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DE1005569B - Schaltungsanordnung fuer aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtungen

Info

Publication number
DE1005569B
DE1005569B DEST11315A DEST011315A DE1005569B DE 1005569 B DE1005569 B DE 1005569B DE ST11315 A DEST11315 A DE ST11315A DE ST011315 A DEST011315 A DE ST011315A DE 1005569 B DE1005569 B DE 1005569B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voters
group
circuit arrangement
lines
incoming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST11315A
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Mehlis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Elektrik AG
Original Assignee
Standard Elektrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik AG filed Critical Standard Elektrik AG
Priority to DEST11315A priority Critical patent/DE1005569B/de
Publication of DE1005569B publication Critical patent/DE1005569B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtungen zur bedarfsweisen Zusammenschaltung von Leitungen verschiedener ankommender Bündel mit Leitungen verschiedener abgehender Bündel in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
Aus Gründen der Wähler- bzw. Schalterersparnis in Vermittlungsanlagen ist es bekannt, verschiedengruppige Verbindungsorgane zu verwenden. So können z. B. in einer Anrufsucherstufe für eine bestimmte Teilnehmergruppe eine Anzahl lOOteiliger Wähler oder Schalter verwendet werden. Die Anzahl der beispielsweise für eine Gruppe verwendeten lOOteiligen Verbindungsorgane ist hierbei so bemessen, daß diese Anzahl gerade zur Abwicklung der Grundlast des Verkehrs ausreicht. Um bei auftretendem Spitzenverkehr nicht zu hohe Rufverluste in Kauf nehmen zu müssen, besteht die Möglichkeit, die Anzahl der lOOteiligen Verbindungsorgane entsprechend zu erhöhen.
Eine solche Anordnung ist jedoch unwirtschaftlich, weil die ausschließlich für den Spitzenverkehr aufgewendeten zusätzlichen Verbindungsorgane schlecht ausgenutzt werden. Aus diesem Grunde ist man dazu übergegangen, für beispielsweise zwei oder mehr Teilnehmergruppen gemeinsame Spitzenverkehrsorgane bereitzustellen. Diese zusätzlichen Verbindungseinrichtungen müssen großgruppig ausgebildet sein, weil sie alle Leitungen derjenigen Gruppen erreichen müssen, welchen sie Aushilfe bieten sollen.
Verwendet man beispielsweise als normale Verbindungsorgane lOOteilige Wähler oder Schalter und ordnet man zwei Teilnehmer-lOOer-Gruppen gemeinsame Spitzenverkehrsorgane zu, so müssen diese 200teilig ausgebildet sein, damit sie alle Leitungen beider lOOer-Gruppen im Bedarfsfall erreichen können. Durch die Verwendung von großgruppigen zusätzlichen Verbindungsorganen ist eine günstigere Ausnutzung gegeben, weil diese Verbindungsorgane nicht nur dem Spitzenverkehr einer lOOer-Gruppe, sondern demjenigen zweier lOOer-Gruppen dienen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Aushilfsanordnung für Spitzenverkehr für solche Verbindungseinrichtungen zu schaffen, welche aus einer gekoppelten Sucher- und Wahlstufe bestehen. Eine solche Anordnung ist besonders .dann zweckmäßig, wenn an den Ausgängen der Wahlstufe verschiedene Verkehrsrichtungen angeschlossen sind, die unter Umständen von den Verbindungsorganen für den Hauptverkehr wegen Mangel an freien Wählern nicht mehr erreicht werden können, obwohl in der gewünschten Verkehrs richtung noch Ausgänge frei sind. Solche aus Suchern und Wählern oder aus Schaltungsanordnung für aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtungen
Anmelder:
Standard Elektrik Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Artur Mehlis, Stuttgart-Zuffenhausen,
ist als Erfinder genannt worden
Wählern und Wählern bestehende Verbindungssysteme, auch link-Systeme genannt, besitzen infolge rückwärtiger Sperrungen bzw. Sperrungen zwischen den Wahlstufen Verkehrsbehinderungen, die eine Aushilf sanordnung auch aus diesem Grunde notwendig machen.
JJm eine bessere Ausnutzung der verfügbaren Leitungen zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß eine Anordnung in der Weise vorgeschlagen, daß jedem ankommenden Bündel eine individuelle Gruppe von Suchern zur \^erfügung steht, welche nur die Leitungen des jeweils zugeordneten ankommenden Bündels erreichen können, und allen ankommenden Bündeln gemeinsam ein oder mehrere Sucher zugeordnet sind, welche jeweils die Leitungen aller ankommenden Bündel erreichen können, und daß mit jedem individuellen und gemeinsamen Sucher ein Richtungs- oder Gruppenwähler gekoppelt ist und jeder dieser individuellen Wähler nur bestimmte wenige Leitungen der verschiedenen abgehenden Bündel oder Richtungen, der oder die gemeinsamen Wähler jedoch jeweils alle Leitungen der abgehenden Richtungen erreichen können.
Die Einzelheiten der Erfindung werden an Hand des in der Zeichnung gezeigten Prinzipschemas näher erläutert.
Hier sind die ankommenden Bündel 1, 2 ... h mit den ihnen zugeordneten Leitungen dargestellt. Jedem ankommenden Bündel ist eine Anzahl (z. B. m) von Suchern zugeordnet. Alle diese Sucher einer Gruppe können die ankommenden Leitungen des dieser Suchergruppe zugeordneten Bündels erreichen. Es sind z. B. dem Bündel 1 die Sucher Sl 1,S12 ...SIm zugeordnet. Den übrigen ankommenden Bündeln 2 ... A sind ebenfalls jeweils eine bestimmte Zahl von Suchern in analoger Weise zugeteilt. Über diese Sucher wickelt
609 867/140
sich die Grundlast des Verkehrs ab. Für den Spitzenverkehr sind zusätzlich ein oder mehrere großgruppige Sucher GS bereitgestellt, für welche alle Leitungen der ankommenden Bündel erreichbar sind.
Mit jedem individuellen Sucher, wie z. B: SIl, und jedem gemeinsamen Sucher, wie z. B. GS, ist ein entsprechender Wähler fest zugeordnet, welcher zur Auswahl der Leitungen in den verschiedenen A^erkehrsrichtungen dient. Die individuellen Wähler, welche zur Abwicklung der Grundlast des Verkehrs dienen, sind zweckmäßig genau wie die Sucher als kleingruppige Wähler ausgebildet, wogegen die gemeinsamen Wähler großgruppig ausgeführt sein müssen, um entsprechend den großgruppigen Suchern alle Leitungen der abgehenden Verkehrsrichtungen erreichen zu können.
Die kleingruppigen Wähler können jeweils nur bestimmte wenige Leitungen der einzelnen Verkehrsrichtungen erreichen, was infolge ihrer geringeren Kontaktzahl nicht anders möglich ist. So führt beispielsweise der Wählerin mit jeweils der ersten Leitung in die verschiedenen Verkehrsrichtungen, der Wähler W12 mit jeweils der zweiten Leitung in die entsprechenden Richtungen. Dasselbe gilt für die zweite Wählergruppe Will ...WlIm und die letzte Wählergruppe WhI .. . Whm.
Sind beispielsweise alle Sucher SI 1...SIm, welche dem ersten ankommenden Bündel zugeordnet sind, bereits belegt, und es liegt aus dem Bündel 1 eine weitere Verbindungsanforderung vor, so muß der gemeinsame Sucher GS in Anspruch genommen werden. Zur weiteren Verbindungsherstellung in der gewünschten Verkehrsrichtung kann die Leitung ohne weiteres durchgeschaltet werden, sofern in der gewünschten Richtung noch irgendeine Leitung frei ist.
Es kann aber auch der Verbindungsfall auftreten, daß ein individueller Sucher für die ankommende Leitung einer bestimmten Gruppe noch frei ist, über den angekoppelten Wähler jedoch in der gewünschten Verkehrs richtung keine freie Leitung gefunden wird, weil die für diesen Wähler verfügbaren abgehenden *o Leitungen bereits von den Wählern anderer Gruppen belegt sind. Wenn in diesem Fall in der gewünschten Verkehrsrichtung trotzdem noch eine freie Leitung verfügbar ist, die aber von diesem Wähler nicht erreicht werden kann, so muß die bestehende Verbindung ausgelöst und über die großgruppigen Sucher und Wähler neu aufgebaut werden.
Für eine solche aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtung können sowohl direkt einstellbare Wähler als auch Wähler oder Schalter mit Speicher- und Markierbetrieb verwendet werden. Die für eine solche Anordnung zu benutzenden Stromkreise brauchen nicht besonders erwähnt zu werden, weil sie aus der konventionellen Technik hinreichend bekannt sind. Dies gilt sowohl für die direkt als auch indirekt betriebenen Verbindungseinrichtungen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtungen zur bedarfsweisen Zusammenschaltung von Leitungen verschieden ankommender Bündel mit Leitungen verschieden abgehender Bündel in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem ankommenden Bündel (1, 2 ... Ji) eine individuelle Gruppe von Suchern (z.B. SIl... SIm für ankommendes Bündel 1) zur Verfügung steht, welche nur die Leitungen des jeweils zugeordneten ankommenden Bündels erreichen können, und allen ankommenden Bündeln gemeinsam ein oder mehrere Sucher (GS) zugeordnet sind, welche jeweils die Leitungen aller ankommenden Bündel erreichen können, und daß mit jedem individuellen und gemeinsamen Sucher ein Richtungs- oder Gruppenwähler (z.B. WIlr GW) gekoppelt ist und jeder dieser individuellen Wähler nur bestimmte wenige Leitungen (z. B. die Wähler WIl, Will und WhI jeweils die erste Leitung jeder Verkehrsrichtung) der verschiedenen abgehenden Bündel oder Richtungen, der oder die gemeinsamen Wähler (GW) jedoch jeweils alle Leitungen der abgehenden Richtungen erreichen können.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Sucher (z. B. SIl . . .SIm), welche nur einem bestimmten ankommenden Bündel (z. B. 1) zugeordnet sind, als kleingruppige Wähler oder Schalter ausgebildet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Sucher (G-S"), welche den Leitungen aller ankommenden Bündel gemeinsam zugeordnet sind, als großgruppige Wähler oder Schalter ausgebildet sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den kleingruppigen Suchern festgekoppelten Wähler ebenfalls als kleingruppige Wähler oder Schalter ausgebildet sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den gemeinsam zugeordneten großgruppigen Suchern gekoppelten Wähler (GfV) als großgruppige Wähler oder Schalter ausgebildet sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Sucher- und Wählerschaltstufe bestehende Verbindungseinrichtung sowohl direkt als auch indirekt eingestellt werden kann.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer großgruppiger Sucher nur dann belegt wird, wenn der Leitung des rufenden Bündels kein kleingruppiger Sucher mehr zur Verfügung steht.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die über einen kleingruppigen individuellen Sucher bereits teilweise aufgebaute Verbindung wieder ausgelöst wird, wenn der zugeordnete Wähler eine noch freie Leitung in der gewünschten Verkehrs richtung nicht erreichen kann, und daß die Verbindung dann über die großgruppigen zusätzlichen Sucher und Wähler neu aufgebaut wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 867/140 3.57
DEST11315A 1956-06-21 1956-06-21 Schaltungsanordnung fuer aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtungen Pending DE1005569B (de)

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DEST11315A DE1005569B (de) 1956-06-21 1956-06-21 Schaltungsanordnung fuer aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtungen

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Publication Number Publication Date
DE1005569B true DE1005569B (de) 1957-04-04

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ID=7455350

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DEST11315A Pending DE1005569B (de) 1956-06-21 1956-06-21 Schaltungsanordnung fuer aus Sucher- und Wahlstufen bestehende Verbindungseinrichtungen

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DE (1) DE1005569B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5360828A (en) * 1993-04-06 1994-11-01 Regents Of The University Of California Biofoam II

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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