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DE1134355B - Kugelventil im Tisch von Papier-schneidemaschinen - Google Patents

Kugelventil im Tisch von Papier-schneidemaschinen

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Publication number
DE1134355B
DE1134355B DEM50552A DEM0050552A DE1134355B DE 1134355 B DE1134355 B DE 1134355B DE M50552 A DEM50552 A DE M50552A DE M0050552 A DEM0050552 A DE M0050552A DE 1134355 B DE1134355 B DE 1134355B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball
paper
ball valve
valve
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM50552A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Thumim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miehle Goss Dexter Inc
Original Assignee
Miehle Goss Dexter Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miehle Goss Dexter Inc filed Critical Miehle Goss Dexter Inc
Publication of DE1134355B publication Critical patent/DE1134355B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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Description

  • Kugelventil im Tisch von Papierschneidemaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Papierschneidemaschinen, auf deren Tisch der Papierstapel zur Erleichterung der Verschiebebewegung auf einem Luftkissen ruht, das durch Zuführung von Druckluft durch im Tisch der Papierschneidemaschine angeordnete Öffnungen erzeugt wird.
  • Diese Druckluftzuführungsöffnungen müssen über die gesamte Fläche des Papiermaschinentisches verteilt angeordnet werden, damit der Papierstapel während seines gesamten Bewegungsverlaufes auf dem Luftkissen ruht. Um nun Druckverluste durch Ausströmen von Druckluft durch Öffnungen zu vermeiden, die nicht von dem Papierstapel bedeckt sind, muß dafür gesorgt werden, daß durch geeignete Ventilanordnungen jene Druckluftzuführungsöffnungen abgesperrt werden, die nicht vom Papierstapel bedeckt sind. Andererseits muß mit Sicherheit gewährleistet werden, daß jene Druckluftöffnungen, auf denen der Papierstapel ruht, zwecks Erzeugung des Luftkissens geöffnet sind.
  • Bei einem bekannten, in die Druckluftzuführungen eines Tisches einsetzbaren Kugelventil wird die als Ventilkörper dienende Kugel durch Federkraft gegen einen Ventilsitz gedrückt, der unmittelbar unter der oberen Oberfläche des Tisches in der Druckluftzuführungsöffnung vorgesehen ist. In Schließstellung steht dann die Kugel um einen gewissen Betrag über die Tischoberfläche hervor und wird durch den über den Tisch verschobenen Stapel zwecks Freigabe der Ventilöffnung zurückgedrückt, damit sich das Luftkissen zwischen Tisch und Papierstapelunterfläche ausbilden kann.
  • Diese Ventilanordnung hat sich als nachteilig erwiesen, weil einerseits der Papierstapel mechanisch auf die Kugel einwirken muß, was zu einer Beschädigung der Kante des Papierstapels führen kann. Außerdem konnte durch diese Kugelventilanordnung die Druckluftsteuerung allein nicht in befriedigender Weise gelöst werden, weil die Druckluftzuführung jeweils von der Stärke des Luftkissens abhängig war, was zu einer ständigen Öffnungs- und Schließbewegung des Ventils führen konnte, während sich der Papierstapel über das betreffende Ventil hinwegbewegte. Aus diesem Grunde waren zusätzliche Regelorgane unerläßlich, wenn man einen einwandfreien Transport des Papierstapels auf einem Luftkissen bewirken wollte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein selbsttätig arbeitendes Kugelventil zu schaffen, das ohne mechanische Beeinflussung durch den Papierstapel betriebssicher arbeitet und eine einfache Bauart aufweist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Luftaustrittskanal mit der von der Kugel abschließbaren Luftkammer durch an sich bekannte Kanäle kleinen Querschnitts verbunden ist, so daß bei Verschließen der Luftkanalöffnung durch einen über den Tisch verschobenen Stapel die Kugel die Luftkammeröffnung von selbst freigibt. Hierbei ist der Ventilsitz so ausgebildet, daß die Kugel nicht über die Tischoberfläche hinausragt und die Verschiebung des Stapels nicht hemmt oder stört. Die z. B. bei einem Druckminderventil anderer Bauart bekannten Kanäle kleinen Querschnitts bewirken einen Druckausgleich, sobald die Druckluftzuführungsöffnung von dem Papierstapel abgedeckt ist, so daß die Ventilkugel von ihrem Ventilsitz abgehoben wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Kugel frei in der Luftkammer beweglich, aus der am Ventilsitz der Luftaustrittskanal mit vertikaler Achse abzweigt. Hierbei wird, solange kein Papierstapel über dem Luftaustrittskanal liegt, die Kugel durch die Druckluft an ihren Sitz angedrückt und fällt durch Schwerkraft ab, sobald der Luftaustrittskanal durch den Papierstapel verschlossen wird. Hierdurch ergibt sich eine besonders einfache Bauform, weil weder Federn noch sonstige Druck- oder Führungsmittel erforderlich sind.
  • Die Luftkammer wird zweckmäßigerweise von einem zylindrischen Ventilgehäuse, einer mit einer Druckluftzuführungsöffnung versehenen Zwischenwand und einem mit dem zylindrischen Gehäuse verschraubbaren Stutzen gebildet, der den Ventilsitz und die Luftaustrittsöffnung aufweist. Diese Ventilbaueinheit kann auf einfachste Weise, gegebenenfalls auch nachträglich, in zylindrischen Bohrungen des Papiermaschinentisches eingesetzt werden. Die Luftaustrittsöffnung kann polygonalen, z. B. sechseckigen Querschnitt haben und gleichzeitig als Schlüsseleinsatzöffnung dienen, um den mit der Oberfläche des Tisches abschließenden Stutzen erforderlichenfalls herausschrauben zu können. Um das Herausschrauben zu ermöglichen, ohne das gesamte Ventilgehäuse vom Tisch zu lösen, übersteigt der obere Teil des zylindrischen Gehäuses im Durchmesser den Außendurchmesser des Einsatzstückes, so daß dieser als Stutzen ausgebildete Einsatzkörper frei innerhalb der Bohrung des Tisches drehbar ist.
  • Das erfindungsgemäß ausgebildete Kugelventil wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen erläutert: Fig. 1 zeigt eine Papierschneidemaschine in einer Seitenansicht; Fig. 2 zeigt die Papierschneidemaschine nach Fig. 1 im Grundriß und läßt diejenigen Teile des Luftverteilungssystems erkennen, welche für das Verständnis der Erfindung von Bedeutung sind; Fig. 3 ist ein in größerem Maßstab gezeichneter Teilschnitt durch ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Kugelventil längs der Linie 3-3 in Fig. 2; Fig. 4 zeigt in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung ein Kugelventil, wobei ein Bauteil teilweise aufgeschnitten gezeichnet ist; Fig. 5 ist ein Querschnitt längs der Linie 5-5 und zeigt die Teile bei Betrachtung derselben in Richtung der Pfeile; Fig. 6 veranschaulicht die elektrische Schaltung einiger Teile der erfindungsgemäßen Anordnung.
  • In den Zeichnungen sind diejenigen Teile der Papierschneidemaschine dargestellt, welche für die Beschreibung und das Verständnis der Erfindung benötigt werden. Die als Ausführungsbeispiel gezeigte Papierschneidemaschine umfaßt ein Hauptgestell F, das einen waagerecht angeordneten Schneidetisch T trägt, ferner ein senkrecht bewegbares Schneidmesser K, einen hinter dem Schneidmesser angeordneten Niederhalter C für den Papierstapel, der vor der Durchführung des Schneidvorgangs gegen den Papierstapel gedrückt wird, sowie einen hinteren Anschlag G, der auf dem Schneidetisch T in die gewünschte Stellung gebracht werden kann, um den Papierstapel in die Schneidstellung zu bringen. Damit der hintere Anschlag G angetrieben und auf das Schneidmesser K zu und von ihm weg bewegt werden kann, ist eine Gewindespindel 10 vorgesehen, die mit einer Gewindebohrung eines Fortsatzes des hinteren Anschlags zusammenarbeitet; diese Gewindespindel ist mit einem Handrad 12 gekuppelt, das nahe dem vorderen Ende der Maschine angeordnet ist, und das hintere Ende der Gewindespindel ist mit einem nahe dem hinteren Ende der Maschine angeordneten Antriebsmotor 14 verbunden.
  • Der Schneidetisch T ist mit einer Vielzahl von Reihen von in gegenseitigen Abständen angeordneten Öffnungen oder Luftauslässen 20 versehen, die gleichmäßig über die den Papierstapel aufnehmende Fläche 22 des Tisches l' verteilt sind. Die Anzahl der öffnungen 20 wird entsprechend der gewünschten Auftriebswirkung gewählt; hierauf wird weiter unten näher eingegangen. Sämtliche Öffnungen 20 sind über innenliegende Rohre oder Kanäle 24 innerhalb des Tisches T an ein gemeinsames Rohr bzw. einen Einlaß 26 angeschlossen, der mit einer geeigneten Druckluftquelle verbunden werden kann.
  • Eine Luftpumpe 28 von bekannter Konstruktion ist durch ein geeignetes Zahnradgetriebe 30 mit einem Antriebsmotor 32 verbunden. Der Hochdruckauslaß 34 der Luftpumpe 28 ist an einen Hochdruckbehälter 36 angeschlossen, der über ein Druckminderventil 40 mit einem Niederdruckbehälter 38 verbunden ist. Letzterer ist mit dem Lufteinlaß 26 durch ein elektrisch zu betätigendes Dreiwegeventi142 verbunden, das normalerweise geschlossen ist; gemäß Fig.l wird das Ventil 42 durch einen Elektromagneten 46 gesteuert, dessen Betätigungsstange 44 mit dem Ventil 42 verbunden ist.
  • Ferner sind Leitungen 48, 48' vorgesehen, um dem Elektromagneten 46 Strom zuzuführen; diese Anordnung bildet einen Teil einer Steuerschaltung, die es ermöglicht, das Zuführen von Druckluft zu den Öffnungen 20 in Abhängigkeit von der Betätigung des hinteren Anschlags G, des Niederhalters C und des Schneidmessers K zu steuern. Wenn der Niederhalter C vor der Betätigung des Schneidmessers K gegen den Papierstapel gedrückt wird, ist es nicht erwünscht, dem Einlaß 26 Druckluft über das normalerweise geschlossene Einlaßventil42 zuzuführen, denn in diesem Falle könnte sich der Papierstapel beim Herunterdrücken des Niederhalters C seitlich verschieben. Aus diesem Grunde ist in Verbindung mit einem Schalter 50, der durch die Bedienungsperson mit der Hand betätigt werden kann und mittels dessen normalerweise der Einschaltstromkreis für die Elektromagnetwicklung 46 geschlossen werden könnte, ein Stromunterbrechungsschalter 52 vorgesehen, der feste Kontakte 54, 54 und einen beweglichen überbrückungskontakt 56 umfaßt, welch letzterer an einem Ende eines bei 60 drehbar gelagerten Hebels 58 angebracht ist. Mit dem Hebel 58 ist eine Feder 62 verbunden, die den Hebel normalerweise in die in Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeutete Stellung vorspannt, bei welcher der Schalter 52 geöffnet ist.
  • Das von der Verbindungsstelle mit der Vorspannfeder 62 abgewandte Ende des Hebels 58 erstreckt sich oberhalb eines Stiftes 64. Wenn das Niederhalteraggregat aus seiner in Fig. 1 in Vollinien wiedergegebenen Ruhestellung nach unten in seine gestrichelt eingezeichnete Betriebsstellung bewegt wird, wird somit der Hebel 58 durch die Vorspannfeder 62 im Uhrzeigersinne geschwenkt, um den Schalter 52 zu öffnen. Da die Abwärtsbewegung des Niederhalters C kurz vor der Durchführung eines Schneidvorgangs erfolgt, kann somit den Öffnungen 20 weder während der Betätigung des Niederhalters noch während des Schneidvorgangs Druckluft zugeführt werden. Wenn jedoch der Niederhalter nach oben in seine Ruhestellung zurückgezogen wird, wird der Schalter 52 wieder geschlossen, so daß eine Steuerung der Druckluftzufuhr mit Hilfe des Handschalters 50 möglich ist.
  • Ferner ist es erforderlich, die Zufuhr von Druckluft zu den Öffnungen 20 zu verhindern, wenn sich der hintere Anschlag G in Bewegung befindet, um den Papierstapel gegenüber dem Schneidmesser K zu bewegen. Wenn der Unterseite des Papierstapels hierbei Druckluft zugeführt wird, könnte sich der Papier- Stapel über diejenige Stellung hinaus bewegen, in welche er durch den hinteren Anschlag G gebracht werden soll. Um dies zu vermeiden, ist in den Steuerstromkreis für den Elektromagneten ein weiterer Schalter 66 eingeschaltet, der in betriebsmäßiger Beziehung zum Antriebsmotor 14 für den hinteren Anschlag steht, d. h. der gemäß Fig. 6 mit dem Motor 14 parallel geschaltet ist, um eine Betätigung des Elektromagneten 46 während des Verstellens des hinteren Anschlags G zu verhindern. Das Dreiwegeventil 42 ist so ausgebildet, daß es den Lufteinlaß 26 immer dann mit der Atmosphäre verbindet, wenn die Druckluftzufuhr aus dem Niederdruckbehälter 38 unterbrochen wird; hierdurch wird jeder einen Auftrieb erzeugende Druck beseitigt, der an den Öffnungen 20 des Tisches T zur Verfügung stehen könnte, falls dem Tisch vorher Druckluft zugeführt worden ist.
  • Die Kenntnis weiterer Einzelheiten, wie der Mechanismus zum Betätigen des hinteren Anschlags G, des Niederhalters C und des Schneidmessers K sowie der Mechanismus zum Zuführen der Druckluft zu den Öffnungen, ist für das Verständnis der Arbeitsweise des Ventils nicht erforderlich.
  • Gemäß Fig. 3 bis 5 ist jedes der erfindungsgemäßen, insgesamt mit 70 bezeichneten Ventile in eine kreisrunde Öffnung T eingebaut, die jeder beliebigen der Vielzahl von Öffnungen 20 entsprechen kann.
  • Jedes Ventil 70 umfaßt unter anderem ein Hülsenteil 71, das mit Preßsitz in die runde Öffnung des Schneidtisches T eingebaut ist. Innerhalb des Hülsenteils 71 ist ein Zwischenboden 77 ausgebildet, der den Boden der Ventilkugelkammer 79 bildet. In die untere Kammer des Hülsenteils 71 ist ein Druckluftleitungsstutzen 80 eingebaut. Eine Öffnung 81 in dem Zwischenboden 77 läßt die Druckluft aus dem Leitungsstutzen 80 zu der Ventilkugelkammer 79 gelangen. Das obere Ende des Hülsenteils 71 ist mit Innengewinde versehen und nimmt ein mit Außengewinde versehenes Hülsenteil 72 auf, das das obere Ende der Ventilkugelkammer 79 bildet. Der Hülsenteil 71 weist ferner eine Lippe 73 und eine Ringnut 75 auf. Beim Zusammenbauen des Ventils 70 legt man einen Dichtungsring 74 in die Ringnut 75 ein, woraufhin das Hülsenteil 72 in das Hülsenteil 71 eingeschraubt wird, bis das untere Ende des Hülsenteils 72 zur Anlage an der Lippe 73 kommt. Auf diese Weise wird eine luftdichte Abdichtung zwischen den beiden Hülsenteilen bewirkt. Das Hülsenteil 72 ist an seinem oberen Ende mit einer sechseckigen Öffnung 76 versehen.
  • Sobald während des Betriebs Druckluft zugeführt wird, wird diese Öffnung durch die Ventilkugel 78 verschlossen, die durch die Druckluft in ihrer in Fig. 3 gezeigten Lage gehalten wird.
  • Eine kleine Nut 81 a an der Unterseite der oberen Wand des Hülsenteils 72 steht mit der Ventilkugelkammer 79 und der Öffnung 76 in Verbindung, um eine automatische Bestimmung der Lage der Ventilkugel 78 entsprechend der Stellung des Papierstapels zu bewirken, worauf weiter unten näher eingegangen wird.
  • Wenn kein die Öffnung 20 verdeckender Papierstapel vorhanden ist, bewirkt der Luftdruck in der Ventilkugelkammer 79, daß die Ventilkugel 78 nach oben bewegt wird, um die Öffnung 76 zu verschließen. Die über die Nut 81a entweichende geringe Luftmenge gelangt in den Raum oberhalb der Ventilkugel. Der Querschnitt der Nut 81 a ist so klein, daß dann, wenn die Fläche oberhalb des Ventils frei ist, der Luftdruck in der Kammer 79 die Ventilkugel 78 in ihrer oberen Schließstellung hält.
  • Wenn ein Papierstapel die Öffnung 20 überdeckt, bildet der Raum zwischen der sechseckigen Öffnung 76 und der Oberseite der Ventilkugel gemäß Fig. 3 eine Kammer, die an ihrer Oberseite durch den Papierstapel verschlossen wird. Die über die Nut 81 a entweichende Luft füllt jetzt diese kleine Kammer schnell, bis der Druck oberhalb der Ventilkugel gleich dem unterhalb der Ventilkugel herrschenden Drucks ist. Sobald dies der Fall ist, bewegt sich die Ventilkugel unter der Wirkung der Schwerkraft nach unten, so daß die Druckluft ungehindert über die sechseckige Öffnung 76 entweichen kann, um den Papierstapel zu unterstützen und so das Bewegen des Papierstapels auf dem Tisch zu erleichtern.
  • Die kleine Nut 81a bewirkt somit eine automatische Steuerung der Ventilkugel 78. Wenn der Papierstapel die über die Nut 81a entweichende Luft zurückhält, bewirkt der dabei erfolgende Druckausgleich, daß das Ventil geöffnet wird, um den vollen Druckluftstrom austreten zu lassen. Wenn der Papierstapel so verschoben wird, daß die Öffnung 20 oberhalb eines bestimmten Ventils freigegeben wird, findet oberhalb der Ventilkugel 78 ein Druckabfall statt, so daß der auf den unteren Teil der Ventilkugel wirkende Luftdruck das Ventil schließen kann. Das geringe Volumen der Kammer oberhalb der Ventilkugel gewährleistet, daß das Ventil sehr schnell geöffnet wird. Auch das Schließen des Ventils erfolgt nahezu augenblicklich, wenn die Luft aus der Kammer oberhalb der Ventilkugel beim Verschieben des Papierstapels entweichen kann.
  • Die über das Patentbegehren hinausgehenden Teile der Beschreibung dienen nur der Erläuterung und sind nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kugelventil zum Verschließen der zum Erleichtern des Verschiebens eines Papierstapels im Tisch von Papierschneidemaschinen angeordneten Druckluftzuführungsöffnungen, dadurch gekenn- zeichnet, daß der Luftaustrittskanal (76) mit der von der Kugel (78) abschließbaren Luftkammer (79) durch an sich bekannte Kanäle (81 a) kleinen Querschnitts verbunden ist, so daß bei Verschließen der Luftkanalöffnung durch einen über den Tisch verschobenen Stapel die Kugel die Luftkammeröffnung von selbst freigibt.
  2. 2. Kugelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (78) frei in der Luftkammer (79) beweglich ist, aus der am Ventilsitz der Luftaustrittskanal (76) mit vertikaler Achse abzweigt.
  3. 3. Kugelventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer (79) von einem zylindrischen Ventilgehäuse (71), einer mit einer Druckluftzuführungsöffnung (81) versehenen Zwischenwand (77) und einem mit dem zylindrischen Gehäuse verschraubbaren Stutzen (72) gebildet wird, der den Ventilsitz und die Luftaustrittsöffnung (76) aufweist.
  4. 4. Kugelventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsöffnung (76) polygonalen, z. B. sechseckigen Querschnitt hat.
  5. 5. Kugelventil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der unter der Zwischenwand (77) liegende Teil des zylindrischen Gehäuses (71) auf zylindrische Aufsatzstützen (SO) der Druckluftzuführungsleitung aufsetzbar ist.
  6. 6. Kugelventil nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des zylindrischen Gehäuses (71) im Durchmesser den Außendurchmesser des Einsatzstückes (72) übersteigt, so daß nach Einsetzen des Gehäuses in zylindrische Bohrungen des Tisches der Einsatzkörper (72) herausschraubbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1034 941; USA.-Patentschriften Nr. 2 651549, 2 214 290.
DEM50552A 1960-10-12 1961-10-11 Kugelventil im Tisch von Papier-schneidemaschinen Pending DE1134355B (de)

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