DE1128475B - Elektronische Teilnehmerschaltung - Google Patents
Elektronische TeilnehmerschaltungInfo
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- DE1128475B DE1128475B DEV18256A DEV0018256A DE1128475B DE 1128475 B DE1128475 B DE 1128475B DE V18256 A DEV18256 A DE V18256A DE V0018256 A DEV0018256 A DE V0018256A DE 1128475 B DE1128475 B DE 1128475B
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/82—Line monitoring circuits for call progress or status discrimination
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- H—ELECTRICITY
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Description
- Elektronische Teilnehmerschaltung Die Erfindung betrifft eine mit zwei elektronischen Schaltern ausgerüstete Teilnehmerschaltung für elektronisch gesteuerte Fernsprechanlagen.
- Analog zu elektromechanischen Lösungen ist es notwendig, daß die klassischen Funktionen derartiger Teilnehmerschaltungen, wie Ruhezustand, Anreiz-und Identifizierungszustand, Belegtzustand und Abschaltezustand, als Minimalforderungen erfüllt sein müssen, wenn Störungseinflüsse über die Teilnehmeranschlußleitungen auf die Amtseinrichtungen vermieden werden sollen.
- Es ist eine Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerleitung bekannt, bei der eine Ader über einen Widerstand geerdet und mit der Basis eines Transistors verbunden ist. Zur Steuerung des Transistors dienen drei Spannungsquellen unterschiedlicher Spannung. Bei Schließen der Teilnehmerschleife wird mit Hilfe des Transistors zwar die anrufende Leitung markiert, jedoch ist die Markierung des Abschaltezustandes bei dieser Anordnung nicht sichergestellt.
- Es ist ferner eine Schaltungsanordnung bekannt,.:. bei der eine separat zugeordnete Teilnehmerader über einen Entkopplungswiderstand an eine Prüfader angeschlossen ist. Abgesehen von der zusätzlichen Prüfader ist auch diese Anordnung nicht in der Lage, den Abschaltezustand sicherzustellen. Ferner bleiben der Schaltung nachgeordnete Einrichtungen unnötig lange belegt.
- Mit der Erfindung wird eine elektronische Teilnehmerschaltung geschaffen, die bei optimalem Aufwand die vorher genannten Forderungen erfüllt.
- Als Grundlage für die Teilnehmerschaltung dienen zwei elektronische, monostabile Schalter; z. B. Transistoren.
- Gemäß Erfindung wird die gestellte Aufgabe in der Weise gelöst, daß bei Schließen der Teilnehmerschleife an einem niederohmigen Widerstand, der über den einen an die a- und/oder b-Ader angeschalteten Schalter wirksam ist, das Spannungspotential für die Identifizierung abgreifbar ist und daß bei Belegung der zweite Schalter derart wirksam ist, daß beiden Schaltern ein bistabiler Charakter gemeinsam ist, der so lange aufrechterhalten bleibt, bis die über einen an die a- und/oder b-Ader angeschalteten Widerstand aufrechterhaltene Teilnehmerschleife unterbrochen wird.
- Bei Fehlbelegungen (Abschaltezustand) über den Belegungszustand hinaus werden das Belegungspotential und das am zweiten elektronischen monostabilen Schalter auftretende Potential über Dioden an einem dritten Widerstand derart ausgewertet, daß eine am Widerstand auftretende Potentialverringerung als Kriterium für die Fehlbelegung dient.
- Die Erfindung wird an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert.
- Die Fig. 1 zeigt eine Teilnehmerschaltung in einem elektronisch gesteuerten Amt. An die b-Ader ist ein monostabiler elektronischer Schalter T 1 angeschlossen, der auf einen niederohmigen Widerstand R 2 einwirkt.
- Über einen Spannungsteiler R 4, R 5 ist der zweite elektronische monostabile Schalter T 2 mit dem ersteren verbunden.
- Beide Schalter sind Transistoren und liegen z. B. über die Zehnerdiode Z1 an einem festen Emitterpotential.
- Als Kollektorwiderstand für den Schalter T1 dient der an die a-Ader angeschaltete Widerstand R 1. Der Kollektorwiderstand für den Schalter T 2 ist R 3.
- Über den Spannungsteiler R 6, R 7 ist der zweite Schalter an die b-Ader angeschaltet.
- Die einzelnen Widerstände und Spannungsteilerverhältnisse sind so dimensioniert, daß bei unterbrochener Teilnehmerschleife der Schalter T 1 geschlossen ist, d. h., der Transistor ist leitend. Wird die Teilnehmerschleife geschlossen, so entsteht am Widerstand R 2 ein Spannungsabfall, der sich für die Identifizierung über die Dioden D 1, D 2, D 3 auswerten läßt.
- Dieses Potential steht so lange am Widerstand R 2, bis der Schalter T 1 geöffnet wird, d. h., der Transistor ist gesperrt. Dies geschieht durch Fremdeinfluß über die c-Ader und stellt den Belegungsfall dar. Dabei wird der Schalter T2 geschlossen, d. h., der Transistor ist gesperrt.
- Wird die Verbindung über die c-Ader und den Begrenzungswiderstand RS ausgelöst und die Teilnehmerschleife ist noch geschlossen, dann bleibt über den Spannungsteiler R6, R 7 der Schalter T 2 geschlossen, da der Schalter T1 geöffnet ist.
- Dieser bistabile Zustand besteht so lange, bis die Teilnehmerschleife unterbrochen wird.
- Beide Schalter kehren dann in ihren monostabilen Zustand zurück. Bei einer Fehlbelegung verringert sich das vorher feste Potential am Widerstand R 10, das infolge Potentialvergleich über die Dioden D 4 und D 5 mit Widerstand R 9 zustande kommt. Diese Verringerung dient als Kriterium der Fehlbelegung und wird ausgewertet.
- Die Diode D 6 dient als Entkopplungsdiode zur zentralen Signalisierung von Fehlbelegungen, In der Fig. 2 wird das Potential für die Identifizierung ebenfalls am Widerstand R 2 abgegriffen. Hierbei wird aber der Schalter T1 unmittelbar über die c-Ader geöffnet. Dabei tritt an der b-Ader eine derartige Potentialänderung auf, daß über den Spannungsteiler R 6, R 7 der Schalter T 2 geschlossen wird.
- Wird die Verbindung über die c-Ader ausgelöst und die Teilnehmerschleife ist noch geschlossen, so bleibt über den Spannungsteiler R 6, R 7 der Schalter T 2 geschlossen, da der Schalter T 1 noch geöffnet ist.
- Dieser bistabile Zustand besteht so lange, bis die Teilnehmerschleife unterbrochen wird.
- Wird eine Belegung über die c-Ader unmittelbar gegen die Spannung an der Zehnerdiode Z 1 durchgeführt, so entsteht am Widerstand R 10 ein als Fehlbelegung auswertbarer Spannungsabfall.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektronische Teilnehmerschaltung für elektronisch gesteuerte Fernsprechanlagen, bei der zwei als monostabile Schalter arbeitende Transistoren an die a- und/oder b-Ader der Teilnehmerleitung angeschaltet sind und das, Identifizierungspotential am Emitterwiderstand des einen Transistors abgreifbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Transistor (T1), an dessen Emitterwiderstand (R2) das Identifizierungspotential abgreifbar ist, mit seinem Kollektor an eine der Adern (b) der Teilnehmerleitung angeschaltet ist und daß der zweite Transistor (T2) mit der Basis an die gleiche Ader (b) der Teilnehmerleitung angeschaltet ist, so daß bei Belegung über die Prüfader (c) beiden Schaltern ein bistabiler Charakter gemeinsam ist, derart, daß in Abhängigkeit vom Belegungspotential der zweite Transistor (T2) in den Durchlaßzustand und der erste Transistor (T1) in den Sperrzustand gelangt, und daß der bistabile Charakter über den Belegungszustand hinaus so lange aufrechterhalten bleibt, bis eine über einen an eine der Adern (a) angeschalteten Widerstand (R 1) und über den Basiswiderstand (R 7) des zweiten Transistors (T2) aufrechterhaltene Schleife unterbrochen wird.
- 2. Elektronischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fehlbelegung über den Belegungszustand hinaus das Belegungspotential und das am zweiten Schalter (T2) auftretende Potential derart an einem Widerstand (R 10) ausgewertet werden, daß eine am Widerstand (R10) auftretende Potentialveränderung als Kriterium für die Fehlbelegung dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 954 799; deutsche Auslegeschrift Nr. 1029 044.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18256A DE1128475B (de) | 1960-03-12 | 1960-03-12 | Elektronische Teilnehmerschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18256A DE1128475B (de) | 1960-03-12 | 1960-03-12 | Elektronische Teilnehmerschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1128475B true DE1128475B (de) | 1962-04-26 |
Family
ID=7576963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV18256A Pending DE1128475B (de) | 1960-03-12 | 1960-03-12 | Elektronische Teilnehmerschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1128475B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1233445B (de) * | 1965-03-25 | 1967-02-02 | Merk Ag Telefonbau Friedrich | Schaltungsanordnung fuer eine relaislose Teilnehmerschaltung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954799C (de) * | 1954-02-26 | 1956-12-20 | Philips Nv | Schaltungsanordnung fuer eine Teilnehmerleitung |
| DE1029044B (de) * | 1955-09-14 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Relaislose Teilnehmerschaltung fuer Fernsprechanlagen |
-
1960
- 1960-03-12 DE DEV18256A patent/DE1128475B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954799C (de) * | 1954-02-26 | 1956-12-20 | Philips Nv | Schaltungsanordnung fuer eine Teilnehmerleitung |
| DE1029044B (de) * | 1955-09-14 | 1958-04-30 | Siemens Ag | Relaislose Teilnehmerschaltung fuer Fernsprechanlagen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1233445B (de) * | 1965-03-25 | 1967-02-02 | Merk Ag Telefonbau Friedrich | Schaltungsanordnung fuer eine relaislose Teilnehmerschaltung |
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