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DE1512885B2 - Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter steuerung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter steuerung

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Publication number
DE1512885B2
DE1512885B2 DE19671512885 DE1512885A DE1512885B2 DE 1512885 B2 DE1512885 B2 DE 1512885B2 DE 19671512885 DE19671512885 DE 19671512885 DE 1512885 A DE1512885 A DE 1512885A DE 1512885 B2 DE1512885 B2 DE 1512885B2
Authority
DE
Germany
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transmissions
group
connection
pril
busy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19671512885
Other languages
English (en)
Other versions
DE1512885A1 (de
Inventor
Reijiro Kanazawa; Iwai Yoshihito; Ando Toshio; Kontani Takeo; Nakamura Hiroshi; Kameyama Iwao; Tokio; Hiragi Sadayuki; Kurahashi Shigeaki; Takemori Satosi; Yokohama; Okada Tomoo; Izeki Akira; Kawasaki; Fukutomi (Japan)
Original Assignee
Nippon Telegraph & Telephone Public Corp.; Nippon Electric Co., Ltd.; Hitachi Ltd.; Oki Electric Industry Co., Ltd.; Tokio; Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa; (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Telegraph & Telephone Public Corp.; Nippon Electric Co., Ltd.; Hitachi Ltd.; Oki Electric Industry Co., Ltd.; Tokio; Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa; (Japan) filed Critical Nippon Telegraph & Telephone Public Corp.; Nippon Electric Co., Ltd.; Hitachi Ltd.; Oki Electric Industry Co., Ltd.; Tokio; Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa; (Japan)
Publication of DE1512885A1 publication Critical patent/DE1512885A1/de
Publication of DE1512885B2 publication Critical patent/DE1512885B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)

Description

lung vorhanden ist, das Koppelnetz jedoch keinen freien Verbindungsweg mehr zu dem angesteuerten Ausgang aufweist.
Aus der belgischen Patentschrift 668207 ist ein Verfahren zur Leitweglenkung bekannt, bei dem die Abgangsleitungen eines Koppelfelds auf ihren BeIeeungszustand überprüft werden und eine Verbindung im Falle der Belegung sämtlicher Abgangsleitungen eines Bündels nach Prioritätskriterien auf ein Bündel mit noch freien Abgangsleitungen umgeleitet wird. Bei diesem bekannten Verfahren wird der Belegungszustand der Zwischenleitungen zwischen den Eingangs- und den Ausgangskoppelgruppen des Koppelfelds berücksichtigt, ohne daß dadurch der Zugang zu dem Koppelfeld beeinflußt wird.
Aus KRAUSE, Ortsämter mit Wählbetrieb, 1962, Seiten 199 bis 201 ist eine Schaltungsanordnung bekannt, bei der eine Abschaltung einer Gruppe von Freiwählern einer zweiten Freiwahlstufe, und zwar von II. Vorwählern, erfolgt, die keine freien Ausgänge mehr aufweist. Dadurch wird erreicht, daß abgehende Verbindungen von Freiwähiern einer vorhergehenden ersten Freiwahlstufe, und zwar von I. Vorwählern, zu einer anderen Gruppe von II. Vorwählern, die noch freie Ausgänge aufweist, geleitet werden. Das bedeutet, daß die den II. Vorwählern vorgeschaltete Stufe eine Information erhält, auf Grund derer sie eine Umleitung zu anderen freien Freiwählern vornimmt. Dieses Prinzip läßt sich aber nicht auf die hier vorliegende Schaltungsanordnung mit indirekter Steuerung übertragen, da in den den Freiwählern vergleichbaren Primärkopplern vorausgehenden Einrichtungen eine Umleitung nicht möglich ist.
Die Erfindung ist sowohl tür ein Registerkoppelfeld als auch für ein Senderkoppelfeld anwendbar. Die Erfindung ist insbesondere anwendbar, wenn die vorhergehenden Ämter mit direkter Steuerung arbeiten. Wenn die Erfindung bei einem Registerkoppelfeld Anwendung findet, soll es sich um die Verbindungsherstellung zwischen an die Eingangsseite der Primärkoppler angeschlossenen Übertragungen von ankommenden Verbindungsleitungen mit an die Ausgangsseite der Sekundärkoppler angeschlossenen Registern handeln. Wenn die Erfindung in Verbindung mit einem Senderkoppelfeld Anwendung findet, soll es sich um die Verbindungsherstellung zwischen an die Eingangsseite der Primärkoppler angeschlossenen Übertragungen von abgehenden Verbindungsleitungen und an die Ausgangsseite der Sekundärkoppler angeschlossenen Sendern handeln.
Im ersteren Falle wird ein Gruppenbesetzt-Signal zu dem vorhergehenden Amt übertragen, damit von dort eine Verbindung über eine Gruppe abgehender Verbindungsleitungen geführt wird, die im nachfolgenden Amt zu einem Primärkoppler mit mindestens einer freien Zwischenleitung führen. Im anderen Fall wird ein Gruppenbesetzt-Kriterium in den Markierer des eigenen Vermittlungsamtes eingegeben, damit die Verbindung über eine abgehende Verbindungsleitung geführt wird, deren Übertragung an einen Primärkoppler mit mindestens einer freien Zwischenleitung angeschlossen ist. Normalerweise ist die Anzahl der Ausgänge eines Primärkopplers geringer als die Anzahl der Eingänge desselben.
Wie weiter unten an Hand eines Ausführungsbeispiels einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung erläutert wird, wird die Verlustwahrscheinlichkeit etwa auf die Hälfte herabgesetzt. Bei Anwendung der Erfindung in einem Senderkoppelfeld verringert sich die Belegungszeit des Markierers. Damit steigert die Erfindung insgesamt die Verkehrsgüte einer Fernsprechvermittlungsanlage merklich.
Nunmehr wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine herkömmliche Fernsprechvermittlungsanlage mit indirekter Steuerung zusammen mit Teilnehmerstationen in Form eines Blockschaltbildes,
ίο Fig. 2 in entsprechender Weise ein Registerkoppelfeld der Vermittlungsanlage nachFig. 1 zusammen mit den Übertragungen der ankommenden Verbindungsleitungen und den Registern,
Fig. 3 in entsprechender Weise ein Senderkoppelfeld der Vermittlungsanlage nach Fig. 1 zusammen mit den Übertragungen der abgehenden Verbindungsleitungen, den Sendern und einem Teil des Markierers,
Fig. 4 ein schematisches Schaltbild für eine Anwendung der Erfindung bei einem Register- oder bei einem Senderkoppelfeld,
Fig. 5 ein schematisches Schaltbild der Schaltung nach der Erfindung in Verbindung mit einem Registerkoppelfeld zusammen mit einem Teil eines vorausgehenden Amtes mit direkter Steuerung, und
Fi g. 6 eine ähnliche Darstellung der Schaltung nach der Erfindung für ein Senderkoppelfeld zusammen mit einem Teil des Markierers.
NachFig. 1 umfaßt ein Fernsprechvermittlungsamt
mit indirekter Steuerung normalerweise eine Leitungswahlstufe LLF, an die Teilnehmerstationen SUB (oder andere, nichtdargestellte Fernsprechvermittlungsämter) angeschlossen sind, eine Gruppenwahlstufe TLF, die mit der Leitungswahlstufe LLF über interne Verbindungsleitungen gekoppelt ist, und eine gemeinsame Steuerstufe CC zur Durchschaltung der gewünschten Verbindung von einer Teilnehmerstation SUB zu einer Teilnehmerstation, die an ein anderes Fernsprechvermittlungsamt angeschlossen ist, bzw. von einer Teilnehmerstation eines anderen Fernsprechvermittlungsamtes zu einer Teilnehmerstation SUB des betreffenden Fernsprechvermittlungsamtes selbst (oder zur Durchschaltung von Verbindungen von einem anderen Fernsprechvermittlungsamt zu einein anderen Fernsprechvermtttlungsamt). Zu dem Fernsprechvermittlungsamt gehören ferner ankommende Verbindungsleitungen mit den Verbindungsleitungsübertragungen ICT, die zwischen die Leitungswahlstufe TLF und die vorausge-
henden Ämter geschaltet sind, welche mit indirekter Steuerung oder mit direkter Steuerung arbeiten, sowie Register IR und ein Registerkoppelfeld IRL zum jeweiligen Anschalten eines Registers IR an die Übertragung ICT einer ankommenden Verbindungsleitung, über die ein Anruf von dem angeschlossenen vorhergehenden Amt weitergegeben wird. Das Fernsprechvermittlungsamt enthält ferner abgehende Verbindungsleitungen mit den Verbindungsleitungsübertragungen OGT, die zwischen der Gruppenwahl-
stufe TLF und den nachfolgenden Ämtern liegen, Sender OS und ein Ser.derkoppelfeld OSL zur Anschaltung eines Senders OS an die Übertragung OGT einer abgehenden Verbindungsleitung, über die der Anruf zu dem nachfolgenden Amt weitergeleitet werden soll.
Nach Fig. 2 ist das Pcgisterkoppelfeld IRL als zweistufiges Koppelfeld aufgebaut und besitzt eine vergleichsweise große Anzahl Primärkoppler PRIL,
an die die Übertragungen ICT der ankommenden Verbindungsleitungen angeschlossen sind, und eine vergleichsweise geringe Anzahl Sekundärkoppler SECL, die über Zwischenleitungen mit den Primärkopplern PRIL und über ein Ausgangsvielfach mit den Registern IR verbunden sind. Normalerweise enthält jeder Koppler PRIL bzw. SECL Kreuzschienenwähler. Ein Registerkoppelfeld IRL besitzt beispielsweise zehn Registerkoppelgruppen mit je fünf Primärkopplern PRIL No. 0,... PRIL No. 4 und vier Sekundärkopplem SECL No. 0... SECL No. 3; jeder Primärkoppler PRlL No. / (i = O, 1, 2, 3. 4) ist an sechzehn Verbindungsleitungsübertragungen ICT angeschlossen und besitzt vier Zwischenleitungen, die zu den vier Sekundärkopplern SECL derselben Koppelgruppe führen; jeweils ein entsprechender Sekundärkoppler SECL No. /(/ = 0,1, 2, 3) in jeder Registerwahlstufe ist mit sechzehn Registern IR verbunden. Damit sind in dem beschriebenen Beispiel achthundert Übertragungen ICT von ankommenden Verbindungsleitungen zu fünfzig Gruppen zusammengefaßt, deren jede über einen Primärkoppler PRIL No. /einer Registerkoppelgruppe und über die Sekundärkoppler SECL derselben Koppelgruppe mit vierundsechzig Registern IR verbindbar ist. Eine nichtdargestellte Koppelgruppensteuerschaltung für jede Registerkoppelgruppe schaltet jeweils ein Register IR an diejenige Verbindungsleitungsübertragung ICT, über die ein Gespräch von einem vorhergehenden Amt zu der Teilnehmerstation SUB eines gerufenen Teilnehmers weitergeschaltet werden soll.
Wenn das vorhergehende Amt mit direkter Steuerung ausgestattet ist, werden Wählimpulsspeicher als Register IR benutzt. Sn diesem Fall muß ein Register IR innerhalb der Dauer der Wählpause des an das vorhergehende Amt angeschlossenen Teilnehmers an die betreffende Verbindungsleitungsübertragung ICT geschaltet werden. Wenn vor Abschluß dieser Registeranschaltung Wählsignale vom vorhergehenden Amt übertragen werden, kann das Register IR dieselben nicht richtig zählen und speichern. Dies führt zu Fehlverbindungen oder Verlusten. Deshalb erhält normalerweise die Verbindungsleitungsübertragung ICT ein Signal, welches die erfolgte Belegung eines Registers IR anzeigt; wenn die Wählimpulse die Verbindungsleitungsübertragung ICT erreichen, bevor dieses Signal einläuft, wird zum vorhergehenden Amt das Besetztzeichen übertragen.
Die FSlIe1 in rfenen Has Besetztzeichen heim Verbinden der Verbindungsleitungsübertragung ICT mit dem Register IR zum vorhergehenden Amt zurückgesendet wird, sind nach der Verkehrstheorie folgende:
1. Die Koppelgruppensteuerschaltung hat bereits ein Register IR ausgewählt und den Verbindungsaufbau eingeleitet; derselbe l^rr jedoch innerhalb des nach der Schrittschaltung eines Wählers in dem vorausgehenden Amt mit direkter Steuerung verbleibenden Teils der Wählpause nicht beendet werden;
2. die Koppelgruppensteuerschaltung kann die Verbindung der Verbindungsleitungsübertragung ICT mit einem Register IR nicht herbeiführen, da alle Zwischenleitungen des betreffenden Primärkopplers PRIL, an den die Übertragung ICT angeschlossen ist, besetzt sind;
3. die Koppelgruppensteuerschaltung kann, obgleich der Primärkoppler PRIL noch freie Zwischenleitungen hat, wegen Nichterreichbarkeit zwischen diesen freien Zwischeinleitungen und den freien Registern IR keine Verbindung der Verbindungsleitungsübertragung ICT mit einem der freien Register IR herbeiführen;
4. die Koppelgruppensteuerschaltuiing ist nicht arbeitsfähig, da sie: besetzt ist;
5. die Koppelgruppensteuerschaltung kann keine Verbindung herbeiführen, da alle Register IR besetzt sind.
ίο Von den genannten Fällen 1. bis. 5. haben die Fälle 1. und 4. keine unmittelbare Beziehung mit dem Verbindungsaufbau über ein mehrstufiges Koppelfeld. Es genügt daher für eine Betracht ung von Verlusten auf Grund des Verbindungsaulbaus über ein mehrstufiges Koppelfeld die Fälle 2., 3. und 5. zu berücksichtigen. Zur Vereinfachung der Überlegung soll die Fernsprechvermittlungsanlage nicht nach dem Wartesystem, sondern nach dem Verlustsystem arbE:iten, wo ein Anruf auf einer ankommenden Verbimdungsleitung beim Auftreten der Falte 2., 3. und 5. während des Durchschaltens der Verbindung zwischen der Übertragung ICT der ankommenden Veirbindungsleitung und einem Register IR als Verlust zu betrachten ist. Selbstverständlich kann ein Verlust vermieden werden, wenn die genannten Fälle vermieden werden und der Verbindungsaufba u innerhalb der Wählpause beendet wird. Die Verlustwahrscheinlichkeit, berechnet für simulierte Verkeihrsverhältniüse durch eine elektronische Rechenmaschine unter Berücksichtigungdes Registerkoppelfeld es IRL des obigen Ausführungsbeispiels, ist wie folgt:
Ausgangsparameter:
mittlere Belegungsdauer der Verbindungsleitungs-Übertragung ICT 100 see,
Belegungsdauer des Registers IR 9 see,
Verkehrswert des Registers IR etwa 70%,
Verkehrswert der Verbindungsleitungsübertragung ICT etwa 63 %,
Verlustwahrscheinlichkeit:
auf Grund des obigen Falls 2. - alle Zwischenleitungen des Primärkopplers PRIL sind besetzt 7,3 X 10" \ auf Grund des obigen Falls 3. -
Nichterreichbarkeit 3,7 X 10~\
auf Grund des obigen Falls 5. - alle Register IR sind
besetzt 1,1 χ 10"3,
insgesamt 12,1 X 10"3.
Da Verluste auf Grund der Tatsache, daß die Z-Aischenleitungen des Primärkopplers PRIL, an den die Verbindungsleitungsübertragung ICT angeschlossen ist, alle besetzt sind, eine merklich größere Wahrscheinlichkeit aufweisen, ist es zweckmäßig, die Wahl einer ankommenden Verbindungsleitung zu verfaindern, die zu einem Primärkoppler PRiL führt, dessen Zwischenleitungen sämtlich besetzt sind.
Nach Fig. 3 ist das. Senderkoppelfeld OSL eibemfalls als zweistufiges Koppelfeld aufgebaut und besitzt eine vergleichsweise große Anzahl Primärkoppiler
PRIL, an die die Übertragungen OGT der abgehenden Verbindungsleitungen angeschlossen sind, sowie eine vergleichsweise geringe Anzahl Sekundärkoppler SECL, die über Zwischenleitungen mit den Priimärkopplern PRIL und über ein Ausßa.ugsvielfach mit den Sendern OS verbunden sand. Normalerweise s:ind alle Koppler PRIL und SECL KreuzschienenwäMer. Zum Beispiel besitzt ein Senderkoppelfeld OSL zehn Senderkoppelgruppen mit je fünf Primärkopplern
■r.
PRlL Mo. 0,... PRIL No. 4 und vier Sekundärkopplern SECL No. 0.., SECL No. 3; an jeden Primärkoppler PRIL No. ι sind sechzehn Verbindungsleitungsübertragun.gen OGT und vier 2!iwischenleitungen, dk: zu vier Sekundärkopplern SECL innerhalb derselben Kopptelgruppe führen, angeschlossen, an den entsprechendem Sekundär koppler SECL No. /in jeder Senderkoppelgruppe sind sechzehn Sender OS angeschlossen. Damit sind im Rahmen des erläuterten Ausführungsbeispiels achthundert Übertragungen OGT von abgeherden Verbindungsleitungen auf fünfzig Gruppen verteilt, deren jede über einen Primärkoppler PRIL No. / in einer Senderkoppelgruppe und die Sekunclärkoppler SECL derselben Koppelgruppe mit vierundse:chzigSendern OS verbindbar ist.
Wenn mit Hilfe eines niichndargestellten Umrechners eine Verbindungsleitungsübertraigung OGT gewählt wird, über die die gewünschte Gesprächsverbindung von der Gruppenwahlstufe TLF zu dem angerufenen Anschluß durchgeschallt v/erden soll, bestimmt der dem Sienderkoppelfeld gemeinsam zugeordnete Markierer MKR den Verbindungsweg, fragt die Prüfeingänge der in Betracht kommenden Verbindungsleituriigüübertragungen OGT ab, bestimmt daraus, welche Verbindungslieitungsübertragungen OGTfrei und welche besetzt sind, und belegt eine freie Verbindungskitungsübertragung OGT. Entsprechend wählt der Markierer MKR einen Sender OS aus und bezeichnet einen freien, an die ausgewählte Gruppe angeschlossenen Sender OS,- mittels der Zwischenleitung&prüf relais SLTD... SL Γ3 fragt der Markierer den Belegmngszustand der Zwischenleitunjjen des PrirnJirkopplleri. PRIL ab, mit dem die belegt: Veirbindungsleitungsübertragung OGT verbunden ist. Diese Prüfung durch die Relais 5LTXIi... SLT3 erfolgt durch Abfühlen des Erdpotentials, das. an denjenigen nichtdargestellten c-Adern des Scnderkoppelfeldes OSL vorhanden ist, über die bereits Sender OS belegt worden -sind. Wenn alle Zwischeinleitungen des angewählten Primaikopplers PRIL bereits belegt sind, sind alle Relais SLTO... SL73 erregt, so daß diese Zwischenleitungen für den Anschluß eines weiteren Senders OS gesperrt sind. Der Markierer MKR bleibt dann im Wartezustand, bis eine Zwischenleitungfrei wird. Dies bedeutet eine Unterbrechung der Arbeitsfolge des Markierers und führ'! zur Aufrechierhalluing des Wartezustandes während eines vorgegebenen Zeitintervalls. Da dies einen unerwünschten Anstieg der Belegungsdauet des Markierers Ml R bedeutet, verhindert man zweckmäßigerweise, daß iie Verbindung die Verbindungs.leitungsübertragunf OGT erreichen kann, die an denjenigen Primiärkoppler PRIL angeschlossen ist, dessen Zwischenleitungen besetzt sind. Bei Überschreitung eines bestimmen Grenzwertes der BeIegungsciauer des Markierers MKR wird zur lufender: Seite ein Besetztzeichen übertragen, was in der Technik bekannt ist.
Nach Fig. 4 besitzt der nichtdargestellte Kreuzschienen wähler dies Primixkopplers PRIL No. O einer Register- oder einer Senderkoppelgruppe Arbeitskontakte phmO\),...phniO3, die jeweils geschlossen sind, wenn der zugehörige, nichtdargestellte Vertikalmiignet erre§[t und folglich die entsprechende Zwischenleitung besetr ist. Die Vertikalschienen des Primärkcpplers PRIL emlsprechen jeweils den Zwischenleitungen. Über diese Kontakte phmOQ, . ■ ■ phm03> wire! ein Gruppenbesetzt-Relais LSO erregt, wenn sie geschlossen sind. Das Relais LB& schließt nach Erregung seine Gruppenbesetzt-Kontakte lbO°,...lbOu (Fig. 5 oder 6), die jeweils in die Verbindungen des Primärkopplers PRIL No. O mit den an ihn angeschlossenen sechzehn Übertragungen ICT ankommender Verbindungsleitungen oder Übertragungen OGT abgehender Verbindungsleitungen eingebaut sind und die damit ein Gruppenbesetzt-Kriterium an die jeweiligen Übertragungen
ίο ICT oder OGT geben. Die Kreuzschienenwähler der Primärkoppler PRlL No. \,...PRIL No. 4 derselben Koppelgruppe besitzen entsprechende Arbeitskontakte p/imlO,... phm43, sowie Gruppenbesetzt-Relais LBl... LB*.
Nach Fig. 5 ist der Gruppenbesetzt-Kontakt IbO0 mit einem Anschlußpunkt LBY der Verbindungsleitungsübertragung /CT No. O der sechzehn Übertragungen ICT ankommender Verbindungsleitungen verbunden, die an den Primärkoppler PRJL No. O angeschlossen sind. Der Anschlußpunkt LBY ist an die die α-Ader der ankommenden Verbindumgsleitung mit der c-Ader verbindenden Leitung zwischen den Kontakten und co' angeschlossen. Beim Schließen der Gruppenbesetzt-Kontakte IbO0,... /fcO15 wird jeweils das D-Relais in einem Stromkreis erregt, der von dem negativen Batteriepol (—) über die Wicklung dieses Relais, die α-Ader, den Kontakt c°, einen Widerstand, den Kontakt a°, den Anschlußpunkt LBY und den geschlossenen Gruppenbesetzt-Kontakt IbO0 zum Erdanschluß führt. Bei Erregung des D-Relais schließt der Kontakt d°, so daß die fe-Ader geerdet wird. Das Erdpotential auf der b-Ader wird über die Amtsverbindungsleitung INTT zu der abgehenden Übertragung REP No. O des vorausgehenden Amts
mit direkter Steuerung übertragen, die über die Übertragung ICT No. O der ankommenden Verbindungsleitung angeschlossen ist. Dadurch wird das £-Relais der Stromstoßübertragung REP No. O in einem Stromkreis erregt, der vom negativen Batteriepol (—) über die Wicklung dieses Relais zu der b-Ader führt, die nunmehr mit Erdpotential beaufschlagt ist. Bei Erregung des £-Relais öffnet der Kontakt e'- zwischen der c-Ader der Übertragung REP No. O und dem an den negativen Batteriepol ( —) angeschlossenen C-
Relais dieser Übertragung, so daß die negative Spannung an der c-Ader verschwindet. Das C-Relais weist zwei in den Zeichnungen durch zwei kleine Rechtecke dargestellte Wicklungen auf, von denen der einen die in Reihe geschalteten Kontakte e° und fc° und der anderen der Kontaki c* parallel geschaltet sind. Ein von einer Teilnehmerstation, die an das Amt mit direkter S feuerung angeschlossen ist, kommender Anruf bringt den Kontakt c in einem Freiwähler SEL, der durch diesen Anruf belegt ist, zum Anzug und leitet die schrittweise Weiterschaltung der Wählarme WB, Wb äird Wc läsgs der Kontaktbacke a. b und c ein. Bei schrittweiser Weiterschaltung längs der c-Kontaktfoank legt der Wählarm Wc jeweils über den geschlos-
. senen Kontakt c und zwei Wicklungen des P-Relais (der Kontakt w ist offen, wenn die Wählarme anhalten, und geschlossen, wenn sie sich bewegen) nacheinander Erde an die c- Adern der an den Wähler SEL angeschlossenen Stromstoßübertragungen REP (eine Wicklung des P-Relais ist durch den p8-Kontakt während der Dauer der Erregung des P-Relais kurzgeschlossen). Wenn der Kontakt in einer solchen Stromstoßübertragung REP geschlossen bleibt, wird diese durch die Erdung der c-Ader in an sich bekann-
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ίί
V-
ter Weise belegt. Im Gegensatz dazu hat das Erdpotential, das nunmehr an der c-Ader der Übertragung REP No. 0 vorhanden ist, keinen Einfluß auf deren C-Relais, weil bei ihr das £-Relais erregt und daher der Kontakt en offen ist. Somit sind alle Übertragungen ICT ankommender Verbindungsleitungen und alle Übertragungen REP, die zu dem Primärkoppler PRIL No. O des Registerkcppelfeldes IRL, dessen Zwischenleitungen besetzt sind, f'ihren, gesperrt.
Es werde nunmehr angenommen, daß der Primärkoppler PRIL No. O des Registerkoppelfeldes IRL mindestens eine freie Zwischenleitung besitzt. In diesem Fall ist das Gruppenbesetzt-Relais LBO nicht erregt. Damit beeinflussen die Leitungen, die von den α-Adern der an den Primärkoppler PRIL No. O angeschlossenen Verbindungsleitungsübertragungen ICT über die Anschlußpunkte LBY und die Gruppenbesetzt-Kontakte lbO°,...lbOls zum Erdungspunkt führen, die Arbeitsweise dieser Verbindungsleitungsübertragungen ICT nicht. Wenn die Verbindungsleitungsübertragung ICTNo. O unter diesen Umständen bereits belegt ist, befinden sich das C-Relais und damit das £-Relais der mit ihr verbundenen abgehenden Stromstoßübertragung REP No. O jeweils in ihrem Erregungszustand, was an sich bekannt ist. Dadurch wird die abgehende Übertragung REP No. O gesperrt. Wenn andererseits die Verbindungsleitungsübertragung ICT No. O frei ist, ist die zugehörige abgehende Stromstoßübertragung REP No. O ebenfalls frei. In diesem Fall erregt das von Seiten des Wählers SEL auf die c-Ader der Stromstoßübertragung REP No. O aufgeprägte Erdpotential das C-Relais über diejenige Wicklung, die an den negativen Batteriepol (— ) angeschlossen ist. (Die andere Wicklung, die im Nebenschlußzweig des Kontaktes c3 liegt, dient zur Zeitsteuerung.) Damit wird das Ε-Relais durch Schließen des Kontaktes c" des C-Relais erregt und darauf das K-Relais (das Umlegen der Kontakte c3 und verbindet die Wicklung des K-Relais mit dem negativen Batteriepol). Damit wird das £-Relais von der fc-Ader abgeschaltet, die nunmehr zusammen mit der e-Ader für eine Gesprächsübertragur.g zur Verfügung steht (die Kontakte c° und c in den a- und 6-Xdern der Übertragung sind bereits geschlossen, die Wählarme des Wählers bleiben mit dieser Übertragung REP No. O verbunden). Unterdessen wird das nichtdargestellte /i-Relais der Verbindungsleitungsübertragung ICT No. O gleichzeitig mit der Erregung des E-Relais in der zugehörigen Stromstoßübertragung REPNo. O erregt und danach wieder entregt, sobald das K-Relais der Übertragung REP No. O erregt wird. Das erregte /4-Relais erregt seinerseits das nichtdargestellte C-Relais der Verbindungsleitungsübertragung ICT No. O und eines der nichtdargestellten TG-Relais des Rcgisterkoppelfeldes IRL. Das erregte TG-Relais erregt gegebenenfalls eines der nichtdargesteHten RP-Relais des Registerkoppelfeldes IRL. Das erregte ÄP-Relais erregt nunmehr das nichtdargestellte CO-RelaisderVerbindungsleitungsübertragung/CTNo.O. Die α-Ader der Verbindungsleitungsübertragung ICT No. O ist nunmehr zu dem Primärkoppler PRIL No. O durchgeschaltet. Es sei hier bemerkt, daß beide a- und ö-Adern zu dem Primärkoppler geführt sind, wenn das Voramt nicht als Amt mit direkter, sondern mit indirekter Steuerung ausgebildet ist. Andere Schaltelemente, z. B. das Anrufauslöserelais F, sind in Fig. 5 lediglich zum besseren Verständnis der Erfindung für den Fachmann gezeigt und werden nicht im einzelnen im Zuge der Beschreibung erläutert, da sie keine unmittelbare Beziehung mit dem Erfindungsgedanken haben. Man erkennt also, daß das Gruppenbesetzt-Kriterium von einem Primärkoppler
PRIL des Registerkoppelfeldes IRL alle Übertragungen ICT ankommender Verbindungsleitungen und die entsprechenden abgehenden Übertragungen REP (im Falle eines Amtes mit direkter Steuerung) sperrt, die zu dem betreffenden Primärkoppler PRIL
ίο führen. Dieses Gruppenbesetzt-Kriterium bewirkt eine Umleitung eines Anrufs um die gesperrten Verbindungsleitungsübertragungen ICT, so daß dieser Anruf eine andere Verbindungsleitungsübertragung /C'ferreicht.die an einen Primärkoppler PRIL ange-
schlossen ist, bei dem mindestens eine Zwischenleitung zu einem der Sekundärkoppler SECL frei ist. Bei Anwendung in Verbindung mit den Primärkopplern PRIL des Registerkoppelfeldes IRL und den Übertragungen ICT ankommender Verbindungsleitungen schließt die Erfindung aus, daß ein Anruf einen Primärkoppler PRIL erreicht, dessen Zwischenleitungen alle besetzt sind. Damit wird die Verlustwahrscheinlichkeit merklich herabgesetzt. Die durch eine elektronische Rechenmaschine für das Registerkoppelfeld IRL des obengenannten Ausführungsbeispiels der Erfindung berechnete Verlustwahrscheinlichkeit ist wie folgt:
Die Umleitwahrscheinlichkeit für ein Gespräch für den Fall, daß alle Zwischenleitungen eines Primär-
kopplers PRIL besetzt sind, ist 7,5 χ 1(Γ3
die Wahrscheinlichkeit der
Nichterreichbarkeit ist 3,9 χ 1O~3
die Wahrscheinlichkeit, daß alle Register besetzt sind, lst 0,9 X ΙΟ"3.
Da die erste Größe keine Verlustgröße darstellt, belauf t sich die gesamte Verlustwahrscheinlichkeit auf 4,8 x l<rJ und ist mehr als zweimal geringer als die Verlustwahrscheinlichkeit von 12,1 X 10Mm Falle des obengenannten herkömmlichen Registerkoppel-
feldes IRL. In dieser Hinsicht ist zu bemerken, daß die Umleitung eines Gesprächs die Wahrscheinlichkeit der Nichterreichbarkeit und des Falles, daß alle Register IR besetzt sind, nur wenig beein-
Nach Fig. 6 ist der Gruppenbesetzt-Kontakt IbO0 /^v) sechzehn Gruppenbesetzt-Kontakte
IbU ,...IbO des Primärkopplers, PRIL No. O zwischen die Anschlußpunkte MBG und G der Verbindungsleitungsübertragung OGT No. O der sechzehn
a., den Primärkoppler PRIL No. O angeschlossenen Übertragungen OGT abgehender Verbindungsleitungen eingefügt. Die Anschlußpunkte MGB und G sind im Sinne der Erregungssteuerung für das M-Relais der Verbindungsleitungsübertragung OGT No. O
m die Schaltung eingefügt. Das Schließen der Grupper™i2i-Koniaktc ibOa,...lbOls erregt somit das jeweilige M-Relais in einem Stromkreis vom negativen Battenepol (-), die Wicklungen des M-Relais, die Kontakte c4 und e°, die Anschlußklemme MBG, ," ?υηΓΠεηΓgeschlossenen Gruppenbesetzt-Kontakt 1 lö ' den Anscn!ußpunkt G und den Kontakt b zu dem Erdanschluß. Bei Erregung des M-Relais öffnet der Kontakt m'. der in der Gruppenbesetztader GB derart angeordnet ist, daß nunmehr das
brdpotential von dieser Ader GB verschwindet und damit der Markierer MKR ein Zeichen erhält, daß die Gruppe der Übertragungen OGT abgehender Verbindungsleitungen, die an den Primärkoppler
PRIL No. 0 angeschlossen sind, nicht benutzt werden kann. Gleichzeitig schließt bei Erregung das Λί-Relais den Kontakt tn2, so daß das C-Relais in einem Stromkreis von dem negativen Batteriepol (— ) über die Relaiswicklung C und den nunmehr geschlossenen Kontakt m2 nach dem Erdanschluß erregt wird. Bei Erregung des C-Relais öffnet der Kontakt c\ der derart in der Prüfader MB dieser Verbindungsleitungsübertragung OGT No. O, die zu dem Markierer MKR führt, angeordnet ist, daß der Markierer MKR über die Nichtbenutzbarkeit der Verbindungsleitungsübertragung OGT No. O ein Zeichen erhält. In ähnlicher Weise unterbrechen die entsprechenden Kontakte c1 in den anderen Verbindungsleitungsübertragungen OGT, die an den Primärkoppler PRIL No. O angeschlossen sind, die zugehörigen Prüfadern MB und sperren damit c'iese Verbindungsleitungsübertragungen OGT.
In Verbindung mit Fig. 6 sei nunmehr angenommen, daß in dem Primärkoppler PRIL No. O mindestenseine Zwischenleitung frei ist. In diesem Fall werden die Kontakte c3, e~ und a2 im Rahmen des Betriebsablaufs unabhängig von den Gruppenbesetzt-Kontakten lbO°,...lbO]S betätigt (der Kontakt α2 öffnet, sobald die freie Zwischenleitung belegt wird, indem das /4-Relais mittels seiner dritten, nichtdargestellten Wicklung erregt wird; der Kontakt c3 öffnet erst, wenn das C-Relais in nicht dargestellter Weise über die Senderzwischenleitung erregt wird, so daß Wählimpulse von dem Sender OS zu einem nachfolgenden Vermittlungsamt übertragen werden, und danach wenn das C-Relais wiederum nach Erregung des Ε-Relais erregt wird; der Kontakt e2 öffnet, wenn Erdpotential beim Melden des gerufenen Teilnehmers auf die α-Ader der abgehenden Verbindungsleitung aufgeprägt wird; die Kontakte α2, c3 und e~ kehren nacheinander in ihre jeweiligen Ruhelagen zurück, nachdem der angerufene Teilnehmer seinen Hörer aufgelegt hat). Sobald der Markierer MKR mittels der Prüfader MB festgestellt hat, daß die Verbindungsleitungsübertragung OGTNo. O frei ist, fragt er die Zwischenleitungen des Primärkopplcrs PRIL No. O mittels der Prüfrelais SLTO,... STL3 ab. Da dieser primärkoppler FRIL No. O mindestens eine freie Zwischenleitung besitzt, braucht der Markierer MKR nicht zu warten, bis eine Zwischenleitung frei wird, und es ist unmöglich, daß das Besetztzeichen auf die Anrufseite zurückgesendet wird, wenn etwa der Markierer MKR länger als die obengenannte Belegungszeit hätte warten müssen.
Zusammenfassend treten im Rahmen der Erfindung, wenn dieselbe auf die Primärkoppler PRIL des Senderkoppelfeldes OSL und die Übertragungen
ίο OGT abgehender Verbindungsleitungen angewandt wird, Gruppenbesetzt-Kriterien auf, die durch Schließung der entsprechenden Gruppenbesetzt-Kontakte IbO,... lbOis erzeugt werden; dadurch werden alle Verbindungsleitungsübertragungen gesperrt, die an solche Primärkoppler angeschlossen sind, deren Zwischenleitungen alle besetzt sind. Damit wird durch den Markierer MKR mit Sicherheit eine solche Verbindungsleitungsübertragung OGT angewählt, die mit einem Primärkopipier PRIL verbunden ist, in dem mindestens eine freie Zwischenleitung vorhanden ist. Somit schaltet die Erfindung eine Verlängerung der Belegungsdauer des Markierers MKR und damit verbundene Verluste aus.
An Hand der zugehörigen Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Selbstverständlich können die Gruppenbesetzt-Relais LBO... LBA durch Dioden- oder andere elektronische Schalter ersetzt werden. Außerdem sei bemerkt, daß die Arbeitskontakte phmiO,... phmii, die den Zwischenleitungen eines jeden Primärkopplers PRlL zugeordnet sind, jeweils ein Schaltelement mit mindestens zwei Schaltzuständen bilden; die Gruppenbesetzt-Kontakte lbi°. ..lbiiS, die den jeweils an einen Primärkoppler PRIL angeschlossenen Übertragungen ICT ankommender VerbindungsSeitungen oder den Übertragungen OGT abgehender Verbindungsleitungen zugeordnet sind, stellen ebenfalls Schaltelemente mit mindestens zwei Schaltzuständen dar. Die Arbeitskontakte phmOO... phm43 brauchen nicht zusätzlich für die Primärkoppler PRIL eines jeden Registerkoppelfeldes oder Senderkoppelfeldes vorgesehen zu werden, sondern können herkömmliche Kontakte sein, die durch die Vertikalmagnete geschlossen werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    \. Schaltungsanordnung für Fernspreehvermittlimgsanlagen mit indirekter Steuerung, mit in freier Wahl zu belegenden Verbiindungsleitungsübertragungen, die über ein aus Primärkopplern und mit diesen durch Zwischenleitungen verbundenen Sekundärkopplern bestehendes Koppelfeld mit ihnen gemeinsam zugeordneten Hinrichtungen für die durch numerische Wahlinformation gesteuerte Verbindungsherstellung verbindbar sind, gekennzeichnet durch den Primärkopplern (PRlL) individuell zugeordnete Gruppenbeseuuschaltelemente(LBO, LBl,...),die mit einer Rei- '5 henschaltung von zwecks Erzeugung eines Gruppenbesetzt-Kriteriums bei besetzsein a!ler von dem jeweils betreffenden Primärkoppler (PRiL) ausgehenden Zwischenleitungen zu schließenden
    ArbeitsschaJtern (phmO, phm\ ) dieses Pri- jo
    märkopplers (PRIL) verbunden sind, die den an den jeweils betreffenden Primärkoppler (PRIL) angeschlossenen Verbindungsleitungsübertragungen (ICT bzw. OGT) zugeordnete Schalter (Ib) aufweisen und die durch das Gruppenbe- *5 selzt-Kriterium derart betätigbar sind, daß sie mittels ihrer den Verbindungsleitungsübertragungen (ICTbzw. OGT) zugeordneten Schalter (Ib) diese Verbindungsleitungsübertragungen (ICT bzw. OGT) unabhängig von ihrer Verfügbarkeit gegen eine Belegung sperren.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärkoppler (PRlL) und die Sekundärkopplei (SECL) Kreuzschienenwähler sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen, dadurch gekennzeichnet, daß den ankommenden Verbindungsleiiungsübertragungen (ICT) vorausgehende Einrichtungen Stromstoß-Übertragungen (REP) in einer vorausgehenden Fernsprechvermittlungsanlage mit direkter Steuerung sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen, dadurch gekennzeichnet, daß den ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen (ICT) vorausgehende Einrichtungen abgehende Verbindungsleitungsübertragungen in einer vorausgehenden Fernsprechvermittlungsanlage mit indirekter Steuerung sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen (ICT) durch jeweils eine a- und eine b-Sprechader aufweisende Verbindungsleitungen (INTT) mit den vorausgehenden Einrichtungen verbunden sind und der Besetztzustand der ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen zu den damit verbundenen jeweiligen vorausgehenden Einrichtungen durch Anlegen eines den Besetztzustand kennzeichnenden Potentials an eine der Sprechadern übertragen wird, und daß die Schalter (Ib) der Gruppenbesetztschaltelemente (LB) mit denjenigen ankommenden Verbindungsleitungsübertragungen (/CT) verbunden sind, welche an den jeweils betreffenden Primärkoppler (PRIL) angeschlossen sind, und so gesteuert werden, daß die ankommenden Verb.ndungsleitungsübertraguneen (/CD das den Besetztzustand kennzeichnende Potential an die betreffende Sprechader (b) der mit ihnen verbundenen Verbindungswegen (INTT) legen.
  6. 6 Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit abgehenden Verbindungsleitungsübertragungen, dadurch gekennzeichnet, daß die abgehenden Verbindungsleitungsübertragungen (OGT) von einem Markierer (MKR) belegt werden und der Markierer (MKR) mit einem Signal zum Verh.ndem der Belegung derjenigen Verbindungsleitungsübertragungen (OGT) beaufschlagbar .st, deren zugeordnete Schalter (Ib) der Gruppenbesetztschaltelemente (LB) betätigt sind.
    Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter Steuerung, mit in freier Wahl zu belegenden Verbindungsleiiungsübertragungen, die über ein aus Primärkopplern und mit diesen durch Zwischenleitungen verbundenen Sekundärkopplern bestehendes Koppelfeld mit ihnen gemeinsam zugeordneten Einrichtungen tür die durch numerische Wahlinformation gesteuerte Verbindungsherstellung verbindbar sind.
    Aufgabe der Erfindung ist es, die Verkehrsgüte von Fernsprechvermittlungsanlagen dieser Art durch Verringerung der Verluste bzw. der Wartewahrscheinlichkeit zu verbessern.
    Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung der vorgenannten Art gelöst, welche gemäß der Erfindung gekennzeichnet ist durch den Primärkopplern individuell zugeordnete Gruppenbesetztschaltelemente, die mit einer Reihenschaltung von zwecks Erzeugung eines Gruppenbesetzt-Kriteriums bei Besetztsein aller von dem jeweils betreffenden Primärkoppler ausgehenden Zwischenleitungen zu schließenden Arbeitskontakten dieses Primärkopplers verbunden sind, die den an den jeweils betreffenden Primärkoppler angeschlossenen Verbindungsleitungsübertragungen zugeordnete Schalter aufweisen und die durch das Gruppenbeserzt-Kriterium derart betätigbar sind, daß sie mittels ihrer den Verbindungsleitungsübertragungen zugeordneten Schaltern diese Verbindungsleitungsübertragungen unabhängig von ihrer Verfügbarkeit gegen eine Belegung sperren.
    Dadurch wird erreicht, daß bei einem Gruppenbesetztfall ein Anruf bereits in einem vorausgehenden Amt auf eine Gruppe von Verbindungsleitungen umgeleitet wird, deren Verbindungsleitungsübertragungen im nachfolgenden Amt an einen Primärkoppler angeschlossen sind, der noch freie Zwischenleitungen besitzt. Eine entsprechende Verbindungsführung kann auch durch den Markierer der betreffenden Vermittlungsstelle erfolgen.
    Aus SEL-Nachrichten, 11. Jahrgang (1963), Heft 3, Seite 129 ist eine Anordnung bekannt, bei der ein Zuordner von vollständig belegten Abgangsbündeln, die über ein Koppelnetz erreicht werden, ein Sperrkriterium erhält. Bei diesem bekannten, mit Abschaltung arbeitenden Verfahren der Leitweglenkung kann es jedoch auf Grund der Mischung zwischen den einzelnen Koppelstufen auch dann zu einem »Besetztfall« kommen, wenn zwar noch eine freie Abgangslei-
DE19671512885 1966-04-14 1967-04-05 Schaltungsanordnung fuer fernsprechvermittlungsanlagen mit indirekter steuerung Withdrawn DE1512885B2 (de)

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Date Code Title Description
8230 Patent withdrawn