DE1135520B - Transistorisierter Schmitt-Trigger zur Verwendung als Spannungsdiskriminator, insbesondere fuer Regeleinrichtungen der Nachrichtentechnik - Google Patents
Transistorisierter Schmitt-Trigger zur Verwendung als Spannungsdiskriminator, insbesondere fuer Regeleinrichtungen der NachrichtentechnikInfo
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- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
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- H03K3/26—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
- H03K3/28—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
- H03K3/281—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
- H03K3/286—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator bistable
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Description
DEUTSCHES
kl. 21 ai 36/18
INTERNAT. KL. H 03 fc
PATENTAMT
T 18678
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIET: 30. AUGUST 1962
Die Erfindung bezieht sich auf einen transistorisierten Schmitt-Trigger, der insbesondere als Spannungsdiskriminator
für Regeleinrichtungen der Nachrichtentechnik, z. B. für Pilotregler in Trägerfrequenz-Übertragungssystemen,
Verwendung finden kann. Die Schaltung des an sich bekannten Schmitt-Triggers (vgl. »Valvo-Berichte«, Bd. Ill, H. 3 [Oktober 1957],
S. 130) ist in Fig. 1 dargestellt und im folgenden kurz erläutert. Die Emitter zweier pnp-Flächentransistoren
Ts1 und Ts2 sind über einen gemeinsamen
Vorwiderstand R1 und die Basen über je einen Vorwiderstand
R2 bzw. R3 an den Pluspol der Quelle
für die Betriebsgleichspannung U1 geführt, an deren
Minuspol die Kollektoren der beiden Transistoren über je einen Vorwiderstand Ri bzw. R5 angeschlossen
sind. Der Kollektor des ersten Transistors Ts1 ist
über einen Widerstand RQ mit der Basis des zweiten
Transistors Ti2 verbunden. Die negative Steuerspannung
Ust (Gleichspannung oder Gleichspannungsimpulse) wird der Basis von Ts1 über einen
Vorwiderstand R7 zugeführt.
Im Ruhezustand der Schaltung ist Ts1 gesperrt und
Ts2 leitend. Überschreitet die am Eingang auftretende
negative Steuerspannung Ust einen bestimmten Wert (Ansprech-Schwellwert), so wird Ts1 leitend und Ts2
gesperrt; die Schaltung kippt also um, wodurch beispielsweise ein im Kollektorkreis von Ts2 liegendes
Relais geschaltet werden kann. Sinkt die Steuerspannung wieder unter einen zweiten, unterhalb des
ersten Schwellwertes liegenden Schwellwert (Abfall-Schwellwert) ab, so wird Ts1 wieder gesperrt und Ts2
wieder leitend. Die Schaltung kippt also in ihre Ruhelage zurück.
Bei Verwendung eines solchen Schmitt-Triggers als Spannungsdiskriminator ergeben sich nun, wenn von
diesem eine hohe Konstanz in einem größeren Betriebstemperaturbereich gefordert wird, Schwierigkeiten
durch die Temperaturabhängigkeit des Kollektorreststromes und der zum Leitendmachen der
Transistoren erforderlichen Basis-Emitter-Spannung. Durch Verwendung von Transistoren mit sehr
kleinem Kollektorreststrom läßt sich erreichen, daß dessen Temperaturabhängigkeit vernachlässigbar wird
und lediglich noch die Temperaturabhängigkeit der Emitter-Basis-Spannung des ersten Transistors Ts1,
die etwa —2,5 mV/0 C beträgt, berücksichtigt werden muß.
Eine bekannte Maßnahme zur Kompensation dieser linearen Temperaturabhängigkeit besteht darin,
daß man in der Schaltung nach Fig. 1 den normalerweise ohmschen Basis-Vorwiderstand R2 des ersten
Transistors Ts1 durch ein in Fig. 2 "dargestelltes
Transistorisierter Schmitt -Trigger
zur Verwendung als Spannungsdiskriminator, insbesondere für Regeleinrichtungen
der Nachrichtentechnik
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Dipl.-Ing. Joel Korn
und Dipl.-Phys. Erich Bächle, Backnang (Württ.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Widerstandsnetzwerk W1 ersetzt, das aus der Reihenschaltung
eines temperaturabhängigen Widerstandes mit negativem Temperaturkoeffizienten (Thermistor)
NTC1 mit einem Widerstand R8 und einem dieser
Reihenschaltung parallel liegenden Widerstand R9
besteht (vgl. »Elektronische Rundschau« Nr. 10/1956, S. 267, Abb. 5). Dieses zweipolige Widerstandsnetzwerk
W1 ist ein Teil des Eingangsspannungsteilers R7,
W1 und verursacht ein Abnehmen der zum Leitend-
machen des Transistors Ts1 erforderlichen Basis-Emitter-Spannung
mit wachsender Temperatur derart, daß innerhalb eines bestimmten Temperaturbereiches
das Leitendwerden dieses Transistors unabhängig von der Temperatur immer beim gleichen Wert der
Steuerspannung Ust erfolgt. Die bekannte Anordnung hat jedoch folgende Nachteile:
1. Es bereitet Schwierigkeiten, über einen großen Temperaturbereich den geforderten linearen Temperaturgang
des Widerstandes des Netzwerkes W1 zu bekommen, weil der Widerstand des darin enthaltenen
Thermistors NTC1 nach einer e-Funktion von
der Temperatur abhängt. Der lineare Temperaturgang läßt sich zwar umso besser angenähert erreichen, je
größer das Verhältnis R7: W1 ist; jedoch wird damit
die benötigte Steuerspannung Ust ebenfalls größer.
2. Durch die Änderung von W1 wird der vom
Basisanschluß des Transistors Ts1 aus gesehene, aus
der Parallelschaltung von R7 und W1 bestehende
Innenwiderstand der Steuerspannungsquelle verändert, woraus eine unerwünschte, temperaturabhängige
Änderung des Schwellwertabstandes des Schmitt-Triggers resultiert.
209 638/261
Diese Nachteile lassen sich erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß der Basis des ersten Transistors
des Schmitt-Triggers in an sich bei mono- und bistabilen Kippschaltungen bekannter Weise über ein
zweipoliges Widerstandsnetzwerk mit negativem Temperaturkoeffizienten eine Vorspannung angelegt
ist, deren Polarität derjenigen der Steuerspannung entgegengesetzt ist und daß deren Absolutwert
wesentlich größer ist als der Absolutwert der Steuerspannung.
Diese Vorspannung wird zweckmäßigerweise mittels einer Siliziumdiode mit möglichst hohem
positiven Temperaturkoeffizienten stabilisiert.
Es ist ein Transistorschalter für geringe Steuerleistung,
vorzugsweise für Steuerspannungsquellen mit hohem Innenwiderstand, bekannt (deutsche Auslegeschrift
1 073 539), bei dem die Temperaturabhängigkeit des Arbeitspunktes infolge der Temperaturabhängigkeit
des Kollektorreststromes des Transistors durch eine temperaturabhängige Spannungsteilerschaltung
beeinflußt wird. Hier wird die Basis des Transistors über einen Widerstand mit negativem
Temperaturkoeffizienten gegenüber dem Emitter positiv vorgespannt, wobei dieser Widerstand und der
Emitter-Basis-Widerstand des Transistors so dimensioniert sind, daß das Verhältnis beider Widerstände
trotz veränderlicher Temperatur annähernd erhalten bleibt. Die Einführung der positiven Vorspannung
für die Basis des Transistors hat hier lediglich den Zweck, bei einem hohen Innenwiderstand der Steuer-Spannungsquelle
eine sichere Sperrung des Transistorschalters bei fehlender Steuerspannung zu gewährleisten.
Ebenso ist es bekannt (deutsche Patentschrift 1 050 808), bei mono- und bistabilen Transistorkippschaltungen
die Zeitkonstante (Impulsdauer) und die Empfindlichkeit der Kreise mit Hilfe einer temperaturabhängigen
Spannungsteilerschaltung an der Basis des ersten Transistors weitgehend temperaturunabhängig
zu machen, bei der die Basis dieses Transistors über ein temperaturabhängiges Netzwerk mit negativem
Temperaturkoeffizienten aus einer kleinen positiven Hilfsspannung (1,5 V) positiv vorgespannt
ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Fig. 3 dargestellt. Diese Schaltung unterscheidet
sich von der nach Fig. 1 dadurch, daß die mit einer negativen Steuerspannung Ust über den
Spannungsteiler Rv R2 beaufschlagte Basis des ersten
Transistors Ts1 über ein der Fig. 2 entsprechendes,
zweipoliges Widerstandsnetzwerk W2, bestehend aus
einem Thermistor NTC2 und zwei Widerständen Rn
und R12, mit einer mit einem Widerstand R10 und
einer Siliziumdiode D stabilisierten positiven Gleichspannung U2 verbunden ist, die aus einer unstabiE-sierten
Spannung EZ20 geliefert wird. Über den über
der Hilfsspannung U2 liegenden Spannungsteiler W2,
R2 erhält die Basis von Ts1 somit eine positive Vorspannung.
Diese bewirkt, daß die Absolutwerte der Schwellwerte der negativen Steuerspannung vergrößert
werden, während der absolute Schwellwertabstand aber erhalten bleibt. Der auf die Steuerspannung
Ust bezogene relative Schwellwertabstand verkleinert sich demgemäß mit zunehmender Größe
der Hilfsspannung U2. Das bedeutet aber, daß bei 65
Einsatz einer solchen Schaltung mit verringertem relativen Schwellwertabstand in Regeleinrichtungen,
beispielsweise in pilotgesteuerten Pegelreglern von Trägerfrequenz-Nachrichtenübertragungsgeräten, eine
erhöhte Regelgenauigkeit erzielt werden kann.
Die Temperaturkompensation erfolgt mittels des Netzwerkes W2, indem mit zunehmender Temperatur
dessen Widerstand abnimmt und damit die positive Vorspannung der Basis von Ts1 um gerade so viel
erhöht wird, wie die zum Leitendmachen dieses Transistors erforderliche Basis-Emitter-Spannung abnimmt.
Macht man die positive Hilfsspannung C/., genügend groß, so wird bei konstantem R2 der
Widerstand des Netzwerkes IfF2 sehr groß gegen den
Widerstand R2. Durch eine Änderung des Widerstandes
von W2 wird der Innenwiderstand der Steuerspannungsquelfe
praktisch nicht geändert und der Schwellwertabstand bleibt konstant.
Bei konstanter positiver Hilfsspannung U0 wird für
eine Änderung der Basis-Emitter-Spannung von Ts1
bzw. der Spannung am Widerstand R2 die gleiche prozentuale Änderung des Widerstandes des Netzwerkes
W2 benötigt. Wird nun gemäß einer Weiterbildung der Erfindung zur Stabilisierung der Hilfsspannung
eine Siliziumdiode D mit möglichst hohem positivem Temperaturkoeffizienten verwendet, die die
temperaturkompensierende Wirkung des Netzwerkes W2 unterstützt, so kann dessen Widerstandsänderung
bedeutend kleiner gehalten werden.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Konstanthaltung der beiden Schwellwerte und des Schwellwertabstandes
sowie zur Verkleinerung des relativen Schwellwertabstandes bei einem transistorisierten
Schmitt-Trigger zur Verwendung als Spannungsdiskriminator, insbesondere für Regeleinrichtungen
der Nachrichtentechnik, dadurch gekenn zeichnet, daß der Basis des ersten Transistors
(Ts1) des Schmitt-Triggers in an sich bei mono- und bistabilen Kippschaltungen bekannter Weise
über ein zweipoliges Widerstandsnetzwerk (W2) mit negativem Temperaturkoeffizienten eine Vorspannung
angelegt ist, deren Polarität derjenigen der Steuerspannung (Ust) entgegengesetzt ist und
daß deren Absolutwert wesentlich größer ist als der Absolutwert der Steuerspannung.
2. Transistorisierter Schmitt-Trigger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandsnetzwerk
(JF2) aus der Reihenschaltung
eines temperaturabhängigen Widerstandes (NTC2) mit negativem Temperaturkoeffizienten und eines
ohmschen Widerstandes CR11) besteht, die von
einem weiteren ohmschen Widerstand (A12) überbrückt
ist.
3. Transistorisierter Schmitt-Trigger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsvorspannung
mittels einer Siliziumdiode (D), insbesondere einer solchen mit möglichst hohem
positivem Temperaturkoeffizienten, stabilisiert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 050 808,
073 539.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 638/261 8.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL266986D NL266986A (de) | 1960-07-14 | ||
| DET18678A DE1135520B (de) | 1960-07-14 | 1960-07-14 | Transistorisierter Schmitt-Trigger zur Verwendung als Spannungsdiskriminator, insbesondere fuer Regeleinrichtungen der Nachrichtentechnik |
| CH774761A CH389022A (de) | 1960-07-14 | 1961-07-03 | Spannungsdiskriminator mit transistorisiertem Schmitt-Trigger, insbesondere für Regeleinrichtungen der Nachrichtentechnik |
| FR867578A FR1299774A (fr) | 1960-07-14 | 1961-07-11 | Basculeur de schmitt à transistor utilisé comme discriminateur de tension, notamment dans les montages de régulation de télécommunications |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET18678A DE1135520B (de) | 1960-07-14 | 1960-07-14 | Transistorisierter Schmitt-Trigger zur Verwendung als Spannungsdiskriminator, insbesondere fuer Regeleinrichtungen der Nachrichtentechnik |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1135520B true DE1135520B (de) | 1962-08-30 |
Family
ID=7549033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET18678A Pending DE1135520B (de) | 1960-07-14 | 1960-07-14 | Transistorisierter Schmitt-Trigger zur Verwendung als Spannungsdiskriminator, insbesondere fuer Regeleinrichtungen der Nachrichtentechnik |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH389022A (de) |
| DE (1) | DE1135520B (de) |
| GB (1) | GB925328A (de) |
| NL (1) | NL266986A (de) |
Cited By (6)
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-
0
- NL NL266986D patent/NL266986A/xx unknown
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- 1960-07-14 DE DET18678A patent/DE1135520B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB925328A (en) | 1963-05-08 |
| CH389022A (de) | 1965-03-15 |
| NL266986A (de) |
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