DE2055235C - Schaltungsanordnung fur Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wahlsterneinnchtungen - Google Patents
Schaltungsanordnung fur Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit WahlsterneinnchtungenInfo
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Description
Pic Erfindung heiiilli cine Schaltungsanordnung
für Ferninckle-, insbesondere Femspreehanlagen mit
Wälilsterneinrichiiingen /um Kennzeichnen der auf
Anschlußleiiungen bestehenden Belegungs- und
Schalt/ustiinde in Abhängigkeit von dem Schaltzusland
der Wählstenieiniiehtung, bei der die Anschlußleiiungen
der Wählstemeinrichlungen an die l'iir den Anschluß von Einzelanschlußleitungen vorgesehenen
Teilnehmelschaltungen einer Vermittlungsslelkanschließbar sind und bei der in der Wählsterniibertragung
ein Schrittzähler vorgesehen ist. der mil. Hilfe von Ahlasischaltungen die Anschlußlei-Hingen
sowie die an den Wählsternschalter angeschlossenen Teilnehmerstellen auf entstandene Anrul'zustände
prüft.
In Fernsprecliverniitllungsanlagen ist jeder Anschlußk-itung
als Amtorgan eine Teilnehmerschaltung zugeordnet, die als Schaltglied einerseits zwischen der
Sprechsteile und den Anrufeinheiten und andererseits /w'.dien dem ί leitungswähler und der Sprechstelle
angeordnet ist. Die Teilnehmerschaltung kennzeichnet den Belegungszustand der Anschlußleitung.
Bekannte Ausfuhrungsformen der Teilnehmerschaltungen für hinzelansclilüsse sind für die Lrfüllung
ihrer Schaltaufgaben mit zwei Relais, dem Ruf- und dem Trennrelais, ausgerüstet, ^eim Abheben
des Hauptapparates der zugeordneten Teilnehmerstelle spricht in der gebildeten I.eitungsschleife das
Rufrelais an, das das Ansprechen der Anrufeinheit einleitet. Nach derer Aufprüfen spricht auch das
Trcnnrelais an, das den Anreizstromkreis der Anrufeinheit unterbricht. Außeruem w .d die Tcilnehmerschaltung
durch Abschaltung des Ruhepoteniials von der Steuern !err für ankommende Verbindungen
gesperrt. Beim Auflegen des Hauptapparates nach dem Gesprächsende wird in der Vermittlungsstelle
die Erde von der Steuerader c abgetrennt, so daß beide Relais wieder abfallen.
Bei ankommenden Verbindungen wird im Lei-Uingswähler
Erde an die Stcueradcr c angeschaltet, wodurch beide Relais ansprechen und den Anschluß
gegen weitere Belegung sperren.
Für Anschlußleitungen anderer Art, beispielsweise für ilen Anschluß von Teilnehmerstellen iiber Vorfeldeinrichtungen,
sind unterschiedliche Ausführungen um Teilnehmerschaltungen bekanntgeworden.
weil hierbei die Teilnehmerschaitungcn ihre Aufgaben
in Abhängigkeit von dem Schaltzustand der ani'cschlnssenen Einrichtungen zu erfüllen haben.
Besondere Bedingungen entstehen bei Wählsterncinriclitungen, bei denen der Austausch der gehenden
und kommenden Verbindungen einer besonderen Steuerung bedarf.
Bei bekannten Wählsterneinrichtungen werden die den Anschhißleitungen zugeordneten Informationen
sowohl in dem teilnehmerseitigen Wählsternschalter als auch in der amtsseiligen Wählslernübertragung
durch je eine zentrale Steuerung verarbeitet. Die zentrale Steuerung der übertragung fragt schrittweise
die angeschlossenen Anrufeinheiten der Vermitl· lungsstclle auf ihren Bcschaltungs- und Belegungszustand
ab und stellt gleichzeitig die zentrale Steuerung des Wählstcrnschalters durch Signale über eine
zwischen dem Wählsternschalter und der überlragung bestehende freie Hauptleitung auf diesen Abtastschritt
ein, so daß die Steuerung des Wählsternschalters die zugeordnete Teilnehmerstelle auf das
Bestehen eines Anrufzustandes prüfen kann. Wird kein Verhiiidungswunseh erkannt, so wird eier nächste
Schrill abgefragt, im anderen !'"all geben die Steuerungen
einen Durehschaltehcfelsl entsprechend dem
eingestellten Abtastsehritt an die Koppelfeder, welehe
über die für den Signalaustausch benutzte I lauptleitung
die Teilnehmerstelle zu der ihr zugeordneten Teilnehmerschaltung der Vermittlungsstelle durchschalten.
Wegen der Abhängigkeit der Sclialtersteuerung
von der Übertragungssteuerung werden bei der bekannten
Einrichtung nicht beschaltete, gesperrte oder sonst von einer Durchschaltung auszuschließende
Absuchschritte bei der Abirage geprüft und dabei unnötige Belegungen von Hauptleitungen nicht verhindert.
Es ist außerdem wünschenswert, daß in Verrnittlungssiellen
ausschließlich TeilnehmerschaUungen einer Bauart Verwendung finden, um jederzeit den
Austausch von Anschlußleitungen und die Freizügigkeit der Rufiuimmernvergabe zu ermöglichen.
Aus diesem ^Wunde besteht die Forderung, auch die Anschlußleitungen der Wählsterneinrichtungen in der gleichen Weise wie die Anschlußleitungen der Einzelteilnehmerstellen an die in der Vermittlungsstelle vorgesehenen Teilnehmerschaltungen anzuschließen und ohne Unterschied zu behandeln.
Aus diesem ^Wunde besteht die Forderung, auch die Anschlußleitungen der Wählsterneinrichtungen in der gleichen Weise wie die Anschlußleitungen der Einzelteilnehmerstellen an die in der Vermittlungsstelle vorgesehenen Teilnehmerschaltungen anzuschließen und ohne Unterschied zu behandeln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zwisehen den Anschluß!«.Zungen der Wähisiernübertragungen
und ilen Teilnehmerschaltungen der Vermittlung
eine Anordnung vorzusehen, die die gegenseitige
Anpassung zwischen Wählsterneinrichtung und Vermittlungsstelle durchführt und in den hesonderen
t-allen der amtsseitigen Sperrung von Teilnehmerstellen,
bei ihrer Schaltung auf den Hinweisdienst, oder in Katastrophenfällen störendes Ansprechen
der Wählsterneinrichiung auch dann verhindert, wenn in der gesperrten Teilnehmerstelle der Versuch
unternommen werden sollte, einen Verbindungsaufbau einzuleiten.
Die Erfindung ist .!adurcn gekennzeichnet, daß
jeder Amchlußleitung der WahMernübertiagung ein
Schaltelied zugeordnet i--t, in dem ein durch den
Poienllalzustand mindestens einer Sprechader steueibarer
erster Transistor sowie ein durch den Potentialzustand
der Steuerader der Vermittlungsstelle steuerbarer zweiter Transistor, der durch den das
fehlende Speisepotenlial der Sprechader kennzcich-
nenden Zustand des ersten Transistors in den den Belcgtzustand der Vermittlungsstelle kennzcichnen-
den Zustand überführbar ist, vorgesehen sind und daß das der Abtastschaltung zugefuhrte, den Durchschalte/ustand
der Anschlußleitung über eine Hauptleitung kennzeichnende Potential der Stcucrader der
Wählstermiberlrapung gegenüber dem durch den
zweiten 'transistor zugef'ihrten Kennzcichnungspotential durchgreift.
In eiii-r technischen Weiterbildung der Erfindung
ist das durch semen leitenden Zustand des zweiten Transistor den t;rei/ustand der Teilnehmerschaltung
kennzeichnende Potential über einen ersten Spannungsteiler
einer Gleichrichterstrecke der Abtastschaltung zuführbar. Es ist außerdem das im Sperrzustand
des zweiten Transistors den Bclegtzustand der Teilnehmerschaltung kennzeichnende Potential
über einen zweiten Spannungsteiler der Gleichrichterstrecke
der Abtastschaltung zufUhrbar. Es ist der erste Spannungsteiler zwischen die Emitter-KollektorStrecke
des zweiten Transistors und das Speisepotential geschaltet. Es ist der zweite Spannungsteiler
einerseits über cine tlun.li das !•"reipoicm'iat in Sperrrichhiiig
beaufschlagte dleichriehiersirecke an die
Steuernder der Vermittlung und andererseits an das Jipcisepoienlial geschaltet. Hs ist der Basisanschluß
ties LTslen Transistors über eine Siebkette mit der rillen Sprcchnder der Ansehhißleitung verbunden.
D'iireh diese Maßnahmen werden die Voneile erzielt,
daß nicht nur die Belegungszustande der Vermittlung inui der Teilnehmerslellen, sondern auch die
Schahzustände der Anschlußleitungen geprüft wer- u>
ilen. Hs wird dabei verhindert, daß nicht beschattete,
amtsseitig gesperrte, auf Hinweisdienst oder auf den l'rüflisch geschaltete Anschlüsse die Schaltfunklionen
der Wählsterneinrichtung stören können. Auch die
zur Vermittlung durchgeschalteten Teilnehmerstellen wer'.en, gleichgültig ob sie gerade frei oder belegt
■ iiul, bei der schrittweisen Abtastung rasch überlaufen,
so daß Verzogerungen vermieden werden, liierfür dient bei jeder AnschluGleitung ein Schaltglied,
das neben einer Abtastschaltung die für das Hrkennui und gegenseitige Vergleich ·η der Potentiale
einer Sprechader und der Steueradern der Vermittlung und der Wählsternübertragung erforderlichen
elektronischen Schaltmittel enthält.
Die Erfindung wird an dem Schaltbild erklärt.
Is ist eine Vermittlungsstelle VStW mit ihren aus
Anrufsucher!! /1.V oder Vorwählern und Leitungswa:ilern
LW bestehenden Anrufeinheiten schematise h dargestellt. Hs sind bei ihr für alle Anschlußleitungen
Teilnehmerschaltungen TS üblicher Bauart mi. einem Rufrelais R und einem Trennrelais T vorgesehen.
Hs ist bei allen Teilnehmerschaltungen außer den Sprechadern a, b auch die amtsseitige Steuerad'.:r
c für den Anschluß von Vorfeldeinrichtungen zum Hauptverteiler HV geführt.
Die Anschlußleitungen der Wählsternübertragung WitUi'. von der nur das Koppelfeld KF schematisch
dargestellt ist, sind mit ihren Sprechadern a, b an je eine Teilnehmerschaltung 7.5 angeschlosen. Die diesen
Teilnehmerschaltungen zugeordneten Teilnehmerstellcn,
die an den fernab liegenden, hier nicht dargestellten Wählsternschalter angeschlossen sind,
können über jeweils eine Hauptleitung zu ihrer Teilnehmerschaltung durchgeschaltet werden.
Hs ist auLLrt'em für jede mit einer Wählsternübertragung
verbundene Teilnehmerschaltung ein Schaltglied .V vorgesehen, das mit d'.T Sprechader α, der
SiLueriidcr r, der Vermittlungsstelle und der Steuerader
J dec Koppelfeldes KF der Wählsternübertrag'iing
verbunden ist. Außerdem führt aus dem Schaltglied eine für alle Schaitglieder gemeinsame Ken/szeichnungsleitung
Id zum Steiierteil der WähKternübertragung.
Die Sprechailer α ist über die sehr hochohmigen
Widerstände Wi, W 2 und einen Kondensator C enthaltende
Siebkette mit dem Gateanschluß des Feldeffekttransistors J1 verbunden. Das an der Sprechader
α sowohl im Freizustand als auch während der
Belegungen von der Teünehmerstelle oder von der Vermittlungsstelle her gelieferte negative Potential
hält den Transistor Tl in seinem Sperrzustand. Ausschließlich
bei nicht beschalteten Anschlußleitungen sowie beim Vorlegen amtsseitiger Sperrung der Tcilnehmerstelle
oder bei ihrer Anschaltung an den Hinweisdienst oder in Katastrophenfällen ist über den
Widerstand W IC der Transistor Tl leitend gesteuert,
so daß er in diesen Fällen einen Einfluß auf die Arbeitsweise des Schaltgliedes ausübt.
Bei diesen bekannien Wahlsterneinrichiungen
bleibt, eine Teilnehmersielle, deren Belegung nach einem (iesprüchsendc in tier Vermittlungsstelle ausgelöst
ist, über eine Hauptleitung zu ihrer Teilnehmerschaltung so lange durchgeschallt, bis diese
Hauptleitung in dem Speisezyklus mit der Speisung und Signalisierung des Wählsternschalter neu belegt
ist. Im Durchsclutltezustaiul kann dalier die Teil
nehmerstelle in der gleichen Weise wie jede Hinzelteilr.ehmerstelle neue desprächsverbindungen einleiten,
und sie kann durch einen Leitungswähler der Vermittlungsstelle belegt werden. Hines Eingreifens
der Steuerungen der Wahlsierueinriclming bedarf es
für den Aufbau von Verbindungen in diesem Durchschal te/ustand nicht.
Bei durchgeschalteten, jedoch freien Teilnehmerstellen führen die Sprechadern und die Steuerader r
aus der Amtsbatlerie der Vermittlungsstelle negatives
Potential, ebenso auch die Steuerader d, die über das Koppelfeld KF mit !erSpznnungsquelle U
der Wälilsternübertragung verbunden ist. Dieses Potential U greift über die Cileichrichterstrecke GrS
zum Punkt P durch.
lür das schrittweise Abtasten der Schaltglieder S
jeder WUhlsternübertragung ist ein nicht dargestellter Schrittzähler vorgesehen, der nacheinander die Abtastschalter
T3 aller Schaltglieder kurzzeitig betätigt. Der an sich elektronische Schalter T3 ist in dem
Schaltbild aus Vereinfachungsgiünden als mechanischer
Kontakt dargestellt.
Bei jedem Schließen des Schalters T3 im Abtastzyklus
wird der Punkt P über den Widerstand W9 kurzzeitig an Erde geschaltet und damit die den
Punkt P mit der Abtastleitung Id verbindende Gleichrichterstrecke Gr 4 leitend gesteuert. Bei allen durchgeschalteten
Teilnehmeranschlüssen, bei denen die Stcucrader d im Koppelfeld KF an das Potential U
angeschaltet und mit dem Punkt P über die Gleichrichterstrecke Gr5 verbunden ist, wird beim Schließen
des Abtastschalters T3 ein negativer Impuls über die Leitung Id übertragen, der in der Steuerung
der Wählsternübertragung nur di·. Wirkung hervorruft, daß der Schrittzähler a-if den nächsten Schritt
weitergeschaltet wird.
Dieses Fortschreiten des Schrittzählers erfolgt beim Abtasten aller durchgeschalteten Anschlußleitungen,
gleichgültig, oh sie gerade frei oder belegt sind, weil bei ihnen das Potential U der Steuerader
(/ unabhängig von dem Potential der Steuerader c auf den Punkt P durchgreift.
Bei ilen Ansehlußleitungen dagegen, die nicht
durchgc-chaltet sind und bei denen gerade kein
kommender Verbindungswunsch vorliegt, tritt das Steuerwerk in Tätigkeit. Fs ist bei diesen Leitungen
zwar di·; Steuerader d offen, jedoch führt die Steuerader <
jc'zt negatives Potential, das über den Widersii-nd
W' 5 den Transistor Ί1 leitend steuert, so daß
der aus den Widerständen Wl, W8 bestehende und
zwischen die Spannungsquelle — U und die niedrigere Spannungsquelle -Ui geschaltete Spannungsteiler
wirksam wird. Das über die Gleichrichterstrecke Gr3 zum Puntit P herangeführte negative Potential ist
negativer als das Potential — VI und führt beim
Schließen des Abtastschalters T3 zu einem über die Leitung Id zur Steuerung übertragenen negativen
Impuls kleinerer Amplitude als beim Abtasten durchgcschalteter Leitungen, der im Wählsternschalter
die Abfrage der Teilnehmeranschlußleitung
auf cine eingeleitete Schleifenbildung veranlaßt. Bleibt die Schleifcnmeldung aus, so wird der Schrittzähler
auf die nächste Stellung fortgeschaltet. Im entgegengesetzten Fall wird der Schleifenzustand
vom Wählsternschalter zur Wählsternübertragung signalisiert und die Durchschaltung eingeleitet. Danach
läuft der Schrittzähler auf den nächsten Schritt weiter.
Trifft der Schrittzähler jedoch eine Anschlußleitung, für die gerade eine angekommene Belegung
stattgefunden hat, bei der also die .Steuerader c durch den Leitungswähler geerdet ist, so bleibt der Transistor
72 in seinem Sperrzustand, und es ist der aus den Widerständen W 6, W 8 bestehende und zwischen
das Potential - U und die geerdete Steuerader c geschaltete Spannungsteiler wirksam, über den dem
Punkt P ein Potential zugeführt wird, das positiver ist als das Potential Ui. Beim Schließen des Abtastschalters
73 entsteht daher auf der Leitung Id ein positiver Impuls, durch den in der Steuerung die ^o
Durchschaltung der abgefragten Tcilnehmerschnlturig
zu ihrer Teilnehmcrstdle eingeleitet und dann die Weiterschaltung des Schrittzählers bewirkt wird.
Häufig sind Wählsterneinrichtungen nicht voll ausgenutzt, es sind dann nicht alle Anschlußleitungen
mit Teilnehmerstellen beschaltet. Ihre Adern sind am Hauptvcrteilcr HV mit keiner Teilnehmerschaltung
verbunden und sind daher offen. Die gleichen Verhältnisse liegen bei amtsseitig voll gesperrten Anschlüssen
vor. Diese nicht beschalteten oder voll gesperrten Anschlußleitungen führen weder auf der
Sprechader α noch auf der Steuerader c negatives Potential, im Schaltglied S ist daher der Transistor 71
leitend gesteuert, der Transistor 72 dagegen gesperrt. Hs greift daher das Potential U über den Widerstand
W 8 und die Gleichrichterstrecke Gr3 zum Punkt P durch. Beim Schließen des Abtastschalters Γ3
entsteht daher auf der Leitung Id der die Weiterschaltung des Schrittzählers bewirkende negative Impuls.
Auch Anschliißleitungen, die auf den Hinweir.-dienst
oder auf den Prüftisch geschaltet sind oder der »Sperre ohne Bescheid« unterliegen, führen ebenso
wie in Katastrophenfällen an der Sprechader a kein negatives Potential. Bei diesen Leitungen kann
jedoch die Steuerader r wahlweise das Potential 0 oder — U führen. Bei diesen Leitungen ist ebenfalls
der Transistor 71 leitend, dadurch in jedem Fall der
Transistor 72 gesperrt. Ist dabei die Steuerader c negativ, so greift das Potential — U zum Punkt P
durch, so daß beim Schließen des Abtastschalters 73 der Schrittzähler beschleunigt fortgeschaltet wird. Ist
jedoch die Steuernder geerdet, so findet die Spannungsteilung über die Widerstände W6, Wd statt, die
Leitung wird als kommend belegt identifiziert. Ihre Durchschaltung wird eingeleitet. Es kann daher die
gehend gesperrte oder auf den Prüftisch oder auf den Hinweisdienst geschaltete Teilnehmerstelle kommend
belegt werden und unterscheidet sich dabei für den Anrufer in keiner Weise von einer üblichen Einzeiteiincnmcrstciie.
Nach dem Ende der Belegung kann die an den Wählsternschalter angeschlossene Tcilnchmerstclic, die der Sperre unterliegt, trotz der
zunächst bleibenden Durchschaltung zu ihrer Teilnehmerschaltung keine neue Verbindung einleiten,
da die Sprechader α aus der Teilnehmerschaltung kein Spciscpotenlial erhält. Die bestehende Durchschaltung
in der Wälilstemcinrichtung wird in der üblichen Weise aufgehoben, sobald die benutzte
Hauptleitung im Speisezyklus für die Speisung und Signalisierung des Wählsternschalter belegt wird.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldc-, insbesondere
Fernsprechanlagen mit Wählsterneinrichtungen zum Kennzeichnen der auf Anschlußleitungen
bestehenden Belegungs- und Schaltzuständc in Abhängigkeit von dem Schaltzustand
der Wählsterneinrichtung, bei der die Anschlußleitungen der Wählsterneinrichlungen an die für
den Anschluß von Einzclanschlußlcitungen vorgesehenen Teilnehmerschaltungcn einer Vermittlungsstelle
anschlicßbar sind und bei der in der Wählsternübertragung ein Schrittzähler vorgesehen
ist, der mit Hilfe von Abtastschaltungen die Anschlußleitungen sowie die an den Wählsternschalter
angeschlossenen Teilnehmerstellen auf entstandene Anrufzustände prüft, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Anschlußleitimg
(a. /), r. d) der Wählsternübertragung (WstUe) ein
Schaltglied (S) zugeordnet ist, in dem ein durch den Potentialzustand mindestens einer Sprechader
(α) steuerbarer erster Transistor (71) sowie ein durch den Potentialzustand der Sleucrader
(r) der Vermittlungsstelle (VSiW) steuerbarer zweiter Transistor (72), der durch den das Fehlen
des Speisepotentials der Sprechader (a) kennzeichnenden Zustand des ersten Transistors (71)
in den den Belegtzustand der Vermittlungsstelle kennzeichnenden Zustand überführbar ist, vorgesehen
sind und daß das der Abtastschaltung (P) zugeführte, den Durchschaltezustand der Anschlußleitung
über eine Hauptleitung kennzeichnende Potential (— U) der Steuerader (rf) der
Wählsternübertragung gegenüber dem durch den zweiten Transistor (72) zugeführten Kennzeichnungspotential
durchgreift.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das im leitenden Zustand
des zweiten Transistors (72) den Freizustand der Teilnehmerschaltung (TS) kennzeichnende
Potential über einen ersten Spannungsteiler (Wl. W8) einer Gleichrichterstrecke (Gr3) der
Abtastschaltung (P) zuführbar ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das im Sperrzustand des zweiten Transistors (72) den Belegtzustand
der Teilnehmerschaltung (TS) kennzeichnende Potential über einen zweiten Spannuncsteiler
(W6. W8) der Gleichrichterstrecke (Gr3) der
Abtastschaltung (P) zuführbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Spannungsteiler (H77, WS) zwischen die Emitter-Kollektor-Strecke
des zweiten Transistors (72) und das Speisepotential (-U) geschaltet ist.
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Spannungsteiler (W6, W8) einerseits durch eine
durch das Freipotential in Sperrichtung beaufschlagte Gleichrichterstrecke (Gr2) an dieStcuerader
(c) und andererseits an das Speisepotential (--U) geschaltet ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Basisanschluß des
ersten Transistors (71) über eine Sicbkcttc (Hl. W 2. C) mit der Sprechader (a) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunscn
■> ι P A
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702055235 DE2055235C (de) | 1970-11-10 | Schaltungsanordnung fur Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wahlsterneinnchtungen | |
| CH1591571A CH531292A (de) | 1970-11-10 | 1971-11-01 | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Wählsterneinrichtungen |
| IT3064171A IT941362B (it) | 1970-11-10 | 1971-11-02 | Disposizione circuitale per impian ti di telecomunicazione in specie per impianti telefonici con appa recchi di commutazione satellite |
| AT970571A AT320747B (de) | 1970-11-10 | 1971-11-10 | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählsterneinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702055235 DE2055235C (de) | 1970-11-10 | Schaltungsanordnung fur Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wahlsterneinnchtungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2055235A1 DE2055235A1 (de) | 1971-08-26 |
| DE2055235B2 DE2055235B2 (de) | 1971-08-26 |
| DE2055235C true DE2055235C (de) | 1972-03-23 |
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