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DE1138175B - Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohlebloecken fuer kontinuierliche Elektroden und nach diesem Verfahren hergestellte kontinuierliche Anode fuer die Aluminium-Schmelzfluss-elektrolyse - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohlebloecken fuer kontinuierliche Elektroden und nach diesem Verfahren hergestellte kontinuierliche Anode fuer die Aluminium-Schmelzfluss-elektrolyse

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Publication number
DE1138175B
DE1138175B DEV20645A DEV0020645A DE1138175B DE 1138175 B DE1138175 B DE 1138175B DE V20645 A DEV20645 A DE V20645A DE V0020645 A DEV0020645 A DE V0020645A DE 1138175 B DE1138175 B DE 1138175B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blocks
cores
drill
block
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV20645A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Wolfgang Naas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Aluminium Werke AG
Original Assignee
Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Aluminium Werke AG filed Critical Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority to DEV20645A priority Critical patent/DE1138175B/de
Priority to BE617463A priority patent/BE617463A/fr
Publication of DE1138175B publication Critical patent/DE1138175B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/06Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
    • C25C3/08Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes
    • C25C3/12Anodes
    • C25C3/125Anodes based on carbon

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohleblöcken für kontinuierliche Elektroden und nach diesem Verfahren hergestellte kontinuierliche Anode für die Aluminium-Schmelzflußelektrolyse Für den Betrieb von Elektroöfen mit kontinuierlichen Elektroden sind die selbstbackenden sogenannten Söderberg-Elektroden wie auch Elektroden aus vorgebrannten Kunstkohleblöcken bekannt. Beim Arbeiten mit vorgebrannten Kohleblöcken werden diese jeweils ihrem Verbrauch entsprechend durch Aufsetzen aufeinanderpassender weiterer Blöcke auf die vorhergehenden ergänzt.
  • Es sind bereits verschiedene Verfahren zum Verbinden der aufeinandergesetzten Kohleblöcke bekannt. So ist bereits beschrieben worden die Ausbildung der Verbindungsstellen als Kegel und Kegelhülse in Verbindung mit einer Verstiftung. An Stelle der Verstiftung ist auch bereits eine waagerechte Bohrung, welche durch den Kegel und die Kegelhülse hindurchgeführt ist und in welche ein Doppelkeil eingeführt ist, bekanntgeworden.
  • Weiterhin gehört die Benutzung eines doppelkegelförmigen Gewindenippels, welcher in entsprechende, mit Gewinden versehene Aussparungen, an den Verbindungsstellen der Blöcke eingreift, zum Stand der Technik, wobei diese Verbindung gegen Drehung ebenfalls mittels Arretierungsstift gesichert wird.
  • Eine andere Verbindungsart besteht in stumpfem Aufeinandersetzen der Kohleblöcke mit einer Kittzwischenlage, die sich bei hinreichender Temperatur mit Annäherung der Verbindungsstelle an das Schmelzbad verfestigt. Gleichzeitig können zusätzlich noch durch mehrere Blöcke hindurchgehende senkrechte Bohrungen vorhanden sein, welche zur Aufnahme von Tragankern dienen. Zur weiteren Erhöhung der Haftfestigkeit neben der Notwendigkeit einer guten elektrischen Leitfähigkeit werden die an der Verbindung beteiligten Kohlenoberflächen häufig noch gerippt oder mit Nut und Feder versehen.
  • Ein anderes Verfahren benutzt Metallstifte, die in der Nähe der Stoßstelle der Blöcke in die Blöcke eingebrannt sind und teilweise aus diesen hervorragen. Diese hervorstehenden Stifte von zwei aneinanderstoßenden Blöcken werden durch aufgeschweißte Bleche oder Stäbe miteinander verbunden.
  • Es ist auch bereits bekannt, die stumpf aneinanderstoßenden Kohleblöcke mittels schwalbenschwanzförmige oder ähnlich gestaltete Verbindungsstücke miteinander zu verbinden, welche in entsprechende Aussparungen in den Verbindungsflächen von zwei Kohleblöcken eingreifen.
  • Schließlich sind Verbindungen zwischen Kohleblöcken bekanntgeworden, bei welchen ein Verbindungsstück verwendet wird, das aus mehreren im Querschnitt kreis- oder nahezu kreisförmigen, durch Stege verbundenen Teilen, besteht und seiner Längsachse nach die zu verbindenden Blöcke an den Stoßenden längs ihrer ganzen Tiefe durchdringt.
  • Es ist nicht zu umgehen, daß die Elektrode an einem der Kohleblöcke gehalten und mit Strom versorgt wird, welcher nicht der unterste oder einer der unteren ist. Infolgedessen muß die Verbindung zwischen dem übrigen Teil der Elektrode und den unteren Kohleblöcken so fest sein, daß das Gewicht dieser unteren Blöcke sicher getragen wird.
  • Aus dem aufgezeigten Stand der Technik ist ersichtlich, daß bereits verschiedene Bemühungen erfolgten, um Verbindungen zwischen Kohleblöcken herzustellen. Einige dieser Verfahren haben praktische Bedeutung erlangt und werden in der Technik auch benutzt.
  • Die vorliegende Erfindung weist einen neuen Weg auf, um eine sichere, haltbare und in der Herstellung einfach zu bewerkstelligende billige Verbindung zwischen Kohleblöcken zu schaffen. Sie hat ein Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohleblöcken für kontinuierliche Elektroden zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Blöcke mit zur Lotrechten und zur Waagerechten geneigt verlaufenden Bohrgängen versehen werden, die so verlaufen, daß sie sichbeim Aufsetzen eines oberen Blockes auf einen unteren Block vom oberen Block in die Bohrungen des bzw. der unteren Blöcke miteinander in ihrer Achse fluchtend fortsetzen und daß dann in die vom oberen in den bzw. die unteren Blöcke durchgellenden Bohrgänge Verbindungskerne .eingebracht werden, die mindestens durch die Ansetzfuge von zwei Kohleblöcken hindurchreichen. Es werden vorzugsweise Verbindungskerne zylindrischen Querschnittes verwendet.
  • Zur Verbesserung der mechanischen Verbindung kann der Zwischenraum zwischen den Verbindungskernen und den Bohrgangwandungen, sowie zwischen den einzelnen Kohleblöcken mit einem sich vorzugsweise durch Erhitzen verfestigenden Kitt ausgefüllt werden. Die Elektrode enthält demzufölge Bohrgänge, die sich durch zwei oder mehrere Blöcke fortsetzen und in welche Verbindungskerne eingebracht werden, derart, daß beirr Einsetzen mehrerer Verbindungskerne in einen Bohrgang die Stoßstellen dieser Kerne im Inneren der Blöcke angeordnet werden.
  • Innerhalb der Bohrgänge neben .den Verbindungskernen etwa noch verbleibende Hohlräume werden zweckmäßig mit Kernstücken und/oder Kittmasse ausgefüllt. Es versteht sich von selbst, daß sich das Ausfüllen von Hohlräumen nur auf solche bezieht, die nicht mehr zur Aufnahme von Verbindungskernen vorgesehen sind. So befinden sich z. B. in den oberen Blöcken der Elektrode stets offene Bohrgänge, in welche erst nach Aufsetzen eines weiteren Blockes noch Verbindungskerne eingesetzt werden. Solche offenen Bohrgänge werden beim Betrieb der Elektrode zweckmäßig vorübergehend mit einem Deckel oder Stopfen verschlossen, um das Eindringen von Staub u: dgl. zu vermeiden.
  • Das für die Verbindungskerne verwendete Material soll bei genügender Festigkeit eine dem Elektrodenmaterial ähnliche Leitfähigkeit besitzen und andererseits den Elektrolyten nicht vomnreinigen. Geeignet sind Kerne aus kohlenstoffhaltigem Material. In vorzugsweiser Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden als Verbindungskerne die bei der Herstellung der Bohrgänge in den Kohleblöcken anfallenden Bohrkerne verwendet, wenn die Bohrgänge mit Hohlbohrern gebohrt werden, so daß die Verbindungskerne aus dem gleichen Material wie die Elektroden selbst bestehen. Diese Bohrkerne besitzen naturgemäß die Länge des Bohrganges durch einen Kohleblock.
  • Beim Einsetzen von auf diese Weise gewonnenen Bohrkernen wird die Verbindung zwischen den Kohleblöcken so vorgenommen, daß die Bohrkerne etwa zur Hälfte in den unteren Teil des Bohrganges des neu aufgesetzten Kohleblockes und dementspre- ; chend etwa zur Hälfte in den oberen Teil des damit fluchtenden Bohrganges des darunter befindlichen Kohleblockes eingeführt werden.
  • Bei der ersten Inbetriebnahme einer Elektrode ist es zweckmäßig, die Bohrgänge etwa in der Mitte des ; untersten Kohleblockes (Anfahrblock) als Sacklöcher blind enden zu lassen, um die Unterfläche der Elektrode nicht unnütz zu durchlöchern. Blind endende Bohrgänge können im übrigen auch bei aufzusetzenden Blöcken in den Fällen vorgesehen werden, wo zur Vermeidung von Hohlräumen in unteren Bohrgangenden sonst noch ausfüllende Kernstücke und/ oder Kitt eingebracht werden müßten.
  • Wie erwähnt, ist es bereits bekannt, eine Halterung und Stromzuführung bei kontinuierlich vorgebrannten Elektroden aus aufeinandergesetzten Kohleblöcken dadurch zu erreichen, daß senkrechte, aufeinanderpassende; durchgehende und zum Teil auch blind endende Löcher in die Kohleblöcke gebohrt werden, in die vertikale Traganker eingeführt werden. Von dieser vorbekannten Maßnahme unterscheidet sich das erfindungsgemäße Verfahren in verschiedener Hinsicht. Diese Traganker sind nicht dafür vorgesehen und auch nicht dazu geeignet, zwei Kohleblöcke miteinander zu verbinden. Außerdem sind die Bohrgänge für die Traganker im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung senkrecht angeordnet. Es ist erforderlich, diese nach Maßgabe des Elektrodenverbrauches von Zeit zu Zeit höher zu setzen oder zu entfernen, damit sie nicht in das Schmelzbad gelangen und dieses verunreinigen.
  • Zum Unterschied gegenüber dem Vorbekannten wird durch das erfindungsgemäße Verfahren in der beschriebenen Weise eine sichere, haltbare und auch in anderer Hinsicht vorteilhaftere Verbindung der einzelnen Kohleblöcke bei kontinuierlichen vorgebrannten Elektroden erzielt, ohne daß es dabei erforderlich ist, die Verbindungselemente wieder zu entfernen. Dazu kommt, daß bei vorzugsweiser Verwendung von Bohrkernen die Verbindung durch völlig artgleiches Material hergestellt wird und damit gleichmäßige Leitfähigkeitsbedingungen in der Elektrode vorliegen. Die Halterung und Stromzuführung erfolgt dagegen zweckmäßig in bekannter Weise, z. B. über seitlich angreifende Organe.
  • Zur Erzielung einer guten elektrischen Leitfähigkeit zwischen den aufeinandergesetzten Kohleblöcken kann zusätzlich in bekannter Weise eine sich vorzugsweise durch Erhitzen verfestigende Kittschicht zwischen diesen eingebracht werden. Das Material für diese Schicht kann hierbei vorzugsweise das bei der Bohrung der Bohrgänge anfallende Bohrrnehl enthalten, das gleichermaßen auch zum Einkitten der Verbindungskerne verwendbar ist. Durch die eingebrachte Kittschicht wird die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren geschaffene feste mechanische Verbindung zwischen den Kohleblöcken einerseits noch erhöht; andererseits werden an die Kittschicht kaum Anforderungen an Zugbeanspruchung gestellt, was ermöglicht, daß die Kittschicht insgesamt dünner als üblich gehalten werden kann. Auf diese Weise wird die elektrische Leitfähigkeit der Verbindung verbessert, zumal auch durch die Verwendung der ebenfalls aus Kohlenstoff bestehenden Verbindungskerne, vor allem im Fall der Verwendung von aus artgleichem Material bestehenden Bohrkernen, die Leitfähigkeit gegenüber den nach dem Stand der Technik gegebenen Bedingungen ebenfalls verringert wird: Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, das eine sicher tragende Verbindung zwischen den als Elektrode dienenden Kohleblöcken ermöglicht und damit eine große Stabilität derselben schafft, ist dadurch gegeben, daß es die sonst bekannte erforderliche Verbindung durch Schraubnippel oder Schwalbenschwanz, Rippung der einander gegenüberliegenden Blockoberflächen oder eine andere Gestaltung derselben überflüssig macht.
  • Bei der üblichen Art der Herstellung von Kohleblöcken, bei der die Kohlemischung lageweise verdichtet wird, läßt sich eine gewisse Inhomogenität der Kohleblöcke oft nicht vermeiden. Das hat verständlicherweise auch eine unterschiedliche Angreifbarkeit der Elektrode durch das Schmelzbad in den verschiedenen Lagen zur Folge und kann leicht zu einem schichtweisen Abbrechen der Elektrode führen mit den unliebsamen Folgen einer Betriebsstörung. Durch das. erfindungsgemäße Verfahren des Einsetzens von Verbindungskernen in die Bohrgänge in der beschriebenen Weise wird auch eine innigere Verbindung zwischen den einzelnen Lagen der Kohleblöcke geschaffen und die Gefahr des Abbrechens einzelner Schichten der Elektrode gemindert, wenn nicht gar ausgeschaltet.
  • Bei den nach dem Stand der Technik aufeinandergesetzten Kohleblöcken stellt häufig auch die Kittschicht auf Grund ihrer Inhomogenität eine solche Schwächezone dar. Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird auch dieser Nachteil behoben.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird durch die Abb. 1 bis 4 beispielsweise näher erläutert. Die Abbildungen betreffen Elektroden aus vorgebrannten Kohleblöcken, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren miteinander verbunden werden. Dabei zeigen die Abbildungen mit dem Index a die Elektroden im Aufriß, die mit dem Index b die dazugehörigen Grundrisse. Abb. 1 a und 1 b betreffen eine Rundelektrode 1 aus scheibenförmigen Kohleblöcken 21 bis 26. In jedem dieser Blöcke wurden, unter einem Winkel von 120° angeordnet, je drei Reihen zur Lotrechten und zur Waagerechten geneigte Bohrgänge 31, 32 und 33, die untereinander parallel sind, gebohrt. Die Kohleblöcke werden wie folgt miteinander verbunden: Es sei angenommen, daß die Elektrode bereits aus den Blöcken 21 bis 24 besteht. Der Kohleblock 25 wird nunmehr so aufgesetzt, daß seine Bohrgänge 32 und 33 mit den Bohrgängen 31 und 32 des darunter befindlichen Blockes 24 fluchten. Von den Bohrgängen 33 jeder Reihe dieses aufgesetzten Blockes 25 her wird jetzt ein Verbindungskern 45 aus Kunstkohle eingeführt, der die Länge von drei Bohrgängen hat und der die Bohrgänge 33,des Blockes 25, 32 des Blockes 24 und 31 des Blockes 23 durchsetzt und auf diese Weise diese Blöcke miteinander verbindet. Dabei kann zur Verbesserung der Verbindung in mechanischer und elektrischer Hinsicht der Zwischenraum zwischen den einzelnen Kohleblöcken sowie zwischen den Verbindungskernen und den Bohrgangwandungen mit einem sich durch Erhitzen verfestigenden Kitt ausgefüllt werden.
  • Beim Aufsetzen des darauffolgenden Blockes 26 wird analog verfahren. In diesem Fall ist es notwendig, wiederum je einen Verbindungskern in die Bohrgänge 33 dieses Blockes einzuführen, welche durch die drei Blöcke 26, 25 und 24 hindurch bis zur Unterseite des Blockes 24 reichen. Die weitere Ergänzung der Elektrode 1 entsprechend ihrem Verbrauch im Ofen erfolgt in analoger Weise.
  • Die Abb. 2a und 2b zeigen eine Rundelektrode 1, die aus langen Blöcken 21 und 22 zusammengesetzt ist. In der Verbindungsebene b-b fluchten miteinander die drei Bohrgangpaare 32 mit 31, 34 mit 33 und 36 mit 35, die mit ihrem anderen Ende die zylindrische Außenwand der Kohleblöcke durchsetzen und zur Aufnahme der Verbindungskerne dienen. Die Bohrgänge 31 bis 36 sind, wie aus den Abb. 2a und 2b ersichtlich, so geführt, daß sie sich nicht gegenseitig schneiden.
  • Die Abb. 3 a und 3 b zeigen die Elektrode 1, zu deren Aufbau prismatische Blöcke 21 bis 23 dienen. Eine solche Elektrode findet insbesondere im Fall der Aluminium-Schmelzfiußelektrolyse als Anode Anwendung. Durch die Blöcke 22 und 23 sind Bohrgänge 31 und 32 gebohrt worden, die in der Mittelebene c-c verlaufen. Als Verbindungskerne 41 und 42 sind Bohrkerne eingesetzt, die bei dem Bohren der Bohrgänge 31 und 32 mittels Hohlbohrern angefallen sind. Sie werden so angeordnet, daß sie jeweils in der Mitte der Blöcke enden. In die sich auf diese Weise ergebenden restlichen Hohlräume 5 werden Kernstücke und/oder Kittmasse eingefüllt. Die im oberen Block 23 noch offenen Bohrgänge werden vorübergehend durch die Deckel 6 verschlossen. Der als Anfahrblock dienende Block 21 enthält auf jeder Seite nur einen als Sackloch ausgebildeten Bohrgang 30, der durch den Verbindungskern 41 vollständig ausgefüllt ist. Die Abb. 4a und 4b zeigen eine Anode für die Schmelzflußelektrolyse von Aluminium, in der die Bohrgänge 31 und 32 in den Kohleblöcken 21, 22 und 23 an beiden Hälften des Blockes diagonalsymmetrisch zur Ebene f-f angeordnet sind.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohleblöcken für kontinuierliche Elektroden für Elektroöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke mit zur Lotrechten und Waagerechten geneigt verlaufenden Bohrgängen versehen werden, die so verlaufen, daß sie sich beim Aufsetzen eines oberen Blockes auf einen unteren Block vom oberen Block in die Bohrungen des bzw. der unteren Blöcke miteinander in ihrer Achse fluchtend fortsetzen, und daß dann in die vom oberen in den bzw. die unteren Blöcke durchgehenden Bohrgänge Verbindungskerne eingebracht werden, die mindestens durch die Ansetzfuge von zwei Kohleblöcken hindurchreichen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungskerne zylindrischen Querschnitts verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen den Verbindungskernen und den Bohrgangwandungen mit einem sich vorzugsweise durch Erhitzen verfestigenden Kitt ausgefüllt wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einsetzen mehrerer Verbindungskerne in einen Bohrgang die Stoßstellen dieser Kerne im Inneren der Blöcke angeordnet werden.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Bohrgänge neben den Verbindungskernen etwa noch verbleibende Hohlräume mit Kernstücken und/ oder Kittmasse ausgefüllt werden.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß noch zur Aufnahme von Verbindungskernen dienende offene Bohrgänge beim Betrieb der Elektrode vorübergehend mit einem Deckel oder Stopfen verschlossen werden.
  7. 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungskerne aus kohlenstoffhaltigem Material hergestellt werden. B.
  8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrgänge mit Hohlbohrern gebohrt werden und die dabei anfallenden Bohrkerne als Verbindungskerne verwendet werden.
  9. 9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungskerne, die die Länge des Bohrganges durch einen Kohleblock haben, etwa zur Hälfte in den unteren Teil des Bohrganges des neu aufgesetzten Kohleblockes und dementsprechend etwa zur Hälfte in den oberen Teil des damit fluchtenden Bohrganges des darunter befindlichen Kohleblockes eingeführt werden.
  10. 10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrgänge in den Blöcken zur Vermeidung von Hohlräumen blind endend nur so tief gebohrt werden, wie es die Verbindungskerne erfordern.
  11. 11. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Kohle-Blöcke eine sich vorzugsweise durch Erhitzen verfestigte Kittschicht eingebracht wird.
  12. 12. Verfahren nach den Ansprüchen 3 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Bohren der Bohrgänge anfallende Bohrmehl für die Herstellung des Kittes verwendet wird.
  13. 13. Kontinuierliche Anode für die Aluminum-Schmelzflußelektrolyse aus vorgebrannten Kohleblöcken, die durch Verbinden dieser Kohleblöcke nach dem Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 12 hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke (21, 22, 23) zur Lotrechten und zur Waagerechten geneigte, mit Verbindungskernen (41, 42) ausgefüllte Bohrgange (30, 31, 32) enthalten, die die Verbindungsebene mindestens zweier Blöcke durchsetzen.
  14. 14. Kontinuierliche Anode nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungskerne (41, 42) die beim Bohren der Bohrgänge (31, 32) mittels Hohlbohrer anfallenden Bohrkerne eingesetzt sind.
  15. 15. Kontinuierliche Anode nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem für das Anfahren der Anode als Anfahrblock dienenden untersten Kohleblock (21) die Bohrgänge (30) als Sacklöcher ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 297 593, 417 497, 433 594; deutsche Auslegeschrift Nr. 1064166; schweizerische Patentschrift Nr. 321686; französische Patentschrift Nr. 654 852.
DEV20645A 1961-05-12 1961-05-12 Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohlebloecken fuer kontinuierliche Elektroden und nach diesem Verfahren hergestellte kontinuierliche Anode fuer die Aluminium-Schmelzfluss-elektrolyse Pending DE1138175B (de)

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BE617463A BE617463A (fr) 1961-05-12 1962-05-10 Procédé pour effectuer la jonction de blocs de carbone pour électrodes continues, et anode continue pour l'électrolyse d'aluminium fondu, fabriquée d'après ce procédé

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BE617463A (fr) 1962-08-31

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