DE1240370B - Horizontale Schmiede- bzw. Stauchmaschine - Google Patents
Horizontale Schmiede- bzw. StauchmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J9/00—Forging presses
- B21J9/02—Special design or construction
- B21J9/06—Swaging presses; Upsetting presses
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B21j
Deutsche KL: 49 h-3/01
Nummer: 1240 370
Aktenzeichen: E 25372 I b/49 h
Anmeldetag: 21. August 1963
Auslegetag: 11. Mai 1967
Die Erfindung betrifft eine horizontale Schmiedebzw. Stauchmaschine mit einem kurbelwellengetriebenen,
horizontal hin- und herbewegbaren Werkzeugschlitten und einem hierzu über einen Kniehebelantrieb
vertikal bewegbaren Nieder- oder Klemmhalterschlitten, dessen Kniehebelantrieb von der Kurbelwelle
über einen Zwischentrieb abgeleitet ist, der eine im wesentlichen horizontal bewegbare, an dem Kniehebel
angreifende Zug- und Druckstange, einen mit der Zug- und Druckstange gelenkig verbundenen
Doppelarmhebel, einen zwischen dem Doppelarmhebel und der Kurbelwelle liegenden Gelenkhebel
und einen Hilfshebel umfaßt, der normalerweise unter Federdruck gegen einen Anschlagpunkt anliegt
und damit in einer einen Totpunktdurchlauf verhindernden, durch den Anschlagpunkt bestimmten
Normalstellung liegt, aus der er bei Übersteigen des normalen Klemmdrucks gegen die Federkraft
ausschwenkt.
Bei einer derartigen, aus der USA.-Patentschrift 2121119 bekannten Schmiede- bzw. Stauchmaschine
ist der in Verbindung mit einem Anschlagpunkt die Normalstellung bestimmende Hilfshebel
als einarmiger Hebel ausgestaltet, wobei der Anschlagpunkt außerhalb des Kraftübertragungssystems liegt. In Normalstellung liegt gegen diesen
Anschlagpunkt das eine Ende des Hilfshebels an, an dem ferner an dieser Stelle ein aus mehreren Hebeln
bestehendes Hebelgestänge angelenkt ist, welches zur Übertragung der Federkraft auf den Hilfshebel dient.
Die die Federkraft bzw. den Federdruck aufbringende Anordnung ist ebenfalls außerhalb des eigentlichen
Übertragungssystems angeordnet. Bei dieser bekannten Anordnung besteht die Überlasteinrichtung
aus einer Vielzahl das Hebelgestänge bildender Bauteile, so daß sich ein komplizierter und störanfälliger
Mechanismus ergibt, der insbesondere bei einer Schmiede- bzw. Stauchmaschine äußerst nachteilig
ist, da die Überlasteinrichtung beträchtlichen Beanspruchungen standhalten muß und trotzdem in
der Lage sein soll, schnell und leicht anzusprechen, wenn infolge Auftretens von z. B. Betriebsstörungen
ein Tätigwerden der Überlasteinrichtung notwendig wird.
In dem deutschen Gebrauchsmuster 1826030 ist
eine Uberlasteinrichtung dargestellt, bei der die Kraftübertragung von dem Antriebsorgan auf das
Werkzeug über eine Zug- und Druckstange erfolgt, die an dem einen Ende über Gelenk- und Doppelarmhebel
mit dem Antriebsorgan verbunden ist, während sie an dem anderen Ende ebenfalls schwenkbar
an einer Kurbel befestigt ist. Auf das Antriebssystem Horizontale Schmiede- bzw. Stauchmaschine
Anmelder:
David Etchells (Machinery) Limited,
David Etchells (Machinery) Limited,
Darlaston, Staffordshire (Großbritannien)
Vertreter:
Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Als Erfinder benannt:
Henry Frost,
Wolverhampton, Staffordshire (Großbritannien)
Henry Frost,
Wolverhampton, Staffordshire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 22. August 1962 (32182) - -
wird eine Federkraft über zwei Hebel übertragen, von denen der eine an der Stange und an dem einen
Ende des Federbocks angelenkt ist, während der zweite Hebel an dem ersten Hebel und an der Kurbel
angelenkt ist. Obwohl diese bekannte Vorrichtung bereits weniger Einzelteile für die Übertragung der
Federkraft auf das Antriebssystem erfordert als die eingangs geschilderte, bekannte Vorrichtung, werden
bei der Anordnung entsprechend dem deutschen Gebrauchsmuster 1826 030 trotzdem noch zwei
Hebel benötigt, so daß diese Anordnung auch noch verhältnismäßig kompliziert und störanfällig ist.
Diese Vorrichtung unterscheidet sich jedoch auch dadurch noch von der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
daß kein Kniehebelantrieb vorgesehen ist, sondem eine Kurbel als Übertragung der Klemmkraft,
was aber ohne wesentlichen Einfluß ist.
Eine in der USA.-Patentschrift 1 975 537 beschriebene Vorrichtung weist ein Hauptantriebsglied auf,
welches schwenkbar mit einem an einem Schaft gelagerten Zwischenglied verbunden ist, welches von
einem hin- und hergehenden Antriebsschlitten getragen wird. Das Zwischenglied ist normalerweise
durch eine Feder und ein Hebelsystem daran gehindert, sich um den Schaft zu drehen. Im Fall, daß
die Hin- und Herbewegung des Antriebsgliedes durch eine Störung der Bewegung des Niederhaltewerkzeuges
gehindert ist, dreht sich das Zwischenglied
709 579/237
um den Schaft und nimmt entsprechend seine Anlenkung
an dem Antriebsglied zurück, so daß die Schubstangenlänge verkürzt und eine Beschädigung
der Antriebsteile der Maschine vermieden wird. Auch bei dieser Vorrichtung ist der Sicherheitsmechanismus
sehr kompliziert und dadurch infolge der hohen auftretenden Beanspruchungen sehr störanfällig.
In der Zeitschrift »Werkstattstechnik«, Sonderteil »Schmiedetechnische Mitteilungen«, H. 8/1959, S. 461
bis 468, sind nebel!' durch Federdruck betätigten Überlastsicherungen auch Sicherheitsvorrichtungen
mit hydraulischer Betätigung erwähnt, wobei dadurch jedoch keine Anregung dazu gegeben wird, wie eine
Vorrichtung der eingangs geschilderten Art mit wenigen, zuverlässigen und nicht störanfälligen Mitteln
mit einer. Überlastsicherung ausgestattet werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine horizontale Schmiede- bzw. Stauchmaschine zu
schaffen, bei der die Überlastsicherung mit wenigen und zuverlässig arbeitenden Einzelteilen ausgestattet
ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die neue horizontale Schmiede- bzw. Stauchmaschine, ausgehend von
einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfshebel als Doppelarmhebel
im Zwischentrieb zwischen dem kurbelwellenseitigen Doppelarmhebel und der Zug- und
Druckstange gelenkig gelagert ist, daß der Anschlag für einen Gelenkpunkt des Doppelarmhebels auf der
Zug- und Druckstange ortsfest angeordnet ist und daß die einerseits an der Zug- und Druckstange angreifende
Federeinrichtung andererseits an den in Normalstellung oberhalb der Achse der Zug- und
Druckstange zwischen Anschlagpunkt und Gelenkpunkt zur Zug- und Druckstange liegenden Gelenkpunkt
des Doppelarmhebels angreift. Durch die Ausgestaltung des Hilfshebels als Doppelarmhebel und
dadurch, daß die Federkraft zwischen der Zug- und Druckstange und dem Schwenkpunkt des Hilfshebels
wirkt, wobei weiterhin der Anschlag ortsfest auf der Zug- und Druckstange angeordnet ist, wird eine erhebliche
Reduzierung der Einzelteile erhalten, d. h., es kann insbesondere auf das bei den bekannten Vorrichtungen
zur Übertragung der Federkraft notwendige Hebelgestänge verzichtet werden.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform kann an Stelle der Federeinrichtung in bekannter
Weise eine Druckmitteleinrichtung vorgesehen sein. Dies hat den Vorteil, daß, wenn der Zylinder in der
einen Richtung mit Druck beaufschlagt ist, er den Hilfshebel gegen den Anschlag drückt und ihn während
der normalen Arbeitsbedingungen der Maschine hält. Falls jedoch beabsichtigt ist, den Nieder- oder
Klemmhalterschlitten zum Zweck der Inspektion oder der Ein- oder Nachjustierung des Stauch Werkzeuges
anzuheben, kann der Zylinder in entgegengesetztem Sinn mit Druck beaufschlagt werden, um
die Kniehebel so zu betätigen, daß sie den bewegbaren Niederhalterschlitten anheben.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen beispielsweise erläutert, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Schmiedemaschine zum Stauchen bzw. Pressen,
F i g. 2 eine Seitenansicht des das Stauchwerkzeug und den Schlitten des Niederhaltewerkzeuges betätigenden
Mechanismus, wobei die Teile in den Stellungen gezeigt sind, die sie in F i g. 1 einnehmen,
F i g. 3 die gleiche Ansicht wie F i g. 2, in der jedoch die Überlastsicherung ausgeschwenkt ist,
F i g. 4 eine Rückansicht der F i g. 2.
Aus den Zeichnungen, insbesondere Fig. 1, ist ein Maschinenrahmen 10 ersichtlich mit einem horizontal bewegbar gelagerten Werkzeugschlitten 11, einem maschinenfesten Haltewerkzeug 12 zum Festhalten des Werkstücks bei Betätigung des Stauchwerkzeuges oder Anköpfers 13, der auf dem Schlitten 11 gelagert
F i g. 4 eine Rückansicht der F i g. 2.
Aus den Zeichnungen, insbesondere Fig. 1, ist ein Maschinenrahmen 10 ersichtlich mit einem horizontal bewegbar gelagerten Werkzeugschlitten 11, einem maschinenfesten Haltewerkzeug 12 zum Festhalten des Werkstücks bei Betätigung des Stauchwerkzeuges oder Anköpfers 13, der auf dem Schlitten 11 gelagert
ίο ist, und einem bewegbaren oberen Werkzeug 14 zum
Greifen oder Niederhalten des Werkstücks auf dem Haltewerkzeug 12, wobei das obere Werkzeug 14 auf
einem Nieder- oder Klemmhalterschlitten 15 gelagert ist, der in dem Rahmen vertikal bewegbar ist und
durch einen Kniehebel 16 betätigt wird. Der Schlitten 11 des Stauchwerkszeuges 13 wird durch eine Kurbel
17 über eine Trieb- oder Pleuelstange 18 von einer Haupt- bzw. Antriebswelle 19 aus hin- und herbewegt,
die von einem Motor 20 über einen endlosen Riemen 21 und ein Schwungrad angetrieben und in
Drehung versetzt wird, wobei ein rückwärtiger Fortsatz der Pleuelstange 18 über eine Gelenkstange 24
an das eine Ende eines 'Doppelarmhebels 25 angeschlossen ist, der schwenkbar auf einer Welle 26 gelagert
ist.
Eine Zug- und Druckstange 27, die den Kniehebel 16 für den Schlitten 15 des Niederhalters 14 streckt
und knickt, ist am oberen Ende des Doppelarmhebels 25 über einen schwenkbaren, ebenfalls als Doppelarmhebel
ausgebildeten Hilfshebel 28 angeschlossen, der sich normalerweise fast in gleicher Linie mit der
den Kniehebel betätigenden Zug- und Druckstange 27 befindet (wie in F i g. 2 durch Mittellinien angedeutet
ist), der aber durch einen Anschlag 29 gehindert ist, sich durch eine Totpunktlage zu bewegen,
wobei der Anschlag zwischen seitlichen Laschen am hinteren Teil der Zug- und Druckstange 27 starr
befestigt ist, sich nach unten erstreckt und auf dem Drehzapfen, der den Hilfshebel 28 mit dem Doppelarmhebel
25 verbindet, zur Anlage kommt.
Ein doppeltwirkender Druckmittelzylinder 30 mit einem Kolben 31, der ein »drittes Verbindungsglied«
veränderlicher Länge darstellt, verbindet den Hilfshebel 28 mit einem Punkt der Zug- und Druckstange
27, der vor der Stelle liegt, an der der Hilfshebel 28 an den Doppelarmhebel 25 angelenkt ist.
Die Anordnung ist so getroffen, daß bei normalen Arbeitsbedingungen, wie in F i g. 2 dargestellt, wobei
der Zylinder 30 in dem Sinn unter Druck steht, daß der Hilfshebel 28 in Anlage an dem Anschlag 29 gehalten
wird, jedes zu bearbeitende Werkstück zwischen dem Feststellwerkzeug 12 und dem Niederhalter
14 während der Stauchtätigkeit des Werkzeuges 13 gehalten und darauf zur Entnahme freigegeben
wird, worauf das nächste Werkstück, während der zurückgezogenen Stellung des Werkzeuges 13, das
nun für den nächsten Arbeitsgang bereit ist, an seine Stelle tritt. Wenn die Kurbel 17 sich ihrer rückwärtigen
Totpunktstellung nähert und diese durchläuft unter Umkehr der Bewegungsrichtung des Schlittens
11, schwenkt der Gelenkhebel 24 um seine Verbindung mit dem Doppelarmhebel 25, ohne diesen in
Bewegung zu versetzen, wodurch nach jedem Preßbzw. Stauchschlag eine Pause eintritt, während der
der Doppelarmhebel 25 in seiner Stellung verharrt und der Schlitten 15 des Niederhalters in vollständig
gehobener Stellung verbleibt, um ein Auswechseln der Werkstücke zu ermöglichen. Statt dessen könnte
auch der Doppelarmhebel 25 durch einen auf die Kurbelwelle aufgekeilten rotierenden Nocken betätigt
werden, der so profiliert ist, daß er den erforderlichen Stillstand gewährleistet.
Im Fall einer Störung, die den Niederhalter 14 auf dem durch den Kniehebel betätigten Schlitten 15
daran hindert, die Haltestellung einzunehmen, bewirkt die Weiterbewegung des Doppelarmhebels 25,
daß der Hilfshebel 28 um seinen Gelenkpunkt mit dem das Kniegelenk betätigenden Steuerarm 27 gegen
die Wirkung der Kolben-Zylinder-Anordnung 30, 31 schwenkt, so daß die Zug- und Druckstange 27 nur
um ihre Verbindung mit dem Kniehebel 16 schwenkt, jedoch ohne diesen zu betätigen, wodurch der Mechanismus
vor Überlastung bewahrt und eine Beschädigung verhindert wird.
Wenn der Schlitten 15 des Niederhalters bei Stillstand der Maschine, sei es zur Behebung einer Störung
oder zum Einstellen oder Auswechseln eines Werkzeuges, nicht in seiner vollständig gehobenen
oder zurückgezogenen Stellung ist, kann der Hilfshebel 28 unabhängig vom Doppelarmhebel 25 durch
geeigneten Druck im Zylinder 30 im entgegengesetzten Sinn betätigt werden, um den Schlitten 15 des
Niederhalters vollständig zu heben. Wenn der Schiitten 15 bei Stillstand der Maschine in seiner vollständig
gehobenen Stellung ist, sorgt geeigneter Druck im Zylinder dafür, daß er in dieser Stellung
gehalten wird, während eine Störung behoben wird, worauf Druck im Zylinder 30 im ursprünglichen Sinn
ien Hilfshebel 28 in seine normale Stellung zurückführt, die durch den Anschlag 29 festgelegt ist, worauf
:r seine normale Tätigkeit ausübt, wobei der Hilfshebel 28, der nur unter einem kleinen Winkel zur
Zug- und Druckstange 27 liegt, während dieser Tätigkeit als Strebe oder Stütze zwischen dem Doppelarmhebel
25 und der Zug- und Druckstange 27 dient, um diese in Übereinstimmung mit der Schwingung des
Doppelarmhebels 25 in hin- und hergehende Bewegung zu versetzen.
Claims (2)
1. Horizontale Schmiede- bzw. Stauchmaschine mit einem kurbelwellengetriebenen, horizontal
hin- und herbewegbaren Werkzeugschlitten und einem hierzu über einen Kniehebelantrieb vertikal
bewegbaren Nieder- oder Klemmhalterschlitten, dessen Kniehebelantrieb von der Kurbelwelle
über einen Zwischentrieb abgeleitet ist, der eine im wesentlichen horizontal bewegbare, an dem
Kniehebel angreifende Zug- und Druckstange, einen mit der Zug- und Druckstange gelenkig
verbundenen Doppelarmhebel, einen zwischen dem Doppelarmhebel und der Kurbelwelle liegenden
Gelenkhebel und einen Hilfshebel umfaßt, der normalerweise unter Federdruck gegen einen
Anschlagpunkt anliegt und damit in einer einen Totpunktdurchlauf verhindernden, durch den Anschlagpunkt
bestimmten Normalstellung liegt, aus der er bei Übersteigen des normalen Klemmdrucks
gegen die Federkraft ausschwenkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfshebel
als Doppelarmhebel (28) im Zwischentrieb zwischen dem kurbelwellenseitigen Doppelarmhebel
(25) und der Zug- und Druckstange (27) gelenkig gelagert ist, daß der Anschlag (29) für
den Gelenkpunkt (25/28) auf der Zug- und Druckstange (27) ortsfest angeordnet ist und daß
die in bekannter Weise einerseits an der Zug- und Druckstange (27) angreifende Federeinrichtung
(30, 31) andererseits an den in Normalstellung oberhalb der Achse der Zug- und Druckstange
(27) zwischen Anschlagpunkt (29) und Gelenkpunkt zur Zug- und Druckstange (27) liegenden
Gelenkpunkt des Doppelarmhebels (28) angreift.
2. Horizontale Schmiede- bzw. Stauchmaschine
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Federeinrichtung in bekannter Weise
eine Druckmitteleinrichtung (30, 31) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 826 030;
USA.-Patentschriften Nr. 2 682 186, 2 121119,
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 826 030;
USA.-Patentschriften Nr. 2 682 186, 2 121119,
975 537;
Zeitschrift »Werkstattstechnik«, H. 8/1959, S. 461
Zeitschrift »Werkstattstechnik«, H. 8/1959, S. 461
bis 468.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 579/237 5.67
Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1240370X | 1962-08-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1240370B true DE1240370B (de) | 1967-05-11 |
Family
ID=10885170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE25372A Pending DE1240370B (de) | 1962-08-22 | 1963-08-21 | Horizontale Schmiede- bzw. Stauchmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1240370B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0083577A1 (de) * | 1982-01-06 | 1983-07-13 | MANNESMANN Aktiengesellschaft | Haltevorrichtung für die Rohrendstücke in einer hydraulischen Rohrendenpresse |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1975537A (en) * | 1932-03-15 | 1934-10-02 | William W Criley | Forging machine |
| US2121119A (en) * | 1937-02-09 | 1938-06-21 | William W Criley | Gripping mechanism |
| US2682186A (en) * | 1950-04-29 | 1954-06-29 | Eumuco Ag Fur Maschb | Forging machine |
| DE1826030U (de) * | 1958-07-31 | 1961-02-02 | Eumuco Ag Fuer Maschb | Horizontale schmiede- und stauchmaschine. |
-
1963
- 1963-08-21 DE DEE25372A patent/DE1240370B/de active Pending
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