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DE1129551B - Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Koordinatenwaehlertechnik, insbesondere mit durch Relais gesteuerten Koppelpunktvielfachen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Koordinatenwaehlertechnik, insbesondere mit durch Relais gesteuerten Koppelpunktvielfachen

Info

Publication number
DE1129551B
DE1129551B DES71133A DES0071133A DE1129551B DE 1129551 B DE1129551 B DE 1129551B DE S71133 A DES71133 A DE S71133A DE S0071133 A DES0071133 A DE S0071133A DE 1129551 B DE1129551 B DE 1129551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exchange
crosspoint
connections
multiples
inquiry
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71133A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Strobelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES71133A priority Critical patent/DE1129551B/de
Publication of DE1129551B publication Critical patent/DE1129551B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Koordinatenwählertechnik, insbesondere mit durch Relais gesteuerten Koppelpunktvielfachen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Koordinatenwählertechnik, insbesondere mit durch Relais gesteuerten Koppelpunktvielfachen, bei der über jede ankommende Leitung eine Reihe von Koppelpunkten eines Amtskoppelpunktvielfaches und über die Koppelpunkte einer Koppelpunktreihe die Ausgänge für Rückfrageverbindungen der an dem Amtskoppelpunktvielfach angeschalteten Amtsübertragungen erreicht werden.
  • In einer bekannten Schaltungsanordnung für kleine Nebenstellenanlagen mit Koordinatenwählem werden derAmtsverkehr und der Hausverkehr über einen Koordinatenwähler, d. h. über ein durch Stangen-und Brückenmagnete gesteuertes Vielfach von Koppelpunkten geführt. Jeder der an diesemAmtskoppelpunktvielfach angeschalteten Amtsübertragungen ist beispielsweise ein Brückenmagnet und somit eine Koppelpunktreihe für abgehende und ankommende Amtsverbindungen sowie ein Brückenmagnet und somit eine Koppelpunktreihe für Rückfrageverbindungen mit Sprechstellen der Nebenstellenanlage und mit Sprechstellen des Amtes zugeordnet. Die Rückfrageverbindungen zu Sprechstellen des Amtes verlaufen über besondere fürAmtsrückfragevorgesehene Koppelpunkte der Koppelpunktreihe für Rückfrageverbindungen des genannten Amtskoppelpunktvielfaches. Bei dieser Schaltungsanordnung kann durch jede Sprechstelle über die für Amtsrückfrage vorgesehenen Koppelpunkte der entsprechenden Koppelpunktreihe des Amtskoppelpunktvielfaches nur eine freie Amtsübertragung des Amtskoppelpunktvielfaches belegt werden.
  • In Schaltungsanordnungen für große Nebenstellenanlagen mit koordinatenmäßig aufgebauten Wählern mit durch Relais gesteuerten Koppelpunktvielfachen sind für die Amtsrückfrage nur die an diesem einen Amtskoppelpunktvielfach angeschalteten Amtsübertragungen erreichbar. Aufgabe der Erfindung ist es, in derartigen großen Nebenstellenanlagen die Möglichkeit zu schaffen, eine Amtsübertragung einer größeren Anzahl von Amtsübertragungen zur Herstellung einerAmtsrückfrageverbindung zu erreichen. Dies wird nach, der Erfindung dadurch erreicht, daß der Ausgang für abgehende Amtsverbindungen und der Ausgang für Rückfrageverbindungen jeder an einemAmtskoppelpunktvielfach angeschaltetenAmtsübertragung über für mehrere Amtskoppelpunktvieifache gemeinsame Zwischenleitungen, welche nur bei Amtsrückfrageverbindungen belegt werden, mit den Koppelpunkten anderer Amtskoppelpunktvielfache anderer Gruppen von Amtsübertragungen verbunden werden, über die dieAusgänge fürAmtsverbindungen und die Ausgänge für Rückfrageverbindungen einer Amtsübertragung dieser anderen Gruppen von Amtsübertragungen belegt werden.
  • Durch diese Schaltungsanordnung wird also die Möglichkeit geschaffen, Rückfrageverbindungen in Abhängigkeit der Besetztkennzeichnung der für abgehende und ankommende Verbindungen und Rückfrageverbindungen vorgesehenen Amtsübertragungen nicht nur über die an dem einen Amtskoppelpunktvielfach angeschalteten Amtsübertragungen, sondern durch die gemeinsamen Rückfragezwischenleitungen auch über die an den anderen Amtskoppelpunktvielfachen angeschalteten Amtsübertragungen herzustellen. Die an den verschiedenen Amtskoppelpunktvielfachen für abgehende und ankommende Verbindungen und Rückfrageverbindungen angeschalteten Amtsübertragungen werden damit wesentlich besser ausgenutzt.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird ein für Rückfrageverbindungen vorgesehener Ausgang einer an einem Amtskoppelpunktvielfach angeschalteten Amtsübertragung bei einer Amtsrückfrageverbindung nur mit einem für abgehende Amtsverbindungen vorgesehenen Ausgang einer an einem anderen Amtskoppelpunktvielfach angeschalteten Amtsübertragung verbunden.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung mit den für das Verständnis wichtigen Einzelheiten dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Gruppierung der Einer-, Zehner- und Amtskoppelstufen für den Amts- und Rückfrageverkehr der Sprechstellen N 1 bis N200 der Nebenstellenanlage NE, Fig. 2 die Gruppierung der Koppelstufen für den Amts- und den Rückfrageverkehr der Sprechstellen N' 1 bis N'200 der Nebenstellenanlage mit einer anderen Ausführung der Amtskoppelpunktvielfache im Vergleich zu Fig. 1: Die Sprechstellen der Nebenstellenanlage NE in Fig. 1 sind in Gruppen von je zehn Sprechstellen unterteilt. Jeder Sprechstelle einer Sprechstellengruppe ist eine Reihe von Koppelpunkten zugeordnet. Einer Gruppe von Sprechstellen ist somit eine entsprechende Gruppe von Koppelpunktreihen zugeteilt. Über eine derartige einer Sprechstelle zugeordnete Koppelpunktreihe kann die Sprechstelle jede Übertragung der an den senkrecht zu den genannten Koppelpunktreihen angeordneten Koppelpunktreihen angeschlossenen Übertragungen belegt werden. Die Anordnung dieser den Sprechstellen zugeordneten Koppelpunktreihen und die senkrecht zu diesen Koppelpunktreihen angeordneten, den Übertragungen zugeordneten Koppelpunktreihen bilden ein Koppelpunktvielfach oder auch einen Koppler. Mehrere solche Koppelpunktvielfache bzw. Koppler gleicher Art bilden zusammen eine Koppelstufe. In den Darstellungen ist der Übersichtlichkeit wegen nur eine Ader der Leitungen gezeigt. Jedem Koppelpunkt ist bei der Anordnung nach dem Ausführungsbeispiel ein Relais zugeordnet. Die Koppelpunktvielfache werden also durch Relais gesteuert.
  • Der Sprechstellengruppe N 1 bis N 10 ist das Einerkoppelpunktvielfach bzw. der EinerkopplerEKl und der SprechstellengruppeN190 bis N200 ist das Einerkoppelpunktvielfach bzw. der Einerkoppler EK20 zugeteilt. In Fig. 1 ist je eine Ader der ersten und der letztenSprechstelle einerSprechstellengruppe mit dem entsprechenden Einerkoppler verbunden. Die ersten senkrechten Koppelpunktreihen der Einer- , kopplerEK 1 bis EK 20 sind durchZwischenleitungen mit dem Koppelpunktvielfach des Zehnerkopplers ZK 1 und die achten senkrechten Koppelpunktreihen der Einerkoppler EK 1 bis EK 20 sind durch Zwischenleitungen mit dem Koppelpunktvielfach des Zehnerkopplers ZK 8 verbunden.
  • Die senkrechtenKoppelpunktreihen in denZehnerkoppelpunktvielfachenZK1 bis ZK8 sind mitHausmischwahlkoppelpunktvielfachen bzw. mit Amtskoppelpunktvielfachen verbunden. Jede ersteKoppelpunktreihe von drei senkrechten Koppelpunktreihen verschiedenerZehnerkoppelpunktvielfache sind durch Zwischenleitungen mit verschiedenen Amtskoppelpunktvielfachen verbunden. Die erste senkrecht gezeichnete Koppelpunktreihe 1 des Zehnerkoppelpunktvielfaches ZK 1 ist durch die Zwischenleitung ZL 1 mit der ersten waagerecht gezeichneten Koppelpunktreihe des AmtskoppelpunktvielfachesAK1 verbunden. Die zehnte senkrechte Koppelpunktreihe des Zehnerkoppelpunktvielfaches ZK1 ist durch die Zwischenleitung ZL 10 mit der ersten waagerecht gezeichneten Koppelpunktreihe des Amtskoppelpunktvielfaches AK 4 verbunden. Die erste senkrechte Koppelpunktreihe 1 des Zehnerkoppelpunktvielfaches ZK 8 ist durch die Zwischenleitung ZL 81 mit der achten waagerechten Koppelpunktreihe des AmtskoppelpunktvielfachesAKl verbunden. Die zehnte senkrechteKoppelpunktreihe desZehnerkoppelpunktvielfaches ZK8 ist durch die Zwischenleitung ZL 80 mit der achten waagerechten Koppelpunktreihe des Amtskoppelpunktvielfaches AK4 verbunden.
  • Über die Zwischenleitungen ZL 1 bis ZL 80 verlaufen die abgehenden und ankommenden Amtsverbindungen und die Rückfrageverbindungen mit Sprechstellen der Nebenstellenanlage NE. Die senkrechten Koppelpunktreihen der Amtskoppelpunktvielfache AK1 bis AK4 sind derart mit den Amtsübertragungen AUel bis AUe20 verbunden, daß jeder Amtsübertragung zwei Ausgänge und somit zwei senkrechte Koppelpunktreihen eines Amtskoppelpunktvielfaches zugeordnet sind.
  • Die zwei ersten senkrechten Koppelpunktreihen des Amtskoppelpunktvielfaches AK 1 sind mit den Ausgängen 1 a und 1 r der Amtsübertragung A Ue 1, die zwei letzten Koppelpunktreihen des Amtskoppelpunktvielfaches AK 1 sind mit den Ausgängen 5 a und 5 r der Amtsübertragung A Ue 5 verbunden. Die zwei senkrechten Koppelpunktreihen des Amtskoppelpunktvielfaches AK 4 sind mit den Ausgängen 16 a und 16 r der Amtsübertragung A Ue 16 und die zwei letzten senkrechten Koppelpunktreihen des Amtskoppelpunktvielfaches AK 4 mit den Ausgängen 20 a und 20 r der Amtsübertragung A Ue 20 verbunden.
  • Über jeweils einen einer Amtsübertragung zugeordneten Ausgang wird beispielsweise sowohl der abgehende als auch der ankommende Amtsverkehr abgewickelt. Es werden somit über die Ausgänge 1 a der Amtsübertragung A Ue 1, 5 a der Amtsübertragung A Ue 5, 16a der Amtsübertragung A Ue 16 und 20a der Amtsübertragung AUe20 die abgehenden und ankommenden Amtsverbindungen der Sprechstellen N 1 bis N 200 der Nebenstellenanlage NE hergestellt. Die Rückfrageverbindungen werden dann jeweils über den zweiten Ausgang der entsprechenden Amtsübertragung, beispielsweise 1 r der Amtsübertragung A Ue 1, 5 r der Amtsübertragung A Ue 5, 16 r der Amtsübertragung AUe 16 und 20r der Amtsübertragung A Ue 20 aufgebaut.
  • Es besteht beispielsweise eine abgehende bzw: ankommende Amtsverbindung der Sprechstelle N10 mit der Amtsleitung AL 16 über den Koppelpunkt 21 des Einerkopplers EK 1, die Zwischenleitung 22ZL, den Koppelpunkt 23 des Zehnerkopplers ZK 1, die ZwischenleitungZL10, den Koppelpunkt24 des Amtskoppelpunktvielfaches AK 4, den Ausgang 16 a der Amtsübertragung A Ue 16, die Ruheseite des Kontaktes 25 rü 16 und die Amtsleitung AL 16.
  • Wird nunmehr durch die Sprechstelle N 10 in bekannter Weise durch Erdtastendruck eine Rückfragekennzeichnung gegeben, so wird ebenfalls in bekannter Weise der Kontakt 25 rü 16 in die Arbeitslage geführt und beispielsweise eine Amtsrückfrageverbindung hergestellt. DieseAmtsrückfrageverbindungverläuft beispielsweise über folgenden Weg: . . ., ZL 10, Koppelpunkt 24 der Amtskoppelstufe AK4, Ausgang 16a der Übertragung AUe16, die Arbeitsseite des Kontaktes 25 rü 16, Rückfrageausgang 16r der übertragung AUe16, Koppelpunkt 27 des Amtskoppelpunktvielfaches AK4, die Rückfragezwischenleitung RZL 1, den Koppelpunkt 28 des Amtskoppelpunktvielfaches AK 1, Aus-Cr für abgehende und ankommende Verbindungen A Ue 5, Kontakt rü 5 und die Amtsleitung AL 5.
  • Die Amtskoppelpunktvielfache AKI und AK4 sind durch die gemeinsamen Zwischenleitungen RZL 1 und RZL 2 verbunden, welche nur bei Amtsrückfrageverbindungen belegt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß der Rückfrageweg über eine an dem Amtskoppelpunktvielfach AK4 angeschlossene Übertragung, z. B. AUe20, folgendermaßen verläuft: ... , ZL 10, Koppelpunkt 24 des Amtskoppelpunktvielfaches AK 4, Ausgang 16 a der AmtsübertragungA Ue 16, die Arbeitsseite des Kontaktes 25 rü 16, Koppelpunkt 27 der AmtskoppelstufeAK4, die Rückfragekoppelpunktreihe 31, Koppelpunkt 29 des Amtskoppelpunktvielfaches AK 4, Ausgang 20a der Amtsübertragung AUe20, Kontakt rü20 und die Amtsleitung AL 20.
  • Sind alle an dem Amtskoppelpunktvielfach AK4 angeschlossenen Amtsübertragungen belegt und wird über eine dieser Amtsübertragungen die Amtsrückfrage eingeleitet, so besteht über die gemeinsame Zwischenleitung RZL 1, welche verschiedene Gruppen von den Amtsübertragungen zugeordneten Amtskoppelpunktvielfachen untereinander verbindet, die Möglichkeit, die Amtsrückfrageverbindung über eine freie an einer zweiten Amtskoppelstufe, z. B. AK 1, angeschlossenen Amtsübertragung aufzubauen.
  • Der Ausgang 16a für abgehende Amtsverbindungen und der Ausgang 16r für Rückfrageverbindungen der an dem Amtskoppelpunktvielfach AK4 angeschalteten Amtsübertragung A Ue16 wird über eine für mehrere Amtskoppelpunktvielfache gemeinsame Zwischenleitung RZL 1, welche nur bei Amtsrückfrageverbindungen belegt wird, mit den Koppelpunkten, z. B. Amtskoppelvielfaches AK1 der anderen Gruppe von Amtsübertragungen AUel bis A Ue 5 verbunden.
  • Die Hausverbindungen zwischen Sprechstellen der Nebenstellenanlage NE verlaufen über die entsprechenden senkrechten Koppelpunktreihen der Zehnerkoppelpunktvielfache zu den Hausmischwahlkoppelpunktvielfachen und von dort aus in bekannter Weise über Zehner- und Einerkoppelpunktvielfache zu den gewünschten Sprechstellen.
  • In Fig. 2 ist eine Gruppierung der Koppelpunktvielfache entsprechend Fig. 1 für den Amts- und Rückfrageverkehr der Sprechstellen N' I bis N'200 dargestellt. Lediglich die Amtskoppelpunktvielfache AK' I bis AK' 4 sind für den Rückfrageverkehr über Amtsleitungen anders ausgebildet. Es besteht beispielsweise eine abgehende bzw. ankommende Amtsverbindung der Sprechstelle N'10 entsprechend der für die SprechstelleN10 an Hand der Fig.1 beschriebenen Weise über die Zwischenleitung ZL' 10, den Koppelpunkt 24' des Amtskoppelpunktvielfaches AK'4, den Ausgang 16a' der Amtsübertragung A Ue` 16, die Ruheseite des Kontaktes 25 rü' 16 und die Amtsleitung AL' 16.
  • Wird nun durch die Sprechstelle N'10 in bekannter Weise durch Erdtastenandruck eine Rückfragekennzeichnung gegeben, so wird in bekannter Weise der Kontakt 25 rü 16 in die Arbeitslage geführt und beispielsweise eine Amtsrückfrageverbindung hergestellt. Die Rückfrageverbindung verläuft dann beispielsweise über folgenden Weg: ... , ZL' 10, den Koppelpunkt 24' des Amtskoppelpunktvielfaches AK' 4, Ausgang 16 ä der Übertragung A Ue' 16, die Arbeitsseite des Kontaktes 25 rü' 16, den Rückfrageausgang 16r', den Koppelpunkt 27' des AmtskoppelpunktvielfachesAK'4, dieRückfragezwischenleitung RZL' 3, den Koppelpunkt 28' des Amtskoppelpunktvielfaches AK' 1, den Ausgang 5 a' der Amtsübertragung A Ue' 5, Kontakt rü 5 und die Amtsleitung AL' 5. Die Rückfrageverbindung kann aber, wenn beispielsweise alle an dem Amtskoppelpunktvielfach AK' 1 angeschlossenen Amtsübertragungen A Ue' 1 bis A Ue' 5 belegt sind, auch über die Zwischenleitung RZL' 1 (oder RZL' 2) für Amtsrückfrage geführt werden. Über die Zwischenleitung RZL' 1 kann sowohl ein Ausgang, z. B. 20a', einer Amtsübertragung A Ue' 20, welche am eigenen Amtskoppelpunktvielfach AK' 4 angeschlossen ist, als auch ein Ausgang na einer Amtsübertragung A Ue' n, welche an dem anderen Amtskoppelpunktvielfach AK' n angeschlossen ist, für die Amtsrückfrage belegt werden. Über die Zwischenleitung RZL' 2 wird über den Koppelpunkt 30 des Amtskoppelpunktvielfaches AK' n der Ausgang na der Amtsübertragung AUen, welche an dem anderen Amtskoppelpunktvielfach AK' n angeschlossen ist, für die Amtsrückfrage belegt. Die Zwischenleitung für Amtsrückfrage, beispielsweise RZL' 1, erstreckt sich bei dieser Anordnung der Amtskoppelpunktvielfache AK'1 bis AK'4 nach Fig.2 innerhalb eines Amtskoppelpunktvielfaches, z. B. AK' 4, nur über die für abgehende und ankommende Verbindungen vorgesehenen Ausgänge 16ci bis 20a' der angeschlossenen Amtsübertragungen A Ue' 16 bis A Ue' 20 und nur über die für Rückfrageverbindungen vorgesehenen Ausgänge 11' bis 5r' der angeschlossenen Amtsübertragungen A Ue' 1 bis AUe'5 eines zweiten Amtskoppelpunktvielfaches, z. B. A K1. Die Zwischenleitungen RZL' 2 und RZL' 3 für Amtsrückfrage verlaufen bei diesem Ausführungsbeispiel also von den Ausgängen für Rückfrageverbindungen der an einem Amtskoppelpunktvielfach angeschlossenen Amtsübertragungen zu den Ausgängen für abgehende und ankommende Amtsverbindungen einer an einem anderen Amtskoppelpunktvielfach, z. B. AK' 1, angeschlossenen übertragung und die Zwischenleitung RZL' 1 entsprechend dem an Hand der Fig. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel zu dem Ausgang für abgehende und ankommende Amtsverbindungen und dem Ausgang für Rückfrageverbindungen einer an dem einen bzw. an einem anderen Amtskoppelpunktvielfach angeschlossenen Übertragung.
  • Es sei nunmehr angenommen, daß eine Amtsverbindung der Sprechstellen N10 der Nebenstellenanlage NE in Fig. 1 in der vorstehend beschriebenen Weise über die Zwischenleitungen 22ZL und ZL10 mit der Amtsleitung A Ue 16 besteht. Wird jetzt in bekannter Weise eine Rückfragekennzeichnung gegeben und beispielsweise eine Hausrückfrageverbindung hergestellt, so verläuft diese Rückfrageverbindung über einen auch für abgehende und ankommende Verbindungen vorgesehenen Koppelpunkt, beispielsweise über folgenden Weg: . . ., Koppelpunkt 24; Ausgang 16 a, die Arbeitsseite des Kontaktes 25 rü 16; Koppel punkt 16, Zwischenleitung ZL 80 und weiter über den Zehnerkoppler ZK 8 und einen Einerkoppler zur rückzufragenden Sprechstelle.
  • Die Rückfrageverbindungen mit Sprechstellen des Hauses in der Nebenstellenanlage NE' in Fig. 2 werden in entsprechender Weise hergestellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Koordinatenwählertechnik, insbesondere mit durch Relais gesteuerten Koppelpunktvielfachen, bei der über jede ankommende Leitung eine Reihe von Koppelpunkten einesKoppelpunktvielfaches und über dieKoppelpunkte einer Koppelpunktreihe die Ausgänge für abgehende Amtsverbindungen und die Ausgänge für Rückfrageverbindungen der an dem Amtskoppelpunktvielfach angeschalteten Amtsübertragungen erreicht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (1a in Fig.1) für abgehende Amtsverbindungen und der Ausgang (16r) für Rückfrageverbindungen jeder an einem Amtskoppelpunktvielfach (AK4) angeschalteten Amtsübertragung (A Ue 16 bis A Ue 20) über für mehrere Amtskoppelpunktvielfache (AK 1 bis AK4) gemeinsame Zwischenleitungen (RZL1, RZL 2); welche nur bei Amtsrückfrageverbindungen belegt werden, mit den Koppelpunkten anderer Amtskoppelpunktvielfache (z. B. AK1) anderer Gruppen von Amtsübertragungen (AUel bis AUe5) verbunden werden, über die die Ausgonge (l a bis 5 a) für Amtsverbindungen und die Ausgänge (1 r bis 5 r) für Rückfrageverbindungen einer Amtsübertragung (AUe5) dieser anderen Gruppen von Amtsübertragungen (AUel bis A Ue 5) belegt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die gemeinsamen Zwischenleitungen (RZL 1, RZL 2 in Fig.1) für Amtsrückfrageverbindungen zwischen den verschiedenen Amtskoppelpunktvielfachen eine freie Amtsübertragung (z. B. AUe5) von den an den betreffenden verschiedenen Amtskoppelpunktvielfachen (AK1, AK4) angeschalteten Amtsübertragungen (A Ue 1 bis A Ue 5; A Ue 16 bis A Ue 20) belegt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein für Rückfrageverbindungen vorgesehener Ausgang (16r) einer an einem Amtskoppelpunktvielfach (AK 4) angeschalteten Amtsübertragung (AUe16) bei einer Amtsrückfrageverbindung nur mit einem für abgehende Amtsverbindungen vorgesehenen Ausgang (5 a bzw. 20 a) einer an, einem anderen bzw. an demselben Amtskoppelpunktvielfach (AK1 bzw. AK 4) angeschalteten Amtsübertragung verbunden wird.
DES71133A 1960-11-04 1960-11-04 Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechnebenstellenanlage mit Koordinatenwaehlertechnik, insbesondere mit durch Relais gesteuerten Koppelpunktvielfachen Pending DE1129551B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160029B (de) * 1962-08-11 1963-12-27 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit einer in beiden Richtungen zur Herstellung ankommender und abgehender Amtsverbindungen betriebenen Amtskoppelstufe
DE1242714B (de) * 1964-09-08 1967-06-22 Telefonbau Schaltungsanordnung fuer eine indirekt gesteuerte Fernsprechnebenstellenanlage mit einem zweistufigen Teilnehmerkoppelfeld

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