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DE1261891B - Anordnung zur Pegelsteuerung ferngespeister Leitungsverstaerker in Traegerfrequenzsystemen nach der Kabeltemperatur - Google Patents

Anordnung zur Pegelsteuerung ferngespeister Leitungsverstaerker in Traegerfrequenzsystemen nach der Kabeltemperatur

Info

Publication number
DE1261891B
DE1261891B DE1966T0030657 DET0030657A DE1261891B DE 1261891 B DE1261891 B DE 1261891B DE 1966T0030657 DE1966T0030657 DE 1966T0030657 DE T0030657 A DET0030657 A DE T0030657A DE 1261891 B DE1261891 B DE 1261891B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
remote feed
auxiliary
arrangement according
remote
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966T0030657
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Joel Korn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1966T0030657 priority Critical patent/DE1261891B/de
Publication of DE1261891B publication Critical patent/DE1261891B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/44Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Pegelsteuerung ferngespeister Leitungsverstärker in Trägerfrequenzsystemen nach der Kabeltemperatur Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Pegelsteuerung ferngespeister Leitungsverstärker in Trägerfrequenzsystemen nach der Kabeltemperatur, bei der viele Leitungsverstärker über die Innenleiter von Koaxialkabeln von einer Speisestelle aus mit Gleichstrom ferngespeist werden und bei der die durch Temperaturänderungen verursachten Kabeldämpfungsänderungen dadurch ausgeglichen werden, daß die Innenleiter der Kabel selbst als Temperaturfühler benutzt und die bei konstanter Speisespannung entstehenden Speisestromänderungen über eine Kaskadenschaltung indirekt geheizter Heißleiter zur Verstärkungssteuerung der Leitungsverstärker ausgenutzt werden.
  • Es ist eine ähnliche Anordnung bekannt (deutsche Patentschrift 1168 546), die eine Kaskadenschaltung zweier Heißleiter vorsieht, bei der dem eigentlichen Stellheißleiter ein Hilfsheißleiter so vorgeschaltet ist, daß der Heizer des Stellheißleiters und der Pillenwiderstand des Hilfsheißleiters parallel geschaltet und von einem eingeprägten, konstanten Hilfsstrom durchflossen sind, während durch den Heizer des Hilfsheißleiters ein als Stellstrom wirkender Teil des Fernspeisestromes fließt. Dabei wird der Hilfsstrom der Kaskadenschaltung durch eine für jeden Leitungsverstärker zur Stabilisierung seiner Speisespannung vorgesehene Zehnerdiode mitstabilisiert.
  • Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß sie einen relativ großen Fernspeisestrom benötigt. Und zwar muß der gesamte Fernspeisestrom um den Hilfsstrom gegenüber der Anordnung ohne Kaskadenschaltung vergrößert werden. Das kann bis zu 25 % des gesamten Fernspeisestromes ausmachen.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der Hilfsstromkreis der Kaskadenschaltung parallel zum Heizer des Hilfsheißleiters geschaltet und ein Teil des Fernspeisestromes direkt als Hilfsstrom verwendet wird.
  • Der Fernspeisestrom wird also in drei Teile aufgeteilt, von denen ein Teil als Stehstrom und der zweite Teil als Hilfsstrom für die Kaskadenschaltung dient. Der überschüssige Teil des Fernspeisestromes wird über einen parallelgeschalteten Widerstand geleitet.
  • Die Erfindung wird an Hand der Figur erläutert, in der eine Anordnung mit Reihen-Parallel-Fernspeisung der Leitungsverstärker zugrunde gelegt ist. Bei einer solchen Anordnung werden die Verstärker beider übertragungsrichtungen des Trägerfrequenzsystems in jeder ferngespeisten Verstärkerstelle gleichstrommäßig parallel geschaltet und alle Verstärkerstellen einer Fernspeiseschleife in Reihe geschaltet. Für die zwei Verstärker der beiden Übertragungsrichtungen wird je eine Kaskade benötigt. Die eine Kaskade enthält den HilfsheißleiterHl1 und den Stellheißleiter H12, während die zweite Kaskade den HilfsheißleiterH21 und den Stellheißleiter H22 enthält. Zum Heißleiter H11 gehört der Heizer Rh 11 und der Pillenwiderstand R 11. Zum Heißleiter H12 gehört der Heizer Rh12 und der Pillenwiderstand R 12. Zum Heißleiter H21 gehört der Heizer Rh 21 und der Pillenwiderstand R21. Zum Heißleiter H22 gehört der Heizer Rh22 und der Pillenwiderstand R 22. Die Heizer Rh 1r und Rh 21 der zwei Kaskadenschaltungen und die Hilfsstromkreise, bestehend aus einem Begrenzungswiderstand Rgl in Reihe zur Parallelschaltung des Pillenwiderstandes R 11 und des Heizers Rh 12 bzw. einem Begrenzungswiderstand Rg2 in Reihe zur Parallelschaltung des Pillenwiderstandes R 21 und des Heizers Rh 22, werden parallel geschaltet.
  • Über den Hilfsstromkreis der einen Kaskadenschaltung fließt der Hilfsstrom 11z1. über den Hilfsstromkreis der zweiten Kaskadenschaltung fließt der Hilfsstrom 1h2. über den Heizer Rhll fließt der Stellstrom 1s1. über den Heizer Rh 21 fließt der Stellstrom 1s 2.
  • Der überschüssige Teil des Fernspeisestromes 1g wird über einen Parallelwiderstand Rp vorbeigeführt. Man kann auch im Falle der Reihen-Parallel-Fernspeisung die Hilfsstromkreise beider Kaskaden in Reihe schalten und diese Reihenschaltung den Heizern der Hilfsheißleiter parallel schalten, wenn es zweckmäßig sein sollte.
  • Die Begrenzungswiderstände Rg1 und Rg2 haben den Zweck, die Hilfsströme auf den gewünschten Wert zu begrenzen. Die Parallelschaltung des Heizers des Stellheißleiters und der Pille des Hilfsheißleiters hat einen negativen Temperaturkoeffizienten. Ist der Begrenzungswiderstand Rg ein konstanter ohmscher Widerstand, dann hat der ganze Hilfsstromkreis ebenfalls einen negativen Temperaturkoeffizienten. Die dadurch verursachte Rückwirkung auf den gesamten Fernspeisestrom Ig ist aber im allgemeinen sehr gering, denn die absolute Änderung des Kabelwiderstandes pro Grad ist viel größer als die absolute Änderung des durch den Fernspeisestrom durchflossenen Widerstandes der gesamten Kaskadenschaltung pro Grad.
  • Beispielsweise bei einem System V300 (Vierdrahtsystem mit 300 Fernsprechkanälen) auf Kleinkoaxialkabel mit 8 km Verstärkerabstand, 100 mA Gesamtfernspeisestrom und Reihen-Fernspeisung ist pro Verstärkerfeld der Gesamtwiderstand des Innenleiters 240 62 und die Änderung dieses Widerstandes 0,96 Q/ Grad, während die Rückwirkung der Kaskadenschaltung -0,059/Grad beträgt.
  • Andererseits bewirkt der negative Temperaturkoeffizient des Hilfsstromkreises eine Verteilung der Ausgangskennlinie der Kaskadenschaltung. Denn der Stellwiderstand der Kaskadenschaltung wird sowohl von der Änderung des Fernspeisestromes als auch von der Änderung der örtlichen Umgebungstemperatur beeinflußt. Für das obige Beispiel V300 bewirkt diese Schaltung eine Versteilerung von etwa 501/o, d. h. zwei Drittel der Gesamtänderung des Stellwiderstandes wird durch den Fernspeisestrom und ein Drittel durch die Umgebungstemperatur verursacht. Diese Versteilerung ist von Vorteil bei großen Verstärkerfeldlängen, wenn relativ große Dämpfungsänderungen auszugleichen sind.
  • Will man auf die Versteilerung der Kaskadenkennlinie verzichten und gleichzeitig die Rückwirkung auf den Fernspeisestrom vermeiden, so kann man als Begrenzungswiderstand einen Widerstand mit passendem positivem Temperaturkoeffizienten verwenden.
  • Will man eine noch größere Versteilerung erzielen, so kann man als Begrenzungswiderstand einen Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten verwenden.
  • Sowohl im Falle eines konstanten als auch eines temperaturabhängigen Begrenzungswiderstandes ändert sich der Hilfsstrom der Kaskadenschaltung mit der Temperatur nur wenig, und es läßt sich zeigen, daß dadurch ein merklicher Einfluß auf die Kennlinie der Kaskadenschaltung nicht ausgeübt wird.
  • Natürlich kann auch der Parallelwiderstand Rp zum Abführen des überschüssigen Teils des Fernspeisestromes temperaturabhängig gemacht werden.
  • Aus verschiedenen Gründen können die Verstärkerfelder zwischen zwei benachbarten Leitungsverstärkern nicht immer gleichgemacht werden. Daher muß die mittlere Verstärkung der Leitungsverstärker der jeweiligen Feldlänge angepaßt werden. Es ist erwünscht, diese Anpassung ebenfalls mit Hilfe der Kaskadenschaltungen zu bewerkstelligen. Der Pillenwiderstand des Stellheißleiters erfüllt also nicht nur die Funktion eines Stellgliedes zur Pegelsteuerung nach der Temperatur, sondern auch die Funktion eines Stehwiderstandes zum Einstellen der Feldlänge. Diese Feldlängeneinstellung kann durch die Einstellung des mittleren Stellstromes und damit der mittleren Verstärkung geschehen. Hierzu werden in Reihe zu den Heizern Rh 11 bzw. Rh 12 der Hilfsheißleiter nicht dargestellte Abgleichwiderstände vorgesehen, mit deren Hilfe der mittlere Stellstrom eingestellt werden kann.
  • Eine Pegelsteuerung erfordert wohl einen kleinen Aufwand, sie kann aber nicht alle Dämpfungsänderungen erfassen, so daß relativ große Restfehler auflaufen können. Die Pegelsteuerung arbeitet nämlich nur so lange zufriedenstellend, wie die Temperaturänderungen im Kabel und in den Verstärkern gleich sind. Ist das nicht der Fall, dann entstehen Pegelfehler, die die Differenz der im Kabel und im Verstärker auftretenden Temperaturänderungen proportional sind. Der weitaus größte Teil dieser Fehler ist systematisch und von der Umgebungstemperatur und damit von der Jahreszeit abhängig, d. h., diese Fehler treten überwiegend und zugleich im ganzen System oder in größeren Abschnitten des Systems in derselben Richtung auf. Ein solcher, insbesondere also in langen Streckenabschnitten zwischen aufeinanderfolgenden Speiseämtern möglicher größerer Gesamtfehler kann die Geräuschverhältnisse des Systems verschlechtern und gegebenenfalls eine unerwünschte, größere Aussteuerungsgrenze der Leitungsverstärker erforderlich machen.
  • Es sind deshalb in größeren Abständen Pegelregler erforderlich, die durch eine Pilotspannung gesteuert werden und die Restfehler durch Veränderung der Verstärkung eines Leitungsverstärkers ausgleichen. Pilotregler werden vorzugsweise in den mit Fernspeisegeräten ausgerüsteten Speiseämtern angeordnet. Die in den Speiseämtern vorhandenen Leitungsregler regeln zwar automatisch die in den Ämtern jeweils festgestellten Gesamtfehler der Pegelsteuerung an Ort und Stelle aus, ohne daß dabei aber die in den einzelnen ferngespeisten Leitungsverstärkern vorhandenen Restfehler im Sinne einer Verbesserung der Geräuschverhältnisse irgendwie beeinflußt werden.
  • Die Restfehler können auch im Sinne einer Verbesserung der Geräuschverhältnisse dadurch stark reduziert werden, daß die Pilotempfänger in den Speiseämtern sowohl die Verstärkung der dazugehörigen Leitungsverstärker als auch den Fernspeisestrom und damit die Verstärkung der ferngespeisten Verstärker verändern.
  • Es sind drei verschiedene Korrekturanordnungen durch Beeinflussung des Fernspeisestromes möglich, die im folgenden beschrieben werden: a) Man kann die Fehlerkorrektur nur in bestimmten Speiseämtern, die nicht Fernspeiseschleifen des gleichen Streckenabschnitts speisen, vorzugsweise in jedem zweiten Amt, durch den Pilotregler vornehmen und die Speiseströme der der jeweils ankommenden Übertragungsrichtung der geregelten Verstärker zugekehrten Fernspeiseschleifen beeinflussen, so daß die ferngespeisten Zwischenverstärker dieser Fernspeiseschleifen rückwärts mitgeregelt werden, wobei diese Korrektur der Fernspeiseströme vorzugsweise abwechselnd von Pilotreglern entgegengesetzter Übertragungsrichtung vorgenommen wird.
  • Dabei wird also in jedem Streckenabschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur eine der beiden Fernspeiseschleifen korrigiert, damit keine Verkopplung der Wirkungen zweier pilotgesteuerter Pegelregler entgegengesetzter Übertragungsrichtung, die zur Instabilität führen kann, auftritt. Wenn die Korrektur abwechselnd von Pilotreglern entgegengesetzter Übertragungsrichtung vorgenommen wird, werden die Fehler beider Übertragungsrichtungen gleichmäßig korrigiert. Wenn der Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, kann selbstverständlich auch im benachbarten Speiseamt eine Korrektur der Restfehler der zum nächsten Streckenabschnitt gehörigen Fernspeiseschleife vorgenommen werden.
  • b) Man kann die Fehlerkorrektur in allen Speiseämtern und allen Fernspeiseschleifen vornehmen und die Speiseströme der der jeweils ankommenden Übertragungsrichtung der geregelten Verstärker zugekehrten Fernspeiseschleifen beeinflussen, so daß alle ferngespeisten Zwischenverstärker rückwärts mitgeregelt werden, wobei ein ausgewerteter Pegelfehler eines Abschnittes, vorzugsweise etwa zur Hälfte oder zu einem größeren Teil, vom Verstärker im Speiseamt und zum restlichen Teil von allen gesteuerten Verstärkern der dazugehörigen Fernspeiseschleife gemeinsam ausgeglichen wird. Durch die Aufteilung der Stellwirkung auf den geregelten und die mitgesteuerten ferngespeisten Leitungsverstärker wird eine kritische Verkopplung der Wirkungen zweier Pegelregler entgegengesetzter übertragungsrichtung, die zur Instabilität führen kann, vermieden.
  • Wenn der Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, kann selbstverständlich die Stellwirkung der ferngespeisten Verstärker beliebig groß gewählt werden, ohne daß eine kritische Verkopplung auftritt.
  • c) Man kann die Fehlerkorrektur in allen Speiseämtern und allen Fernspeiseschleifen vornehmen, so daß vom Pilotregler einer festgelegten übertragungsrichtung sowohl der Leitungsverstärker dieser übertragungsrichtung im Speiseamt als auch die Speiseströme beider benachbarten Fernspeiseschleifen in der Weise korrigierend beeinflußt werden, daß in einem Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern die eine Fernspeiseschleife rückwärts geregelt und die andere Fernspeiseschleife vorwärts gesteuert wird.
  • In der anderen Übertragungsrichtung des Systems sind in jedem Speiseamt Pilotregler vorgesehen, die nur den zugehörigen Leitungsverstärker allein regeln. Dadurch gibt es keine Verkopplung der Wirkungen zweier Pilotregler entgegengesetzter übertragungsrichtung.
  • Wenn der Abschnitt zwischen zwei. benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, kann selbstverständlich von da ab die Korrektur von den Pilotreglern der anderen übertragungsrichtung vorgenommen werden. Dadurch wird die Korrektur in beiden Übertragungsrichtungen gleichmäßiger.
  • Das temperaturabhängige Stellglied das geregelten Verstärkers im Speiseamt muß eine Kompensation des Einflusses seiner Umgebungstemperatur haben, damit Temperaturänderungen im Amt nicht als Fehler in die Fernspeiseschleife hineingebracht werden.

Claims (17)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Pegelsteuerung ferngespeister Leitungsverstärker in Trägerfrequenzsystemen nach der Kabeltemperatur, bei der viele Leitungsverstärker über die Innenleiter von Koaxialkabeln von einer Speisestelle aus mit Gleichstrom ferngespeist werden und bei der die durch Temperaturänderungen verursachten Kabeldämpfungsänderungen dadurch ausgeglichen werden, daß die Innenleiter der Kabel selbst als Temperaturfühler benutzt und die bei konstanter Speisespannung entstehenden Speisestromänderungen über eine Kaskadenschaltung zweier indirekt geheizter Heißleiter, von denen einer als Hilfsheißleiter und der zweite als Stellheißleiter dient, zur Verstärkungssteuerung der Leitungsverstärker ausgenutzt werden, wobei der Heizer des Stellheißleiters und der Pillenwiderstand des Hilfsheißleiters parallel geschaltet und von einem Hilfsstrom durchflossen werden, während der Heizer des Hilfsheißleiters von einem als Stellstrom wirkenden Teil des Fernspeisestrornes durchflossen wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Hilfsstromkreis der Kaskadenschaltung parallel zum Heizer des Hilfsheißleiters geschaltet und ein Teil des Fernspeisestromes direkt als Hilfsstrom verwendet wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der die Verstärker beider Übertragungsrichtungen des Trägerfrequenzsystems in jeder ferngespeisten Verstärkerstelle gleichstrommäßig parallel geschaltet und alle Verstärkerstellen einer Fernspeiseschleife in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizer (Rh 11 und Rh 21) der Hilfsleiter (H 11 und H21) und die Hilfsstromkreise (Begrenzungswiderstand Rgl in Reihe zu R 11 l l Rh 12 bzw. Begrenzungswiderstand Rg 2 in Reihe zu R 21 I 1 Rh 22) der Kaskadenschaltungen beider Verstärker in jeder ferngespeisten Verstärkerstelle parallel geschaltet werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, bei der eine Reihen-Parallel-Fernspeisung verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizer (Rh il und Rh 21) der Hilfsheißleiter (H11 und H21) zueinander und mit der Reihenschaltung der Hilfsstromkreise der beiden Kaskadenschaltungen parallel geschaltet werden.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Begrenzungswiderstand (Rgl bzw. Rg2) im Hilfsstromkreis ein konstanter ohmscher Widerstand verwendet wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Begrenzungswiderstand (Rgl bzw. Rg2) im Hilfsstromkreis ein temperaturabhängiger Widerstand mit positivem oder negativem Temperaturkoeffizienten verwendet wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelwiderstand (Rp), über den der überschüssige Anteil des Fernspeisestromes abgleitet wird, ein konstanter ohmscher Widerstand ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelwiderstand (Rp), über den der überschüssige Anteil des Fernspeisestromes abgeleitet wird, ein temperaturabhängiger Widerstand ist. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die mittlere Verstärkung der Leitungsverstärker der jeweiligen Feldlänge angepaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldlängenanpassung durch die Einstellung des mittleren Stellstromes vorgenommen wird.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zu den Heizern (Rh11 bzw. Rh21) der Hilfsheißleiter Abgleichwiderstände vorgesehen sind, mit deren Hilfe der mittlere Stellstrom eingestellt werden kann.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 1, wobei in den mit Fernspeisegeräten ausgerüsteten Speiseämtern pilotgesteuerte Pegelregler angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Pilotempfänger in den Speiseämtern sowohl die Verstärkung der dazugehörigen Leitungsverstärker in den Speiseämtern als auch zur Fehlerkorrektur den Fernspeisestrom und damit die Verstärkung der ferngespeisten Verstärker verändern.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerkorrektur nur in bestimmten Speiseämtern, die nicht Fernspeiseschleifen des gleichen Streckenabschnitts speisen, vorzugsweise in jedem zweiten Speiseamt, durch den Pilotregler vorgenommen wird und die Speiseströme der jeweils ankommenden Übertragungsrichtung der geregelten Verstärker zugekehrten Fernspeiseschleifen beeinflußt werden, so daß die ferngespeisten Zwischenverstärker dieser Fernspeiseschleifen rückwärts mitgeregelt werden, wobei diese Korrektur der Fernspeiseströme vorzugsweise abwechselnd von Pilotreglern entgegengesetzter Übertragungsrichtung vorgenommen wird.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 10 und 11, wobei der Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern nur kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß auch im benachbarten Speiseamt eine Korrektur der Restfehler der zum nächsten Streckenabschnitt gehörigen Fernspreiseschleife vorgenommen wird.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerkorrektur in allen Speiseämtern und allen Fernspeiseschleifen vorgenommen wird und die Speiseströme der der jeweils ankommenden Übertragungsrichtung der geregelten Verstärker zugekehrten Fernspeiseschleifen beehiflußt werden, so daß alle ferngespeicherten Zwischenverstärker rückwärts mitgeregelt werden, wobei ein ausgewerteter Pegelfehler eines Abschnittes zum Teil, vorzugsweise etwa zur Hälfte oder zu einem größeren Teil, vom Verstärker im Speiseamt und zum restlichen Teil von allen gesteuerten Verstärkern der dazugehörigen Fernspeiseschleife gemeinsam ausgeglichen wird.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerkorrektur in allen Speiseämtern und allen Speisesschleifen vorgenommen wird, so daß vom Pilotregler einer festgelegten Übertragungsrichtung sowohl der Leitungsverstärker dieser Übertragungsrichtung im Speiseamt als auch die Speiseströme beider benachbarten Fernspeiseschleifen in der Weise korrigierend beeinflußt werden, daß in einem Abschnitt zwischen zwei benachbarten Speiseämtern die eine Fernspeiseschleife rückwärts geregelt und die zweite Fernspeiseschleife vorwärts gesteuert wird.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der anderen Übertragungsrichtung des Systems in jedem Speiseamt Pilotregler vorgesehen sind, die nur den zugehörigen Leitungsverstärker allein regeln.
  16. 16. Anordnung nach Anspruch 14, wobei der Abschnitt zwischen benachbarten Speiseämtern kurz ist und nur eine Fernspeiseschleife besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß von da ab die Korrektur von den Pilotreglern der anderen Übertragungsrichtung vorgenommen wird.
  17. 17. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das temperaturabhängige Stellglied des geregelten Verstärkers im Speiseamt eine Kompensation des Einflusses seiner Umgebungstemperatur besitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift. Nr. 1168 546.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168546B (de) * 1962-04-21 1964-04-23 Telefunken Patent Schaltungsanordnung mit indirekt geheizten Heissleitern zu Regelzwecken, insbesondere in der Nachrichtentechnik

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168546B (de) * 1962-04-21 1964-04-23 Telefunken Patent Schaltungsanordnung mit indirekt geheizten Heissleitern zu Regelzwecken, insbesondere in der Nachrichtentechnik

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