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DE1169559B - Logik-Anordnungen mit von magnetischen Feldern gesteuerten Schutzrohrankerkontakten - Google Patents

Logik-Anordnungen mit von magnetischen Feldern gesteuerten Schutzrohrankerkontakten

Info

Publication number
DE1169559B
DE1169559B DEST17712A DEST017712A DE1169559B DE 1169559 B DE1169559 B DE 1169559B DE ST17712 A DEST17712 A DE ST17712A DE ST017712 A DEST017712 A DE ST017712A DE 1169559 B DE1169559 B DE 1169559B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective tube
permanent magnets
arrangement
contact
permanent magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17712A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wolfgang Grobe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE622817D priority Critical patent/BE622817A/xx
Priority to BE622517D priority patent/BE622517A/xx
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST17712A priority patent/DE1169559B/de
Publication of DE1169559B publication Critical patent/DE1169559B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/0073Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding actuated by relative movement between two magnets
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B51/00Operating or controlling locks or other fastening devices by other non-mechanical means
    • E05B51/02Operating or controlling locks or other fastening devices by other non-mechanical means by pneumatic or hydraulic means
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/0006Permanent magnet actuating reed switches
    • H01H36/0013Permanent magnet actuating reed switches characterised by the co-operation between reed switch and permanent magnet; Magnetic circuits
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/001Functional circuits, e.g. logic, sequencing, interlocking circuits

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Logik-Anordnungen mit von magnetischen Feldern gesteuerten Schutzrohrankerkontakten Die Erfindung betrifft Logik-Anordnungen mit Schutzrohrankerkontakten, bei denen das Schalten durch Bewegung von Dauermagneten erreicht wird.
  • Es ist bekannt, Schutzrohrankerkontakte durch ein elektromagnetisches oder permanentmagnetisches Feld zu schalten. Zu diesem Zweck sind ein oder mehrere Schutzrohrankerkontakte innerhalb eines Spulenkörpers angeordnet. Es ist weiterhin bekannt, innerhalb eines Spulenkörpers einen Dauermagnet fest anzuordnen, der so dimensioniert ist, daß er entweder den Schutzrohrankerkontakt zum Anziehen bringt (Ruhekontakt) oder diesen nur vörerregt (Haftkontakt), so daß er nur mit Hilfe der Erregerspule öffnet oder schließt.
  • Es sind weiterhin Schalteinrichtungen bekannt, mit denen Schutzrohrankerkontakte durch Verschieben oder Drehen eines Dauermagneten, oder von mehreren Dauermagneten gemeinsam, geschaltet werden.
  • Es ist auch bekannt, die Dauermagnete 'so zu polarisieren, daß diese Polarisierung in Längsrichtung der zu schaltenden Kontaktzungen liegt, oder bei Verwendung von zwei Dauermagneten, zwischen denen ein Schutzrohrankerkontakt angeordnet ist, diese Dauermagnete so zu polarisieren, daß ihre gegenüberliegenden Pole sich gegenseitig abstoßen und der Kontakt beim Verschieben dieser Magnetanordnung über den Arbeitsluftspalt öffnet.
  • Alle diese bekannten Anordnungen zum Schalten von Schutzrohrankerkontakten haben aber den Nachteil, daß mit einer Dauermagnetanordnung oder einer Erregerspule nur eine Funktion eines oder mehrerer Schutzrohrankerkontakte ausgeübt werden kann und dadurch also jedem Dauermagnetsystem oder jeder Erregerspule zumindest ein Schutzrohrankerkontakt zugeordnet werden muß, wodurch der räumliche Aufwand groß wird und diese bekannten Anordnungen durch die Vielzahl der zu verwendenden Schutzrohrankerkontakte verteuert werden.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß jeweils einem Schutzrohrankerkontakt mehrere Dauermagnete gleicher oder unterschiedlicher Intensität zugeordnet sind und jedem beweglichen Dauermagnet mindestens eine Betätigungseinrichtung, z. B. eine Taste, zugeordnet ist, so daß schon das Schalten eines einzigen Schutzrohrankerkontaktes das Ergebnis einer oder mehrerer bestimmter logischer Verknüpfungen von Betätigungen darstellt.
  • Die Erfindung weist die Vorteile auf, daß nur vergleichsweise wenige Schutzrohrankerkontakte Anwendung finden und daß jeweils einem oder mehreren Schutzrohrankerkontakten eine oder mehrere Tasten oder ähnliche Betätigungsglieder zugeordnet sind, so daß es möglich ist, daß schon die Betätigung eines Schutzrohankerkontaktes das Ergebnis bestimmter logischer Verknüpfungen von z. B. Tastenbetätigungen (Ereignissen) wird.
  • Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Darstellung der Durchführung einer ODER-Funktion an einem Schutzrohrankerkontakt mit zwei drehbeweglichen Dauermagneten gleicher Intensität, F i g. 2 eine Darstellung der Durchführung einer UND-Funktion an einem Schutzrohrkontakt mit zwei drehbeweglichen Dauermagneten gleicher, jedoch halber Intensität wie bei F i g..1, F i g. 3 eine Darstellung der Durchführung einer NEIN-Funktion mit einem beweglichen und einem festen Dauermagneten gleicher Intensität, F i g. 4 eine Darstellung einer logischen Funktion mit vier beweglichen Dauermagneten, die von vier verschiedenen Betätigungsgliedern, z. B. Tasten, aus gesteuert werden, F i g. 5 eine Darstellung einer logischen Funktion mit vier beweglichen Dauermagneten, die von vier verschiedenen Betätigungsgliedern aus gesteuert werden, F i g. 6 eine Darstellung einer logischen Funktion mit drei beweglichen und einem festen Dauermagneten, die von drei verschiedenen Betätigungsgliedern, z. B. Tasten, aus gesteuert werden, F i g. 7 eine Darstellung einer logischen Funktion mit drei beweglichen und einem festen Dauermagnet, die von drei verschiedenen Betätigungsgliedern, z. B. Tasten, aus gesteuert werden, F i g. 8 eine Darstellung, die eine Kombination aus den in F i g. 4 und 5 gezeigten Anordnungen darstellt, F i g. 9 eine Darstellung, die eine Kombination aus den in F i g. 6 und 7 gezeigten Anordnungen darstellt, F i g. 10 eine Darstellung, wie in F i g. 2 gezeigt, nur mit verschiebbaren Dauermagneten, F i g. 11 eine Darstellung mit außermittig vom Schutzrohrankerkontakt angeordneten drehbaren Dauermagneten, F i g. 12 eine Darstellung einer Anordnung nach F i g. 11 mit verschiebbaren Dauermagneten, F i g. 13 ein weiteres Beispiel für die Anordnung. von Dauermagneten, F i g. 14 und 15 zwei Zuordnungsmöglichkeiten von Dauermagneten zu einem Schutzrohrkontakt, F i g. 16 und 17 verschiedene Magnetformen und deren Polarisierung, F i g. 18 eine Prinzipdarstellung einer ODER-Wechselfunktion an zwei Schutzrohrkontakten mit zwei beweglichen und einem festen Dauermagneten, F i g. 19 eine Prinzipdarstellung einer UND-Wechselfunktion an zwei Schutzrohrankerkontakten mit zwei beweglichen und einem festen Dauermagnet.
  • Führt man bei einem Tastenfeld die Tasten mit zwei Stellungen aus, z. B. einer Ruhestellung und einer Arbeitsstellung, so hat man auf einfache Weise eine Speicherung der Information und eine Anzeige der Tastenstellung. Dadurch kann eine Information nachgeprüft werden, welche durch das Drücken einer Auswahl von Tasten dargestellt wird. Das Halten und entsprechend das Rückstellen einzelner Tasten bzw. aller gedrückten Tasten kann dann in bekannter Weise gemeinsam oder einzeln mechanisch oder magnetisch oder elektrisch erfolgen. Es ist auch üblich, die Rückstellung durch wiederholten Tastendruck unter Verwendung eines mechanischen Speichers zu tätigen. Weil die Betätigungsmagnete für logische Funktionen in vielen verschiedenen Anordnungen um den Kontakt bzw. die Kontakte angeordnet werden können, ist es zweckmäßig, ihre Zuordnung möglichst frei einstellbar zu machen, d. h., man beläßt die einzelnen Betätigungsmagnete eines Kontaktes in konstruktiver Beziehung möglichst unabhängig voneinander.
  • Die Bewegung von Dauermagneten kann selbst Ergebnis logischer Verknüpfungen sein. So ist z. B. durch einfache mechanische Übertragungen leicht möglich, daß mehrere Betätigungsglieder einen Dauermagneten oder daß ein Betätigungsglied mehrere Magnete bewegt. Außerdem können neben solchen Kopplungen auch mechanische Verriegelungen angewandt werden.
  • In den Figuren werden nur die prinzipiellen Anordnungen von Dauermagneten an Schutzrohrankerkontakten mit der dazugehörigen äquivalenten Schaltung gezeigt. Geeignete Halterungen und Flußführungen sind der Deutlichkeit halber nicht eingezeichnet.
  • F i g. 1 zeigt eine prinzipielle Darstellung der Durchführung einer ODER-Funktion an einem Schutzrohrkontakt mit zwei beweglichen Dauermagneten M1und M2. Um auch für die weitere Beschreibung ein Maß für die Stärke des einzelnen Dauermagnets zu haben, wird für einen Dauermagnet, der eine so große Feldstärke besitzt, daß er allein einen Schutzrohrankerkontakt schalten kann, die relative Magnetstärke mit Eins bezeichnet. In. der in F i g. 1 dargestellten Anordnung hat der Dauermagnet M1 eine relative Feldstärke von Eins, der Dauermagnet M2 ebenfalls eine relative Magnetstärke von Eins. Eine 90=-Drehung des Dauermagnets M 1 oder des Dauermagnets 1112 schließt den Schutzrohrankerkontakt. Die Drehung von M1 und M2 muß dabei bezüglich der Polarität gleichsinnig erfolgen. Unter a ist eine der prinzipiellen Anordnung äquivalente Schaltung angegeben.
  • In F i g. 2 ist eine Anordnung einer UND-Funktion gezeigt, die relative Magnetstärke der Dauerriiagnete M1 und M2 beträgt dabei in beiden Fällen einhalb. Eine bezüglich der Polarität gleichsinnige 90'--Drehung von M1 und M2 bewirkt das Schliessen des Schutzrohrankerkontaktes. Unter b ist für diese Anordnung die äquivalente Schaltung gezeigt.
  • In F i g. 3 ist eine Anordnung für eine NEIN-Funktion gezeigt. Die relative Magnetstärke für die Dauermagnete M1 und MO beträgt in beiden Fällen Eins. Eine 90 -Drehung von M1 in Pfeilrichtung öffnet den Schutzrohrankerkontakt. Unter c ist zu dieser Anordnung die äquivalente Schaltung angegeben.
  • In allen Beispielen können auch mehr als zwei Dauermagnete zur Betätigung eines Schutzrohrankerkontaktes vorgesehen werden. Es ist dann möglich, z. B. die folgenden Funktionserweiterungen darzustellen.
  • F i g. 4 zeigt eine prinzipielle Darstellung einer logischen Funktion mit vier beweglichen Dauermagneten, die von vier verschiedenen Tasten aus gesteuert werden. Die relative Magnetstärke der Dauermagnete M1 bis M4 beträgt dabei in jedem Falle Eins. Unter b ist die dieser Anordnung entsprechende äquivalente Schaltung angegeben.
  • F i g. 5 zeigt eine prinzipielle Darstellung einer logischen Funktion mit vier beweglichen Dauermagneten, die von vier verschiedenen Tasten aus gesteuert werden. Die relative Magnetstärke der Dauermagnete M1 bis M4 ist dabei in jedem Falle ein Viertel. Unter e ist die zu dieser Anordnung gehörige äquivalente Schaltung angegeben.
  • F i g. 6 zeigt eine prinzipielle Darstellung einer logischen Funktion mit drei beweglichen und einem festen Dauermagneten, die von drei verschiedenen Tasten aus gesteuert werden. Die relative Magnetstärke der Dauermagnete 1.11 bis M3 beträgt dabei ein Drittel. Die relative Magnetstärke des festen DauermagnetsMO beträgt Eins. Unter f ist die zu dieser Anordnung gehörige äquivalente Schaltung angegeben.
  • F i g. 7 zeigt eine prinzipielle Darstellung einer logischen Funktion mit drei beweglichen und einem festen Dauermagnet, die von drei verschiedenen Tasten aus gesteuert werden. Die relative Magnetstärke der Dauermagnete Ml bis M3 und des Dauermagneten MO beträgt dabei in jedem Falle Eins. Unter g ist die zu dieser Anordnung gehörige äquivalente Schaltung angegeben.
  • F i g. 8 zeigt eine prinzipielle Darstellung, die eine Kombination aus Elementen der in F i g. 4 und 5 gezeigten Anordnungen darstellt. Die relative Magnetstärke der Dauermagnete M 1 und h12 ist dabei Eins und die relative Magnetstärke der Dauermagnete M3 und M4 ist dabei einhalb. Unter h ist die zu dieser Anordnung gehörende äquivalente Schaltung angegeben.
  • F i g. 9 zeigt eine prinzipielle Anordnung, die eine Kombination aus Elementen der in F i g. 6 und 7 gezeigten Anordnungen darstellt. Die relative Magnetstärke des Dauermagneten M 1 beträgt Eins, für die Dauermagnete M2 und M3 einhalb und den festen Dauermagnet M 0 Eins. Unter i ist die zu der Anordnung gehörige äquivalente Schaltung angegeben.
  • F i g. 10 zeigt eine Anordnung, in welcher an Stelle der in den vorhergehenden Beispielen verwendeten drehbaren Magnete, verschiebbare Magnete verwendet worden sind. Mit dieser Anordnung wird als Beispiel eine UND-Funktion gezeigt. Die relative Magnetstärke der Dauermagnete M 1 und M 2 in die gestrichelt eingezeichnete Stellung gebracht, so schließt der Kontakt. Unter k ist die zu dieser Anordnung gehörige äquivalente Schaltung angegeben.
  • F i g. 11 zeigt weitere Anordnungen, die auch mit den oben angegebenen Anordnungen kombiniert werden können. Diese Anordnungen ergeben sich, wenn die Betätigungsmagnete nicht in Höhe der Kontaktmitte angeordnet sind. Die Dauermagnete M1 und M2 sind bei der unter a und b gezeigten Anordnung drehbar, nur ihre Drehachse liegt bei der in a gezeigten Anordnung senkrecht zur Längsrichtung des Schutzrohrankerkontaktes und bei der in b gezeigten Anordnung parallel zur Längsrichtung des Schutzrohrankerkontaktes.
  • F i g. 12 zeigt eine Anordnung nach F i g. 11, bei der die Dauermagnete M1' und M2' verschiebbai angeordnet sind. In ihrer Ruhestellung werden sie durch einen Bügel 2, der an dem Flußleitstück 1 befestigt ist, kurzgeschlossen. Die Arbeitsstellung der beiden Dauermagnete ist gestrichelt gezeichnet.
  • Die auftretenden Streuflüsse können auch bei diesen Anordnungen in bekannter Weise entsprechend Anordnungen für Schutzrohrankerkontakte als Koppelpunkte in Schaltfeldern ausgenutzt werden. Je weiter ein Dauermagnet vom Arbeitsluftspalt entfernt ist, desto größer ist der Streufluß, den er zusätzlich zu einem bestimmten Nutzfluß aufzubringen hat. Wird z. B. durch einen ersten Dauermagnet die Kontaktzunge eines Schutzrohrankerkontaktes an ihrer Ankoppelstelle durch die Summe von Nutz- und Streufluß schon an die Sättigungsgrenze gebracht, ohne daß der Nutzfluß den Ansprechflußwert erreicht, so wird das Zuschalten weiterer Dauermagnete an dieselbe Kontaktzunge zur Erzielung des Ansprechens zunehmend unwirksamer. Ordnet man jedoch in entsprechender Weise an der anderen Kontaktzunge weitere Dauermagnete an, so bringt das Betätigen des ersten dieser weiteren Dauermagneten noch einmal die volle Höhe des Flusses von dem Dauermagnet 1 über die andere Kontaktzunge an den Arbeitsluftspalt. Bei geeigneter Dimensionierung erreicht man damit das Ansprechen des Schutzrohrankerkontaktes.
  • F i g. 13 zeigt eine Anordnung, bei dem die Dauermagnete in diesem Sinne verteilt sind. Durch richtige Bemessung bzw. Ausnutzung der Streuflüsse für die gewünschten Sättigungseffekte ist es also erreichbar, daß mehrere betätigte Dauermagnete M1 und M2 auf der einen Seite des Schutzrohrankerkontaktes noch kein Ansprechen bewirken, während gleichzeitige Betätigung von je einem Dauermagnet auf beiden Seiten, z. B. M1 und M1', also über beide Kontaktzungen, ein Anprechen ergeben. Unter c ist die nach der Anordnung von F i g. 13 zugehörige äquivalente Schaltung angegeben. Die zu der Anordnung gehörigen Abschirm- oder Flußleitbleche können so ausgeführt sein, wie in der F i g. 13 unter a, b oder c gezeigt. In dieser Weise kann z. B. die Stärke der Nebenflüsse zum Luftspalt für die Dauermagnete durch bekannte konstruktive Ausbildung erhöht werden. Über der Kontaktmitte sind Flußleitstücke für den Streufluß (Nebenfluß) oft unerwünscht, wenn ein Dauermagnet, bzw. wenn irgendeine bereits beschriebene Magnetanordnung zusätzlich an dem Schutzrohrkontakt angebracht werden soll. Für diesen Fall ist es zweckmäßig, Nebenflüsse durch die Flußleitstücke wie in F i g. 13 c gezeigt, auch außerhalb der Lage der Dauermagnete zu führen.
  • F i g. 14 und 15 zeigen verschiedene geeignete Lagen der Dauermagnete zu dem Schutzrohrkontakt. An Stelle der in den F i g. 11 bis 13 gezeigten Anordnung von drehbaren Dauermagneten ist auch eine Anordnung der Dauermagnete nach F i g. 15 vorteilhaft, besonders wenn mehrere Schutzrohrankerkontakte gleichzeitig beeinflußt werden sollen.
  • In F i g. 16 und 17 sind verschiedene Magnetformen dargestellt. Die in den bisherigen Beispielen gezeigte runde Scheibenform für einen Dauermagnet kann auch durch andere Magnetformen ersetzt werden, wie z. B. in F i g. 16 gezeigt. Außerdem kann in manchen Fällen mit mehrpoligen Dauermagneten bei Betätigung derselben eine Drehwinkelersparnis erreicht werden (F i g. 17).
  • In F i g. 18 ist als Beispiel für eine Anordnung mit mehreren Dauermagneten und mehreren Schutzrohrankerkontakten eine ODER-Wechselfunktion dargestellt. Die relative Magnetstärke beträgt für die DauermagneteM0, M1 und M2 in jedem Falle Eins. Der Dauermagnet MO ist bei dieser Anordnung fest angeordnet. Unter m ist die zu dieser Anordnung gehörige äquivalente Schaltung angegeben.
  • F i g. 19 zeigt als Beispiel für eine Anordung mit mehreren Magneten und mehreren Schutzrohrankerkontakten eine UND-Wechselfunktion. Die relative Magnetstärke beträgt für den Dauermagnet M 0 Eins, für die Dauermagnete M1 und M2 einhalb. Unter n ist die zu dieser Anordnung gehörige äquivalente Schaltung angegeben.
  • Eine weitere große Zahl von Anordnungen logischer Schaltfunktionen ist darstellbar, wenn zusätzlich Kombinationen aus den bisher beschriebenen Beispielen angestellt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Logik-Anordnung zum Schalten von Schutzrohrankerkontakten durch fest angeordnete und/oder beweglich angeordnete Dauermagnete, die durch Betätigungseinrichtungen bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einem Schutzrohrankerkontakt mehrere Dauermagnete gleicher oder unterschiedlicher Intensität zugeordnet sind und jedem beweglichen Dauermagnet mindestens eine Betätigungseinrichtung, z. B. eine Taste, zugeordnet ist, so daß schon das Schalten eines einzigen Schutzrohrankerkontaktes das Ergebnis einer oder mehrerer bestimmter logischer Verknüpfungen von Betätigungen darstellt.
DEST17712A 1961-04-20 1961-04-20 Logik-Anordnungen mit von magnetischen Feldern gesteuerten Schutzrohrankerkontakten Pending DE1169559B (de)

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