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DE1127200B - Fernsehkameraanordnung - Google Patents

Fernsehkameraanordnung

Info

Publication number
DE1127200B
DE1127200B DEN19391A DEN0019391A DE1127200B DE 1127200 B DE1127200 B DE 1127200B DE N19391 A DEN19391 A DE N19391A DE N0019391 A DEN0019391 A DE N0019391A DE 1127200 B DE1127200 B DE 1127200B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
opening
housing
arrangement according
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19391A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Budde
Jacobus Johannes Van Rhijn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to FR1310216D priority Critical patent/FR1310216A/fr
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority to DEN19391A priority patent/DE1127200B/de
Publication of DE1127200B publication Critical patent/DE1127200B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/50Constructional details
    • H04N23/51Housings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 57 a 7/01
INTERNATIONALE KL.
G 03b; H 04η
N19391IXa/57a
ANMELDETAG: 3. J A N U A R 1961
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 5. APRIL 1962
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsehkamera mit einem Objektiv, insbesondere zum Beobachten von Feuerräumen von Öfen u. dgl. Das hierbei verwendete Objektiv besteht aus mehreren Linsen, deren vorderste einen verhältnismäßig großen Durchmesser hat, während sich vor dieser Linse eine Blende mit einer Schauöffnung viel kleineren Durchmessers befindet, die die Linse vor der Wärmeausstrahlung schützt.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Kamera mit dem Objektiv in einem z. B. doppelwandigen wassergekühlten Gehäuse anzubringen, an dessen vorderem Ende eine Düse zum Erzeugen eines kegelmantelförmigen Gas- oder Luftstroms gebildet ist, der das Objektiv frei von Staub- oder Ruß teilchen hält, ζ. Β. dadurch, daß ein kegelförmiger Mantel das gleichfalls kegelförmige Ende des wässergekühlten Gehäuses koaxial umgibt oder von ihm umgeben wird. Zwischen den beiden kegelstumpfförmigen Teilen ist ein kegelmantelförmiger Raum vorhanden, durch den Luft hindurchgeblasen werden kann, die durch das offene Ende am Scheitel des Metallmantels auftritt.
Es stellt sich heraus, daß der kegelmantelförmige Luftstrom im Raum unmittelbar vor dem Objektiv einen gewissen Unterdruck erzeugt. Infolgedessen · kann der Luftstrom, der die Aufgabe hat, das Objektiv zu schützen, dann und wann kurzzeitig nach innen gesaugt werden, so daß Staubteilchen sich auf dem Objektiv absetzen können. Dies erfolgt üblicherweise zu den Zeitpunkten, in denen im Feuerraum plötzliche Druckwellen entstehen. . . ■ --■
Gemäß der Erfindung wird diese nachteilige Erscheinung dadurch verhütet, daß eine Verbindung mit regelbarem Mindestquerschnitt zwischen dem Raum vor dem Objektiv und der Außenluft angebracht ist. ·. Der Unterdruck vor dem Objektiv läßt sich dadurch auf einen Wert herabsetzen, bei dem das Einschlägen des kegelmantelförmigen Luftstromes praktisch nicht mehr .auftritt. ' - . .'. ■
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der die Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel im Axialschnitt bzw. im Querschnitt darstellen;" ;
Die dargestellte Anordnung enthält eine Feiaseh-*-»· ■ kamera mit Objektiv, die beide von üblichem Bau sein' können und in einer rohrförmigen Metallbuchse 1 angebracht sind. Das Objektiv befindet sich im vorderen — in Fig. 1 im linken — Teil der Buchse 1, während die Kamera hinter ihr angebracht ist. Der besseren Übersicht halber sind nur die vordere Linse 3 des Objektivs mit verhältnismäßig großem Durchmesser und eine im Vorderende der Buchse 1 angebrachte Blende 5 mit einer Öffnung 7 dargestellt, deren Durchmesser viel kleiner als der der Linse 3 ist.
Fernsehkameraanordrmng
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt, Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Horst Budde und Jacobus Johannes van Rhijn,
Endhoven (Niederlande), sind als Erfinder genannt, worden
Die Buchse 1 mit Kamera und Objektiv ist in einem doppelwandigen Gehäuse 9 angebracht, das im wesentlichen aus zwei koaxialen Metallrohren, z. B. Stahlrohren 11 und 13 besteht, die am vorderen Ende mit den angeschweißten Metallkappen 15 und 17 versehen sind. Die Kappe 17 schließt das vordere Ende der Rohre 13 bis auf eine mittlere Öffnung 19 völlig ab. Die Kappe 15 ist im wesentlichen kegelstumpf förmig mit einer zur Öffnung 19 koaxialen mittleren Öffnung 21. Sie hat jedoch außerdem einen erweiterten Teil 23, der sich an einen rinnenförmigen Metallteil 25 (siehe auch Fig. 2) anschließt, der im Raum zwischen den beiden koaxialen Rohren 11 und 13 parallel zu ihrer Achse angebracht ist. Die Ränder der Rinne 25 sind auf ihrer ganzen Länge mit der Außenseite des Rohres 11 verschweißt, so daß sich zwischen diesen zwei Teilen ein Kanal 27 ergibt. Hinter dem kegelstumpfförmigen Teil der Kappe 15 befindet sich eine zweite gleichfalls kegelstumpfförmige Kappe 29V. deren Durchmesser etwas kleiner als derjenige der Kappe 15 ist und die ebenso wie diese an das vordere Ende des Rohrs 11 angeschweißt ist. Zwischen den miteinander verschweißten Rändern der Öffnungen 19 und 21 und dem zu ihnen koaxialen Rand der Öffnung 31 am Scheitel der Kappe 29 verbleibt eine ringförmige Öffnung 33, die die Ausströmöffnung einer Düse bildet, die durch die kegelstumpfförmigen Teile der Kappen 15 und 29 gebildet wird und mit deren Hilfe vor der Öffnung 31 eine kegelmantelförmige Luftströmung erzeugt wird. Diese Düse schließt sich zu diesem Zweck an das Ende des Kanals 27 an, der seinerseits am hinteren Ende mit einem Rohrstutzen 35 in Verbindung
■-' ' "· ' ■* 209 558/141
steht, der an eine Preßluftleitung angeschlosesn werden kann.
Die geschilderte Anordnung kann in einer Öffnung in der Wand eines Ofens mit Ausblick auf den Feuer- · raum angebracht werden. Der Raum' zwischen den Rohren 11 und 13 bildet einen Wassermantel zum Kühlen des Objektivs und der Kamera in der Buchse 1 und ist zu diesem Zweck durch zwei zur Achse des Gehäuses 9 parallele radiale Trennwände 37 und 39 in einen schmaleren Teil 41 für das einfließende und einen weiteren Teil 43 für das ausfließende Kühlwasser unterteilt, welche Teile am Vorderende des Gehäuses 9 zusammenkommen und am Hinterende mit einem Anschlußrohr 45 bzw. 47 in Verbindung stehen (weitere Trennwände 49 dienen nur zur Zentrierung des Rohrs 11 im Rohr 13). Wie Fig. 2 zeigt, ist der Luftkanal 27 derart im Raum zwischen den Rohren 11 und 13 angeordnet, daß er an der Außenseite vom zwischen diesen Rohren vorhandenen Wassermantel umgeben ist. Die Anschlüsse für die Druckluft und für das Kühlwasser 35 bzw. 45 und 47 sind, wie Fig. 1 zeigt, auf einem hohlen Ring 51 angebracht, der an das Hinterende der Rohre 11 und 13 und der Rinne 25 angeschweißt ist.
Zur Zentrierung im Gehäuse9 wird die Buchsei von einer Schraubenfeder 53 an einen das kegelförmige Vorderende der Buchse umgebenden, in der Kappe 29 angebrachten Ring 55 aus nachgiebigem Material angedrückt, während das Hinterende der Buchse von einem gleichfalls nachgiebigen Ring 57 umgeben ist, der in die Buchse und in das Rohr 11 einpaßt. Innerhalb der Schraubenfeder 53 befindet sich die (in Fig. 1 ebenso wie die Büchse 1 und die Feder 53 gestrichelt dargestellte) Zuführungsleitung 59 der in der Buchse 1 angebrachten Kamera, welche Leitung luftdicht durch die Rückwand 61 des Gehäuses 9 hindurchgeführt ist. Vom kegelmantelförmigen Luftstrom durch die Düse 15, 29 werden Luftteilehen aus dem Raum hinter der Öffnung 31 und unmittelbar vor dem Objektiv mitgerissen, wodurch sich in diesem Raum ein Unterdruck ergibt. Wie bereits erläutert, kann dieser Unterdruck einen so hohen Wert annehmen, daß der Luftstrom dann und wann nach innen abbiegt. Um dies zu verhüten, ist zwischen dem erwähnten Raum und der Außenluft eine Verbindung mit regelbarem Mindestquerschnitt angebracht. Diese Verbindung verläuft bei der geschilderten Ausführungsform durch einen Kanal 63 im Ring 55, den Raum zwischen der Buchse 1 und dem Rohr 11, einen Kanal65 im Ring57 und eine regelbare Öffnung 67 in der Wand des Gehäuses 9, 5,0 die der besseren Zugänglichkeit halber vorzugsweise in der Nähe des Hinterendes des Gehäuses 9, im vorliegenden Falle in dessen Rückwand 61, liegt. Der wirksame Querschnitt der Öffnung 67 läßt sich mittels eines eingeschraubten Bolzens 69 regem, der mit einem unter seinem Kopf mündenden axialen Kanal 71 versehen ist. Durch Ausschrauben des Bolzens 69 läßt sich der wirksame Querschnitt der Durchlaßöffnung steigern; die Abmessungen des Bolzens 69 und des Kanals 71 sind in bezug auf die Abmessungen der Kanäle 63 und 65 so gewählt, daß bei sämtlichen praktisch vorkommenden EinsteUagen die Öffnung 67 mit dem Bolzen 69 den Teil mit dem kleinsten Querschnitt der erwähnten Verbindung bildet.
Hierdurch ist es möglich, den Unterdruck im Raum unmittelbar vor dem Objektiv in weiten Grenzen mittels des leicht zugänglichen Bolzens 69 zu regem. Es stellt sich heraus, daß es möglich ist, den Unterdruck experimentell so einzustellen, daß es praktisch oder gar nicht mehr vorkommt, daß der kegelmantelförmige Luftstrom aus der Düse 15, 29 nach innen abbiegt, während andererseits die Menge an falscher Luft, die durch die Öffnung 67 hindurch angesaugt wird, in bezug auf den Luftstrom durch die Düse vernachlässigbar klein bleibt.
Erforderlichenfalls kann in der erwähnten Verbindung ein (nicht dargestelltes) Ventil angebracht sein, das bei einem im Gehäuse auftretenden Überdruck die Verbindung mit der Außenluft sperrt. Diese Situation tritt ein, wenn eine besonders kräftige Druckwelle im Feuerraum den Luftstrom dennoch nach innen abbiegt. Der Überdruck im Gehäuse 9, der sich nicht durch das Ventil hindurch mit der Außenluft ausgleichen kann, sorgt dafür, daß der Luftstrom aus der Düse möglichst rasch wieder nach außen geleitet wird.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Anordnung mit einer Fernsehkamera mit Objektiv, die in einem zylindrischen Gehäuse angebracht ist, an dessen Vorderende eine Düse zum Erzeugen eines kegelmant&Iförmigen Gasoder Luftstromes, der das Objektiv frei von Staubund Rußteilchen hält, gebildet ist, insbesondere zum Beobachten von Feuerräumen von Öfen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Raum unmittelbar vor dem Objektiv und der Außenluft eine Verbindung mit regelbarem Mindestquerschnitt angebracht ist.
2. Anordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der regelbare Teil der Verbindung aus einer regelbaren Öffnung in der Nähe des Hinterendes des Gehäuses besteht.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die regelbare Öffnung aus einer Öffnung in der Rückwand des. Gehäuses besteht, in die ein Schraubenbolzen mit einem unter dem Kopf mündenden axialen Kanal eingeschraubt ist.
4. Anordnung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung ein Ventil angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 558/141 3.62
DEN19391A 1961-01-03 1961-01-03 Fernsehkameraanordnung Pending DE1127200B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1310216D FR1310216A (de) 1961-01-03
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EP0811874A1 (de) * 1996-06-04 1997-12-10 Fifty Cycle Video Laser Device Co. Ltd. Kamera mit einfacher Brennpunkteinstellung

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FR1310216A (de) 1963-03-06

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