[go: up one dir, main page]

DE1029040B - Schaltungsanordnung fuer Telephonteilnehmerstationen mit Transistoren - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Telephonteilnehmerstationen mit Transistoren

Info

Publication number
DE1029040B
DE1029040B DEA26999A DEA0026999A DE1029040B DE 1029040 B DE1029040 B DE 1029040B DE A26999 A DEA26999 A DE A26999A DE A0026999 A DEA0026999 A DE A0026999A DE 1029040 B DE1029040 B DE 1029040B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
alarm clock
line
capacitor
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA26999A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Autophon AG
Original Assignee
Autophon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Autophon AG filed Critical Autophon AG
Publication of DE1029040B publication Critical patent/DE1029040B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/60Substation equipment, e.g. for use by subscribers including speech amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/04Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Verwendung von Transistoren ermöglicht den Bau von Telephonteilnöhmerstationen mit einem oder mehreren eingebauten Verstärkern, welche über die Teilnehmerleitung mit Gleichstrom gespeist werden. Solche Verstärker dienen vorzugsweise als Mikrophonverstärker, indem bei ihrer Verwendung ein dem Kohlemikrophon qualitativ überlegenes, jedoch bedeutend weniger empfindliches Mikrophon verwendet werden kann. In Tonfrequenzwahlsystemen können mit den Verstärkern Töne erzeugt werden, wobei auch kombinierte Lösungen möglich sind.
Eine auf diese Art geschaltete Telephonteilnehmerstation weist die Besonderheit auf, daß dieselbe Leitung, welche den Verstärkern die Speisung zuführt, gleichzeitig das verstärkte Signal wegführt. Würde nun die Speisung der feste Vorspannungen erzeugenden Spannungsteiler und der Transistoren ■— außer derjenigen, deren Ausgang auf die Sprechleitung geschaltet ist — direkt von der Leitung abgezweigt, so würden sich so starke Rück- oder Gegenkopplungen ergeben, daß ein Betrieb nicht möglich wäre. Die genannten Speisungen müssen daher über ein aus mindestens einem Widerstand oder einer Drossel und einem Kondensator gebildetes Siebglied erfolgen. Sofern man dazu einen Widerstand wählt, welcher wegen des durch ihn verursachten Spannungsabfalls in seiner Größe beschränkt ist, so führt dies zu einem relativ großen Kondensator, was aus Raum- und Kostengründen unerwünscht ist. Bei der Verwendung einer besonderen Drossel wird zwar ein kleinerer Kondensator benötigt, wobei die Drossel jedoch an sich einen zusätzlichen Aufwand darstellt, so daß gegen deren Verwendung dieselben Gründe sprechen.
Die Erfindung ermöglicht nun, den ohnehin in der Telephonteilnehmerstation vorhandenen Wecker und den zugehörigen Kondensator als Siebglied zu verwenden und dadurch eine Vereinfachung und Verbilligung der Station zu erreichen. Sie betrifft eine Telephonteilnehmerstation mit einem in Reihe mit einem Kondensator geschalteten Wechselstromwecker und mit über die Sprechleitung gespeisten Transistoren, deren Steuerelektroden ihre Vorspannung über Spannungsteiler erhalten. Die Station ist dadurch gekennzeichnet, daß diese Spannungsteiler und diejenigen Transistoren, deren Ausgang nicht auf die Sprechleitung geschaltet ist, ihre Speisespannungen von der Verbindungsstelle zwischen dem Wecker und dem Kondensator erhalten.
In der Folge wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es handelt sich dabei um eine Telephonteilnehmerstation mit einer einen Differentialübertrager enthaltenden Brückenschaltung, Nummernscheibe und Gabelkontakten. An Stelle des sonst üblicherweise verwendeten Kohlemikrophons enthält Schaltungsanordnung
für Telephonteilnehmerstationen
mit Transistoren
Anmelder:
Autophon Aktiengesellschaft,
Solothurn (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. A. Schulze, Patentanwalt,
Berlin-Wilmersdorf, Jenaer Str. 14
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 19. Juni 19S6
die Station ein magnetisches Mikrophon und einen dazugehörigen Transistorenverstärker. Die Zeichnung zeigt das Schaltungsschema der Station. Es sind darin die Widerstände mit R, die Kondensatoren mit C und die Transistoren mit T bezeichnet. Die Bezeichnungen der übrigen Elemente werden in der nachfolgenden Funktionsbeschreibung erklärt. Die Station wird über die Leitung L an die Zentrale angeschlossen, wobei die Zentrale in bekannter Weise eine Gleichspannung an die Leitung legt. Dabei muß im Hinblick auf die Transistoren die eingezeichnete Polarität beachtet werden. Im Ruhezustand der Station, wenn — wie gezeichnet — die Gabelkontakte GKl, GK2 geöffnet sind, liegen lediglich der Wecker Gl, eventuell ein zweiter, an den Klemmen WK angeschlossener Wecker und der dazu in Serie geschaltete Kondensator C1 an der Leitung. Soll die Station angerufen werden, so wird in bekannter Weise von der Zentrale Wechselstrom auf die Leitung gegeben, wodurch die Wecker erregt werden. Sofern nun das Mikrotelephon abgehoben wird und dadurch die Gabelkontakte GKl, GK2 geschlossen werden, so fließt ein Gleichstrom vom Pluspol über den Widerstand R 9 und die Wicklungen W2 und Wl des Differentialübertragers U nach dem Minuspol der Leitung. Die Wirkungsweise des Differentialübertragers kann als bekannt vorausgesetzt werden. Sofern demnach die aus den parallel geschalteten Elementen R 9 und C 6 bestehende Leitungsnachbildung — unter Berücksichtigung des Verhältnisses der Windungszahlen Wl und W2 — der
809 508/232

Claims (2)

Leitungsimpedanz entspricht, so bleibt die Wicklung WZ des Differentialübertragers und damit der Hörer H in bezug auf Spannungen stromlos, welche zwischen der Anzapfung des Übertragers und dem Pluspol der Leitung angelegt werden. Die Nummernscheibe weist den bekannten Impulskontakt nsi und die Kurzsehlußkontakte nsa auf. Beim Aufziehen der Nummernscheibe schließt ein nsq-YLontakt zuerst den Hörer kurz, um Knackgeräusche zu vermeiden. Sodann überbrückt der zweite «jg-Kontakt in bekannter Weise die gesamte Stationsschaltung, um während der Wahl den Wecker Gl nicht ansprechen zu lassen und den kleinstmöglichen Stationswiderstand zu erreichen. Der «.«-Kontakt öffnet die Leitung impulsmäßig. !5 Der Mikrophonverstärker besteht aus der den Transistor Tl enthaltenden Vorstufe und der den Transistor T2 enthaltenden Endstufe. Außer der Speisespannung für den Kollektor des Transistors T 2 werden sämtliche Speisespannungen für den Verstärker von der Verbindungsstelle V zwischen dem Wecker Gl und dem Weckerkondensator C1 abgenommen. Der eventuell zwischen den Klemmen WK liegende zweite Wecker wird durch den Kabelkontakt kurzgeschlossen, wodurch die Widerstandsverhältnisse durch den zweiten Wecker nicht beeinflußt werden. Für diese Speisespannung stellt der Wecker Gl zusammen mit dem Kondensator Cl ein Tiefpaßfilter dar, welches die Sprechströme aus der Speisespannung für den Verstärker aussiebt. Der Widerstand R1 bildet mit dem Wecker zusammen einen Spannungsteiler, welcher die dem Verstärker zugeführte Spannung auf einen passenden Wert reduziert. Die Arbeitsweise des Verstärkers ist folgende: Das Mikrophon M gibt die Sprechspannung über den Kondensator C2 auf die Basis des Transistors Tl. Diese Basis erhält von den als Spannungsteiler geschalteten Widerständen R2 und R3 gegenüber dem Pluspol der Teilnehmerleitung und damit gegenüber dem Emitter eine negative Vorspannung. Infolge der verstärkenden Wirkung des Transistors fließt ein gegenüber dem Mikrophonstrom verstärkter Strom über Emitter und Kollektor. Der durch den Kondensator C 4 für Wechselstrom entkoppelte, in Reihe zum Emitter liegende Widerstand R5 übt durch Gegenkopplung eine stabilisierende Wirkung aus, indem der in ihm fließende Strom die Spannung zwischen Emitter und Basis verkleinert, was auf den Steuerstrom ebenfalls verkleinernd zurückwirkt. Am Widerstand i?4 entsteht eine verstärkte Spannung, welche über den KondensatorC3 der Endstufe zugeführt wird. Diese Endstufe, welche den Transistor T2 enthält, ist gleich aufgebaut wie die Vorstufe, indem wiederum der aus und i?7 bestehende Spannungsteiler die Basisvorspannung erzeugt und der mit dem Kondensator C 5 überbrückte Widerstand R 8 den Strom stabilisiert. Der Ausgang des Verstärkers wird durch Emitter und Kollektor des Transistors T2 der Endstufe gebildet. Dieser Verstärkerausgang ist zwischen der Anzapfung des Differentialübertragers U und dem Pluspol der Leitung angeschlossen und befindet sich demnach an Stelle des Kohlemikrophons in herkömmlichen Schaltungen. Die Speisespannung des Kollektors der Endstufe wird über die Wicklung Wl des Differentialübertragers zugeführt. Da die am Ausgang der Endstufe entstehende Wechselspannung auf die Leitung gegeben werden muß und diese der Sprechwechselspannung ohnehin entspricht, ist in diesem Falle eine Siebung unnötig, währenddem aus den früher dargelegten Gründen in der Speisespannung der übrigen Elemente die Wechselspannung der Leitung nicht enthalten sein darf. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf Teilnehmerstationen mit Mikrophonverstärker. Sie bezieht sich auch auf solche Stationen, bei welchen der eingebaute Verstärker als Tongenerator für Tonfrequenzwahl oder abwechslungsweise als Mikrophonverstärker und als Tongenerator gebraucht wird. Ebenso umfaßt sie Stationen mit zwei Verstärkern, wobei die Speisespannungen sämtlicher Schaltelemente, deren Ausgang nicht auf die Sprechleitung geschaltet ist, von der Verbindungsstelle zwischen Wecker und Weckerkondensator zugeführt werden. Solche Stationen mit zwei Verstärkern sind anwendbar für Wahlsysteme mit gleichzeitiger Aussendung von zwei Tönen, ferner in Telephonanlagen, in welchen die beiden Sprechrichtungen auf verschiedenen Frequenzbändern über die Teilnehmerleitung übertragen werden, wobei für beide Gesprächsrichtungen Verstärker eingesetzt werden müssen. Andererseits bezieht sich die Erfindung auch auf Teilnehmerstationen, welche nur einen einzigen Transistor enthalten, wobei eventuell über den Wecker lediglich der Spannungsteiler für die Erzeugung der Basisvorspannung gespeist wird. PATEN-TAXSPBi: CHE:
1. Schaltungsanordnung für Telephonteilnehmerstationen mit einem in Reihe mit einem Kondensator geschalteten Wechselstromwecker und mit über die Sprechleitung gespeisten Transistoren, deren Steuerelektroden ihre Vorspannung über Spannungsteiler erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß diese Spannungsteiler (R2, R3; R6, R7) und (über i?4) diejenigen Transistoren (Tl), deren Ausgang nicht auf die Sprechleitung geschaltet ist, ihre Speisespannung von der Verbindungsstelle (V) zwischen dem Wecker (G/) und dem Kondensator (Cl) erhalten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 mit Klemmen zur Anschaltung eines zum ersten Wecker in Serie liegenden zweiten Weckers, da^ durch gekennzeichnet, daß diese Klemmen (WK) durch einen Gabelkontakt (GKl) in dessen Arbeitsstellung kurzgeschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 5087232 4.58
DEA26999A 1956-06-19 1957-04-18 Schaltungsanordnung fuer Telephonteilnehmerstationen mit Transistoren Pending DE1029040B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH3068325X 1956-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1029040B true DE1029040B (de) 1958-04-30

Family

ID=4573865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA26999A Pending DE1029040B (de) 1956-06-19 1957-04-18 Schaltungsanordnung fuer Telephonteilnehmerstationen mit Transistoren

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3068325A (de)
BE (1) BE558459A (de)
CH (1) CH342993A (de)
DE (1) DE1029040B (de)
FR (1) FR1176067A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3775562A (en) * 1971-05-04 1973-11-27 Data Transmission Sciences Inc Security phone
US3908094A (en) * 1971-12-15 1975-09-23 Central Telephone S A Telephone transceiver with amplified microphone and speaker

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2277623A (en) * 1939-10-12 1942-03-24 Bell Telephone Labor Inc Telephone system
BE483203A (de) * 1947-06-14
US2858371A (en) * 1953-07-01 1958-10-28 Gen Electric Co Ltd Telephone subscribers' apparatus
GB743024A (en) * 1953-07-01 1956-01-04 Gen Electric Co Ltd Improvements in or relating to telephone apparatus
BE563970A (de) * 1957-01-15

Also Published As

Publication number Publication date
BE558459A (de)
CH342993A (de) 1959-12-15
US3068325A (en) 1962-12-11
FR1176067A (fr) 1959-04-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2824468C2 (de) Telefonverstärkerschaltung
DE1041530B (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung einer zweiseitig gerichteten Verbindung zur UEbertragung von Signalen oder Nachrichten zwischen zwei Stromkreisen
DE2840250A1 (de) Schaltungsanordnung fuer eine leitungsgespeiste lautfernsprechstation
DE1134119B (de) Schaltungsanordnung fuer Teilnehmerstationen mit Transistorverstaerker fuer die ankommenden Rufwechselstrom-signale
DE69024947T2 (de) Impedanz-Synthese durch vielfache Schleife, die filternde Mittel verwendet
DE1141343B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechteilnehmerstationen mit einer Tastwahlvorrichtung
DE2551816B2 (de) TeiVnehmerleitungs-Anschlußschaltung
DE1901337B2 (de) Aktive rueckhoerdaempfende sprechschaltung fuer fernsprech apparat
DE1029040B (de) Schaltungsanordnung fuer Telephonteilnehmerstationen mit Transistoren
DE2752883A1 (de) Elektrisches netzwerk zur verwendung in einer teilnehmerschleife
DE3628922A1 (de) Schaltungsanordnung zum anschalten von zwei oder mehr fernsprechapparaten an eine anschlussleitung
DE2657589C2 (de) Dämpfungsfreier elektronischer Schalter
DE2439241C2 (de) Schaltungsanordnung mit einer ersten periodisch leitenden Schalteinrichtung zur Herstellung eines Übertragungsweges
DE1093416B (de) Schaltungsanordnung fuer amtsgespeiste Fernsprechteilnehmerapparate mit Transistor-Sprechverstaerker
DE69231822T2 (de) Treiberschnittstelle für einen telephonischen Leitungschalter zum Einschalten einer Sprechschaltung unabhängig von der Leistungspolarität
DE1199821B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Verstaerken eines niederfrequenten Signals
DE2742677A1 (de) Schaltungsanordnung zur anschaltung der speisegleichspannung und der rufwechselspannung an fernsprechteilnehmerleitungen
DE1090266B (de) Verstaerkeranordnung
DD154419A1 (de) Schaltungsanordnung fuer einen fernsprechapparat mit mithoer-und freisprecheinrichtung
DE473158C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechstellen
DE3408146A1 (de) Schaltungsanordnung fuer eine fernsprechteilnehmerstation
EP0565859B1 (de) Tonrufschaltung
AT227792B (de) Telephon-Teilnehmerschaltung
AT206955B (de) Fernsprechteilnehmerstation mit Verstärker, insbesondere Halbleiterverstärker
DE2250645C3 (de) Gabelschaltung