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DE1240563B - Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur einer Leitungspegelsteuerung mit Temperaturfuehlern in Vielkanal-Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur einer Leitungspegelsteuerung mit Temperaturfuehlern in Vielkanal-Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen

Info

Publication number
DE1240563B
DE1240563B DE1965T0029866 DET0029866A DE1240563B DE 1240563 B DE1240563 B DE 1240563B DE 1965T0029866 DE1965T0029866 DE 1965T0029866 DE T0029866 A DET0029866 A DE T0029866A DE 1240563 B DE1240563 B DE 1240563B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
remote
feed
amplifiers
circuit arrangement
remote feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965T0029866
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joel Korn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1965T0029866 priority Critical patent/DE1240563B/de
Publication of DE1240563B publication Critical patent/DE1240563B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur einer Leitungspegelsteuerung mit Temperaturfühlern in Vielkanal-Trägerfrequenz-Weitverkehrssystemen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur einer Leitungspegelsteuerung mit Temperaturfühlern von Vielkanal-Trägerfrequenz-Weitverkehrssystemen mit vielen von Speiseämtern aus über die Innenleiter von Koaxialkabeln gleichstrommäßig ferngespeisten, insbesondere unterirdischen Leitungsverstärkern, bei der die durch Temperaturänderungen verursachten Kabeldämpfungsänderungen für die Nutzsignale dadurch ausgeglichen werden, daß der Verstärkungsgrad der ferngespeisten Zwischenverstärker durch Temperaturfühler verändert wird, deren Widerstand von der Umgebungstemperatur der Verstärker abhängt, und bei der in den vorzugsweise jeweils eine Hälfte der angrenzenden Streckenabschnitte fernspeisenden Speiseämtern vorgesehene pilotgesteuerte Leitungspegelregler (Pilotregler) den dort vorhandenen Pegel auf seinen Sollwert regeln. Eine solche Leitun,-spe,-elsteuerung mit Hilfe von Temperaturfühlern ist an sich bekannt (NTZ, 1965, H. 3, S. 154 bis 158).
  • Die Pegelsteuerung mit Temperaturfühlern arbeitet nur so lange zufriedenstellend, wie die Temperaturänderungen im Kabel und im Verstärker gleich sind. Ist das nicht der Fall, dann entstehen Pegelfehler, die der Differenz der im Kabel und im Verstärker auftretenden Temperaturänderungen proportional sind. Der weitaus größte Teil dieser Fehler ist systematisch und von der Umgebungstemperatur und damit von der Jahreszeit abhängig, d. h., diese Fehler treten C C überwiegend zugleich im ganzen System oder in größeren Abschnitten des Systems in derselben Richtung auf. Ein solcher, insbesondere also in langen Streckenabschnitten zwischen aufeinanderfolgenden Speiseämtern möglicher, größerer Gesamtfehler kann die Geräuschverhältnisse des Systems verschlechtern und gegebenenfalls eine unerwünschte größere Aussteuerungsgrenze der Leitungsverstärker erforderlich machen.
  • Die in den Speiseämtern vorhandenen pilotgesteuerten Leitungsregler, die vor allem die Aufgabe haben, in den Ämtern auftretende Pegelsprünge schnell und ohne großes Überschwingen auszuregeln, regeln zwar automatisch auch die in den Ämtern jeweils festgestellten Gesamtfehler der Pegelsteuerung an Ort und Stelle aus, ohne daß dabei aber die in den einzelnen ferngespeisten Leitungsverstärkern vorhandenen Restfehler im Sinne einer Verbesserung der Geräuschverhältnisse irgendwie beeinflußt werden.
  • Es ist bekannt (deutsche Auslegeschrift 1060 442), die in den Speiseämtern vorhandenen pilotgesteuerten Pegelregler zur Steuerung der ferngespeisten Verstärker der ankommenden Übertragungsrichtung mitzubenutzen. Das kann so geschehen, daß der Fernspeisegleichstrom auch zum Heizen von in den ferngespeisten Verstärkern angebrachten Heißleiter-Stellgliedern verwendet und durch den Pilotregler beeinflußt wird. Dabei ergibt sich eine Schwierigkeit, die durch folgende Überlegungen verständlich wird: Ein Regelsystem nach dem beschriebenen Prinzip erfordert, daß bei einer Vierdrahtleitung zwischen zwei bemannten Ämtern (Hauptämtern) bezüglich der Steuerung der Regler alle Verstärker der einen Übertragungsrichtung dem einen bemannten Amt und alle Verstärker der anderen Übertragungsrichtung dem anderen bemannten Amt zugeordnet werden. Dies ist aber nicht im Einklang mit der Fernstromversorgung und der Fernüberwachung, bei denen jeweils die halbe Strecke mit beiden Übertragungsrichtungen einem bemannten Amt zugeordnet ist. Um diese Schwierigkeit zu umgehen, wird das Regelsystem in an sich bekannter Weise so abgewandelt, daß die Zuordnung der mitgesteuerten Verstärker ebenso ist wie bei der Fernstromversorgung und der Fernüberwachung, d. h., von einem bemannten Amt aus werden sämtliche von ihm ferngespeisten Verstärker (Unterämter) gesteuert. Dabei werden sowohl dieVerstärker der ankommenden Übertragungsrichtung als auch die Verstärker der abgehenden Übertragungsrichtung durch ein und denselben Pilotreggler gesteuert. Werden von einem Pilotregler n ferngespeiste Verstärker mitgeregelt, so muß ein vom Pilotregler ausgewerteter Pegelfehler zu gleichen Teilen vom Verstärker im Hauptamt sowie den n ferngespeisten Verstärkern ausgeregelt werden, d. h., jeder Verstärker muß sowohl im Hauptamt als auch in den Unterämtern den -ten Teil des Pegelfehlers ausregeln. Dabei übernimmt die Gesamtheit aller ferngespeisten Verstärker den -ten C Anteil eines ausgewerteten Fehlers.
  • Die beiden Regelsysteme eines Leitungsabschnittes zwischen zwei benachbarten bemannten Ämtern beeinflussen sich gegenseitig und bilden eine Rückkopplungsschleife mit der Ringoyerstärkung C Bei einer größeren Anzahl ferngespeister Verstärker nähert sich die Ringverstärkung dem Wert 1, und eine sehr starke Neigung zur Instabilität ist die Folge. Um diese Neigung zur Instabilität zu beseitigen, wird bekanntlich (deutsche Auslegeschrift 1060 442) zwischen zwei aneinandergrenzenden Fernspeise- und Regelabschnitten je ein Verstärker jeder Übertragungsrichtung durch einen eigenen Pilotregler geregelt, so daß dort der Pegel konstant gehalten wird, Diese Notwendigkeit eines vollständigen Pilotreg glers zwischen zwei aneinandergrenzenden Fernspeiseschleifen bedeutet einen großen Nachteil, weil damit der Aufwand wächst und die Betriebssicherheit (Regler unter der Erde) abnimmt. Außerdem wird bei dieser Anordnung ein relativ großer Regelbereich des Fernspeisestromes benötigt, dessen Realisierung bei der großen Fernspeisespannung und -leistung große Schwierigkeiten bereitet.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei der Pegelsteuerung mit Temperaturfühlern der größte Teil der temperaturabhängigen Dämpfungsänderungen durch die Peg gelsteuerung im ausgeglichen wird und daß es genügt, die verbleibenden Restfehler nur teilweise zu korrigieren.
  • Erfindungsgemäß wird als Temperaturfühler zur Pegelsteuerung ein indirekt geheizter Heißleiter verwendet, dessen Widerstandsänderung hauptsächlich von der Änderung der Umgebungstemperatur und nur zu einem kleinen Teil von der durch die Pilotregler im Speiseamt hervorgerufenen Änderung des Fernspeisestromes abhängt, derart, daß die durch die Pilotempfänger im Speiseamt veranlaßten Stellwirkungen auf den geregelten Verstärker im Speiseamt und auf die Gesamtheit aller gesteuerten Verstärker der dazugehörigen Fernspeiseschleife nicht zu einer unzulässig hohen gegenseitigen Rückwirkung der Pilotregler der beiden Übertragungsrichtungen aufeinander führen.
  • Der Arbeitspunkt des Temperaturfühlers wird ebenfalls mit Hilfe des Fernspeisestromes eingestellt, indem ein Teil des Fernspeisestromes über den Heizer des Heißleiters geleitet wird und der notwendig ge mittlere Heißleiter-Stellwiderstand eingestellt wird.
  • Es sind drei verschiedene Korrekturanordnungen möglich, die im folgenden beschrieben werden: a) Man kann die Fehlerkorrektur nur in bestimmten Speiseämtern, die nicht Fernspeiseschleifen des gleichen Streckenabschnitts speisen, vorzugsweise in jedem zweiten Amt, durch den Pilotregler vornehmen und die Speiseströme der der jeweils ankommenden Übertragungsrichtung der geregelten Verstärker zugekehrten Fernspeiseschleiien br,-einflussen, so daß die ferngespeisten Zwischenverstärker dieser Fernspeiseschleifen rückwärts mitgeregelt werden, wobei diese Korrektur der Fernspeiseströme vorzugsweise abwechselnd von Pilotreglern entgegengesetzter Übertragungsrichtung vorgenommen wird.
  • Dabei wird also in jedem Streckenabschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur eine der beiden Fernspeiseschleifen korrigiert, damit keine Verkopplung der Wirkungen zweier pilotgesteuerter Peggelregler entgegengesetzter Übertraggun,gsrichtung, die zur Instabilität führen kann, auftritt. Wenn die Korrektur abwechselnd von Pilotreglern entgegengesetzter Übertragungsrichtung vorgenommen wird, werden die Fehler beider Übertragungsrichtungen gleichmäßig korrigiert.
  • Wenn der Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, kann selbstverständlich auch im benachbarten Speiseamt eine Korrektur der Restfehler der zum nächsten Streckenabschnitt gehörigen Fernspeiseschleife vorgenommen werden.
  • b) Man kann die Fehlerkorrektur in allen Speiseämtern und allen Fernspeiseschleifen vornehmen und die Speiseströrne der der jeweils ankommenden Übertragungsrichtung der geregelten Verstärker zugekehrten Fernspeiseschleifen beeinflussen, so daß alle ferngespeisten Zwischenverstärker rückwärts mitgeregelt werden, wobei ein ausgewerteter Pegelfehler eines Abschnittes, vorzugsweise etwa zur Hälfte oder zu einem größeren Teil, vom Verstärker im Speiseamt und zum restlichen Teil von allen gesteuerten Verstärkern der dazugehörigen Fernspeiseschleife gemeinsam ausgeglichen wird.
  • Dabei übernimmt also die Gesamtheit aller ferngespeisten Verstärker den Q-ten Anteil eines ausgewerteten Fehlers, und die Ringverstärkung der Rückkopplungsschleife ist V,- = Q2. Bei beispielsweise Q = 0,4, d. h. wenn die Gesamtheit aller ferngespeisten Verstärker 40 0/, eines ausgewerteten Fehlers ausgleicht, ist V, = 0,16. Es ergibt sich also eine Ringverstärkung, die vom kritischen Wert 1 sehr weit entfernt ist.
  • Wenn der Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, kann selbstverständlich der Wert Q beliebig groß gewählt werden, ohne daß eine Verkopplung der Wirkungen zweier Pilotregler entgegengesetzt der Übertragungsrichtung auftritt.
  • e) Man kann die Fehlerkorrektur in allen Speiseämtern und allen Fernspeiseschleifen vornehmen, so daß vom Pilotregler einer festgelegten Übertragungsrichtung sowohl der Leitungsverstärker dieser Übertragungsrichtung im Speiseamt als auch die Speiseströme beider benachbarter Fernspeiseschleifen in der Weise korrigierend beeinflußt werden, daß in einem Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern die eine Fernspeiseschleife rückwärts geregelt und die andere Fernspeiseschleife vorwärts gesteuert wird.
  • In der anderen Übertragungsrichtung des Systems sind in jedem Speiseamt Pilotregler vorgesehen, die nur den zugehörigen Leitungsverstärker allein regeln. Dadurch gibt es 'keine Verkopplung der Wirkungen zweier Pilotregler entgegengesetzter Übertragungsrichtung. Wenn der Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, kann selbstverständlich von da ab die Korrektur von den Pilotreglern der anderen Übertragungsrichtungvorgenommenwerden. Dadurch wird die Korrektur in beiden Übertragungsrichtungen gleichmäßiger.
  • Es ist zweckmäßig, den Stellwirkungsanteil Q der Gesamtheit aller rückwärts geregelten Unterflurverstärker der ankommenden Richtung größer als den Stellwirkungsanteil Q' aller vorwärts gesteuerten Unterfturverstärker der abgehenden Richtung zu machen. Der Grund hierfür ist folgender: Nimmt man den sehr ungünstigen Fall an, daß mehrere benachbarte Abschnitte Restfehler ar alternierenden Vorzeichens aufweisen, so wird durch die Vorwärtssteuerung, wie sich leicht nachweisen läßt, dieser Fehler nach einer geometrischen Reihe mit dem Quotienten Q' wachsen. Bei unendlich vielen Abschnitten wächst dieser Fehler auf den Betrag Man erkennt, daß mit wachsendem Q' auch dieser Fehler wächst.
  • Die F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung nach Fallb). Ein Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern ist schematisch dargestellt. Bei großen Ab- ständen der benachbarten Speiseämter SA, und SA, überbrückt eine Fernspeiseschleife die halbe Entfernung zwischen den beiden benachbarten Speiseämtern. Das Netzgerät G, speist die linke Fernspeiseschleife I des Abschnittes, und das Netzgerät G, speist die rechte Fernspeiseschleife II des Abschnittes. Die Kondensatoren C trennen gleichstrommäßig, die einzelnen benachbarten Fernspeiseschleifen, während die Drosselspulen L, die symbolisch eine Sperre für die Nutzsignale darstellen, den Kurzschluß des Nutzsignals durch die Fernspeiseschleife verhindern. Der Pilotregler P, der einen Übertragungsrichtung beeinflußt das Netzgerät Gl, während der Pilotregler P, der anderen Übertragungsrichtung das Netzgerät G2 beeinflußt. Zu den beiden Fernspeiseschleifen gehören die geregelten Verstärker in den Speiseämtem Va, bzw. Va, und die ferngespeisten Verstärker V. Dadurch, daß der Pilotregler einer Übertragungsrichtung eine Fernspeiseschleife beeinflußt, die zu beiden Übertragungsrichtungen gehört, ergibt sich eine Verkopplung der Wirkung der Pilotregler zweier benachbarter Speiseämter, die den beiden Übertragungsrichtungen zugehören. Durch die Aufteilung der auszugleichenden Pegelfehler auf den geregelten Verstärker im Speiseamt einerseits und die mitgesteuerten Verstärker der Fernspeiseschleife andererseits, z. B. im Verhältnis 1: 1, wird ein Instabilwerden des Systems verhindert. Andererseits bewirkt diese Verkopplung der beiden Übertragungsrichtungen, wie sich nachweisen läßt, eine Reduktion der systematischen jahreszeitlichen Fehler auf ein Drittel. Fehler der Stromkonstanz der Fernspeiseschleife sowie Fehler, die in einem ferngespeisten Verstärker örtlich auftreten, werden ebenfalls stark reduziert.
  • Die F i 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung nach Fall c). Mit SA, SA, und SA, sind drei benachbarte, in einer Vierdraht - Trägerfrequenz - Weitverkehrs - Nach-C richtenübertragungsstrecke liegende Speiseämter mit dazwischen befindlichen Streckenabschnitten 1 und 11 bezeichnet. Die in diesen Abschnitten liegenden, insbesondere unterirdischen Leitungsverstärker V werden von spannun-sstabilisierten Netzgeräten in den Ämtern mit Gleichstrom ferngespeist, wobei sich die einzelnen Fernspeisesrhleifen jeweils über einen halben Streckenabschnitt erstrecken. Ein Netzgerät Gil im Amt SA, speist die benachbarte Fernspeiseschleife Ti, des nicht dargestellten Streckenabschnittes links von diesem Amt. Ein weiteres Netzgerät G" in diesem Amt speist die benachbarte Fernspeiseschleife F,2 des Abschnittes I. Ein Netzgerät G2, im Amt SA2 speist die benachbarte Fernspeiseschleife n., des Abschnittesl und ein Netzgerät G22 in diesem Amt die benachbarte Fernspeiseschleife F ,22 des Abschnittes 11. Im nicht dargestellten Amt SA3 befindet sich ein Netzgerät, das die benachbarte Fernspeiseschleife F3, des Ab- schnittes II speist, usw. In den Ämtern SA1, SA, usw. sind für die eine Übertragungsrichtung (von SA:t nach SA.) von pilotgesteuerten Pegelreglern PII, P,3, geregelte Verstärker Vatj, Va21 vorgesehen, während für die, entgegengesetzte Übertragungsrichtung von pilotgesteuerten Pegelreglern P-12 und P22 geregelte Ver-5tärker Va12 und Va2, vorgesehen sind. Die für die Nutzsignale durchlässigen Kondensatoren C trennen die einzelnen Fernspeiseschleifen gleichstrommäßig voneinander, während die Drosselspulen L gleichstromdurchlässige Sperren für die Nutzsignale symbolisieren.
  • Von den Pilotreglern P" und -P2, der ersten Übertragungsrichtung von SA, nach SA, werden die hinter den Verstärkern Vall und Va., ausgewerteten Pegelfehler so ausgeregelt, daß die Verstärker Vall bzw. Va2, den (1-Q)-ten Anteil und die Verstärker der FernspeiseschleifeFl, bzw. F2" deren Fernspeisestrom durch den Pilotregler beeinflußt wird, den Q-ten Anteil des Pegelfeblers aufnehmen. Gleichzeitig werden die FernspeisegeräteG,2 bzw. (5#2 von den zugehörigen Pilotreglern derart beeinflußt, daß die Verstärker der FernspeiseschleifeF" bzw. F,2 den Q'-ten Anteil des ausgewerteten Pegelfehlers ausregeln.
  • Die PilotreglerP12 bzw. 42 der anderen Übertragungsrichtung beeinflussen nur die Leitungsverstärker Va12 bzw. Va22 in den Speiseämtern SA, bzw. SA2-Da die Kabel für beide Übertragungsrichtungen räumlich sehr nahe beieinander liegen, treten bei ihnen gleiche temperatarabhängige Dämpfungsänderungen auf. Deswegen ist eine Korrektur der Pegelfehler beider Übertragungsrichtungen durch die Pilotregler nur einer Übertragungsrichtung zulässig.
  • Die pilotgesteuerten Pegelregler Pli P2 bzw. P,1, P121 P211 P22 USW. können beispielsweise mit Hilfe einer elektronischen Einstellvorrichtung (deutsche Patentschrift 1118 831) den Pegel stufenweise verändern. Die Korrektur der Fernspeiseströme wird derart realisiert, daß von der elektronischen Einstellvorrichtun des Pilotreglers über einen Spannungsteiler eine von seiner Stellung abhängige Spannung abgegriffen und der Referenzspannung des Fernspeisegerätes überlagert wird, Wird der Einfluß des Pilotreglers auf die vollgeregelten Verstärker in den Hauptämtern aller Ab- schnitte gleichgemacht, d. h. werden alle Regler gleich ausgeführt, während der Einfluß des Pilotreglers auf die Fernspeiseströme nur bei den langen Abschnitten eine bestimmte Aufteilung, z. B. eine Halbierung, der Fehler zwischen geregelten und allen mitgesteuerten Verstärkern verursacht und bei kürzeren Abschnitten und Fernspeiseschleifen dieser Einfluß entsprechend verkleinert wird, so wird auch der Fehler der kürzeren Abschnitte schwächer reduziert. Da aber auch die Fehler der kürzeren Abschnitte kleiner sind, ergibt sich hierbei eine gleiche Güte der Regelung unabhängig von der Länge der Fernspeiseschleifen.
  • Das temperaturabhängige Stellglied des geregelten Verstärkers im Amt muß eine Kompensation des Einflusses seiner Umgebungstemperatur haben, damit Temperaturänderungen im Amt nicht als Fehler in die Fernspeiseschleife hineingebracht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur einer Leitungspe- ei steuerung C mit Temperaturfühlern von Vielkanal-Trägerfrequenz-Weitverkehrssystemen mit vielen von Speiseämtern aus über die Innenleiter von Koaxialkabeln gleichstrommäßig ferngespeisten, insbesondere unterirdischen Leitungsverstärkern, bei der die durch Temperaturänderunggen verursachten Kabeldämpfungsänderungen für die Nutzsignale dadurch ausgeglichen werden, daß der Verstärkungsgrad der ferngespeisten Zwischenverstärker durch Temperaturf ähler verändert wird, deren Widerstand von der Umgebungstemperatur der Verstärker abhängt, und bei der in den vorzugsweise jeweils eine Hälfte der angrenzenden Streckenabschnitte fernspeisenden Speiseämtern vorgesehene pilotgesteuerte Leitungspegelregler (Pilotregler) den dort vorhandenen Pegel auf seinen Sollwert regeln, d a - durch gekennzeichnet, daß als Temperaturf ühler zur Pegelsteuerung ein indirekt geheizter Heißleiter verwendet wird, dessen Widerstandsänderung hauptsächlich von der Änderung der Umgebungstemperatur und nur zu einem kleinen Teil von der durch die Pilotregler im Speiseamt hervorgerufenen Änderung des Fernspeisestromes abhängt, derart, daß die durch die Pilotempfänger im Speiseamt veranlaßten Stellwirkungen auf den geregelten Verstärker im Speiseamt und auf die Gesamtheit aller gesteuerten Verstärker der dazugehörigen Fernspeiseschleife nicht zu einer unzulässig hohen gegenseitigen Rückwirkung der Pilotregler der beiden Übertragungsrichtungen aufeinander führen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitspunkt des indirekt geheizten Temperaturfühlers ebenfalls mit Hilfe des Fernspeisestromes eingestellt wird, indem ein Teil des Fernspeisestromes über den Heizer des Heißleiters geleitet wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerkorrektur der Pegelsteuerung in der Weise geschieht, daß der über den Heizer des Heißleiters geleitete Teil des Fernspeisestromes in demselben Maße wie der gesamte Fernspeisestrom verändert und dadurch sein Arbeitspunkt verschoben wird. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerkorrektur nur in bestimmten Speiseämtern, die nicht Fernspeiseschleifen des gleichen Streckenabschnittes speisen, vorzugsweise in jedem zweiten Speiseamt, durch den Pilotregler vorgenommen wird und die Speiseströme der derjeweils ankommenden Übertragungsrichtung der geregelten Verstärker zugekehrten Fernspeiseschleifen beeinflußt werden, so daß die ferngespeisten Zwischenverstärker dieser Fernspeiseschleifen rückwärts mitgeregelt werden, wobei diese Korrektur der Fernspeiseströme vorzugsweise abwechselnd von Pilotreglern entgegengesetzter Übertragungsrichtung vorgenommen wird. 5. Schaltungsanordnung, nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein ausgewerteter Pegelfehler eines Abschnittes zum Teil vom geregelten Verstärker im Speiseamt und zum Teil von allen gesteuerten Verstärkern der dazugehörigen Fernspeiseschleifen ausgeglichen wird. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 5, wobei der Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß auch im benachbarten Speiseamt eine Korrektur der Restfehler der zum nächsten Streckenabschnitt gehörigen Fernspeiseschleife vorgenommen wird. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerkorrek-tur in allen Speiseämtern (SAI, SA,) und allen Fernspeiseschleifen (I, II) vorgenommen wird und die Speiseströme der der jeweils ankommenden Übertragungsrichtung der geregelten Verstärker (Va, Va,) zugekehrten Fernspeiseschleifen beeinflußt werden, so daß alle ferngespeisten Zwischenverstärker (V) rückwärts mitgeregelt werden, wobei ein ausgewerteter Pegelfehler eines Abschnittes zum Teil, vorzugsweise etwa zur Hälfte oder zu einem größeren Teil, vom Verstärker im Speiseamt und zum restlichen Teil von allen gesteuerten Verstärkern der dazugehörigen Fernspeiseschleife gemeinsam ausgeglichen wird (F i 1). 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerkorrektur in allen Speiseämtern (SA, SA, SA.,) und allen Fernspeiseschleifen (F", F,29 F21, l#.21 F#") vorgenommen wird, so daß vom Pilotregler (PI" P21) einer festgelegten Übertragungsrichtung sowohl der Leitungsverstärker (Va,1, Va21) dieser Übertragungsrichtung im Speiseamt als auch die Speiseströme beider benachbarter Fernspeiseschleifen in der Weise korrigierend beeinflußt werden, daß in einem Abschnitt (1, 11) zwischen zwei benachbarten Speiseämtern die eine Fernspeiseschleife rückwärts gere-elt und die zweite Fernspeiseschleife vorwärts gesteuert wird (F i g. 2). 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein ausgewerteter Pegelfehler eines Abschnittes zum Teil vom geregelten Verstärker und zum Teil von allen gesteuerten Verstärkern der dazugehörigen Fernspeiseschleifen ausgeglichen wird, wobei der Stellwirkungsanteil (Q) der Gesamtheit aller rückwärts geregelten Verstärker der ankommenden Richtung größer als der Stellwirkungsanteil (Q') der Gesamtheit aller vorwärts gesteuerten Verstärker der abgehenden Richtung ist. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der anderen Übertragungsrichtung des Systems in jedem Speiseamt Pilotregler (P", P") vorgesehen sind, die nur den zugehörigen Leitungsverstärker (Va12, Va.2) allein regeln. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, 9 und 10, wobei der Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß von da ab die Korrektur von den Pilotreglern der anderen Übertragungsrichtung vorgenommen wird. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der zur stufenweisen Peaelregelung im Speiseamt eine elektronische Einstellvorrichtung verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Korrektur der Fehler notwendige Beeinflussung des Fernspeisestromes so realisiert wird, daß der elektronischen Einstellvorrichtung eine von ihrer Stellung abhängige Spannung abgegriffen und der Referenzspannung des Fernspeisenetzgerätes überlagert wird. 13. Schaltun-sanordnung nach Anspruch 1, dadurch -ekennzeichnet, daß der Einfluß des Pilot-C reglers auf die vollgeregelten Verstärker in allen Abschnitten gleichgemacht wird, während der Einfluß des Pilotreglers auf die Femspeisespannung nur bei langen Abschnitten eine bestimmte Aufteilung der Fehler zwischen geregelten und allen mitgesteuerten Verstärkern verursacht und bei kürzeren Abschnitten und Fernspeiseschleifen dieser Einfluß entsprechend verkleinert wird. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfluß der Umgebungstemperatur auf das Stellglied des geregelten Verstärkers im Speiseamt kompensiert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1118 831; deutsche Auslegeschrift Nr. 1060 442; »Nachrichtentechnische Zeitschrift« (NTZ.), 1965, H. 3, S. 154 bis 158.
DE1965T0029866 1965-11-26 1965-11-26 Schaltungsanordnung zur Fehlerkorrektur einer Leitungspegelsteuerung mit Temperaturfuehlern in Vielkanal-Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen Pending DE1240563B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060442B (de) * 1956-06-29 1959-07-02 Siemens Ag UEbertragungssystem zur Nachrichtenuebertragung ueber Leitungen mit Hauptverstaerker-aemtern und unbemannten, ferngespeisten Zwischenverstaerkeraemtern
DE1118831B (de) 1961-03-10 1961-12-07 Telefunken Patent Elektronische Einstellvorrichtung, insbesondere zur Einstellung von Cosinus-Entzerrern in Vielkanal-Traegerfrequenz-UEbertragungsleitungen

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