DE1134147B - UEberstromschalter mit Schutzrohrankerkontakten - Google Patents
UEberstromschalter mit SchutzrohrankerkontaktenInfo
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- DE1134147B DE1134147B DEST17906A DEST017906A DE1134147B DE 1134147 B DE1134147 B DE 1134147B DE ST17906 A DEST17906 A DE ST17906A DE ST017906 A DEST017906 A DE ST017906A DE 1134147 B DE1134147 B DE 1134147B
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- tube armature
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
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Description
- Überstromschalter mit Schutzrohrankerkontakten Die Erfindung betrifft einen überstromschalter mit Schutzrohrankerkontakten, bei dem ein verschiebbar angeordneter Dauermagnet die Schutzrohrankerkontakte betätigt.
- Es ist bekannt, Schutzrohrankerkontakte mit Dauermagneten oder Elektromagneten zu betätigen. Diese Betätigung, z. B. durch Dauermagnete, erfolgt entweder durch Verschieben derselben, z. B. bei Tasten in senkrechter oder waagerechter Richtung, oder radial im Kreis, z. B. bei Drehwählern mit Schutzrohrankerkontakten, oder durch Schwenken in einen bestimmten Sektor, z. B. bei Thermorelais mit Schutzrohrankerkontakten, oder durch Drehen des Dauermagnets, bei dem der Dauermagnet einmal in Längsrichtung und einmal in Querrichtung zu dem Schutzrohrankerkontakt steht, z. B. zur Impulserzeugung bei Nummernschaltern mit einem Schutzrohrankerkontakt. Diese Betätigung wird bei allen bekannten Ausführungen dieser Art durch mecha=-nische Zwischenglieder erreicht, mit denen' die jeweiligen Dauermagnetanordnungen verbunden sind. Dies hat aber den Nachteil, daß durch die mechanischen Zwischenglieder ein sehr großer Platzbedarf benötigt wird und außerdem zusätzliche Fertigungs-und Montagekosten entstehen, die ein Gerät vorgenannter Ausführung verteuern.
- Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der die Schutzrohrankerkontakte in bekannter Weise betätigende Dauermagnet von einem in einer bestimmten Entfernung von diesem befindlichen Elektromagnetsystem angezogen wird und durch diese Bewegung aus seiner Ruhelage den Schaltzustand der Schutzrohrankerkontakte ändert.
- Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung weist das Elektromagnetsystem einen Weicheisenkern auf, in dessen axialer Verlängerung der Dauermagnet in einem Führungsrohr aus unmagnetischem Material gelagert ist. Am Dauermagnet ist ein Kennmelder befestigt. Der Dauermagnet ist in seiner Ruhelage mit einer Haltefeder verbunden, die ein ungewolltes Anziehen des Dauermagnets verhindert.
- Die Erfindung weist gegenüber bekannten Anordnungen den Vorteil auf, daß sämtliche mechanischen Teile, die zum Bewegen eines Dauermagnets und damit zum Schalten von Schutzrohrankerkontakten bisher erforderlich waren, entfallen können.
- Die Erfindung wird an Hand von einer Zeichnung ; beschrieben. In den Figuren zeigt Fig. 1 einen Schutzrohrankerkontakt in seitlicher Darstellung, in Verbindung mit einer geschnitten gezeichneten Magnetanordnung nach der Erfindung, Fig.2 eine Prinzipdarstellung, bei der mehrere Schutzrohrankerkontakte um eine Magnetanordnung nach Fig. 1 angeordnet sind, von einer Stirnseite her gesehen.
- In Fig. 1 ist ein Schutzrohrankerkontakt AK in einer prinzipiellen seitlichen Darstellung gezeigt, bei dem längs am Schutzrohr eine Magnetanordnung angebracht ist. In einem Führungsrohr F, an dessen einem Ende seitlich des Schutzrohres eine Spule S aufgebracht ist, wird ein Dauermagnet D geführt und durch hier nicht dargestellte Mittel, wie z. B. Federn bzw. gefederte Halterung und Verklinkung, in der Höhe des Kontaktluftspaltes gehalten. Innerhalb des Führungsrohres F ist an der Stelle, an der die Spule S aufgebracht ist, ein Kern K aus weichmagnetischem Material befestigt. Die Versorgungsleitung, z. B. für ein Gerät G, wird von der Stromquelle B über den Schutzrohrankerkontakt AK und die Spule S an dem einen Ende des Führungsrohres F zum Gerät G geführt. In der gezeichneten Ruhelage des Dauermagnets D ist der Schutzrohrankerkontakt AK durch eine entsprechende Stellung des Dauermagnets D geschlossen. Übersteigt nun die Stromaufnahme des Gerätes G einen vorgegebenen Wert, dann wird durch das Magnetfeld der Spule S, richtungsverstärkt durch den Weicheisenkern K, die Ruhelage des Dauermganets D überwunden und der Dauermagnet D von der Spule S bzw. dem Weicheisenkern K in Pfeilrichtung angezogen. Dadurch bewegt sich der Dauermagnet aus dem Bereich heraus, in dem der Schutzrohrankerkontakt durch das Magnetfeld des Dauermagnets D geschlossen bleibt: Durch diese Bewegung des Dauermagnets öffnet der Schutzrohrankerkontakt AK und unterbricht damit die Versorgungsleitung zum Gerät G. Zur optischen Anzeige kann am Dauermagnet D ein Kennmelder M angebracht sein, so daß die Stellung des Dauermagnets D und dadurch der Schaltzustand des Schutzrohrankerkontaktes AK erkennbar ist. Die federnden Halterungen bzw. Verklinkungen, die den Dauermagnet D in seiner Ruhelage halten, können verschiedenartig ausgeführt sein und sind in diesem Ausführungsbeispiel der Deutlichkeit halber weggelassen.
- Fig. 2 zeigt eine Anordnung, wie in Fig. 1 beschrieben, bei der ein Dauermagnet D mehrere, z. B. vier Schutzrohrankerkontakte AK beeinftußt, die getrennt voneinander je in einer Versorgungsleitung liegen. Jeder Pfad einer Versorgungsleitung weist eine eigene Spule S auf, die neben- oder übereinander auf dem Weicheisenkern K angeordnet ist, so daß je nach Schaltaufgabe die Summe oder die Differenz der Ströme in den Einzelpfaden den Kern K so weit magnetisieren, daß der Dauermagnet D, wie bereits beschrieben, angezogen wird und alle Strompfade zum Gerät G- bzw. zu mehreren Geräten G unterbricht. Diese Forderung wird vor allem in Geräten der elektronischen Vermittlungstechnik erhoben. Damit keine Bauelemente zerstört bzw. beschädigt und keine nach außen wirkenden Fehlfunktionen ausgelöst werden, soll beim. Ausfall einer der Versorgungsspannungen möglichst schnell ein Mitabschalten aller anderen Versorgungsleitungen erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. überstromsehalter mit Schutzrohrankerkontakten, deren Schaltzustand durch Längsverschiebung eines Dauermagnets geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schutzrohrankerkontakte (AK) in bekannter Weise betätigende Dauermagnet (D) von einem in einer bestimmten Entfernung von diesem befindlichen Elektromagaetsystem (S, K) angezogen wird und durch diese Bewegung aus seiner Ruhelage den Schaltzustand der Schutzrohrankerkontakte (AK) ändert. 2. überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektromagnetsystem einen Weicheisenkern (K) aufweist, in dessen axialer Verlängerung der Dauermagnet (D) in einem Führungsrohr aus unmagnetischem Material gelagert ist: 3. überstromschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Dauermagnet (D) ein Kennmelder (M) befestigt ist. 4.. überstromschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet in seiner Ruhglage mit einer Haltefeder oder mit anderen Rastereinrichtungen verbunden ist, die ein ungewolltes Anziehen des Dauermagnets (D) verhindert.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE618445D BE618445A (de) | 1961-06-03 | ||
| DEST17906A DE1134147B (de) | 1961-06-03 | 1961-06-03 | UEberstromschalter mit Schutzrohrankerkontakten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST17906A DE1134147B (de) | 1961-06-03 | 1961-06-03 | UEberstromschalter mit Schutzrohrankerkontakten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1134147B true DE1134147B (de) | 1962-08-02 |
Family
ID=7457646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST17906A Pending DE1134147B (de) | 1961-06-03 | 1961-06-03 | UEberstromschalter mit Schutzrohrankerkontakten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE618445A (de) |
| DE (1) | DE1134147B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174890B (de) * | 1961-12-14 | 1964-07-30 | Telefonbau | Sicherungsanordnung, insbesondere fuer Fernmeldeanlagen |
| US3204059A (en) * | 1962-11-15 | 1965-08-31 | Wheelock Signals Inc | Magnetically latched relay |
-
0
- BE BE618445D patent/BE618445A/xx unknown
-
1961
- 1961-06-03 DE DEST17906A patent/DE1134147B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174890B (de) * | 1961-12-14 | 1964-07-30 | Telefonbau | Sicherungsanordnung, insbesondere fuer Fernmeldeanlagen |
| US3204059A (en) * | 1962-11-15 | 1965-08-31 | Wheelock Signals Inc | Magnetically latched relay |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE618445A (de) |
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