DE1604440C - Vorrichtung zum Ausschneiden vorgeformter Gegenstände, wie Becherdeckel, aus einer Bahn aus Kunststoff. Ausscheidung aus: 1454977 - Google Patents
Vorrichtung zum Ausschneiden vorgeformter Gegenstände, wie Becherdeckel, aus einer Bahn aus Kunststoff. Ausscheidung aus: 1454977Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausschneiden vorgeformter Gegenstände, wie Becherdeckel,
aus einer Bahn aus Kunststoff, mit einem Rahmen, mit auf dem Rahmen bewegbaren Stanzwerkzeugen,
mit Vorscfiubfingern zum Verschieben der Bahn relativ zum Rahmen, mit einem Antriebsmechanismus,
der mit den Stanzwerkzeugen und über ein Verbindungsgestänge mit Hebel mit den
Vorschubfingern verbunden ist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 758 123 bekannt. Bei dieser Vorrichtung
wird das Bahnmaterial von einem Vorschubfinger vorgeschoben, der auf einem Hebel angebracht
ist, der beim Aufwärtshub eines Stößels durch ein mit diesem verbundenes Betätigungsglied
dadurch verschwenkt wird, daß dieses auf eine Rolle des Hebels trifft. Der Schwenkbereich des Hebels ist
durch einen Anschlag begrenzt, mit dem die Rolle zusammenwirkt. Durch das Anschlagen des Betätigungsgliedes
an der Rolle und der Rolle an dem Anschlag sind ein hoher Verschleiß- und starke Geräusche
bedingt. Der Vorschubfinger wird bei dieser Vorrichtung durch eine Feder ständig gegen das
Bahnmaterial gedrückt. Dadurch besteht die Gefahr, daß sich der Vorschubfinger ■ auf dem Bahnmaterial
verklemmt. Für diesen Fall ist bei dieser Vorrichtung keine Sicherheitseinrichtung vorgesehen, die eine Beschädigung
der Vorrichtung auf Grund des Antriebs über das Betätigungsglied verhindern würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs genannten Gattung derart
zu verbessern, daß eine Beschädigung der Vorrichtung verhindert wird, falls sich die Vorschubfinger
verklemmen sollten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorschubfinger über einen auf einer
Welle des Antriebsmechanismus angeordneten Nokken und das mit diesem im Eingriff stehende Verbindungsgestänge
steuerbar und über einen mit seiner Kolbenstange am Hebelarm des Verbindungsgestänges
angelenkten mit Druckluft beaufschlagten Zylinder betätigbar sind, mit dem zugleich die Stange des
Verbindungsgestänges mit dem Nocken im Eingriff haltbar ist. Da die Vorschubfinger von dem Antriebsmechanismus
nur gesteuert, von dem mit Druckluft beaufschlagten Zylinder jedoch betätigt werden, wird verhindert, daß die Mechanik beschädigt
wird, falls die Vorschubfinger verklemmt sind und die Bahn nicht vorschieben können. Da alle
Teile des Antriebsmechanismus der Vorschubfinger in normalem Betrieb ständig im Eingriff gehalten
werden, arbeitet die Vorrichtung geräuscharm.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
ίο Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
' F i g. 1 eine teilweise abgebrochene Seitenansicht der Vorrichtung mit einer Kunststoffbahn, die über
den Führungsrahmen der Vorrichtung geführt und nach unten zwischen die Gesenke der Vorrichtung
gezogen ist,
F i g. 2 eine Aufsicht im Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1. . ·
In den Fig. ist mit F ein allgemeiner viereckiger
Maschinenrahmen bezeichnet, der bearbeitete Seitenrahmen 10 enthalten kann, die an ihren Enden mit
Hilfe von oberen, unteren und mittleren Endschienen 11 in beliebiger Weise verbunden sein können. Auf
den Oberseiten der Seitenrahmen 10 sind Balken 12 befestigt, die an jeder Seite der Vorrichtung einen
gekrümmten Rahmen 13 als Führung für eine Bahn P aus Kunststoff, die, wie insbesondere in Fig. 1
dargestellt, nach oben über den Rahmen 13 und sodann nach unten an der Stirnseite des Maschinenrahmens
F geführt ist, abstützen.
Die Bahn P kann der Vorrichtung aus einer durchlaufenden
Vakuumformmaschine zugeführt werden, die Becherdeckel in der Länge nach aufeinanderfolgenden,
quer zur Bahn P verlaufenden Reihen formt.
Mit Rücksicht auf die in F i g. 1 angewendete Größe der Darstellung, sind die in die Bahn P eingeprägten
Becherdeckel nicht extra sichtbar herausgehoben.
Die Bahn P wird in aufeinanderfolgenden Schritten nach unten vorgeschoben, so daß aufeinanderfolgende
Reihen von Becherdeckeln in den Bereich eines ortsfesten Gesenkblockes 16 verbracht werden,
der an einer mittleren, die Seitenrahmen 10 überspannenden Endschiene 11 befestigt ist. Im vorliegenden
Fall ist lediglich zum Zwecke der Vereinfachung der ortsfeste Gesenkblock 16'mit einer Reihe von drei
öffnungen oder Gesenkhöhlungen 17 (F i g. 2) dargestellt, und es wird angenommen, daß drei Becherdeckel
in jeder Reihe in der Bahn P ausgeformt sind. Es ist aber selbstverständlich, daß mehr oder weniger
Becherdeckel in der Bahn P von der Formmaschine ausgeformt und eine entsprechende Anzahl von Gesenkhöhlungen
17 in dem Gesenkblock 16 vorgesehen sein können. Das Ausschneiden erfolgt mittels einer
bewegbaren Gesenkanordnung 20..
Auf dem rückwärtigen Ende des Maschinenrahmens F ist in beliebiger Weise, beispielsweise mit
Lagern 39, eine Weile 40 mit einer Scheibe 41 montiert, die von einem Untersetzungsgetriebe 42 mit um
die Scheibe 41 und eine entsprechende, jedoch kleinere auf der Abgangswelle 45 des Untersetzungsgetriebes
42 befestigten Scheibe 44 gelegten Riemen 43 angetrieben wird. Ein Elektromotor 46 treibt das
Untersetzungsgetriebe 42 an.
Die Bahn P vorschiebende Vorschubfinger 37 werden in zeitlicher Abstimmung mit der Gesenkanordnung
20 mittels eines auf der Welle 40 angebrachten Nockens 52 bewegt. Es ist ersichtlich, daß die Vorschubfinger
37 auf einer Welle 53 befestigt sind, mit
der Arme 54 ebenfalls verbunden sind, die fest auf einer Schwenkwelle 55 in Lagern 86 auf den vorderen
Enden der Balken 12 sitzen. Ein mit Luft beaufschlagbarer Zylinder 56 ist verschwenkbar an einer
Anlenkstelle 57 auf einer Konsole 58 auf einer von einem der Balken 12 vorstehenden Strebe angebracht
und hat eine Kolbenstange 59, die an einer Anlenkstelle 60 an einem Hebelarm 61 verschwenkbar angelenkt
ist, der von der Schwenkwelle 55 nach unten steht und auf dieser befestigt ist. Druckluft wird
dauernd im rechten Ende des Zylinders 56 nach F i g. 1 gehalten, um den Hebelarm 61 nach rückwärts
zu treiben. Auf der Schwenkwelle 55 ist ein nach unten hängender Arm 62 befestigt, der verschwenkbar
an seinem unteren Ende an einer Anlenkstelle 63 an einer Stange 64 angeschlossen ist,
und der von dem Nocken 52 betätigt wird. Im Betrieb kann die Stange 64 verschwenkbar an einer Anlenkstelle
65 an einen Teil (Fig. 1 und 2) angeschlossen werden, der gleitend in einer Führung 67 auf einer
Konsole 67 α sitzt, die aus dem Seitenrahmen 10 vorsteht
und eine Abgreifrolle 68 im Eingriff mit dem Nocken 52 hält.
Wenn sich im Betrieb die Gesenkanordnung 20, wie in F i g. 1 dargestellt, in ihrer zurückgezogenen
Stellung befindet, ermöglicht es der Nocken 52 der Kolbenstange 59 des Zylinders 56, die Schwenkwelle
55 in Fig. 1 im Uhrzeigersinn zu bewegen, die dementsprechend die Vorschubfinger 37 nach unten
treibt und die Bahn P nach unten um einen Schritt vorschiebt, der ausreicht, um eine weitere Reihe noch
nicht ausgeschnittener Becherdeckel L vor die Gesenkhöhlungen
17 zu verbringen. Wenn die Welle 40 sich nach Fig. 1 im Uhrzeigersinn dreht, treibt der
Nocken 52 die Stange 64 nach vorn, um die Arme 62 und die Schwenkwelle 53 im Gegenuhrzeigersinn zu
verschwenken und die Vorschubfinger 37 in ihre Aufwärtsstellung zurückzustellen.
Es ergibt sich, daß der Zylinder 56 in dieser Vorrichtung die Energie zum Vorschub der Bahn P liefert
und außerdem dafür sorgt, daß die Abgreifrolle 68 im Eingriff mit dem Nocken 52 gehalten wird, so
daß, wenn aus irgendeinem Grunde die Vorschubfinger 37 durch Fremdkörper od. dgl. verklemmt sind
und sich nicht nach unten bewegen können, die Mechanik nicht beschädigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Ausschneiden vorgeformter Gegenstände, wie Becherdeckel, aus einer Bahn aus Kunststoff, mit einem Rahmen, mit auf dem Rahmen bewegbaren Stanzwerkzeugen, mit Vorschubfingern zum Verschieben der Bahn relativ zum Rahmen, mit einem Antriebsmechanismus, der mit den Stanzwerkzeugen und über ein Verbindungsgestänge mit Hebel mit den Vorschubfingern verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubfinger (37) über einen auf eine Welle (40) des Antriebsmechanismus angeordneten Nocken (52) und das mit diesem im Eingriff stehende Verbindungsgestänge steuerbar und über einen mit seiner Kolbenstange (59) am Hebelarm (61) des Verbindungsgestänges angelenkten mit Druckluft beaufschlagten Zylinder (56) betätigbar sind, mit dem zugleich die Stange (64) des Verbindungsgestänges mit dem Nocken (52) im Eingriff haltbar ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US33254763 | 1963-12-23 | ||
| DEB0087430 | 1964-12-09 | ||
| DEB0087430 | 1964-12-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1604440A1 DE1604440A1 (de) | 1970-10-29 |
| DE1604440B2 DE1604440B2 (de) | 1972-08-24 |
| DE1604440C true DE1604440C (de) | 1973-04-05 |
Family
ID=
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