DE1462535C - Ablenkspule mit auf einem lang liehen, flachen, flexiblen Trager aus Isoliermaterial aufgebrachten Leiter zügen - Google Patents
Ablenkspule mit auf einem lang liehen, flachen, flexiblen Trager aus Isoliermaterial aufgebrachten Leiter zügenInfo
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Description
2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Leiterzüge (2 in F i g. 1
bzw. 2) auf zwei Oberflächenteile eines als Träger dienenden blattförmigen Isoliermaterials (1) aufgebracht
sind.
3. Spule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Leiterzüge (2) auf die
beiden einander gegenüberliegenden Oberflächen des Isoliermaterials (1) aufgebracht sind
(Fig. 1,2).
4. Spule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Leiterzug (2) eine Vielzahl nebeneinanderliegender Leiter enthält, die je der Rechteckform des
Leiterzuges angepaßt sind.
5. Spule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterzüge
(2) elektrisch zu einem einzigen Serienkreis so miteinander verbunden sind, daß der Strom in
jedem Querzweig eines Leiterzuges (2) die gleiche Richtung hat wie der Strom in dem nächstliegenden
Querzweig des anderen Leiterzuges (Fig. 3).
6. Spule nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterzüge
(2) so bemessen und angeordnet sind, daß aufeinanderfolgende Perioden jedes Leiterzuges
immer den vollen, beim Aufwickeln wachsenden Umfang der Zylinderform umfassen.
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Die Erfindung betrifft eine gedruckte Ablenkspule zur Ablenkung des Elektronenstrahls einer
Kathodenstrahlröhre, insbesondere einer Vidikonkamerarühre.
Für Zeilen- und Bildablenkung bei Kathodenstrahlröhren werden meist sogenannte Sattelspulen
verwendet. Wenn solche Spulen in großer Stückzahl und mit großer Genauigkeit hergestellt werden sollen,
so ist es wünschenswert, diese Spulen nach der gedruckten Leitertechnik herzustellen.
Es ist bekannt (deutsche Patentschrift 1 002 090), auf einen flexiblen Träger eine Vielzahl voneinander
getrennter rechteckförmiger Leiter aufzudrucken und dann den Träger so zu einer Zylinderform aufzurollen,
daß diese Leiter die Windungen einer Sattelspule bilden. Diese Lösung ist deshalb verhältnismäßig
aufwandreich, weil die einzelnen Leiterzüge zusätzlich zu einer durchgehenden Spule verbunden
werden müssen. Diese Verbindungen sind deshalb schwierig herzustellen, weil sie in großer Zahl und
außerdem durch den Träger hindurch hergestellt werden müssen.
Es ist auch eine Anordnung bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1 759 500), bei der auf einen länglichen
flexiblen Träger ein durchgehender mäanderförmiger Leiterzug aufgedruckt ist. Dieser Träger
wird ebenfalls zu einer Zylinderform aufgerollt, wodurch sich in Längsrichtung des Zylinders liegende
Leiter bilden. Diese Lösung hat den Nachteil, daß, bedingt durch die Form des Leiterzuges, die Stromrichtung
jeweils in den Spulenköpfen an einem Ende der Spule, d. h. in den am Ende der Spule senkrecht
zur Axialrichtung längs des Umfangs verlaufenden Leitern, gleich ist. Die durch diese Ströme erzeugten
Magnetfelder bewirken unerwünschte Unsymmetrien des erzeugten Ablenkfeldes. «,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuletzt beschriebene Anordnung so weiterzubilden,
daß der Leiterverlauf der Form einer Sattelspule entspricht und trotz der Ausbildung als gedruckte Spule
die Spulenköpfe eine symmetrische Leiterverteilung haben.
Die Erfindung geht aus von einer Ablenkspule mit einem länglichen, flachen, flexiblen Träger aus Isoliermaterial,
der einen durchgehenden Leiterzug mit einer sich in Längsrichtung des Trägers periodisch
wiederholenden Rechteckform aufweist, die abwechselnd in Längsrichtung des Trägers verlaufende
Längszweige und senkrecht dazu verlaufende Querzweige enthält, wobei der Träger so zu einer
Zylinderform aufgerollt ist, daß die Längszweige in Umfangsrichtung und die Querzweige in Axialrichtung
des Zylinders liegen.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Der Träger ist mit einem zweiten Leiterzug versehen, der die gleiche Form wie der erste Leiterzug
hat;
b) die Periodenlänge der sich wiederholenden Rechteckforrn ist gleich dem Umfang der
Zylinderform;
c) der zweite Leiterzug ist gegenüber dem ersten Leiterzug so angeordnet, daß im aufgerollten
Zustand die Querzweige beider Leiterzüge einander deckend zusammen liegen und der zweite
Leiterzug gegenüber dem ersten um die Hälfte der Periode der sich wiederholenden Rechteckform
versetzt ist.
Es ist zwar eine gedruckte Spule bekannt (britische Patentschrift 737 550), bei der auf verschiedene
Oberflächenteile eines aus Isoliermaterial bestehen-
3 4
den Trägers durchgehende Leiterzüge aufgedruckt der Praxis beträgt die Breite der Leiter etwa 2,5 mm
sind, die nach dem Zusammenfalten des Trägers eine und der Zwischenraum zwischen ihnen nur 0,25 mm.
Spule bilden. Dort handelt es sich jedoch um Spulen F i g. 2 zeigt die Leiter an der Unterseite des in
für Transformatoren, die als Ablenkspulen überhaupt F i g. 1 gezeigten Trägers 1, jedoch von der Oberseite
nicht geeignet wären und auch eine völlig andere 5 aus betrachtet. Die Zahl, der Abstand und die Form
Feldverteilung haben. Die der Erfindung zugrunde der Leiter sind ähnlich wie auf der Oberseite,
liegende Aufgabe tritt dort nicht auf. F i g. 3 zeigt den Träger 1 mit den Leitern an der
Durch die Anordnung der Leiterzüge gemäß der Oberseite gemäß F i g. 1 in vollausgezogenen Linien
Erfindung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß und mit den Leitern an der Unterseite gemäß F i g. 2
jeweils am Ende der Spule die Stromrichtungen in io in gestrichelten Linien. Die Leiter an der oberen
dem oberen und dem unteren Spulenkopf entgegen- Seite und die Leiter an der unteren Seite des
gesetzt und die Gesamtströme in den Spulenköpfen Trägers 1 sind über Verbindungen 3 durch den
gleich groß sind, so daß die bei der bekannten An- Träger 1 hindurch zu einem einzigen Serienkreis mitordnung
auftretende unerwünschte Unsymmetrie des einander verbunden, dessen Enden an zwei An-Ablenkfeldes
vermieden wird. Es wird somit eine 15 schlußklemmen 4 angeschlossen sind. Die Serien-Sattelspule
mit auch hinsichtlich des Stromverlaufs schaltung der einzelnen Leiter ist so, daß der durchsymmetrischer
Leiteranordnung in den Spulenköpfen fließende Strom für eine bestimmte Polarität der angebildet,
gelegten Spannung die durch die Pfeile an den
Bei der erfindungsgemäßen Lösung können die einzelnen Leitern angedeutete Richtung hat. Die
beiden Leiterzüge auf zwei Oberflächenteilen, z. B. auf 20 beiden Leiterzüge 2 an den beiden Oberflächen des
zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen des Trägers 1 liegen übereinander, sind aber in Längs-
Isoliermaterials, aufgebracht sein. Vorzugsweise be- richtung des Trägers 1 gegeneinander so versetzt,
steht jeder Leiterzug aus einer Vielzahl neben- daß die Querzweige Q der Leiterzüge 2 zusammen-
einanderliegender Leiter, die je der Rechteckform fallen und die Längszweige L um die Hälfte der
des Leiterzuges angepaßt sind Die Leiterzüge wer- as Periode der Mäanderform gegeneinander versetzt
den dann elektrisch zu einem einzigen Serienkreis so sind. Die beiden Leiterzüge 2 bilden so eine Vielzahl
miteinander verbunden, daß der Strom in jedem einzelner Spulen, von denen jede ein magnetisches
Querzweig des Leiterzuges die gleiche Richtung hat Feld erzeugt, das senkrecht zur Ebene des Trägers 1
wie der Strom in dem nächstliegenden Querzweig des steht. Die magnetischen Felder von in Längsrichtung
anderen Leiterzuges. Beim Aufrollen des Trägers zu 30 des Trägers 1 aufeinanderfolgenden Spulen sind ent-
einer Zylinderform vergrößert sich mit dem Auf- gegengesetzt gerichtet.
rollen der Durchmesser des Zylinders. Deshalb wer- Zur Bildung einer Ablenkspule wird der Träger 1
den die Leiterzüge vorzugsweise so bemessen und gemäß Fig. 4 um eine Vidikonröhre 5 zylinderangeordnet,
daß aufeinanderfolgende Perioden jedes förmig herumgewickelt, so daß einander ent-Leiterzuges
immer den vollen, beim Aufwickeln 35 sprechende Teile der Mäanderform der Leiterzüge 2
wachsenden Umfang der Zylinderform umfassen. zusammenfallen. Beispielsweise fallen die in F i g. 3
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der und 4 durch X und Y bezeichneten Linien zuZeichnung
an einem Ausführungsbeispiel erläutert. sammen, wobei die Entfernung zwischen X und Y
Fig. 1 zeigt die Draufsicht eines gemäß der Er- gleich dem Umfang des Zylinders ist. Die Quer-
findung ausgebildeten Trägers mit Leiterzug; 40 zweige Q der Leiterzüge 2 bilden nun diametral ein-
Fig. 2 zeigt die Unterseite des Trägers von Fig. 1, ander gegenüberliegende Gruppen von axial ge-
jedoch von der Oberseite aus betrachtet; richteten Leitern, die die wirksamen Windungen von
Fig. 3 zeigt die Kombination der Fig. 1 und 2; in zwei Sattelspulen bilden. Die gegeneinander ver-
F i g. 4 ist eine auf einer Vidikonkameraröhre auf- setzten Längszweige L der gedruckten Leiterzüge 2,
gebrachte und gemäß der Erfindung ausgebildete 45 die vor dem Aufrollen des Trägers in Längsrichtung
Ablenkspule dargestellt. liegen, liegen jetzt in Umfangsrichtung und bilden
In F i g. 1 ist auf eine Oberfläche eines Trägers 1 die Endwindungen der Sattelspulen. An die Anaus
einem streifenförmigen Isoliermaterial ein Leiter- schlußklemmen 4 auf dem Träger 1 sind Leitungen 6
zug 2 mit nebeneinanderliegenden Leitern aufge- angeschlossen. Zur Vermeidung einer Kontaktgabe
druckt. Der Leiterzug 2 besteht aus in Längsrichtung 50 aufeinanderliegender Leiter wird eine die gedruckte
des Trägers 1 liegenden Längszweigen L und aus Schaltung abdeckende Isolierschicht vor dem Aufquer zur Längsrichtung liegenden Querzweigen Q. rollen des Trägers, z. B. eine Lackschicht auf den
Die Leiter der Längszweige L und der Querzweige Q Leitern, oder eine getrennte, beim Aufrollen einhegen
jeweils parallel zueinander, und jeder Leiter gefügte Isolierschicht vorgesehen. Die Abmessungen
ist der in Längsrichtung der Trägers 1 periodischen 55 der Leiterzüge 2 müssen in Längsrichtung des
Mäanderform des durch die Leiter gebildeten Leiter- Trägers 1 langsam ansteigen, damit bei dem beim
zuges 2 angepaßt. Zur Vereinfachung sind in der Aufrollen des Trägers 1 ansteigenden Durchmesser
Zeichnung nur drei Leiter dargestellt. In der Praxis des Zylinders einander entsprechende Teile des
ist im allgemeinen eine Vielzahl solcher Leiter vor- Leiterzuges 2 stets zusammenfallen. Die Längsgesehen,
bei einer Zeilenablenkspule beispielsweise 60 zweige L der Leiterzüge 2, die bei nicht aufgerolltem
10 und bei einer Bildablenkspule 20 nebeneinander- Träger 1 in Längsrichtung liegen, brauchen in ihrem
liegende Leiter. Die Länge des Trägers 1 entspricht Abstand nicht verändert zu werden bzw. nicht alle
mehreren Perioden der Mäanderform des Leiter- verändert zu werden, um eine einwandfreie Deckung
zuges 2, beispielsweise bei einer Zeilenablenkspule bei dem Aufrollen des Trägers 1 zu erzielen. Der in
vier und bei einer Bildablenkspule acht Perioden. Zur 65 Längsrichtung des Trägers 1 gemessene Abstand der
Verdeutlichung ist in der Zeichnung ein großer Querzweige Q der Leiterzüge 2 kann so gewählt wer-Zwischenraum
zwischen den Leitern dargestellt, wäh- den, daß eine bestimmte Verteilung der axial gerend
die Leiter selbst nur schmal gezeichnet sind. In richteten Leiter erzielt wird oder der von diesen
aktiven Leitern beim Aufrollen gebildete Winkel erhöht wird.
Entlang des Trägers 1 können Führungslöcher vorgesehen sein, mit deren Hilfe der Träger mit der
für eine Deckung der einzelnen Leiterzüge nötigen Genauigkeit aufgerollt wird.
Wenn die Ablenkspule sich nicht an einen zylinderförmigen
Teil, sondern an einen konischen Teil der Kathodenstrahlröhre anlegt, so kann der flexible
Träger 1 in seiner Form von der dargestellten Form abweichen. Er wird beispielsweise die Form eines
Kreissektors haben, und die Leiterzüge 2 werden zur Anpassung an die Krümmung dieses Streifens ebenfalls
gekrümmt sein.
Auf einem einzigen Träger 1 können auch zwei verschiedene Sätze von Leiterzügen 2 aufgedruckt
sein, z. B. einer für die Zeilenablenkung und ein anderer für die Bildablenkung, so daß beide Ablenkspulen
für eine Kathodenstrahlröhre durch Aufrollen eines einzigen Trägers gebildet werden. Wenn elektrostatische
Abschirmmittel zwischen der Röhre und den Spulen und/oder zwischen den beiden Spulen
erforderlich sind, können auch diese auf den Träger 1 aufgedruckt sein, so daß wiederum die gesamte Anordnung
durch Aufwickeln eines einzigen Trägers gebildet wird.
Der Träger braucht nicht vollständig aus Isoliermaterial und auch nicht aus einem einzigen Streifen
zu bestehen. Er kann beispielsweise aus einer oder aus mehreren Schichten eines Isoliermaterials bestehen.
Wenngleich die Erfindung im Zusammenhang mit Spulen für eine Fernsehaufnahmeröhre beschrieben
ist, so ist sie auch für Fernsehwiedergaberöhren geeignet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Ablenkspule mit einem länglichen,, flachen, flexiblen Träger aus Isoliermaterial, der einen
durchgehenden Leiterzug mit einer sich in Längsrichtung des Trägers periodisch wiederholenden
Rechteckform aufweist, die abwechselnd in Längsrichtung des Trägers verlaufende Längszweige
und senkrecht dazu verlaufende Querzweige enthält, wobei der Träger so zu einer Zylinderform aufgerollt ist, daß die Längszweige
in Umfangsrichtung und die Querzweige in Axialrichtung des Zylinders liegen, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
a) Der Träger (1) ist mit einem zweiten Leiter-_ zug (F i g. 2) versehen, der die gleiche Form
wie der erste Leiterzug (Fig. 1) hat;
b) die Periodenlänge (X-Y) der sich wiederholenden
Rechteckform ist gleich dem Umfang der Zylinderform (Fig. 4);
c) der zweite Lekerzug (F i g. 2) ist gegenüber dem ersten Leiterzug (Fig. 1) so angeordnet,
daß im aufgerollten Zustand die a5 Querzweige (Q) beider Leiterzüge einander
deckend zusammen liegen und der zweite Leiterzug gegenüber dem ersten um die Hälfte der Periode (X-Y) der sich wiederholenden
Rechteckform versetzt ist (F i g. 3). 3<>
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB32578/65A GB1157805A (en) | 1965-07-30 | 1965-07-30 | Improvements in or relating to Circuit Elements especially for use as Scanning Coils |
| GB3257865 | 1966-07-07 | ||
| DEE0032166 | 1966-07-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1462535A1 DE1462535A1 (de) | 1970-08-20 |
| DE1462535B2 DE1462535B2 (de) | 1972-07-27 |
| DE1462535C true DE1462535C (de) | 1973-02-22 |
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