DE1138425B - Schaltungsanordnung zur Umwandlung von parallel angebotenen Kodegruppen mit zweiwertigen Kodeelementen in sequentiell zu liefernde Kodegruppen mit zweiwertigen Kodeelementen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Umwandlung von parallel angebotenen Kodegruppen mit zweiwertigen Kodeelementen in sequentiell zu liefernde Kodegruppen mit zweiwertigen KodeelementenInfo
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- DE1138425B DE1138425B DEN17578A DEN0017578A DE1138425B DE 1138425 B DE1138425 B DE 1138425B DE N17578 A DEN17578 A DE N17578A DE N0017578 A DEN0017578 A DE N0017578A DE 1138425 B DE1138425 B DE 1138425B
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Umwandlung von parallel angebotenen
Kodegruppen mit zweiwertigen Kodeelementen in sequentiell zu liefernde Kodegruppen mit zweiwertigen
Kodeelementen, bei der weder der zu übersetzende Kode noch die Übersetzung davon ein 1-von-n-Kode
ist und bei der jeder Kodeelementstelle der zu übersetzenden . Kodegruppe ein Umschalter entspricht,
dessen zwei Stellungen den beiden Werten des Kodeelementes an der betreffenden Stelle zugeordnet sind,
während jede zu übersetzende Kodegruppe mindestens einen Ring aus einem Material mit rechteckiger magnetischer
Hystereseschleife entspricht und jeder Ausgang jedes Umschalters mit je einem Einschreibdraht verbunden
ist, die in solcher Weise durch' die Ringe geflochten sind, daß in jeder Kombination von Positionen
der Umschalter durch jeden Ring zumindestens ein markierter Einschreibdraht läuft mit Ausnahme der
Ringe, die der zu übersetzenden Kodegruppe entsprechen, die durch die betreffende Kombination von
Positionen der Umschalter angezeigt wird, durch welche letztgenannte Ringe kein markierter Einschreibdraht
läuft, und die Einschreibdrähte in solcher Weise durch die Ringe geflochten sind, daß ihre Erregung
die Ringe in eine O-Position überführen läßt, während die Einrichtung weiter einen durch alle Ringe laufenden
Rückstelldraht hat, durch dessen Erregung alle Ringe in eine O-Posjtion gesetzt werden. Bekannte Einrichtungen
zum Übersetzen von Kodegruppen in andere Kodegruppen sind aus Und- und Oder-Toren kombiniert
oder nicht kombiniert mit Umkehrtoren (d. h. eine Negation durchführende Tore) zusammengesetzt
und sind somit ziemlich verwickelt, andernfalls bilden entweder die zu übersetzende Kodegruppen oder deren
Übersetzungen eine 1-aus-n-Kode.
Die Erfindung bezweckt, eine einfache Schaltungsanordnung zum Übersetzen eines beliebigen Kodes in
einen beliebigen anderen Kode, z. B. einen m-von-n-Kode in einen p-von-q-Kode zu schaffen, wobei weder
m noch η den Wert 1 hat. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf diese Spezialkoden.
Gemäß der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erzielt, daß die Schaltungsanordnung einen durch alle
Ringe (Fig. 4: I0, 20, 30 ... 160) laufenden Ausgangsdraht
(37) hat und jeder zu übersetzenden Kodegruppe ebenso viele Ringe entsprechen, als die Übersetzung
davon Kodeelemente mit dem Wert 1 hat, so daß jedem der einer bestimmten zu übersetzenden Kodegruppe
entsprechenden Ringe ein bestimmter Zeitpunkt der sequentiell zu liefernden Übersetzungen
entspricht, während weiter durch alle einem bestimmten Zeitpunkt der Übersetzungen entsprechenden Ringe
Schaltungsanordnung zur Umwandlung
von parallel angebotenen Kodegruppen
von parallel angebotenen Kodegruppen
mit zweiwertigen Kodeelementen
in sequentiell zu liefernde Kodegruppen
in sequentiell zu liefernde Kodegruppen
mit zweiwertigen Kodeelementen
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 2. Dezember 1958 (Nr. 233 844)
Niederlande vom 2. Dezember 1958 (Nr. 233 844)
Franz Josef Schramel, Hilversum,
und Wilhelm Fredrik Brok, Voorburg (Niederlande), sind als Erfinder genannt worden
und Wilhelm Fredrik Brok, Voorburg (Niederlande), sind als Erfinder genannt worden
ein individueller Lesedraht (31a, 31&, 31C, 3la oder
3Ie) läuft, welcher zum betreffenden Zeitpunkt erregt
wird und dann die Ringe, durch welche er läuft, zur Position 1 überführen läßt.
Ein Vorzug der neuen Schaltungsanordnung ist, daß die Übersetzung folgenmäßig geliefert wird, unabhängig
von der Tatsache, ob die zu übersetzende Kodegruppe gleichzeitig oder in Reihenfolge der Einrichtung
eingegeben wird. Dies kann bei gewissen Anwendungen, z. B. beim Fernschreiben, erwünscht
oder sogar erforderlich sein. Besonders vorteilhaft ist, daß beide Übersetzungen durch dieselben Ringe ausgeführt
werden.
Einige Beispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Einige Beispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in tabellarischer Form ein einfaches Beispiel einer Umwandlung eines beliebigen Kodes
mit drei Kodeelementstellen und zweiwertigen Kodeelementen in Kodegruppen eines 2-von-5-Kodes;
Fig. 2 und 3 zeigen zwei Beispiele zur Durchführung der in der Tabelle angegebenen Umwandlung, wobei
die Übersetzung gleichzeitig geliefert wird;
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Fig. 4 zeigt ein Beispiel zur Durchführung einer schalter A, B und C, die sowohl mechanischer als auch
Umwandlung nach der Erfindung, wobei die Über- elektronischer Art sein und auf bekannte und daher
setzung der Reihe nach geliefert wird. in der Figur nicht dargestellte Weise gesteuert werden
Unter einem Kode wird hier die Darstellung be- können. Es können z. B. durch Relais gesteuerte
stimmter Informationen in endlichen Gruppierungen 5 Wechselkontakte oder Wechselkontakte von polaren
von in einer endlichen Anzahl vorhandener, verschie- Relais sein. Die dem Umschalter A entsprechende
dener Zeichen verstanden, die jedoch nicht alle vor- Kodeelementstelle ist in Fig. 1 durch den Buchstaben A
zukommen brauchen und die auch mehrmalig vor- angedeutet usw. Jeder Umschalter hat einen bewegkommen
dürfen. Eine binär bzw. zweiwertig kodierte liehen und zwei feste Kontakte, die durch die Ziffern
Information ist eine Gruppierung von nur zwei io 0 und 1 bezeichnet sind. Der bewegliche Kontakt
Arten von Zeichen, für welche hier die Ziffern 0 und 1 eines Umschalters ist entweder mit dem festen Kongewählt
werden. Eine bestimmte Informationseinheit taktO verbunden, was bedeutet, daß an der entdarstellende
Gruppierung dieser Zeichen, wie z. B. sprechenden Kodeelementstelle das Zeichen 0 steht,
011 010, wird eine Kodegruppe genannt. Die in dem oder mit dem festen Kontakt 1 verbunden, was beangegebenen
Beispiel die Kodegruppe bildenden 15 deutet, daß an der entsprechenden Kodeelementstelle
Zeichen, also die Zeichen 0, 1, 1, 0, 1, 0 werden die das Zeichen 1 vorhanden ist. Jede der acht Kode-Kodeelemente
genannt. Selbstverständlich ist auch gruppen mit drei Kodeelementen entspricht somit
die Reihenfolge der Kodeelemente von Bedeutung, einer bestimmten Kombination von Stellungen der
so daß z. B. die Kodegruppen 011010 und 101010 ver- beweglichen Kontakte.
schieden sind, trotz der Tatsache, daß beide Kode- 20 Der bewegliche Kontakt des Umschalters A ist mit
gruppen dreimal das Zeichen 0 und dreimal das einer Eingangsklemme 20 verbunden, die beweglichen
Zeichen 1 enthalten. Jedes Kodeelement hat somit Kontakte der Umschalter B und C sind miteinander
eine bestimmte Stelle in der Kodegruppe, die zur verbunden. Die festen Kontakte der Umschalter A,
Bezeichnung des Kodeelementes in der Kodegruppe B und C sind mit Einschreibdrähten 21, 22, 23, 24, 25
beiträgt, ähnlich wie die Ziffern einer Zahl. Eine 25 und 26 verbunden, die auf bestimmte Weise durch die
Kodegruppe hat somit eine Anzahl von Kodeelement- acht Ringe hindurchgeführt sind. Die Einschreibdrähte
stellen, wo die Ziffer 0 oder 1 stehen kann. Weiter 21 und 22 sind zusammen in Serie mit den Einschreibunten
werden lediglich Kodierungen in Betracht drähten 23 und 24 geschaltet, und die Einschreibgenommen,
deren Kodegruppen alle die gleiche drähte 25 und 26 sind zusammen geerdet. Die EinAnzahl
von Kodeelementstellen haben. Unter m-von- 3° schreibdrähte sind weiter in solcher Weise durch die
«-Kode wird verstanden ein Kode, bei dem jede Ringe geflochten, daß ihre Erregung die Ringe in
Kodegruppe η Kodeelementstellen hat, an n-m der- einen magnetischen Zustand überführt, der die
selben das Zeichen 0 steht und an m das Zeichen 1. Position 1 genannt wird. Wenn nun z. B. beim Um-
Das Wort »Zeichen*« soll in sehr allgemeiner Be- schalter B der bewegliche Kontakt mit dem festen
deutung gefaßt werden und schließt auch Zustände 35 Kontakt 0 verbunden ist, soll gesagt sein, daß der mit
eines Mechanismus oder einer Schaltung, Spannungen diesem Kontakt verbundene Einschreibdraht 23 mar-
an einem Punkt, Ströme durch einen Draht usw. ein. kiert ist. In jeder Kombination von Stellungen der
Das Abbilden von Kodegruppen auf anderen Kode- drei Umschalter sind somit drei der sechs Einschreibgruppen
wird die Umwandlung eines Kodes in einen drähte 21, 22 ... 26 markiert. Die Tatsache, daß ein
anderen Kode genannt. Die zuerst genannten Kode- 40 Draht durch einen Ring verläuft, ist in Fig. 2 durch
gruppen werden die zu übersetzenden Kodegruppen einen kleinen schrägen Strich angedeutet. Die Eingenannt,
die Kodegruppen, auf denen die zu über- schreibdrähte 21, 22 ... 26 sind derart durch die acht
setzenden Kodegruppen abgebildet sind, die Über- Ringe hingeführt, daß in jeder Kombination von
Setzungen derselben. Die Abbildung braucht nicht Stellungen der drei Umschalter durch jeden Ring
1-1-deutig zu sein, obgleich dies meistens der Fall 45 mindestens ein markierter Draht verläuft, mit Aussein
wird. nähme des Ringes, der der zu übersetzenden Kode-
Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer 1-1-deutigen Um- gruppe entspricht, die durch die betreffende Kombinawandlung
der 23 = 8 verschiedenen Kodegruppen tion von Stellungen der Umschalter bestimmt ist.
mit drei zweiwertigen Kodeelementen in Kodegruppen Man betrachte z. B. die Kodegruppe 4, d. h. die Kodemit
fünf zweiwertigen Kodeelementen, wobei jede 5° gruppe 011. Der Umschalter A nimmt dann die Stel-Übersetzung
drei Zeichen 0 und zwei Zeichen 1 ent- lung 0 ein (d. h. der Eingang ist mit dem Ausgang 0
hält (2-von-5-Kode). Da die 2-von-5-Kode Cl = 10 verbunden), und die Umschalter B und C nehmen die
verschiedene Kodegruppen enthält, gibt es zwei Stellung 1 ein. Die Einschreibdrähte 21, 24 und 26
solcher Kodegruppen, in diesem Falle die Kodegruppen sind dann markiert. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß
(00101) und (00011), die nicht die Übersetzung einer 55 dabei lediglich durch den Ring 4 kein markierter
Kodegruppe mit drei zweiwertigen Kodeelementen Draht verläuft. Das System, bei dem die Einschreibsind,
drähte 21, 22 ... 26 durch die Ringe hingeführt sein
Fig. 2 zeigt das Schaltbild einer Einrichtung zur müssen, ist einfach. Man betrachte z. B. den Ring 3,
Durchführung der in Fig. 1 tabellarisch angedeuteten der der zu übersetzenden Kodegruppe (010) entspricht.
Umwandlung. In dieser Figur bezeichnen 1, 2, 3, 4, 5, 60 Durch diesen Ring dürfen nicht geführt werden die
6, 7 und 8 Ringe aus Material mit rechteckiger magne- Einschreibdrähte 21, 24 und 25, die mit den Austischer
Hystereseschleife, die als Speieherelemente gangen 0, 1 und 0 der Umschalter A, B und C verwirksam
sind. Jeder Ring entspricht einer Kodegruppe bunden sind. Während die Einschreibdrähte 22, 23
von drei Kodeelementen und somit auch deren Über- und 26, die mit den Ausgängen 1, 0 und 1 der Umsetzung.
Es entspricht z. B. der Ring 6 den Kode- 65 schalter A, B und C verbunden sind, wohl durch diesen
gruppen der Zeile 6 nach Fig. 1, also den Kodegruppen Ring verlaufen. In der durch die Kodegruppe (010)
(101) und (01010). Die Kodeelementstellen der zu angedeuteten Kombination von Stellungen der Umübersetzenden
Kodegruppen entsprechen drei Um- schalter A, B und C verläuft dann kein markierter
5 6
Einschreibdraht durch den Ring 3, aber in jeder an- drähten 33 und 34 entsprechenden Kodeelement-
deren Kombination von Stellungen der Umschalter stellten b und c das Zeichen 1 hat und an den anderen
verläuft mindestens ein markierter Einschreibdraht Kodeelementstellen das Zeichen 0. Die Übersetzung
durch den Ring 3. ist somit (01100) und entspricht vollkommen der
Den fünf Kodeelementstellen der Übersetzungen, 5 Tabelle nach Fig. 1.
die in Fig. 1 durch die Buchstaben a, b, c, d und e be- Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß in dem Augenzeichnet
sind, entsprechen bei der Schaltung nach blick, in dem die Eingangsklemme 20 kurzzeitig mit
Fig. 2 fünf Ausgangsdrähten 32, 33, 34, 35, 36. einer Spannungsquelle verbunden ist, in alle Aus-Betrachtet
man dann eine beliebige der fünf Kode- gangsdrähte 32, 33, 34, 35 und 36 ein Impuls induziert
elementstellen, z. B. die Kodeelementstelle d, so· ist io wird, indem alle Ringe mit Ausnahme von einem von
aus Fig. 1 ersichtlich, daß diese Kodeelementstelle der Stellung 1 in die Stellung 0 springen, während in
in den Kodegruppen 3, 6 und 8 das Zeichen 1, aber in dem Augenblick, in dem die Eingangsklemme 28
den übrigen Kodegruppen 1, 2, 4, 5, 7 das Zeichen 0 kurzzeitig mit einer Spannungsquelle verbunden wird,
enthält. Der dieser Kodeelementstelle entsprechende in alle Ausgangsdrähte 32, 33, 34, 35 und 36 ein Im-Ausgangsdraht
35 ist daher wohl durch die Ringe 3, 15 puls entgegengesetzter Polarität induziert wird, indem
6 und 8, aber nicht durch die Ringe 1, 2, 4, 5 und 7 alle Ringe von der Stellung 0 in die Stellung 1 springen,
hingeführt. Schließlich enthält die Einrichtung noch Vorzugsweise ist die Empfangseinrichtung der Übereinen
Rückstelldraht 30, der durch alle Ringe hin- Setzungen derart ausgebildet, daß sie nicht auf das
geführt und einerseits mit der Eingangsklemme 28 Auftreten von Impulsen in allen Ausgangsdrähten 32,
und andererseits mit Erde verbunden ist, sowie einen 20 33, 34, 35 und 36, sondern lediglich auf das Auftreten
Lesedraht 31, der auch durch alle Ringe hingeführt von Impulsen in zwei dieser fünf Ausgangsdrähte
und einerseits mit der Eingangsklemme 29 und anderer- anspricht. Auf die Weise wird die selbstkontrollierende
seits mit Erde verbunden ist. Natur des 2-von-5-Kodes benutzt. Ist dies jedoch
Eine Kodegruppe zur Übersetzung anzubieten, nicht der Fall, so kann man die Ausgangsdrähte mit
bedeutet bei dieser Schaltung, eine bestimmte Korn- 25 mechanischen oder elektronischen Schaltern versehen,
bination von Stellungen der Umschalter A, B und C die lediglich in den Augenblicken geöffnet sind, in
hervorzurufen. Dies kann auf bekannte Weise gleich- denen die Eingangsklemme 29 kurzzeitig mit einer
zeitig oder folgemäßig erfolgen. Die dazu dienenden Spannungsquelle verbunden ist, so daß die ÜberMittel,
die bekannter Art sein können, sind in der Setzung herbeigeführt wird. Dies kann auf bekannte
Figur nicht dargestellt. 30 Weise erfolgen, so daß die dazu dienenden Mittel in
Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Angenommen, Fig. 2 nicht dargestellt sind.
daß die Kodegruppe 7, also die Kodegruppe (110) Die Tatsache, daß die drei Umschalter A, B und C
übersetzt werden soll. Die Umschalter A, B und C in Reihe geschaltet sind, hat den Vorteil, daß ein
werden in die Stellungen 1, 1, 0 geführt, so daß die Mangel in einem dieser Umschalter, darin bestehend,
Einschreibdrähte 22, 24 und 25 markiert sind. Weiter 35 daß sein beweglicher Kontakt mit keiner der beiden
wird ein Stromimpuls hinreichender Stärke durch den festen Kontakte oder mit beiden festen Kontakten
Rückstelldraht 30 geführt, wodurch alle Ringe die verbunden ist, angezeigt wird. Im letzteren Falle
Stellung 1 einnehmen. Letzteres erfolgt dadurch, daß wird in die fünf Ausgangsdrähte 32, 33, 34, 35 und 36
die Eingangsklemme 28 kurzzeitig mit einer Spannungs- ein Impuls induziert, während im ersteren Falle in
quelle bestimmter Polarität verbunden wird. Nach 40 keinen der Ausgangsdrähte ein Impuls induziert wird,
diesen vorbereitenden Arbeiten, deren Reihenfolge Wenn der Mangel darin besteht, daß der schadhafte
gleichgültig ist, wird die Eingangsklemme 20 kurz- Umschalter dauernd in einer bestimmten Stellung
zeitig mit einer Spannungsquelle verbunden, wodurch bleibt, werden falsche Übersetzungen gegeben.
Stromimpulse durch die markierten Drähte 22, 24 Bei gewissen Anwendungen ist es wünschenswert
und 25 fließen und alle Ringe, mit Ausnahme des 45 oder sogar notwendig, die Umsetzungen der Kode-Ringes
7 [der der Kodegruppe (110) entspricht] in elemente der Reihe nach zu liefern. Dies ist dadurch
die Stellung 0 zurückspringen. Durch den Ring 7 möglich, daß die Schaltungsanordnung nach Fig. 2
verläuft keiner der markierten Einschreibdrähte, aber fünfmal vorhanden ist, was in Fig. 3 gezeigt ist. Die
durch jeden der übrigen Ringe verläuft mindestens Drähte 21,22 ... 26, 30,32,33 ... 36 der so gebildeten
ein markierter Einschreibdraht. Um auszudrücken, 50 fünf Gruppen von jeweils acht Ringen la, 2a ... 8a,
daß ein Stromimpuls durch einen der Einschreibdrähte 1&, 2& ... 8^, lc, 2C ... 8C usw. sind in Reihe geschaltet,
21, 22 ... 26 die betreffenden Ringe in die Stellung 0 aber jede dieser fünf Gruppen von acht Ringen hat
treibt, während ein Stromimpuls durch den Rück- einen gesonderten Lesedraht, so daß die Einrichtung
stelldraht 30 alle Ringe in die Stellung 1 treibt, haben fünf Lesedrähte 31a, 3I6, 31„, 3ld und 31e besitzt, die
die schrägen Striche, welche andeuten, daß ein Draht 55 mit den fünf Eingangsklemmen 29«, 29;,, 29C, 29<? und
durch einen Ring geführt ist, für die Einschreibdrähte 29e verbunden sind. Um z. B. die Kodegruppe 4, d. h.
21, 22, 25 und 26 und den Lesedraht 31 eine andere die Kodegruppe (011), zu übersetzen, wird die
Richtung als für den Rückstelldraht 30 und die Ein- Klemme 28 kurzzeitig mit der betreffenden Spannungsschreibdrähte
23 und 24. Schließlich wird die Ein- quelle verbunden, wodurch alle Ringe in die Stellung 1
gangsklemme 29 kurzzeitig mit einer Spannungsquelle 60 geführt werden, während die Umschalter A, B und C
solcher Polarität verbunden, daß ein Stromimpuls in die Stellungen 0, 1, 1 gebracht werden, so daß die
durch den Lesedraht 31 geführt wird, der alle Ringe Einschreibdrähte 21, 24 und 26 markiert sind. Darauf
in die Stellung 0 treibt. Aber nur der Ring 7 kippt um, wird die Klemme 20 kurzzeitig mit der betreffenden
da die übrigen Ringe in diesem Augenblick bereits Spannungsquelle verbunden, wodurch alle Ringe in
die Stellung 0 einnahmen. Dies hat jedoch zur Folge, 65 die Stellung 0 zurückgeführt werden, mit Ausnahme
daß in den Ausgangsdrähten 33 und 34, die durch den der Ringe 4a, 4», 4C, 4a, 4e, die in der Stellung 1 stehen-Ring
7 verlaufen, ein Impuls induziert wird, was be- bleiben. Darauf werden in Reihenfolge die Klemmen
deutet, daß die Übersetzung an den den Ausgangs- 29«, 29», 29C, 29^ und 29e kurzzeitig mit der betreffen-
den Spannungsquelle verbunden, wodurch auch die Ringe 4a, 4&, 4C, 4a,, 4e in Reihenfolge in die Stellung 0
zurückspringen. Dies liefert jedoch lediglich Pulse in den Drähten 32 und 36, da lediglich diese Drähte
durch einen Ring 4 in gegebenem Falle durch die Ringe 4a und 4e verlaufen. Die Übersetzung ist somit
die Kodegruppe (10001), ganz wie es die Tabelle Fig. 1 angibt.
Eine nähere Betrachtung von Fig. 3 lehrt, daß es eine große Anzahl von Ringen gibt, durch die kein einziger
Ausgangsdraht verläuft. Diese sind die Ringe 5a, 6a,
Ta, 8a, 2b, 3b, 4b, Sb, Ic, 3c, 4C, 5C, 6C, la, 2a, 4a, 5$, la,
le, Ie, 3e, 6e, le, 8e. Da diese Ringe keine einzige Rolle
bei dem Erzeugen irgendeiner Übersetzung spielen, können sie ohne Beeinflussung der Wirkung der Einrichtung
weggelassen werden. Die übrigen Ringe sind in Fig. 3 durch die Bezugsziffern I0, 20, 30 ... 160
bezeichnet. Fig. 4 zeigt das Schaltbild der Einrichtung, welche aus der nach Fig. 3 entsteht, indem die überflüssigen
Ringe 5a, 6a ... 8e fortgelassen werden. Da
die Übersetzung in diesem Falle folgemäßig stattfindet, kann man die fünf Ausgangsdrähte durch
einen einzigen Ausgangsdraht 37 ersetzen, der durch alle Ringe verläuft und der einen Schalter oder ein
Tor 38 enthält, der bzw. das lediglich in den Augenblicken geöffnet ist, in denen eine der Eingangsklemmen 29a, 29b · · · 29(, mit der betreffenden
Spannungsquelle verbunden ist. Der Ausgang des Tors 38 ist mit der Ausgangsklemme 39 verbunden.
Außerdem müssen dabei Vorkehrungen getroffen werden, um zu sichern, daß die Empfangseinrichtung
wissen kann, auf welche Kodeelementstelle ein Eingangsimpuls sich bezieht. Dies kann dadurch erfolgen,
daß die Empfangseinrichtung auf bekannte Weise sowohl mit den in den Lesedrähten 31», 31& ... 31e
auftretenden Impulsen als auch mit dem Öffnen und Schließen des Tors 38 synchronisiert wird. Man kann
auch jede Übersetzung auf gleichfalls bekannte Weise mit einem Anfangselement des Wertes 1 und einem
Stoppelement des Wertes 0 anfangen lassen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zur Umwandlung von parallel angebotenen Kodegruppen mit zweiwertigen Kodeelementen in sequentiell zu liefernde Kodegruppen mit zweiwertigen Kodeelementen, bei der weder der zu übersetzende Kode noch die Übersetzung davon ein 1-von-n-Kode ist und bei der jeder Kodeelementstelle der zu übersetzenden Kodegruppen ein Umschalter entspricht, dessen zwei Stellungen den beiden Werten des Kodeelementes an der betreffenden Stelle zugeordnet sind, während jede zu übersetzende Kodegruppe mindestens einen Ring aus einem Material mit rechteckiger magnetischer Hystereseschleife entspricht und jeder Ausgang jedes Umschalters mit je einem Einschreibdraht verbunden ist, die in solcher Weise durch die Ringe geflochten sind, daß in jeder Kombination von Positionen der Umschalter durch jeden Ring zumindestens ein markierter Einschreibdraht läuft mit Ausnahme der Ringe, die der zu übersetzenden Kodegruppe entsprechen, die durch die betreffende Kombination von Positionen der Umschalter angezeigt wird, durch welche letztgenannte Ringe kein markierter Einschreibdraht läuft, und die Einschreibdrähte in solcher Weise durch die Ringe geflochten sind, daß ihre Erregung die Ringe in eine O-Position überführen läßt, während die Einrichtung weiter einen durch alle Ringe laufenden Rückstelldraht hat, durch dessen Erregung alle Ringe in eine O-Position gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung einen durch alle Ringe (Fig. 4: I0, 20, 30 ... 16„) laufenden Ausgangsdraht (37) hat und jeder zu übersetzenden Kodegruppe ebenso viele Ringe entsprechen, als die Übersetzung davon Kodeelemente mit dem Wert 1 hat, so daß jedem der einer bestimmten zu übersetzenden Kodegruppe entsprechenden Ringe ein bestimmter Zeitpunkt der sequentiell zu liefernden Übersetzungen entspricht, während weiter durch alle einem bestimmten Zeitpunkt der Übersetzungen entsprechenden Ringe ein individueller Lesedraht (31«, 31e, 31C, 31<j oder 31e) läuft, welcher zum betreffenden Zeitpunkt erregt wird und dann die Ringe, durch welche er läuft, zur Position 1 überführen läßt.In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift: »IRE Transactions on Electronic Computers«, März 1957, S. 21 bis 30;Zeitschrift »The Proceedings of the Institution of Electrical Engineers«, Vol. 105, Part. B, Nr. 30, März 1958, S. 129 bis 135.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 203 678/237 10.62
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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1959
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Non-Patent Citations (1)
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