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DE1137767B - Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe - Google Patents

Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe

Info

Publication number
DE1137767B
DE1137767B DEN18606A DEN0018606A DE1137767B DE 1137767 B DE1137767 B DE 1137767B DE N18606 A DEN18606 A DE N18606A DE N0018606 A DEN0018606 A DE N0018606A DE 1137767 B DE1137767 B DE 1137767B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
circuit
potentiometer
positive feedback
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN18606A
Other languages
English (en)
Inventor
Pieter Roelof Everaars
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority to DEN18606A priority Critical patent/DE1137767B/de
Priority to US116127A priority patent/US3177441A/en
Publication of DE1137767B publication Critical patent/DE1137767B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04SSTEREOPHONIC SYSTEMS 
    • H04S7/00Indicating arrangements; Control arrangements, e.g. balance control

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
ANMELDETAG: 11. JULI 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: U. OKTOB E R 1962
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Einstellung der aic ustischen Balance in einer Vorrichtung zur stereophonischen Wiedergabe. Üblicherweise wird zu diesem Zweck eine Regelvorrichtung verwendet, mit der die Verstärkung des einen Kanals zurückgeregelt und die des anderen Kanals hochgeregelt werden kann. Dadurch wird die Lautstärke des an dem einen Kanal angeschlossenen Lautsprechers niedriger, die des an den anderen Kanal angeschlossenen Lautsprechers größer, so daß sich das Schallbild scheinbar von einem zum anderen Lautsprecher verlagert. Im allgemeinen müssen aber die beiden Kanäle ungefähr gleich große Verstärkung haben (Mitteleinstellung der Regelung), und es entsteht ein Verstärkungsverlust, weil beide Kanäle bei der Mitteleinstellung auf eine kleinere Verstärkung eingestellt sind.
Daher wird neuerdings üblicherweise eine Regelung verwendet, bei der entweder der eine oder der andere Kanal von einer Höchstverstärkung bei der Mitteleinstellung der Regelung auf eine niedrigere Verstärkung zurückgeregelt wird. Dazu benötigt man bis jetzt ein Doppelpotentiometer, das so angeordnet ist, daß bei seiner Mitteleinstellung die Höchstverstärkung beider Kanäle erfolgt, daß ferner durch Verstellung des regelbaren Abgriffs in der einen Richtung die Verstärkung des einen Kanals zurückgeregelt wird, die des anderen Kanals aber konstant bleibt, und daß durch Verstellung des Abgriffs in der anderen Richtung die Verstärkung des anderen Kanals zurückgeregelt wird, die des ersten Kanals aber konstant bleibt. Ein solches Doppelpotentiometer ist aber kostspielig und bringt auch weitere Schwierigkeiten mit sich, weil es in einem hochohmigen Kreis liegt und somit infolge der Eigenkapazität der es mit diesem Kreis verbindenden Leitungen einen Verstärkungsverlust der hohen Töne herbeiführt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand des Einstellpotentiometers zwischen einen Punkt im positiven Rückkopplungskreis des einen Kanals und einen Punkt im positiven Rückkopplungskreis des anderen Kanals geschaltet ist, während der regelbare Abgriff des Potentiometers an einem Punkt mit konstantem Potential liegt. Durch die Maßnahme nach der Erfindung ergibt sich eine viel billigere Schaltung, in der der obenerwähnte Nachteil überdies vermieden werden kann.
An sich sind Schaltungen bekannt, in der mittels eines einzigen Einstellpotentiometers die Größe der dem einen bzw. dem anderen Kanal zugeführten Gegenkopplungsspannung geregelt werden kann. Auch in dieser Schaltung muß aber mit einem erheblichen Akustische Balance-Einstellung
bei einer Vorrichtung für stereophonische
Wiedergabe
Anmelder:
N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Pieter Roelof Everaars, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
Verstärkungsverlust gerechnet werden, weil bei der Mitteleinstellung des Regelpotentiometers eine erhebliche Gegenkopplung in jedem Kanal wirksam ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert:
Die Schaltung besitzt einen ersten Kanal L und einen zweiten Kanal R, die je mit einer Vorverstärkerstufe 1 bzw. 2 und einer Endverstärkerstufe 3 bzw. 4 versehen sind. Die Stufen 1 und 3 bzw. 2 und 4 können unmittelbar aufeinanderfolgen; es können aber auch mehrere Verstärkerstufen zwischengeschaltet sein. In den Kathodenkreisen der Endstufen 3 und 4 liegen Widerstände 5 bzw. 6, an denen Signal-Spannungen auftreten, die als positive Rückkopplungsspannungen den Vorstufen 1 bzw. 2 in die Kathodenkreise mit den Widerständen 15 und 16 zugeführt werden. Diese positiven Rückkopplungskreise enthalten die Widerstände 7 und 8 bzw. 9 und 10.
Erfindungsgemäß verbindet der Widerstand 11 eines Einstellpotentiometers den Verbindungspunkt 12 der Widerstände 7 und 8 des positiven Rückkopplungskreises im Kanal L mit dem Verbindungspunkt 13 der Widerstände 9 und 10 des positiven Rückkopplungskreises im Kanal R, und der regelbare Abgriff 14 des Einstellpotentiometers liegt an einem Punkt von konstantem Potential (Masse). Die positiven Rückkopplungskreise 7, 8 bzw. 9, 10 können so bemessen sein, daß sie die negativen Rückkopplungen, die durch die Kathodenwiderstände 5 bzw. 6 und 15 bzw. 16 hervorgerufen werden, ganz oder teilweise aufheben. In der Mittellage des regelbaren Abgriffs 14
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des Einstellpotentiometers weisen die beiden Kanäle somit die gleiche Verstärkung auf; diese Verstärkung kann auf den höchsten für die Stufen 3 bzw. 4 zulässigen Wert eingestellt sein.
Nimmt man an, daß der Widerstand 11 des Ein-Stellpotentiometers groß ist gegen die Widerstände 7,8 bzw. 9, 10 so wird durch ein Verschieben des Abgriffs 14 nach oben die positive Rückkopplung im Kanal R praktisch nicht geändert, während die positive Rückkopplung im Kanal allmählich bis auf Null herabgesetzt wird. Dann bleibt im Kanal L nur noch die Gegenkopplung durch die Widerstände 5 und 15 wirksam, und die Verstärkung in diesem Kanal ist somit wesentlich herabgesetzt. Wird der Abgriff 14 aber nach unten geschoben, so wird sich die positive Rückkopplung im Kanal L praktisch nicht ändern, diejenige im Kanal R aber wird wesentlich herabgesetzt. Weil die Widerstände 5, 6 bzw. 15, 16 verhältnismäßig niederohmig gewählt werden können, kann die ganze Vorrichtung mit verhältnismäßig niedrigen Widerständen aufgebaut werden, so daß die Höhenwidergabe nicht beeinträchtigt wird. Wird der Widerstand 11 in derselben Größenordnung wie die Widerstände 7 bis 10 gewählt, so ist die Zunahme der positiven Rückkopplung im allgemeinen noch zulässig. In einem praktischen Ausführungsbeispiel wurden die Schaltelemente folgendermaßen bemessen:
Widerstände 5, 6,15 und 16 .. 2,2 kOhm
Widerstände 7, 8, 9 und 10 ... 22 kOhm
Widerstandll 50kOhm
Selbstverständlich kann die Schaltung auch mit Transistoren bestückt werden. Es können auch andersartig ausgebildete positive bzw. negative Rückkopplungskreise angewendet werden. Die negative Rückkopplung ist sogar zur Erzielung des erfindungsgemäßen Effektes nicht einmal erforderlich; doch wird man in der Praxis zur Vermeidung von unerwünschten Verzerrungen meist irgendeine Gegenkopplung anwenden. Nötigenfalls können noch Trennkondensatoren angeordnet werden, um unerwünschte Änderungen der Gleichstromeinstellungen der Verstärker zu vermeiden. Diese Änderungen können aber auch zur Vergrößerung des Regeleffektes ausgenutzt werden.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltung zum Einstellen der akustischen Balance in einer Vorrichtung zur Stereophonischen Wiedergabe mit Hilfe eines einzigen Einstellpotentiometers, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand des Einstellpotentiometers zwischen einen Punkt im positiven Rückkopplungskreis des einen Kanals und einen Punkt im positiven Rückkopplungskreis des anderen Kanals geschaltet ist, während der regelbare Abgriff des Potentiometers an einem Punkt mit konstantem Potential liegt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Rückkopplungskreise niederohmige Widerstände enthalten, die derart gewählt sind, daß in der Mittellage des regelbaren Abgriffs des Einstellpotentiometers die Endverstärker der Schaltung mit der höchsten zulässigen Verstärkung arbeiten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 071135.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 660/211 10.
DEN18606A 1960-07-11 1960-07-11 Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe Pending DE1137767B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN18606A DE1137767B (de) 1960-07-11 1960-07-11 Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe
US116127A US3177441A (en) 1960-07-11 1961-06-09 Adjustment of acoustic balance in stereophonic reproducing devices

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN18606A DE1137767B (de) 1960-07-11 1960-07-11 Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1137767B true DE1137767B (de) 1962-10-11

Family

ID=7340639

Family Applications (1)

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DEN18606A Pending DE1137767B (de) 1960-07-11 1960-07-11 Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe

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Families Citing this family (1)

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DE1071135B (de) * 1959-12-17 Körting Radio Werke G.mb.H., Grassau (Chiemgau) Zweikanal - Niederfrequenzverstärker mit Pegelbalancierung

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US3177441A (en) 1965-04-06

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