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DE1129915B - Boerdelrolle - Google Patents

Boerdelrolle

Info

Publication number
DE1129915B
DE1129915B DEM41628A DEM0041628A DE1129915B DE 1129915 B DE1129915 B DE 1129915B DE M41628 A DEM41628 A DE M41628A DE M0041628 A DEM0041628 A DE M0041628A DE 1129915 B DE1129915 B DE 1129915B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
balls
roller
crimping
seats
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM41628A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Ernest Geeson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crown Packaging UK Ltd
Original Assignee
Metal Box PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metal Box PLC filed Critical Metal Box PLC
Publication of DE1129915B publication Critical patent/DE1129915B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30Folding the circumferential seam
    • B21D51/32Folding the circumferential seam by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Bördelrolle Die Erfindung betrifft eine Bördelrolle zum Verschließen von Konservendosen, die an ihrem Umfang profiliert und mit und um die Längsachse einer Spindel drehbar ist.
  • Um der Bördelrolle die Möglichkeit des seitlichen Ausweichens beim überrollen der Seitennaht des Dosenkörpers zu gewähren und sie dann wieder in ihre konzentrische Stellung zum Dosenkörper zurückzuführen, ist es bekannt, Federn zu verwenden, die außerhalb der Bördelrollen angeordnet sind. Bei einer bekannten Bördelvorrichtung werden Druckfedern verwendet, die sich an einem festen Anschlag des Vorrichtungsgehäuses abstützen und zum Andrücken von Führungsrollen gegen deren zugehörige Steuerkurven dienen. Entgegen diesen Druckfedem können die Bördelrollen beim überrollen der Seitennaht ausweichen.
  • Da aber Federn, vor allem wenn sie mit anderen Teilen als die Bördelrollen verbunden sind, andere Funktionen, wie das Andrücken der Führungsrollen gegen die Steuerkurven zu erfüllen haben, müssen sie stärker bemessen sein als es für die Ausweichbewegung beim überrollen der Seitennaht an sich wünschenswert ist. Durch den zu großen Federdruck wird die fertige Bördelung in der Nähe der Seitennaht des Dosenkörpers meist unregelmäßig bezüglich der Form, was zu Undichtigkeiten führen kann.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Bördelrolle zu schaffen, die eine gleichmäßige und einheitlich dichte fertige Bördelung an Dosen od. dgl. garantiert und ferner die Verwendung von üblichen Federn zu vermeiden, die mehr als einem Zweck dienen müssen und das Gewicht und die Masse des rotierenden Werkzeuges nachteilig erhöhen.
  • Erfindungsgemäß ist die Bördelrolle innen als Ringscheibe ausgebildet, und diese ist mit Kugelsitzen für Kugeln versehen, die sie mit der Spindel rastenartig verbinden, wobei die Kugeln zwischen gegenüberliegenden Seiten der Ringscheibe der Bördelrolle und zwei Federscheibenringen angeordnet sind, die koaxial zur Spindel und im festen Abstand stehend mit der Spindel verspannt sind und die Kugeln in ihre Sitze drücken und die Bördelrolle konzentrisch zur Spindelachse halten, während die Ringscheibe derselben innen ein mindenstens der Höhe des Seitenfalzes der Dose entsprechendes radiales Spiel besitzt, um welches die Rastelemente der Bördelrolle beim überrollen von Hemmnissen ausweichen.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß sich die Kugelsitze für die Kugeln nahe der Peripherie der Federscheiben und an gegenüberliegenden Stellen in dem Innenteil der Bördelrolle befinden, und daß die Federscheiben in konvergierender Stellung zur Spindel, die Kugeln in ihre Sitze drückend, verspannt sind.
  • Vorteilhaft können die Kugelsitze der einen Seite gegenüber denen der anderen Seite in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sein, und ferner können die Kugelsitze aus kegelförmigen Ausnehmungen bestehen, welche die Kugeln nahezu bis zu ihrer Hälfte aufnehmen, ohne daß jedoch die Federscheiben den Innenteil der Bördelrolle berühren.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Teil einer Bördelvorrichtung mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Bördelrolle, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Bördelrolle nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, und Fig. 3 eine Ansicht des ringförmigen Teils der Bördelrolle von unten.
  • Die Bördelrolle 1 ist in einem Arm 2 eines Armpaares gelagert, das auf einem Achsbolzen 3 (Fig. 1) sitzt und in einem Bördelrollensupport 4, der um die Achse eines Futters 5 rotiert, eine Schwenkbewegang um die Achse der Welle 3 ausführen kann. Der andere Arm 6 trägt ein Paar stumpfkegeliger Rollen 7, 8, die mit Steuerkurven 9, 10 zusammenarbeiten, damit die Bördelrolle einer Bahn folgt, die der Kontur des Futters entspricht, und den Zweck haben, der Bördelrolle den erforderlichen Anpreßdruck zu verleihen. Diese Vorrichtung, deren allgemeiner Aufbau in Fig. 1 dargestellt ist, bildet keinen Teil der Erfindung, da die erfindungsgemäße Bördelrolle auch in anders ausgebildeten Vorrichtungen verwendbar ist, die etwa in dieser Weise arbeiten.
  • Die erfindungsgemäße Bördelroffe ist in Fig. 2 dargestellt. Sie besteht aus einem ringförmigen Teil, dessen Umfang mit einer Nut 11 für den ersten Bördelvorgang und mit einer- Nut 12 für den zweiten Bördelvorgang für die Endoperation versehen ist. Gegebenenfalls kann die Rolle auch nur mit einer einzigen Nut versehen sein, welche den Bördelvorgang bzw. das Verbördeln als Endoperation vollzieht.
  • Der die eigentliche Rolle bildende ringförmige Teil wird von der Spindel 13 getragen, und diese ist um ihre Längsachse frei drehbar gelagert. Der ringförmige Teil 1 ist in bezug auf die Spindel 13 außerdem seitlich verschiebbar, und zwar in rechtwinkliger Richtung zur Spindelachse, wobei Stellmittel vorgesehen sind, die den ringförmigen Teil konzentrisch zur Spindelachse halten und ihn nach einem etwaigen seitlichen Ausweichen -wieder selbsttätig in seine konzentrische Stellung -überführen.
  • Diese SteHmittel enthalten eine Scheibe 14, die, wie es aus Fig. 2 ersichtlich ist, zwischen dem ringförmigen Teil und der Spindel angeordnet ist, ferner Kugeln 15, die an den gegenüberliegenden Seiten 16 und 17 des ringförmigen Teils in für sie vorgesehenen Vertiefungen angeordnet sind, sowie elastische ringförmige Platten 18 und 19, die koaxial zur Spindel 13 angeordnet und gespannt sind, um die Kugeln 15 in ihre Sitze zu pressen.
  • Die Kugelsitze sind durch wechselseitig konisch ausgesenkte Löcher 20, wie es durch die Bezugszeichen 21 und 22 dargestellt ist, gebildet und sind an den gegenüberliegenden Seiten 16 und 17 angeordnet. Entsprechend sind auch die Platten 18 und 19 mit Kugelsitzen versehen, und zwar nahe an ihren Peripherien.
  • Die Platten 18 und 19 sind gegenüber der Spindel 13 festgespannt, so daß sie zur Spindel 13 konvergieren und gegeneinander unter Spannung stehen. Zu diesem Zweck sind diese Platten durch die Scheibe 14 auf Abstand gehalten und zwischen einem Bund 23 und einer Mutter 24, die auf einem Gewinde der Spindel schraubt, an der Spindel 13 festgespannt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, stehen die Kugelsitze 21, 22 dementsprechend winklig zueinander.
  • Während des Arbeitsganges bleibt der ringförmige Teil, wenn der Bördeldruck konstant bleibt, konzentrisch zur Spindelachse 13. Wenn aber der Bördeldruck gegenüber dem normalerweise angewandten Druck ansteigt, wenn nämlich die Bördelwalze wÜhrend des zweiten Bördelvorganges über die im Dosenkörper vorhandene Seitennaht rollt, dann Überwindet der Druckanstieg die durch die Platten 18 und 19 ausgeübte Vorbelastung, so daß die Kugeln 15 sich etwas von ihren Sitzen lösen und damit eine seitliche Verschiebung des ringförmigen Teils ermöglichen, wodurch der Bördeldruck im wesentlichen konstant gehalten wird, wenn die Rolle über die Seitennaht des Büchsenkörpers hinweggeht. Wenn die Rolle wieder von der Seitennaht abläuft, dann stellt die Vorspannung der Platten 18 und 19 die Kugeln in ihre Sitze ein, so daß der ringförmige Teil wieder seine konzentrische Stellung zur Spindelachse 13 einnimmt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bördelrolle zum Verschließen von Konservendosen, die an ihrem Umfang profiliert und mit und um die Längsachse einer Spindel drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bördelrolle innen als Ringscheibe- ausgebildet und diese mit Kugelsitzen (21, 22) für Kugeln (15) versehen ist, die sie mit der Spindel (13) rastenartig verbinden, wobei die Kugeln zwischen gegenüberliegenden Seiten (16, 17) der Ringscheibe der Bördelrolle und zwei Federscheibenringen (18, (19) angeordnet sind, die koaxial zur Spindel (13) und im festen Abstand stehend mit der Spindel verspannt sind und die Kugeln in ihre Sitze (21, 22) drücken und die Bördelrolle konzentrisch zur Spindelachse halten, während die Ringscheibe derselben innen ein mindestens der Höhe des Seitenfalzes der Dose entsprechendes radiales Spiel besitzt, um welches die Rastelemente der Bördelrolle, beim überrollen von Hemmnissen ausweichen.
  2. 2. Bördelrohe nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kugelsitze (20, 21) für die Kugeln (15) nahe der Peripherie der Federscheiben (18 und 19) und an gegenüberliegenden Stehen in dem Innenteil der Bördelrolle (1) be finden, und daß die Federscheiben(18 und 19) in konvergierender Stellung zur Spindel (13), die Kugeln in ihre Sitze drückend, verspannt sind. 3. Bördelrolle nachAnspruchl und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelsitze(21) der einen Seite (16) gegenüber denen (22) der anderen Seite (17) inUmfangsrichtungversetzt angeordnet sind. 4. Bördelrolle nachAnspruchl und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelsitze aus kegelförnügen Ausnehmungen bestehen, welche die Kugeln (15) nahezu bis zu ihrer Hälfte aufnehmen, ohne daß jedoch die Federscheiben (18 und 19) den Innenteil der Bördelrolle (1) berühren. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 881789.
DEM41628A 1958-05-30 1959-05-26 Boerdelrolle Pending DE1129915B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1129915X 1958-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1129915B true DE1129915B (de) 1962-05-24

Family

ID=10876246

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM41628A Pending DE1129915B (de) 1958-05-30 1959-05-26 Boerdelrolle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1129915B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881789C (de) * 1951-10-17 1953-07-02 Lanico Maschb Otto Niemsch Steuerung fuer die Andrueckrollen an Verschliessmaschinen, insbesondere fuer unrundeKonservendosen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881789C (de) * 1951-10-17 1953-07-02 Lanico Maschb Otto Niemsch Steuerung fuer die Andrueckrollen an Verschliessmaschinen, insbesondere fuer unrundeKonservendosen

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