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DE1257867B - Elektronische Auswahlschaltung - Google Patents

Elektronische Auswahlschaltung

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Publication number
DE1257867B
DE1257867B DE1959S0064948 DES0064948A DE1257867B DE 1257867 B DE1257867 B DE 1257867B DE 1959S0064948 DE1959S0064948 DE 1959S0064948 DE S0064948 A DES0064948 A DE S0064948A DE 1257867 B DE1257867 B DE 1257867B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
output
transistor
coupling
designation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959S0064948
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Kneisel
Dipl-Ing Sigmar Petry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES52793A external-priority patent/DE1215777B/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1959S0064948 priority Critical patent/DE1257867B/de
Publication of DE1257867B publication Critical patent/DE1257867B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/52Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
    • H04Q3/521Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using semiconductors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Elektronische Auswahlschaltung Zusatz zur Zusatzanmeldung: S 57001 VIII a/21 a3 -Auslegeschrift 1252 751 Es wurde bereits eine .elektronische Auswahlschaltung vorgeschlagen, die dazu dient, aus einer Mehrzahl von: Einrichtungen, von denen beliebige belegt sein können, die in einer definierten Reihenfolge erste freie Einrichtung durch Zuführung eines Potentials zu bezeichnen, das sich von den übrigen Einrichtungen' zugeführten Potentialen durch seine Höhe unterscheidet. Damit vermag die Auswahlschaltung an die Stelle von bekannten Wählern zu treten. Ihr wichtigster Vorteil ;ist darin zu sehen, .daß für jeden beliebigen Wählvorgang stets die gleiche Zeit benötigt wird, unabhängig :davon, welche Stelle schließlich bezeichnete Einrichtung einnimmt.
  • Diese elektronische Auswahlschaltung umfaßt eine der Zahl der an sie angeschlossenen Einrichtungen entsprechende Zahl von Schaltstufen. Jede Einrichtung führt der ihr zugeordneten Stufe ein Potential zu, dessen höhe ,den momentanen Belegungszustand der Einrichtung anzeigt. Entsprechend den beiden möglichen Zuständen, nämlich Frei- und Belegtzustand, können :diese Potentiale also mit zwei Werten, nämlich als Frei- und Beiegtpotential, auftreten. Da in den einzelnen Stufen und-im Zusammenwirken der Stufen immer nur Potentialdifferenzen wirksam sind und ausgewertet werden, bestehen bezüglich der absoluten Werte dieser Potentiale keine einschränkenden Bedingungen. Diese absoluten Werte können damit für alle Stufen gemeinsam entsprechend den äußeren Bedingungen festgelegt werden, unter denen die Auswahlschaltung zu arbeiten hat. Zur Bezeichnung der durch einen Wählvorgang bestimmten Einrichtung führt die Auswahlschaltung .dieser Einrichtung ein Bezeichnungspotential zu, das in seiner Höhe von dem allen übrigen Einrichtungen zugeführten neutralen Potential -abweicht.
  • Jede Schaltstufe besitzt einen Prüfeingang, dem die zugehörige Einrichtung das ihren momentanen Belegungszustand anzeigende Potential übermittelt, und einen Bezeichnungsausgang, über den sie gegebenenfalls ihrer zugehörigen Einrichtung das -zu deren Bezeichnung dienende Potential zuführt. Im weiteren hat jede- Schaltstufe einen Koppeleingang und einen Koppelausgang aufzuweisen, wobei über das dem Koppeleingang zugeführte Potential die eigene Schaltstufe beeinflußt werden kann, während sie mittels des über :den Koppelausgang abgegebenen Potentials in der Lage ist; andere Schaltstufen zu beeinflussen. Entsprechend den jeweils zwei Werten, die das dem Prüfeingang zugeführte und das vom Bezeichnungsausgang abgegebene Potential annehmen können, nämlich Frei- und Belegtpotential hzw. Bezeichnungspotential und neutrales -Potential, können auch die Potentiale des Koppeleingangs und des Koppelausgangs jeweils zwei Weite annehmen.
  • Diese Schaltstufe ist durch ihre Wirkungsweise wie folgt gekennzeichnet: Das Potential des Bezeichnungsausgangs nimmt nur dann einen bestimmten (Bezeichnungspotential) der beiden Werte (Bezeichnungspotential, neutrales Potential) an, wenn die dem Prüfeingang und dem Koppeleingang zugeführten Potentiale bestimmte Werte (Freipotential, Freigabepotential) besitzen; bei Auftreten des bestimmten Potentialwertes (Bezeichnungspotential) am Bezeichnungsausgang nimmt das am Koppelausgang auftretende Potential den Komplementärwert (Sperrpotential) des dem Koppeleingang zugeführten Potentials (Freigabepoiential) an; das Potential des Koppelausgangs nimmt dann etwa den Wert ;des Potentials des Koppeleingangs an, wenn das Potential des Koppeleingangs den ein Auftreten des bestimmten Pötentiälwertes (Bezeichnungspotential) am Bezeichnungsausgang verhindernden Wert (Sperrpotential) besitzt.
  • Dieses charakteristische Verhalten einer Schaltstufe bezüglich der Abgabe von Potentialen in Abhängigkeit von zugeführten Potentialen läßt sieh auch wie folgt schematisch in Form von drei Kriterien angeben: 1. Wenn der Koppeleingang das Freigabepotential und der Prüfeingang das Freigabepotential besitzt, dann besitzt der Bezeichnungsausgang das Bezeichnungspotential und der Koppelausgang das Sperrpotential; 2. wenn der Koppeleingang das Freigabepotential und :der Prüfeingang das Belegtpotential besitzt, .dann besitzt der Bezeichnungsausgang das neutrale Potential und der Koppelausgang das Freigabepotential; 3. wenn der Koppeleingang das Sperrpotential besitzt, dann besitzt der Bezeichnungsausgang das neutrale Potential und der Koppelausgang das Sperrpotential, unabhängig davon, welches Potential der Prüfeingang besitzt.
  • Die einleitend beschriebenen Ausführungsbeispiele der durch die vorstehend wiedergegebenen Eigenschaften gekennzeichneten Schaltstufen weisen durchwegs zwischen Koppeleingang und Koppelausgang je einen Richtleiter auf.
  • Eine Weiterbildung dieser Schaltstufen wurde bereits vorgeschlagen. Hier ist in der Schaltstufe an Stelle dieses Richtleiters ein Transistor vorgesehen. Da ein Transistor als steuerbares Mittel mehr Anwendungsmöglichkeiten als der nicht steuerbare Richtleiter bietet, ergibt ein zwischen Koppeleingang und Koppelausgang eingefügter Transistor :eine beträchtliche Freizügigkeit bei der Wahl der restlichen Anordnung.
  • Eine Weiterbildung der zwischen Koppeleingang und: Koppelausgang einen Transistor aufweisenden Schaltstufe wird in der Patentanmeldung S 57001 VIIIaJ21a3, zu dem die vorliegende Patentanmeldung einen Zusatz bildet, vorgeschlagen, wonach zur Abgabe des Bezeichnungspotentials ein Transistor vorgesehen ist. Durch diese zusätzliche Maßnahme wird die Belastungsfähigkeit des Bezeichnungspotentials im Vergleich zu früher vorgeschlagenen Schaltstufen beträchtlich heraufgesetzt. Von .den beiden gezeigten Ausführungsbeispielen ist das eine mit Transistoren ungleichen und das andere, wie in manchen Fällen wünschenswert, mit Transistoren gleichen Leitungstyps ausgestattet. Bei letzterem wird der das Bezeichnungspotential abgebende Transistor mittels :eines Spannungsteilers gesteuert, der an den Koppelausgang .angeschaltet ist. Dieses Vorgehen hat, wenn nicht besondere Maßnahmen getroffen sind, eine gewisse Begrenzung der möglichen Stufenzahl zur Folge, da über den zwischen Koppeleingang und Koppelausgang jeder Stufe befindlichen Transistor auch die in diesen Spannungsteilern sämtlicher folgender Stufen verbrauchten Ströme fließen.
  • Diese Einschränkung zu beseitigen, ist Aufgabe der im folgenden beschriebenen erfindungsgemäßen Schaltstufe, die das zusätzliche Merkmal besitzt, daß der :das zur Bezeichnung dienende Potential am Bezeichnungsausgang .abgebende Transistor den zur Herstellung :der Verbindung zwischen Koppeleingang und Koppelausgang dienenden Transistor steuert.
  • Schaltstufen, die dieses zusätzliche Merkmal besitzen, lassen sich mit :den verschiedensten Mitteln verwirklichen. In erster Linie stehen dazu, wie bereits vorgeschlagen wurde, :die durch die theoretische Behandlung von Schaltaufgaben bekannten »logischen« Grundbausteine, wie »Und«-Schaltung, »Oder«-Schaltüng usw., zur Verfügung.
  • Im folgenden wird an Hand der Figuren ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltstufe beschrieben, das sich durch besonders geringen Aufwand auszeichnet. Im einzelnen zeigt F i g. 1 eine Schaltstufe vorzugsweise für eine Auswahlschaltung mit von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge und Fi g. 2 eine Schaltstufe für eine Auswahlschaltung mit einer Bezeichnungsreihenfolge, deren Nullpunkt mit elektronischen Mitteln festgelegt werden kann.
  • Fi g. 1 zeigt eine Schaltstufe, :die als Grundform des im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiels zu betrachten ist. Diese Schaltstufe enthält zwei Transistoren T 1 und T 2 gleichen Leitungstyps, hier pnp-Transistoren, deren Emitter an den Koppeleingang k1 geschaltet sind. Der Kollektor des Transistors T 1 ist unmittelbar an den Bezeichnungsausgang z und über einen Widerstand R 1 an den negativen Pol einer Spannungsquelle U1 geschaltet; die Basis dieses Transistors T1 ist über einen Widerstand R2 an den Prüfeingang p und über einen Widerstand R 3 an den positiven Pol einer Spannungsquelle U2 geführt. Der Kollektor des Transistors T2 ist unmittelbar an den Koppelausgang k2 und über einen Widerstand R4 an den negativen Pol :der Spannungsquelle U1 geschaltet. Die Basis des Transistors T2 liegt über einen Widerstand R 5 am positiven Pol der Spannungsquelle U2 und über einen Widerstand R 6 am Bezeichnungsausgang z.
  • Für :die Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltstufe ist es ausreichend, nachzuweisen, daß und in welcher Weise sie den einleitend genannten drei Kriterien. genügt, da eine solche Schaltstufe dann ohne weiteres mit gleichartigen Schaltstufen zu einer Auswahlschaltung zusammengeschaltet werden kann. Aus Gründen der Einfachheit werden im folgenden die beiden Werte, die jedes Potential annehmen kann, als »positives« und »negatives« Potential bezeichnet. Diese beiden Bezeichnungen beziehen sich stets auf einen aus den beiden Werten zu bildenden Mittelwert, der in wechselseitiger Abhängigkeit mit sonstigen, der Schaltstufe zugeführten Potentialen, wie z. B. Transistorvorspannungen, zu wählen ist; sie sind deshalb als Relativwerte zu betrachten. Als Grenzfall kann auch einer der beiden Potentialwerte verschwinden, was bedeutet, daß dann der betreffende Eingang oder Ausgang überhaupt kein definiertes Potential erhält bzw. :abgibt. Da aber dieser Grenzfall nur eine anordnungsmäßige Vereinfachung :darstellt und stets auf den Fall eines entsprechenden definierten Potentials zurückgeführt werden kann, bildet er keine Ausnahme.
  • Bei dem im folgenden erläuterten Ausführungsbeispiel sind das Freigabepotential, das Bezeichnungspotential und das Belegtpotential positiv; das Freipotential und das neutrale Potential sind negativ, während das Sperrpotential negativ ist oder durch Verschwinden eines :definierten Potentials zum Ausdruck kommt.
  • Die durch :die Spannungsquelle U2 bestimmte Basisvorspannungdes Transistors T1 und die durch die Spannungsquellen U1 und U2 und den Spannungsteiler aus den Widerständen R 1, R 6 und R 5 festgelegte Basisvorspannung des Transistors T2 sind so gewählt, daß bei Anlegen des positiven Freigabepotentials an die Emitter beider Transistoren der Transistor T1 gesperrt ist, während der Transistor T 2 Strom führt.
  • Wenn dem Koppeleingang kl das positive Freigabepotential und dem Prüfeingang p das negative Freipotential zugeführt wird, so wird durch das Freipotential die über Widerstand R 3 zugeführte positive Vorspannung der Basis des Transistors T1 so weit abgesenkt, daß dieser Transistor T1 in den stromführenden Zustand gesteuert wird und sein nun positives Kollektorpotential am Bezeichnungsausgang z als positives Bezeichnungspotential auftritt. Außerdem verschiebt ,dieses positive Potential das durch den Spannungsteiler aus den Widerständen R 1, R 6 und R 5 gewonnene, bis dahin negative Potential der Basis des Transistors T2 so weit in positiver Richtung, daß dieser Transistor T2 gesperrt wird. Damit tritt am Koppelausgang k2 das durch die Spannungsquelle U 1 über Widerstand R 4 gelieferte negative Potential als Sperrpotential auf.
  • Wenn :dem Koppeleingang k1 das positive Freigabepotential und dem Prüfeingang p das positive Belegtpotential zugeführt wird, dann unterstützt das Belegtpotential,das der Basis des Transistors T1 von der Spannungsquelle U2 zugeführte positive Potential, wodurch dieser Transistor T1 gesperrt ist und das seinem Kollektor von der Spannungsquelle U1 zugeführte negative Potential am Bezeichnungsausgang z als neutrales Potential auftritt. Damit bleiben die durch den Spannungsteiler aus .den Widerständen R 1, R 6 und R 5 :geschaffenen Potentialverhältnisse unbeeinflußt, wodurch die Basis des Transistors T2 negatives Potential erhält. Demzufolge führt der Transistor T2 Strom, und sein positives Kollektorpotential tritt .am Koppelausgang k2 als Freigabepotential auf.
  • Wenn dem Koppeleingang k1 das negative Sperrpotential zugeliefert wird, dann können weder Transistor T 1 noch Transistor T 2 in den stromführenden Zustand gesteuert werden, unabhängig davon, ob der Prüfeingang p Frei- oder Belegtpotential erhält, da der Stromfluß in beiden Transistoren jeweils positives Emitterpotential zur Voraussetzung hat. Damit führen der Bezeichnungsausgang z und der Koppelausgang k2 das über Widerstand R 1 bzw. über Widerstand R 4 zugeführte, durch die Spannungsquelle U 1 bestimmte negative Potential als neutrales Potential bzw. Sperrpotential.
  • Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel eignet sich vorzugsweise für Auswahlschaltungen, deren Bezeichnungsreihenfolge stets von einem festen Nullpunkt ausgeht und deren Schaltstufen daher fest zu einer Kettenschaltung zusammengeschaltet sind. Sie läßt sich auch in Auswahlschaltungen verwenden, bei .denen der Nullpunkt in .der eingangs beschriebenen Art unwillkürlich festgelegt werden kann.. Bei dieser Art der Nullpunktfestlegung ist aus sämtlichen Schaltstufen eine Ringschaltung gebildet und dem Koppeleingang jeder Schaltstufe ein Kontakt vorgeschaltet. Von diesen Kontakten ist stets einer geöffnet, der den Nullpunkt festlegt mit der Wirkung, daß die auf ihn folgende Schaltstufe die erste in der Bezeichnungsreihenfolge ist.
  • Um die wegen ihrer relativ langen Ansprechzeit manchmal unerwünschten Kontakte zu vermeiden, wurde bereits eine Weiterbildung von Schaltstufen vorgeschlagen, die eine praktisch trägheitslose Steuerung des Nullpunktes ermöglicht. Diese Weiterbildung besteht darin, daß jede Schaltstufe einen zusätzlichen Eingang erhält, der über eigene Mittel an den Koppelausgang geschaltet ist. Weitere Mittel sind gegebenenfalls zwischen diesen zusätzlichen Eingang und die Basis des zur Schaltstufe gehörenden Transistors zu schalten, der die Verwendung zwischen Koppeleingang und Koppelausgang bildet. Beim Betrieb einer aus derartigen Schaltstufen aufgebauten Auswahlschaltung wird dem Eingang einer einzigen Schaltstufe positives Potential zugeführt, das dem Freigabepotential entspricht. Über den Koppelausgang dieser Schaltstufe erhält dann der Koppeleingang der folgenden Schaltstufe dieses positive Potential als Freigabepotential, wodurch diese folgende Schaltstufe zur ersten in der Bezeichnungsreihenfolge wird. Die zwischen dem zusätzlichen Eingang und der Basis des zwischen Koppeleingang und Koppelausgang angeordneten Transistors geschalteten Mittel haben die Aufgabe, bei der an diesem zusätzlichen Eingang mit dem positiven Potential versehenen Schaltstufe eine Aussteuerung des zwischen Koppeleingang und Koppelausgang angeordneten Transistors über dessen Kollektor zu verhindern. Damit wird :dieser Transistor unter allen Umständen gesperrt, was jedoch bei der in der Bezeichnungsreihenfolge jeweils letzten Schaltstufe belanglos ist. Im übrigen werden durch diese zusätzliche Anordnung die Eigenschaften der Schaltstufe nicht beeinflußt. Als an den zusätzlichen Eingang angeschaltete Mittel lassen sich vorteilhaft Richtleiter verwenden.
  • F i g. 2 zeigt .die Weiterbildung der in F i g. 1 wiedergebenen Anordnung, die für eine Anwendung der vorstehend wiedergegebenen Maßnahme für elektronische Steuerung es Nullpunktes zweckmäßig ,ist. Diese Schaltstufe besitzt einen zusätzlichen Eingang n, der zur Zuführung des den Nullpunkt festlegenden positiven Potentials dient und einerseits über einen Richtleiter G2 an den Koppelausgang k2, andererseits über einen Richtleiter G3 an den als Vorwiderstand der Basis des Transistors T2 dienenden Widerstand R 6 des Spannungsteilers aus den Widerständen R 1, R 6 und R 5 geschaltet ist. In F i g. 2 sind diese zusätzlichen Mittel gestrichelt gezeichnet, da sie nur die vorstehend schon beschriebene Ergänzung der eigentlichen Schaltstufe darstellen.
  • Um die ursprüngliche Funktion der Schaltstufe von diesen zur Festlegung des Nullpunktes dienenden Mittel unbeeinflußt zu erhalten, ist die in F i g. 1 dargestellte Schaltstufe in .der Weise weitergebildet, .daß der Bezeichnungsausgang z über einen zusätzlichen Widerstand R 7 an den negativen Pol der Spannungsquelle U1 geschaltet und' zwischen dem Bezeichnungsausgang z und dem Abgriff des Spannungsteilers aus den Widerständen R 1, R 6 und R 5 ein Richtleiter G1 eingefügt ist.
  • Die Beschreibung dieser Schaltstufe kann darauf beschränkt bleiben, d'aß und in welcher Weise ihre ursprüngliche Funktion bei dieser Weiterbildung erhalten bleibt.
  • Der Richtleiter G2 hat bei einer am Koppelausgang k2 das positive Freigabepotential abgehenden Schaltstufe die Aufgabe, dieses Freigabepotential vom Spannungsteiler aus den Widerständen R 1, R 6 und R 5 fernzuhalten, der die Potentialverhältnisse der Basis des Transistors T2 bestimmt. Der Richtleiter G3 hat in ähnlicher Weise die Aufgabe, bei einer am Bezeichnungsausgang z das positive Bezeichnungspotential abgebenden Schaltstufe das Übertreten dieses Bezeichnungspotentials zum Koppelausgang k2 zu verhindern, welches dort das Freigabepotential vortäuschen würde. ' Der Richtleiter G 1 verhindert, daß, das gegebenenfalls ',dem Eingang n zugeführte, 'dem Freiga_ bepotential entsprechende positive Potenti4-l zürn ]Adzeichnung-sausgang z gelangt und :döst das positive Bezeichnungspotential vortäuscht. A_ ndererseits ermög, licht jedoch dieser Richtläit.er G1 bei sämtlichen Schaltstufen, deren Eingang n kein positives« Pötenfial zugeführt wird, die erforderliche Beenflussüng des Basispotentials' des Transistors T2 durch das Kollektorpotential des Transistors T1. yDie zusätzliche Anwhaltung des Kollektors des Transistors T'1 an den negativen Pol der Spannungsquelle Ü1 über den Widerstand R'7 ermöglicht; diesen Tfansistor T' 1 durch das :dem Prüfeingang p zugeführte negative Freipotential in den stromführenden Zustand au steuern, .auch wenn dem zusätzlichen Einbang h das dem Freigabepotential entsprechende positive Potential zugeführt wird.
  • Wie aus vorstehender Beschreibung der Wirkungsweise der Auswahlschaltung und ihrer Schaltstufen zu entnehmen, :entsteht bei jed4m $ezeichnüngsvorgang ein Stromkreis, der ini allgemeinen Fall vom Koppeleingang kl :der jeweils ersten Schaltstufe über deren Transistor T'2, dann über die Transistoren T2 weiterer Schaltstufen und schließlich über der" Transistor T1 der ersten, an ihrem Prüfeingang mit Frepotential versehenen Schaltstufe und dessen Kollektorwiderstand führt. Damit ist es ohne weiteres zulässig, in ;sämtlichen Schaltstufen die Widerstände R 4 . Wegzulassen. In diesem Füll tritt an die Stelle eines definierten Sperrpo tenti.als an4 Koppelausgang das Verschwinden' eines definierten Potehtials, was jedoch für die Wirküngswese@ der Schäitsiuferr ohne Finfiuß bleibt. . . ..

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltstufe, die zur Zuführung von Potentialen einen Prüfeingang und einen Koppeleingang und zur Abgäbe von-- Potentialen :einen Bezeichnungsausgang und einen Koppelausgang besitzt, deren zugeführte und abgegebene Pöteri= tiale im wesentlichen zweiwerte ännehmen*können, unter Verwendung eiües Transistors zur Bildung :einer in bestimmter Richtung überträgungsfähigen Verbindung zwischen Koppeleingang und Koppelausg.äng und eines Transistors zur'Abgabe des einen, -zur Bezeichnung der zugehörigen Einrichtung vom Bezeichnungsausgang äb.gegebenen Potentialwertes, gemäß '-Patentan= meldung S570 01 VIII a I 21a 3 --(deutsche Auslegeschrift 1252 751), d a :d u r c "h' g ,e l< e n n -zeichnet, daß der das zur Bezeichnung dienende Potential am Bezeichnungsausgang (z) abgebende Transistor (T1) den zur Herstellung der Verbindung zwischen Koppeleingang (lc1) und Koppelausgang (k2) dienenden Transistor (T2) ssteüert. 2,. Schaltstufe nach Anspruch 1, bei der an den Koppeleingang der Emitter eines mit seinem Kollektor an den Bezeichnungsausgang und über einen Widerspruch an den negativen Pol einer Spannungsquelle geschalteten -ersten Transistors und der' Emitter eines mit seinem Kollektor an den Koppelausgang geschalteten zweiten Transi5tors geschaltet ist; dadurch gekennzeichnet, daß die "Basis. :des ersten Transistors (T1) über einen -Widerstand (R2)' an den Prüfeingang (p) und über einen Widerstand (R3) an den -postiven Pol einer Spannungsquelle @U2) geschaltet ist und daß die Basis des zweiten Transistors (T2) über einen Widerstand (R5) an den positiven Pol einer Spannungsquelle (lJ2) und über einen Widerstand (R 6) an den Bezeichüungsau$gang (z) geschaltet ist. 3. Schaltstufe nach Anspruch 2, ausgestattet m;t einem zusätzlichen zur Zuführung des den Nullpunkt festlegenden Potentials. dienenden Eingang, der über eigene Mittel an den Koppelausgang und über weitere Mittel an die Basis des zweiten Transistors geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zur Basis dps zweiten Transistors (T2) führenden .Widerstand (R) und dem .-Bezeichnungsausgang (z) `.ein Richtleiter (G1, eingefügt ist -und daß der Verbnduügspunkt dieses Widerstandes @dz 6) und dieses Richtleiters (GI) über einen Widerstand (R1) an den negativen Pol der'SpiInn-u'n-sq.uplle (U1) 'ünd-Über einen Richtleiter .(G3) '#an den über einenhichtle-Iter (üij #aii den- Koppplaus-(k2j j,#s#Ült#ten zu's* , ätzlicheh Eingäng (n) ' -g se altii ist. gr ' 4. Aüswählschaltung, enthaltend Schaltstufen nach Änspruch 1 -oder 2 mit von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge, dadurch gekennzeichnet, daß der Koppeleingang (7c1) jeder Sch4t$tufe mit Ausnahme der ersten an den Koppelausgang (k2) der jeweils vorhergehenden Schaltstufe geschaltet ist. 5. .Auswahlschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß .der Koppeleingang (#U) der ersten Schaltstufe an eine Anlal3einrichtung geschaltet ist. 6. Auswahlschaltung, enthaltend Schaltstufen nach Anspruch 3, mit von einem willkürlich festlegbaren Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge unter Verwendung einer Einrichtung, die dem zusätzlichen . Eingang einer einzigen Schaltstufe ein den Nullpunkt festlegendes Potential zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstufen fest zu einer Ringschaltung zusammengeschaltet sind.
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