DE1132946B - Als Heizmatte ausgebildete Bewehrungsmatte aus Stahl, insbesondere fuer Fahrbahndecken - Google Patents
Als Heizmatte ausgebildete Bewehrungsmatte aus Stahl, insbesondere fuer FahrbahndeckenInfo
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- DE1132946B DE1132946B DEP21843A DEP0021843A DE1132946B DE 1132946 B DE1132946 B DE 1132946B DE P21843 A DEP21843 A DE P21843A DE P0021843 A DEP0021843 A DE P0021843A DE 1132946 B DE1132946 B DE 1132946B
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- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/24—Methods or arrangements for preventing slipperiness or protecting against influences of the weather
- E01C11/26—Permanently installed heating or blowing devices ; Mounting thereof
- E01C11/265—Embedded electrical heating elements ; Mounting thereof
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Description
- Als Heizmatte ausgebildete Bewehrungsmatte C aus Stahl, insbesondere für Fahrbahndecken Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, Fahrbahnen auf Straßen und Brücken, Start- und Landebahnen, Gehsteige usw. im Winter schnee- und eisfrei zu halten bzw. zu machen.
- Der Gedanke, solche Bahnen zu diesem Zweck zu beheizen, ist nicht neu. Es ist zum Beispiel bekannt, bei der Herstellung von Straßendecken in einer gewissen Tiefe unter der Fahrbahnoberfläche in einer Glaswollschicht eingebettete Drähte vorzusehen, die elektrisch beheizt werden. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die mehr oder weniger ungeschützt liegenden Heizdrähte im Laufe der Zeit korrodieren können, so daß der Stromfluß unterbrochen wird. Es besteht dann - ohne Aufbrechen der betreffenden Fahrbahn - keine Möglichkeit, den Schaden zu beheben. Ferner wird durch die eingelegte isolierende Glaswollschicht der Verband der Fahrbahndecke erheblich gestört, so daß eine Betonfahrdecke, die in solcher Weise beheizbar gemacht ist, nur sehr geringen Belastungen standhalten kann.
- Es ist auch eine elektrische Beheizung von Fahrbahnplatten bekanntgeworden, bei der ein geschweißtes Drahinetz in den Asphaltbelag eingebettet ist. Das Drahtnetz hat rund 5 cm Maschenweite; es ist in Streifen eingelegt und mit einem Flachstahl verlötet, der den Heizstrom zuführt.
- Ferner ist es bekanntgeworden, Bewehrungsmatten aus Stahl als Heizmatten auszubilden, indem man an einer Baustahlmatte üblicher Art Heizkabel befestigt. Bei der Herstellung von Betondecken werden dabei die Baustahlmatten zusammen mit den isolierten Heizelementen auf den Unterbeton verlegt. Diese Maßnahme vereinfacht zwar das Verleaen der Heizkabel, sie hat aber den Nachteil, daß die Heizkabel - da sie ungeschützt sind - leicht verletzt werden können. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, an einer Baustahlmatte ungetränkte Stahlpanzerrohre zu befestigen, zum Beispiel anzubinden, um in diese Rohre die Heizkabel einzuziehen.
- Zum Bau beheizbarer Fahrbahndecken, Gehsteige, Start- und Landebahnen usw. wird nun vorgeschlagen, als Heizmatten ausgebildete Bewehrungsmatten aus Stahl zu verwenden, bei denen nach der Erfindung mindestens ein Teil der Längs- und/oder Querstäbe aus Rohren besteht, die in an sich bekannter Weise zur Aufnahme von Heizelementen dienen.
- Die erfindungsgemäßc Bewehrungsmatte ermöglicht das Einlegen von Heizelementen in die Fahrbahndecke ohne zusätzlichen Aufwand an Arbeit und Material. Die Bewehrungsmatte wird in der im Straßenbau üblichen Weise verlegt. Dabei liegen die Heizrohre in ihren richtiaen und vorher berechneten Abständen une verrückbar fest, so daß beim Aufbringen der Deckschicht keine Verschiebungen der Rohre erfolgen können.
- Die in einer solchen Bewehrungsmatte benutzten Rohre sind dabei nach Innendurchmesser und Wandstärke so bemessen, daß sie einmal alle statischen und dynamischen Eigenschaften einer normalen Baustahlmatte besitzen, daß sie zum anderen aber auch als Fanzerung für die in ihnen verlegten Heizdrähte dienen. Es ist dadurch möglich, g die im Straßenbau üblichen Rüttel- und Stampfmaschinen einzusetzen. Da die erfindungsgemäßen Bewehrungsmatten den Normen der üblichen Baustahlmatten angepaßt sein können, ist es möglich, die derart bewehrten Fahrbahndecken in üblicher Weise herzustellen, ohne daß besondere zusätzliche Armierungen od. dgl. notwendig sind. Diese Vorteile können besonders dann gewürdigt werden, wenn man sich die beim Straßenbau auftretenden Probleme hinsichtlich rationeller Fertigung, maschineller Arbeitsmethoden und des Einsatzes ungelernter Arbeitskräfte vergegenwärtigt.
- Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Bewehrungsmatten ist es ferner möglich, schadhaft gewordene Heizelemente leicht auszuwechseln. Da die erfindungsgemäßen Bewehrungsmatten und deren Verlegung keine wesentlich höheren Kosten verursachen als die üblichen Baustahlmatten, ist die Möglichkeit gegeben, glatteisgefährdete Fahrbahnabschnitte vorsorglich auch dann mit den erfindungsgemäßen Baustahlmatten zu bewehren, wenn zunächst an eine Beheizuna noch nicht aedacht ist. Die Heizkabel können dann nachträglich in die Rohre der bereits verlegten und einbetonierten Bewehrungsmatte eingezogen werden. Auch bezüglich der Wärmeleitung und der Wärmeverteilung bringt die Bewehrungsmatte nach der Erfindung erhebliche Vorteile. Durch den unmittelbaren Kontakt jedes in einer solchen Bewehrungsmatte benutzten Rohres mit den an den Kreuzungspunkten senkrecht zu ihnen verlaufenden Stäben oder Rohren ist eine besonders gute und schnelle Wärmeleitung von den Heizdrähten in die unbeheizten Elemente der Bewehrungsmatte gewährleistet, insbesondere dann, wenn die Kreuzungspunkte Schweißstellen sind. Die nicht unmittelbar beheizten Quer- und Längsstäbe wirken als sekundäre Heizflächen. Dadurch wird die erzeugte Wärme schnell und gleichmäßig über die Fahrbahndecke verteilt. Diese Wirkung ist besonders deshalb wichtig, weil zum Beispiel Beton ein schlechter Wärmeleiter ist. Außerdem wird die spezifische Wärmebelastung der Rohroberflächen wirksam herabgesetzt, so daß Rißbildungen in der Fahrbahndecke infolge ungleichmäßiger und extremer Wärmeeinwirkung vermieden werden.
- Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. In Abb. 1 ist nur jeder zweite Längsstab der Bewehrungsmatte ein ein Heizkabel 1. aufnehmendes Rohr 2, während die in Längsrichtun- dazwischenliegenden Stäbe 3 der Bewehrungsmatte ebenso wie alle Querstäbe 4 Vollprofile oder Drähte sind. An den Kreuzungspunkten 5 sirid die Stäbe bzw. Rohre der Bewehrungsmatte miteinander verschweißt. Die in Längsrichtung verlaufenden Stäbe 3 bzw. Rohre 2 liegen auf den in Querrichtuno, C verlaufenden Querstäben 4 auf. Bei Bewehrungsmatten, die für spezielle Projekte bestimmt sind, kann die Verteilung und Anordnung und können die Abstände und Querschnitte der Rohre 2, Stäbe 3 und Querstäbe 4 entsprechend den statischen und dynamischen Anforderungen und entsprechend der gewünschten Wärmeverteilung gewählt werden.
- In Abb. 2 sind die Querstäbe 4 nach Art eines Geflechtes angeordnet. An den Kreuzungspunkten 5 slind die Querstäbe 4 abwechselnd über bzw. unter die geradlinig verlaufenden, die Heizkabel 1 aufnehmenden Rohre 2 geführt. Die Ränder dieser Bewehrungsmatte sind durch je einen Längsstab 3' verstärkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Als Heizmatte ausgebildete Bewehrungsmatte aus Stahl, insbesondere für Fahrbahndecken, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Längs- und/oder Querstäbe der Bewehrungsmatte, aus Rohren besteht, die in an sich bekannter Weise zur Aufnahme von Heizelementen dienen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1031822; schweizerische Patentschrift Nr. 120 747; »Der Bauingenieur«, 1954, Heft 11, S. 427; »Straße und Autobahn«, 1958, Heft 11, S. 413 bis 418.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21843A DE1132946B (de) | 1958-12-06 | 1958-12-06 | Als Heizmatte ausgebildete Bewehrungsmatte aus Stahl, insbesondere fuer Fahrbahndecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21843A DE1132946B (de) | 1958-12-06 | 1958-12-06 | Als Heizmatte ausgebildete Bewehrungsmatte aus Stahl, insbesondere fuer Fahrbahndecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1132946B true DE1132946B (de) | 1962-07-12 |
Family
ID=7368451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP21843A Pending DE1132946B (de) | 1958-12-06 | 1958-12-06 | Als Heizmatte ausgebildete Bewehrungsmatte aus Stahl, insbesondere fuer Fahrbahndecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1132946B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1759545B1 (de) * | 1968-05-13 | 1970-05-21 | Poppe Dipl Ing Ulrich | Heizmatte,insbesondere fuer Strassendecken |
| DE2206268A1 (de) * | 1972-02-10 | 1973-08-16 | Werner Leschke | Elektrisch erwaermbarer heizkoerper fuer boeden, waende o. dgl |
| FR2196567A1 (de) * | 1972-08-17 | 1974-03-15 | Arbed | |
| DE102009032203A1 (de) * | 2009-07-03 | 2011-01-05 | Ali Riza Coskun | Außenwandsystem |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH120747A (de) * | 1926-08-30 | 1927-06-01 | Hilzinger Wilhelm | Elektrische Heizvorrichtung. |
| DE1031822B (de) * | 1953-03-05 | 1958-06-12 | Hochtief Ag Hoch Tiefbauten | Unterlagsplatte fuer eine Eislaufbahn |
-
1958
- 1958-12-06 DE DEP21843A patent/DE1132946B/de active Pending
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| CH120747A (de) * | 1926-08-30 | 1927-06-01 | Hilzinger Wilhelm | Elektrische Heizvorrichtung. |
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| DE102009032203A1 (de) * | 2009-07-03 | 2011-01-05 | Ali Riza Coskun | Außenwandsystem |
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