DE1137767B - Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe - Google Patents
Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische WiedergabeInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04S—STEREOPHONIC SYSTEMS
- H04S7/00—Indicating arrangements; Control arrangements, e.g. balance control
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: U. OKTOB E R 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: U. OKTOB E R 1962
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Einstellung der aic ustischen Balance in einer Vorrichtung
zur stereophonischen Wiedergabe. Üblicherweise wird zu diesem Zweck eine Regelvorrichtung verwendet,
mit der die Verstärkung des einen Kanals zurückgeregelt und die des anderen Kanals hochgeregelt
werden kann. Dadurch wird die Lautstärke des an dem einen Kanal angeschlossenen Lautsprechers
niedriger, die des an den anderen Kanal angeschlossenen Lautsprechers größer, so daß sich das Schallbild
scheinbar von einem zum anderen Lautsprecher verlagert. Im allgemeinen müssen aber die beiden Kanäle
ungefähr gleich große Verstärkung haben (Mitteleinstellung der Regelung), und es entsteht ein Verstärkungsverlust,
weil beide Kanäle bei der Mitteleinstellung auf eine kleinere Verstärkung eingestellt
sind.
Daher wird neuerdings üblicherweise eine Regelung verwendet, bei der entweder der eine oder der andere
Kanal von einer Höchstverstärkung bei der Mitteleinstellung der Regelung auf eine niedrigere Verstärkung
zurückgeregelt wird. Dazu benötigt man bis jetzt ein Doppelpotentiometer, das so angeordnet ist,
daß bei seiner Mitteleinstellung die Höchstverstärkung beider Kanäle erfolgt, daß ferner durch Verstellung
des regelbaren Abgriffs in der einen Richtung die Verstärkung des einen Kanals zurückgeregelt wird,
die des anderen Kanals aber konstant bleibt, und daß durch Verstellung des Abgriffs in der anderen Richtung
die Verstärkung des anderen Kanals zurückgeregelt wird, die des ersten Kanals aber konstant
bleibt. Ein solches Doppelpotentiometer ist aber kostspielig und bringt auch weitere Schwierigkeiten mit
sich, weil es in einem hochohmigen Kreis liegt und somit infolge der Eigenkapazität der es mit diesem
Kreis verbindenden Leitungen einen Verstärkungsverlust der hohen Töne herbeiführt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand des Einstellpotentiometers zwischen einen
Punkt im positiven Rückkopplungskreis des einen Kanals und einen Punkt im positiven Rückkopplungskreis des anderen Kanals geschaltet ist, während der
regelbare Abgriff des Potentiometers an einem Punkt mit konstantem Potential liegt. Durch die Maßnahme
nach der Erfindung ergibt sich eine viel billigere Schaltung, in der der obenerwähnte Nachteil überdies
vermieden werden kann.
An sich sind Schaltungen bekannt, in der mittels eines einzigen Einstellpotentiometers die Größe der
dem einen bzw. dem anderen Kanal zugeführten Gegenkopplungsspannung geregelt werden kann. Auch
in dieser Schaltung muß aber mit einem erheblichen Akustische Balance-Einstellung
bei einer Vorrichtung für stereophonische
Wiedergabe
Anmelder:
N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Pieter Roelof Everaars, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Verstärkungsverlust gerechnet werden, weil bei der Mitteleinstellung des Regelpotentiometers eine erhebliche
Gegenkopplung in jedem Kanal wirksam ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert:
Die Schaltung besitzt einen ersten Kanal L und einen zweiten Kanal R, die je mit einer Vorverstärkerstufe
1 bzw. 2 und einer Endverstärkerstufe 3 bzw. 4 versehen sind. Die Stufen 1 und 3 bzw. 2 und 4
können unmittelbar aufeinanderfolgen; es können aber auch mehrere Verstärkerstufen zwischengeschaltet
sein. In den Kathodenkreisen der Endstufen 3 und 4 liegen Widerstände 5 bzw. 6, an denen Signal-Spannungen
auftreten, die als positive Rückkopplungsspannungen den Vorstufen 1 bzw. 2 in die Kathodenkreise
mit den Widerständen 15 und 16 zugeführt werden. Diese positiven Rückkopplungskreise enthalten
die Widerstände 7 und 8 bzw. 9 und 10.
Erfindungsgemäß verbindet der Widerstand 11 eines Einstellpotentiometers den Verbindungspunkt 12
der Widerstände 7 und 8 des positiven Rückkopplungskreises im Kanal L mit dem Verbindungspunkt
13 der Widerstände 9 und 10 des positiven Rückkopplungskreises im Kanal R, und der regelbare Abgriff
14 des Einstellpotentiometers liegt an einem Punkt von konstantem Potential (Masse). Die positiven
Rückkopplungskreise 7, 8 bzw. 9, 10 können so bemessen sein, daß sie die negativen Rückkopplungen,
die durch die Kathodenwiderstände 5 bzw. 6 und 15 bzw. 16 hervorgerufen werden, ganz oder teilweise
aufheben. In der Mittellage des regelbaren Abgriffs 14
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des Einstellpotentiometers weisen die beiden Kanäle somit die gleiche Verstärkung auf; diese Verstärkung
kann auf den höchsten für die Stufen 3 bzw. 4 zulässigen Wert eingestellt sein.
Nimmt man an, daß der Widerstand 11 des Ein-Stellpotentiometers groß ist gegen die Widerstände 7,8
bzw. 9, 10 so wird durch ein Verschieben des Abgriffs 14 nach oben die positive Rückkopplung im
Kanal R praktisch nicht geändert, während die positive Rückkopplung im Kanal allmählich bis auf Null
herabgesetzt wird. Dann bleibt im Kanal L nur noch die Gegenkopplung durch die Widerstände 5 und 15
wirksam, und die Verstärkung in diesem Kanal ist somit wesentlich herabgesetzt. Wird der Abgriff 14
aber nach unten geschoben, so wird sich die positive Rückkopplung im Kanal L praktisch nicht ändern,
diejenige im Kanal R aber wird wesentlich herabgesetzt. Weil die Widerstände 5, 6 bzw. 15, 16 verhältnismäßig
niederohmig gewählt werden können, kann die ganze Vorrichtung mit verhältnismäßig
niedrigen Widerständen aufgebaut werden, so daß die Höhenwidergabe nicht beeinträchtigt wird. Wird
der Widerstand 11 in derselben Größenordnung wie die Widerstände 7 bis 10 gewählt, so ist die Zunahme
der positiven Rückkopplung im allgemeinen noch zulässig. In einem praktischen Ausführungsbeispiel
wurden die Schaltelemente folgendermaßen bemessen:
Widerstände 5, 6,15 und 16 .. 2,2 kOhm
Widerstände 7, 8, 9 und 10 ... 22 kOhm
Widerstandll 50kOhm
Widerstände 7, 8, 9 und 10 ... 22 kOhm
Widerstandll 50kOhm
Selbstverständlich kann die Schaltung auch mit Transistoren bestückt werden. Es können auch
andersartig ausgebildete positive bzw. negative Rückkopplungskreise angewendet werden. Die negative
Rückkopplung ist sogar zur Erzielung des erfindungsgemäßen Effektes nicht einmal erforderlich; doch
wird man in der Praxis zur Vermeidung von unerwünschten Verzerrungen meist irgendeine Gegenkopplung
anwenden. Nötigenfalls können noch Trennkondensatoren
angeordnet werden, um unerwünschte Änderungen der Gleichstromeinstellungen der Verstärker
zu vermeiden. Diese Änderungen können aber auch zur Vergrößerung des Regeleffektes ausgenutzt
werden.
Claims (2)
1. Schaltung zum Einstellen der akustischen Balance in einer Vorrichtung zur Stereophonischen
Wiedergabe mit Hilfe eines einzigen Einstellpotentiometers, dadurch gekennzeichnet, daß der
Widerstand des Einstellpotentiometers zwischen einen Punkt im positiven Rückkopplungskreis des
einen Kanals und einen Punkt im positiven Rückkopplungskreis des anderen Kanals geschaltet ist,
während der regelbare Abgriff des Potentiometers an einem Punkt mit konstantem Potential liegt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Rückkopplungskreise
niederohmige Widerstände enthalten, die derart gewählt sind, daß in der Mittellage des regelbaren
Abgriffs des Einstellpotentiometers die Endverstärker der Schaltung mit der höchsten zulässigen
Verstärkung arbeiten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 071135.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 071135.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 660/211 10.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN18606A DE1137767B (de) | 1960-07-11 | 1960-07-11 | Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe |
| US116127A US3177441A (en) | 1960-07-11 | 1961-06-09 | Adjustment of acoustic balance in stereophonic reproducing devices |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN18606A DE1137767B (de) | 1960-07-11 | 1960-07-11 | Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1137767B true DE1137767B (de) | 1962-10-11 |
Family
ID=7340639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN18606A Pending DE1137767B (de) | 1960-07-11 | 1960-07-11 | Akustische Balance-Einstellung bei einer Vorrichtung fuer stereophonische Wiedergabe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3177441A (de) |
| DE (1) | DE1137767B (de) |
Families Citing this family (1)
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| JPS5226144A (en) * | 1975-08-22 | 1977-02-26 | Shinshirasuna Denki Kk | Automatic gain control circuit |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1071135B (de) * | 1959-12-17 | Körting Radio Werke G.mb.H., Grassau (Chiemgau) | Zweikanal - Niederfrequenzverstärker mit Pegelbalancierung |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB814646A (en) * | 1955-04-02 | 1959-06-10 | Emi Ltd | Improvements in or relating to amplifying arrangements |
| US2313098A (en) * | 1942-04-28 | 1943-03-09 | Jr Francis H Shepard | Method and means for reproduction of sound frequency vibrations |
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1960
- 1960-07-11 DE DEN18606A patent/DE1137767B/de active Pending
-
1961
- 1961-06-09 US US116127A patent/US3177441A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1071135B (de) * | 1959-12-17 | Körting Radio Werke G.mb.H., Grassau (Chiemgau) | Zweikanal - Niederfrequenzverstärker mit Pegelbalancierung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3177441A (en) | 1965-04-06 |
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