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DE1129472B - Verfahren zur Herstellung von in den Acetylenresten substituierten 2, 4-Diaethinylphenolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in den Acetylenresten substituierten 2, 4-Diaethinylphenolen

Info

Publication number
DE1129472B
DE1129472B DEF26088A DEF0026088A DE1129472B DE 1129472 B DE1129472 B DE 1129472B DE F26088 A DEF26088 A DE F26088A DE F0026088 A DEF0026088 A DE F0026088A DE 1129472 B DE1129472 B DE 1129472B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substituted
preparation
acid
diaethynylphenols
ether
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF26088A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Ried
Dr Adam Urschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF26088A priority Critical patent/DE1129472B/de
Publication of DE1129472B publication Critical patent/DE1129472B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/06Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by conversion of non-aromatic six-membered rings or of such rings formed in situ into aromatic six-membered rings, e.g. by dehydrogenation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C41/00Preparation of ethers; Preparation of compounds having groups, groups or groups
    • C07C41/01Preparation of ethers
    • C07C41/18Preparation of ethers by reactions not forming ether-oxygen bonds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von in den Acetylenresten substituierten 2,4-Diäthinylphenolen Zusatz zum Patent 1075595 Gegenstand des Hauptpatents 1075595 ist die Herstellung von unsubstituiertem 2,4-Diäthinylphenol, das durch Behandeln des Diäthinylchinols der Formel mit einer verdünnten wäßrigen sauerstoffhaltigen Mineralsäure oder mit einer verdünnten wäßrigen organischen Säure erhalten wird.
  • Es wurde nun in weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach Patent 1075595 gefunden, daß man im Acetylenrest substituierte 2,4-Diäthylinphenole der allgemeinen Formel in der R einen Phenyl-, Methoxymethyl- oder Vinylrest bedeutet, erhält, indem man Diäthinylchinole der allgemeinen Formel in der R die vorstehende Bedeutung hat, mit verdünnter wäßriger Salzsäure oder verdünnten wäßrigen sauerstoffhaltigen Mineralsäuren oder wasserhaltigen organischen Säuren behandelt.
  • Die als Ausgangsstoffe verwendeten Diäthinylchinole können beispielsweise nach dem Verfahren des Patents 1064508 durch Umsetzung von p-Benzochinon mit der Alkalimetallverbindung eines monosubstituierten Acetylens gewonnen werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung wird in gleicher Weise wie das Verfahren des Hauptpatents durchgeführt. Zweckmäßig arbeitet man in einem organischen Lösungsmittel. Als solche sind vor allem aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol oder Toluol, geeignet.
  • Die Lösung des Diäthinylchinols wird unter gutem Rühren vorteilhaft mit der verdünnten wäßrigen Lösung einer sauerstoffhaltigen Mineralsäure oder einer wasserhaltigen organischen Säure umgesetzt. Üblicherweise verwendet man bis etwa 15 obige wäßrige Säuren.
  • Es kann jedoch zweckmäßig sein, auch höherkonzentrierte wasserhaltige Säuren zu verwenden, beispielsweise 500/obige Essigsäure oder 85 obige Ameisensäure.
  • Als Mineralsäuren sind geeignet Salzsäure, Phosphorsäure, Schwefelsäure oder Aminosulfonsäure, als organische Säuren Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure oder Milchsäure. Es ist zweckmäßig, die Umsetzung bei erhöhter Temperatur, vorteilhaft zwischen etwa 70 und etwa 100°C, durchzuführen.
  • Die substituierten Diäthinylphenole sind im allgemeinen kristalline Verbindungen. Sie sind wertvolle Zwischenprodukte zur Herstellung anderer organischer Verbindungen, besonders zur Herstellung von Arzneimitteln.
  • Beispiel 1 3 g 1,4-Dihydroxy-1,4-bis-(phenyläthinyl)-cyclohexa-2,5-dien werden in 100 ccm Methanol gelöst, und die Lösung wird auf 50"C erwärmt. Zu dieser Lösung tropft man dann unter Rühren 100 ccm 2 n-Salzsäure, trennt das abgeschiedene Öl ab und extrahiert die wäßrige Schicht mit Äther. Öl und Ätherauszug werden vereinigt, und die nach dem Verdampfen des Äthers erhaltene zähe Masse wird mit wenig Alkohol versetzt.
  • Man läßt das Gemisch längere Zeit stehen und trennt die alkoholische Lösung von dem Ungelösten ab. Das alkoholische Filtrat wird wieder vollständig eingeengt und der Rückstand mit wenig Toluol versetzt. Nach längerem Stehen fällt aus der Lösung das 2,Bis-(phenyläthinyl)-phenol der Formel kristallin aus. Die Verbindung ist gut löslich in Alkohol, Essigester, Chloroform und Eisessig und löst sich auch in warmem Ligroin, Cyclohexan, Toluol und Petroläther. Sie bildet, aus Ligroin umkristallisiert, derbe Kristalle vom Schmelzpunkt 112 bis 113"C.
  • Die Ausbeute beträgt 420/o der Theorie.
  • Das 2,4-Bis-(phenyläthinyl)-phenol kann auch in einfacherer Weise gewonnen werden, wenn man das 1,4- Dihydroxy -1,4 - bis - (phenyläthinyl - cyclohexa-2,5-dien in kalter 85 0/0iger Ameisensäure verreibt. Die in der kalten Ameisensäure unlösliche Verbindung wird abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Sie kann in der vorstehend angegebenen Art gereinigt werden.
  • Beispiel 2 4 g 1 ,4-Dihydroxy- 1 ,4-bis-(methoxymethyl-äthinyl) cyclohexa-2,5-dien werden in 100 ccm 50°/Oiger Essigsäure gelöst. Die Mischung wird 4 Stunden unter Rühren auf etwa 70"C erwärmt. Anschließend wird das Reaktionsgemisch, das eine klare Lösung darstellt, mit 200 ccm Wasser verdünnt und mit Äther extrahiert.
  • Der Ätherauszug wird nach dem Neutralisieren über Natriumsulfat getrocknet und der Äther dann abdestilliert. Der verbleibende Rückstand wird aus heißem Ligroin umkristallisiert. Die Ausbeute an 2,4-Bis-(methoxymethyl-äthinyl)-phenol der Formel beträgt 20°/o an reiner Verbindung nach dem Umkristallisieren. Die Verbindung bildet weiße büschelige nadelförmige Kristalle vom Schmelzpunkt 94"C.
  • Beispiel 3 5 g 1 ,4-Dihydroxy- 1 ,4-bis-(vinyläthinyl)-cyclohexa-2,5-dien werden in 100 ccm Methanol gelöst. Diese Lösung tropft man unter Rühren in eine auf 50° C erwärmte 500/,ige Essigsäure. Nach etwa einstündigem Rühren entsteht eine Trübung. Das erkaltete Reaktionsgemisch wird mit 100 ccm Wasser verdünnt und mit je 100 ccm Äther dreimal extrahiert. Die vereinigten Auszüge werden mit Wasser gewaschen, und die im Ätherauszug vorhandene Essigsäure wird durch Zugabe einiger Gramm Natriumbicarbonat neutralisiert. Nach dem Filtrieren der Lösung wird der Ätherauszug über Natriumsulfat getrocknet und mit Aktivkohle gereinigt. Der Äther wird dann im Vakuum in Stickstoffatmosphäre entfernt. Es hinterbleibt 2,4-Bis-(vinyläthinyl)-phenol der Formel als viskose Flüssigkeit. Die Verbindung zersetzt sich beim Destillieren.
  • Das Bis-(vinyläthinyl)-phenol wird in 50 ccm Methylalkohol gelöst und unter normalen Bedingungen mit Palladium auf Kohle als Katalysator hydriert. Die Hydrierung verläuft sehr rasch. Die nach dem Abdampfen des Methanols erhaltene viskose Flüssigkeit läßt sich im Vakuum destillieren. Diese Verbindung, das 2,4-Dibutylphenol, besitzt den Kp.l5= 156 bis 158"C. Die Ausbeute an Dibutylphenol beträgt 40 bis 500/o der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in den Acetylenresten substituierten 2,4-Diäthinylphenolen der allgemeinen Formel in der R jeweils einen Phenyl-, Methoxymethyl-oder Vinylrest bedeutet, nach Patent 1075595, dadurch gekennzeichnet, daß man Diäthinylchinole der allgemeinen Formel in der R die vorstehende Bedeutung hat, mit verdünnter wäßriger Salzsäure oder verdünnten wäßrigen sauerstoffhaltigen Mineralsäuren oder wasserhaltigen organischen Säuren behandelt.
DEF26088A 1958-07-04 1958-07-04 Verfahren zur Herstellung von in den Acetylenresten substituierten 2, 4-Diaethinylphenolen Pending DE1129472B (de)

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DE1129472B true DE1129472B (de) 1962-05-17

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