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DE1132655B - Entladungslampe fuer Stossbelastung grosser Energie und Betriebsschaltung dafuer - Google Patents

Entladungslampe fuer Stossbelastung grosser Energie und Betriebsschaltung dafuer

Info

Publication number
DE1132655B
DE1132655B DEF33711A DEF0033711A DE1132655B DE 1132655 B DE1132655 B DE 1132655B DE F33711 A DEF33711 A DE F33711A DE F0033711 A DEF0033711 A DE F0033711A DE 1132655 B DE1132655 B DE 1132655B
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DE
Germany
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arc
discharge lamp
voltage
discharge
lamp according
Prior art date
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Pending
Application number
DEF33711A
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English (en)
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Individual
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Publication date
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Publication of DE1132655B publication Critical patent/DE1132655B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/98Lamps with closely spaced electrodes heated to incandescence by light-emitting discharge, e.g. tungsten arc lamp

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Entladungslampe für Stoßbelastung großer Energie und Betriebsschaltung dafür Zusatz zum Patent 1117 743 Gegenstand des Hauptpatents ist eine Entladungslampe für Stoßbelastung großer Energie mit in einem zylindrischen Entladungsraum axial angeordneten Elektroden, von denen eine axial beweglich ist derart, daß das Zünden über diese bewegliche Elektrode mittels Kurzschluß erfolgen kann. Ausgeschaltet wird diese Entladungslampe durch Absinken der Spannung des Sammlers unter die Brennspannung der Entladungslampe nach etwa einigen Sekunden. Das kurzzeitige Berühren der Elektroden erfolgt hierbei durch einen Hubmagneten, in dessen Spule sich ein Kondensator entlädt, dessen die Spule durchfließender Strom nach kürzester Zeit so weit abgesunken ist, daß gegenüber der Federvorspannung der beweglichen Elektrode der Andruck nicht aufrechterhalten wird und die Elektroden nach kurzzeitiger Berührung langsam wieder auseinandergehen. Die Wolframelektroden sind auf Montageplatten befestigt, die eine große thermische Kapazität haben und von denen eine zur Evakuierung bzw. Füllung des Lampengehäuses mit Edelgas, z. B. Krypton, mit einem Füllstutzen versehen ist. Das Elektrodensystem ist im Brennpunkt eines elliptischen Oberflächenspiegels mit genarbter Oberfläche angeordnet. Als Sammler mit stark absinkender Klemmenspannung wird ein Großoberflächenzellensystem unter Verwendung von Fasermaterial benutzt, dessen Kapazität in wenigen Sekunden entladen werden kann und das hilfsweise nur unvollständig formiert ist. Außerdem wird dieser Sammler über eine Ladeeinrichtung derart aufgeladen, daß vor jeder Stoßbelastung eine vorgegebene Amperestundenzahl eingespeichert wird, so daß die Brenndauer des Lichtbogens durch die Einschaltdauer des Ladegerätes vorbestimmt ist.
  • Eines der in dem Hauptpatent behandelten Probleme besteht in der Schaltung der für so starke Strahlung erforderlichen großen Stromstärken von einigen tausend Ampere. Bestimmend für den Schaltvorgang ist die zeitliche Änderung des Lichtstromes während des Schaltens. Der dort beschriebene Einschaltvorgang liefert einen steilen Anstieg des Lichtstromes, der Aussehaltvorgang hingegen ein langsames Abfallen desselben, da der Bogen mit leer werdendem Akkumulator sozusagen langsam verhungert. Wird nun ein Strahlungsstoß mit annähernd rechteckiger Charakteristik gewünscht, wie es in manchen Fällen vorkommt, so kann die Entladungslampe in der vorliegenden Form nicht ohne weiteres eingesetzt werden. Insofern zeigt die Lampe nach dem Hauptpatent eine Unvollkommenheit. Das gleiche gilt für das nichtstabilisierte Brennen des Bogens. Das darauf zurückzuführende Flackern kann sehr stören, um so mehr, da der Bogen nur sehr kurze Zeit, aber mit außerordentlich hohem Lichtstrom brennt. Bei einem so großen Energieumsatz wird es nie gelingen, zwei aufeinanderfolgende Lichtmengen mit völlig gleichen Lichtströmen herzustellen, denn beim zweiten Entladungsstoß wird bereits eine geringe zusätzliche Schwärzung des Lichtaustrittsfensters zu beobachten sein, oder es wird ein Abbrand der Elektroden stattgefunden haben. Auch dies führt zu einer Einschränkung in der Anwendungsmöglichkeit der Entladungslampe nach dem Hauptpatent, z. B. dann, wenn zwei Objekte mit genau der gleichen Lichtmenge getestet werden sollen. Die Anordnung der Elektroden im Brennpunkt eines elliptischen Spiegels ist in diesem und ähnlichen anderen Fällen unvorteilhaft.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, durch Weiterentwicklung der Entladungslampe nach dem Hauptpatent die aufgezeigten Unvollkommenheiten zu beseitigen und damit zugleich den Anwendungsbereich erheblich zu erweitern.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Entladungsraum transparente Fenster in Form von symmetrischen Linsen, insbesondere aus Quarz, oder eines Zylinders besitzt, die das Licht senkrecht zur Lichtbogenachse austreten lassen, und welche geöffnet und ausgewechselt werden können. Im weiteren ist innerhalb des Entladungsgefäßes eine Stromrückführung in Form symmetrisch angeordneter und zur Elektrodenachse parallel verlaufender Stäbe zur magnetischen Stabilsierung der Bogenachse angeordnet. Die langsam abfallende Bogencharakteristik wird vermieden entweder durch Einbau eines senkrecht zur Bogenachse angeordneten Lösehmagneten oder dadurch, daß in Reihe mit dem Sammler, den Elektroden und dem Begrenzungswiderstand eine Vielzahl von Kontakten geschaltet ist, deren Anzahl größer ist als der Quotient aus der abzuschaltenden Spannungsdifferenz Batteriespannung-Bogenspannung zu der Ionisationsspannung der Kontaktmetalle oder auch dadurch, daß das Ausschalten durch die fallende Spannungscharakteristik des Sammlers kombiniert ist mit der Sofortabschaltung durch den Löschmagneten oder mit der Schaltervielzahl. Eine Möglichkeit einer beliebigen, gestuften Beeinflussung der Strahlung besteht dadurch, daß man mit einer ähnlichen Schaltvielfalt mit jeweils mehreren Kontakten zur Vermeidung von stehenbleibenden Lichtbögen Vorwiderstände in der Zuleitung zu- oder abschaltet. Vorzugsweise werden solche Schaltungen durch eine Schaltuhr nach festgelegtem Programm gesteuert werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Entladungslampe nach der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. 1 im Vertikalschnitt und in Fig. 2 in Ansicht; Fig. 3 stellt schematisch einen Horizontalschnitt durch die Entladungslampe mit eingebauten Löschmagneten dar, Fig. 4 die im Versorgungsstromkreis angeordnete Schaltervielzahl, und in Fig. 5 ist die Bogeneharakteristik wiedergegeben, mit Lichtstrom als Abszisse und Zeit als Ordinate, wobei die Fläche ein Maß für die Lichtmenge ist.
  • Der Entladungsraum besteht aus einem zylindrischen Hohlkörper 5, der zusätzlich von einer Ummantelung 7 umgeben ist. Abgeschlossen ist der Entladungsraum durch die beiden Linsen 11 und 11 a, die in Ringflansche 12 und 12a eingebaut sind, die Ringflansche 12, 12 a sind mittels Flügelschrauben 14 am Gehäusekörper 5 angeschraubt und ebenfalls mit Abdeckblechen 13 und 13 a versehen. In diesen zylindrischen Entladungsraum ragen die beiden Elektroden 1 und la, und zwar so, daß ihre Achse senkrecht steht zur optischen Achse, die durch die beiden Linsen 11, lla gegeben ist. Im Ausführungsbeispiel ist die obere Elektrode 1 als feste Elektrode gewählt, die untere la als bewegliche. Die feste Elektrode 1 ruht in einem Sockel 2 und ist mit der Halterung 3 fest im Gehäusekörper 5 eingesetzt. Die andere Elektrode la ist mit ihrer Sockelung 2 a auf ein Gestänge, 8 aufgesetzt, das über die Federung 6 und einer Reihe von Halterungen 10 beweglich und gasdicht im Gehäusekörper 5 gelagert ist. Zur axialen Bewegung ist das der Elektrode la abgewandte Ende des Gestänges 8 mit einem Eisenkern 9 versehen, der in eine hier nicht dargestellte Magnetspule. taucht. Weiterhin ist die Bogenlampe mittels Stützen 15 und Schrauben 18 auf einer Bodenplatte 16 befestigt. Die Stromzuführungen sind mit 17 gekennzeichni? Sie hegen einmal am Gestänge 8 der Elektrode la und legen diese z. B. an den Pluspol der Batterie. Die andere Elektrode 1 steht in elektrischem Kontakt mit einer Anzahl von Stäben 4, 4 a . . ., die völlig symmetrisch um die Elektrodenachse 1, la angeordnet sind und parallel zu ihr verlaufen. Diese Stäbe 4, 4 a liegen am anderen Batteriepol und wirken auf den brennenden Bogen mit ihrem magnetischen Feld. Da sich bekanntlich entgegengesetzte Ströme abstoßen, versucht der Lichtbogen jedem der normalerweise vier Stäbe auszuweichen, er wird aber infolge der Symmetrie der Stabvielfalt vom jeweils gegenüberliegenden Stab zurückgetrieben, wenn er ihm zu nahe kommt, und dadurch stabilisiert sich der Lichtbogen.
  • Durch die Stabvielfalt erzielt man weiterhin eine Aufhebung des nach außen wirkenden magnetischen Feldes, was wohl- bedeutsam dann ist, wenn in der räumlichen Umgebung des Gerätes Forschungsarbeiten kernphysikalischer Messungen mit magnetischem Spin durchzuführen sind.
  • Durch die symmetrische Anordnung der beiden Linsen 11, lla können zwei zu bestrahlende Versuchsobjekte rechts und links der Lampe aufgebaut werden.
  • Bei jedem Entladungsstoß erhalten beide Objekte eine exakt gleiche Strahlungsmenge und können auf diese Art unter völlig gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden.
  • Mit diesen Abänderungen sind bereits zwei der aufgeführten Nachteile beseitigt. übrig bleibt die nach dem Hauptpatent ungünstige Bogeneharakteristik.
  • Eine Möglichkeit der Korrektor der Bogencharakteristik ist in Fig. 3 dargestellt. Die beiden Linsen 11 und 11 a begrenzen zusammen mit der Ummantelung 12 den Entladungsraum, der diesmal im Horizontalschnitt dargestellt ist. 4, 4a, 4b und 4c stellt den Schnitt der Rückführungsleiter dar, la die bewegliche Elektrode in Aufsicht und 19 den Bogenquerschnitt. Senkrecht zur Lichtbogenmaschine 19 ist ein Elektromagnet angeordnet, der als Stab 20 aus ferromagnetisch weichem Material bis auf etwa 2 cm an den Bogen heranreicht. Wird dieser Stab 20 von außen her z. B. mittels einer Spule 22 magnetisiert, so wird der Lichtbogen ausgeblasen. Am äußeren Ende des Stabes 20 ist eine magnetische Abschlußplatte 21 angebracht, die ähnlich einem Massepol zur Abstrahlung des äußeren Poles dient. Die magnetische Ausblasung des Bogens wird immer dann angewendet werden, wenn der Strahlungsstoß eine rechteckige Charakteristik haben soll, denn beim magnetischen Ausblasen reißt der Bogen augenblicklich ab im Gegensatz zum langsamen Abfallen bei leerwerdendem Akkumulator.
  • Eine weitere Möglichkeit der Beeinflussung der BogencharakteristikbeimAbschaltvorgang zeigt Fig. 4. Aus einer stromstarken oder auch langsam leerwerdenden Akkumulatorenbatterie 25 fließt der Strom über eine Vielzahl von Schaltkontakten 24, 24a, 24b ... und einen hilfsweisen Begrenzungswiderstand 23 zu den Elektroden 1 und la des Lichtbogens. Gezündet wird auch in diesem Falle durch elektromagnetische oder auch manuelle Bewegung der Elektrode la bis zum Kontaktschluß mit der Elektrode 1 und zurück. Zum Löschen des Bogens werden schlagartig die Schalter 24, 24 a, 24 b ... geöffnet. Da nun aber jeder Lichtbogen entsprechend der Ionisationsspannung des Kontaktmaterials zum Brennen eine bestimmte Bogenspannung hat, z. B. 10 V, kann die Anzahl der Schaltkontakte so groß gewählt werden, daß die Summe der erforderlichen Bogenspannungen größer ist als die Akkumulatorenspannung minus der Bogenspannung der Lampe. So braucht man z. B. zum Brennen eines Krypton-Wolframbogens 15 V, der Akkumulator möge 48 Volt Versorgungsspannung haben. Dann ist die Differenz aus Versorgungsspannung minus Brennspannung 33 Volt. Werden nun zur Löschung Kupferkontakte verwendet, so wird entsprechend der Ionisationsspannung für Kupfer (33: 10) eine Gesamtzahl von nur vier Kontakten, und zwar ohne Blasspule ausreichen. Da Schalter dieser Art als Anlaßschaltschütze bei Startern größerer Lastwagenmotore handelsüblich sind, erfordert diese Art von Löschung niinimalsten Aufwand.
  • Oft wird es zweckmäßig sein, die Löschung des Bogens in einer Kombination des leerwerdenden Sammlers gemäß des Hauptpatents zusammen mit einem Blasmagneten 20 oder der Schaltervielzahl 24, 24a ... durchzuführen. Die damit erhaltene Bogencharak,teristik ist in Fig. 5 dargestellt. 26 stellt den sehr steil ansteigenden Auftakt dar, der beim Einschalten mittels Kurzschluß und anschließendem Auseinanderlaufen der Elektroden 1, la entsteht. Das Leerwerden des Sammlers bedingt den langsam abfallenden Ast 26a, der dann durch Ausblasen oder öffnen der Schaltervielzahl in den steil abfallenden Endtakt übergeht.
  • Durch diese Verbesserungen der im Hauptpatent offenbarten Entladungslampe wird der Anwendungsbereich derart erweitert, daß diese Bogenlampe in allen praktisch vorkommenden Fällen eingesetzt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Entladungslampe für Stoßbelastung großer Energie mit Elektroden in einem zylindrischen Entladungsraum, von denen die, eine, axial beweglich ist und das Zünden über die bewegliche Elektrode durch Kurzschluß erfolgt, nach Patent 1117 743 (F 31783 VIII c/21 f), dadurch gekennzeichnet, daß der Entladungsraum transparente Fenster in Form von symmetrischen Linsen oder eines Zylinders besitzt, die die Strahlung senkrecht zur Lichtbogenachse austreten lassen, und die geöffnet und ausgewechselt werden können.
  2. 2. Entladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Entladungsgefäßes eine Stromrückführung in Form symmetrisch angeordneter und zur Elektrodenachse parallel verlaufender Stäbe (4, 4a ... ) zur magnetischen Stabilisierung der Bogenachse, zugleich hilfsweise zur Vermeidung eines äußeren magnetischen Streufeldes angeordnet ist. 3. Entladungslampe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur spontanen Löschung des Bogens senkrecht zur Bogenachse (19) ein Löschmagnet (20) angeordnet ist. 4. Betriebsschaltung für die Entladungslampe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Sammler (25), den Elektroden (1, la) und dem Begrenzungswiderstand (23) eine Vielzahl von Kontakten (24, 24 a ... ) geschaltet ist, deren Anzahl größer ist als der Quotient aus der abzuschaltenden Spannungsdifferenz (Batteriespannung-Bogenspannung) und der lonisationsspannung der Kontaktmetalle, wobei hilfsweise zur Programmgestaltung Vorwiderstände durch einige dieser Kontakte programmatisch zu- und abgeschaltet werden. 5. Betriebsschaltung für die Entladungslampe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschalten durch die fallende Spannungscharakteristik des Sammlers (25) kombiniert ist mit einer Sofortabschaltung durch einen Lösehmagneten (20) oder einer Schaltervielzahl (24, 24 a ... ).
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