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DE1138119B - Schaltungsanordnung zum zeitgetreuen Umformen von unregelmaessig verformten, von Stromstosssendern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen erzeugten Gleichstromimpulsen in zeitgleiche Rechteckspannungsimpulse bzw. Kontaktbetaetigungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum zeitgetreuen Umformen von unregelmaessig verformten, von Stromstosssendern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen erzeugten Gleichstromimpulsen in zeitgleiche Rechteckspannungsimpulse bzw. Kontaktbetaetigungen

Info

Publication number
DE1138119B
DE1138119B DEE14735A DEE0014735A DE1138119B DE 1138119 B DE1138119 B DE 1138119B DE E14735 A DEE14735 A DE E14735A DE E0014735 A DEE0014735 A DE E0014735A DE 1138119 B DE1138119 B DE 1138119B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
contact
duration
circuit arrangement
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE14735A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Kuersten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Original Assignee
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELMEG Elektro Mechanik GmbH filed Critical ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Priority to DEE14735A priority Critical patent/DE1138119B/de
Publication of DE1138119B publication Critical patent/DE1138119B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/24Arrangements for supervision, monitoring or testing with provision for checking the normal operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum zeitgetreuen Umformen von unregelmäßig verformten, von Stromstoßsendern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen erzeugten Gleichstromimpulsen in zeitgleiche Rechteckspannungsimpulse bzw. Kontaktbetätigungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum zeitgetreuen Umformen von unregelmäßig verformten Gleichstromimpulsen, die von Stromstoßsend'ern (z. B. von einem einen Ruhestrom impulsweise unterbrechenden Nummernschalterkontakt nsi) in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen erzeugt und an beliebigen Stellen der sie führenden Leitungen bezüglich ihrer Dauer oder auf Verzerrungen ihrer Dauer zu messen sind, in zeitgleiche, einen Impulszeitmesser steuernde Rechteckspannungsimpulse bzw. Kontaktbetätigungen unter Verwendung eines die Anstiegs- und Abfallflanken der bezüglich ihrer Dauer zu messenden Impulse differenzierenden Verstärkers, dem eine bistabile Kippschaltung nachgeschaltet ist, die ihrerseits einen Ausgang bzw. Kontakt steuert, welcher zum Impulszeitmesser führt.
  • Zur Messung der Schaltzeiten von Stromstoßsendern, z. B. von Nummernschaltern in Fernmeldeanlagen verwendet man meist schreibende Impulszeitmesser. Verwendet man diese, ohne den Nummernschalter von der Funkenlöschung freizuschalten, so entstehen Meßfehler von ± 1 ms bis ± 4 ms. Wird aber die Messung, wie oft erwünscht, über eine längere Leitung vorgenommen, so werden die Meßfehler noch größer. Den Einsatz der Impulse und auch die Impulsdauer kann man dann genau ermitteln, wenn man für die Messung Schleifenoszillographen einsetzt. Abgesehen davon, daß hierfür geschulte Kräfte eingesetzt werden müssen, ist dieser Aufwand meist zu groß. Auch zur Messung der Impulsdauerverzerrung in Übertragungseinrichtungen einer Wählvermittlungsstelle, z. B. in einer Amtsübertragung einer Nebenstellenanlage, muß meist ein Schleifenoszillograph verwendet werden, weil der die Impulse erzeugende Stromstoßsendekontakt nur einmal vorhanden ist. Man kann deshalb nicht nutzbare Impulse erzeugen und sie gleichzeitig einem schreibenden Impulszeitmesser zuführen.
  • Durch die deutsche Patentschrift 918151 ist bereits eine Schaltungsanordnung für zeitgetreue Verstärkung von Gleichstromimpulsen, die induktiv einer Verstärkersehaltung und dann einem polarisierten Relais zugeführt werden, insbesondere zur Prüfung von Nummernschaltern in Fernsprechstellen bekannt, bei der das polarisierte Relais zwecks Aufnahme von formverzerrten Gleichstromimpulsen vor Beginn und Ende jedes Impulses in seiner Empfindlichkeit erhöht wird.
  • Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung muß aber die bestehende Leitung an der jeweils gewünschten Stelle aufgetrennt werden, was stets einen unerwünschten Eingriff bedeutet. Da diese bekannte Schaltungsanordnung mit ihrem niederohmigen Eingang in Reihe mit dem eigentlichen Arbeits- oder Nutzstromkreis liegt, kann sie die dort beabsichtigte Wirkung darüber hinaus in unerwünschter Weise beeinflussen. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es bereits bekannt, Impulszeitmesser in Fernsprechanlagen hochohmig und potentialfrei an beliebiger Stelle der Leitung parallel an diese anzuschalten.
  • Ferner ist durch die deutsche Auslegeschrift 1007 810 eine Schaltungsanordnung zur Entzerrung eines von einem Fotowiderstand gelieferten und anschließend verstärkten Fotostromes bekannt, bei der in Abhängigkeit von der steilen Änderung des Fotostromes zu Beginn eines Lichtsteuerimpulses ein Entladungsgefäß gezündet und in Abhängigkeit von der steilen Änderung des Fotostromes am Ende des Lichtsteuerimpulses. durch davon gesteuerte Schaltmittel wieder gelöcht wird, um von sich aus einen rechteckigen Impuls aufzubauen, dessen Beginn und Ende dem Lichtsteuerimpuls entsprechen.
  • Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung ist dem die Anstiegs- und Abfallflanken der Lichtsteuerimpulse differenzierenden Verstärker eine bistabile Kippschaltung nachgeschaltet, die ihrerseits einen Ausgang steuert. Aber auch mit dieser bekannten Schaltungsanordnung kann die spezielle Aufgabe der Umformung von unregelmäßig verformten, bezüglich ihrer Dauer zu messenden Gleichstromimpulsen nicht gelöst werden, weil neben den allein interessierenden Anstiegs- und Abfallflanken zu Beginn und Ende der Impulse in störender Weise während der Impulse in deren Spannungsverlauf zusätzlich steile Stellen auftreten können, z. B. durch übertragungsverzerrungen. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Umformer in an sich bekannter Weise hochohmig und potentialfrei parallel an die gewünschten Leitungsstellen anschalbar ist, daß der differenzierende Verstärker für die Anstiegs- bzw. Abfallflanken der Impulse je einen getrennten Kanal aufweist und durch gegebenenfalls mehrfache Differentialion, Begrenzung mittels vorgespannter Schwellen und Verstärkung nur der Anstiegs- bzw. Abfallflanke entsprechende Eingangsimpulse für die bistabile Kippschaltung erzeugt, so daß deren eine Lage stets der stromerfüllten Pause zwischen zwei Impulsen und deren andere Lage stets der Impulsdauer zugeordnet ist, und daß zwischen den zeitmäßig zu ermittelnden Anstiegs- und Abfallflanken störenderweise zusätzlich im Spannungsverlauf der umzuformenden Impulse auftretende steile Stellen unwirksam bleiben.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung, bei welcher der von der bistabilen Kippschaltung gesteuerte Ausgang für den nachgeschalteten, gegebenenfalls schreibenden Impulsmesser als Relaisschaltung ausgebildet ist, besteht darin, daß ein erstes polarisiertes Relais mit seinen beiden Erregerwicklungen gegensinnig in je eine der beiden Anodenzuleitungen derart eingeschleift ist, daß dessen Kontakt während der Dauer jedes Impulses eine Steuerwicklung eines mit seiner anderen Wicklung in einem Ortsstromkreis dauernd gegensinnig erregten, zweiten polarisierten Relais einschaltet, so daß dessen Kontakt den zum Impulszeitmesser führenden Ruhestromkreis genau für die Dauer der zu messenden Impulse öffnet.
  • Der Umformer gemäß der Erfindung wird an Hand eines in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Der Umformer wird in an sich bekannter Weise hochohmig und potentialfrei mit seinen Eingangsklemmen a (-) und b (-) parallel an eine beliebige Stelle L 1, L 2 der Leitung geschaltet, an welcher die Impulsdauer gemessen werden soll. Zur Messung der Dauer der Impulse eines Nummernschalterkontaktes nsi oder der Impulsdauerverzerrungen einer Übertragungseinrichtung erfolgt die Anchaltung beispielsweise gemäß Abb. 2 bzw. Abb. 3.
  • Die Spannungen U, U 1, U 2 an den Eingangsklemmen a (-), b (-I-) des Umformers haben ungefähr den in Abb. 4 dargestellten Verlauf. Im Eingang liegt in Reihe mit einem ohmschen Widerstand W von etwa 20 kOhm die Primärwicklung eines Übertragers Ue. Der Strom im Eingang wird im wesentlichen durch den ohmschen Widerstand W bestimmt und hat daher annähernd die gleiche Kurvenform wie die am Eingang wirksame Spannung. Durch den übertrager Ue wird dieser Strom in bekannter Weise in eine seinem Differentialquotienten proportionale Sekundärspannung verwandelt. In den öffnungs- und Schließzeitpunkten eines Nummernschalterkontaktes nsi weist diese Sekundärspannung Spannungspilzen stets sehr steiler Vorderflanke auf. Diese beiden Vorderflanken stellen die zu messenden Anfangs- und Endzeitpunkte der Impulse mit großer Genauigkeit dar. Dabei hat die Spannungsspitze für den Anfangs-oder Öffnungszeitpunkt eine andere Polarität, Steilheit und Amplitude als die Spannungsspitze am Schließzeitpunkt. Von diesem an sich bekannten Sachverhalt geht nun die Erfindung aus.
  • Durch die verschiedene Polarität lassen sich die beiden Spannungsspitzen leicht voneinander trennen und getrennt auf eine für die Ansteuerung einer bistabilen Kippschaltung erforderliche Form bringen. Eine solche bistabile Kippschaltung ist beispielsweise in Abb. 1 in Form zweier Röhren Rö 5 a und Rö 5 b dargestellt. Es sind hierfür auch verschiedene Transistorschaltungen bekannt, die sinngemäß verwendet werden können. Für die Spannungsspitzen in den Schließzeitpunkten genügt eine einmalige Verstärkung, z. B. in Abb. 1 durch die Röhre Rö 4. Da das Gitter dieser Röhre ausreichend negativ vorgespannt ist, werden nur diejenigen positiven Spannungsspitzen p wirksam, deren Größe einen bestimmten Wert überschreitet. Sie bewirken Anodenstromimpulse, die an einem Anodenwiderstand W 4 Spannungs- oder Eingangsimpulse sch hervorrufen, mit denen die Röhre Rö 5 b angesteuert wird.
  • Zur Gewinnung der Eingangsimpulse ö für die <Öffnungszeitpunkte wird in der Sekundärwicklung induzierte Spannung zunächst durch eine Diode Rö 1 von allen positiven (p, po) und kleinen negativen (ne) Amplituden befreit (s. Abb. 4), so daß nur die Spannungsspitzen (n) im Öffnungszeitpunkt selbst mit verhältnismäßig großer negativer Amplitude an das Gitter der RöhreRö2 gelangen können. Man kann diese Röhre Rö2 noch zusätzlich im oberen Knick der Kennlinie arbeiten lassen, so daß nur die negativen Spannungsspitzen verstärkt werden. Am Anodenwiderstand der Röhre Rö 2 entstehen dabei positive Spannungsspitzen, die an der Reihenschaltung von Kondensator C und Widerstand W 5 nochmals differenziert werden. Die dabei entstehenden Spannungsspitzen sp werden dem Steuergitter der Röhre Rö 3 zugeleitet. Diese Röhre arbeitet genauso wie die Röhre Rö 4, so daß nur die bei der zweiten Differentialion entstehenden positiven Spannungsspitzen sp verstärkt werden. Die am Anodenwidertand W 3 dieser Röhre entstehenden negativen Eingangsimpulse ö reichen zur Ansteuerung der Röhre Rö 5 a aus.
  • Als bistabile Kippschaltung ist in Abb.1 die von E c c l e s und Jordan angegebene Schaltung eingezeichnet. In den Anodenzuleitungen der Röhren Rö 5 a und Rö 5 b liegen zwei gegensinnig gepolte Wicklungen eines polarisierten Relais J. Nur eine dieser beiden Röhren führt jeweils Strom. Deshalb wird nur eine der beiden Wicklungen erregt. Wenn die Röhre Rö 5 b Strom führt, legt - wie aus Abb. 1 und 4 ersichtlich ist - das polarisierte Relais J seinen Kontakt i auf die Trennseite T um. Führt dagegen die Röhre Rö 5 a Strom, so legt das Relais J seinen Kontakt i- auf die unbenutzte Zeichenseite Z um. Die Umschlagzeit - bzw. genauer die Flugzeit f -eines solchen Relaiskontaktes beträgt etwa 2 ms. Diese Flugzeit f fehlt an der Dauer der Kontaktschließung sowohl auf der Trennseite T als auch auf der unbenutzten Zeichenseite Z. Der Kontakt i ist deshalb auf der Trennseite T um diese Flugzeit f kürzer geschlossen, als es der Pause P zwischen Dauer D des Impulses entspricht (D-f ), und -der Trennseitenkontakt ist somit gegenüber der Pause P zwischen zwei Impulsen um die Flugzeit f länger geöffnet (P-f). Da der nachgeschaltete Impulszeitmesser meist einen Einfachkontakt erfordert, der genau für die Dauer je des zu messenden Impulses geöffnet ist, muß man den Einfluß dieser Flugzeit f noch ausschalten.
  • Dies wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß ein erstes polarisiertes Relais J mit seinen beiden Erregerwicklungen gegensinnig in je eine der beiden Anodenzuleitungen derart eingeschleift ist, daß dessen Kontakt i, T während der Dauer D jedes Impulses eine Steuerwicklung eines mit seiner anderen Wicklung in einem Ortsstromkreis (über 2R) dauernd gegensinnig erregten zweiten polarisierten Relais H einschaltet, so daß dessen Kontakt h, T, den zum Impulsmesser führenden Ruhestromkreis genau für die Dauer des zu messenden Impulses öffnet.
  • Steuert man also über den Kontakt i, und zwar über seine bei jedem Impuls geschlossene Trennseite T ein zweites, die gleiche Flugzeit f wie das Relais J aufweisendes polarisiertes Relais H, das über seine fest in einem Ortsstromkreis über einen Widerstand 2R gegensinnig vorerregte zweite Wicklung eine Trennstromdauererregung erhält, so wird dieses über die Trennseite des Kontaktes i während der um die Flugzeit f des Kontaktes i verkürzten Impulsdauer mit Zeichenstrom erregt. Wie aus Abb. 4 ersichtlich ist, ist dann die Öffnungszeit D der Trennseite T des Kontaktes h gleich der Summe aus seiner Betätigungszeit auf der Zeichenseite und seiner Flugzeit f, die ja gleich der des Kontaktes i ist. Mithin ist diese Öffnungszeit D genau gleich der Dauer D des Impulses, der ja - abgesehen von der beispielsweise auf der Leitung oder in der Übertragungseinrichtung erlittenen und zu ermittelnden Verzerrung seiner Dauer - der Öffnungszeit des Nummerschalters nsi - oder der Kontakte s I, s III der Abb. 3 - entspricht.
  • In Abb. 4 bezeichnet D die Impulsdauer, P die Impulspause, ai die Anlaufzeit des Relais J, ah die Anlaufzeit des Relais H, die gleichgesetzt ist des Relais J - also ai = ah -, f die Flugzeit des Relaiskontaktes, das ist die Zeit, in der der bewegliche Kontakt von dem einen festen Kontakt zum anderen festen Kontakt schwingt. ö bezeichnet den Zeitpunkt der verstärkten (linken) Impulsflanke beim Öffnen des hsi-Kontaktes, und Sch bezeichnet den Zeitpunkt der verstärkten (rechten) Impulsflanke beim Schließen des nsi-Kontaktes (Abb.1).
  • In der oberen Darstellung von Abb. 4 ist unter D die beispielsweise auftretende Spannungskurve eines solchen in seiner Amplitude verzerrten Impulses und darunter die erste Ableitung dU/dt mit der steilen rechten Flanke, dem Schließungsimpuls p (vgl. Abb.1, Rö 4) dargestellt.
  • Beim Öffnen des Stromkreises des Nummernschalterkontaktes nsi wird durch den Eingangsimpuls ö die Röhre Rö 5 a gesperrt (vgl. Abb.1), so daß die Röhre Rö 5 b dadurch leitend wird und die Wicklung II des Relais J einschaltet, das. nach Ablauf der Anlaufzeit ai und der Flugzeit f die Trennseite T seines Kontaktes i schließt. Dadurch wird nach Ablauf der Anlaufzeit ah des Relais H dessen Kontakt h von T nach Z gesteuert.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1.. Schaltungsanordnung zum zeitgetreuen Umformen von unregelmäßig verformten Gleichstromimpulsen; die von Stromstoßsendern (z. B. einem einen Ruhestrom impulsweise unterbrechenden Nummernschalterkontakt nsi) in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen erzeugt und an beliebigen Stellen der sie führenden Leitungen bezüglich ihrer Dauer oder auf Verzerrungen ihrer Dauer zu messen sind, in zeitgleiche, einen Impulszeitmesser steuernde Rechteckspannungsimpulse bzw. Kontaktbetätigungen unter Verwendung eines die Anstiegs-und Abfallflanken der bezüglich ihrer Dauer zu messenden Impulse differenzierenden Verstärkers, dem eine bistabile Kippschaltung nachgeschaltet ist, die ihrerseits einen Ausgang bzw. Kontakt steuert, welcher zum Impulszeitmesser führt, dadurch gekennzeichnet, daß der Umformer (Abb. 1) in an sich bekannter Weise hochohmig und potentialfrei parallel an die gewünschten Leitungsstellen (L, L 1 bzw. L2) anschaltbar ist, daß der differenzierende Verstärker (W, Ue, Rö 2 bis Rö 4) für die Anstiegs- bzw. Abfallflanken der Impulse je einen getrennten Kanal aufweist und durch gegebenenfalls mehrfache Differentitation (W, Ue; C, W5), Begrenzung mittels vorgespannter Schwellen (Rö 1 bzw. Rö 4) und Verstärkung nur der Anstiegs- bzw. Abfallflanke entsprechende Eingangsimpulse (ö, sch) für die bistabile Kippschaltung (Rö 5 a, Rö 5 b) erzeugt, so daß deren eine Lage (Rö 5 a gezündet) stets der stromerfüllten Pause P zwischen zwei Impulsen und deren andere Lage (Rö 5 b gezündet) stets der Impulsdauer (D) zugeordnet ist, und daß zwischen den zeitmäßig zu ermittelnden Anstiegs- und Abfallflanken störenderweise zusätzlich im Spannungsverlauf der umzuformenden Impulse auftretende steile Stellen unwirksam bleiben.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur ersten Differentitation ein eingangsseitig mit einem hochohmigen Widerstand (W) in Reihe geschalteter Übertrager (Ue) vorgesehen ist, der für jeden der beiden Kanäle je eine getrennte Sekundärwicklung aufweist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung bzw. zur Unterdrückung aller im Spannungsverlauf der Impulse zusätzlich auftretenden steilen Stellen, die in der durch die erste Differentitation abgeleiteten Spannung weitere Spannungsspitzen mit kleinerer positiver (po) bzw. negativer (ne) Amplitude bewirken, in jedem der beiden Kanäle eine ausreichend bemessene Vorspannung (-E- 2 bzw. -5 V) über die betreffende Sekundärwicklung an die Steuerelektrode der betreffenden gleichrichtenden Schwelle angeschaltet ist, die im (oberen) Kanal für die (negative) Anstiegsflanke als eine dem nochmals differenzierenden (C, W5) Kanalverstärker (Rö 2,3) vorgeschaltete Diode (Rö 1) bzw. im (unteren) Kanal für die (positive) stärkere Abfallflanke unmittelbar als einfacher Verstärker ausgebildet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei welcher der von der bistabilen Kippschaltung (Rö 5 a,5 b) gesteuerte Ausgang für den nachgeschalteten, gegebenenfalls schreibenden Impulszeitmesser als Relaisschaltung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes polarisiertes Relais (J) mit seinen beiden Erregerwicklungen gegensinnig in je eine der beiden Anodenzuleitungen derart eingeschleift ist, daß dessen Kontakt (i; T) während der Dauer (D) jedes Impulses eine Steuerwicklung eines, mit seiner anderen Wicklung in einem Ortsstromkreis (über 2R) dauernd gegensinnig erregten zweiten polarisierten Relais (H) einschaltet, so daß dessen Kontakt (h, T) den zum Impulszeitmesser führenden Ruhestromkreis genau für die Dauer der zu messenden Impulse öffnet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 918 151; deutsche Auslegeschrift Nr. 1007 810; Bell Laboratories Record, 1952, November, S. 440 bis 443.
DEE14735A 1957-09-30 1957-09-30 Schaltungsanordnung zum zeitgetreuen Umformen von unregelmaessig verformten, von Stromstosssendern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen erzeugten Gleichstromimpulsen in zeitgleiche Rechteckspannungsimpulse bzw. Kontaktbetaetigungen Pending DE1138119B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918151C (de) * 1942-02-20 1954-09-20 Krone Kg Anordnung fuer zeitgetreue Impulsverstaerkung
DE1007810B (de) * 1953-12-10 1957-05-09 Licentia Gmbh Anordnung zur Entzerrung von verstaerkten Fotostroemen

Patent Citations (2)

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