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DE1131751B - Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polaritaet in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polaritaet in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1131751B
DE1131751B DES74159A DES0074159A DE1131751B DE 1131751 B DE1131751 B DE 1131751B DE S74159 A DES74159 A DE S74159A DE S0074159 A DES0074159 A DE S0074159A DE 1131751 B DE1131751 B DE 1131751B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
polarity
pulses
direct current
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES74159A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Hornung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES74159A priority Critical patent/DE1131751B/de
Publication of DE1131751B publication Critical patent/DE1131751B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/50Conversion between different kinds of signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polarität in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die Erfindung bezieht. sich auf eine Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polarität, wobei die Erdungsimpulse im Takte von ankommenden Steuerimpulsen gebildet werden. Als wesentliches Anwendungsgebiet seien hierbei Ruf- und Wahleinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen genannt, wo derartige Steuerimpulse über Leitungen übertragen und auf der Empfangsseite in Erdungsimpulse umgewandelt werden, welche ihrerseits z. B. eine Signalader der empfangsseitigen Vermittlungsstelle oder den Signaleingang eines sich anschließenden Übertragungssystems beeinflussen.
  • Bei den herkömmlichen Schaltungsanordnungen der eingangs genannten Art werden hauptsächlich Relaisschaltungen verwendet, die das Erdpotential über einen ausgangsseitigen Relaiskontakt an eine Ausgangsklemme legen, welche mit dem zu beeinflussenden Gleichstromkreis beliebiger Polarität verbunden ist. Hierbei ist die Polarität des anschließenden Gleichstromkreises für dieArbeitsweise des Relaiskontaktes ohne Bedeutung. In der modernen Schaltungstechnik werden jedoch häufig an Stelle der Relaiskontakte Schalttransistoren verwendet, die durch die ankommenden Steuerimpulse in den stromdurchlässigen Zustand gesteuert werden, in welchem sie der geschlossenen Stellung eines Relaiskontaktes entsprechen. Findet ein pnp-Schalttransistor an Stelle des ausgangsseitigen Relaiskontaktes Verwendung, so ist im Falle einer negativen Polarität des anzuschließenden Gleichstromkreises die Emitterklemme an das Erdpotential gelegt, welches im duschgesteuerten Zustand des Schalttransistors über die dann niederohmige Emitter-Kollektor-Strecke an den kollektorseitig angeschlossenen Gleichstromkreis durchgeschaltet wird. Für den Fall einer Polaritätsumkehr des Gleichstromkreises müssen hierbei die Emitter- und Kollektoranschlüsse sinngemäß vertauscht werden. Die Steuerimpulse werden der Basiselektrode des Schalttransistors gegenüber Erde zugeführt, wobei beachtliche Schwierigkeiten dadurch entstehen, daß eine universelle Verwendbarkeit der Schaltung gegenüber beliebiger Polarität des anzuschließenden Gleichstromkreises lediglich durch Schaltmaßnahmen am Schaltungsausgang, d. h. am Emitter-und Kollektoranschluß des Schalttransistors, erreicht werden soll. Während beispielsweise bei negativer Polarität des Gleichstromkreises der duschgesteuerte Zustand beim Empfang von negativen Steuerimpulsen sowie der Sperrzustand beim Ausbleiben dieser Steuerimpulse ohne weiteres erreicht wird, liegen die Verhältnisse im Falle einer positiven Polarität des anzuschließenden Gleichstromkreises wesentlich ungünstiger. So ist in diesem Fall infolge der Gefahr einer leistungsmäßigen Überbelastung des Schalttransistors darauf zu achten, daß die Basiselektrode mit einer positiven Vorspannung versehen wird, die der positiven Spannung des anzuschließenden Gleichstromkreises entspricht. Erst unter dieser Voraussetzung bewirken ankommende Steuerimpulse negativer Polarität in gleicher Weise wie im ersten Betriebsfall eine Duschsteuerung, während ihr Ausbleiben den Sperrzustand definiert. Zur sicheren Sperrung des Schalttransistors im Betrieb wird zweckmäßig eine Erhöhung der positiven Basisvorspannung vorgenommen, wobei die an der Basis-Emitter-Strecke liegende Spannung die zulässige Emitter-Basis-Spitzenspannung des Schalttransistors nicht überschreiten darf. Somit ist die Sperrvorspannung des Schalttransistors von der Spannung des anzuschließenden Gleichstromkreises abhängig, was als weiterer Nachteil aufgefaßt werden muß.
  • Eine andere Möglichkeit, die universelle Verwendbarkeit der Transistorschaltung gegenüber Gleichstromkreisen beliebiger Polarität zu erreichen, besteht darin, den Typ des Schalttransistors in Abhängigkeit von der jeweiligen Polarität des Gleichstromkreises auszuwählen. Im einzelnen kann hierbei bei positiver Polarität ein npn-Typ, bei negativer Polarität ein pnp-Typ verwendet werden. Dabei ist es jedoch nachteilig, daß es bei weitem nicht so viele npn-Typen wie pnp-Typen gibt und daß der Schaltungsaufwand durch Bereitstellung von zwei Schalttransistoren entgegengesetzten Typs wesentlich vergrößert wird.
  • Die Erfindung sieht eine Lösung des Problems vor, bei der die Anwendbarkeit einer Transistorschaltung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise sowohl für den Fall positiver als auch negativer Polarität ohne die genannten Schwierigkeiten der Aufbringung einer besonderen Sperrspannung für den Schalttransistor und ohne den Aufwand von zwei Schalttransistoren entgegengesetzten Typs bei relativ kleinem schaltungstechnischem Aufwand gegeben ist. Gemäß der Erfindung ist die Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polarität so ausgebildet, daß ein basisseitig mit erdfreien Steuerimpulsen beaufschlagter Schalttransistor vorgesehen ist, dessen Schaltelektroden an entsprechende Verbindungsklemmen geführt sind, die über einen Kontaktbügel wahlweise an eine gemeinsame Erdungsklemrne anschließbar sind, und daß die jeweils freie Verbindungsklemme zu den anzuschließenden Gleichstromkreis durchschaltbar ist.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung werden ankommende Gleichstromsteuerimpulse zur Tastung einer selbstschwingenden Oszillatorstufe benutzt, der entsprechende erdfreie Wechselstromsteuerimpulse induktiv entnommen und dem basisseitigen Steuerkreis des Schalttransistors direkt oder über eine Gleichrichterschaltung zugeführt werden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Schaltungsanordnung nach der Erfindung sind an Hand der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • An den Eingangsklemmen 1 auftretende Gleichstromsteuerimpulse werden in an sich bekannter Weise einer selbstschwingenden Oszillatorstufe 2 in der Weise zugeführt, daß diese für die Dauer der eintreffenden Steuerimpulse in den Schwingzustand versetzt wird. Die entstehenden Wechselstromimpulse werden induktiv ausgekoppelt und dem basisseitigen Steuerkreis eines Schalttransistors 3 direkt oder über eine nicht eigens dargestellte Gleichrichterschaltung zugeführt. Die zwischen dem Emitter 4 und dem Kollektor 5, d. h. zwischen den Schaltelektroden, liegende Schaltstrecke wird dadurch im Takte der Steuerimpulse in den niederohmigen Zustand durchgesteuert, der etwa der geschlossenen Stellung eines zwischen diesen Elektroden gelegten Schalters entspricht.
  • Die Schaltelektroden sind an Verbindungsklemmen 6 und 7 geführt, welche wahlweise mittels eines Kontaktbügels 8 an eine gemeinsame Erdungsklemme 9 anschließbar sind. Die jeweils freie Verbindungsklemme wird hierbei zu dem anschließenden Gleichstromkreis durchgeschaltet.
  • In der Zeichnung ist der Betriebsfall der Anschaltung eines positiven Gleichstromkreises (+UB) stark ausgezogen dargestellt. Hierbei ist der Kontaktbügel 8 in eine die Verbindungsklemme 7 mit t der Erdungsklemme 9 verbindende Stellung gebracht, während der von den Erdungsimpulsen zu beeinflussende positive Gleichstromkreis mit dem Relais 10 an die freie Verbindungsklemme 6 gelegt ist. Wie weiterhin gestrichelt dargestellt ist, kann ein negativer Gleichstromkreises (- UB) durch einfaches Umlegen des Kontaktbügels 8 in die Stellung zwischen den Klemmen 6 und 9 und durch gleichzeitiges Anschalten des Gleichstromkreises an die Verbindungsklemme 7 ohne Eingriffe in weitere Schaltungsteile angeschaltet werden. In diesem Fall wird ein Relais 11 von den an den Gleichstromkreis abgegebenen Erdungsimpulsen betätigt.
  • Die im Takte der ankommenden Steuerimpulse erfolgenden Schaltfunktionen des Schalttransistors 3 werden mit großer Betriebssicherheit ausgeführt, ohne daß irgendwelche weiteren Schaltungsparameter in Abhängigkeit von der Größe oder Polarität der Spannungen in den anzuschließenden Gleichstromkreisen zusätzlich eingestellt werden müßten. Die notwendigen Schaltmaßnahmen können allein zwischen den Klemmen 6, 7 und 9 erfolgen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung als Ausgangsschaltung eines Ruf- oder Wahlempfängers in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, da die genannten Klemmen als Geräteausgangsklemmen ausgebildet sein können. Wird die Schaltungsanordnung nach der Erfindung beispielsweise an solchen Schaltpunkten eines Ruf- oder Wahlempfängers eingesetzt, an denen die Steuerimpulse als Wechselstromimpulse auftreten, so kann zweckmäßig eine eigene selbstschwingende Oszillatorstufe 2 entfallen, so daß die Wechselstromimpulse selbst direkt oder über eine Gleichrichterschaltung dem basisseitigen Steuerkreis eines Schalttransistors 3 zugeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polarität, z. B. Signaladern, in Femmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein basisseitig mit erdfreien Steuerimpulsen beaufschlagter Schalttransistor (3) vorgesehen ist, dessen Schaltelektroden (4, 5) an entsprechende Verbindungsklemmen (6, 7) geführt sind, die über einen Kontaktbügel (8) wahlweise an eine gemeinsame Erdungsklemme (9) anschließbar sind, und daß die jeweils freie Verbindungsklemme zu dem anzuschließenden Gleichstromkreis (-f- UB, - UB) durchschaltbar ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ankommende Gleichstromsteuerimpulse zur Tastung einer selbstschwingenden Oszillatorstufe (2) benutzt werden, der entsprechende erdfreie Wechselstromsteuerimpulse induktiv entnommen und dem basisseitigen Steuerkreis des Schalttransistors (3) direkt oder über eine Gleichrichteranordnung zugeführt werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach einem der Anspräche 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anwendung als Ausgangsschaltung eines Ruf- oder Wahlempfängers in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
DES74159A 1961-05-31 1961-05-31 Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polaritaet in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1131751B (de)

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DES74159A DE1131751B (de) 1961-05-31 1961-05-31 Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polaritaet in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE1131751B true DE1131751B (de) 1962-06-20

Family

ID=7504457

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DES74159A Pending DE1131751B (de) 1961-05-31 1961-05-31 Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Erdungsimpulsen an Gleichstromkreise beliebiger Polaritaet in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE (1) DE1131751B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234272B (de) * 1964-09-30 1967-02-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Erkennen von Potentialspruengen auf elektrischen Leitungen, vorzugsweise Verbindungsleitungen in Fernmeldeeinrichtungen
DE1537901B1 (de) * 1967-09-22 1970-01-15 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer den Anruf von Fernsprechstellen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234272B (de) * 1964-09-30 1967-02-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung zum Erkennen von Potentialspruengen auf elektrischen Leitungen, vorzugsweise Verbindungsleitungen in Fernmeldeeinrichtungen
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