DE2718571A1 - Ablenkschaltung mit massnahmen zur unterdrueckung unerwuenschter modulationen - Google Patents
Ablenkschaltung mit massnahmen zur unterdrueckung unerwuenschter modulationenInfo
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Description
RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.)
Die Erfindung betrifft geschaltete Vertikalablenkschaltungen
für einen Fernsehempfänger.
für einen Fernsehempfänger.
Bei einer geschalteten Vertikalablenkschaltung, wie sie in der DT-OS 26 03 162 offenbart ist, lädt horizontalfrequente Energie
in Form von Zeilenrücklaufimpulsen, die vom Zeilenendtransformator
einer Zeilenablenkschaltung entnommen werden, einen Kondensator auf, der parallel zu einer Vertikalablenkwicklung
liegt. Ein erster Schalter, wie ein SCR (Thyristor) läßt während eines ersten Teiles des Vertikalhinlaufintervalls immer kleiner werdende Anteile der horizontalfrequenten Energie zum Kondensator gelangen und ein zweiter Schalter, wie ein weiterer SCR, koppelt während eines zweiten Teils des Vertikalhinlaufinter-
liegt. Ein erster Schalter, wie ein SCR (Thyristor) läßt während eines ersten Teiles des Vertikalhinlaufintervalls immer kleiner werdende Anteile der horizontalfrequenten Energie zum Kondensator gelangen und ein zweiter Schalter, wie ein weiterer SCR, koppelt während eines zweiten Teils des Vertikalhinlaufinter-
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valls zunehmend größere Anteile der horizontalfrequenten Energie,
Die Spannung am Kondensator wird durch die Vertikalablenkwicklung zu einem Sägezahnvertikalablenkstrom integriert. Der Leitungszustand
der beiden SCR-Schalter wird durch horizontalfrequente,
breitenmodulierte Impulse bestimmt, die von einem Modulator zu den Steuerelektroden der Thyristoren gekoppelt werden.
Zu Beginn des Vertikalrücklaufs wird der SCR-Schalter, der vorher
leitend gehalten war, gesperrt. Die Vertikalablenkwicklung und ein Kondensator bilden einen Rücklaufresonanzkreis. Eine
an die Steuerelektrode des ersten SCR-Schalters angekoppelte Sperrdiode ist in Sperrichtung vorgespannt und hält den SCR
abgeschaltet, unabhängig davon, ob der Modulator Tastimpulse erzeugt. Wenn beide SCR 1S nicht leiten, erfolgt ein Resonanzrücklauf
des Stromes in der Vertikalablenkwicklung. Beim Beginn des nachfolgenden Vertikalhinlaufintervalls ist die Trenndiode
nicht länger in Sperrichtung vorgespannt. Die breitenmodulierten Impulse, die dem ersten SCR zugeführt werden, haben zur
Folge, daß der SCR die Horizontalrücklaufimpulse dem Kondensator zur Erzeugung eines Sägezahnablenkstromes in der Vertikalablenkwicklung
zugeführt werden.
Beide SCR's leiten zu Beginn bzw. zum Ende des Vertikalhinlaufintervalls
relativ große Ströme. Während des Vertikalrücklaufintervalls leitet keiner der SCR's. Daher ist die Belastung
der Horizontalablenkschaltung durch die geschaltete Vertikalablenkschaltung zu Beginn und zum Ende des Vertikalhinlaufintervalls
am größten, während im VertikalrücklaufintervalI praktisch
keine Belastung auftritt. Solche Belastungsunterbrechungen während deb Vertikalrücklaufintervalls können unerwünschte Modulationen
des Horizontalablenkstroms und unerwünschte Schwingungen in der Horizontalablenkschaltung zur Folge haben, welche hörbar
sind. Diese Schwingungen können beispielsweise im S-Formungskondensator oder in den Wicklungen des Horizontalausgangstransformators
auftreten, wenn die Lastimpedanz der Vertikalablenk-
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schaltung sich plötzlich ändert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung einer geschalteten Vertikalablenkschaltung, welche keine unerwünschten
Schwingungen in der Horizontalablenkschaltung verursacht.
Eine geschaltete Vertikalablenkschaltung entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt eine Horizontalablenkschaltung
mit einer Anordnung zur Erzeugung von Signalen horizontalfrequenter Energie, eine Vertikalablenkwicklung, eine Energiespeicherkapazität,
einen ersten und einen zweiten Schalter und einen mit diesen gekoppelten Schaltkreis, welcher die Schalter
derart steuert, daß sie zunehmend kleinere Anteile der Signale horizontalfrequenter Energie an den Energiespeicherkondensator
während eines ersten Teils des Vertikalhinlaufintervalls liefern und zunehmend größere Anteile während eines zweiten Teils
zur Erzeugung eines Vertikalablenkstroms in der Vertikalablenkwicklung während des VertikalhinlaufIntervalls. Der Schaltkreis
bewirkt, daß der erste Schalter während des Vertikalrücklauf-Intervalls
leitet und wesentliche Anteile der Signale horizontalfrequenter Energie dem Energiespeicherkondensator während
des VertikalrücklaufIntervalls zuführt, um unerwünschte Schwingungen
in der Horizontalablenkschaltung zu vermeiden.
In den beiliegenden Figuren zeigt
Fig. 1 eine geschaltete Vertikalablenkschaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 2a bis 2g Schwingungsformen, wie sie in der Schaltung gemäß Fig. 1 auftreten.
Gemäß Fig. 1 werden Horizontalsynchronimpulse 21, die mit einer Frequenz von 1/TR wiederkehren und von einer nicht dargestellten
Synchronsignaltrennschaltung geliefert werden, einem Anschluß A einer Horizontalablenkschaltung 20 zugeführt. Die Hori-
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zontalablenkschaltung 20 enthält einen Horizontalablenkstromgenerator
22 zur Erzeugung eines Horizontalsägezahnablenkstromes in einer nicht dargestellten Horizontalablenkwicklung, welche
an die Anschlüsse X-X angeschlossen ist. Der Horizontalablenkstromgenerator 22 kann in üblicher Weise ausgebildet sein und
einen Horizontaloszillator und Treiberstufen sowie entweder eine transistorisierte oder eine Thyristorausgangsstufe enthalten.
Die Horizontalrücklaufimpulse 23a werden in einer Primärwicklung
24a eines Horizontalausgangstransformators 24 erzeugt und einer üblichen Hochspannungsschaltung 25 zugeführt, welche
die Endanode einer nicht dargestellten Bildröhre speist.
Sekundärwicklungen 24b und 24c des Transformators 24 koppeln horizontalfrequente Energie in Form von Horizontalrücklaufimpulsen
23b und 23c zu einer geschalteten Vertikalablenkschaltung
30 gemäß der hier zu beschreibenden Erfindung. Die geschaltete Vertikalablenkschaltung 30 enthält eine Vertikalablenkwicklung
26, einen Rückführungswiderstand 27 und einen Kondensator 31. Horizontalrücklauf impulse 23b und 23c werden dem Kondensator 31
über einen ersten und einen zweiten Schalter, welche SCR1^ 32
bzw. 33 enthalten, über Speicherinduktivitäten 34 bzw. 35 zugeführt.
Während eines ersten Teils des Vertikalhinlaufintervalls werden zunehmend kleinere Anteile horizontalfrequenter Energie, also
Horizontalrücklauf impulse 23b, über die Induktivität 34 und den SCR 32 dem Kondensator 31 zugeführt, um diesen mit Horizontalfrequenz
positiv aufzuladen, wobei die Spannung am Kondensator
31 eine kleiner werdende Hüllkurve zeigt, wie dies durch die Kurvenform 36 in Fig. 1 ersichtlich ist. Während eines zweiten
Teils des VertikalhinlaufIntervalls werden zunehmend größere
Anteile horizontalfrequenter Energie, also der Horizontalrücklaufimpulse
23c, über die Induktivität 35 und den SCR 33 dem Kondensator 31 zugeführt, um diesen in negativer Richtung zu
laden. Die Vertikalablenkwicklung 26 verarbeitet die Spannung am Kondensator 31 in einen sie durchfließenden Sägezahn-Vertlkal-
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ablenkstrom 37. Die Stromform 37 stellt gleichzeitig die am
Rückkopplungswiderstand 27 entstehende Rückkopplungsspannung
38 dar.
Der Leitungszustand der SCR's 32 und 33 innerhalb jedes Vertikalablenkzyklus
ist mit dem Auftreten der Horizontalrücklaufimpulse 23b und 23c infoloe horizontalfrequenter breitenmodulierter
Impulse 39 und 40 synchronisiert, die den jeweiligen SCR-Steuerelektroden von einem Modulator 41 zugeführt werden.
Die Impulse 40 werden der Steuerelektrode des SCR's 33 unmittelbar zugeführt, während die Impulse 39 über einen Transformator
gekoppelt werden, dessen Sekundärwicklung über die Steuerelektroden-Kathoden-Strecke
des SCR's 32 geschaltet ist. Mit den Steuerelektroden der SCR's 32 bzw. 33 sind ferner Lastwiderstände
43 bzw. 44 verbunden.
Unter Steuerung durch Vertikalsynchronimpulse 45, die von einer nicht dargestellten Synchronsignaltrennschaltung geliefert werden
und einem Anschluß B zugeführt werden, erzeugt ein Vertikalsägezahngenerator 49 eine Vertikalsägezahnspannung 46, die sich
mit einer Frequenz von 1/TV wiederholt. Die Vertikalsägezahnspannung
46 wird über einen Kondensator 47, einen Widerstand 48 und einen Widerstand 29 einem Eingangsanschluß C eines Modulators
41 zugeführt. Die Rückkopplungsspannung 38 wird ebenfalls dem Eingangsanschluß C über einen Widerstand 28 zugeführt.
Beide Spannungen werden zur Bildung einer Vertikalsägezahnkomponente einer Fehlerspannung kombiniert, die dem Modulator 41 am
Eingangsanschluß C zugeführt wird.
Die Fehlerspannung und die von der Sekundärwicklung 24d des Transformators 24 erhaltenen Horizontalrücklafimpulse werden
vom Modulator 41 zur Erzeugung der geeignet synchronisierten und breitenmodulierten Impulse 39 und 40 benutzt. Wie Fig. 2a
zeigt, ist die Fehlerspannung 1O1 gegen Ende des Vertikalhinlaufintervalls
vor dem Zeitpunkt T1, wo das Vertikalrücklaufintervall
beginnt, eine zunehmend positive Sägezahnspannung 101a.
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Der Modulator 41 liefert horizontalfrequente Steuerimpulse 40,
die gemäß Fig. 2c zunehmend breiter werden, und gemäß Fig. 2b und 2d leitet der SCR 33 zunehmend früher im Horizontalrücklaufintervall. Wachsende Stromimpulse 102 fließen durch den SCR 33
und laden den Kondensator 31 negativ auf, wie dies Fig. 2g zeigt.
In entsprechender Weise ist die Fehlerspannung 101 während
eines ersten Abschnittes des nächsten VertikalhinlaufIntervalls
nach dem Zeitpunkt T3, wo das VertikalrücklaufIntervall endet,
eine negative, aber wachsende Sägezahnspannung 101c. Der Modulator 41 liefert horizontalfrequente Steuerimpulse 39, die gemäß
Fig. 2e zunehmend breiter werden, und gemäß den Fig. 2b und 2f leitet der SCR 32 innerhalb jedes Horizontalrücklaufintervalls
zunehmend später. Stromimpulse 1Ο3 abnehmender Amplitude fließen durch den SCR 32 und laden den Kondensator 31 positiv auf,
wie dies Fig. 2g veranschaulicht. Obgleich der Modulator 41, wie in den Fig. 2c bis 2f gezeigt ist, am Beginn des Vertikalhinlaufintervalls nur den SCR 32 zum Leiten bringt und am Ende
nur den SCR 33 leiten läßt, kann die geschaltete Vertikalablenkschaltung 30 auch so betrieben werden, daß beide SCR's 32 und
33 sich in ihrem Leitungszustand innerhalb jedes Vertikalhinlaufintervalls überlappen. Die Größe der Überlappung kann beispielsweise das Ausmaß der seitlichen Kissenkorrektur bestimmen, wie dies in der bereits erwähnten DT-OS erläutert ist.
Zwischen den Vertikalsägezahngenerator 49 und den Eingang C des
Modulators 41 ist ein RC-Differenzierglied mit einem Kondensator 50 und Widerständen 27 bis 29 gekoppelt, wobei der Kondensator 50 parallel zur Reihenschaltung des Kondensators 47 mit
dem Widerstand 48 liegt. Zu Beginn des VertikalrücklaufIntervalls, also zum Zeitpunkt T. gemäß Fig. 2a, sinkt die Sägezahnspannung 46 plötzlich auf einen niedrigeren Wert ab. Die Differenzierschaltung fügt eine zusätzliche negative Komponente
101b (Fig. 2a) zu der Fehlerspannung 101 am Eingangsanschluß C.
Diese zusätzliche Komponente stellt sicher, daß keine Steuerimpulse während des Vertikalrücklaufs zum SCR 33 gelangen kön-
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nen, so daß dieser während dieses Intervalles nichtleitend gehalten
wird. Die Zeitkonstante der Differenzierschaltung ist
so gewählt, daß die Dauer der negativen Komponente 101b der Fehlerspannung 101 etwa gleich dem VertikalrücklaufIntervall ist,
wie dies in Fig. 2a gezeigt ist.
Wenn der SCR 33 nichtfLeitet, beginnt ein Resonanzrücklauf. Gemäß
Fig. 2g ist die Hüllkurve der Spannung am Kondensator 31 praktisch sinusförmig und erreicht ein Maximum bei T«.
Wenn während des Vertikalrücklaufs die Horizontalablenkschaltung 20 nicht belastet ist, dann führt die plötzliche Änderung von
maximaler Belastung zu Beginn und zum Ende des Vertikalhinlaufs zum Zustand praktisch keiner Belastung während des Vertikalrücklaufs
zu unerwünschten Schwingungen innerhalb der Horizontalablenkschaltung. Ein Merkmal der hier beschriebenen Erfindung
besteht darin, daß die Horizontalablenkschaltung 20 durch die geschaltete Vertikalablenkschaltung 30 in diesem Intervall belastet
wird.
Anstatt die Steuerimpulse vom Modulator 41 unmittelbar auf die Steuerelektrode des SCR's 32 zu koppeln, werden die Steuerimpulse
über den Transformator 42 gekoppelt. Selbst wenn die Kathode des SCR's 32 während des Vertikalrücklaufs zunehmend positiv
wird, lassen die Steuerimpulse 39a (Fig. 2e) den SCR 32 Horizontalrücklaufimpulse
zum Kondensator 31 unabhängig von der Kathodenspannung des SCR's koppeln.
Wie Fig. 2f zeigt, hat der den SCR 32 durchfließende Strom
Impulsform 103a. Da sich die Vertikalrücklaufspannung am Kondensator
31 von der Horizontalrücklaufspannung 23b subtrahiert,
steht die Hüllkurve der Stromimpulse 104 in den Zeiten zwischen T1 und T3 in umgekehrter Beziehung zur Hüllkurve der Vertikalrücklaufspannung
am Kondensator 31, wobei die Schwingungsform 104 ihr Maximum zum Zeitpunkt T2 erreicht.
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Auf diese Weise werden wesentliche Anteile der Horizontalrücklaufimpulse
23b dem Kondensator 31 während des Vertikalrücklaufintervalls zugeführt. Daraus folgt eine wesentliche Belastung
der Horizontalablenkschaltung 20, und unerwünschte Schwingungen innerhalb der Horizontalablenkschaltung 20 werden vermieden.
Die zusätzliche negative Komponente 101b der Fehlerspannung 101
stellt sicher, daß der SCR 33 während des Vertikalrücklaufs nichtleitend bleibt. Sie stellt ferner sicher, daß der SCR 32
wesentliche Anteile der Horizontalrücklaufimpulse 23b leitet. Es ist wünschenswert, daß der SCR 33 während des Vertikalrücklaufs
nicht leitet, weil bei der Horizontalfrequenz die Vertikalrücklaufspannung
am Kondensator 31 eine Gleichspannung darstellt, die sich zur Spannung an der Sekundärwicklung 24c des
Horizontalausgangstransformators 24 hinzuaddiert. Da der SCR 33, wenn er leitet, einen Kurzschluß für den Kondensator 31 während
des Vertikalrücklaufs bilden würde, würde ein Stromfluß durch den SCR 33 während des Vertikalrücklaufs die Möglichkeit unerwünschter
Schwingungen erhöhen.
Die Transformator 32 läßt die positiv gerichteten Steuerimpulse 39 und 39a den SCR 32 zum Leiten bringen, selbst wenn die Spannung
am Kondensator 31 negativ ist oder sich von einem positiven Wert schnell auf Null ändert. Man erhält ferner eine größere
Unempfindlichkeit gegen Funkenüberschläge an der Bildröhre, weil der Transformator den nicht auf festem Potential liegenden
SCR 32 von anderen Schaltungsteilen des Fernsehempfängers isoliert.
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Leerseite
Claims (8)
- PatentansprücheGeschaltete Vertikalablenkschaltung, der eine Horizontalablenkschaltung, welche Signale horlzontalfrequenter Energie erzeugt, zugeordnet ist, mit einer Vertikalablenkwicklung, an die eine Energiespeicherkapazität angekoppelt ist, ferner mit einem ersten und einem zweiten Schalter, die mit der Hrizontalablenkschaltung und der Energiespeicherkapazität gekoppelt sind, und mit einer Steuerschaltung, die mit dem ersten und dem zweiten Schalter gekoppelt ist, um den Leitungszustand dieser Schalter derart zu steuern, daß zunehmend kleinere Anteile der Signale horizontalfrequenter Energie der Speicherkapazität während eines ersten Abschnittes des Vertikalhinlaufintervalls und zunehmend größerer Anteile der Signale horizontalfrequenter Energie während eines zweiten Abschnittes des Vertikalhinlaufintervalls zur Erzeugung eines Vertikalablenkstroms in der Vertikalablenkwicklung während des VertikalhinlaufIntervalls zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (41,42) den ersten Schalter (32) derart ansteuert, daß er während des VertikalrücklaufIntervalls leitet und wesentliche Teile der Energie der horizontalfrequenten Signale der Speicherkapazität (131) während des Vertikalrücklaufintervalls zuführt, um unerwünschte Schwingungen in der Vertikalablenkschaltung (20,22) zu vermeiden.
- 2) Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schalter (32,33) gesteuerte Halbleiterschalter umfassen und daß die Steuerschaltung (41,42) dem ersten und zweiten Schalter erste bzw. zweite Signale (39 bzw. 40) zum Schalten der Leitungszustände dieser beiden Halbleiterschalter zuführt.
- 3) Ablenkschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (41,42) einen Transformator(42) zur übertragung der ersten Signale (39) zum ersten Schalter (32) enthält.709844/1004 ORIGINAL INSPECTED
- 4) Ablenkschaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schalter (32) ein gesteuerter Siliziumgleichrichter ist, über dessen Steuerelektroden-Kathoden-Strecke eine Sekundärwicklung des Transformators (42) geschaltet ist.
- 5) Ablenkschaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die Steuerschaltung (41,42) eine Quelle (29,47-50) vertikalfrequenter Signale (4 6) zur Modulierung der ersten und zweiten Signale (39 bzw. 4O) mit der Vertikalablenkfrequenz angekoppelt ist.
- 6) Ablenkschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle (29,47-50) vertikalfrequenter Signale eine erste Schaltung (29,47,48,50) zur Erzeugung einer Komponente (101b) des vertikalfrequenten Signals enthält, welche ein Leiten des zweiten Schalters (33) während des VertikalrücklaufIntervalls (T- bis T3) verhindert.
- 7) Ablenkschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (29,47,48,50) ein RC-Differenzierglied enthält.
- 8) Ablenkschaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante des Differenziergliedes derart bemessen ist, daß die Dauer der Komponente (101b) des vertikalfrequenten Signals gleich dem VertikalrücklaufIntervall ist.709844/100A
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