DE1130193B - Verfahren zur Herstellung eines Mehrspurmagnetkopfes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines MehrspurmagnetkopfesInfo
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- G11B5/127—Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
- G11B5/29—Structure or manufacture of unitary devices formed of plural heads for more than one track
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Mehrspurmagnetkopfes Es ist bekannt, Mehrspurmagnetköpfe in der Weise herzustellen, daß die Kerne bezüglich der Spaltebene zweigeteilt werden und in ebenfalls zweigeteilten nichtmagnetischen Fassungsteilen fixiert werden. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß den Kernen in den Fassungshälften eine eindeutige Lage zueinander gegeben werden kann und daß die kompletten Kopfhälften für sich in einem Arbeitsgang an den Berührungsflächen plangeschliffen werden können, bevor die Hälften zu dem Kopf zusammengefügt werden.
- Die Spulen werden bei bekannten Mehrspurköpfen dieser Bauart aufgeteilt und je zur Hälfte auf den Mittelteil der U-förmigen Halbkerne gewickelt. Die mit Spulen versehenen Halbkerne werden dann z. B. in eine Form eingelegt und in dieser von einem die Fassungshälfte bildenden Kunststoff umspritzt. Hierbei besteht der Nachteil, daß eine ganze Kopfhälfte unbrauchbar wird; wenn nach dem Spritzvorgang festgestellt wird, daß eine der Spulen beschädigt ist. Es ist auch bekannt, die Kernhälften in Führungsnuten von vorgefertigten, nichtmagnetischen Fassungshälften einzuschieben und darin zu befestigen. Der Ausschuß ist dann zwar kleiner, aber die Fertigung bleibt verhältnismäßig umständlich, weil jede Kernhälfte in eine Vorrichtung eingespannt und bewickelt werden muß.
- Um bei einem Mehrspurkopf zu einem geringen Abstand der Systeme zu gelangen, ist es bekannt, die Joche oder Schenkel der Kerne an benachbarten Stellen im Querschnitt zu verringern und auf diesen dünneren Kernabschnitten die Spulen mit ihren Spulenkörpern oder ohne Spulenkörper unterzubringen.-Hierdurch ergeben sich komplizierte Kernformen, die bei lamellierten Kernen die Herstellung erschweren. Darüber hinaus ändert sich an den Stellen, an denen sich die Spulen befinden, sprungartig der magnetische Widerstand des Kernes. Dies ist ungünstig, weil der magnetische Fluß an den Sprungstellen quer zu den Lamellen verlaufen muß.
- Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile. Sie betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Mehrspurmagnetkopfes, bei dem die bezüglich der Spaltebene zweigeteilten Kernhälften in Führungsnuten nicht magnetischer Fassungshälften gehaltert werden und bei dem die Spulen auf den rückwärtigen Jochen der Kerne angeordnet werden.
- Gemäß der Erfindung werden die Spulen ohne Spulenkörper gewickelt und dann miteinander zu einer derart starren Einheit verbunden, daß sie als Ganzes in eine der mit den Kernhälften versehenen Fassungshälften einlegbar sind.
- Der ganze Spulenblock kann dann für sich nach seiner Fertigstellung geprüft werden, der Zusammenbau ist einfach, da mit einem Arbeitsgang sämtliche Kerne des Kopfes mit als Einheit leicht zu handhabenden Spulen bestückt werden. Besonders günstig ist das erfindungsgemäße Verfahren für Mehrspurköpfe mit sehr kleinen Abmessungen und geringem Spurabstand, z. B. für Mehrspurköpfe zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Impulsen. Der Spurabstand kann dann sehr gering gemacht werden, ohne daß Schwierigkeiten für die Unterbringung der Spulen oder bei der Bestückung bestehen und ohne daß der Kernaufbau kompliziert wird oder der magnetische Widerstand verändert werden muß.
- Das erfindungsgemäße Verfahren wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es bedeutet Fig. 1 eine Hilfsvorrichtung zur Herstellung der Spulen, Fig. 2 die zu einer Einheit zusammengefaßte Spulengruppe, Fig.3 eine Fassungshälfte mit eingelegten Kernhälften und Fig. 4 einen Schnitt durch einen zusammengebauten Mehrspurmagnetkopf.
- Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Vierspur-Impulskopf sehr kleiner Abmessung mit einer Spurbreite von 0,6 mm und einem Spurabstand von 1 mm. Es ist mit 1 die eine aus unmagnetischem Material, z. B. Messing, bestehende Fassungshälfte bezeichnet, die mit vier Führungsschlitzen 2 zur Aufnahme der vier Kernhälften 3 versehen ist. Die Fassungshälfte besitzt eine Ausnehmung 4, die so ausgebildet ist, daß die dem Magnetogrammträger benachbarten Schenkel der annähernd U-förmigen Kernhälften in ihrer ganzen Höhe geführt sind, während die rückwärtigen, das Joch bildenden Schenkel der Kernhälften aus den Nuten 2 herausragen. Hierdurch wird ein Raum zur Unterbringung der Spulen gebildet. Die Spulen 13 bis 16 werden zunächst für sich auf Dorne 7 gewickelt, deren rechteckiger Querschnitt die gleichen Abmessungen aufweist wie die in der Fassung vorhandenen Jochteile der Kernhälfte. Die mit den Spulen versehenen Dorne 7 werden dann in Löcher 9 bis 12 einer Hilfsvorrichtung 8 gesteckt. Die Löcher 9 bis 12 entsprechen bezüglich ihrer Abmessungen und ihres Abstandes den Jochteilen der Kerne. Die Spulen liegen nun in gleicher Höhe nebeneinander in der Hilfsvorrichtung und werden durch Einträufeln eines Klebers zwischen die benachbarten Seitenflächen miteinander verklebt. Die auf einer Stirnseite vorstehenden Spulenenden werden dann durch Löcher 17 eines Kunststofftragteiles 18 gefädelt, das etwa die gleiche Höhe wie die Spulen und die halbe Höhe der Ausnehmung 4 hat. Die Löcher 1,7 sind an ihren Ausgängen mit Metalleinsätzen oder innen mit einer Metallisierung 19 (Fig 4) versehen, so daß die Enden der Spulendrähte und später auch die Zuführungsleitungen dort verlötet werden können. Nach Ausrichtung des Tragteiles 18 auf die Spulen wird dieses mit den benachbarten Stirnflächen der Spulen verklebt. Nunmehr bilden die Spulen mit dem Tragteil eine starre Einheit, und die Spulen können von den Dornen abgezogen werden. Die so gewonnene Einheit, die sich leicht handhaben läßt, kann nun für sich geprüft werden und wird dann in die Fassungshälfte 1 eingesetzt. Danach wird die zweite Fassungshälfte 1' unter Zwischenlegung eines Spaltkalibers 20 aufgesetzt und die beiden Hälften werden miteinander verbunden, z. B. verschraubt oder verlötet. Die Festlegung der Kerne sowie der Spulen in den Fassungen erfolgt in bekannter Weise mittels Gießharz.
- Die Erfindung ist auch anwendbar, wenn aus Gründen geringem Übersprechens Zwischenabschirmungen zwischen den einzelnen Kernen vorgesehen werden müssen. Die Zwischenabschirmbleche können dann bei Herstellung der Spuleneinheit zwischen den Spulen eingeklebt werden, so daß sie zusammen mit der Spuleneinheit in die Fassungshälfte eingesetzt werden. Die Fassungshälften müssen dann in bekannter Weise Führungsnuten zur Aufnahme der Abschirmbleche erhalten.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines Mehrspurmagnetkopfes, bei dem die bezüglich der Spaltebene zweigeteilten Kernhälften in Führungsnuten nicht magnetischer Fassungshälften gehaltert werden und bei dem die Spulen auf den rückwärtigen Jochen der Kerne angeordnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen ohne Spulenkörper gewickelt und dann miteinander zu einer derart starren Einheit verbunden werden, daß sie als Ganzes in eine der mit den Kernhälften versehenen Fassungshälften einlegbar sind.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen zunächst auf Dorne mit dem Jochquerschnitt der Kerne entsprechenden Abmessungen gewickelt und nach Einführen der Dorne in eine Lehre mit einem entsprechend dem Kernabstand in den Halterungen entsprechenden Lochabstand seitlich aneinandergeklebt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander verklebten Spulen vor dem Abziehen vor den Dornen stirnseitig mit einem Tragteil verklebt werden, das gleichzeitig als Anschlußleiste für die Spulen drähte und die äußeren Zuleitungen dient.
- 4. Nach Ansprach 1 bis 3 hergestellter Mehrspurmagnetkopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungshälften mit Ausnehmungen versehen sind, die als Führung für das Tragteil dienen.
- 5. Mehrspurmägnetkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil mit Löchern zur Durchführung der Spulendrähte versehen ist und daß die Löcher mindestens an ihren den Spulen abgekehrten Enden Metalleinlagen zum Anlöten der Spulendrähte und der äußeren Zuleitungen aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1050 075.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET18006A DE1130193B (de) | 1960-03-08 | 1960-03-08 | Verfahren zur Herstellung eines Mehrspurmagnetkopfes |
Applications Claiming Priority (1)
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| DET18006A DE1130193B (de) | 1960-03-08 | 1960-03-08 | Verfahren zur Herstellung eines Mehrspurmagnetkopfes |
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|---|---|
| DE1130193B true DE1130193B (de) | 1962-05-24 |
Family
ID=7548789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET18006A Pending DE1130193B (de) | 1960-03-08 | 1960-03-08 | Verfahren zur Herstellung eines Mehrspurmagnetkopfes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1130193B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2328484A1 (de) * | 1972-06-06 | 1973-12-20 | Int Computers Ltd | Verfahren zur herstellung von magnetischen wandlerkoepfen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1050075B (de) * | 1959-02-05 | Electric &. Musical Industries Ltd., Hayes, Middlesex (Großbritannien)· | Mehrspur-Magnetkopf |
-
1960
- 1960-03-08 DE DET18006A patent/DE1130193B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1050075B (de) * | 1959-02-05 | Electric &. Musical Industries Ltd., Hayes, Middlesex (Großbritannien)· | Mehrspur-Magnetkopf |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2328484A1 (de) * | 1972-06-06 | 1973-12-20 | Int Computers Ltd | Verfahren zur herstellung von magnetischen wandlerkoepfen |
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