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DE1188166B - Durch die Kraft eines Dauermagneten betaetigter elektrischer Schalter - Google Patents

Durch die Kraft eines Dauermagneten betaetigter elektrischer Schalter

Info

Publication number
DE1188166B
DE1188166B DEC28286A DEC0028286A DE1188166B DE 1188166 B DE1188166 B DE 1188166B DE C28286 A DEC28286 A DE C28286A DE C0028286 A DEC0028286 A DE C0028286A DE 1188166 B DE1188166 B DE 1188166B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
permanent magnets
switching
permanent magnet
switch according
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC28286A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Brungsberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Elektronidustrie AG
Original Assignee
Continental Elektronidustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Elektronidustrie AG filed Critical Continental Elektronidustrie AG
Priority to DEC28286A priority Critical patent/DE1188166B/de
Publication of DE1188166B publication Critical patent/DE1188166B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/0073Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding actuated by relative movement between two magnets

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Durch die Kraft eines Dauermagneten betätigter elektrischer Schalter - -Es sind Schalter bekannt, bei denen die Magnetkraft eines Dauermagneten dazu ausgenutzt wird, Kontakte zu öffnen bzw. zu schließen. Die Kontakte selbst befinden sich bei solchen Schaltern in der Regel in einem Schutzrohr und sind mit Weicheisenteilen verbunden. Sobald die Kontakte in das Magnetfeld des oder der Betätigungsmagnete kommen, werden die Kontakte entweder geschlossen oder geöffnet.
  • Auf diesem Prinzip sind auch schon Mehrfachschalter bekanntgeworden, bei denen auf einer Schaltwalze die Dauermagnete in bestimmten Winkelstellungen angebracht sind. Entsprechend sind um die Walze herum Schutzrohrkontake angeordnet. Mit dem Drehen der Walze werden die Schutzrohrkontakte geöffnet oder geschlossen, wenn ihnen ein. auf der Walze befestigter Dauermagnet gegenüber zu liegen kommt.
  • Die Anbringung der Dauermagnete auf der Walze ist derart, daß diese erhaben auf die Walze aufgesetzt und in geeigneter Weise befestigt werden. Diese Befestigung bereitet im allgemeinen Schwierigkeiten und ist zumindest recht umständlich. Man kann mit einer so hergestellten Schaltwalze nur Schaltungen nach dem nun einmal vorgesehenen Programm ausführen, das durch die Abstände der einzelnen Magnete voneinander und durch deren Größe bzw. Länge in Umfangsrichtung gegeben ist. Eine Änderung eines solchen Programmschalters ist kaum möglich oder zumindest gegenüber der Neuanfertigung einer Schaltwalze nicht rentabel. Außerdem ist für gewisse Anwendungsfälle der Schalter durch den Platzbedarf der Magnete ungünstig, da diese durch das Hervorstehen über die Schaltwalze zusätzlichen Raum beanspruchen.
  • Die Erfindung hat einen durch die Kraft eines Dauermagneten betätigten Schalter zum Gegenstand, bei dem diese Nachteile vermieden werden. Insbesondere bei einem Mehrfachschalter bringt die Erfindung wesentliche Vorteile gegenüber bekannten Anordnungen, bei denen auf einer Schaltwalze in bestimmten Winkelstellungen Dauermagnete vorgesehen sind, durch deren Bewegung ihnen zeitweise gegenüberliegende Kontakte geöffnet oder geschlossen werden.
  • Erfindungsgemäß ist der Träger für die Dauermagnete aus einem magnetisierbaren Werkstoff hergestellt, in dem durch Magnetisieren der für das jeweilige Schaltprogramm maßgebenden Stellen die die Kontaktbewegung steuernden Dauermagnete erzeugt sind. Diese Anordnung hat den besonderen Vorteil, daß die an gewissen Stellen nachträglich für das Schaltprogramm erzeugten Permanentmagnete wieder zu löschen, d. h. diese Stellen ummagnetisch zu machen sind, so daß durch erneutes Magnetisieren an gewissen anderen Stellen in Umfangsrichtung Dauermagnete für ein anderes Schaltprogramm. erzeugt werden können. Für die Herstellung der Dauermagnete in dem magnetisierbaren Material ist es gleichgültig, welche Abstände und welche unterschiedliche Länge in Umfangsrichtung die Dauermagnete für das entsprechende Schaltprogramm haben müssen. Die Magnetisierung der betreffenden Stellen wird in bekannter Weise vorgenommen.
  • Zweckmäßig ist die Schaltwalze rohrförmig ausgebildet und jeder der für eine Kontaktsteuerung maßgebende Dauermagnet besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Zonen mit entgegengesetzter Polarität. Die rohrförmige Ausbildung erleichtert die Magnetisierung an jeder beliebigen Stelle des Umfanges. -Die Zonen der Dauermagnete haben entsprechend den C)ffnungs- bzw. Schließzeiten der Kontakte in Umfangsrichtung verschiedene Länge.
  • Bisher kamen für solche Schalter im allgemeinen Schutzrohrkontakt zur Anwendung. Durch die Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, daß die Schaltelemente bei einem derartigen Schalter von in. einem Gehäuse gekapselten Schnappfedern mit aus dem Gehäuse heraustretendem Betätigungsorgan gebildet werden. Solche Schaltelemente sind in der Praxis unter dem Namen Mikroschalter bekannt. Zweckmäßig sind am Betätigungsorgan der Schaltelemente ebenfalls Dauermagnete angebracht. Letztere bewirken nun in Verbindung mit den beiden Zonen des Permanentmagneten an der Schaltwalze eine starke Anziehungs- bzw. Abstoßungskraft, wenngleich der Betätigungsweg weniger groß ist, da das Streufeld der nebeneinanderliegenden Pole des Dauermagneten nun auf ein relativ kleines Maß nach außen wirkt. Bei den in Frage stehenden Mikroschaltern genügt aber bereits ein kleiner Betätigungsweg des Stößels für das Umschalten der Kontakte.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel; der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt F i g.1 eine Seitenansicht und F i g. 2 eine Draufsicht der Anordnung, F i g. 3 stellt eine Abwicklung der Schaltwalze dar. Die Schaltwalze 1 besteht aus einem magnetisierbaren Werkstoff, wie er als Ausgangsmaterial für Dauermagnete Verwendung findet. Die Walze 1 ist rohrförmig ausgebildet. über ihre Lagerung und ihre Verbindung mit einem Drehknebel soll hier nichts weiter ausgesagt werden, da dies nach einfachen technischen Maßnahmen erfolgen kann. In F i g. 1 ist eine der magnetisierbaren Flächen mit 2 bezeichnet und eine andere mit 3. Man sieht, daß die Länge der permanentmagnetischen Stellen 2 und 3 in Umfangsrichtung unterschiedlich ist. Diese Länge ergibt sich aus dem jeweiligen Schaltprogramm.
  • Um die Welle herum sind Schaltelemente 4 angeordnet, die in diesem Falle aus in einem Gehäuse gelagerten Schnappfedern bestehen, die von den Stößeln 5 betätigt werden. An den Stößeln 5 sind kleine Dauermagnete 6 angebracht. Diese reichen bis nahe an die Schaltwalze 1 heran. Die Dauermagnete in der Schaltwalze 1 bestehen, wie insbesondere F i g. 2 zeigt, aus zwei nebeneinanderliegenden Zonen mit entgegengesetzter Polarität. Kommt nun beim Drehen der Walze 1 die dauermagnetische Stelle 2 in den Bereich eines der Dauermagnete 6 an den Stößeln 5, so erfolgt entweder ein Anziehen oder ein Abstoßen des Stößels 5, je nachdem, welche Polarität die Teile zueinander besitzen. Es erfolgt daher ein Umschalten des Schaltelementes, das so lange anhält, bis die Magnetstelle 2 an de; Walze 1 aus dem Bereich des Dauermagneten 6 am Stößel 5 herausbewegt wird.
  • Im Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Steuerschalter mit kontinuierlicher Drehbewegung der Walze 1. Bei einem normalen Schalter mit Raststellen können natürlich die Dauermagnetstellen 2 und 3 an der Walze 1 in ihrer Ausdehnung gleich sein. In F i g. 3 ist eine gedachte Abwicklung der Walze 1 gezeigt. Man sieht hier, daß die magneti-Bierbaren Stellen 2 und 3 sowohl in Umfangsrichtung als auch mehrere in Achsrichtung versetzt angeordnet sein können. Die Magnetisierung der Stellen 2 und 3 erfolgt in bekannter Weise. Ebenso können die Stellen 2 und 3 wieder unmagnetisch gemacht werden. Bei der Verwendung des Schalters für ein neues Schaltprogramm wird dann die Walze an entsprechenden anderen Stellen wieder dauermagnetisch gemacht. Die Walze ist daher universell für verschieden vorkommende Schaltprogramme verwendbar.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Durch die Kraft eines Dauermagneten betätigter elektrischer Schalter, insbesondere Mehrfachschalter mit auf einer Schaltwalze in bestimmten Winkelstellungen vorgesehenen Dauermagneten, durch deren Bewegung ihnen zeitweise gegenüberliegende Kontakte geöffnet oder geschlossenwerden,dadurch gekennzeichn e t, daß der Träger (1) für die Dauermagnete aus einem magnetisierbaren Werkstoff besteht, in dem durch Magnetisieren der für das jeweilige Schaltprogramm maßgebenden Stellen die die Kontaktbewegung steuernden Dauermagneten (2, 3) erzeugt sind.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze (1) rohrförmig ausgebildet ist und jeder der für eine Kontaktsteuerung maßgebende Dauermagnet (2, 3) aus zwei nebeneinanderliegenden Zonen mit entgegengesetzter Polarität besteht.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen der Dauermagnete (2, 3) entsprechend den öffnungs- bzw. Schließzeiten der Kontakte in Umfangsrichtung verschiedene Länge besitzen.
  4. 4. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltelemente (4) von in einem Gehäuse gekapselten Schnappfedern mit aus dem Gehäuse heraustretenden Betätigungsorgan (5 [Mikroschalter]) gebildet sind.
  5. 5. Schalter nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Betätigungsorgan (5) der Schaltelemente Dauermagnete (6) angebracht sind.
DEC28286A 1962-10-27 1962-10-27 Durch die Kraft eines Dauermagneten betaetigter elektrischer Schalter Pending DE1188166B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0075693A1 (de) * 1981-09-30 1983-04-06 WABCO Westinghouse Fahrzeugbremsen GmbH Gangwähler für ein Getriebe
DE4236228A1 (de) * 1992-10-27 1994-04-28 Opel Adam Ag Vorrichtung zum Erkennen des Schaltzustandes eines Getriebes

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