DE1127200B - Fernsehkameraanordnung - Google Patents
FernsehkameraanordnungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/50—Constructional details
- H04N23/51—Housings
Landscapes
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- Signal Processing (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 57 a 7/01
G 03b; H 04η
N19391IXa/57a
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 5. APRIL 1962
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 5. APRIL 1962
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsehkamera mit einem Objektiv, insbesondere zum Beobachten von
Feuerräumen von Öfen u. dgl. Das hierbei verwendete Objektiv besteht aus mehreren Linsen, deren vorderste
einen verhältnismäßig großen Durchmesser hat, während sich vor dieser Linse eine Blende mit einer Schauöffnung
viel kleineren Durchmessers befindet, die die Linse vor der Wärmeausstrahlung schützt.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Kamera mit dem Objektiv in einem z. B. doppelwandigen wassergekühlten
Gehäuse anzubringen, an dessen vorderem Ende eine Düse zum Erzeugen eines kegelmantelförmigen
Gas- oder Luftstroms gebildet ist, der das Objektiv frei von Staub- oder Ruß teilchen hält, ζ. Β. dadurch,
daß ein kegelförmiger Mantel das gleichfalls kegelförmige Ende des wässergekühlten Gehäuses
koaxial umgibt oder von ihm umgeben wird. Zwischen den beiden kegelstumpfförmigen Teilen ist ein kegelmantelförmiger
Raum vorhanden, durch den Luft hindurchgeblasen werden kann, die durch das offene
Ende am Scheitel des Metallmantels auftritt.
Es stellt sich heraus, daß der kegelmantelförmige Luftstrom im Raum unmittelbar vor dem Objektiv
einen gewissen Unterdruck erzeugt. Infolgedessen · kann der Luftstrom, der die Aufgabe hat, das Objektiv
zu schützen, dann und wann kurzzeitig nach innen gesaugt werden, so daß Staubteilchen sich auf dem
Objektiv absetzen können. Dies erfolgt üblicherweise zu den Zeitpunkten, in denen im Feuerraum plötzliche
Druckwellen entstehen. . . ■ --■
Gemäß der Erfindung wird diese nachteilige Erscheinung
dadurch verhütet, daß eine Verbindung mit regelbarem Mindestquerschnitt zwischen dem Raum
vor dem Objektiv und der Außenluft angebracht ist. ·. Der Unterdruck vor dem Objektiv läßt sich dadurch
auf einen Wert herabsetzen, bei dem das Einschlägen des kegelmantelförmigen Luftstromes praktisch nicht
mehr .auftritt. ' - . .'. ■
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher
erläutert, in der die Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel im Axialschnitt bzw. im Querschnitt darstellen;" ;
Die dargestellte Anordnung enthält eine Feiaseh-*-»· ■
kamera mit Objektiv, die beide von üblichem Bau sein'
können und in einer rohrförmigen Metallbuchse 1 angebracht sind. Das Objektiv befindet sich im vorderen
— in Fig. 1 im linken — Teil der Buchse 1, während die Kamera hinter ihr angebracht ist. Der besseren
Übersicht halber sind nur die vordere Linse 3 des Objektivs mit verhältnismäßig großem Durchmesser
und eine im Vorderende der Buchse 1 angebrachte Blende 5 mit einer Öffnung 7 dargestellt, deren Durchmesser
viel kleiner als der der Linse 3 ist.
Fernsehkameraanordrmng
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt, Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Horst Budde und Jacobus Johannes van Rhijn,
Endhoven (Niederlande), sind als Erfinder genannt, worden
Die Buchse 1 mit Kamera und Objektiv ist in einem
doppelwandigen Gehäuse 9 angebracht, das im wesentlichen aus zwei koaxialen Metallrohren, z. B. Stahlrohren 11 und 13 besteht, die am vorderen Ende mit
den angeschweißten Metallkappen 15 und 17 versehen sind. Die Kappe 17 schließt das vordere Ende der
Rohre 13 bis auf eine mittlere Öffnung 19 völlig ab.
Die Kappe 15 ist im wesentlichen kegelstumpf förmig mit
einer zur Öffnung 19 koaxialen mittleren Öffnung 21. Sie hat jedoch außerdem einen erweiterten Teil 23, der
sich an einen rinnenförmigen Metallteil 25 (siehe auch Fig. 2) anschließt, der im Raum zwischen den beiden
koaxialen Rohren 11 und 13 parallel zu ihrer Achse angebracht ist. Die Ränder der Rinne 25 sind auf ihrer
ganzen Länge mit der Außenseite des Rohres 11 verschweißt,
so daß sich zwischen diesen zwei Teilen ein Kanal 27 ergibt. Hinter dem kegelstumpfförmigen Teil
der Kappe 15 befindet sich eine zweite gleichfalls
kegelstumpfförmige Kappe 29V. deren Durchmesser
etwas kleiner als derjenige der Kappe 15 ist und die ebenso wie diese an das vordere Ende des Rohrs 11
angeschweißt ist. Zwischen den miteinander verschweißten Rändern der Öffnungen 19 und 21 und
dem zu ihnen koaxialen Rand der Öffnung 31 am Scheitel der Kappe 29 verbleibt eine ringförmige Öffnung
33, die die Ausströmöffnung einer Düse bildet, die durch die kegelstumpfförmigen Teile der Kappen
15 und 29 gebildet wird und mit deren Hilfe vor der Öffnung 31 eine kegelmantelförmige Luftströmung erzeugt
wird. Diese Düse schließt sich zu diesem Zweck an das Ende des Kanals 27 an, der seinerseits am hinteren
Ende mit einem Rohrstutzen 35 in Verbindung
■-' ' "· ' ■* 209 558/141
steht, der an eine Preßluftleitung angeschlosesn werden
kann.
Die geschilderte Anordnung kann in einer Öffnung in der Wand eines Ofens mit Ausblick auf den Feuer- ·
raum angebracht werden. Der Raum' zwischen den Rohren 11 und 13 bildet einen Wassermantel zum
Kühlen des Objektivs und der Kamera in der Buchse 1 und ist zu diesem Zweck durch zwei zur Achse des
Gehäuses 9 parallele radiale Trennwände 37 und 39 in einen schmaleren Teil 41 für das einfließende und
einen weiteren Teil 43 für das ausfließende Kühlwasser unterteilt, welche Teile am Vorderende des Gehäuses
9 zusammenkommen und am Hinterende mit einem Anschlußrohr 45 bzw. 47 in Verbindung stehen
(weitere Trennwände 49 dienen nur zur Zentrierung des Rohrs 11 im Rohr 13). Wie Fig. 2 zeigt, ist der
Luftkanal 27 derart im Raum zwischen den Rohren 11 und 13 angeordnet, daß er an der Außenseite vom
zwischen diesen Rohren vorhandenen Wassermantel umgeben ist. Die Anschlüsse für die Druckluft und für
das Kühlwasser 35 bzw. 45 und 47 sind, wie Fig. 1 zeigt, auf einem hohlen Ring 51 angebracht, der an das
Hinterende der Rohre 11 und 13 und der Rinne 25 angeschweißt ist.
Zur Zentrierung im Gehäuse9 wird die Buchsei
von einer Schraubenfeder 53 an einen das kegelförmige Vorderende der Buchse umgebenden, in der Kappe 29
angebrachten Ring 55 aus nachgiebigem Material angedrückt, während das Hinterende der Buchse von
einem gleichfalls nachgiebigen Ring 57 umgeben ist, der in die Buchse und in das Rohr 11 einpaßt. Innerhalb
der Schraubenfeder 53 befindet sich die (in Fig. 1 ebenso wie die Büchse 1 und die Feder 53 gestrichelt
dargestellte) Zuführungsleitung 59 der in der Buchse 1 angebrachten Kamera, welche Leitung luftdicht durch
die Rückwand 61 des Gehäuses 9 hindurchgeführt ist. Vom kegelmantelförmigen Luftstrom durch die
Düse 15, 29 werden Luftteilehen aus dem Raum hinter
der Öffnung 31 und unmittelbar vor dem Objektiv mitgerissen, wodurch sich in diesem Raum ein Unterdruck
ergibt. Wie bereits erläutert, kann dieser Unterdruck einen so hohen Wert annehmen, daß der Luftstrom
dann und wann nach innen abbiegt. Um dies zu verhüten, ist zwischen dem erwähnten Raum und der
Außenluft eine Verbindung mit regelbarem Mindestquerschnitt angebracht. Diese Verbindung verläuft bei
der geschilderten Ausführungsform durch einen Kanal 63 im Ring 55, den Raum zwischen der Buchse 1 und
dem Rohr 11, einen Kanal65 im Ring57 und eine
regelbare Öffnung 67 in der Wand des Gehäuses 9, 5,0 die der besseren Zugänglichkeit halber vorzugsweise
in der Nähe des Hinterendes des Gehäuses 9, im vorliegenden Falle in dessen Rückwand 61, liegt. Der
wirksame Querschnitt der Öffnung 67 läßt sich mittels eines eingeschraubten Bolzens 69 regem, der mit einem
unter seinem Kopf mündenden axialen Kanal 71 versehen ist. Durch Ausschrauben des Bolzens 69 läßt
sich der wirksame Querschnitt der Durchlaßöffnung steigern; die Abmessungen des Bolzens 69 und des
Kanals 71 sind in bezug auf die Abmessungen der Kanäle 63 und 65 so gewählt, daß bei sämtlichen praktisch
vorkommenden EinsteUagen die Öffnung 67 mit dem Bolzen 69 den Teil mit dem kleinsten Querschnitt
der erwähnten Verbindung bildet.
Hierdurch ist es möglich, den Unterdruck im Raum unmittelbar vor dem Objektiv in weiten Grenzen mittels
des leicht zugänglichen Bolzens 69 zu regem. Es stellt sich heraus, daß es möglich ist, den Unterdruck
experimentell so einzustellen, daß es praktisch oder gar nicht mehr vorkommt, daß der kegelmantelförmige
Luftstrom aus der Düse 15, 29 nach innen abbiegt, während andererseits die Menge an falscher Luft, die
durch die Öffnung 67 hindurch angesaugt wird, in bezug auf den Luftstrom durch die Düse vernachlässigbar
klein bleibt.
Erforderlichenfalls kann in der erwähnten Verbindung ein (nicht dargestelltes) Ventil angebracht sein,
das bei einem im Gehäuse auftretenden Überdruck die Verbindung mit der Außenluft sperrt. Diese Situation
tritt ein, wenn eine besonders kräftige Druckwelle im Feuerraum den Luftstrom dennoch nach innen abbiegt.
Der Überdruck im Gehäuse 9, der sich nicht durch das Ventil hindurch mit der Außenluft ausgleichen
kann, sorgt dafür, daß der Luftstrom aus der Düse möglichst rasch wieder nach außen geleitet wird.
Claims (4)
1. Anordnung mit einer Fernsehkamera mit Objektiv, die in einem zylindrischen Gehäuse angebracht
ist, an dessen Vorderende eine Düse zum Erzeugen eines kegelmant&Iförmigen Gasoder
Luftstromes, der das Objektiv frei von Staubund Rußteilchen hält, gebildet ist, insbesondere
zum Beobachten von Feuerräumen von Öfen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Raum unmittelbar vor dem Objektiv und der Außenluft eine Verbindung mit regelbarem Mindestquerschnitt
angebracht ist.
2. Anordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der regelbare Teil der Verbindung
aus einer regelbaren Öffnung in der Nähe des Hinterendes des Gehäuses besteht.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die regelbare Öffnung aus einer
Öffnung in der Rückwand des. Gehäuses besteht, in die ein Schraubenbolzen mit einem unter dem
Kopf mündenden axialen Kanal eingeschraubt ist.
4. Anordnung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung ein
Ventil angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 558/141 3.62
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1310216D FR1310216A (de) | 1961-01-03 | ||
| DEN19391A DE1127200B (de) | 1961-01-03 | 1961-01-03 | Fernsehkameraanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEN19391A DE1127200B (de) | 1961-01-03 | 1961-01-03 | Fernsehkameraanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1127200B true DE1127200B (de) | 1962-04-05 |
Family
ID=7340856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN19391A Pending DE1127200B (de) | 1961-01-03 | 1961-01-03 | Fernsehkameraanordnung |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1127200B (de) |
| FR (1) | FR1310216A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0811874A1 (de) * | 1996-06-04 | 1997-12-10 | Fifty Cycle Video Laser Device Co. Ltd. | Kamera mit einfacher Brennpunkteinstellung |
-
0
- FR FR1310216D patent/FR1310216A/fr not_active Expired
-
1961
- 1961-01-03 DE DEN19391A patent/DE1127200B/de active Pending
Also Published As
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| FR1310216A (de) | 1963-03-06 |
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