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DE1134111B - Anordnung fuer Gabelumschalter in Fernsprechapparaten - Google Patents

Anordnung fuer Gabelumschalter in Fernsprechapparaten

Info

Publication number
DE1134111B
DE1134111B DEB62810A DEB0062810A DE1134111B DE 1134111 B DE1134111 B DE 1134111B DE B62810 A DEB62810 A DE B62810A DE B0062810 A DEB0062810 A DE B0062810A DE 1134111 B DE1134111 B DE 1134111B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
housing
set according
hood
protective jacket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB62810A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Lueben
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richard Bosse & Co
Original Assignee
Richard Bosse & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Bosse & Co filed Critical Richard Bosse & Co
Priority to DEB62810A priority Critical patent/DE1134111B/de
Publication of DE1134111B publication Critical patent/DE1134111B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/04Supports for telephone transmitters or receivers
    • H04M1/06Hooks; Cradles
    • H04M1/08Hooks; Cradles associated with switches operated by the weight of the receiver or hand-set

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Anordnung für Gabelumschalter in Fernsprechapparaten Die Erfindung betrifft eine Anordnung für Gabelumschalter in Fernsprechapparaten. Man hat schon vorgeschlagen, die Gabelumschalter-Kontaktfedersätze durch ein geschlossenes Gehäuse abzudecken und dadurch vor Staub zu schützen. Schwierigkeiten bereitet dabei, die Bewegung der Schaltwippe auf die Kontaktfedern zu übertragen. Das erfordert nämlich eine Aussparung im Gehäuse. Zwar kann man diese Aussparung in Kauf nehmen, weil das Gehäuse den Kontaktfedersatz immer noch genügend gegen Staub schützt. Die Lagerung der Schaltwippe ist aber verhältnismäßig schwierig, auch muß das Gehäuse abgebaut werden, um zu den Kontakten zu gelangen.
  • Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Anordnung zu schaffen, die die Kontaktfedersätze ausreichend gegen Staub schützt, darüber hinaus aber die Kontaktsätze leicht zugänglich macht und eine betriebssichere Lagerung der Schaltwippe ermöglicht.
  • Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß der Kontaktfedersatz von einem Schutzmantel umgeben ist, der von einer durch die Gabelauflage kippbaren und die Kontakte steuernden Haube abgedeckt ist. Gemäß der Erfindung ist also das Gehäuse unterteilt, wobei die den Gehäusemantel abdeckende Haube als Schaltwippe verwendet wird. Die Lagerung der Haube soll ohne weiteres von außen zugänglich sein. Nimmt man die Haube ab, dann ist der Kontaktfedersatz frei zugänglich.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die kippbare Wippe auf zwei Winkeln gelagert, die mit nach innen ragenden, den Schutzmantel mit dem Kontaktsatz formschlüssig verbindenden Lappen versehen sind.
  • Bei Prüfarbeiten am Fernsprechapparat kann es erwünscht sein, bei abgenommenem Apparategehäuse den Zustand festzulegen, als sei der Handapparat auf die Apparategabel aufgelegt. Diese Bedingung wird gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß die kippbare Haube einen Vorsprung trägt, der mit einer bei abgehobenem Gehäuse wirksamen Blattfeder od. dgl. zusammenwirkt, die mittels eines Vorsprungs des Gehäuses bei aufgesetztem Gehäuse in Ruhestellung gehalten ist. Beim Aufsetzen des Gehäuses wird automatisch die sperrende Blattfeder in Ruhestellung gebracht.
  • Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen Gabelumschalter eines Fernsprechapparates in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig.2 eine Vorderansicht des Gabelumschalters nach Fig. 1, teilweise im Schnitt, Fig. 3 den Gabelumschalter nach Fig. 1 in Seitenansicht in Sperrstellung bei abgenommenem Gehäuse und Fig. 4 eine Darstellung nach Art der Fig. 3, jedoch in der durch Aufsetzen des Gehäuses bestimmten Ruhestellung.
  • Auf einer auf der Unterseite die gedruckte Schaltung tragenden Grundplatte 1 aus Isolierstoff ist eine Leiste 2 aus Isolierstoff aufrecht abgestellt, die auf beiden Flachseiten mit vorspringenden angeformten Stiften 3 versehen ist. Je zwei einander gegenüberliegende und miteinander fluchtende Stifte tragen ein Paar Kontaktfedern 4 und 5. Die Anzahl der Kontaktfederpaare, für die die Leiste 2 eingerichtet ist, richtet sich nach dem jeweiligen Verwendungszweck. Bei dem dargestellten Gabelumschalter sind drei Kontaktpaare vorgesehen. Die Federn 4 und 5 sind mittels Löchern auf die Stifte 3 aufgeschoben. Jede Feder besitzt eine Lötfahne 6, die die Grundplatte 1 durchsetzt und mit ihrem vorstehenden Teil mit der gedruckten Schaltung verlötet sein kann.
  • Äuf die Stifte 3 der Leiste 2 sind ferner Druckstücke 7 und 8 aufgesteckt, und zwar je ein Druckstück auf jeder Seite der Leiste 2. Jedes Druckstück besitzt im Bereich jedes Stiftes 3 eine kastenförmige Aussparung 9. Die in der Aussparung vorstehenden Enden der Stifte 3 sind nach dem Zusammensetzen des Kontaktfedersatzes verformt, so daß Leiste 2, Kontaktfedern und Druckstücke ein starres zusammengepreßtes Ganzes bilden.
  • Auf dem aus den drei Federpaaren bestehenden Kontaktfedersatz ist ein Schutzmantel 10 rechteckigen Querschnitts aufgeschoben, der an den Schmalseiten rechtwinklig abstehende Lappen 11 besitzt, die winklige Auflagen bilden, mit denen der Schutzmantel auf den Druckstücken 7 und 8 aufsitzt. Mit den Lappen 11 und gegebenenfalls auch an den Längsseiten vorgesehenen übergreifenden Lappen ist eine formschlüssige Verbindung zwischen den Druckstücken und mit dem Federsatz und dem Schutzmantel geschaffen.
  • An beiden Schmalseiten des Federsatzes sind auf der Grundplatte 1 aufrecht stehende Metallwinkel 12 mittels Schrauben 13 befestigt. Jeder Winkel 12 besitzt einen nach innen abgebogenen Lappen 14, der auf den Lappen 11 des Schutzmantels 10 aufliegt und damit den Schutzmantel auf dem Kontaktsatz fixiert.
  • Jeder Winkel bildet auf seinem der Grundplatte 1 entgegengesetzten Ende eine Kerbe 15 als Kipplager für eine Haube 16, die den Schutzmantel 10 kappenförmig abdeckt. Die Haube 16 ist mittels einer Verbindungsleiste 17 mit einem Metallblech 18 verbunden, das zu einer Auflage 19 geformt ist, auf die die im Fernsprechgehäuse 20 gelagerte Gabel für den Fernsprechhörer einwirkt. Zu beiden Schmalseiten der Haube 16 ist das Blech abgebogen und bildet je einen Lappen 21, dessen Rand zu einer Leiste 22 geformt ist, die die in jeder ihr zugeordneten Kerbe 15 eingreifende Schneiden bildet. Jede Leiste 22 besitzt noch einen Vorsprung, auf der ein Knopf 23 aufgesetzt ist. Jeder Knopf ist von einer Feder 24 umwickelt, die sich einerseits am Winkel 12 und andererseits an der Auflage 19 abstützt. Die Federn 24 sind bestrebt, die Haube 16 in die in Fig. 4 veranschaulichte Stellung zu bewegen, die der Stellung bei abgenommenem Fernsprechhörer entspricht. Ober- und Unterteil werden durch die Federn 24 form- und kraftschlüssig verbunden.
  • Die Verbindungsleiste 17 der Haube 16 ist so ausgebildet, daß ihr leistenartiger Vorsprung 25 auf die zu steuernden Kontaktfedern 5 einwirken kann, und zwar derart, daß bei aufgelegtem Fernsprechhörer, wie in Fig. 1 dargestellt, die Kontaktfedern 4 und 5 voneinander getrennt sind.
  • Die Lappen 21 besitzen eine solche Länge, daß ihre Enden 26 (Fig. 3 und 4) Anschläge für Abbiegungen 27 der Winkel 12 bilden. Dadurch ist die Schwenkbewegeng der Haube 16 begrenzt.
  • Die beiden Winkel 12 sind durch eine Leiste 28 starr miteinander verbunden. An der Leiste ist eine Blattfeder 29 befestigt, die eine Abbiegung 30, und eine Abwinklung 31 besitzt. Die Abbiegung 30 wirkt auf einen Vorsprung 32 des Metallbleches 18, und zwar derart, daß bei abgenommenem Gehäuse 20 und niedergedrückter Auflage 19 die kippbare Haube 16 in der in Fig. 3 veranschaulichten Lage einrastet. Die Form der Blattfeder 29 ist derart, daß die Abwinklung 31 bei aufgesetztem Gehäuse 20 im Bereich eines Vorsprungs 33 des Gehäuses liegt und dadurch in eine Stellung kommt, in der die Abbiegung 30 nicht mehr auf den Vorsprung 32 einwirkt, wie in Fig. 4 dargestellt. Leiste 2, Druckstücke 7 und 8, Schutzmantel 10, Haube 16 und Verbindungsleiste 17 bestehen zweckmäßigerweise aus durchsichtigem Kunststoff.
  • Der Zusammenbau des Gabelumschalters ergibt sich aus der vorstehenden Beschreibung. Der Gabelumschalter zeichnet sich durch Einfachheit des Aufbaus und Höhe der Betriebssicherheit aus. Er eignet sich auch insbesondere für Prüfzwecke, weil er sich bei abgehobenem Gehäuse in einer dem aufgelegten Fernsprechhörer entsprechenden Stellung sperren läßt. Gleichzeitig ist aber zwangläufig sichergestellt, daß beim Aufsetzen des Fernsprechgehäuses die Sperrung aufgehoben wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung für Gabelumschalter in Fernsprechapparaten, deren Gabelumschalter-Kontaktfedersatz durch ein Gehäuse staubgeschützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktfedersatz (4; 5) von einem Schutzmantel (10) umgeben ist, der von einer durch die Gabelauflage (19) kippbaren und die Kontakte steuernden Haube (16) abgedeckt ist.
  2. 2. Kontaktsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kippbare Haube (16) auf zwei Winkeln (12) gelagert ist, die mit nach innen ragenden, den Schutzmantel (10) mit dem Kontaktsatz formschlüssig verbindenden Lappen (14) versehen sind.
  3. 3. Kontaktsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Kontaktfedern (4, 5) tragende Leiste (2) mit Stiften (3) versehen ist, auf die die Kontaktfedern (4, 5) und Druckstücke (7, 8) aufgeschoben und durch Verformung der Enden der Stifte (3) zusammengepreßt sind.
  4. 4. Kontaktsatz nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kippbare Haube (16) einen Vorsprung (32) trägt, der mit einer bei abgehobenem Gehäuse wirksamen Blattfeder (29) od. dgl. zusammenwirkt, die mittels eines Vorsprungs (32) des Gehäuses bei aufgesetztem Gehäuse in Ruhestellung gehalten ist.
  5. 5. Kontaktsatz nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Haube (16) tragendes Metallblech (18) mit zwei Schneiden bildenden Leisten (22) versehen ist und die Winkel (12) mit Kipplagern für die Schneiden ausgerüstet sind. 6: Kontaktsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötösen (6) des Kontaktfedersatzes (4, 5) die Grundplatte (1) durchsetzen und mit einer gedruckten Schaltung verlötet, während die Tragwinkel (12) mit der Grundplatte (1) verschraubt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1070 685; schweizerische Patentschrift Nr. 280 332.
DEB62810A 1961-06-07 1961-06-07 Anordnung fuer Gabelumschalter in Fernsprechapparaten Pending DE1134111B (de)

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