DE1139538B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Pegelfesthaltung bei Fernsehsignalen - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Pegelfesthaltung bei FernsehsignalenInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/16—Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level
- H04N5/18—Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit
- H04N5/185—Circuitry for reinsertion of DC and slowly varying components of signal; Circuitry for preservation of black or white level by means of "clamp" circuit operated by switching circuit for the black level
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- H04N9/00—Details of colour television systems
- H04N9/64—Circuits for processing colour signals
- H04N9/72—Circuits for processing colour signals for reinsertion of DC and slowly varying components of colour signals
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
S 70683
ANMELD E T Λ G : 30. SEPTEMBER 1960
BEKANNTMACHUN G
DER ANMELDUNG
UND AUSGABIC DKR
DER ANMELDUNG
UND AUSGABIC DKR
auslegeschrift: 15. NOVEMBER 1962
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur getasteten Pegelfesthaltung bei Fernsehsignalen
mit periodisch wiederkehrendem definiertem Pegel, wobei während der Tastzeit zusätzliche Signale höherer Frequenz, z. B. Codezeichen
zur Farbfernsehübertragung übertragen werden.
Infolge der kapazitiven Kopplungsglieder zwischen den Videoverstärkerstufen können die im Videosignal
vorhandenen Gleichstromwerte, die ein Maß für die mittlere Bildhelligkeit bilden, nicht mit
übertragen werden. Es ist bekannt, z. B. durch die getastete Pegelfesthaltung die verlorengegangenen
Gleichstromkomponenten wieder einzuführen. Die dazu verwendete Tastschaltung kann als Diodenbrückenschaltung
aus vier Dioden ausgebildet sein, wobei ein Brückenquerzweig auf einer Seite mit
dem Gitter der Videoverstärkerröhre, die entgegengesetzte Seite dieses Querzweiges mit einer Gleichvorspannung
verbunden ist. Den beiden Enden des zweiten Brückenquerzweiges werden über Kondensatoren
positive bzw. negative Steuerimpulse zum impulsmäßigen Öffnen der die Gleichspannung
durchschaltenden Dioden während der hinteren Austastschulter des Videosignals zugeführt.
Diese Art der Pegelfesthaltung auf der hinteren Austastschulter läßt sich bei einem Farbfernsehsystem,
das dem amerikanischen NTSC-System ähnlich ist, überall dort nicht ohne weiteres durchführen,
wo z. B. mitübertragene Farbhilfsschwingungen für die Farbfernsehübertragung bei der
Wiedereinführung der Gleichstromkomponente noch nicht ausgewertet sind. Da die Tastung zeitlich mit
der Aussendung einiger Schwingungszüge des Farbhilfsträgers (Bezugsphasenkriterium) zusammenfällt,
würde die in diesem Zeitabschnitt niederohmige Tastschaltung die Farbhilfsschwingungen kurzschließen
und damit Farbverfälschungen hervorrufen.
In Fig. 1 ist eine bereits bekannte Schaltung wiedergegeben, durch die der Mangel der in Schwarz-Weiß-Fernsehsystemen
verwendeten Tastschaltung behoben werden soll. Zwischen den beiden kapazitiv gekoppelten Verstärkerröhren Vi und Vz soll die
Tastschaltung (Diodenbrückenschaltung) wirksam werden. Die Tastschaltung ist jedoch nicht direkt
mit dem Gitter der Röhre Vi verbunden, sondern
unter Zwischenschaltung eines Sperrkreises, der auf die Farbhilfstragerfrequenz/fT abgestimmt ist. Dieser
Sperrkreis verhindert zwar den Kurzschluß der Farbhilfsträgerfrequenz bei der Austastung, hat aber
den Nachteil, daß er zu störenden Einschwing-Verfahren und Schaltungsanordnung
zur Pegelfesthaltung bei Fernsehsignalen
zur Pegelfesthaltung bei Fernsehsignalen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Friedrich Kauderer, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
vorgängen führt und außerdem von hoher Frequenzkonstanz sein muß, um seiner Aufgabe gerecht zu
werden. Eine bekannte Abwandlung dieser Schaltung besteht darin, daß dem Sperrkreis ein ohmscher
Widerstand parallel geschaltet ist.
Um bei Farbfernsehübertragungen Farbverfälschungen zu vermeiden, ist auch noch eine Schaltung
bekannt, die jede einzelne Schwingung des Farbsynchronisierwellenzuges im Pegel stabilisiert. Diese
Schaltung hat den Nachteil, daß sie nicht nur sehr aufwendig ist, sondern auch noch eine sehr große
Frequenzbandbreite im Tastkanal beansprucht.
Eine Schaltungsanordnung, durch die diese Nachteile behoben werden, besteht gemäß der Erfindung
darin, daß zwischen dem Gitter einer über eine Koppelkapazität angekoppelten Verstärkerröhre für
das Videosignal und einer Tastschaltung zur Pegelfesthaltung ein Ableitwiderstand eingeschaltet wird,
der mit der Koppelkapazität ein i?C-Glied mit einer gegen die Tastperiode kleinen Zeitkonstante bildet,
und daß das Videosignal über Entkopplungsmittel und eine Kapazität an den Fußpunkt des Ableitwiderstandes
phasen- und amplitudengleich mit dem Signal an dessen anderem Ende geführt und dort
durch die Tastschaltung festgehalten wird.
Es ist zwar bereits im Zusammenhang mit einer Tastschaltung bekannt, zwischen dem Gitter einer
über einen Kondensator angekoppelten Verstärkerröhre und der Tastschaltung zur Pegelfesthaltung
einen Widerstand einzuschalten, der mit der Koppelkapazität ein Ci?-Glied bildet. Diese Schaltung
verfolgt aber lediglich den Zweck, die durch Unsymmetrien, die z. B. durch Abweichungen der
elektrischen Werte der beiden Tastdioden entstehen,
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bei der Tastung hervorgerufenen Störungen in Form von Tastspitzen zu beseitigen. Die Zeitkonstante des
C7?-Gliedes muß dabei wesentlich kleiner als die Zeilenperiode sein.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann die Zuführung der Videofrequenzschaltung
im Parallelzweig über eine Kathodenverstärkerstufe von der Anode der Vorröhre her erfolgen.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltung wird an Hand der Fig. 2 näher erläutert.
Die Videoverstärkerstufen mit den Röhren Vx und Vi sind über den Kondensator Q kapazitiv
gekoppelt. Als Tastschaltung wird eine Diodenbrückenschaltung verwendet, die aus den Dioden D\
bis Da besteht. Ober die Kondensatoren Cz und Q
werden zum Zeitpunkt des Auftretens der hinteren Austastschulter des Videosignals ein negativer bzw.
positiver Austastimpuls zur Steuerung der Brücke zugeführt. Der Verbindungspunkt der Diode Dx
und Dz ist über den Ausgleichswiderstand Rx mit dem Gitter der Verstärkerröhre Vz verbunden. Die
Größe dieses Widerstandes ist so gewählt, daß die hohen Frequenzen (Farbhilfsträgerfrequenz) unbeeinflußt
übertragen werden und daß die Zeitkonstante des Ci?-Gliedes, das der Widerstand Rx mit dem
Koppelkondensator Cx bildet, kleiner ist als die
Zeilenperiode. Um auch die Wirksamkeit der getasteten Pegelfesthaltung zu erhalten, ist es erforderlich,
das Videofrequenzsignal gleicher Größe und Phasenlage auch an den Verbindungspunkt des
Ausgleichswiderstandes Rx mit der Tastschaltung zu legen. Das kann durch einen Parallelzweig zur
eigentlichen Videofrequenzleitung erfolgen, indem die Videofrequenzspannung von der Anode der
Röhre Vx an eine Kathodenverstärkerstufe mit der
Röhre V3 geführt wird, von dessen Arbeitswiderstand
R% die Spannung über den Kondensator C%
an den Verbindungspunkt des Ableitwiderstandes Rx mit der Tastschaltung gelangt. Die Bandbreite auf
diesem Parallelzweig braucht nicht den gesamten Videofrequenzbereich zu umfassen. Die Wirkungsweise
dieser Schaltung ist folgende: Am Widerstand Rx liegt beiderseits ein Videofrequenzsignal
gleicher Phasenlage und praktisch gleicher Größe. Das Signal am Verbindungspunkt zwischen Widerstand
i?i und der Tastschaltung ist durch die Tastschaltung
im Pegel festgehalten. Der Ausgleichswiderstand Rx wird daher nur dann von einem
Strom durchflossen, wenn der Pegel am Gitter der Röhre V2 vom Sollwert abweicht. Dieser Strom
lädt den Kondensator Cx so weit um, bis die Pegelabweichung ausgeglichen ist, d. h. bis das Potential
an den Kondensatoren Cx und C% gleich groß ist. Um diesen Potentialausgleich praktisch zu ermöglichen,
muß der Kondensator C2 so bemessen sein, daß durch Umladung des Kondensators Cx kein
merklicher Potentialanstieg am Kondensator C2 auftritt.
Diese Bedingung ist erfüllt, wenn die Kapazität des Kondensators Cz ein Mehrfaches der des Kondensators
Cx beträgt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Pegelfesthaltung bei Fernsehsignalen
mit periodisch wiederkehrendem definiertem Pegel, wobei während der Tastzeit zusätzlich
Signale höherer Frequenz, z. B. Farbsynchronisiersignale, übertragen werden, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Gitter einer über eine Koppelkapazität (Ci) angekoppelten
Verstärkerröhre (Vz) für das Videosignal und einer Tastschaltung zur Pegelfesthaltung (Di
bis D4) ein Ableitwiderstand (Rx) eingeschaltet wird, der mit der Koppelkapazität (Ci) ein
i?C-Glied mit einer gegen die Tastperiode kleinen Zeitkonstante bildet, und daß das Videosignal
über Entkopplungsmittel (Vz) und eine Kapazität (C2) an den Fußpunkt des Ableitwiderstandes
(Rx) phasen- und amplitudengleich mit dem Signal an dessen anderem Ende geführt und
dort durch die Tastschaltung (Di bis D4) festgehalten wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Entkopplungsmittel eine Kathodenverstärkerstufe (F3) dient.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Entkopplungsmittel (V3) so bemessen sind, daß nur der Bereich niederer
Frequenzen des Videosignals übertragen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Proceedings of the IRE, Januar 1954, S. 267;
»Television Engineering Handbook« von Donald
Proceedings of the IRE, Januar 1954, S. 267;
»Television Engineering Handbook« von Donald
G. Fink, McGraw Hill Book Company Inc., 1957,
Kap. 16, S. 121 und 122;
britische Patentschrift Nr. 845 583.
britische Patentschrift Nr. 845 583.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 209 707/148 11.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES70683A DE1139538B (de) | 1960-09-30 | 1960-09-30 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Pegelfesthaltung bei Fernsehsignalen |
| GB35274/61A GB919949A (en) | 1960-09-30 | 1961-09-29 | Improvements relating to circuit arrangements for clamping television signals |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES70683A DE1139538B (de) | 1960-09-30 | 1960-09-30 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Pegelfesthaltung bei Fernsehsignalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1139538B true DE1139538B (de) | 1962-11-15 |
Family
ID=7501935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES70683A Pending DE1139538B (de) | 1960-09-30 | 1960-09-30 | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Pegelfesthaltung bei Fernsehsignalen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1139538B (de) |
| GB (1) | GB919949A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193987B (de) * | 1963-12-19 | 1965-06-03 | Inst Rundfunktechnik G M B H | Verfahren und Anordnung zur getasteten Schwarzsteuerung von Fernsehsignalen |
| US3321574A (en) * | 1964-04-29 | 1967-05-23 | Fernseh Gmbh | Clamping circuit arrangement for color television signals |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB845583A (en) * | 1957-06-05 | 1960-08-24 | Pye Ltd | Television clamping circuit |
-
1960
- 1960-09-30 DE DES70683A patent/DE1139538B/de active Pending
-
1961
- 1961-09-29 GB GB35274/61A patent/GB919949A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB845583A (en) * | 1957-06-05 | 1960-08-24 | Pye Ltd | Television clamping circuit |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1193987B (de) * | 1963-12-19 | 1965-06-03 | Inst Rundfunktechnik G M B H | Verfahren und Anordnung zur getasteten Schwarzsteuerung von Fernsehsignalen |
| US3321574A (en) * | 1964-04-29 | 1967-05-23 | Fernseh Gmbh | Clamping circuit arrangement for color television signals |
| DE1265780B (de) * | 1964-04-29 | 1968-04-11 | Fernseh Gmbh | Anordnung zur Klemmung von Farbfernsehsignalen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB919949A (en) | 1963-02-27 |
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