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DE2055235C - Schaltungsanordnung fur Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wahlsterneinnchtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fur Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wahlsterneinnchtungen

Info

Publication number
DE2055235C
DE2055235C DE19702055235 DE2055235A DE2055235C DE 2055235 C DE2055235 C DE 2055235C DE 19702055235 DE19702055235 DE 19702055235 DE 2055235 A DE2055235 A DE 2055235A DE 2055235 C DE2055235 C DE 2055235C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
state
potential
star
subscriber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702055235
Other languages
English (en)
Other versions
DE2055235A1 (de
DE2055235B2 (de
Inventor
Reinhard 7157 Murrhardt Schwager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs 6000 Frankfurt GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs 6000 Frankfurt GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs 6000 Frankfurt GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs 6000 Frankfurt GmbH
Priority to DE19702055235 priority Critical patent/DE2055235C/de
Publication of DE2055235A1 publication Critical patent/DE2055235A1/de
Publication of DE2055235B2 publication Critical patent/DE2055235B2/de
Priority to CH1591571A priority patent/CH531292A/de
Priority to IT3064171A priority patent/IT941362B/it
Priority to AT970571A priority patent/AT320747B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2055235C publication Critical patent/DE2055235C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Pic Erfindung heiiilli cine Schaltungsanordnung für Ferninckle-, insbesondere Femspreehanlagen mit Wälilsterneinrichiiingen /um Kennzeichnen der auf Anschlußleiiungen bestehenden Belegungs- und Schalt/ustiinde in Abhängigkeit von dem Schaltzusland der Wählstenieiniiehtung, bei der die Anschlußleiiungen der Wählstemeinrichlungen an die l'iir den Anschluß von Einzelanschlußleitungen vorgesehenen Teilnehmelschaltungen einer Vermittlungsslelkanschließbar sind und bei der in der Wählsterniibertragung ein Schrittzähler vorgesehen ist. der mil. Hilfe von Ahlasischaltungen die Anschlußlei-Hingen sowie die an den Wählsternschalter angeschlossenen Teilnehmerstellen auf entstandene Anrul'zustände prüft.
In Fernsprecliverniitllungsanlagen ist jeder Anschlußk-itung als Amtorgan eine Teilnehmerschaltung zugeordnet, die als Schaltglied einerseits zwischen der Sprechsteile und den Anrufeinheiten und andererseits /w'.dien dem ί leitungswähler und der Sprechstelle angeordnet ist. Die Teilnehmerschaltung kennzeichnet den Belegungszustand der Anschlußleitung.
Bekannte Ausfuhrungsformen der Teilnehmerschaltungen für hinzelansclilüsse sind für die Lrfüllung ihrer Schaltaufgaben mit zwei Relais, dem Ruf- und dem Trennrelais, ausgerüstet, ^eim Abheben des Hauptapparates der zugeordneten Teilnehmerstelle spricht in der gebildeten I.eitungsschleife das Rufrelais an, das das Ansprechen der Anrufeinheit einleitet. Nach derer Aufprüfen spricht auch das Trcnnrelais an, das den Anreizstromkreis der Anrufeinheit unterbricht. Außeruem w .d die Tcilnehmerschaltung durch Abschaltung des Ruhepoteniials von der Steuern !err für ankommende Verbindungen gesperrt. Beim Auflegen des Hauptapparates nach dem Gesprächsende wird in der Vermittlungsstelle die Erde von der Steuerader c abgetrennt, so daß beide Relais wieder abfallen.
Bei ankommenden Verbindungen wird im Lei-Uingswähler Erde an die Stcueradcr c angeschaltet, wodurch beide Relais ansprechen und den Anschluß gegen weitere Belegung sperren.
Für Anschlußleitungen anderer Art, beispielsweise für ilen Anschluß von Teilnehmerstellen iiber Vorfeldeinrichtungen, sind unterschiedliche Ausführungen um Teilnehmerschaltungen bekanntgeworden. weil hierbei die Teilnehmerschaitungcn ihre Aufgaben in Abhängigkeit von dem Schaltzustand der ani'cschlnssenen Einrichtungen zu erfüllen haben. Besondere Bedingungen entstehen bei Wählsterncinriclitungen, bei denen der Austausch der gehenden und kommenden Verbindungen einer besonderen Steuerung bedarf.
Bei bekannten Wählsterneinrichtungen werden die den Anschhißleitungen zugeordneten Informationen sowohl in dem teilnehmerseitigen Wählsternschalter als auch in der amtsseiligen Wählslernübertragung durch je eine zentrale Steuerung verarbeitet. Die zentrale Steuerung der übertragung fragt schrittweise die angeschlossenen Anrufeinheiten der Vermitl· lungsstclle auf ihren Bcschaltungs- und Belegungszustand ab und stellt gleichzeitig die zentrale Steuerung des Wählstcrnschalters durch Signale über eine zwischen dem Wählsternschalter und der überlragung bestehende freie Hauptleitung auf diesen Abtastschritt ein, so daß die Steuerung des Wählsternschalters die zugeordnete Teilnehmerstelle auf das Bestehen eines Anrufzustandes prüfen kann. Wird kein Verhiiidungswunseh erkannt, so wird eier nächste Schrill abgefragt, im anderen !'"all geben die Steuerungen einen Durehschaltehcfelsl entsprechend dem eingestellten Abtastsehritt an die Koppelfeder, welehe über die für den Signalaustausch benutzte I lauptleitung die Teilnehmerstelle zu der ihr zugeordneten Teilnehmerschaltung der Vermittlungsstelle durchschalten.
Wegen der Abhängigkeit der Sclialtersteuerung von der Übertragungssteuerung werden bei der bekannten Einrichtung nicht beschaltete, gesperrte oder sonst von einer Durchschaltung auszuschließende Absuchschritte bei der Abirage geprüft und dabei unnötige Belegungen von Hauptleitungen nicht verhindert. Es ist außerdem wünschenswert, daß in Verrnittlungssiellen ausschließlich TeilnehmerschaUungen einer Bauart Verwendung finden, um jederzeit den Austausch von Anschlußleitungen und die Freizügigkeit der Rufiuimmernvergabe zu ermöglichen.
Aus diesem ^Wunde besteht die Forderung, auch die Anschlußleitungen der Wählsterneinrichtungen in der gleichen Weise wie die Anschlußleitungen der Einzelteilnehmerstellen an die in der Vermittlungsstelle vorgesehenen Teilnehmerschaltungen anzuschließen und ohne Unterschied zu behandeln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zwisehen den Anschluß!«.Zungen der Wähisiernübertragungen und ilen Teilnehmerschaltungen der Vermittlung eine Anordnung vorzusehen, die die gegenseitige Anpassung zwischen Wählsterneinrichtung und Vermittlungsstelle durchführt und in den hesonderen t-allen der amtsseitigen Sperrung von Teilnehmerstellen, bei ihrer Schaltung auf den Hinweisdienst, oder in Katastrophenfällen störendes Ansprechen der Wählsterneinrichiung auch dann verhindert, wenn in der gesperrten Teilnehmerstelle der Versuch unternommen werden sollte, einen Verbindungsaufbau einzuleiten.
Die Erfindung ist .!adurcn gekennzeichnet, daß jeder Amchlußleitung der WahMernübertiagung ein
Schaltelied zugeordnet i--t, in dem ein durch den
Poienllalzustand mindestens einer Sprechader steueibarer erster Transistor sowie ein durch den Potentialzustand der Steuerader der Vermittlungsstelle steuerbarer zweiter Transistor, der durch den das fehlende Speisepotenlial der Sprechader kennzcich-
nenden Zustand des ersten Transistors in den den Belcgtzustand der Vermittlungsstelle kennzcichnen-
den Zustand überführbar ist, vorgesehen sind und daß das der Abtastschaltung zugefuhrte, den Durchschalte/ustand der Anschlußleitung über eine Hauptleitung kennzeichnende Potential der Stcucrader der Wählstermiberlrapung gegenüber dem durch den zweiten 'transistor zugef'ihrten Kennzcichnungspotential durchgreift.
In eiii-r technischen Weiterbildung der Erfindung ist das durch semen leitenden Zustand des zweiten Transistor den t;rei/ustand der Teilnehmerschaltung kennzeichnende Potential über einen ersten Spannungsteiler einer Gleichrichterstrecke der Abtastschaltung zuführbar. Es ist außerdem das im Sperrzustand des zweiten Transistors den Bclegtzustand der Teilnehmerschaltung kennzeichnende Potential über einen zweiten Spannungsteiler der Gleichrichterstrecke der Abtastschaltung zufUhrbar. Es ist der erste Spannungsteiler zwischen die Emitter-KollektorStrecke des zweiten Transistors und das Speisepotential geschaltet. Es ist der zweite Spannungsteiler
einerseits über cine tlun.li das !•"reipoicm'iat in Sperrrichhiiig beaufschlagte dleichriehiersirecke an die Steuernder der Vermittlung und andererseits an das Jipcisepoienlial geschaltet. Hs ist der Basisanschluß ties LTslen Transistors über eine Siebkette mit der rillen Sprcchnder der Ansehhißleitung verbunden.
D'iireh diese Maßnahmen werden die Voneile erzielt, daß nicht nur die Belegungszustande der Vermittlung inui der Teilnehmerslellen, sondern auch die Schahzustände der Anschlußleitungen geprüft wer- u> ilen. Hs wird dabei verhindert, daß nicht beschattete, amtsseitig gesperrte, auf Hinweisdienst oder auf den l'rüflisch geschaltete Anschlüsse die Schaltfunklionen der Wählsterneinrichtung stören können. Auch die zur Vermittlung durchgeschalteten Teilnehmerstellen wer'.en, gleichgültig ob sie gerade frei oder belegt ■ iiul, bei der schrittweisen Abtastung rasch überlaufen, so daß Verzogerungen vermieden werden, liierfür dient bei jeder AnschluGleitung ein Schaltglied, das neben einer Abtastschaltung die für das Hrkennui und gegenseitige Vergleich ·η der Potentiale einer Sprechader und der Steueradern der Vermittlung und der Wählsternübertragung erforderlichen elektronischen Schaltmittel enthält.
Die Erfindung wird an dem Schaltbild erklärt.
Is ist eine Vermittlungsstelle VStW mit ihren aus Anrufsucher!! /1.V oder Vorwählern und Leitungswa:ilern LW bestehenden Anrufeinheiten schematise h dargestellt. Hs sind bei ihr für alle Anschlußleitungen Teilnehmerschaltungen TS üblicher Bauart mi. einem Rufrelais R und einem Trennrelais T vorgesehen. Hs ist bei allen Teilnehmerschaltungen außer den Sprechadern a, b auch die amtsseitige Steuerad'.:r c für den Anschluß von Vorfeldeinrichtungen zum Hauptverteiler HV geführt.
Die Anschlußleitungen der Wählsternübertragung WitUi'. von der nur das Koppelfeld KF schematisch dargestellt ist, sind mit ihren Sprechadern a, b an je eine Teilnehmerschaltung 7.5 angeschlosen. Die diesen Teilnehmerschaltungen zugeordneten Teilnehmerstellcn, die an den fernab liegenden, hier nicht dargestellten Wählsternschalter angeschlossen sind, können über jeweils eine Hauptleitung zu ihrer Teilnehmerschaltung durchgeschaltet werden.
Hs ist auLLrt'em für jede mit einer Wählsternübertragung verbundene Teilnehmerschaltung ein Schaltglied .V vorgesehen, das mit d'.T Sprechader α, der SiLueriidcr r, der Vermittlungsstelle und der Steuerader J dec Koppelfeldes KF der Wählsternübertrag'iing verbunden ist. Außerdem führt aus dem Schaltglied eine für alle Schaitglieder gemeinsame Ken/szeichnungsleitung Id zum Steiierteil der WähKternübertragung.
Die Sprechailer α ist über die sehr hochohmigen Widerstände Wi, W 2 und einen Kondensator C enthaltende Siebkette mit dem Gateanschluß des Feldeffekttransistors J1 verbunden. Das an der Sprechader α sowohl im Freizustand als auch während der Belegungen von der Teünehmerstelle oder von der Vermittlungsstelle her gelieferte negative Potential hält den Transistor Tl in seinem Sperrzustand. Ausschließlich bei nicht beschalteten Anschlußleitungen sowie beim Vorlegen amtsseitiger Sperrung der Tcilnehmerstelle oder bei ihrer Anschaltung an den Hinweisdienst oder in Katastrophenfällen ist über den Widerstand W IC der Transistor Tl leitend gesteuert, so daß er in diesen Fällen einen Einfluß auf die Arbeitsweise des Schaltgliedes ausübt.
Bei diesen bekannien Wahlsterneinrichiungen bleibt, eine Teilnehmersielle, deren Belegung nach einem (iesprüchsendc in tier Vermittlungsstelle ausgelöst ist, über eine Hauptleitung zu ihrer Teilnehmerschaltung so lange durchgeschallt, bis diese Hauptleitung in dem Speisezyklus mit der Speisung und Signalisierung des Wählsternschalter neu belegt ist. Im Durchsclutltezustaiul kann dalier die Teil nehmerstelle in der gleichen Weise wie jede Hinzelteilr.ehmerstelle neue desprächsverbindungen einleiten, und sie kann durch einen Leitungswähler der Vermittlungsstelle belegt werden. Hines Eingreifens der Steuerungen der Wahlsierueinriclming bedarf es für den Aufbau von Verbindungen in diesem Durchschal te/ustand nicht.
Bei durchgeschalteten, jedoch freien Teilnehmerstellen führen die Sprechadern und die Steuerader r aus der Amtsbatlerie der Vermittlungsstelle negatives Potential, ebenso auch die Steuerader d, die über das Koppelfeld KF mit !erSpznnungsquelle U der Wälilsternübertragung verbunden ist. Dieses Potential U greift über die Cileichrichterstrecke GrS zum Punkt P durch.
lür das schrittweise Abtasten der Schaltglieder S jeder WUhlsternübertragung ist ein nicht dargestellter Schrittzähler vorgesehen, der nacheinander die Abtastschalter T3 aller Schaltglieder kurzzeitig betätigt. Der an sich elektronische Schalter T3 ist in dem Schaltbild aus Vereinfachungsgiünden als mechanischer Kontakt dargestellt.
Bei jedem Schließen des Schalters T3 im Abtastzyklus wird der Punkt P über den Widerstand W9 kurzzeitig an Erde geschaltet und damit die den Punkt P mit der Abtastleitung Id verbindende Gleichrichterstrecke Gr 4 leitend gesteuert. Bei allen durchgeschalteten Teilnehmeranschlüssen, bei denen die Stcucrader d im Koppelfeld KF an das Potential U angeschaltet und mit dem Punkt P über die Gleichrichterstrecke Gr5 verbunden ist, wird beim Schließen des Abtastschalters T3 ein negativer Impuls über die Leitung Id übertragen, der in der Steuerung der Wählsternübertragung nur di·. Wirkung hervorruft, daß der Schrittzähler a-if den nächsten Schritt weitergeschaltet wird.
Dieses Fortschreiten des Schrittzählers erfolgt beim Abtasten aller durchgeschalteten Anschlußleitungen, gleichgültig, oh sie gerade frei oder belegt sind, weil bei ihnen das Potential U der Steuerader (/ unabhängig von dem Potential der Steuerader c auf den Punkt P durchgreift.
Bei ilen Ansehlußleitungen dagegen, die nicht durchgc-chaltet sind und bei denen gerade kein kommender Verbindungswunsch vorliegt, tritt das Steuerwerk in Tätigkeit. Fs ist bei diesen Leitungen zwar di·; Steuerader d offen, jedoch führt die Steuerader < jc'zt negatives Potential, das über den Widersii-nd W' 5 den Transistor Ί1 leitend steuert, so daß der aus den Widerständen Wl, W8 bestehende und zwischen die Spannungsquelle — U und die niedrigere Spannungsquelle -Ui geschaltete Spannungsteiler wirksam wird. Das über die Gleichrichterstrecke Gr3 zum Puntit P herangeführte negative Potential ist negativer als das Potential — VI und führt beim Schließen des Abtastschalters T3 zu einem über die Leitung Id zur Steuerung übertragenen negativen Impuls kleinerer Amplitude als beim Abtasten durchgcschalteter Leitungen, der im Wählsternschalter die Abfrage der Teilnehmeranschlußleitung
auf cine eingeleitete Schleifenbildung veranlaßt. Bleibt die Schleifcnmeldung aus, so wird der Schrittzähler auf die nächste Stellung fortgeschaltet. Im entgegengesetzten Fall wird der Schleifenzustand vom Wählsternschalter zur Wählsternübertragung signalisiert und die Durchschaltung eingeleitet. Danach läuft der Schrittzähler auf den nächsten Schritt weiter.
Trifft der Schrittzähler jedoch eine Anschlußleitung, für die gerade eine angekommene Belegung stattgefunden hat, bei der also die .Steuerader c durch den Leitungswähler geerdet ist, so bleibt der Transistor 72 in seinem Sperrzustand, und es ist der aus den Widerständen W 6, W 8 bestehende und zwischen das Potential - U und die geerdete Steuerader c geschaltete Spannungsteiler wirksam, über den dem Punkt P ein Potential zugeführt wird, das positiver ist als das Potential Ui. Beim Schließen des Abtastschalters 73 entsteht daher auf der Leitung Id ein positiver Impuls, durch den in der Steuerung die ^o Durchschaltung der abgefragten Tcilnehmerschnlturig zu ihrer Teilnehmcrstdle eingeleitet und dann die Weiterschaltung des Schrittzählers bewirkt wird.
Häufig sind Wählsterneinrichtungen nicht voll ausgenutzt, es sind dann nicht alle Anschlußleitungen mit Teilnehmerstellen beschaltet. Ihre Adern sind am Hauptvcrteilcr HV mit keiner Teilnehmerschaltung verbunden und sind daher offen. Die gleichen Verhältnisse liegen bei amtsseitig voll gesperrten Anschlüssen vor. Diese nicht beschalteten oder voll gesperrten Anschlußleitungen führen weder auf der Sprechader α noch auf der Steuerader c negatives Potential, im Schaltglied S ist daher der Transistor 71 leitend gesteuert, der Transistor 72 dagegen gesperrt. Hs greift daher das Potential U über den Widerstand W 8 und die Gleichrichterstrecke Gr3 zum Punkt P durch. Beim Schließen des Abtastschalters Γ3 entsteht daher auf der Leitung Id der die Weiterschaltung des Schrittzählers bewirkende negative Impuls.
Auch Anschliißleitungen, die auf den Hinweir.-dienst oder auf den Prüftisch geschaltet sind oder der »Sperre ohne Bescheid« unterliegen, führen ebenso wie in Katastrophenfällen an der Sprechader a kein negatives Potential. Bei diesen Leitungen kann jedoch die Steuerader r wahlweise das Potential 0 oder — U führen. Bei diesen Leitungen ist ebenfalls der Transistor 71 leitend, dadurch in jedem Fall der Transistor 72 gesperrt. Ist dabei die Steuerader c negativ, so greift das Potential — U zum Punkt P durch, so daß beim Schließen des Abtastschalters 73 der Schrittzähler beschleunigt fortgeschaltet wird. Ist jedoch die Steuernder geerdet, so findet die Spannungsteilung über die Widerstände W6, Wd statt, die Leitung wird als kommend belegt identifiziert. Ihre Durchschaltung wird eingeleitet. Es kann daher die gehend gesperrte oder auf den Prüftisch oder auf den Hinweisdienst geschaltete Teilnehmerstelle kommend belegt werden und unterscheidet sich dabei für den Anrufer in keiner Weise von einer üblichen Einzeiteiincnmcrstciie. Nach dem Ende der Belegung kann die an den Wählsternschalter angeschlossene Tcilnchmerstclic, die der Sperre unterliegt, trotz der zunächst bleibenden Durchschaltung zu ihrer Teilnehmerschaltung keine neue Verbindung einleiten, da die Sprechader α aus der Teilnehmerschaltung kein Spciscpotenlial erhält. Die bestehende Durchschaltung in der Wälilstemcinrichtung wird in der üblichen Weise aufgehoben, sobald die benutzte Hauptleitung im Speisezyklus für die Speisung und Signalisierung des Wählsternschalter belegt wird.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldc-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählsterneinrichtungen zum Kennzeichnen der auf Anschlußleitungen bestehenden Belegungs- und Schaltzuständc in Abhängigkeit von dem Schaltzustand der Wählsterneinrichtung, bei der die Anschlußleitungen der Wählsterneinrichlungen an die für den Anschluß von Einzclanschlußlcitungen vorgesehenen Teilnehmerschaltungcn einer Vermittlungsstelle anschlicßbar sind und bei der in der Wählsternübertragung ein Schrittzähler vorgesehen ist, der mit Hilfe von Abtastschaltungen die Anschlußleitungen sowie die an den Wählsternschalter angeschlossenen Teilnehmerstellen auf entstandene Anrufzustände prüft, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anschlußleitimg (a. /), r. d) der Wählsternübertragung (WstUe) ein Schaltglied (S) zugeordnet ist, in dem ein durch den Potentialzustand mindestens einer Sprechader (α) steuerbarer erster Transistor (71) sowie ein durch den Potentialzustand der Sleucrader (r) der Vermittlungsstelle (VSiW) steuerbarer zweiter Transistor (72), der durch den das Fehlen des Speisepotentials der Sprechader (a) kennzeichnenden Zustand des ersten Transistors (71) in den den Belegtzustand der Vermittlungsstelle kennzeichnenden Zustand überführbar ist, vorgesehen sind und daß das der Abtastschaltung (P) zugeführte, den Durchschaltezustand der Anschlußleitung über eine Hauptleitung kennzeichnende Potential (— U) der Steuerader (rf) der Wählsternübertragung gegenüber dem durch den zweiten Transistor (72) zugeführten Kennzeichnungspotential durchgreift.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das im leitenden Zustand des zweiten Transistors (72) den Freizustand der Teilnehmerschaltung (TS) kennzeichnende Potential über einen ersten Spannungsteiler (Wl. W8) einer Gleichrichterstrecke (Gr3) der Abtastschaltung (P) zuführbar ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im Sperrzustand des zweiten Transistors (72) den Belegtzustand der Teilnehmerschaltung (TS) kennzeichnende Potential über einen zweiten Spannuncsteiler (W6. W8) der Gleichrichterstrecke (Gr3) der Abtastschaltung (P) zuführbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Spannungsteiler (H77, WS) zwischen die Emitter-Kollektor-Strecke des zweiten Transistors (72) und das Speisepotential (-U) geschaltet ist.
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spannungsteiler (W6, W8) einerseits durch eine durch das Freipotential in Sperrichtung beaufschlagte Gleichrichterstrecke (Gr2) an dieStcuerader (c) und andererseits an das Speisepotential (--U) geschaltet ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Basisanschluß des ersten Transistors (71) über eine Sicbkcttc (Hl. W 2. C) mit der Sprechader (a) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunscn
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DE19702055235 1970-11-10 1970-11-10 Schaltungsanordnung fur Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wahlsterneinnchtungen Expired DE2055235C (de)

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IT3064171A IT941362B (it) 1970-11-10 1971-11-02 Disposizione circuitale per impian ti di telecomunicazione in specie per impianti telefonici con appa recchi di commutazione satellite
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DE2055235A1 DE2055235A1 (de) 1971-08-26
DE2055235B2 DE2055235B2 (de) 1971-08-26
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