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DE1127544B - Verfahren zur Herstellung von Formen fuer das Giessen mit verlorenem Wachs - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formen fuer das Giessen mit verlorenem Wachs

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Publication number
DE1127544B
DE1127544B DER9286A DER0009286A DE1127544B DE 1127544 B DE1127544 B DE 1127544B DE R9286 A DER9286 A DE R9286A DE R0009286 A DER0009286 A DE R0009286A DE 1127544 B DE1127544 B DE 1127544B
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DE
Germany
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sand
cement
molding box
wax
molding
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER9286A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renault SA
Original Assignee
Renault SA
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Publication date
Application filed by Renault SA filed Critical Renault SA
Publication of DE1127544B publication Critical patent/DE1127544B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C1/00Compositions of refractory mould or core materials; Grain structures thereof; Chemical or physical features in the formation or manufacture of moulds
    • B22C1/02Compositions of refractory mould or core materials; Grain structures thereof; Chemical or physical features in the formation or manufacture of moulds characterised by additives for special purposes, e.g. indicators, breakdown additives
    • B22C1/08Compositions of refractory mould or core materials; Grain structures thereof; Chemical or physical features in the formation or manufacture of moulds characterised by additives for special purposes, e.g. indicators, breakdown additives for decreasing shrinkage of the mould, e.g. for investment casting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Formen für das Gießen mit verlorenem Wachs Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Formverfahren für Präzisionsguß, insbesondere auf Verbesserungen des Formverfahrens für das Gießen mit verlorenem Wachs, wie auch auf die Apparatur zur Durchführung des Verfahrens.
  • Bei den üblichen Präzisionsgußverfahren mit verlorenem Wachs wird das mit einem geeigneten feuerfesten Überzug umhüllte Wachsmodell in einen Formkasten gesetzt, welch letzterer alsdann mit einer Masse aus Sand und einer wässerigen oder alkoholischen Lösung eines Bindemittels, welches in der Lage ist, den Zusammenhalt der Füllmasse zu gewährleisten, aufgefüllt wird.
  • Ein leichteres Auffüllen, bei welchem die Sandmasse in sämtliche Zwischenräume des Modells eindringt, ohne dasselbe zu beschädigen, selbst dort, wo es aus sehr zerbrechlichen Teilen besteht, kann durch zwei Verfahren verwirklicht werden. Bei dem einen derselben wird der das Wachsmodell enthaltende Formkasten mit einem trockenen Gemisch aus Sand und Zement angefüllt, und das Gemisch wird alsdann mit der Wassermenge durchtränkt, welche gerade zum Abbinden des Zementes erforderlich ist.
  • Bei dem anderen Verfahren wird der das Wachsmodell enthaltende Formkasten mit sorgfältig gesiebtem, trockenem Sand angefüllt. Nach dem Auffüllen wird der Sand mit einer geberfähigen Lösung getränkt; man verwendet beispielsweise eine verdünnte Lösung von Natriumsilikat (Natronwasserglas), welcher man ein Geliermittel mit verzögernder Wirkung, wie z. B. Ammoniumchlorid (Salmiak), zusetzt, wodurch die homogene Durchtränkung der Form erreicht wird, bevor die Lösung einzudicken oder abzubinden beginnt.
  • Die meisten der nach dem ersterwähnten Verfahren hergestellten Formen erleiden manchmal während des Erhitzens der Form, welche beim Präzisionsguß stets dem Abgießen vorhergeht, Verformungen oder Rißbildungen. Ferner kommt es vor, daß, wenn man zwecks Erzielung großer Oberflächengüte der Gußstücke, das Wachsmodell mit einem feinen feuerfesten Anstrich überzieht, dieser letztere nicht gut an der Sandmasse anhaftet und Fehler an der Oberfläche des Gußstückes hervorruft, indem er sich während des Abgießens abhebt.
  • Bei dem zweiten Verfahren ist es schwierig, Formen mit homogener Masse zu erhalten. Die Erfahrung hat nämlich gelehrt, daß nach dem Abbinden und Trocknen der peripheren Bezirke der Formmasse, seien es nun die Bezirke, welche mit dem durchbohrten Formkasten in Berührung stehen, oder diejenigen, -welche.- mit dem Modell -in Berührung kommen, sehr hart sind, während der Kern der Formmasse oft zerreiblich bleibt, was offensichtlich das Ausschlagen des Gußstückes aus der Form erleichtert, manchmal aber auch Anlaß zur Zerstörung der Form während des Abgießens gibt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet; Formen von völlig homogener Konsistenz zu erhalten, die sich nicht verformen und nicht zur Rißbildung neigen, und ergibt Gußstücke, welche frei von Fehlern sind und eine sehr große Oberflächengüte besitzen. Bei diesem Verfahren erfolgt die Bindung zwischen den einzelnen Sandkörnern durch das Produkt der Verbindung zwischen einem Alkahsihkat und einem Zement desjenigen Typs, wie er für Bauzwecke verwendet wird.
  • Durch sorgfältige Auswahl des Zements und seines Anteils bei der Verwendung ist es möglich, durch seine Verbindung mit dem Natriumsilikat (Natronwasserglas) ein hartes Abbinden zu erreichen, welches dennoch genügend langsam vor sich geht, um den Be= dingungen für die Herstellung der Formen zu genügen. Die Menge des verwendeten Zements kann dabei erheblich geringer sein als jene, welche bei Anwendung des eingangs zuerst genannten Verfahrens erforderlich ist und demzufolge der Zement das alleinige Kohäsionsmittel ist. Ein Zementgehalt von etwa 1 bis 6%, auf das Gewicht des Sandes bezogen, ist angemessen, also beispielsweise 1,5 o/a Portlandzement oder 3% Schmelzzement, dessen Zusammensetzung etwa die folgende ist: Si02 .................. 100/0 A1203 . . . . . . . . . . . . . .... 50% CaO .................. 40% Die Lösung des Alkalisilikats kann auch verhältnismäßig verdünnt sein, und zwar wegen der Abbindewirkung seines Reaktionsproduktes mit dem Zement, welche zu der Gelierungswirkung des Alkalisilikats hinzukommt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei dem üblichen Auffüllen der Formen zur Verwendung gelangen. Man bereitet alsdann eine Paste durch innige Mischung des Sandes und des Zementes mit der Natriumsilikatlösung gewünschter Konzentration. Man gießt die auf diese Weise erhaltene zähflüssige Paste in den das Wachsmodell enthaltenden Formkasten, während dieser Formkasten den Schwingungen eines Rütteltisches, auf dem er ruht, unterworfen wird. Nach Beendigung des Auffällens, nach Einrütteln des Sandes und nachdem in der Paste mitgerissene Luftblasen ausgetrieben worden sind, läßt man die Form stehen und abbinden.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann mit Vorteil auch für die Technik des Auffüllens in trockenem Zustand und die Durchtränkung des Formkastens von außen- her, wie sie in den beiden genannten Verfahren beschrieben ist, verwendet werden. Das Durchtränken kann durch ruhiges Eindringen der Flüssigkeit erfolgen; es kann aber auch, wenn man eine fester aneinander haftende Masse für die Form wünscht, dann vorgenommen werden, während der Formkasten gerüttelt wird. Man verbessert die Verteilung des Sandes im Oberteil des gerüttelten Formkastens noch in der Weise; daß man die Oberfläche des Sandes mit einer schweren, ebenen Platte, welche durch ihr Gewicht wirkt, abdeckt. Der Vorzug dieser Behandlung besteht darin, daß man ein sanfteres Auffüllen erzielt, wobei die zerbrechlichen Teile des Wachsmodells weniger Beschädigungen ausgesetzt sind, und daß der Schwund der Form infolge des Erhitzens derselben vor dem Vergießen des Metalls sehr viel geringer ist. Außerdem vermeidet dieses zweite Ausführungsverfahren der vorliegenden Erfindung in dem allerhäufigsten Fäll, d. h. dort, wo man, um Gußstücke sehr großer Oberflächengüte zu erhalten, das Wachsmodell mit einer dünnen feuerfesten Schicht überzieht, das Verderben dieser dünnen Schicht. Bei dem ersterwähnten Arbeitsverfahren ist nämlich die Paste nur dann genügend dünnflüssig, um sich der -Form des Modells genau anschmiegen zu können, wenn sie eine genügende Menge Wasser enthält, und unter diesen Umständen neigt der Überzug des Modells dazu; sich zu zersetzen, und zwar um so mehr, als das überschüssige Wasser vor seinem Verdampfen schwer in die .zu einem Gel gewordene Masse hineindiffundiert. Bei der Trockenfüllung dagegen kann. man konzentriertere Silikatlösungen verwenden, deren überschuß nach beendeter Durchtränkung abläuft, wodurch das Trocknen leicht vor sich geht.
  • Bei der letztgenannten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mischt man dem Sand die passende Menge Zement bei, welch letztere um so geringer sein kann, je schneller der Zement auf das Silikat einwirkt. Man kann auf diese Weise Zementgemische verwenden, deren Reaktionsgeschwindigkeiten je nach dem Gehalt der Mischung ganz verschieden voneinander sind, um somit die für das Abbinden gewünschte Entwicklung zu erhalten. So kann man z. B. 100 Gewichtsteilen weißen Sandes, der durch ein Sieb von 200 Maschen auf den linearen französischen Zoll hindurchgeht, entweder 1,5 Teile Portlandzement oder 3 Teile Schmelzzement oder aber auch 3 Teile eines Gemisches aus 25%, Portlandzement und 75 % Schmelzzement beimischen.
  • Das Durchtränken geschieht mit einer Lösung aus 20 Volumina Natriumsihkat (Natronwasserglas) von 38° B6 und 80 Raumteilen Wasser: Unter diesen Umständen ist das Abbinden der Masse einer Sandform, deren Sand man 1,5% Portlandzement hinzugesetzt hat in einem Zeitraum von 20 Minuten nach dem Durchtränken beendet. Dieser Zeitraum beläuft sich auf 12 Stunden, falls der Formsand 3% Schmelzzement enthält. Bei schwierigen Abgüssen von Metallen hoher Schmelztemperatur, wie z. B. bei den Nickel-Chrom-Eisen-Legierungen, verwendet man vorteilhafterweise Zemente; welche feuerbeständiger sind als die gewöhnlichen Zemente für Bauzwecke. So z. B. wird man sich dabei eines Kalk-Aluminium-Zements von der Formel 5 A4 03, 3 Ca O oder eines eisenfreien Kalk-Aluminium-Silizium-Zements von der Formel 8i 02, 3 A12 03, 4 Ca O bedienen.
  • Um Rißbildung in den Formen zu vermeiden, ihren Brand und ihren Schwund zu regeln und ihre Porosität zu erhöhen, kann man dem Sand Sägespäne, Graphit oder Holzkohle oder sonstige organische, natürliche oder künstliche Substanzen beimengen, welche während des Brennens der Form durch Verbrennung verschwinden.
  • Als Beispiel sei hier ein Ausführungsmodus des erfindungsgemäßen Verfahrens angeführt. Die schematische Zeichnung dient dabei zur Erläuterung der Beschreibung.
  • Das Wachsmodell 1 mit seinem Eingußtrichter 2 wird mit einer Grundplatte 3 aus Paraffin verschweißt. Auf diese Grundplatte setzt man den Formkasten. Die Wand des Formkastens ist von einer großen Anzahl kleiner Löcher 4 durchlöchert, gegen welche man ein Blatt s aus Filterstoff, wie z. B. Filtrierpapier, legt. Dieses Blatt steht um etwa 20 mm über die Wand aus gelochtem Blech hervor. Das so gebildete Ganze setzt man in einen Bottich 6 von kaum größeren Abmessungen als die des Formkastens, insbesondere von praktisch gleicher Höhe. Der Bottich ist mit einer durch einen Hahn -8 verschlossenen Ablauföffnung 7 versehen. Der Bottich und sein Inhalt werden auf einen mit 9 bezeichneten Rütteltisch gesetzt. Nach Einleitung der Rüttelbewegung des Tisches gießt man das Gemisch, welches die Formmasse bilden soll, langsam hinein. Die erfindungsgemäße Masse hat die folgende Zusammensetzung: Weißer Flintsand mit einer Feinheit zwischen Sieb Nr. 100 und Sieb Nr. 300 ......... 95% Schmelzzement Marke Lafarge ............ 3% Sägespäne :...:........................ 2% Damit der Formsand sich allen Einzelheiten des Modells anschmiegen kann, ist es im allgemeinen vorteilhaft, den Rütteltisch zu neigen und dem Formkasten während des Auffüllens eine langsame Drehbewegung um seine Achse zuerteilen.
  • Der Sand wird so lange aufgefüllt, bis sein Niveau den oberen Rand des Filtrierpapierblattes erreicht hat. Man bedeckt dann die Oberfläche des Sandes mit einem Papierblatt 10 und einer schweren, ebenen Bleiplatte 11.
  • Alsdann gießt man in den äußeren Bottich 6 langsam und unter weiterem Rütteln eine Lösung, deren erfindungsgemäße Zusammensetzung die folgende ist: Natriumsilikatlösung von 38 bis 40° B6 .......... 20 Raumteile Wasser ............... 80 Raumteile Die Lösung dringt durch die Löcher im Blech und durch das Filtrierpapier in die Form ein und durchtränkt das Gemisch aus Sand und Zement. Man hört mit dem Eingießen der Lösung auf, sobald der Sand im obersten Teil der Form benetzt ist.
  • Hierauf stoppt man die Rüttelbewegung des Tisches 9 ab und entleert allmählich den Bottich 6 durch Öffnen des Ablaßhahns 7.
  • Der Formkasten wird aus dem Bottich 6 herausgenommen und genügend lange Zeit zum Abtropfen sowie für das völlige Abbinden, welches in 12 Stunden erfolgt, stehengelassen.
  • Die Form wird alsdann zwecks Trocknens und Ausschmelzens des Wachses in einen Trockenofen gebracht und auf hohe Temperatur erhitzt, worauf sie zum Abguß bereitsteht.
  • Falls die Gußstücke eine sehr feine Oberfläche, frei von allen rauhen Stellen, haben sollen, wird das Wachsmodell mit einer dünnen feuerfesten Schicht überzogen, und zwar entweder durch Aufspritzen einer Lösung; welche nach dem Verdampfen des Lösungsmittels und dem Abbinden einen zusammenhängenden Überzug zurückläßt, oder aber durch Eintauchen in eine derartige Lösung.
  • In der vorhergehenden Beschreibung wurde mit »Sand« der gesiebte feuerfeste Stoff bezeichnet, welcher den Hauptbestandteil der Formmasse bildet.
  • Alle feuerfesten Stoffe, soweit sie keine starke Einwirkung auf die Lösungen von Alkalisilikaten haben, sind geeignet, wie z. B. die reine Kieselerde, der Korund und Schamotte.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Formen für das Gießen mit verlorenem Wachs, bei welchem das Modell aus Wachs, mit einem feuerfesten Überzug bedeckt, in das Innere eines Formkastens gebracht wird, der mit einer pastenartigen Masse aus Sand und einer wässerigen oder alkoholischen Lösung eines Bindemittels, vorzugsweise Natriumsilikat, gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Form Sandmischung außer Sand normaler Bauzement in verhältnismäßig geringem Prozentsatz, beispielsweise 0,5 bis 6'%, (bezogen auf Gewichtsteile Sand), zugemischt wird, ferner eine verhältnismäßig stark verdünnte Alkalisilikatlösung, um eine einwandfreie Gelierung zu erhalten und das zu schnelle unerwünschte Abbinden des Zements zu verhindern.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formsand aus reiner Kieselerde oder aus feuerfester Schamotte oder aus Korund usw. besteht, daß dem Sand unlösliche organische Stoffe, wie z. B. Sägespäne, Holzkohle usw., hinzugesetzt werden können und daß das Wachsmodell nach Belieben mit einem feinen feuerfesten Überzug bedeckt werden kann, wodurch man Gußstücke von sehr großer Oberflächengüte erhält.
  3. 3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zement dem trockenen Sand zugemischt wird, das Gemisch in den Formkasten um das Modell herum eingefüllt wird und die Form hierauf mit einer verdünnten Lösung eines Alkalisilikats durchtränkt wird.
  4. 4. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sand, der Zement und die verdünnte Silikatlösung miteinander vermischt werden, um eine Paste zu bilden, welche in den Formkasten um das Wachsmodell herum gegossen wird.
  5. 5. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als der dabei gebrauchte Zement Portlandzement in einem Anteil von 0,5 bis 2%, auf das Gewicht des Sandes bezogen, oder Schmelzzement oder feuerfeste Aluminiumzemente der folgenden Zusammensetzung Si 02 ................... 101/0 A12 03 .......... . ....... 50110 CaO ................... 401/o oder Ale 03 .................. 75% CaO ................... 25% wobei diese letztgenannten in einem Anteil von 1 bis 6"/0, auf das Gewicht des Sandes bezogen, verwendet werden oder Gemische aus diesen Zementen in den angegebenen Grenzen sein können.
  6. 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Wachsmodell mit einer Grundplatte aus Paraffin verschweißt wird, auf welche der Formkasten gesetzt wird und welche auf einem Rütteltisch ruht, daß der Formkasten von einem Behälter umgeben ist und seine durchlöcherten Wände mit einem Filterstoff ausgekleidet sind, so daß die in den äußeren Behälter gegossene Lösung eines Alkalisilikats durch die Filterwände des Formkastens in die Formmasse aus Sand und Zement, welche im Formkasten um das Wachsmodell herum eingerüttelt und verdichtet wurde, eindringen kann. In Betracht gezogene Druckschriften: »Stummer Lehrmeister für die gesamte Kunststeinbranche«, 3. Auflage, Gommern bei Magdeburg, 1910, S.22, Z.15; »Auszüge deutscher Patentanmeldungen«, Vol. 19, S. 625, S. 1579 42V1.
DER9286A 1951-08-29 1952-06-18 Verfahren zur Herstellung von Formen fuer das Giessen mit verlorenem Wachs Pending DE1127544B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1508734B1 (de) * 1965-06-02 1972-03-09 Tsnii Technologii Mash Fluessiges selbsterhaertendes Gemisch fuer die Herstellung von Giessformen und Formkernen
WO2002081122A3 (de) * 2001-04-04 2003-02-27 Dyckerhoff Ag Einbettungs- bzw. formmassentrockenmischung für den metallguss, einbettungs- bzw. formmasse hieraus und deren verwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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