DE1133474B - Unipolartransistor mit zwei Steuerzonen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Unipolartransistor mit zwei mit sperrenden Steuerelektroden verbundenen
steuernden Halbleiterzonen, den sogenannten Steuerzonen, auf den beiden Seiten des Stromweges
der gesteuerten Zone und einer durch Diffusion hergestellten gesteuerten Zone auf einer Steuerzone.
Bekanntlich wird bei einem Unipolartransistor der Widerstand des Stromweges zwischen den beiden
Hauptelektroden durch Veränderung des wirksamen Querschnittes gesteuert. Die sich an der Steuerzone,
die gegen den Halbleiterkörper in Sperrichtung vorgespannt ist, ausbildende Raumladungszone ändert
ihre Eindringtiefe, abhängig von der an ihr angelegten Spannung. Die Steuerwirkung wird noch verstärkt,
wenn zwei einander gegenüberliegende Steuerzonen auf dem stromführenden Halbleiterkörper angebracht
sind.
Eine solche bekannte Anordnung ist in Fig. 1 dargestellt. Längs eines verhältnismäßig hochohmigen
n- oder p-leitenden Halbleiterstäbchens 8 werden einen pn-übergang bildende Zonen angebracht und
diese gegenüber dem Halbleiterstäbchen in Sperrrichtung vorgespannt. Je nach Größe der Vorspannung
breiten sich die Raumladungszonen 17 und 18 der pn-Übergänge mehr oder weniger in den
Strompfad hinein aus und können diesen schließlich vollkommen überdecken. Da die Raumladungszone
stets hochohmig gegenüber dem Halbleiterstrompfad ist, bedeutet eine Veränderung der Raumladungsbreite
eine Verengung oder Erweiterung des Strompfades. Die beiden Hauptelektroden werden als
Quellenelektrode 1 und als Saugelektrode 2 bezeichnet, und 31 und 41 sind die Steuerelektroden.
Der zwischen 1 und 2 fließende, von der Spannungsquelle? gespeiste Majoritätsträgerstrom wird durch
die von der Steuerspannung der Spannungsquelle 6 abhängigen Raumladungen vor den Steuerzonen
nach Art einer Stromengensteuerung moduliert.
Zur Herstellung derartiger Halbleiteranordnungen ist vorgeschlagen worden, die Steuerzonen durch ein
Legierungsverfahren anzubringen. Nach einem anderen Vorschlag wird ein rundes Stäbchen, z. B. Germanium,
durch anodische Behandlung in einem Elektrolyt in einem gewissen Bereich auf einen kleinen
Durchmesser abgeätzt und dann elektrochemisch ein Metallbelag als Elektrode abgeschieden. In beiden
Fällen gelangt man zu einem mechanisch außerordentlich empfindlichen System, bei dem außerdem
die notwendige Wärmeabfuhr erheblich erschwert ist. Ferner ist es praktisch unmöglich, die zur Erzielung
hoher Grenzfrequenzen erforderlichen sehr geringen Dicken des Strompfades von einigen μ bis
Unipolartransistor mit zwei Steuerzonen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr. Karl Siebertz, München-Obermenzing,
und Dr. Richard Wiesner, München,
sind als Erfinder genannt worden
zu Bruchteilen von μ nach einem dieser Verfahren herzustellen.
Ein Unipolartransistor mit zwei Steuerzonen auf den beiden Seiten des Stromweges der gesteuerten
Zone und einer durch Diffusion hergestellten gesteuerten Zone auf einer Steuerzone wird erfindungsgemäß
einerseits so ausgebildet, daß die eine Steuerzone als Zylinder ausgebildet ist, auf dessen Mantelfläche
eine dünne, etwa 0,1 bis 100 μ betragende, hochohmige, erste, ringförmige, gesteuerte Zone
durch Eindiffusion angebracht und mit den beiden sperrfreien Elektroden versehen ist, und daß die
zweite Steuerzone dann die gesteuerte Zone ringförmig umschließt.
Ein solcher Unipolartransistor wird erfindungsgemäß andererseits so aufgebaut, daß die eine
Steuerzone als Kreisscheibe ausgebildet ist, auf deren einer Oberfläche eine dünne, hochohmige, gesteuerte
Zone durch Eindiffusion angebracht ist, daß die eine sperrfreie Elektrode auf der gesteuerten Zone als
Draht angebracht ist und daß sie von der zweiten Steuerzone und der anderen sperrfreien Elektrode
ringförmig auf der gesteuerten Zone umgeben ist.
Die als Zylinder oder Kreisscheibe ausgebildete Steuerzone kann bei den Halbleiteranordnungen gemäß
der Erfindung aus einem verhältnismäßig dicken Halbleiterkörper bestehen, so daß eine hohe
mechanische Festigkeit und eine gute Wärmeabfuhr gewährleistet ist. Die durch Diffusion hergestellte gesteuerte
Zone kann gleichzeitig sehr dünn ausgebildet sein, so daß eine hohe Grenzfrequenz erzielt werden
kann. Durch das Anbringen der zweiten Steuerzone wird die Dicke der gesteuerten Zone noch weiter ver-
209 620/231
ringert und ein besonders hoher spezifischer Widerstand
dieser Zone erzielt.
Es ist bereits ein Unipolartransistor bekannt, bei dem die gesteuerte Zone durch Diffusion in einen
Halbleiterkörper hergestellt ist und der übrige Teil des Halbleiterkörpers als Steuerzone dient. Bei der
bekannten Anordnung ist jedoch keine zweite Steuerzone vorgesehen, und es muß daher der niederohmige
Teil der diffundierten Schicht entfernt wer-
zweite Steuerzone 3 sowie die beiden Hauptelektroden 1 bzw. 2 sind zentralsymmetrisch auf dieser
Zone 9 aufgebracht. Quellenelektrode und Saugelektrode können bei dieser Anordnung vertauscht
5 werden. Die eine Hauptelektrode in der Mitte besteht z. B. aus einem einlegierten Aluminiumdraht. Die
zweite Hauptelektrode aus einem aufgedampften und einlegierten Aluminiumring und die zweite Steuerzone
3 aus einem Gold-Antimon-Ring, der ebenfalls
den. Bei der Halbleiteranordnung gemäß der Erfin- io aufgedampft und dann einlegiert wird. Hierbei lassen
dung durchdringt die zweite Steuerzone den nieder- sich die durch die Geometrie bedingten inhomogenen
ohmigen Teil der Diffusionsschicht, so daß dieser Feldverhältnisse längs des Strompfades nutzbringend
nicht auf chemischem oder mechanischem Wege ent- verwerten, und man vermeidet in einfacher Weise
fernt werden muß. störende Randzonen der Steuerzonen 3 und 4. Liegt
Die Halbleiteranordnungen gemäß der Erfindung 15 z. B. die Quellenelektrode 1 im Zentrum und die
haben außerdem den Vorteil, daß störende Serienwiderstände klein gehalten werden können. Zu diesen
gehören der Widerstand auf der Eingangsseite
zwischen Quellenelektrode 1 und Steuerzone, der in
gehören der Widerstand auf der Eingangsseite
zwischen Quellenelektrode 1 und Steuerzone, der in
Fig. 1 mit R1 bezeichnet ist, und der entsprechende 20 Steilheit der Anordnung erhöht wird. Umgekehrt
Widerstand R2 auf der Ausgangsseite zwischen Saug- führt ein Anbringen von 1 an der Peripherie und 2 im
elektrode 2 und der Steuerzone. R1 beeinträchtigt die
Grenzfrequenz, während R2 die erforderliche Saugspannung, die durch die Spannungsquelle 7 geliefert
werden muß, und die Verlustleistung erhöht.
Grenzfrequenz, während R2 die erforderliche Saugspannung, die durch die Spannungsquelle 7 geliefert
werden muß, und die Verlustleistung erhöht.
Bei den in den Fig. 2 und 3 dargestellten Halbleiteranordnungen ist die gesteuerte Zone und die
zweite Steuerzone auf einer Zylindermantelfläche an-
Saugelektrode 2 als Ring an der Peripherie, dann kann man erreichen, daß die Zuschnürung längs des
Strompfades auf einer breiten Zone unterhalb der als Ring ausgebildeten Steuerzone 3 erfolgt, wodurch die
geordnet. Die gesteuerte Zone ist eine hochohmige,
Zentrum zu einem besonders kleinen eingangsseitigen Serienwiderstand A1.
Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungs-35
formen kann man die eine Steuerzone 4 mit der zweiten Steuerzone 3 elektrisch koppeln, um eine
größere Steuerwirkung zu erzielen, oder man gibt ihnen eine feste Gleichspannung in Sperrichtung
gegenüber dem Strompfad. Durch Veränderung
etwa 0,1 bis 100 μ dicke Zone 9, die die Mantel- 30 dieser Sperrvorspannung wird die Steuerwirkung
fläche eines Zylinders 4 darstellt, der selbst eine mit der äußeren Steuerzone beeinflußt, und dadurch kann
den Steuerelektroden 17 und 18 versehene Steuer- eine Regelvorgang nach Art einer Regelröhre mit
zone bildet, bei der in der Fig. 2 dargestellten An- variabler Gittersteigung herbeigeführt werden. Schließordnung
umschließen die zweite Steuerzone 3 und die lieh kann man die zweite Steuerzone 3 und die
beiden Hauptelektroden 1 und 2 Teile der Zone 9 35 Steuerzone 4 mit Wechselspannungen verschiedener
ringförmig. Zum Herstellen dieser Halbleiteranord- Frequenz beaufschlagen und so eine Frequenznung
wird von einem niederohmigen η-leitenden mischung vornehmen.
zylindrischen Halbleiterkörper 4 von etwa 1 mm Im folgenden soll nun noch auf ein besonders
Dicke ausgegangen und in diesem durch Diffusion günstiges Verfahren zum Herstellen von Unipolardie
hochohmige gesteuerte p-leitende Zone 9 erzeugt. 4° transistoren gemäß der Erfindung eingegangen wer-Der
die zweite η-leitende Steuerzone bildende Ring 3 den. Dabei ist zu berücksichtigen, daß der Strom-
und die die beiden Hauptelektroden 1 und 2 pfad verhältnismäßig hochohmig sein muß, da die
bildenden Ringe sind z. B. durch Aufdampfen und Eindringtiefe der Raumladungszone in den HaIb-Einlegieren
der entsprechenden Stoffe erzeugt. Für leiterkörper der in diesem vorhandenen Störstellendie
Hauptelektrode kann z. B. Aluminium und zur 45 konzentration umgekehrt proportional ist. Demnach
Erzeugung der zweiten Steuerzone 3 Gold-Antimon sind beim Diffusionsvorgang besondere Bedingungen
aufgedampft und einlegiert werden. Die Steuer- einzuhalten, die anders sind wie bei den bisher geelektrode3
kann auch durch Diffusion aufgebracht bräuchlichen Verfahren zur Herstellung von Tranwerden,
nachdem die Bereiche der Halbleiterober- sistoren, Gleichrichtern oder Photozellen, bei denen
fläche, die unverändert bleiben sollen, nach bekanntem 5° man stets niederohmige Diffusionsschichten verlangt.
Verfahren durch Maskierung, z. B. mittels einer Die für den Unipolartransistor gemäß der Erfindung
Oxydschicht, abgedeckt worden sind. erforderlichen Strukturen lassen sich z. B. durch
Bei der in der Fig. 3 dargestellten Halbleiter- gleichzeitige oder zeitlich aufeinanderfolgende Diffuanordnung
umgibt die zweite Steuerzone 3 die ganze sion eines Donators und Akzeptors erzielen. Dabei
Mantelfläche 9. Die beiden Hauptelektroden 1 und 2 55 wird auf einen niederohmigen Halbleiterkörper 4 von
sind auf den beiden Stirnflächen auf der gesteuerten etwa 1 mm Dicke eine dünne hochohmige Zone 9 von
Zone 9 ringförmig zur Achse des Zylinders aufge- entgegengesetztem und eine niederohmige Zone 3 von
bracht. Die zweite Steuerzone 3 wird bei dieser An- gleichem Leitfähigkeitstyp wie der des Halbleiterordnung,
wie weiter unten noch näher erläutert wird, körpers 4 erzeugt. Vor oder nach Anbringen der
zweckmäßig gleichzeitig mit der Zone 9 erzeugt. Um 60 Elektroden 1 und 2 durch Aufdampfen und Eineinen
Kurzschluß zwischen der Steuerzone 3 und legieren werden zur Vermeidung eines Kurzschlusses
den Hauptelektroden 1 und 2 zu vermeiden, sind die die Teile 16 der Zone 3, insbesondere durch Ätzen,
Teile 16 des Zylindermantels durch Ätzen oder auf entfernt. Bei diesem Diffusionsverfahren wird ein
mechanischem Wege entfernt worden. z. B. η-leitendes Silizium-Einkristallblättchen 4 einer
Eine zentralsymmetrische Ausführungsform zeigt 65 Atmosphäre von Antimon (Donator) und Aluminium
Fig. 4. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine (Akzeptor) ausgesetzt. Aluminium diffundiert un-Steuerzone4
als Kreisscheibe ausgebildet, deren eine gefahr 100 mal so schnell in den Halbleiterkörper ein
Oberfläche von der dünnen Zone 9 bedeckt ist. Die als Antimon.
Daher erreicht Antimon an der Oberfläche des Halbleiterkörpers eine lOOmal so große Konzentration
wie das schnell in das Innere abwandernde Aluminium. Es bildet sich also auf der Oberfläche
des Halbleiterkörpers eine η-dotierte Schicht 3 und darunter eine p-dotierte Zone 9 aus. Der Konzentrationsverlauf,
der sich einstellt, ist in Fig. 5 durch die Kurve 13 angegeben. Unmittelbar an der Oberfläche
überwiegt die η-Dotierung. Man erhält also eine stark η-dotierte Schicht 3, und etwas tiefer im
Kristall findet sich eine schmale Zone 9, in der die rascher vorgedrungenen Akzeptoren vorherrschen
und eine p-leitende Schicht schaffen, während im Inneren des Kristalls 4 noch die ursprüngliche
Donatorendichte den Leitfähigkeitscharakter bestimmt. Zur Erzielung eines hochohmigen Strompfades
wird gleichzeitig oder in einem getrennten Arbeitsgang ein zusätzlicher schnell diffundierender Störstoff
des gleichen Typs wie die Grunddotierung des Kristalls 4 eindiffundiert (Dreifachdiffusion). Der
Konzentrationsverlauf des zusätzlichen Dotierungsstoffes, z. B. Donator, ist in Fig. 5 durch die gestrichelte
Kurve 12 angedeutet. In Fig. 6 gibt die Kurve 14 den resultierenden Konzentrationsverlauf
an. Man sieht, daß jetzt die Dotierung der p-Zone, also die des Strompfades 9, wesentlich geringer ist
und außerdem die Breite dieser p-Zone durch den zusätzlichen Dotierungsstoff noch verringert worden
ist.
Statt eines Diffusionsverfahrens ist in allen genannten Fällen zum Erzeugen der dünnen Zone 9 auch
ein Abdampfverfahren anwendbar. Voraussetzung ist dabei, daß das Halbleitermaterial einen hinreichend
leicht verdampfbaren Dotierungspartner enthält.
Man kann mit diesen Verfahren im Gegensatz zu den bisher vorgeschlagenen Methoden sehr dünne, in
der Dicke wohldefinierte Strompfade erzielen, ohne die mechanische Stabilität zu beeinträchtigen. Außerdem
ist die Möglichkeit einer günstigen Wärmeabfuhr gegeben.
Die angegebenen Herstellungsmethoden eignen sich auch zum Aufbau einer vorgeschlagenen Halbleiteranordnung,
die eine Abart des Unipolartransistors darstellt. Bei dieser Halbleiteranordnung übernimmt
eine der Steuerzonen die Funktion der Quelle, die andere Steuerelektrode die Funktion der Saugelektrode,
während von 1 und 2 (Fig. 1) aus die Steuerung vorgenommen wird. Die Vorspannungen an
den Steuerzonen müssen so gewählt sein, daß sich eine ausgedehnte Raumladungszone ausbildet mit
einem ausgeprägten Potentialberg, der von den Steuerzonen aus in der Höhe gesteuert wird. Im
Verhältnis zu den zuerst beschriebenen Halbleiteranordnungen muß in diesem Fall der Abstand der
Elektroden 1 und 2 klein gehalten werden. Es ist auch bei solchen Halbleiteranordnungen ein kleiner
Abstand von einigen μ der Steuerzonen erwünscht, wozu das Diffusionsverfahren gut geeignet ist.
Claims (4)
1. Unipolartransistor mit zwei mit sperrenden Steuerelektroden verbundenen steuernden HaIbleiterzonen,
den sogenannten Steuerzonen, auf den beiden Seiten des Stromweges der gesteuerten
Zone und einer durch Diffusion hergestellten gesteuerten Zone auf einer Steuerzone, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Steuerzone (4) als Zylinder ausgebildet ist, auf dessen Mantelfläche
eine dünne, etwa 0,1 bis 100 μ betragende, hochohmige, erste, ringförmige, gesteuerte Zone (9)
durch Eindiffusion angebracht und mit den beiden sperrfreien Elektroden (1 und 2) versehen
ist, und daß die zweite Steuerzone (3) dann die gesteuerte Zone (9) ringförmig umschließt.
2. Unipolartransistor mit zwei mit sperrenden Steuerelektroden verbundenen steuernden Halbleiterzonen,
den sogenannten Steuerzonen, auf den beiden Seiten des Stromweges der gesteuerten
Zone und einer durch Diffusion hergestellten gesteuerten Zone auf einer Steuerzone, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Steuerzone (4) als Kreisscheibe ausgebildet ist, auf deren einer
Oberfläche eine dünne, hochohmige, gesteuerte Zone (9) durch Eindiffusion angebracht ist, daß
die eine sperrfreie Elektrode auf der gesteuerten Zone (9) als Draht (1) angebracht ist und daß sie
von der zweiten Steuerzone (3) und der anderen sperrfreien Elektrode (2) ringförmig auf der gesteuerten
Zone (9) umgeben ist.
3. Unipolartransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sperrfreien
Elektroden (1 und 2) auf der ersten gesteuerten Zone (9) ringförmig zur Zylinderachse angebracht
sind.
4. Unipolartransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sperrfreien Elektroden
(1 und 2) auf den beiden Stirnflächen der ersten ringförmigen Zone (9) ringförmig zur
Zylinderachse angebracht sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 966 276;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 015 153; USA.-Patentschriften Nr. 1745175, 2 791758,
820 932;
österreichische Patentschrift Nr. 202 600; schweizerische Patentschrift Nr. 289 519.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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