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DE1126386B - Verfahren zur Herstellung von Steroid-21-aminosaeureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steroid-21-aminosaeureestern

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Publication number
DE1126386B
DE1126386B DEF29851A DEF0029851A DE1126386B DE 1126386 B DE1126386 B DE 1126386B DE F29851 A DEF29851 A DE F29851A DE F0029851 A DEF0029851 A DE F0029851A DE 1126386 B DE1126386 B DE 1126386B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methyl
prednisolone
amino
mesyl
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF29851A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Werner Fritsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF29851A priority Critical patent/DE1126386B/de
Priority to CH1267160A priority patent/CH391698A/de
Priority to GB3910760A priority patent/GB962797A/en
Publication of DE1126386B publication Critical patent/DE1126386B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J41/00Normal steroids containing one or more nitrogen atoms not belonging to a hetero ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

Es ist bereits bekannt, daß man z. B. 21-Aminoacetate des 21-Hydroxypregnan-3,20-dions, des Hydrocortisons, des Prednisolons und des 9«-Fluor-hydrocortisons erhält, wenn man die entsprechenden 21-Hydroxypregnan- bzw. 21-Hydroxypregnen-Derivate mit Chloressigsäureanhydrid behandelt und die erhaltenen 21-Chloracetate mit sekundären Aminen umsetzt (vgl. deutsche Patentschrift 1 037 451).
Es wurde nun gefunden, daß man Steroid-21-aminosäureester der allgemeinen Formel
CH2-O-CO-(CH2)-C-R
C=O
HO-
OH
Verfahren zur Herstellung
von Steroid-21-aminosäureestern
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft
vormals Meister Lucius & Brüning,
Frankfurt/M., Brüningstr. 45
Dr. Werner Fritsch, Neuenhain (Taunus),
ist als Erfinder genannt worden
CH3
worin X für ein Chloratom oder den Mesylrest steht, in Gegenwart von Dialkylformamiden mit einem Alkalisalz einer Aminosäure der allgemeinen Formel
worin η für die Zahlen O bis 2 steht, R Wasserstoff oder einen niedrigmolekularen Alkylrest, R1 Wasserstoff oder einen niedrigmolekularen Alkylrest und R2Wasserstoff, einen niedrigmolekularen Alkylrest oder einen gegebenenfalls im Phenylkern substituierten Aralkylrest bedeutet oder worin R1 und R2 gemeinsam mit dem Stickstoffatom den Rest eines gesättigten fünf- oder sechsgliedrigen, gegebenenfalls durch ein zweites Heteroatom unterbrochenen Ringes bedeuten und worin einer der beiden Reste R auch für Phenyl stehen kann, erhält, wenn man ein Steroid der allgemeinen Formel
CH2-X
CO
HO
OH
CH3
HOOC-(CHs)8-C-R
worin n, R, R1 und R2 die obenerwähnte Bedeutung besitzen, behandelt und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen mit anorganischen oder organischen Säuren in an sich bekannter Weise in entsprechende Salze überführt.
Als Ausgangsstoffe kommen beispielsweise 21-Chlorooc-methyl-zl^-pregnadien-ll/J, 17a-diol-3,20-dion oder 21-Mesyl-6«-methyl-/l1'4-pregnadien-ll/S, 17«-diol-3,20-dion, im folgenden kurz 21-Chlor-6«-methylprednisolon und 21-Mesyl-6<x-methyl-prednisolon genannt, in Betracht. Das 21~Mesyl-6«-methyl-prednisolon erhält man vorteilhaft durch Umsetzung von 6«-Methyl-prednisolon mit Mesylchlorid in Pyridin, vorzugsweise in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels. In besonders guter Ausbeute gelingt die Her-
209 557/454
3 4
stellung, wenn man die Umsetzung bei O0C und in gefällt und können nach dem Trocknen zur Reinigung Gegenwart von Aceton als Verdünnungsmittel durch- aus geeigneten organischen Lösungsmitteln, z. B. aus führt, da das gewünschte 21-Mesyl-Derivat nach Essigsäureäthylester, umkristallisiert werden,
dieser Ausführungsform in praktisch analysenreiner Gewünschtenfalls können die so erhaltenen 21-Ami-Form anfällt. Das 21-ChIor-6«-methyl-prednisolon 5 nosäureester durch Behandlung mit anorganischen wird vorteilhaft durch Umsetzung von 6«-Methyl- oder organischen Säuren in die entsprechenden Säureprednisolon mit organischen Sulfochloriden, Vorzugs- additionssalze übergeführt werden. Als anorganische weise mit Mesylchlorid, in Gegenwart von Pyridin und Säuren kommen z. B. Halogenwasserstoffsäuren, wie inerten Lösungs- oder Verdünnungsmitteln bei er- Chlor- oder Bromwasserstoffsäuren, Schwefelsäure höhter Temperatur hergestellt. io oder Phosphorsäure in Frage, während als orga-
AIs Umsetzungskomponenten der erwähnten Aus- nische Säuren beispielsweise Ameisensäure, Essiggangsstoffe kommen die Alkalisalze, vorzugsweise die säure, Propionsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Bern-Natrium- und Kaliumsalze, jeder beliebigen Amino- steinsäure, Weinsäure, Apfelsäure, Zitronensäure oder säure, die unter die angegebene allgemeine Formel Äthylendiamintetraessigsäure geeignet sind,
fällt, in Betracht. Mit besonderem Vorteil sind in der 15 Die Verfahrenserzeugnisse stellen neue Verbindun-Aminogruppe mono- oder disubstituierte Amino- gen dar und besitzen bei guter Wasserlöslichkeit wertsäuren geeignet. Beispielsweise seien genannt: Diäthyl- volle therapeutische Eigenschaften. Beispielsweise beaminoessigsäure, Pyrrolidinoessigsäure, Piperidino- sitzen die neuen Verbindungen eine stärkere glucoessigsäure, Morpholinoessigsäure, |8-Amino-/?-methyl- corticoide Aktivität und eine höhere entzündungsbuttersäure, y-Aminobuttersäure, a-Amino-propion- 20 hemmende Wirkung als die bekannten 21-Hemisucsäure. «-Methylamino-propionsäure, «-Diäthylamino- cinate des 6«-Methyl-prednisolons.
propionsäure, Ä-n-Butylamino-propionsäure, y-Me-
thyl-"v>aminobuttersäure, y-Methyl-^-methylamino- Beispiel 1
buttersäure, 7-Methyl-«-diäthylarnino-buttersäure, ÖÄ-Methyl-prednisolon^l-diäthylammoacetat
Λ-Piperidino-propionsaure, p-Phenyl-p-aminobutter- 25
säure, N-[2-(m-Methoxyphenyl)-2-äthyl-biityl]-amino- 5,23 g 21-Chlor-6«-methyl-zl1>4-pregnadien-ll/3,
essigsäure. 17«-diol-3,20-dion werden in eine Suspension von
Die Umsetzung wird nach dem Verfahren gemäß 7 g Natriumdiäthylaminoacetat in 25 ecm Dimethylder Erfindung, zweckmäßig in Gegenwart von Dialkyl- formamid eingetragen, und das Reaktionsgemisch formamiden, z. B. von Dimethylformamid, als Lö- 30 wird 2 Stunden bei einer Badtemperatur von 65°C sungs- oder Verdünnungsmittel bei Temperaturen gerührt. Nachdem Abkühlen werden 15 ecm Methanol zwischen 20 und 1000C, vorteilhaft zwischen 65 und zugegeben, das Gemisch wird mit 2n-Salzsäure ange-700C, vorgenommen. Die Reaktionsdauer liegt im säuert und mit 150 ecm Wasser versetzt. Wenig ausallgemeinen zwischen 1 und 20 Stunden. Bei Verwen- gefallene Flocken werden durch Extraktion mit dung von 21-Mesyl-6*-methyl-prednisolon als Aus- 35 Äther entfernt. Die wäßrige Phase wird mit Natriumgangsstoff liegt die günstigste Reaktionszeit bei etwa bicarbonatlösung auf pn 8 eingestellt, wobei das 16 bis 18 Stunden, während das 21-Chlor-6«-methyl- öa-Methyl-prednisolon^l-diäthylaminoacetat kristalprednisolon im allgemeinen kürzere Reaktionszeiten lin ausfällt. Nach dem Abfiltrieren und Waschen des benötigt. Eine vorteilhafte Ausführungsform des Ver- Filterrückstandes mit Wasser wird das erhaltene fahrens besteht darin, daß man das 21-Chlor- oder 40 6«-Methyl-prednisolon-21-diäthylaminoacetat im Va-21-Mesyl-6*-methyl-prednisolon in Dimethylform- kuum bei 500C getrocknet. Die Ausbeute beträgt amid löst bzw. suspendiert, das Gemisch auf mäßig 5,35 g, der Schmelzpunkt liegt bei 172 bis 206 bis 208 0C erhöhte Temperaturen, beispielsweise bis auf 60 bis (Kofler-Schmelzbank). Nach dem Umkristallisieren 700C, erwärmt, entweder äquivalente oder über- aus Eisessig schmilzt die Substanz bei 174 bis 2090C. schüssige Mengen der entsprechenden Aminosäure in 45 Das entsprechende Hydrochlorid kann z. B. wie Gestalt des Natrium- oder Kaliumsalzes in fein- folgt dargestellt werden: 2,84 g ow-Methyl-prednisoverteilter Form zugibt und die Temperatur des Reak- lon-diäthylaminoacetat werden in 20 ecm Methanol tionsgemisches unter mechanischem Rühren einige suspendiert und unter Kühlung und Rühren mit Stunden lang bei 60 bis 700C hält. 58,2 ecm 1,0 η-Salzsäure versetzt. Nach dem Ab-
Sofern bei der Umsetzung die Alkalisalze solcher 50 dampfen des Methanols unter vermindertem Druck
Aminosäuren eingesetzt werden, deren isoelektrischer zeigt der klare wäßrige Destillationsrückstand ein Ph
Punkt stark nach dem alkalischen Bereich hin ver- von 4,3 bis 4,4. Nach der Gefriertrocknung wird das
schoben ist (z. B. bei der |3-Amino-/S-methyl-butter- oa-Methyl-prednisolon^l-diäthylaminoacetat-hydro-
säure), hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Reak- chlorid in praktisch quantitativer Ausbeute erhalten,
tionskomponente in Form eines aus freier Amino- 55
säure und dem Alkalisalz der Aminosäure bestehenden Beispiel 2
Puffergemisches einzusetzen ÖÄ-Methyl-prednisolon^l-diäthylaminoacetat
Zur Aufarbeitung wird das Reaktionsgemisch zweckmäßig mit verdünnten Säuren, z. B. 2 η-Salzsäure, an- In eine gerührte Suspension von 8,4 g Natriumgesäuert und anschließend mit Wasser verdünnt. Un- 60 diäthylaminoacetat in 30 ecm Dimethylformamid gelöste Anteile werden durch Filtration oder durch werden 5,98 g 21-Mesyl-6«-methyI-Zl1>*-pregnadien-Extraktion des Reaktionsgutes mit einem mit Wasser ll/?,17«-diol-3,20-dion eingetragen. Das Reaktionsnicht mischbaren Lösungsmittel, z. B. Diäthyläther gemisch wird 8 Stunden lang unter gutem Rühren auf oder Methylenchlorid, abgetrennt. Die bei der Reak- 700C erwärmt. Nach dem Abkühlen wird die Mition erhaltenen 21-Aminosäureester des 6«-Methyl- 65 schung mit 2 η-Salzsäure angesäuert und mit 500 ecm prednisolone werden durch Neutralisieren der sauren, kaltem Wasser verdünnt. Eine schwache Trübung wird wäßrigen Phase mit Hilfe von Basen, wie Natronlauge, durch Extraktion mit Äther entfernt. Die wäßrige Natriumcarbonat- oder Natriumbicarbonatlösung, aus- Phase wird mit 2 n-Natriumcarbonatlösung auf ph 8

Claims (1)

  1. 5 6
    eingestellt, wobei das OÄ-Methyl-prednisolon^l-di- (S-methyl)-butyrat vom Schmelzpunkt 160 bis 1650C äthylaminoacetat ausfällt. Nach dem Abfiltrieren, (unter Zersetzung, Kofler-Schmelzbank) erhalten.
    Waschen mit Wasser und Trocknen im Vakuum be-
    trägt die Ausbeute an 6*-Methyl-prednisolon-21-di- Beispiel 6
    äthylaminoacetat 6,22 g, der Schmelzpunkt liegt bei 5 6Ä-Methyl-prednisolon-21-N-[2-(m-Methoxyphenyl)-
    209 ° C (Kofler-Schmelzbank). 2-äthyl-butyl]-aminoacetat
    . 10 g des Natriumsalzes der N-[2-(m-Methoxy-
    Beispiel 3 phenyl)-2-äthyl-butyl]-aminoessigsäure und 5,88 g
    6a-Methyl-prednisolon-21-piperidino-acetat 21 - Mesyl - 6« - methyl - A M - pregnadien-1 Iß, 17a-diol-
    Ein gut verriebenes Gemisch aus 3,1g Natrium- io 3,20-dion werden, wie im Beispiel 3 beschrieben, in piperidino-acetat und 2,38 g 21-Mesyl-6<x-methyl- 30 ecm Dimethylformamid umgesetzt und aufge-JM-pregnadien-ll/UTÄ-diol-S^O-dion wird in 12 ecm arbeitet. Nach dem Umkristallisieren aus Essigester Dimethylformamid 16 Stunden lang unter Rühren auf werden 5,9 g 6«-Methyl-prednisolon-21-N-[2-(m-meth-700C erhitzt. Die weitere Aufarbeitung erfolgt, wie im oxyphenyl)-2-äthyl-butyl]-aminoacetat vom Schmelz-Beispiel 2 angegeben. Es werden 2,78 g 6«-Methyl- 15 punkt 169°C (Kofler-Schmelzbank) erhalten.
    prednisolon-21-piperidino-acetat vom Schmelzpunkt
    2080C (Kofler-Schmelzbank) erhalten. Das Ver- Beispiel /
    fahrenserzeugnis kann, wie im Beispiel 1 beschrieben, 6*-Methyl-prednisolon-21-y-aminobutyrat
    in das entsprechende Hydrochlorid übergeführt werden. 5 g des Natriumsalzes der y-Amino buttersäure
    . 20 und 2,95 g 21-Mesyl-6a-methyl-zJ1'4-pregnadien-ll/?,
    Beispie14 17x-diol-3,20-dion werden, wie im Beispiel 3 be-
    6*-Methyl-prednisolon-21-morpholino-acetat schrieben, in 17 ecm Dimethylformamid umgesetzt
    6,2 g Natrium-morpholino-acetat und 4,8 g und aufgearbeitet. Es werden 0,5 g 6«-Methyl-predni-21-Mesyl-6.%-methyl-zl1-4-pregnadien-ll/?,17Ä-diolsolon-21-y-aminobutyrat vom Schmelzpunkt 175°C 3,20-dion werden in 25 ecm Dimethylformamid ent- 25 erhalten.
    sprechend der im Beispiel 3 angegebenen Vorschrift um- Beisoiel 8
    gesetzt und aufgearbeitet. Es werden 5,41 g 6x-Methyl- ^ ,, , , 1 ■ , -.< ,η · η λ ιχ
    prednisolon-21-morpholino-acetat vom Schmelzpunkt 6«-Methyl-predmsolon-21-(/?-anuno-/?-phenyl)-
    162 bis 214° C (Kofler-Schmelzbank) erhalten. butyrat
    30 5,85 g 21-Mesyl-6a-methyl-zl1'4-pregnadien-llj8,
    BeisPiel b 17Ä-diol-3,20-dion und 4,5 g des Natriumsalzes der
    6Ä-Methyl-prednisolon-21-(0-amino-/?-methyl)- ^-Amino-zS-phenyl-buttersaure werden in 40 ecm Di-
    butyrat methylformamid 5 Stunden unter mechanischem
    Ein Gemisch aus 4,9 g Natrium-ß-amino-ß-methyl- Rühren auf 7O0C erwärmt. Die weitere Aufarbeitung butyrat und 0,5 g ß-Amino-ß-methyl-buttersäure wird 35 erfolgt, wie im Beispiel 2 angegeben. Es werden 2,6 g zusammen mit 2,5 g 21-Mesyl-6«-methyl-zl1-4-pregna- 6%-Methyl-prednisolon-21-(/3-amino-/?-phenyl)-butyrat dien-1 Iß, 17(X-diol-3,20-dion in 20 ecm Dimethylform- vom Schmelzpunkt 2230C (Kofler-Schmelzbank) eramid 18 Stunden unter Rühren auf 700C erwärmt. halten. Das Verfahrenserzeugnis kann nach der im Nach dem Abkühlen wird das Gemisch mit 2 η-Salz- Beispiel 1 angegebenen Vorschrift in das entsprechende säure angesäuert und von wenig ausgefallenen Flocken 40 Hydrochlorid übergeführt werden,
    abgesaugt. Anschließend wird das Filtrat mit 2n-Natriumcarbonatlösung auf einen ρπ-Wert von 8,5 bis 9
    eingestellt, das anfallende 6«-Methyl-prednisolon- PATENTANSPRUCH:
    21-(j8-amino-/?-methyi)-butyrat abfiltriert, mit Wasser
    gewaschen und im Vakuum bei 5O0C getrocknet. Es 45 Verfahren zur Herstellung von Steroid-21-amino-
    werden 1,49 g 6«-Methyl-prednisolon-21-(ß-amino- säureestern der allgemeinen Formel
    CH2- O — CO — (CH2),,- C R
    ■■
    C = O Rl
    CH3
    worin η für die Zahlen 0 bis 2 steht, R Wasserstoff stoff oder einen niedrigmolekularen Alkylrest und
    oder einen niedrigmolekularen Alkylrest oder R2 Wasserstoff, einen niedrigmolekularen Alkyl-
    einer der beiden Reste R den Phenylrest, R1 Wasser- rest oder einen gegebenenfalls im Phenylkern
    substituierten Aralkylrest bedeutet, wobei R1 und R2 auch gemeinsam mit dem Stickstoffatom den Rest eines gesättigten fünf- oder sechsgliedrigen, gegebenenfalls durch ein zweites Heteroatom unterbrochenen Ringes darstellen können, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Steroid der allgemeinen Formel
    worin X für ein Chloratom oder den Mesylrest steht, in Gegenwart von Dialkylformamiden mit einem Alkalisalz einer Aminosäure der allgemeinen Formel
    HOOC-(CH2)„—C—R
    worin n, R, R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen, behandelt und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen mit anorganischen oder organischen Säuren in an sich bekannter Weise umsetzt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 016 708.
    © 209 557/454 3.62
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