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DE1129299B - Ansagegeraet fuer Messwerte - Google Patents

Ansagegeraet fuer Messwerte

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Publication number
DE1129299B
DE1129299B DES53644A DES0053644A DE1129299B DE 1129299 B DE1129299 B DE 1129299B DE S53644 A DES53644 A DE S53644A DE S0053644 A DES0053644 A DE S0053644A DE 1129299 B DE1129299 B DE 1129299B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
announcement
announcement device
following
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES53644A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Berthold Blaess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES53644A priority Critical patent/DE1129299B/de
Publication of DE1129299B publication Critical patent/DE1129299B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
    • G11B33/06Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon combined with other apparatus having a different main function
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/002Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with telemetering systems
    • H04M11/005Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with telemetering systems using recorded signals, e.g. speech

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Ansagegerät für Meßwerte Ansagegeräte für Meßwerte, d. h. Geräte zur akustischen Wiedergabe von in Form elektrischer Größen vorliegender Meßwerte, sind an sich bekannt. Die Geräte enthalten einen Tonträger, gewöhnlich eine magnetische Platte oder ein Magnetband, auf dem die Zahlen Null bis Neun aufgesprochen sind. Für jede Zahl wird dabei eine Tonspur mit einem Abtastkopf vorgesehen. Nach einem vom wiederzugebenden Meßwert über Relais gesteuerten Umschaltprogramm werden dann die Abtastköpfe des ständig laufenden Tonträgers über entsprechende Verstärkereinrichtungen auf einen Lautsprecher oder ein Telefon geschaltet. Man kann auch einen Abtastkopf mechanisch auf die jeweilige Tonspur verschieben.
  • Für die Wiedergabe der Zahlenwerte sind bisher zwei Systeme bekannt. Bei dem einen System werden mehrstellige Zahlen in der Reihenfolge der Schreibweise, also von der höchsten Dekade beginnend, angesagt. Für den Meßwert 723° C lautet die Ansage sieben/zwei/drei/'C. Das andere System wird besonders zur Ansage von Längenmeßwerten benutzt. Nach jeder Dekade wird hierbei die zugehörige Maßeinheit angesagt. Der Meßwert 723 cm wird hierbei z. B. in der Wortfolge wiedergegeben: sieben Meter, zwei Dezimeter, drei Zentimeter.
  • Die Wiedergabe mehrstelliger Zahlen nach den obenerwähnten Systemen ist vielfach unbefriedigend. Eine Ansage nach fallenden Potenzen der Zahl Zehn führt z. B. zu Mißverständnissen, wenn zufällig in allen Dekaden der gleiche Zahlenwert vorliegt. Die Ansage könnte z. B. lauten: zwei, zwei, zwei, wenn die Zahl 222 angesagt werden soll. Diese Ansage kann man aber auch als Wiederholung der Zahl Zwei rnißdeuten. Die Schwierigkeiten der bisher gebräuchlichen Systeme treten besonders dann in Erscheinung, wenn der Meßwert für einen größeren Kreis von Personen, z. B. Fernsprechteilnehmern, von Interesse ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Ansagegeräte der oben beschriebenen Art, bei denen die Meßwerte in Form einer mehrstelligen Zahl vorliegen und auf einem Tonträger als Silben gespeichert sind, wobei die Anschaltung der Tonspuren durch ein vom Meßwert gesteuertes Umschaltprogramm erfolgt. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß dieses Umschaltprogramm zusätzlich derart steuert, daß die Ansage entsprechend der Eigenart der benutzten Sprache phonetisch richtig zusammengesetzt ist (z. B. sieben-hundert-drei-und-zwanzig statt sieben-zweidrei).
  • Das Umschaltprogramm wird dabei entsprechend den Besonderheiten der für die Wiedergabe benutzten Sprache variiert, so daß die Unregelmäßigkeiten und Abweichungen der Sprache gegenüber der geschriebenen Zahl erfaßt werden und die Ansage immer sprachrichtig erfolgt.
  • Für die deutsche Sprache ist dabei zu beachten, daß die Zahlen Elf und Zwölf eine Ausnahme bilden und daß im Bereich Dreizehn bis Neunzehn das Bindewort »und« fortgelassen wird, das bei allen Zehnerdekaden über 20 erscheint.
  • Andere Sprachen weisen ähnliche Unregelmäßigkeiten auf. So tritt z. B. im Englischen neben der Sonderstellung der Zahlen Elf, Zwölf und Dreizehn eine Umstellung der Worte für die Einer und Zehnerdekade auf, die bei Zahlen oberhalb Zwanzig nicht vorhanden ist. Auch die Zahl Fünfzehn wird etwas anders ausgesprochen, als der Zusammensetzung aus den Zahlen Fünf und Zehn entspricht.
  • Im Französischen bilden die Zahlen Elf bis Sechzehn eine Ausnahme. Außerdem fügt die Sprache bei den Zahlen Einundzwanzig, Einunddreißig usw. das Bindewort »und« zwischen die gesprochenen Zehner und Einer.
  • So weisen alle gebräuchlichen Sprachen Abweichungen auf, die sich gemäß der Erfindung durch ein variables Umschaltprogramm der Relaisschaltung berücksichtigen lassen. Der Programmablauf wird dabei zweckmäßig von einer übergeordneten Relaiskette in Verbindung mit einer oder mehreren untergeordneten Relaisketten gesteuert. Der Ablauf der Relaiskette muß dabei mit Hilfe von Nockenkontakten des Tonträgerantriebs mit dem Ablauf des Tonträgers synchronisiert werden. Die akustisch wiederzugebenden Meßwerte liegen in der Femmeßtechnik vielfach in Form von Kontaktstellungen vor. Um Relais und Kontakte zu sparen, wird der Wert im dualen-Zahlensystem oder im-tetradischen System, d. h. innerhalb der einzelnen Dekaden, dual verschlüsselt wiedergegeben: Beim tetradischen-System sind z. B. in jeder Dekade vier Eingänge vorhanden, die je nach dem Zahlenwert des Meßwertes in der betreffenden Dekade an Spannung gelegt werden. Spannung am ersten Eingang bedeutet dabei entsprechend der dualen Verschlüsselung den Zahlenwert Eins und Spannung am "vierten Eingang den Zahlenwert Acht: Der Meßwert wird somit als Summe der Dualzahlen Eins, Zwei, -Vier, Acht dargestellt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll für die Wiedergabe einer dreistelligen Zahl in deutscher Sprache näher erläutert werden: Als Tonträger wird zweckmäßig eine magnetische Platte oder ein endloses Band benutzt. Die Tonspuren für die aufgesprochenen Zahlen, die Meßstelleneinheit und die Ansage der Meßstelle verlaufen dabei auf der Platte oder dem Band nebeneinander und zueinander parallel. Jede Spur wird von einem magnetischen Abtastkopf überstrichen. Um eine flüssige Wiedergabe der Sprache zu erhalten, muß besonders auf die gegenseitige zeitlich-örtliche Anordnung der besprochenen Teile der Tonspur geachtet werden. Die Ansage der Meßstelle erfordert gewöhnlich mehr Zeit als die der einzelnen Zahlenelemente und die der Einheit der Meßstelle. Eine einfache Anordnung ergibt sich, wenn man als Tonträger eine magnetisierbare Platte wählt und diese z. B. mit 15 U/min antreibt. Der Tonträger, im erfindungsgemäßen Beispiel die Platte, wird zweckmäßig in Sektoren unterteilt, und beim Abtasten eines jeden neuen Sektors werden Nockenkontakte betätigt, welche die Synchronisierung mit der Relaisschaltung gewährleisten. Ein Beispiel für die Einteilung des Tonträgers ist nachstehend angegeben. Für dieses Beispiel ist angenommen, daß der in vier Sektoren unterteilte Tonträger in 4 Sekunden abläuft, weiterhin, daß die Ansage der Meßstelle 4 Sekunden erfordert und für die Ansage der Einheit des Meßwertes etwa 2 Sekunden notwendig sind.
    Spur Nr. Erster Zweiter Dritter Vierter
    Sektor
    Sektor
    Sektor Sektor
    1 Meßstellenansage
    2 Null
    3 Ein Ein
    4 Zwei Zwei
    5 Drei Drei
    6 Vier Vier -
    7 Fünf Fünf
    8 Sechs Sechs
    9 Sieben Sieben
    10 Acht Acht
    11 Neun Neun
    12 Elf
    13 Zwölf
    14 Zehn Einheit - Einheit
    15 Zwanzig und Zwanzig
    16 Dreißig und Dreißig
    22 Neunzig und Neunzig
    23 und Hundert
    24 - Einheit Einheit - Einheit Einheit -
    Wie dieses Aufsprechschema zeigt, sind auf den entsprechenden Spuren im ersten und dritten Sektor die Worte Eins bis Neun und Zwanzig bis Neunzig in Form der Magnetspur vorhanden. Der zweite Sektor ist dem Wort Zehn vorbehalten, während auf den die Worte Zwanzig bis Neunzig enthaltenden Spuren das Bindewort »und« vorhanden ist. Das Wort »Hundert« ist nur im vierten Sektor auf einer besonderen Spur vorhanden. Um eine längere Pause zwischen den Wortelementen bei der Aussprache des Wortes Hundertzehn zu vermeiden, ist auf der das Wort Hundert enthaltenden Spur im ersten Sektor noch das Bindewort »und« eingefügt. Da das Wortelement »Zehn« sonst stets ohne »und« gebraucht wird, ist auf dessen Spur zur Vermeidung von Kunstpausen außerdem im dritten und vierten Sektor die Einheit des Meßwertes aufgesprochen (z. B. Grad Celsius).
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Relaisschaltung, die mit einem Tonträger zusammenarbeiten kann, der nach dem oben wiedergegebenen Schema besprochen ist. Der Meßwert wird durch den Geber in tetradisch verschlüsselter Form übermittelt, d. h., das Vorhandensein einer Dualzahl in jeder Dekade wird dadurch angezeigt, daß die betreffende Leitung Spannung führt. Die Leitungen in der Hunderterdekade sind über Gleichrichter an das Relais L geführt. Das Ansprechen dieses Relais ist für die übrige Relaisschaltung ein Kriterium dafür, daß in der Hunderterdekade ein Zahlenwert vorliegt. In der Zehnerdekade ist die mit Zehn bezeichnete Leitung an das Relais N geführt, während die übrigen Leitungen dieser Dekade über Gleichrichter mit dem Relais O verbunden sind. Spricht das Relais N allein an, so liegt der Meßwert »Zehn« vor. Spricht O oder N und O zusammen an, so ist ein Wert zwischen Zwanzig und Neunzig vorhanden. In der Einerdekade sind wiederum zwei Relais als Kriterium dafür vorgesehen, ob Einer vorhanden sind. Außerdem soll in Zusammenarbeit mit den Relais O und N ermittelt werden, ob der Wert Elf oder Zwölf zu bringen ist. Während das Relais M über die eingezeichneten Gleichrichter mit allen vier Leitungen des Gebers der Einerdekade verbunden ist, besitzt das Relais F zwei Wicklungen I und II, die einander entgegenwirken. Beide Wicklungen stehen über Gleichrichter mit den Leitungen 4 und 8 in Verbindung. Wicklung I ist außerdem mit der Leitung 1 und die Wicklung II mit der Leitung 2 verbunden. Liegt der Meßwert Elf an, so hat in der Zehnerdekade das Relais N angesprochen. In der Einerdekade führt nur die Leitung 1 Spannung, so daß das Relais F über die Wicklung I anspricht. Liegt dagegen der Wert Einundzwanzig vor, so hat Relais O angesprochen, und F kann nicht anziehen, da der Kontakt o6 geöffnet ist. In gleicher Weise spricht Relais F über die Wicklung II an, wenn der Wert Zwölf vorhanden ist. Liegt dagegen in der Einerdekade ein von Eins oder Zwei abweichender Wert vor, bei dem die Leitungen 1 und 2 Spannung führen, so spricht das Relais F nicht an, da die andere im entgegengesetzten Sinne wirkende Wicklung jeweils über die Leitung 4 oder 8 unter Spannung gesetzt wird. In diesem Fall kann lediglich das Relais M anziehen, das immer anspricht, wenn überhaupt ein von Null abweichender Zahlenwert in der Einerdekade vorliegt.
  • In dem Schaltbild sind die Relais der übergeordneten Abtastkette mit den Buchstaben A bis E bezeichnet. Die Relais der untergeordneten Kette sind mit den Buchstaben G, H, J, P versehen. Diese Relais schalten mit ihren Kontakten und den Kontakten des tetradisch-dekadisch gestuften Zahlenwählers (Relais Q, R, S, T, U, V, W) den Ausgang des Gerätes auf die Spuren des Tonträgers. Der Synchronismus zwischen dem Ablauf der Relaisschaltung und dem Umlauf des Tonträgers wird durch die Nockenkontakte 1, 2, 3 und 4 gewährleistet. Während des ersten Umlaufs des Tonträgers läuft die Meßstellenansage ab, wobei die Nockenkontakte 2, 3 und 4 wirkungslos sind.
  • Die übergeordnete Abtastkette mit den Relais A bis E bestimmt in großen Zügen den Ablauf der Ansage. Wird der Kontakt k geschlossen, so spricht das Startrelais St an, sobald der Nockenkontakt 1 schließt. Das Relais St hält sich über seinen Kontakt stl, das Relais A spricht über den Kontakt St2, den Nockenkontakt 1 und die Kontakte il und p2 an und öffnet dabei den Kontakt a1 in der Zuleitung zum Relais St, welches nach öffnen des Nockenkontaktes 1 abfällt. Das Relais A hält sich über seinen Kontakt a2 und schaltet über den Kontakt a5 die Tonspur mit der Meßstellenansage auf den Ausgang. Die Meßstellenansage läuft nun 4 Sekunden, und nacheinander schließen die Nockenkontakte 2, 3 und 4, ohne die Relaisschaltung zu beeinflussen.
  • Nach dem Ablauf der Meßstellenansage schließt wieder der Nockenkontakt 1, und die Abtastkette mit den Relais A bis E läuft weiter. Es werden nacheinander die Hunderter, Einer und Zehner abgetastet, und die Relaiskette bleibt erst stehen, wenn in der betreffenden Dekade ein von Null verschiedener Wert gefunden ist. Haben sämtliche Dekaden den Wert Null, so läuft die Kette bis zum Ansprechen des Relais E weiter. Dieses Relais schaltet über die untergeordnete Kette die Tonspur mit dem Wort Null an den Ausgang. Ob in der betreffenden Dekade der Wert Null oder »nicht Null« vorliegt, wird durch die Relais L, M, N, O entschieden. Hat eines dieser Relais angesprochen, so liegt in der betreffenden Dekade ein von Null verschiedener Zahlenwert vor. Durch die Relais N und O wird außerdem angezeigt, ob in der Zehnerdekade die Ziffer Zehn vorliegt. Dies ist der Fall, wenn in dieser Dekade nur das Relais N, dagegen nicht das Relais O angesprochen hat.
  • Hat die Abtastkette in der Hunderterdekade einen Wert gefunden (Relais L angesprochen), so bleibt sie mit dem Relais B stehen, und das folgende Relais C ; spricht nicht an. Über die Kontakte des Relais B und die Nockenkontakte 3 und 4 sprechen die Relais H bzw. G der untergeordneten Kette an, die mit Hilfe der Relais Q bis W des Zahlenwählers die Ansäge der Hunderter bringt. ; Beim nächsten Umlauf des Tonträgers wird die Abtastkette wiederum durch den Nockenkontakt 1 fortgeschaltet. Ist in der Einerdekade ein Wert vorhanden, so bleibt die Kette mit dem Relais C stehen, und es wird das Relais H zum Ansprechen gebracht. Den weiteren Ablauf bestimmen dann die Relais der untergeordneten Kette, welche die Ansage der Zehnerdekade auf die Einer folgen läßt oder bei Fehlen der Zehner die Einheit unmittelbar nach der Einerdekade bringt. Die Entscheidung wird mit Hilfe der Relais N und O getroffen. Durch die Relais N, O und F wird außerdem angezeigt, ob die Ziffer Elf oder Zwölf gebracht werden muß. Mit der Ansage der Einheit des Meßwertes wird das Gerät auf die Ausgangsstellung zurückgeschaltet.
  • War in der Einerdekade kein Zahlenwert vorhanden, so läuft die Abtastkette bis zum Ansprechen des Relais D weiter. Es werden dann, falls vorhanden, die Zehner mit Hilfe des Relais J über den Zahlenwähler zur Anzeige gebracht. Der Nockenkontakt 2 schaltet dann auf das Relais P weiter, und die Einheit des Meßwertes wird angesagt. Da auf der Spur des Zahlenwertes Zehn bereits die Einheit aufgesprochen ist, darf nach der Ansage der Ziffer Zehn das Relais P nicht mehr ansprechen.
  • Falls zwischen den Hundertern und der Ziffer Zehn die Einer fehlen, bleibt die Spur Hundert so lange angeschlossen, bis nach dem Schließen des Nockenkontaktes 2 auf die Spur »Zehn« umgeschaltet wird. In der 1 Sekunde dauernden Pause zwischen der Ansage »Hundert« und »Zehn« wird dann das auf die Spur Hundert aufgesprochene Wörtchen »und« gebracht.
  • Es sollen im folgenden drei Beispiele für eine Zahlenanzeige besprochen werden: Zunächst sei angenommen, daß der Meßwert »Null« vorliegt. In diesem Fall hat keines der Relais L, M, N, O, F angesprochen. Nach dem Ablaufen der Meßstellenansage spricht über die Kontakte a3, st", den Nockenkontakt 1, die Kontakte il und p2 das Relais B an. Kontakt bi öffnet den Stromkreis des Relais A, und dieses fällt ab, da das Relais L nicht angesprochen hat und der Kontakt 1 offenbleibt. Kontakt a3 öffnet ebenfalls, jedoch hält sich das Relais B über die Kontakte b5 und c2. Nach dem Umlegen des Kontaktes b2 hat auch gleichzeitig über a4 das Relais C angezogen. Dieses Relais öffnet den Kontakt c. im Stromkreis des Relais B, so daß B wieder abfällt. Vorher wurde jedoch Kontakt c3 geschlossen, so daß Relais C sich nach dem öffnen des Kontaktes b2 über c3, d2, il, p2 halten kann. über b2, c1 spricht nun das Relais D an und legt den Kontakt d2 nach rechts, so daß Relais C abfallen muß. Es zieht nun Relais E über dl, cl, b2 Nockenkontakt 1, il, p2 an. Das Relais E hält sich über seinen Kontakt e3, auch wenn der Nockenkontakt 1. sich wieder öffnet (e3, il, p,). Relais E wirft das Relais D ab, da sich der Kontakt e2 geöffnet hat. Im Stromkreis des Relais H hat sich der Kontakt e5 geschlossen, und dieses Relais spricht über die Kontakte e5, i2, p2 an. Der Kontakt h5 im Ausgang wird eingeschaltet und damit die Tonspur mit dem Wort »Null« auf den Ausgang geschaltet (O, wl, v1, u1, tl, h5). über den Kontakt e. im Stromkreis des Relais P und den Nockenkontakt 2" kann nun nach dem Ablauf des ersten Sektors des Tonträgers das Relais P ansprechen (P, e6, Nockenkontakt 2", n2, 02). Das Relais P hält sich über seinen Kontakt p4 und den Nockenkontakt 4" so lange, bis der Nockenkontakt 4" öffnet. In dieser Zeit ist über den Kontakt p, die Tonspur an den Ausgang geschaltet, auf welche die Einheit des Meßwertes aufgesprochen ist. Nach dem Ansprechen des Relais P wurde auch der Kontakt p2 geöffnet und die noch angezogenen Relais H und E abgeworfen. Nach dem öffnen des Nockenkontaktes 4" und dem Abfallen des Relais P ist das Gerät wieder in der Ausgangsstellung.
  • Als nächstes Beispiel soll die Ansage des Meßwertes »Zehn« dargestellt werden. Von den Relais L, M, N, O, F hat dabei nur das Relais N angesprochen. Nach dem Ablauf der Meßstellenansage zieht wieder das Relais B an, wenn der Nockenkontakt 1 schließt. A fällt ab; C spricht an und wirft B ab, da wie im zuvor besprochenen Beispiel die Kontakte l und m geöffnet sind. Über cl, b2, Nockenkontakte 1, il, p2 spricht das Relais D an. Relais C kann jedoch trotz des nach rechts umgelegten Kontaktes d2 nicht abfallen, solange der Nockenkontakt 1 geschlossen ist, denn das Relais N hat angesprochen und den Kontakt n1 nach rechts umgelegt. Das nachfolgende Relais E kann somit nicht ansprechen, da der Kontakt cl nach rechts umgelegt ist. Relais C fällt ab, sobald der Kontakt 1 öffnet. D hält sich inzwischen über die Kontakte e2, d2, il, p2. Relais D hat im Stromkreis des Relais J den Kontakt d4 geschlossen, so daß beim Schließen des Nockenkontaktes 2' J über die Kontakte p3, d4, Nockenkontakt 2', f, n2, 02 ansprechen kann. Da 11 öffnet, wird D abgeworfen. Der Kontakt i5 schaltet die Tonspur mit dem aufgesprochenen Wort »Zehn« an den Ausgang. Während der beschriebenen Schaltvorgänge waren nämlich auch die Relais R und T angezogen. Der Kontakt t2 des Zahlenwählers ist daher nach rechts umgelegt, so daß die Spur mit dem. Wort »Zehn« an den Kontakt 1, angeschlossen ist. Das Relais J hält sich nach dem Abfallen des Relais D über p3, i3, Nockenkontakt 1', f, n2, o2. J bleibt daher so lange angezogen, bis der Nockenkontakt 1' wieder öffnet. In dieser Zeit wird auch die auf das Wort »Zehn« folgende Meßstelleneinheit gesprochen.
  • Als letztes Beispiel soll die Ansage der Zahl »723« verfolgt werden. Hierbei haben die Relais L, O und M angesprochen. Nach der Meßstellenansage bleibt die übergeordnete Relaiskette mit dem Ansprechen des Relais B stehen, da der Kontakt 1 geschlossen ist und das Relais A erst abfällt, wenn der Nockenkontakt 1 öffnet. Relais C kann daher nicht ansprechen, denn der Kontakt a4 wird vom Relais A so lange offengehalten, wie der Nockenkontakt 1 geschlossen ist. Da sowohl Einer als auch Zehner in der Meßstellenansage enthalten sind, sind auch die Relais M und O angezogen. Über den Kontakt b3 hat das Relais Q angesprochen und die Kontakte q1 bis q4 geschlossen. Der Meßwert Sieben in der Hunderterdekade setzt sich aus den Dualzahlen 1-,L2+4 zusammen, so daß die Relais T, U, V ansprechen und die entsprechenden Kontakte des Zahlenwählers einstellen. Mit dem Schließen des Nockenkontaktes 3 spricht das Relais H über den Kontakt b4 an. Der Ausgang des Gerätes wird durch h5 auf die Tonspur 7 im dritten Sektor des Tonträgers geschaltet (über t1, v3, u.). Es erfolgt die Ansage »Sieben«. Relais H hält sich über seinen Kontakt h3 und die Kontakte g2, b4 selbst, bis das Relais G über den Nockenkontakt 4 anspricht und sich über g1, h2, i2, p2 hält. H wird abgeworfen, da g2 öffnet und über den Kontakt g4 die Tonspur mit dem Wort »Hundert« an den Ausgang schaltet.
  • Wenn jetzt der Nockenkontakt 1 wieder schließt, spricht das Relais C über a4, b2, Nockenkontakt 1, il, p2 an und hält sich über c3, d2, il bzw. o1, p2. Da e2 geöffnet hat, fällt das Relais B ab, sobald der Nockenkontakt 1 sich wieder öffnet. Relais H spricht über c4, d3, i2, p2 an und legt seinen Kontakt hl nach rechts. Relais S spricht somit an, und die Relais T und U des Zahlenwählers werden gebracht, denn die Leitungen 1 und 2 der Einerdekade führen Spannung. Über h5 wird der Ausgang an die Tonspur mit dem aufgesprochenen Wort »Drei« gelegt (3, u., v3, t1, h"). Nach Schließen des Nockenkontaktes 2 wird das Relais J über p3, h4, Nockenkontakt 2, 02 gebracht. Das Relais H wird hierdurch abgeworfen, da der Kontakt 1, öffnet. über hl, b3 spricht R an und legt die Relais T, U, V, W an die Eingänge der Zehnerdekade. Die Leitung 20 führt Spannung, und U spricht an. Der Ausgang des Gerätes wird über den Kontakt i5 und die Kontakte des Zahlenwählers t2, u2, v2, w2 an die Tonspur mit dem Wort »und-Zwanzig« geschaltet. Hierbei läuft der zweite und dritte Sektor des Tonträgers ab. Nockenkontakt 3 wird zwar betätigt, hat aber keinen weiteren Einftuß auf die Relaisschaltung. J hält sich über p3, i3, gll, 9121 02, bis der Nockenkontakt 4' im Stromkreis des Relais P schließt und P über 14, 4', o2 anspricht. Jetzt wird p3 geöffnet, J fällt ab, und über p5 wird die Tonspur mit der Einheit des Meßwertes an den Ausgang gelegt. P hält sich über p4 und den Nockenkontakt 2"', gl3, Kontakt o2, bis der Nockenkontakt 2"' öffnet. P fällt nun ab, und die Relaisschaltung ist in die Ausgangsstellung zurückgekehrt.
  • Es ist auch möglich, mehrere Meßstellen, d. h. mehrere Geber an das gleiche Ansagegerät, z. B: das an Hand der Zeichnung beschriebene Gerät anzuschließen. Auf dem Tonträger muß dann eine der Zahl der Meßstellen entsprechende Anzahl von Spuren für die Meßstellenansage vorgesehen sein: Eine zusätzliche Relais- oder Wählerschaltung sorgt in diesem Fall dafür, daß die von der abfragenden Stelle angerufene Meßstelle an das Ansagegerät geschaltet und gleichzeitig die zugehörige Spur für die Meßstellenansage angeschlossen wird. Werden die Meßwerte durch Fernsprecher abgefragt, so kann die zusätzliche Relais- oder Wählerschaltung durch eine z. B. nach Wahl einer Rufnummer durchgegebene Impulsfolge auf den gewünschten Meßwert geschaltet werden. Das Ansagegerät kann auch so aufgebaut sein, daß mehrere Stellen gleichzeitig den Meßwert abhören können. So müssen lediglich die Verstärker entsprechend bemessen sein, über welche die von den Abtastköpfen der Tonspuren aufgenommene Tonfrequenz verstärkt wird.
  • Die angegebene Relaisschaltung stellt, wie bereits erwähnt, nur ein Ausführungsbeispiel dar. Eine ähnliche Schaltung kann auch angegeben werden, wenn an Stelle der tetradischen Übermittlung des Meßwertes z. B. eine rein duale Verschlüsselung vorgesehen ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ansagegerät für Meßwerte, die in Form einer mehrstelligen Zahl vorliegen und auf einem Tonträger als Silben gespeichert sind, wobei die Anschaltung durch ein vom Meßwert gesteuertes Umschaltprogramm erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Umschaltprogramm zusätzlich derart steuert, daß die Ansage entsprechend der Eigenart der benutzten Sprache phonetisch richtig zusammengesetzt ist (z. B. sieben-hundertdrei-und-zwanzig statt sieben-zwei-drei).
  2. 2. Ansagegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Programmablauf von einer übergeordneten Relaiskette in Verbindung mit einer oder mehreren untergeordneten Relaisketten schaltbar ist.
  3. 3. Ansagegerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablauf der Relaiskette über Nockenkontakte des Tonträgerantriebs mit dem Ablauf des Tonträgers synchronisiert ist.
  4. 4. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die den Meßwert übertragenden Eingänge mit Relais verbunden sind, die für jede Dekade das Vorhandensein oder Fehlen eines Zahlenwertes anzeigen.
  5. 5. Ansagegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Relais das Vorhandensein des Meßwertes Zehn anzeigt.
  6. 6. Ansagegerät nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch mindestens ein weiteres Relais für die Zahlenwerte Eins und Zwei in der Einerdekade.
  7. 7. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in einer übergeordneten Relaiskette je ein Relais für jede Dekade, ein Relais für die Meßstellenansage und ein Relais für den Zahlenwert Null vorgesehen ist. B. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in der untergeordneten Relaiskette je ein Relais für die Ansage der Worte Hundert bzw. Tausend sowie der Einer und Zehner und der Einheit vorgesehen ist. 9. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Tonspuren auf einer Platte oder einem endlosen Band nebeneinander und zueinander parallel verlaufen. 10. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonträger in Sektoren, vorzugsweise zwei oder vier Sektoren unterteilt ist und beim Abtasten jedes neuen Sektors eine Gruppe von Nockenkontakten schließt. 11. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonträger in vier Sektoren unterteilt ist und die Worte Ein bis Neun und Zwanzig bis Neunzig im ersten und dritten Sektor von siebzehn Tonspuren aufgesprochen sind, wobei das Bindewort »und« im zweiten Sektor jeder Zehnerdekade eingefügt ist. 12. Ansagegerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Sektor mit dem Wort »Zehn« und der vierte Sektor mit dem Wort »Hundert« auf je einer eigenen Tonspur besprochen ist. 13. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ansage der Meßwerteinheit eine besondere Tonspur vorgesehen ist. 14. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit auch auf die das Wort »Zehn« enthaltende Tonspur aufgesprochen ist. 15. Ansagegerät nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Meßstellen an das gleiche Ansagegerät anschließbar sind, daß für die Meßstellenansage eine der Zahl der Meßstellen entsprechende Anzahl von Spuren vorgesehen ist und eine zusätzliche Relais- oder Wählerschaltung die angewählte Meßstelle aufschaltet sowie die zugehörige Spur der Meßstellenansage anschließt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 661424; USA.-Patentschrift Nr. 1897 657; »ETZ-A«, Mai 1957, Bd. 78, Heft 9, S. 321 und 322.
DES53644A 1957-05-28 1957-05-28 Ansagegeraet fuer Messwerte Pending DE1129299B (de)

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