DE1037551B - Elektrischer OElstroemungsschalter - Google Patents
Elektrischer OElstroemungsschalterInfo
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- DE1037551B DE1037551B DEL25739A DEL0025739A DE1037551B DE 1037551 B DE1037551 B DE 1037551B DE L25739 A DEL25739 A DE L25739A DE L0025739 A DEL0025739 A DE L0025739A DE 1037551 B DE1037551 B DE 1037551B
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/24—Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
- H01H35/40—Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow actuated by devices allowing continual flow of fluid, e.g. vane
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Description
Bei den bekannten Ölströmungsschaltern, die zur Erzeugung der Löschmittelströmung einen von dem
Lichtbogendruck betätigten Kolben benutzen, tritt der Nachteil auf, daß bei der Abschaltung geringer
Ströme nicht genügend Druck erzeugt wird, so daß sich längere Lichtbogenzeiten ergeben. Diese führen
zu einem hohen Verschleiß an Kontaktmaterial und einer schnellen Verkohlung des Löschmittels. Man hat
daher versucht, diese Nachteile der kritischen Strombereiche durch Einrichtungen zu beseitigen, welche
eine von dem Lichtbogendruck unabhängige Strömung erzeugen.
So sind ölströmungsschalter mit mechanisch wirkenden
Pumpen bekannt, die eine in allen Strombereichen gleichbleibende Löschmittelströmung sicherstellen
und diese nicht nur zur Lichtbogenlöschung, sondern auch gleichzeitig zum Antrieb des beweglichen
Schaltstiftes ausnutzen. An Stelle von Pumpen ist auch schon die Verwendung eines unter Druck
stehenden Gases, wie Preßluft, zur Einwirkung auf den ölspiegel innerhalb und außerhalb einer Löschkammer
vorgeschlagen worden. Für diese Einrichtungen zur Erzeugung einer gleichbleibenden Ölströmung
sind komplizierte Steuerorgane, die besonders bei schnell aufeinanderfolgenden Schaltungen, wie
z. B. bei Kurzunterbrechung, mit großem Kraftüberschuß arbeiten müssen, um die gegenläufigen Schaltbewegungen
zu beherrschen, notwendig. Hinzu kommt, daß bei allen ölarmen Schaltern, besonders solchen
für hohe Spannungen, das Öl schnell verkohlt und an Viskosität zu- und an Durchschlagsfestigkeit abnimmt.
Während ersteres die mechanischen Eigenschaften solcher Schalter verschlechtert, beeinflußt
letzteres ihre elektrische Eigenschaften nachteilig. Alle bekannten Konstruktionen haben bei Kurzunterbrechung
aufwendige Zusatzeinrichtungen nötig, um bei der zweiten AUS-Schaltung wieder genügend öl
in die Nähe des Lichtbogens zu bringen.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf einen ölströmungsschalter
mit erzwungener Ölströmung durch Einwirkung eines unter Druck stehenden Gases, wie
Druckluft, auf den ölspiegel. Von den bekannten Anordnungen unterscheidet er sich gemäß der Erfindung
dadurch, daß eine von einem Kraftspeicher geschlossen gehaltene Unterbrechungsstelle innerhalb eines teilweise
mit Öl gefüllten und unter dem Druck mehrerer Atmosphären stehenden Druckgaskessels angeordnet
ist und daß der Kessel mit einem im Zuge der Unterbrechungsstelle liegenden Öl-Auslaßventil versehen
ist, bei dessen öffnen die einsetzende aus dem Kessel herausführende ölströmung sowohl die Trennung der
Schaltkontakte als auch die Löschung des Lichtbogens bewirkt. Ein solcher wie ein Druckgasschalter wirkender
Ölströmungsschalter hat die dem Löschmittel Elektrischer ölströmungsschalter
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G.m.b.H.,
Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Hellmut Koch, Kassel,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Druckluft eigenen Vorteile, benötigt aber für jede Schaltung infolge ihrer größeren Wärmeaufnahmefähigkeit
eine wesentlich geringere ölmenge als ein entsprechender Druckgasschalter Löschluft. Außerdem
kann der Schalthub gegenüber einem normalen Druckgasschalter verringert werden, da das öl eine weit
höhere Durchschlagsfestigkeit als Luft hat. Als weiterer entscheidender Vorteil ist das nahezu geräuschlose
Schalten zu betrachten. Eine vollkommen im öl liegende Unterbrechungsstelle weist gegenüber den
üblichen Konstruktionen ölarmer Schalter bezüglich ihrer thermischen Auslegung erhebliche Vorteile auf,
da das Öl zur Wärmeabfuhr mit herangezogen wird und diese über die relativ große Fläche des Kessels an
die Umgebungsluft abgibt. Die Strombahnen können daher bezüglich ihrer Querschnitte und Anzahl der
Kontaktsegmente sparsamer gestaltet werden.
Um eine starke ölströmung zu erzielen, ist die Unterbrechungsstelle zweckmäßigerweise innerhalb
des Kessels in öl angeordnet und weist dabei einen in das öl tauchenden Rohrstutzen aus Isoliermaterial
auf, durch den das öl bei der Öffnung des Auslaßventils in die Unterbrechungsstelle eintritt. Diese hat
in Weiterbildung der Erfindung einen beweglichen Schaltkontakt, der als unter Federdruck stehender
Hohlkolben ausgebildet ist und in einem durch das Öl-Auslaßventil abgeschlossenen Zylinder gleitet. Der
Aufbau des Schalters selbst gestaltet sich äußerst einfach, da die Unterbrechungsstelle an zwei Hochspannungsdurchführungen,
die durch den geerdeten Druckgaskessel führen, aufgehängt werden kann. Man kann daher auf die teuren Polsäulen der üblichen
Schalter verzichten und den Schalter direkt auf dem Boden aufstellen. Diese und weitere Einzelheiten
sollen an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
In einem druckfesten Kessel 1 befindet sich die Unterbrechungsstelle 2, welche aus von dem Druckgasschalterbau
her bekannten Teilen besteht, mit dem festen Kontakt 2 α und dem beweglichen Kontakt
2 b. Beide Kontakte sind an die Hochspannungsdurchführungen 3 angeschlossen. Der Strom wird dem
«09 599/453
Claims (8)
1. Elektrischer Ölströmungsschalter mit ein;r oder mehreren LTnterbrechungsstelIen, die im ein-
und ausgeschalteten Zustand unter Drucköl stehen, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem
Kraftspeicher (7) geschlossen gehaltene Unterbrechungsstelle (2) innerhalb eines teilweise mit
öl angefüllten und unter dem Druck mehrerer Atmosphären stehenden Druckgaskessels (1) angeordnet
ist und daß der Kessel mit einem im Zuge der Unterbrechungsstelle (2 a, 2 b) liegenden
Öl-Auslaßventil (8) versehen ist, bei dessen Öffnen eine aus dem Kessel herausführende ölströmung
einsetzt, welche sowohl die Trennung der Schaltkontakte als auch die Löschung des Lichtbogens
bewirkt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrfachunterbrechung mehrere
Unterbrechungsstellen elektrisch in Reihe und hydraulisch parallel geschaltet sind.
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechungsstelle einen aus
Isoliermaterial bestehenden und an die tiefste Stelle des Ölbehälters reichenden Eintrittsstutzen
besitzt.
4. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Schaltkontakt
als unter Federdruck stehender Hohlkolben ausgebildet ist und dieser in einem durch das Öl-Auslaßventil
abgeschlossenen Zylinder gleitet.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Arretiervorrichtung für die
Ausschaltstellung des beweglichen Schaltkontaktes über einen Federbalg in den Druckgaskessel eingeführt
und mit einem Isolierzwischenstück versehen ist.
6. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem Kessel ausströmende
öl diesem über eine Reinigungsanlage wieder zugeführt wird.
7. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Sicherheitsvorrichtungen vorhanden sind, die bei unzulässigem Druckanstieg im Kessel
ein öffnen des Auslaßventils hervorrufen.
8. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Verbindung mit
dem Kessel arbeitendes und einstellbares Sicherheitsventil so lange öffnet, bis der Kesseldruck
seinen Normalwert erreicht hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 599/453 8.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL25739A DE1037551B (de) | 1956-09-14 | 1956-09-14 | Elektrischer OElstroemungsschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL25739A DE1037551B (de) | 1956-09-14 | 1956-09-14 | Elektrischer OElstroemungsschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1037551B true DE1037551B (de) | 1958-08-28 |
Family
ID=7263533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL25739A Pending DE1037551B (de) | 1956-09-14 | 1956-09-14 | Elektrischer OElstroemungsschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1037551B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3526734A (en) * | 1967-11-06 | 1970-09-01 | Ite Imperial Corp | Dead tank gas blast circuit breaker with interrupter structure immersed in low pressure of dead tank |
| US4698469A (en) * | 1985-05-15 | 1987-10-06 | Alsthom | Sulfur hexafluoride circuit breaker operating in a very low temperature environment |
-
1956
- 1956-09-14 DE DEL25739A patent/DE1037551B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3526734A (en) * | 1967-11-06 | 1970-09-01 | Ite Imperial Corp | Dead tank gas blast circuit breaker with interrupter structure immersed in low pressure of dead tank |
| US4698469A (en) * | 1985-05-15 | 1987-10-06 | Alsthom | Sulfur hexafluoride circuit breaker operating in a very low temperature environment |
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