DE1064166B - Verfahren zur Sicherung der mit konischen Gewindenippeln hergestellten Schraubnippelverbindung bei Kohle- oder Graphitelektroden - Google Patents
Verfahren zur Sicherung der mit konischen Gewindenippeln hergestellten Schraubnippelverbindung bei Kohle- oder GraphitelektrodenInfo
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- DE1064166B DE1064166B DEC17295A DEC0017295A DE1064166B DE 1064166 B DE1064166 B DE 1064166B DE C17295 A DEC17295 A DE C17295A DE C0017295 A DEC0017295 A DE C0017295A DE 1064166 B DE1064166 B DE 1064166B
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/14—Arrangements or methods for connecting successive electrode sections
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/25—Process efficiency
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Description
DEUTSCHES
Es ist bekannt, die Sicherung der Nippelstellen von Elektroden gegen Aufdrehen dadurch vorzunehmen,
daß ein oder mehrere zylindrische oder konische Graphitstifte senkrecht durch die Nippelschachtel in
den Nippel durch vorgebohrte Löcher eingetrieben werden. Wie die Praxis zeigt, ist diese Fixierung des
Nippels, besonders bei Graphitelektroden bei erschwerten Ofenbedingungen, unzureichend bzw. überhaupt
wirkungslos. Dies ist auch verständlich, wenn man sich vor Augen hält, daß lediglich der schwache
Graphitstab, dessen Festigkeit ja nur gering ist, an einer Stelle seines Querschnitts die besonders bei
Großelektroden auftretenden starken Kräfte aufzunehmen hat, die den Stab häufig abscheren, so daß die
Wirkung des Arretierstiftes aufgehoben wird. Der Nachteil dieser Fixierung liegt neben der Unsicherheit
ihrer Arretierung auch noch darin, daß der unter starker Zugspannung stehende Stift einen sehr ungünstigen
Druck im Loch der Nippelschachtel ausübt, so daß, fast immer vom Loch des Arretierstiftes ausgehend,
Risse in der Nippelschachtel entstehen, durch welche die Spannung der gesamten Nippelschachtel
verlorengeht. Dadurch wird die Gewindeverbindung gelockert, der Nippel löst sich, und das befürchtete
Aufgehen der Stirnflächen der Elektroden erfolgt. Es wird dabei gerade das gefördert, was durch die Arretierung
verhindert werden soll.
Die Sicherung erfolgt nach dem neuen Verfahren erfindungsgemäß dadurch, daß mindestens eine mit
dem Winkel des Nippelkonus verlaufende Bohrung zur Aufnahme von reibungserhöhenden oder Arretierungsmitteln
von der Außenfläche der einen Elektrode durch deren Wandung in den Bereich der anderen Elektrode entlang der Kegelfläche des Gewindenippels
durch die Zähne des Nippel- und Schachtelgewindes hindurch bis zum Schachtelboden
geführt wird.
Bei doppelkonischen Nippeln muß selbstverständlich mindestens eine Bohrung auf jeweils eine Kegelfläche
geführt werden. Bei größeren Elektroden empfiehlt es sich, auf jede Kegelfläche zwei oder mehrere
Bohrungen zur Arretierung zu führen.
Es zeigt sich, daß bereits der beim Bohren entstehende Staub in den Gewindegängen die Reibung so
erhöht, daß sich bei kleineren Elektroden die Nippelstelle nicht mehr löst. Zusätzlich kann in die Löcher
ein die Reibung erhöhendes Mittel, wie Kokspulver, gemahlenes Siliziumkarbid oder ähnliche Stoffe, eingeführt
und eingestampft werden. Das Material soll zweckmäßigerweise elektrisch leitend sein und einen
möglichst hohen Schmelzpunkt haben. Damit das die Kerbung erhöhende Pulver leichter in die schräg nach
oben führende Bohrung eingebracht werden kann, wird das Pulver durch Bindemittel leicht gebunden
Verfahren zur Sicherung
der mit konischen Gewindenippeln
hergestellten Schraubnippelverbindung
bei Kohle- oder Graphitelektroden
der mit konischen Gewindenippeln
hergestellten Schraubnippelverbindung
bei Kohle- oder Graphitelektroden
Anmelder:
Fa. C. Conradtyr
Nürnberg, Spittlertorgraben 9
Fa. C. Conradtyr
Nürnberg, Spittlertorgraben 9
Dr.-Ing. Ernst Doetsch, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
und in Stabform gebracht. Das Bindemittel darf beim Erhitzen nicht flüssig werden und dabei schmierende
Wirkung ausüben. Als Bindemittel eignen sich vornehmlich Dextrin, Wasserglas oder ähnliche Klebemittel.
Bei größeren Elektroden wird ein Arretierstift in die Bohrung eingeschoben. Dieser Stift wirkt über die
ganze Länge des Gewindes absolut sperrend. Er kann nicht brechen, da er gefaßt ist, aber selbst in diesem
noch nicht beobachteten Fall würden die Bruckstücke die gleiche sperrende Wirkung ausüben. Der Stab ist
am zweckmäßigsten aus dem gleichen Material wie die Elektrode, also aus Kohle oder Graphit, er kann aber
auch aus Kunstharz oder anderen hochschmelzenden Werkstoffen bestehen. Der Durchmesser des Arretier-Stiftes
kann kleiner gehalten werden als die in dem bekannten Fall verwendeten Graphitstifte, wobei die
Elektrode praktisch nicht geschwächt wird.
Der Stab kann bis zur Öffnung in der ZylinderEäche reichen, so daß er die ganze Bohrung ausfüllt, er kann
aber auch nur so lang gehalten werden, daß er bis zur Stirnfläche der einen Elektrode reicht. Im ersteren
Fall ist die Elektrode zusätzlich gegen Drehung gesichert, im zweiten Fall bleibt die Nippelschachtel
ohne Spannung. Der in der anderen Elektrode liegende freie Teil der Bohrung wird durch eine der üblichen
Kittmassen ausgefüllt, wobei eine möglicherweise eingetretene Schwächung der Nippelschachtel wieder aufgehoben
wird.
Die Zeichnungen zeigen das Wesen der Erfindung an Hand einiger Schnittbilder.
Bei allen drei Figuren handelt es sich jeweils um einen Längsschnitt durch eine Schraubnippelverbindung,
wobei die beiden Elektroden a und b durch einen doppelkonischen Gewindenippel c verbunden sind.
909 609/357
Claims (4)
1. Verfahren zur Sicherung der mit konischen Gewindenippeln hergestellten Schraubnippelverbindung
bei Kohle- oder Graphitelektroden mit von außen durch die Elektrodenwandung geführten
Bohrungen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine mit dem Winkel des Nippelkonus verlaufende
Bohrung zur Aufnahme von reibungs-
erhöhenden oder Arretierungsmitteln von der Außenfläche der einen Elektrode durch deren
Wandung in den Bereich der anderen Elektrode entlang der Kegelfläche des Gewindenippels durch
die Zähne des Nippel- und Schachtelgewindes hindurch bis zum Schachtelboden geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung harter Pulver, z. B. Koks,
Si C oder ähnlicher Stoffe, als reibungserhöhende Mittel.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines an sich bekannten in
die Bohrung eingeführten und die ganze Bohrung ausfüllenden Arretierungsstiftes.
4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Arretierungsstiftes,
der lediglich so lang gehalten ist, daß er vom Bohrungsgrund bis zur Stirnfläche der einen Elektrode
reicht, während der in der anderen Elektrode IiegendeTeil der Bohrung mit Kittmasse ausgefüllt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 609/357 8.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC17295A DE1064166B (de) | 1958-08-02 | 1958-08-02 | Verfahren zur Sicherung der mit konischen Gewindenippeln hergestellten Schraubnippelverbindung bei Kohle- oder Graphitelektroden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC17295A DE1064166B (de) | 1958-08-02 | 1958-08-02 | Verfahren zur Sicherung der mit konischen Gewindenippeln hergestellten Schraubnippelverbindung bei Kohle- oder Graphitelektroden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064166B true DE1064166B (de) | 1959-08-27 |
Family
ID=7016217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC17295A Pending DE1064166B (de) | 1958-08-02 | 1958-08-02 | Verfahren zur Sicherung der mit konischen Gewindenippeln hergestellten Schraubnippelverbindung bei Kohle- oder Graphitelektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1064166B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138175B (de) * | 1961-05-12 | 1962-10-18 | Vaw Ver Aluminium Werke Ag | Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohlebloecken fuer kontinuierliche Elektroden und nach diesem Verfahren hergestellte kontinuierliche Anode fuer die Aluminium-Schmelzfluss-elektrolyse |
-
1958
- 1958-08-02 DE DEC17295A patent/DE1064166B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138175B (de) * | 1961-05-12 | 1962-10-18 | Vaw Ver Aluminium Werke Ag | Verfahren zum Verbinden von vorgebrannten, stumpf aufeinandergesetzten Kohlebloecken fuer kontinuierliche Elektroden und nach diesem Verfahren hergestellte kontinuierliche Anode fuer die Aluminium-Schmelzfluss-elektrolyse |
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