt und danach wieder entregt, sobald das K-Relais
der Übertragung REP No. O erregt wird. Das erregte /4-Relais erregt seinerseits das nichtdargestellte
C-Relais der Verbindungsleitungsübertragung ICT No. O und eines der nichtdargestellten TG-Relais des
Rcgisterkoppelfeldes IRL. Das erregte TG-Relais erregt
gegebenenfalls eines der nichtdargesteHten RP-Relais
des Registerkoppelfeldes IRL. Das erregte ÄP-Relais erregt nunmehr das nichtdargestellte CO-RelaisderVerbindungsleitungsübertragung/CTNo.O.
Die α-Ader der Verbindungsleitungsübertragung ICT No. O ist nunmehr zu dem Primärkoppler PRIL
No. O durchgeschaltet. Es sei hier bemerkt, daß beide a- und ö-Adern zu dem Primärkoppler geführt sind,
wenn das Voramt nicht als Amt mit direkter, sondern mit indirekter Steuerung ausgebildet ist. Andere
Schaltelemente, z. B. das Anrufauslöserelais F, sind in Fig. 5 lediglich zum besseren Verständnis der Erfindung
für den Fachmann gezeigt und werden nicht im einzelnen im Zuge der Beschreibung erläutert, da
sie keine unmittelbare Beziehung mit dem Erfindungsgedanken haben. Man erkennt also, daß das
Gruppenbesetzt-Kriterium von einem Primärkoppler
PRIL des Registerkoppelfeldes IRL alle Übertragungen
ICT ankommender Verbindungsleitungen und die entsprechenden abgehenden Übertragungen
REP (im Falle eines Amtes mit direkter Steuerung) sperrt, die zu dem betreffenden Primärkoppler PRIL
ίο führen. Dieses Gruppenbesetzt-Kriterium bewirkt
eine Umleitung eines Anrufs um die gesperrten Verbindungsleitungsübertragungen
ICT, so daß dieser Anruf eine andere Verbindungsleitungsübertragung /C'ferreicht.die an einen Primärkoppler PRIL ange-
schlossen ist, bei dem mindestens eine Zwischenleitung
zu einem der Sekundärkoppler SECL frei ist. Bei Anwendung in Verbindung mit den Primärkopplern
PRIL des Registerkoppelfeldes IRL und den Übertragungen ICT ankommender Verbindungsleitungen
schließt die Erfindung aus, daß ein Anruf einen Primärkoppler PRIL erreicht, dessen
Zwischenleitungen alle besetzt sind. Damit wird die Verlustwahrscheinlichkeit merklich herabgesetzt. Die
durch eine elektronische Rechenmaschine für das Registerkoppelfeld IRL des obengenannten Ausführungsbeispiels
der Erfindung berechnete Verlustwahrscheinlichkeit ist wie folgt:
Die Umleitwahrscheinlichkeit für ein Gespräch für den Fall, daß alle Zwischenleitungen eines Primär-
Die Umleitwahrscheinlichkeit für ein Gespräch für den Fall, daß alle Zwischenleitungen eines Primär-
kopplers PRIL besetzt sind, ist 7,5 χ 1(Γ3
die Wahrscheinlichkeit der
Nichterreichbarkeit ist 3,9 χ 1O~3
die Wahrscheinlichkeit, daß alle Register besetzt sind, lst 0,9 X ΙΟ"3.
Da die erste Größe keine Verlustgröße darstellt, belauf t sich die gesamte Verlustwahrscheinlichkeit auf
4,8 x l<rJ und ist mehr als zweimal geringer als die
Verlustwahrscheinlichkeit von 12,1 X 10Mm Falle des obengenannten herkömmlichen Registerkoppel-
feldes IRL. In dieser Hinsicht ist zu bemerken, daß die Umleitung eines Gesprächs die Wahrscheinlichkeit
der Nichterreichbarkeit und des Falles, daß alle Register IR besetzt sind, nur wenig beein-
Nach Fig. 6 ist der Gruppenbesetzt-Kontakt IbO0
/^v) sechzehn Gruppenbesetzt-Kontakte
IbU ,...IbO des Primärkopplers, PRIL No. O zwischen
die Anschlußpunkte MBG und G der Verbindungsleitungsübertragung
OGT No. O der sechzehn
a., den Primärkoppler PRIL No. O angeschlossenen
Übertragungen OGT abgehender Verbindungsleitungen
eingefügt. Die Anschlußpunkte MGB und G sind im Sinne der Erregungssteuerung für das M-Relais
der Verbindungsleitungsübertragung OGT No. O
m die Schaltung eingefügt. Das Schließen der Grupper™i2i-Koniaktc
ibOa,...lbOls erregt somit das
jeweilige M-Relais in einem Stromkreis vom negativen Battenepol (-), die Wicklungen des M-Relais,
die Kontakte c4 und e°, die Anschlußklemme MBG,
," ?υηΓΠεηΓgeschlossenen Gruppenbesetzt-Kontakt
1 lö ' den Anscn!ußpunkt G und den Kontakt
b zu dem Erdanschluß. Bei Erregung des M-Relais
öffnet der Kontakt m'. der in der Gruppenbesetztader
GB derart angeordnet ist, daß nunmehr das
brdpotential von dieser Ader GB verschwindet und
damit der Markierer MKR ein Zeichen erhält, daß die Gruppe der Übertragungen OGT abgehender
Verbindungsleitungen, die an den Primärkoppler
PRIL No. 0 angeschlossen sind, nicht benutzt werden
kann. Gleichzeitig schließt bei Erregung das Λί-Relais
den Kontakt tn2, so daß das C-Relais in einem Stromkreis
von dem negativen Batteriepol (— ) über die Relaiswicklung C und den nunmehr geschlossenen Kontakt
m2 nach dem Erdanschluß erregt wird. Bei Erregung des C-Relais öffnet der Kontakt c\ der derart
in der Prüfader MB dieser Verbindungsleitungsübertragung OGT No. O, die zu dem Markierer MKR
führt, angeordnet ist, daß der Markierer MKR über die Nichtbenutzbarkeit der Verbindungsleitungsübertragung
OGT No. O ein Zeichen erhält. In ähnlicher Weise unterbrechen die entsprechenden Kontakte
c1 in den anderen Verbindungsleitungsübertragungen OGT, die an den Primärkoppler PRIL No. O
angeschlossen sind, die zugehörigen Prüfadern MB und sperren damit c'iese Verbindungsleitungsübertragungen
OGT.
In Verbindung mit Fig. 6 sei nunmehr angenommen, daß in dem Primärkoppler PRIL No. O mindestenseine
Zwischenleitung frei ist. In diesem Fall werden die Kontakte c3, e~ und a2 im Rahmen des
Betriebsablaufs unabhängig von den Gruppenbesetzt-Kontakten lbO°,...lbO]S betätigt (der Kontakt
α2 öffnet, sobald die freie Zwischenleitung belegt wird, indem das /4-Relais mittels seiner dritten, nichtdargestellten
Wicklung erregt wird; der Kontakt c3 öffnet erst, wenn das C-Relais in nicht dargestellter Weise
über die Senderzwischenleitung erregt wird, so daß Wählimpulse von dem Sender OS zu einem nachfolgenden
Vermittlungsamt übertragen werden, und danach wenn das C-Relais wiederum nach Erregung des
Ε-Relais erregt wird; der Kontakt e2 öffnet, wenn Erdpotential beim Melden des gerufenen Teilnehmers
auf die α-Ader der abgehenden Verbindungsleitung aufgeprägt wird; die Kontakte α2, c3 und e~ kehren
nacheinander in ihre jeweiligen Ruhelagen zurück, nachdem der angerufene Teilnehmer seinen Hörer
aufgelegt hat). Sobald der Markierer MKR mittels der Prüfader MB festgestellt hat, daß die Verbindungsleitungsübertragung
OGTNo. O frei ist, fragt er die Zwischenleitungen des Primärkopplcrs PRIL No. O mittels
der Prüfrelais SLTO,... STL3 ab. Da dieser primärkoppler FRIL No. O mindestens eine freie
Zwischenleitung besitzt, braucht der Markierer MKR nicht zu warten, bis eine Zwischenleitung frei wird,
und es ist unmöglich, daß das Besetztzeichen auf die
Anrufseite zurückgesendet wird, wenn etwa der Markierer MKR länger als die obengenannte Belegungszeit hätte warten müssen.
Zusammenfassend treten im Rahmen der Erfindung, wenn dieselbe auf die Primärkoppler PRIL des
Senderkoppelfeldes OSL und die Übertragungen
ίο OGT abgehender Verbindungsleitungen angewandt
wird, Gruppenbesetzt-Kriterien auf, die durch Schließung der entsprechenden Gruppenbesetzt-Kontakte
IbO,... lbOis erzeugt werden; dadurch werden alle
Verbindungsleitungsübertragungen gesperrt, die an solche Primärkoppler angeschlossen sind, deren Zwischenleitungen
alle besetzt sind. Damit wird durch den Markierer MKR mit Sicherheit eine solche Verbindungsleitungsübertragung
OGT angewählt, die mit einem Primärkopipier PRIL verbunden ist, in dem
mindestens eine freie Zwischenleitung vorhanden ist. Somit schaltet die Erfindung eine Verlängerung der
Belegungsdauer des Markierers MKR und damit verbundene Verluste aus.
An Hand der zugehörigen Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben.
Selbstverständlich können die Gruppenbesetzt-Relais LBO... LBA durch Dioden- oder andere
elektronische Schalter ersetzt werden. Außerdem sei bemerkt, daß die Arbeitskontakte phmiO,... phmii,
die den Zwischenleitungen eines jeden Primärkopplers PRlL zugeordnet sind, jeweils ein Schaltelement
mit mindestens zwei Schaltzuständen bilden; die Gruppenbesetzt-Kontakte lbi°. ..lbiiS, die den jeweils
an einen Primärkoppler PRIL angeschlossenen Übertragungen ICT ankommender VerbindungsSeitungen
oder den Übertragungen OGT abgehender Verbindungsleitungen zugeordnet sind, stellen ebenfalls
Schaltelemente mit mindestens zwei Schaltzuständen dar. Die Arbeitskontakte phmOO... phm43
brauchen nicht zusätzlich für die Primärkoppler PRIL eines jeden Registerkoppelfeldes oder Senderkoppelfeldes
vorgesehen zu werden, sondern können herkömmliche Kontakte sein, die durch die Vertikalmagnete
geschlossen werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- Patentansprüche:\. Schaltungsanordnung für Fernspreehvermittlimgsanlagen mit indirekter Steuerung, mit in freier Wahl zu belegenden Verbiindungsleitungsübertragungen, die über ein aus Primärkopplern und mit diesen durch Zwischenleitungen verbundenen Sekundärkopplern bestehendes Koppelfeld mit ihnen gemeinsam zugeordneten Hinrichtungen für die durch numerische Wahlinformation gesteuerte Verbindungsherstellung verbindbar sind, gekennzeichnet durch den Primärkopplern (PRlL) individuell zugeordnete Gruppenbeseuuschaltelemente(LBO, LBl,...),die mit einer Rei- '5 henschaltung von zwecks Erzeugung eines Gruppenbesetzt-Kriteriums bei besetzsein a!ler von dem jeweils betreffenden Primärkoppler (PRiL) ausgehenden Zwischenleitungen zu schließendenArbeitsschaJtern (phmO, phm\ ) dieses Pri- jomärkopplers (PRIL) verbunden sind, die den an den jeweils betreffenden Primärkoppler (PRIL) angeschlossenen Verbindungsleitungsübertragungen (ICT bzw. OGT) zugeordnete Schalter (Ib) aufweisen und die durch das Gruppenbe- *5 selzt-Kriterium derart betätigbar sind, daß sie mittels ihrer den Verbindungsleitungsübertragungen (ICTbzw. OGT) zugeordneten Schalter (Ib) diese Verbindungsleitungsübertragungen (ICT bzw. OGT) unabhängig von ihrer Verfügbarkeit gegen eine Belegung sperren.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärkoppler (PRlL) und die Sekundärkopplei (SECL) Kreuzschienenwähler sind.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen, dadurch gekennzeichnet, daß den ankommenden Verbindungsleiiungsübertragungen (ICT) vorausgehende Einrichtungen Stromstoß-Übertragungen (REP) in einer vorausgehenden Fernsprechvermittlungsanlage mit direkter Steuerung sind.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen, dadurch gekennzeichnet, daß den ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen (ICT) vorausgehende Einrichtungen abgehende Verbindungsleitungsübertragungen in einer vorausgehenden Fernsprechvermittlungsanlage mit indirekter Steuerung sind.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen (ICT) durch jeweils eine a- und eine b-Sprechader aufweisende Verbindungsleitungen (INTT) mit den vorausgehenden Einrichtungen verbunden sind und der Besetztzustand der ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen zu den damit verbundenen jeweiligen vorausgehenden Einrichtungen durch Anlegen eines den Besetztzustand kennzeichnenden Potentials an eine der Sprechadern übertragen wird, und daß die Schalter (Ib) der Gruppenbesetztschaltelemente (LB) mit denjenigen ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen (/CT) verbunden sind, welche an den jeweils betreffenden Primärkoppler (PRIL) angeschlossen sind, und so gesteuert werden, daß die ankommenden Verb.ndungsleitungsübertraguneen (/CD das den Besetztzustand kennzeichnende Potential an die betreffende Sprechader (b) der mit ihnen verbundenen Verbindungswegen (INTT) legen.
- 6 Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit abgehenden Verbindungsleitungsübertragungen, dadurch gekennzeichnet, daß die abgehenden Verbindungsleitungsübertragungen (OGT) von einem Markierer (MKR) belegt werden und der Markierer (MKR) mit einem Signal zum Verh.ndem der Belegung derjenigen Verbindungsleitungsübertragungen (OGT) beaufschlagbar .st, deren zugeordnete Schalter (Ib) der Gruppenbesetztschaltelemente (LB) betätigt sind.Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter Steuerung, mit in freier Wahl zu belegenden Verbindungsleiiungsübertragungen, die über ein aus Primärkopplern und mit diesen durch Zwischenleitungen verbundenen Sekundärkopplern bestehendes Koppelfeld mit ihnen gemeinsam zugeordneten Einrichtungen tür die durch numerische Wahlinformation gesteuerte Verbindungsherstellung verbindbar sind.Aufgabe der Erfindung ist es, die Verkehrsgüte von Fernsprechvermittlungsanlagen dieser Art durch Verringerung der Verluste bzw. der Wartewahrscheinlichkeit zu verbessern.Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung der vorgenannten Art gelöst, welche gemäß der Erfindung gekennzeichnet ist durch den Primärkopplern individuell zugeordnete Gruppenbesetztschaltelemente, die mit einer Reihenschaltung von zwecks Erzeugung eines Gruppenbesetzt-Kriteriums bei Besetztsein aller von dem jeweils betreffenden Primärkoppler ausgehenden Zwischenleitungen zu schließenden Arbeitskontakten dieses Primärkopplers verbunden sind, die den an den jeweils betreffenden Primärkoppler angeschlossenen Verbindungsleitungsübertragungen zugeordnete Schalter aufweisen und die durch das Gruppenbeserzt-Kriterium derart betätigbar sind, daß sie mittels ihrer den Verbindungsleitungsübertragungen zugeordneten Schaltern diese Verbindungsleitungsübertragungen unabhängig von ihrer Verfügbarkeit gegen eine Belegung sperren.Dadurch wird erreicht, daß bei einem Gruppenbesetztfall ein Anruf bereits in einem vorausgehenden Amt auf eine Gruppe von Verbindungsleitungen umgeleitet wird, deren Verbindungsleitungsübertragungen im nachfolgenden Amt an einen Primärkoppler angeschlossen sind, der noch freie Zwischenleitungen besitzt. Eine entsprechende Verbindungsführung kann auch durch den Markierer der betreffenden Vermittlungsstelle erfolgen.Aus SEL-Nachrichten, 11. Jahrgang (1963), Heft 3, Seite 129 ist eine Anordnung bekannt, bei der ein Zuordner von vollständig belegten Abgangsbündeln, die über ein Koppelnetz erreicht werden, ein Sperrkriterium erhält. Bei diesem bekannten, mit Abschaltung arbeitenden Verfahren der Leitweglenkung kann es jedoch auf Grund der Mischung zwischen den einzelnen Koppelstufen auch dann zu einem »Besetztfall« kommen, wenn zwar noch eine freie Abgangslei-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2368666 | 1966-04-14 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1512885A1 DE1512885A1 (de) | 1969-10-02 |
| DE1512885B2 true DE1512885B2 (de) | 1976-05-20 |
Family
ID=12117315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671512885 Withdrawn DE1512885B2 (de) | 1966-04-14 | 1967-04-05 | Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter steuerung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3513262A (de) |
| DE (1) | DE1512885B2 (de) |
| GB (1) | GB1190622A (de) |
| SE (1) | SE315635B (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3931476A (en) * | 1974-01-03 | 1976-01-06 | Action Communication Systems, Inc. | Method and system for automatically controlling the connection of inter-city telephone calls at a users facility |
| JPS6012683B2 (ja) * | 1977-03-11 | 1985-04-03 | 株式会社日立製作所 | 映像信号再生回路 |
| JPS6042646B2 (ja) * | 1977-03-23 | 1985-09-24 | 松下電器産業株式会社 | 前置増幅器 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2201986A (en) * | 1938-06-17 | 1940-05-28 | Bell Telephone Labor Inc | Telephone system |
| US2787661A (en) * | 1951-08-04 | 1957-04-02 | Philips Corp | Circuit for use in automatic signalling systems |
| US2895012A (en) * | 1957-05-28 | 1959-07-14 | Gen Telephone Lab Inc | All trunk busy detection circuit |
-
1967
- 1967-04-05 DE DE19671512885 patent/DE1512885B2/de not_active Withdrawn
- 1967-04-11 US US629940A patent/US3513262A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-04-12 SE SE5100/67A patent/SE315635B/xx unknown
- 1967-04-13 GB GB07010/67A patent/GB1190622A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1512885A1 (de) | 1969-10-02 |
| SE315635B (de) | 1969-10-06 |
| GB1190622A (en) | 1970-05-06 |
| US3513262A (en) | 1970-05-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1235379B (de) | Anordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen | |
| DE638308C (de) | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige oder halbselbsttaetige Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen | |
| DE851366C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere fuer Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb, in denen Anrufsucher gleichzeitig als Endwaehler verwendet werden | |
| DE1512885B2 (de) | Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter steuerung | |
| DE1098046B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern | |
| DE1487588C3 (de) | Schaltungsanordnung für eine Fernmeldevermittlungsanlage mit Wählbetrieb | |
| DE1437508C3 (de) | Kreuzschienenwähler-System mit Registern und Markierern für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE970177C (de) | Verfahren zur Vornahme von zeitweisen Umschaltungen an Teilnehmerschaltwegen in Fernmeldevermittlungsstellen | |
| DE571976C (de) | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige oder halbselbsttaetige Fernsprechanlagen mit mehreren Sprechwaehlern gemeinsamen Steuerstromkreisen | |
| DE974596C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern und gemeinsamen Steuereinrichtungen | |
| DE595619C (de) | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige oder halbselbsttaetige Fernsprechanlagen mit Speicherbetrieb | |
| DE1487616C3 (de) | Schaltungsanordnung fuer eine zentral gesteuerte automatische fernsprech-vermittlungsanlage | |
| DE414667C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen | |
| DE1115777B (de) | Schaltungsanordnung zur Auswahl und Einstellung von Verbindungswegen in mehrstufigen Koppelfeldern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE1953704C3 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit Verkehrsmeßeinrichtungen | |
| DE963070C (de) | Verfahren zur Gruppenauswahl in automatischen Vermittlungssystemen, insbesondere Fernsprechsystemen | |
| DE527147C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE2721789C2 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Steuersätzen zur Leitweglenkung bei Wählern mit Eigensteuerung | |
| DE1537846C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Übertragung von Impulsreihen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE837257C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Relaiswaehlern | |
| DE609630C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren in Reihe liegenden AEmtern | |
| DE1562224C3 (de) | Schaltungsanordnung für eine zentral gesteuerte Fernsprechvermittlungsanlage, insbesondere transportable Fernsprechvermittlungsanlage | |
| DE2247830C2 (de) | Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Fernmeldevermittlungsanlagen mit Koppelfeldern und Wegesuchern | |
| DE1258475C2 (de) | Schaltungsanordung zur durchschaltung einer bestimmten eingangsleitung zu einer von mehreren ausgangsleitungen eines zweistufigen koppelfeldes von fernmelde-, insbesondere fernsprechnebenstellenanlagen | |
| DE1156119C2 (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die Verbindungswege auf ihren Belegungszustand ueberprueft werden |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8230 | Patent withdrawn |