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DE1134089B - Papierrollenwechselvorrichtung, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen - Google Patents

Papierrollenwechselvorrichtung, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen

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Publication number
DE1134089B
DE1134089B DESCH27112A DESC027112A DE1134089B DE 1134089 B DE1134089 B DE 1134089B DE SCH27112 A DESCH27112 A DE SCH27112A DE SC027112 A DESC027112 A DE SC027112A DE 1134089 B DE1134089 B DE 1134089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
roll
star
brake
brakes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH27112A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Haevernick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG filed Critical Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Priority to DESCH27112A priority Critical patent/DE1134089B/de
Publication of DE1134089B publication Critical patent/DE1134089B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/18Attaching, e.g. pasting, the replacement web to the expiring web
    • B65H19/1857Support arrangement of web rolls
    • B65H19/1868The roll support being of the turret type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/18Attaching, e.g. pasting, the replacement web to the expiring web
    • B65H19/1805Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact
    • B65H19/181Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact taking place on the replacement roll
    • B65H19/1821Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact taking place on the replacement roll the replacement web being accelerated or running prior to splicing contact

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Papierrollenwechselvorrichtung, insbesondere für Rotationsdruckmaschinen Die Erfindung betrifft eine insbesondere für Rotationsdruckmaschinen bestimmte selbsttätige Papierrollenwechselvorrichtung mit einem die Rollen tragenden, drehbaren, dreiarmigen Rollenstern, den einzelnen Rollen zugeordneten Bremsen und einem die ablaufende Papierrolle antreibenden, endlosen Gurt, dessen Umlaufgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Papierbahnspannung mittels einer Schwingwalze regelbar ist, die auch von dem Zeitpunkt an, in dem die ablaufende Rolle durch Verschwenken des Rollensternes aus der Laufstellung in die Rollenwechselstellung mit dem endlosen Gurt außer Berührung kommt, die Bremsung der auslaufenden Rolle regelt, wobei deren Bremse mittels einer nach Erreichen eines bestimmten Durchmessers der auslaufenden Rolle an elektrische Spannung legbaren, elektrischen Auswahlvorrichtung einschaltbar ist, die ein koaxial zur Rollensternachse und ortsfest angeordnetes Schleifringpaar sowie damit zusammenwirkende Bürstenpaare aufweist, von denen jeweils eines an jedem Rollensternarm angeordnet ist.
  • Bei unterschiedlichen Papierrollenwechselvorrichtungen werden zur Rollenbremsung bevorzugt elektrisch steuerbare Bremsen, wie elektromechanische Reibbremsen und generatorisch mit Gleichstromgenerator wirkende Bremsen, verwendet. Zur Bremsung von Papierrollen an Rotationsmaschinen sowie Auf-und Abwickelvorrichtungen kennt man auch Induktionsbremsen mit konstantem oder auch von der Belastung abhängigem, unregelmäßig verlaufendem Drehmoment. Die Bremse der Restrolle wird jeweils bei der Drehbewegung des Rollensternes, welche die Verbindung der auslaufenden Bahn der Restrolle mit der Ersatzrolle einleitet, durch eine Auswahlvorrichtung eingeschaltet. Bekannte Bremsenauswahlvorrichtungen besitzen koaxial zur Achse des dreiarmigen Rollen sternes angeordnete Dreisegmentschleifringe.
  • Bei nur zwei konzentrischen Schleifringen wäre jedoch die Verdrehbarkeit des Rollensternes beim Rollenwechsel bzw. der entsprechende Wirkbereich der bei der Rollensternbewegung eingeschalteten Rollenbremse durch eine Schleifringsegmentlänge, d. h. auf knapp eine Drittelumdrehung, begrenzt. Diese allzu beschränkte Verdrehbarkeit machte es bei bekannten Papierrollenwechselvorrichtungen schwierig oder unmöglich, als Ersatzrollen nicht nur neue Papierrollen, sondern ebenso störungsfrei auch teilweise schon abgelaufene Rollen zu verwenden, weil bei zu kleinen Rollen der Rollenstern in der Anklebestellung eine andere Lage einnimmt, in der die Bremse der Restrolle den Wirkbereich des ihr zugeordneten Schleifringsegments schon überschritten hat. Dieser Schwie- rigkeit kann zwar dadurch begegnet werden, daß, wie ebenfalls bekannt ist, für die drei Rollenbremsen entweder je ein eigenes Schleifringpaar oder ein voller Schleifring mit drei Segmentschleifringen angeordnet wird. Solche Maßnahmen bieten zwar mittels aufwendiger Zusatzschaltungen auch die oft erwünschte Möglichkeit, jede der drei Rollenbremsen eines Dreirollensternes zu jeder Zeit von Hand einzuschalten.
  • Aber sie haben wiederum eine platzraubende Häufung von Schleifringen und Schaltelementen zur Folge, die sich mehr oder weniger schwierig unterbringen lassen und nicht nur die Automatik komplizieren, sondern zur Bedienung bzw. Auswahl der gewünschten Bremse auch eine gewisse Aufmerksamkeit erheischen.
  • Diese Schwierigkeiten lassen sich bei der eingangs bezeichneten Anordnung mit elektrisch steuerbaren Rollenbremsen dadurch vermeiden, daß von dem Schleifringpaar der eine Schleifring aus einem Kreisringstück und der andere Schleifring in an sich bekannter Weise aus einem Kreisring besteht, an jedem Rollensternarm ein zwischen das Bürstenpaar geschaltetes, jeweils mit der Bremse des - in Drehrichtung des Rollensternes gesehen - nachfolgenden Rollensternarmes verbundenes Relais angeordnet und das Kreisringstück so bemessen ist, daß beim Verschwenken des Rollensternes aus der Laufstellung der ablaufenden Rolle in die Rollenwechselstellung vor Ablaufen der Bürste des der ablaufenden Rolle vorfenden Rollensternarmes die Bürste des die ablaufende Rolle tragenden Rollensternarmes auf den Schleifring aufläuft zur Übernahme der Stromzuführung zur Bremse der ablaufenden Rolle.
  • Auf diese Weise ergibt sich bei einfachem und billigem Aufbau der elektrischen Schaltung als in sich endlose Relaisringschaltung eine bedienungsfreie, sehr gefällige Auswahlvorrichtung, die zuverlässig und einwandfrei arbeitet. Ein einziges, für alle drei Rollenbremsen gemeinsames Schleifringpaar gibt völlige Freiheit in der Drehbewegung des Rollensternes beim Rollenwechsel. Die mögliche Drehbewegung und die Wirkdauer der Rollenbremse sind also auch bei nur einem Schleifringpaar nicht mehr an die Segmentlänge gebunden. Die Unterbringung dieser wenigen, raumsparenden Schleifringe ist kein Problem mehr. Somit ist auch der nachträgliche Einbau der Auswahlvorrichtung an vorhandenen Maschinen erleichtert. Nicht zuletzt erlaubt es diese Anordnung, Rollenwechselvorrichtungen mit endlosen Gurten freizügig zu gestalten.
  • Diese Auswahlvorrichtung bietet die Möglichkeit mit einem einzigen, für die drei Bremsen gemeinsamen Druckknopf, also ohne die Notwendigkeit aufmerksamer Bedienung, die Rollenbremse der ablaufenden Rolle jederzeit von Hand einzuschalten, um die Bahn zusätzlich zu bremsen. Es ist also die Rollenbremse dazu verwendbar, in Zusammenwirken mit dem an der Rolle anliegenden, endlosen Gurt besonders hohe Papierspannungen zu meistern. Eine solche Möglichkeit ist vor allem bei extrem hohen Papierbahnspannungen erwünscht, wie sie bei Tiefdruckmaschinen vorkommen. Aber die Möglichkeit einer freizügigen Einschaltung der Rollenbremsen ist an sich mehr oder weniger uninteressant oder auch praktisch wertlos bei Rollenbremsen, die entweder nicht genügend regelbar sind oder eine ständige Überwachung erfordern oder zu kostspielig und sperrig sind. Schließlich besteht noch die Aufgabe, eine störungsfreie Automatik der Rollenwechselvorrichtung durch die Verbindung der Auswahlvorrichtung mit einer Rollenbremse zu erreichen, die ohne Bedienung die Schwingwalze in der Aufrechterhaltung einer konstanten Papierbahnspannung unterstützt und entlastet.
  • Diese unterschiedlichen Möglichkeiten und Wünsche sind vereinbar durch eine Rollenbremsung mit Induktionsbremsen, deren Charakteristik derart bestimmt wird, daß im Wirkbereich das Bremsmoment bzw. Drehmoment bei steigender Drehzahl abnimmt.
  • Die Bremswirkung wird also mit dem Schwinden der Rolle selbsttätig kleiner. Dadurch fällt der Schwingwalze nur noch in verringertem Maß die Aufgabe zu die Rollenbremsung der Restrolle beim Verlassen des endlosen Gurtes zu regeln. Es ist ein Höchstmaß an gleichbleibender Papierbahnspannung erreichbar.
  • Auch bei sehr rasch laufenden Maschinen ist ein störungsfreier Rollenwechsel gewährleistet. Dazu ermöglicht es die neue Gestaltung der Induktionsbremsen, alle Vorzüge der vorgeschlagenen Auswahlvorrichtung mit denen der Induktionsbremsen zu vereinigen. Die Bremsung läßt sich schwierigsten Betriebsbedingungen anpassen, die aus unterschiedlichen Papierbreiten und -spannungen erwachsen. Man kann auch sorglos mit extrem hohen Papierbahnspannungen arbeiten. Es ist in einfacher Weise möglich, den Bremseffekt und damit die gewünschte Papierbahnspannung, wie gewünscht, von Fall zu Fall zu wählen und vorzubestimmen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Abb. 1 eine Frontansicht der Rollenwechselvorrichtung, Abb. 2 einen Stromlaufplan für die elektrische Bremsung der Papierrollen.
  • Der dreiarmige, motorisch verdrehbare Rollenstern 1 bis 3 ist in Abb. 1 in Anklebestellung gezeigt und trägt dabei die ablaufende, erschöpfte Papierrolle 4 und die an die ablaufende Bahn 5 anzuklebende Ersatzrolle 6. An dieser liegt der endlose Gurt 7 an, dessen Antrieb in Abhängigkeit von der Papierbahnspannung durch eine von der Papierbahn umschlungene Schwingwalze8 gesteuert wird. Der an der Maschinenseitenwand gelagerte Schwenkrahmen 9 trägt die Anklebebürste 10, das Trennmesser 11 sowie einen Gleitschuh 12 für die ablaufende Bahn S.
  • Zum Rollenwechsel bringt der Gurt 7, nachdem er durch Verdrehen des Rollensternes von der erschöpften Rolle 4 verlassen ist, die Ersatzrolle auf die Geschwindigkeit der ablaufenden Bahn. Das einwandfreie Zusammenkleben erfordert eine genaue Üb ereinstimmung der beiden Papiergeschwindigkeiten. Bis zum erfolgten Rollenwechsel soll die Papierspannung der ablaufenden Rolle 4 auch während der Drehbewegung des Rollensternes 1 bis 3, wie bekannt, dadurch konstant bleiben, daß auch die Rollenbremsung dieser erschöpften Rolle durch die Schwingwalze 8 gesteuert wird.
  • Als Rollenbremsen dienen hier sogenannte Induktionsbremsen A, B und C, deren Verteilung auf die drei Arme 1 bis 3 des Rollensternes in Abb. 2 schematisch dargestellt ist. Die Polzahl und damit die Charakteristik der Induktionsbremsen wird derart vorbestimmt, daß sich ohne Eingriff üblicher Regelorgane eine selbsttätige Drehmomentverminderung bei kleiner werdender Papierrolle und dadurch größer werdender Drehzahl der erschöpften Rolle ergibt.
  • Jeder Induktionsbremse ist eines der Relais I, II oder III zugeordnet, die über zwei koaxial zum Rollenstern angeordnete Schleifringe D, E schaltbar und in deren Nähe in Aussparungen der Rollensternarme angeordnet sind. Jede aus Induktionsbremse und Relais bestehende Schaltgruppe ist durch je eine Bürste H, J mit den beiden Schleifringen D, E verbunden. Der Schleifring D ist in sich geschlossen. Der Schleifring E wird durch ein Segment gebildet, dessen Umfangslänge derart bemessen ist, daß bei Beginn des Rollenwechsels immer die Bürste des nicht beschickten Armes 2 Kontakt hat. Diese Bürste wird nach Einleitung der Bremsbeaufschlagung und Weiterdrehung des Rollensternes in die Anklebestellung durch die Bürste am Arm 1 der ablaufenden Rolle abgelöst.
  • Der Rollenwechsel kann durch Druckknopfsteuerung von Hand oder auch selbsttätig eingeleitet werden. Sein Ablauf erfolgt selbsttätig vermittels einer geeigneten elektrischen Steuervorrichtung. Diese ist über zwei hintereinandergeschaltete PotentiometerF und G mit der elektrischen Schaltvorrichtung für die Induktionsbremsen verbunden. Das eine Potentiometer wird durch die Bewegungen der Schwingwalze geregelt, das andere Potentiometer G von Hand auf die gewünschten Verhältnisse eingestellt.
  • Zu Beginn der Rollensterndrehung, also wenn die erschöpfte Papierrolle 4 den endlosen Gurt verläßt, wird der Bremsstrom der axial auf diese Rolle 4 wirkenden Induktionsbremse A eingeschaltet. Dabei ergibt sich an Hand der Abb. 2 folgender Stromverlauf: Der Stromfluß geht von Klemme 30 zum Schleifringsegment E, weiter über die Bürste Hb und Klemmen 31, 32 zum Relais II des Rollensternarmes 2, über die Relaisspule, weiter über den Ruhekontakt III c (Öffner), Klemme 33 über Bürste Jb zum Schleifring D. Dabei zieht das Relais II am Rollensternarm 2 an, öffnet den Ruhekontakt II a, schließt Arbeitskontakt II b, während Kontakt II c am Arm 1 geöffnet wird. Schließer II b gibt somit Spannung über Klemmen 34 bis 36, Öffner Ia auf Induktionsbremse A der erschöpften Rolle über Klemme 37 und Bürste Ja zu Schleifring D an Leitung 39.
  • Die BremseC am Arm3 der Ersatzrolle ist gesperrt, weil ihre Bürste Hc ohne Berührung mit dem Segment E bleibt. Die BremseB am Arm 2 ist gesperrt, weil Kontakt IIa geöffnet ist.
  • Nunmehr dreht sich der Rollenstern 1 bis 3 im Uhrzeigersinn, so daß sein Arm 1 mit der erschöpften Rolle 4 in die Anklebestellung gelangt, die in Abb. 1 ersichtlich ist und in Abb. 2 der Lage des Armes 2 entspricht. Dabei wird die Beaufschlagung der BremseA für die erschöpfte Rolle bis zum selbsttätigen Abschalten des Bremsstromes bzw. bis zum erfolgten Rollenwechsel dadurch aufrechterhalten. daß ihre Bürste Ha auf den Schleifringsegment E aufläuft und so den direkten Schluß über Öffner 1 a herstellt, bevor die Bürste Hb am Arm 2 das Segment verläßt.
  • Nach dem selbsttätigen Abschalten des Bremsstromes ist die Steuerung für den nächsten Rollenwechsel bereit. Sobald die am endlosen Gurt anliegende Papierrolle zu Ende geht, wird beim Rollenwechsel ihre Induktionsbremse über das Relais der vorlaufenden Rollenlagerung des Rollensternes eingeschaltet. Bei entsprechender Anordnung der symmetrischen Ringschaltung mit drei Schaltgruppen A.
  • I und B, II und C, III kann das Einschalten auch über die nachlaufende Rollenlagerung bzw. Schaltgruppe geschehen.
  • Die Bremse der erschöpften Rolle steht bis zum erfolgten Rollenwechsel, wie an sich bekannt, unter dem Einfluß der Schwingwalze 8, die auch die Geschwindigkeit des endlosen Gurtes 7 steuert. Diesem Zweck dient das von der Schwingwalze 8 beeinflußte Potentiometer F in der Verbindungsleitung zwischen der nicht gezeichneten Steuereinrichtung für den Rollenwechsel und der Klemme 30 an Segment E.
  • Insbesondere bei Rollentiefdruckmaschinen ist es häufig erwünscht, mit besonders. hohen Papierbahnspannungen zu arbeiten. Diese Möglichkeit bietet sich ohne große Umstände durch ein zusätzliches Relais in der nicht gezeichneten Autopasterschaltung, mit dessen Hilfe man jeweils die Induktionsbremse der am endlosen Gurt anliegenden Papierrolle von Hand beliebig jederzeit einschalten kann, um den endlosen Gurt zur Einwirkung auf die ablaufende Bahn zu unterstützen. Diese zusätzliche Einschaltung wird für extrem hohe Papierbahnspannungen und beim Verarbeiten kleiner Papierrollen vorgenommen. Sie läßt sich jederzeit von Hand unterbrechen oder auch beim nächsten Rollenwechsel beim Trennen der Bahnen selbsttätig abschalten.
  • Das zusätzlich im Regelkreis angeordnete Potentiometer G ist von Hand regelbar. Mit seiner Hilfe lassen sich Festwerte für gewünschte Papierspannungen bei bestimmter Papierbreite vorsehen. Es dient dazu, den jeweils erforderlichen Bremseffekt und damit die entsprechende Papierbahnspannung vor dem Einschalten nach Eichskala zu wählen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Selbsttätige Papierrollenwechselvorrichtung, insbesondere für Rotationsdruckmaschinen, mit einem die Rollen tragenden, drehbaren, dreiarmigen Rollen stern, den einzelnen Rollen zugeordneten Bremsen und einem die ablaufende Rolle antreibenden, endlosen Gurt, dessen Umlaufgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Papierbahnspannung mittels einer Schwingwalze regelbar ist, die auch von dem Zeitpunkt an, in dem die ablaufende Rolle durch Verschwenken des Rollensternes aus der Laufstellung in die Rollenwechselstellung mit dem endlosen Gurt außer Berührung kommt, die Bremsung der auslaufenden Rolle regelt, wobei deren Bremse mittels einer nach Erreichen eines bestimmten Durchmessers der auslaufenden Rolle an elektrische Spannung legbaren elektrischen Auswahlvorrichtung einschaltbar ist, die ein koaxial zur Rollensternachse und ortsfest angeordnetes Schleifringpaar sowie damit zusammenwirkende Bürstenpaare aufweist, von denen jeweils eines an jedem Rollensternarm angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Schleifringpaar der eine Schleifring aus einem Kreisringstück (E) und der andere Schleifring in an sich bekannter Weise aus einem Kreisring (D) besteht, an jedem Rollensternarm (1, 2, 3) ein zwischen das Bürstenpaar (H, J) geschaltetes, jeweils mit der Bremse (A, B, C) des - in Drehrichtung des Rollensternes gesehen - nachfolgenden Rollensternarmes (3, 2, 1) verbundenes Relais (1, II, III) angeordnet und das Kreisringstück (E) so bemessen ist, daß beim Verschwenken des Rollensternes aus der Laufstellung der ablaufenden Rolle (6) in die Rollenwechselstellung vor Ablaufen der Bürste (Hb) des der ablaufenden Rolle (6) vorlaufenden Rollensternarmes (2) die Bürste (Ha) des die ablaufende Rolle tragenden Rollensternarmes (1) auf den Schleifring (E) aufläuft zur Übernahme der Stromzuführung zur Bremse (A) der ablaufenden Rolle (6).
  2. 2. Papierrollenwechselvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß durch zusätzlich angeordnete Schaltmittel jede Rollenbremse (A, B, C) jederzeit vor der Rollensterndrehung, die die Verbindung der auslaufenden Bahn der Restrolle mit der Ersatzrolle einleitet, von Hand für ein gleichzeitiges Zusammenwirken mit dem endlosen Gurt (7) einschaltbar und auch wieder lösbar ist.
  3. 3. Papierrollenwechselvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 mit Induktionsbremsen als Rollenbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß Induktionsbremsen (A, B, C) von solcher Charakteristik verwendet werden, daß im Wirkbereich ihr Bremsmoment bei steigender Drehzahl abnimmt.
  4. 4. Papierrollenwechselvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Regelkreis der Induktionsbremsen in Hintereinanderschaltung mit dem durch die Schwingwalze selbsttätig regelbaren Potentiometer (F) ein entsprechend dem Papierbahnzug geeichtes, von Hand nach Eichskala einstellbares Potentiometer (G) zur vorwählbaren Einstellung des gewünschten Bremseffektes angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 208 549, 390 180; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 722 277; schweizerische Patentschrift Nr. 251 139; französische Patentschrift Nr 1 155 646; USA.-Patentsohriften Nr. 1 990 643, 1 995722; Zeitschrift »Deutsche Elektrotechnik«, 1956, Heft 7, S. 254 bis 260; Heft 8, S. 304 bis 307.
DESCH27112A 1959-12-10 1959-12-10 Papierrollenwechselvorrichtung, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen Pending DE1134089B (de)

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