DE1132891B - Walzenbuerste - Google Patents
WalzenbuersteInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B13/00—Brushes with driven brush bodies or carriers
- A46B13/001—Cylindrical or annular brush bodies
- A46B13/003—Cylindrical or annular brush bodies made up of a series of annular brush rings; Annular brush rings therefor
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
O 7443 ni/9b
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 12. JULI 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 12. JULI 1962
Die Erfindung bezieht sich auf eine Walzenbürste, bestehend aus einer Anzahl axial aneinandergereihter,
rinnenförmiger Bürstenringe mit radial nach außen stehenden Borstenschichten, die auf eine zentrale,
umlaufende Nabe montiert sind, wobei durch axiale Verformung der Bürstenringe die Borstenschichten
am Umfang der Walzenbürste in verschiedenen Ebenen liegen.
Es ist bereits eine Rundbürste bekanntgeworden, bei der auf der Nabe mehrere Bürstenringe aufgereiht
sind, von denen jeder aus einem Halteteil und einem in radialer Richtung daraus hervorstehenden Borstenband
besteht. Dabei sind die Halteteile derart verformt, daß Abschnitte des Borstenbandes in verschiedenen
Ebenen des Bürstenumfanges zu liegen kommen. Zur Verformung der Halteteile des Bürstenmaterials
werden sie lediglich entlang eines Durchmessers einmal schwach geknickt. Infolge der Verbiegung
der Halteteile stehen die Bürstenelemente nicht mehr radial und im rechten Winkel von der
Bürstenachse ab. Hieraus ergeben sich für die bekannten Rundbürsten Nachteile hinsichtlich der Arbeitswirkung
und der Lebensdauer der Bürste, da die Bürstenelemente einerseits nicht mit maximaler Wirkung
zum Angriff kommen und andererseits einer mehr als notwendigen Abnutzung unterworfen sind.
Darüber hinaus sind bereits Walzenbürsten vorgeschlagen worden, bei denen vorgeformte Bürstenringe,
mit Abstandsstücken abwechselnd, auf die Bürstennabe montiert sind. Die Halteteile des Bürstenmaterials
sind bei den vorgeschlagenen Walzenbürsten mehrfach wellenförmig verbogen. Jedoch geht auch
bei diesen Walzenbürsten die radiale Erstreckungsrichtung des Bürstenmaterials verloren, so daß dieses
nicht mehr streng im rechten Winkel von der Bürstenachse absteht.
Der Nachteil ist durch die Erfindung bei einer Walzenbürste der eingangs geschilderten Art dadurch
behoben, daß die Bodenflächen der Bürstenringrinne der zylindrischen Oberfläche der Bürstennabe satt
anliegen, so daß die Seitenwände der Bürstenringrinne und die Borstenschichten trotz der Verbiegung der
Bürstenringe radial genau unter einem rechten Winkel von der Bürstennabe abstehen.
Durch die stets senkrecht an einem zu bearbeitenden Werkstück angreifenden Bürstenelemente wird
die Arbeitswirkung der Bürste bedeutend verbessert, da die Bürstenelemente mit maximaler Wirkung zum
Angriff kommen. Darüber hinaus ist eine Abnutzung der Bürstenelemente auf ein Minimum beschränkt,
so daß die umlaufenden Bürsten gemäß der Erfindung eine längere Lebensdauer haben und infolgedessen in
Walzenbürste
Anmelder:
The Osborn Manufacturing Company, Cleveland, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Phys. G. Liedl, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 22
Brooks Edward Nelson, Chagrin Falls, Ohio
(V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wirtschaftlicher Hinsicht den bekannten Bürsten überlegen sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist in die Bürstenringrinne elastomerer Werkstoff eingebracht,
welcher den umgebogenen Innenteil der Borstenschichten in an sich bekannter Weise festhält. Die
elastische Sicherung und Abstützung der Bürstenringrinne dient dazu, das Leben der Bürste zu verlängern.
Vorteilhaft ist es, wenn die Borstenschichten in diametral gegenüberliegenden Zonen in entgegengesetzter
Richtung versetzt sind und/oder die Bürstenringe derart verformt sind, daß sie ineinandergreifen,
welche Ausbildungen der Borstenringe für Walzenbürsten schon vorgeschlagen sind.
Die Erfindung ist in der Beschreibung an Hand der Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Bürstenringes, Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 in
Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt ähnlich Fig. 2, jedoch gebogen in entgegengesetzter Richtung,
Fig. 4 einen Abstandsring, dessen Biegung dem Bürstenring nach Fig. 3 entspricht,
Fig. 5 einen Querschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 4,
Fig. 6 einen Gegenring als Stütze für die Bürstenringe, dessen Formung den Bürstenringen in Fig. 3
entspricht,
Fig. 7 einen Querschnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 6,
Fig. 8 eine Walzenbürste mit zylindrischer Nabe,
Fig. 8 eine Walzenbürste mit zylindrischer Nabe,
Fig. 9 eine Walzenbürste, bei der die Bürsten- und Abstandsringe im Querschnitt gezeichnet sind und die
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Enden der Nabe der Wellenform der Bürstenringe entsprechen,
Fig. 10 eine Endansicht eines anderen Bürstenringes,
Fig. 11 einen Querschnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 10,
Fig. 12 einen diametralen Querschnitt durch eine Ringscheibe aus elastomerem Werkstoff,
Fig. 13 einen Längsschnitt durch eine Walzenbürste mit Bürsten- und Abstandsringen nach Fig. 10 bis 12,
Fig. 14 eine Endansicht der Bürstenwalze nach Fig. 13,
Fig. 15 einen Längsschnitt durch eine Walzenbürste ähnlich dem in Fig. 13 und
Fig. 16 einen Querschnitt durch einen Bürstenring ähnlich Fig. 3, mit in die Bürstenringrinne eingebrachtem
elastomerem Werkstoff.
In die Bürstenringrinnen 1 der Bürstenringe, die sich radial nach außen öffnen, sind in ihrer Mitte umgefaltete
Borstenschichten 2, z. B. Drahtbüschel, mittels eines Halteringes 3 aus Blech festgehalten. Dieser
flache Blechring 3 besteht zweckmäßigerweise aus einem zusammengedrückten U-Profil. Zur Verstärkung
desselben können die Seitenwände der Bürstenringrinne 1 mit sich radial erstreckenden Ausbuchtungen
4 versehen sein.
Die Bürstenringrinnen 1 sind so verformt, daß die eingelegten Borstenschichten 2 in verschiedenen Ebenen
des Bürstenumfanges zu liegen kommen, jedoch die Bodenflächen der Bürstenringrinnen 1 der zylindrischen
Oberfläche der Bürstennabe 7 satt anliegen, so daß die Seitenwände der Rinne 1 und die Borstenschichten
2 trotz der Verbiegung der Bürstenringe radial genau unter einem rechten Winkel von der
Nabe 7 abstehen.
Die Abstandsringe 5 und Gegenringe 6 aus Metall oder elastomerem Material sind in gleicher Weise
verformt, so daß bei den miteinander im Eingriff stehenden Bürstenteilen effektiv ein Verdrehen der
einzelnen Teile verhindert wird. Ein Endring 8 auf 4Q
der zylindrischen Nabe 7 hält die Bürstenringe axial zusammen.
Die Enden 13 von zwei bzw. drei zylindrischen Nabenteilen 9, 10, 11 sind der Wellenform der
Bürstenringe 1 angepaßt, so daß zwei oder mehrere Walzenbürsten in axialer Richtung ineinandergreifen,
ohne daß auf den nebeneinander angeordneten Nabenteilen 9 bis 11 zwischen den nebeneinanderzuliegen
kommenden Bürstenringen 1, Abstandsringen 5 und Gegenringen 6 Zwischenräume entstehen.
Bei einer abgeänderten Ausführungsform können die Borstenbüschel zwischen Ringscheiben 14 aus
elastomerem, elastisch verformbarem Material wie Gummi oder Neopren montiert sein, die an ihren
Seitenflächen mit Rillen 15 und 16 versehen sind, jrelche die um den Haltering 3 gefalteten inneren
Feile der verdrallten Büschel 2 aufnehmen und festhalten. Diese Ringscheiben 14 können auch diametral
gegenüberliegende, nach innen vorstoßende Keile 17, haben, die in entsprechende Nuten 19, 20 an der
Nabe 21 eingreifen. Diese Nabe 21 selbst weist ebenfalls nach innen vorstehende Keile 22, 23 auf, die in
eine entsprechende Welle eingreifen.
Wenn ein größerer Abstand der Bürstenringe 1 voneinander gewünscht ist, werden die Bürstenschichten
2 zwischen elastomeren Ringen 24, 25 montiert, von denen jeder als eine Hälfte der Ringscheibe 14
(in diesem Falle ohne Keile) betrachtet werden kann. Die Ringe 24, 25 können in eine Blechrinne 27
eingesetzt werden, die dem Abstandsring 5 gleicht und gemeinsam auf die zylindrische Nabe 26 aufgeschoben
werden.
Claims (7)
1. Walzenbürste, bestehend aus einer Anzahl axial aneinandergereihter, rinnenförmiger Bürstenringe
mit radial nach außen stehenden Borstenschichten, die auf eine zentrale, umlaufende Nabe
montiert sind, wobei durch axiale Verformung der Bürstenringe die Borstenschichten am Umfang
der Walzenbürste in verschiedenen Ebenen liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenflächen
der Bürstenringrinne (1) der zylindrischen Oberfläche der Bürstennabe (7) satt anliegen, so daß
die Seitenwände der Bürstenringrinne (1) und die Borstenschichten (2) trotz der Verbiegung der
Bürstenringe radial genau unter einem rechten Winkel von der Bürstennabe (7) abstehen.
2. Walzenbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bürstenringrinne (1)
elastomerer Werkstoff eingebracht ist, welcher den umgebogenen Innenteil der Borstenschichten
(2) in an sich bekannter Weise festhält.
3. Walzenbürste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Bürstenringen
(1) Abstandsringe (5) vorgesehen sind, welche in gleicher Weise wie die Bürstenringe (1)
axial verformt sind.
4. Walzenbürste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsringe (5) auf der
Bürstennabe (7) verkeilt sind, so daß sie den Antrieb auf die Bürstenringe (1) übertragen.
5. Walzenbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Abstandsringe (5) und Gegenringe
(6) oder zwei der Formung der Borstenschichten (2) entsprechende, an ihren Seitenflächen
mit Rillen (15 und 16) versehene Ringscheiben (14) die rinnenförmigen Bürstenringe (1)
ersetzen, welche ebenfalls satt anliegend auf der zylindrischen Oberfläche der Bürstennabe (7) angeordnet
sind.
6. Walzenbürste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ringscheiben (14)
aus nachgiebig verformbarem elastomerem Werkstoff bestehen.
7. Walzenbürste nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (13) der
Bürstennabe (7) der Wellenform der Bürstenringe (1) angepaßt sind, so daß zwei Walzenbürsten in
axialer Richtung ineinandergreifen, ohne daß auf den nebeneinander angeordneten Bürstennaben
(7) zwischen den nebeneinanderzuliegen kommenden Bürstenringen (IJ ein Zwischenraum entsteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2288 337.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1096 859.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 20& 61W2 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO7443A DE1132891B (de) | 1960-05-31 | 1960-05-31 | Walzenbuerste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO7443A DE1132891B (de) | 1960-05-31 | 1960-05-31 | Walzenbuerste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1132891B true DE1132891B (de) | 1962-07-12 |
Family
ID=7351144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO7443A Pending DE1132891B (de) | 1960-05-31 | 1960-05-31 | Walzenbuerste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1132891B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1647201A1 (de) * | 2004-10-08 | 2006-04-19 | Koti Onroerend Goed b.v. | Bürstenringanordnung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2288337A (en) * | 1939-06-26 | 1942-06-30 | Osborn Mfg Co | Rotary brush section |
| DE1096859B (de) | 1958-03-13 | 1961-01-12 | Osborn Mfg Co | Walzenbuerste |
-
1960
- 1960-05-31 DE DEO7443A patent/DE1132891B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2288337A (en) * | 1939-06-26 | 1942-06-30 | Osborn Mfg Co | Rotary brush section |
| DE1096859B (de) | 1958-03-13 | 1961-01-12 | Osborn Mfg Co | Walzenbuerste |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1647201A1 (de) * | 2004-10-08 | 2006-04-19 | Koti Onroerend Goed b.v. | Bürstenringanordnung |
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