DE1131275B - Zweistufiger Breitband-Gegentaktverstaerker mit Transistoren - Google Patents
Zweistufiger Breitband-Gegentaktverstaerker mit TransistorenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen zweistufigen Breitband-Gegentaktverstärker mit einer Transistorsteuerstufe
in Emitterschaltung und einer Transistorendstufe in Basisschaltung, dessen Steuerstufe mit
einem in ihren Emitterkreis eingefügten negativen Rückkopplungskreis und mit einem positiven Rückkopplungskreis
versehen ist.
Für verschiedene praktische Anwendungen werden an die Übertragungsqualität der geschilderten
Vorrichtungen sehr hohe Anforderungen gestellt, z. B. bei Leitungsverstärkern in Trägerfrequenz-Fernsprechsystemen.
Bei solchen Leitungsverstärkern, die gewöhnlich zur Verstärkung eines verhältnismäßig
breiten Frequenzbandes z. B. von 6 bis 108 kHz verwendet werden, muß der durch Nichtlinearitäten
der Transistorkennlinien hervorgerufene Verzerrungspegel kleiner als 60 db sein, während es
weiter erwünscht ist, daß Änderungen in der Übertragungscharakteristik, die durch die Verstärkungskennlinie des Verstärkers und die Durchlaßkennlinie
des Filters bedingt sind, über das zu verstärkende Gesamtfrequenzband kleiner sind als einige zehntel
von 1 db.
Um über eine große Bandbreite eine sehr konstante und sehr lineare Verstärkung zu verwirklichen,
ist erstens der Filtercharakteristik des Breitbandfilters besondere Aufmerksamkeit zu widmen, wobei man
zu hochqualitativen Breitbandfiltern gelangt, und zweitens wird dabei noch eine starke Gegenkopplung
verlangt. Gerade in der Trägerfrequenztelephonie, bei der von den Breitbandfiltern über den ganzen breitbandigen
Durchlaßbereich ein innerhalb weniger zehntel von 1 db konstanter Durchlaßfaktor und
steile Dämpfungsflanken verlangt werden, sind diese Breitbandfilter, die mittels hochqualitativer Einzelteile
aufgebaut sind, recht kompliziert und umfangreich im Aufbau. Bei Transistorverstärkern für sehr
hohe Frequenzen ist es nun bekannt, um eine Beeinflussung der Verstärkungscharakteristik durch die
a-Grenzfrequenz des Transistors zu vermeiden, eine Gegenkopplung zwischen der Transistorausgangselektrode
und einer -eingangselektrode anzubringen. Weiterhin sind die Grundlagen für die rechnerische
Behandlung von Transistorverstärkern mit Reihen- und Parallelrückkopplung bekannt.
Ferner ist es bekannt, zwischen Kollektor und Emitter eine Übertragungsgegenkopplung vorzusehen
und einer Transistorvorstufe in Emitterschaltung eine Transistorendstufe in Basisschaltung folgen zu lassen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt ebenso, einen Breitbandverstärker mit den für die Trägerfrequenztelephonie
geltenden Erfordernissen anzugeben, bei
Zweistufiger Breitband-Gegentaktverstärker
mit Transistoren
Anmelder:
N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 26. Juli 1958 (Nr. 229 968)
Niederlande vom 26. Juli 1958 (Nr. 229 968)
Johannes Ensink und Johannes Jan Linde,
Hilversum (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
dem unter Anwendung von Transistoren der Aufbau wesentlich vereinfacht wird, und insbesondere kleine
Spulen in der bei der Transistortechnik üblichen Miniaturtechnik anzuwenden, da diese Einzelteile
keine hohe Qualität aufzuweisen brauchen.
Im Gegensatz zu der eingangs geschilderten Technik der Breitbandverstärker beschreibt die Erfindung
einen anderen Weg, nämlich erstens wird ein Breitbandfilter vorgeschlagen, das bereits den verlangten
Durchlaßbereich und die verlangten steilen Dämpfungsflanken enthält, aber noch nicht den strengen
Erfordernissen des Durchlaßfaktors im Durchlaßbereich genügt. Filtertechnisch ist der Aufbau eines
derartigen Breitbandfilters, bei dem in der Nähe des Dämpfungsbereiches ein Abfallen des Durchlaßbereiches
zugelassen ist, besonders einfach, insbesondere läßt sich ein derartiges Filter mit Miniaturspulen
realisieren. Um bei dieser Sachlage noch die strengen Erfordernisse des Durchlaßfaktors im Durchlaßbereich
zu erfüllen, wird gemäß der weiteren Erfindung eine Kompensation oder Egalisierung durchgeführt, die zur Erzielung der gewünschten Breitband-
filtercharakteristik weitgehend unabhängig von sich ändernden Betriebsbedingungen sein muß, insbesondere
von Änderungen in der Gegenkopplung, was auf einfachste Weise durch die in dem kennzeichnenden
Merkmal des Hauptanspruchs angegebenen Maßnahm men erzielt worden ist.
Die Erfindung besteht darin, daß der positive Rückkopplungskreis in Reihe mit dem im Kollektorkreis
209 609/291
der Steuerstufe gelegenen Ausgangskreis eine frequenzabhängige Impedanz enthält, die über einen
Reihenwiderstand mit der Emitterelektrode verbunden ist, und daß dieser Reihenwiderstand wenigstens
in dem zu übertragenen Frequenzband größer ist als die in dem Emitterkreis liegende negative Rückkopplungsimpedanz.
Gemäß der Erfindung wird ein neuer Weg zur Konstruktion von Transistorbreitbandverstärkarn an-
die Filter 3, 7 bzw. 10, 11 die Trennung dieser Frequenzbänder
herbeiführen.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Transistorverstärker 5 ein Gegentaktverstärker, der
5 einen Steuerverstärker enthält, der durch die Transistoren 12, 13 in gemeinsamer Emitterschaltung gebildet
wird, wobei jede der Kollektorelektroden mit der Primärwicklung eines Ausgangstransformators.
14, 15 verbunden ist. Die Speisespannung der Basislkd d Ti 12 13 id i i
ppg
gegeben, und zwar besteht diese neue Konstruktion io elektroden der Transistoren 12, 13 wird einem zwiaus
zwei Schritten, nämlich erstens dem Bau eines sehen der Minusklemme 16 und der Plusklemme 17
Breitbandfilters mit dem verlangten Durchlaßbereich einer Speisespannungsquelle eingeschalteten Span-
und den steilen Dämpfungsflanken, aber noch nicht nungsteiler 18 entnommen, während die Emitter- und
mit den strengen Erfordernissen des Durchlaßfaktors Kollektorelektroden der Transistoren 12, 13 an die
im Durchlaßbereich, und zweitens einer darauffolgen- 15 Plusklemme 17 bzw. die negative Spannungsklemme
den, von den Betriebbedingungen unabhängigen 16 der Speisespannungsquelle angeschlossen sind.
Egalisierung der Breitbandfiltercharakteristik in ein- Über den Sekundärwicklungen der Transformato-
Egalisierung der Breitbandfiltercharakteristik in ein- Über den Sekundärwicklungen der Transformato-
fachster Weise, wobei dieser Konstruktionsweg in ren 14, 15 tritt die verstärkte Ausgangsspannung des
einem vollständig neuen Aufbau eines Breitbandver- Steuerverstärkers auf, der einen Transistorendverstärkers
resultiert, der sich durch seine besondere 20 starker mit zwei in Gegentakt geschalteten Transisto-Einfachheit
auszeichnet. Insbesondere wird es hier- ren 19, 20 in gemeinsamer Basisschaltung steuert,
durch ermöglicht, einen derartigen Breitbandverstär- wobei die Kollektorelektroden mit den Enden der
ker in Miniaturtechnik auszubilden. Aber darüber Primärwicklung des Ausgangstransformators 6 verhinaus
zeigt sich dieser Breitbandverstärker vor allem bunden sind. Zur Speisung der Transistoren 19, 20
für die Trägerfrequenztelephonie noch besonders vor- 25 ist zwischen den einander zugewendeten Enden der
teilhaft, denn die negativen und positiven Rückkopp- Sekundärwicklungen der Transformatoren 14,15 eine
lungswege zeigen eine derartige Unabhängigkeit von- durch einen Kondensator 21 überbrückte Reiheneinander,
daß gemäß weiterer Ausbildung der Erfin- schaltung von zwei Widerständen 22, 23 angebracht,
dung die negative Rückkopplung zu gleicher Zeit für deren Verbindungspunkt an die positive Spannungsdie
frequenzabhängige Kabelegalisierung angewendet 30 klemme 17 der Speisespannungsquelle angeschlossen
werden kann. Zusätzlich gibt die erfindungsgemäße ist, während die Kollektor- und Basiselektroden mit
fh i der negativen Spannungsklemme 16 bzw. dem Anzapfungspunkt
eines zwischen den Klemmen 16, 17 der Speisespannungsquelle eingeschalteten Span-35
nungsteilers 24 verbunden sind. Dabei können die Transistoren 19, 20 des Endverstärkers in Klasse A
oder B eingestellt sein.
Fig. 2 zeigt die Übertragungscharakteristik der durch die Filter 3, 7 bzw. 10, 11 und den Transistor40
verstärker 5 gebildeten Vorrichtung, wobei die volle Kurve 25 die Übertragungskennlinie des Frequenzbandes
von 6 bis 54 kHz und die volle Kurve 26 die Übertragungskennlinie des Frequenzbandes von 60
q bis 108 kHz darstellen. Es ist aus der Figur ersicht-
kommenden Verkehr das Frequenzband von 60 bis 45 lieh, daß der Übergang von dem Durchlaßbereich er-108
kHz benutzt wird. folgt von 6 bis 54 kHz auf 60 bis 108 kHz, der Filter
Bei dem dargestellten Zweibandverstärker wird 3, 7 bzw. 10, 11 auf den diesen Filtern 3, 7 bzw. 10,
das Frequenzband von 6 bis 54 kHz von dem Ader- 11 zugehörenden Dämpfungsbereich mit großer Steilpaar
1 über einen Transformator 2 und ein für dieses heit erfolgt; die Flanksteilheiten in dem dargestellten
Frequenzband durchlässiges Filter 3 auf einen Ein- 50 Ausfühxungsbeispiel betragen z. B. 10 db/kHz. Bei
gangstransformator 4 eines Transistorverstärkers 5 einer einfachen Ausführungsform der Filter 3, 7, 10,
übertragen, während die verstärkten Ausgangssignale 11 tritt in dem Durchlaßbereich dieser Filter nahe
des Transistorverstärkers 5 über einen Ausgangs- den Durchlaßgrenzen von 54 und 60 kHz eine
transformator 6 und ein für das erwähnte Frequenz- Dämpfungszunahme auf, die bei der dargestellten
band von 6 bis 54 kHz durchlässiges Filter 7 einem 55 Ausführungsform z. B. 0,5 db beträgt, wodurch die
Transformator 8 zugeführt wird, der an das ab- Übertragungsqualität der Signale in der Nähe der
gehende Aderpaar 9 angeschlossen ist. Auf ähnliche Durchlaßgrenzen beeinträchtigt wird.
Weise wird das Frequenzband von 60 bis 108 kHz Um bei einer einfachen Apparatur die Übertra-
Weise wird das Frequenzband von 60 bis 108 kHz Um bei einer einfachen Apparatur die Übertra-
von dem Aderpaar 9 über ein für dieses Frequenz- gungsqualität wesentlich zu steigern, ist in den Emitband
durchlässiges Filter 10 auf den Eingang des 60. terkreis der Transistoren 12, 13 des Steuerverstärkers
Transistorverstärkers 5 übertragen, dessen Ausgangs- eine negative Rückkopplungsimpedanz 27 eingeschalkreis
über ein das erwähnte Frequenzband von 60 tet, während an die Emitterelektroden der Transistobis
108 kHz durchlassendes Filter 11 mit dem Ader- ren 12, 13 außerdem ein positiver Rückkopplungspaar 1 gekoppelt ist. Auf diese Weise werden die kreis angeschlossen ist, der zur Egalisierung der
Signale für den abgehenden Verkehr im Band von 6 65 Filterkennlinien mit einem in Reihe mit den Ausbis
54 kHz und die Signale für den eintreffenden gangstransformatoren 14, 15 in dem Kollektorkreis
Verkehr im Band von 60 bis 108 kHz gemeinsam der Transistoren 12, 13 eingeschalteten, frequenzabdurch
den Transistorverstärker 5 verstärkt, während hängigen Kreis, gekoppelt ist. Der frequenzabhängige
g gg
Vorrichtung noch eine wesentliche Vereinfachung in Zweibandverstärkern.
Die Erfindung und ihre Vorteile werden an Hand der Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Leitungsverstärker nach der Erfindung für Zweibandverkehr, und
Fig. 2 zeigt, zur Erläuterung der Wirkungsweise, einige Übertragungskennlmien des in Fig. 1 dargestellten
Leitungsverstärkers.
Fig. 1 zeigt einen Leitungsverstärker für ein Trägerfrequenz-Fernsprechsystem
für Zweibandverkehr, wobei für den abgehenden Verkehr z. B. das Frequenzband von 6 bis 54 kHz und für den ein-
Kreis wird dabei durch einen zwischen den Primärwicklungen der Transformatoren 14, 15 liegenden,
gedämpften Kreis 28 mit einer Abstimmfrequenz von etwa 57 kHz und einer Kreisgüte Q von etwa 50 gebildet,
der über eine Kopplungsspule 29 und Reihenwiderstände 30, 31, die über das ganze zu übertragende
Frequenzband wesetlich größer, z. B. zehnmal größer, sind als die negative Rückkopplungsimpedanz
27, mit den Emitterelektroden der Transistoren verbunden ist.
Bei der dargestellten Kombination der geschilderten negativen und positiven Rückkopplungen in dem
Transistorverstärker wird unter Aufrechterhaltung der bei Trägerfrequenz-Fernsprechverkehr an den
Transistorverstärker zu stellenden Stabilitätsanforderangen eine wesentliche Verbesserung der Übertragungscharakteristik
gemeinsam mit einer Verringerung des Verzerrungspegels erzielt, wobei die Verzerrung
auf die Nichtlinearitäten der Transistorkennlinien zurückzuführen ist. Bei der angegebenen
Kombination der negativen und positiven Rückkopplungen wird eine sehr hohe Ausgangsimpedanz für
den Transistorsteuerverstärker 12, 13 erzielt, z. B. von mehr als 0,5 MOhm, wodurch bei der Stromsteuerung
des Endverstärkers 19, 20 Signalverzerrungen infolge Änderungen der Eingansimpedanz des
Endverstärkers weitgehendst verringert werden. Es ist dabei vorteilhaft, die Belastungsanpassung der
Ausgangsimpedanz des Endverstärkers 19, 20 in gemeinsamer Basisschaltungen die Leitungsimpedanz
durch Anwendung eines negativen Rückkopplungskreises zu bewerkstelligen, wobei die Kollektorelektroden
jedes der Transistoren 19, 20 über einen Widerstand 32 bzw. 33 und einen Trennkondensator
34 bzw. 35 mit dem Emitterkreis des anderen Transistors 20, 10 verbunden ist, da durch diese negative
Rückkopplung außerdem die bereits niedrige Eingangsimpedanz des Endverstärkers in gemeinsamer
Basisschaltung noch weiter verringert wird; die Eingangsimpedanz des Endverstärkers bei der Stromsteuerung
schwankt dabei z. B. zwischen etwa 15 und 25 Ohm.
Gemeinsam mit einem besonders niedrigen Verzerrungspegel von z. B. weniger als 70 db zeigt es
sich, daß die Abweichungen der Übertragungscharakteristik über die zu übertragenden Gesamtfrequenzbändex
von 6 bis 54 kHz und 60 bis 108 kHz auf ein Mindestmaß, z. B. weniger als 0,1 bis 0,2 db, verringert
werden, was aus Fig. 2 ersichtlich ist, wobei die gestrichelt angegebenen Kurven 36 und 37 die
Verbesserung der Übertragungscharakteristiken veranschaulichen. Wie gesagt, wird diese Verbesserung
der beiden Übertragungscharakteristiken durch Anwendung von lediglich einem gedämpften Kreis erzielt.
Bei der praktischen Ausführungsform der dargestellten Vorrichtung ist zur gegenseitigen Entkopplung
des negativen Rückkopplungskreises 27 und des positiven Rückkopplungskreises. 28 im Steuerverstärker
12, 13 der Kreis 28 mit den Emitterelektroden der Transistoren 12, 13 über die Reihenwiderstände
30, 31 verbunden, die über die ganzen zu übertragenden Frequenzbänder wesentlich, z. B. zehnmal,
größer sind als die Impedanz des negativen Rückkopplungskreises.
27; da die Widerstände 30, 31 in bezug auf die negative Rückkopplungsimpedanz 27
groß sind, wird der positive Rückkopplungskreis 28, 29, 30, 31 den negativen Rückkopplungskreis 27
praktisch nicht beeinflussen, während umgekehrt, da die Emittereingangsimpedanz der Transistoren 12, 13
niedriger ist als die Impedanz des negativen Rückkopplungskreises 27, die positive Rückkopplung
durch die negative Rückkopplungsimpedanz 27 nicht beeinflußt wird.
Unter Benutzung dieser Eigenschaft der geschilderten Vorrichtung kann in dem dargestellten Transistorverstärker
5 gemeinsam mit der Glättung der Filterkennlinien außerdem eine Glättung der Kabeldämpfung
auf einfache Weise herbeigeführt werden, indem die Rückkopplungsimpedanz 27 in dem Emitterkreis
der Transistoren 12, 13 als Kabelegalisierungsnetzwerk ausgebildet wird, das bei der dargestellten
Ausführungsform aus einer durch einen Widerstand 38 überbrückten Reihenschaltung einer
Induktivität 39, eines Kondensators 40 und eines Widerstandes 41 besteht. Die Bemessung sowie die
Einstellung des positiven Rückkopplungskreises 28, 29, 30, 31 und die des negativen Rückkopplungskreises 27 sind untereinander unabhängig, wodurch
die praktische Ausbildung des Transistorverstärkers besonders einfach ist. Die Möglichkeiten der Anpassung
und der einfachen Einstellungen machen den geschilderten Transistorverstärker 5 für Trägerfrequenz-Fernsprechzwecke
besonders attraktiv.
Es sei schließlich noch erwähnt, daß bei einer in der Praxis eingehend geprüften Vorrichtung nach
Fig. 1 Transistoren 12, 13, 19, 20 des Typs OC 45 oder OC 72 verwendet wurden und die in den Emittern
der Transistoren 12, 13 liegende, frequenzabhängige Impedanz sich in dem zu übertragenden Gesamtfrequenzband
von 1500 bis 400 Ohm änderte, während die Emittereingangsimpedanz der Transistoren
12, 13 etwa 12 Ohm betrug.
Claims (4)
1. Zweistufiger Breitband-Gegentaktverstärker mit einer Transistorsteuerstufe in Emitterschaltung
und einer Transistorendstufe in Basisschaltung, dessen Steuerstufe mit einem in ihren Emitterkreis
eingefügten negativen Rückkopplungskreis und mit einem positiven Rückkopplungskreis versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der positive Rückkopplungskreis in Reihe mit dem im Kollektorkreis der Steuerstufe gelegenen
Ausgangskreis eine frequenzabhängige Impedanz (28) enthält, die über einen Reihenwiderstand (30
bzw. 31) mit der Emitterelektrode verbunden ist, und daß dieser Reihenwiderstand wenigstens in
dem zu übertragenen Frequenzband größer ist als die in dem Emitterkreis liegende negative
Rückkopplungsimpedanz (27).
2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die negative Rückkopplungsimpedanz (27) in dem Emitterkreis durch ein
frequenzabhängiges Zweipolnetzwerk gebildet wird, das eine Egalisierung der Kabeldämpfung
in dem Bereich des zu übertragenden Frequenzbandes herbeiführt.
3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Belastung zwischen den
Kollektor- und den Emitterelektroden der Endstufe ein negativer Rückkopplungskreis (32, 34
und 33, 35) angebracht ist.
4. Verstärker nach Anspruch 1, 2 oder 3, der als Leitungsverstärker für Zweibandverkehr ein-
gerichtet und mit Trennfilteni zur Trennung der sich überlagernden Frequenzbänder versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der im Kollektorkreis liegende, frequenzabhängige Kreis durch
einen einzigen, gedämpften Parallelkreis (28) gebildet wird, dessen Abstimmfrequenz zwischen
den Durchlaßgrenzen der Trennfilter liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 954 431, 961 897,
222, 886 925;
»Philips Technische Rundschau«, 1954, 12, S. 176;
»Funk-Technik«, 1954, Nr. 19, S. 538 bis 540; »Telefunken-Zeitung«, 1955, Nr. 6, S. 95.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 609/291' 6.62
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1131275X | 1958-07-26 | ||
| JP2365759A JPS37009162B1 (de) | 1958-07-26 | 1959-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1131275B true DE1131275B (de) | 1962-06-14 |
Family
ID=51845152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEN17007A Pending DE1131275B (de) | 1958-07-26 | 1959-07-22 | Zweistufiger Breitband-Gegentaktverstaerker mit Transistoren |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS37009162B1 (de) |
| DE (1) | DE1131275B (de) |
| FR (1) | FR1230932A (de) |
| NL (2) | NL109786C (de) |
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- NL NL229968D patent/NL229968A/xx unknown
- FR FR1230932D patent/FR1230932A/fr not_active Expired
- NL NL109786D patent/NL109786C/xx active
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- 1959-07-22 DE DEN17007A patent/DE1131275B/de active Pending
- 1959-07-24 JP JP2365759A patent/JPS37009162B1/ja active Pending
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