DE1129110B - Rohrpost-Station mit einer Kammer in Form eines im Rohrstrang eingesetzten Rohrabschnittes - Google Patents
Rohrpost-Station mit einer Kammer in Form eines im Rohrstrang eingesetzten RohrabschnittesInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/26—Stations
- B65G51/32—Stations for despatch, delivery, and transit
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Description
- Rohrpost-Station mit einer Kammer in Form eines im Rohrstrang eingesetzten Rohrabschnittes Für das Entnehmen und Aufgeben von Rohrpostbüchsen, vornehmlich von solchen größerer Abmessungen, sind Einrichtungen bekanntgeworden, bei welchen eine Kammer in der Form eines Rohrstückes von etwa der Länge einer Büchse aus einem geraden Teil des Rohrstranges abgeteilt und seitlich herausbewegt wird, bis die Öffnungen dieser Kammer freigelegt sind, so daß eine abzutransportierende Büchse in die Kammer durch Stoßeinrichtungen od.ä. eingeführt oder eine angekommene Büchse durch eben diese aus der Kammer entfernt werden kann.
- Die Bewegung der Kammer seitlich aus der Achse des Rohrstranges heraus kann geradlinig in radialer Richtung des Stranges oder durch eine Schwenkbewegung um eine neben dem Rohrstrang parallel zu diesem angeordnete Achse in einem Kreisbogen erfolgen. Hierbei kann mit dieser Kammer eine zweite gleiche Kammer in paralleler Anordnung dergestalt fest verbunden sein, daß bei einer Schub- oder Schwenkbewegung des Kammerpaares die zweite Kammer die Lücke des Rohrstranges schließt, so daß während der Aufgabe oder Entnahme einer Büchse der Rohrstrang stets für den Durchgang von Büchsen bereit ist, welche die Station ohne Halt passieren sollen.
- Es ist auch bekanntgeworden, mehr als zwei Kammern kreisförmig in der Art eines um eine parallel zum Rohrstrang liegende Achse rotierenden Revolvers anzuordnen.
- Wenn nun das Einfahren und Auslaufen der Büchse aus der Kammer in bekannter Art durch Veränderung der Drücke der vor, in und hinter der Kammer befindlichen Luftmassen bewerkstelligt wird, so setzt dies voraus, daß Druck- undAnsaugleitungen in die Kammer eingeführt und möglichst dicht mit dieser verbunden werden. Dies führt bei als Ganzes bewegten Kammern der oben beschriebenen Art zu schwierigen Anschlüssen von flexiblen Luftleitungen und zu dem fast unlösbaren Problem, die Trennfugen zwischen den beweglichen Rohrkammern und dem ortsfesten Rohrstrang genügend dicht zu halten, ohne die Reibung zwischen den Dichtflächen zu stark zu machen und deren Verschleiß über das zulässige Maß zu steigern.
- Die Station nach der Erfindung vermeidet alle diese Schwierigkeiten, indem sie die Kammer zweckmäßig in axialer Ebene teilt und einen Teil fest mit dem Rohrstrang verbunden läßt, während der andere Teil vorzugsweise in Form einer Halbschale beweglich ausgeführt ist. Um an den Trennfugen dieser Halbschale eine gut wirksame und leicht lösbare Dichtung zu erhalten, sind die Anschlußkanten an die feste Rohrleitung derart schräg gestellt, daß sich die bewegliche Schale keilförmig in die Ausnehmung des mit dem Fahrrohr verbundenen Rohrstranges preßt.
- In gleicher Weise sind auch die nach bekannter Art beiderseits der Kammer angeordneten Abschlußschieber schräg gestellt und so dicht wie möglich neben den Trennfugen zwischen Halbschale und fester Rohrleitung angeordnet Die Schrägstellung von Schieber und Trennfuge bietet auch die Gewähr, daß die mit gewölbten Puffern ausgerüsteten. Büchsen in ihrer Ruhestellung beim Absenken der beweglichen Schale nicht über diese hinausragen und mit der Halbschale - ohne hängenzubleiben - zur Entnahme aus dem Rohrstrang geführt werden können. Bei der beschriebenen neuartigen Ausbildung der Kammer können auch die erforderlichen Luftleitungen an den oberen unbeweglichen Teil der Kammerwand ohne Schwierigkeit dicht angeschlossen werden.
- Der absenkbare, untere Teil der Kammerwand ist nach der Erfindung zweckmäßig an seiner Tragstütze schwenkbar gelagert und erhält in der letzten Phase seiner Abwärtsbewegung durch entsprechende Anschläge eine geneigte Lage, so daß die auf ihm ruhende, angekommene Büchse nach Lösen einer Sperre an der Ablaufseite abrollen kann. Ebenso kann aus einer Bereitstellung eine aufzugebende Büchse nach Lösen einer Sperre an der Zulaufseite auf die Halbschale auffahren und mit dieser angehoben und in die Kammer gebracht werden.
- Um in der Bereitstellung und Speicherung der Büchsen den nötigen Platz für Sammelrinnen zu erhalten, können nach der Erfindung die Rinnen beiderseits der Kammer durch je eine Drehscheibe mit einem geneigten Rinnenstück von der Länge einer Büchse unterbrochen werden, so daß infolge der Einschaltung der Drehscheiben die Rinnen je nach Bedarf quer zur Richtung des Rohrstranges eine beliebige Länge erhalten können.
- Die Bewegung der absenkbaren Schale der Drehscheiben, Schieber und Sperriegel kann durch beliebige Kraftmittel vollzogen und durch elektrische Relais und Lichtsperren gesteuert werden.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Ansprüchen enthalten und in dem in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt in der Fahrrohrachse, Fig.2 einen Schnitt in Richtung A-A durch die Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt in RichtungB-B gemäß Fig. 1, Fig. 4 eine Seitenansicht auf die gesamte Rohrpostanlage, in Richtung des Fahrrohres gesehen, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Anlage nach Fig.4 und Fig. 6 eine Ansicht auf die Anlage gemäß den Fig. 4 und 5, jedoch auf die Längsrichtung des Fahrrohres gesehen.
- Die Einrichtung ruht auf einem Ständer 2 (Fig. 1), der in der Flucht des Fahrrohres die obere feste Halbschalela mit den Schiebergehäusen3 und den Anschlußstutzen 12 trägt.
- Die untere Halb schale 1 b ist auf einem Joch 4 um eine quer zur Fahrtrichtung angeordnete Achse 4 a kippbar. Das Joch 4 wird durch den im Ständer verankerten Hubzylinder 6a mittels des Kolbens 6 b auf-und abbewegt. Durch den Anschlag 13 erhält die Halbschale beim Absenken die erforderliche Neigung, welche eine auf ihr ruhende Büchse abrollen läßt. Der Federpuffer 9 bringt die Halbschalelb beim Hochfahren wieder in die waagerechte Lage. Die durch Luftzylinder 10c betätigten Sperren 10a und 10b steuern den Ein- und Auslauf der Büchsen. Die Sperre 10a hält die Büchse so lange fest, bis die Halbschale abgesenkt und in der gestrichelt dargestellten Schräglage ist. Die Sperre 10 b hält die Büchse auf der geneigten Schale auch beim Hochgehen so lange fest, bis die Schale in waagerechter Lage ist. Sie gibt für eine angekommene und abgesenkte Büchse auch den Weg frei zum Auslaufen über die Drehrinne 14 (Fig. 4 bis 6) zur Sammelrinne 15. Ebenso kommen die für die Abfahrt bestimmten Büchsen von der Zulaufrinne 16 über eine weitere Drehrinne 17 über die Sperre 10 a auf die abgesenkte Halbschale.
- Die durch den Luftzylinder 6a hochgehobene Halbschale 1 b wird zusätzlich durch zwei Verriegelungen 8 festgehalten und von diesen über die Führungssäulen 7 gegen ihre Dichtflächen 1 c in der Kammer gedrückt.
- Durch die Rohrstutzen 18 erhält der ortsfeste Teil der Kammer, die obere Halbschale 1 a, den Anschluß an die Luftleitungen für das zum Ein- und Ausfahren nötige Druckgefälle.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Rohrpoststation, vornehmlich für Büchsen größerer Abmessungen mit einer Kammer in Form eines im Rohrstrang eingesetzten Rohrabschnittes, zum Laden und Entnehmen der Büchsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt in axialer Ebene geteilt ist und aus einem mit dem Fahrrohr fest verbundenen Teil (la) und einem schalenartigen entfernbaren, vorzugsweise absenkbaren Teil (1 b) besteht.
- 2. Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitungen (18) zur Regelung der Druckdifferenzen zwischen dem Fahrrohr und der Kammer am mit dem Fahrrohr verbundenen Teil der Stationskammer (1 a) angeschlossen sind.
- 3. Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Teilfugen gegeneinander leicht geneigt sind, so daß sich der bewegliche Teil der Rohrwand keilförmig in den anderen Teil einfügt.
- 4. Rohrpoststation nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Schale (la) und einem schalenartigen entfernbaren, vorüber Parallelogrammführungen oder um eine parallel zur Fahrrohrachse angeordnete feste Achse (4a) in einem Kreisbogen beweglich angeordnet ist.
- 5. Rohrpoststation nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Schale auf ihrer Abstützung in der Längsrichtung oder Querrichtung kippbar gelagert ist und durch Anfahren gegen einen festen Anschlag (13) am Gestell kippbar ist.
- 6. Rohrpoststation nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits im Zuge der abgesenkten Schale über Sperren (8) passierbare Rohrstutzen und Rinnen zur Aufnahme der ankommenden bzw. zur Bereitstellung der abgehenden Büchsen angeordhet sind.
- 7. Rohrpoststation nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnen (16) zur Aufnahme der Büchsen quer zur Fahrrohrachse angeordnet und mit der Empfangs anlage über automatisch gesteuerte Drehrinnen (17) verbunden sind.
- 8. Rohrpoststation nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die betriebsnotwendigen Bewegungen, wie Öffnen und Schließen der Absperrschieber, Absenken und Heben der Halbschale, Verriegelung des Hebemechanismus und der Drehrinnen durch Luftzylinder ausführbar sind und sie in ihrer Reihenfolge durch Lichtsperren und elektrische Relais betätigbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35299A DE1129110B (de) | 1961-01-31 | 1961-01-31 | Rohrpost-Station mit einer Kammer in Form eines im Rohrstrang eingesetzten Rohrabschnittes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35299A DE1129110B (de) | 1961-01-31 | 1961-01-31 | Rohrpost-Station mit einer Kammer in Form eines im Rohrstrang eingesetzten Rohrabschnittes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1129110B true DE1129110B (de) | 1962-05-03 |
Family
ID=7042577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED35299A Pending DE1129110B (de) | 1961-01-31 | 1961-01-31 | Rohrpost-Station mit einer Kammer in Form eines im Rohrstrang eingesetzten Rohrabschnittes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1129110B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211549B (de) | 1963-06-10 | 1966-02-24 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Rohrpoststation zum wahlweisen Absenden, Empfangen und Passierenlassen von Rohrpostbuechsen |
| DE1211548B (de) | 1963-04-05 | 1966-02-24 | Deutsche Bundespost | Grossrohrpoststation |
| DE1244065B (de) | 1964-01-25 | 1967-07-06 | Deutsche Bundespost | Grossrohrpoststation mit einer in das Fahrrohr eingefuegten Schleusenkammer |
-
1961
- 1961-01-31 DE DED35299A patent/DE1129110B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211548B (de) | 1963-04-05 | 1966-02-24 | Deutsche Bundespost | Grossrohrpoststation |
| DE1211549B (de) | 1963-06-10 | 1966-02-24 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Rohrpoststation zum wahlweisen Absenden, Empfangen und Passierenlassen von Rohrpostbuechsen |
| DE1244065B (de) | 1964-01-25 | 1967-07-06 | Deutsche Bundespost | Grossrohrpoststation mit einer in das Fahrrohr eingefuegten Schleusenkammer |
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