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DE1125851B - Austragsregler fuer Setzmaschinen - Google Patents

Austragsregler fuer Setzmaschinen

Info

Publication number
DE1125851B
DE1125851B DEC8823A DEC0008823A DE1125851B DE 1125851 B DE1125851 B DE 1125851B DE C8823 A DEC8823 A DE C8823A DE C0008823 A DEC0008823 A DE C0008823A DE 1125851 B DE1125851 B DE 1125851B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
pressure
valve
vessel
discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC8823A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Algernon Hirst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Coal Industry Patents Ltd
Original Assignee
Coal Industry Patents Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Coal Industry Patents Ltd filed Critical Coal Industry Patents Ltd
Priority to DEC8823A priority Critical patent/DE1125851B/de
Publication of DE1125851B publication Critical patent/DE1125851B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/24Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices

Landscapes

  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Austragsregler für Setzmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Setzmaschinen für Kohle oder andere körnige Stoffe, bei welchen eine pulsierende bzw. auf- und abwallende Wasserströmung durch einen Rost hindurch verursacht und oberhalb dessen eine Wasserströmung aufrechterhalten wird, welche leichtere Teilchen des Stoffes bzw. der Kohle enthält, wodurch ein Bett bzw. eine Ansammlung von Bergen auf dem Rost entsteht.
  • Hauptzweck der Erfindung sind Einrichtungen, welche Änderungen der Betthöhe anzeigen und gegebenenfalls steuern oder regeln.
  • Dieser wird erfindungsgemäß in erster Linie durch ein in unmittelbarer Verbindung mit dem Setzfaß stehendes Rohr erreicht, in welchem die Setzimpulse als eine Art Luftpumpe wirken, mittels welcher Luft durch ein Ventil hindurch eingesaugt und Luft durch ein anderes Ventil und eine Austragsleitung hindurch ausgestoßen wird, derart, daß durch zu- oder abnehmende Höhe des Bergebettes jeweils ein größerer oder kleinerer Kolbenhub und somit jeweils ein stärkerer oder schwächerer Luftdruck in der Rohrleitung entsteht, wobei durch diesen Luftdruck eine durch Druck zu betätigende Steuereinrichtung zur Erhöhung oder Verringerung des Ausmaßes der Setzgutaustragung betätigt wird.
  • Die Erfindung soll nunmehr beispielsweise an Hand der Zeichnung ausführlich beschrieben werden, und zwar zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der vollständigen Anlage, während Fig. 2 eine Teilabbildung dieser Anlage wiedergibt. Die in Fig.l dargestellte Baumsche Setzmaschine besteht aus einem im wesentlichen U-förmigen Gehäuseteil 1, der in zwei Teile 2 und 3 von einem herabhängenden Wehr bzw. einer Trennwand 4 unterteilt ist. Der Gehäuseteil 2 ist oben geschlossen, wohingegen der Teil 3, der eine gelochte Platte oder einen Rost 5 aufnimmt, nach außen offen ist. Im Gehäuse wird das Wasser durch den Rost 5 hindurch zum Auf- und Abwärtsströmen gebracht, und zwar durch einen vom geschlossenen Teil 2 in bekannter Weise periodisch hervorgerufenen und wieder zum Verschwinden gebrachten Luftdruck, während eine Wasserströmung, welche Kohleteilchen 6 und die Berge 7 enthält, über dem Rost 5 erzeugt wird. Die pulsierende oder auf- und abwallende Wasserströmung bewirkt auf dem Rost 5 die Bildung eines Bettes oder einer Ansammlung von Bergen, die von einem Becherwerk oder einer Fördereinrichtung in bekannter Weise fortgebracht wird.
  • Ein senkrechtes Rohr 8 steht mit dem Raum unter dem Rost 5 in Verbindung und mündet oberhalb des mittleren Wasserspiegels in der Setzmaschine. Das obere Ende des Rohres 8 ist geschlossen und ist über ein Rohr 22 und ein Rückschlag- oder Einweg-Einlaßventil 9 mit der Außenluft und über ein Rückschlag-Einweg-Auslaßventil 10 mit einer Ab- oder Auslaßleitung verbunden. Diese Ventile können, selbsttätig oder mechanisch betätigt, in Phasenübereinstimmung mit dem Pulsieren oder Auf- und Abwallen in der Setzmaschine arbeiten.
  • Ein Luftaustritts- oder »Schnüffel«-Ventil 12 ist in der Ablaßleitung 11 angeordnet und kann ein Fein-Regelventil oder eine festliegende Öffnung oder ein Rohr aufweisen.
  • Die Ableitung 11 ist mit einem Druckmesser 23 und einem Rohr 24 verbunden, das aufwärts in das Innere eines zylindrischen Gefäßes 13 hineinragt, dessen oberes Ende geschlossen ist und das teilweise in öl eintaucht, welches in einem äußeren Gefäß 14 enthalten ist. Das Öl befindet sich im ringförmigen Hohlraum zwischen den beiden Gefäßen und im Inneren des Gefäßes 13, welches in seinem Hohlraum zwischen der Öloberfläche und seinem geschlossenen oberen Ende Luft enthält. Infolge dieses Luftdruckes oder Luftpolsters ist der Ölspiegel im Gefäß 13 in der Regel niedriger als der ölspiegel außerhalb dieses Gefäßes. Das Gefäß 13 ist für im wesentlichen senkrechte Bewegung eingerichtet, so daß es bei Luftdruckanstieg bestrebt ist, sich zu heben, wodurch jede Folgebewegung die Betätigung der Bergeförderer-Steuerung bewirkt, beispielsweise durch Bewegung einer senkrechten, mit dem geschlossenen Oberteil des Gefäßes verbundenen Schaltstange 15. Die Stange 15 bewirkt die Regelung der Berge-Fördergeschwindigkeit in geeigneter Art und Weise. Beispielsweise kann durch die Stangenbewegung der Widerstand eines elektrischen Stromkreises geändert werden, so daß die von einem Schütz oder Relais übertragene Stromänderung ein Zahnrad-Zahnstangensystem betätigt, das zum Bewegen des üblichen Tores oder Verschlusses der Berge-Fördervorrichtung 17 zwecks Änderung der Berge-Fördergeschwindigkeit -dient: -Wählweise kann durch die Stangenbewegung auch ein Elektro= oder Druckluftmotor gesteuert werden, welcher das Tor oder den Verschluß-in der entsprechenden Richtung bewegt. Der Druck, -bei dem sich das Gefäß zu heben-beginnt, kann durch Gewichtsveränderung des Gefäßes geregelt werden. Zu diesem Zweck können abnehmbare Gewichte 16, beispielsweise rund um die Schaltstange 15, angeordnet werden.
  • Die Anlage arbeitet folgendermaßen: Wenn der Teil t der Setzmaschine unter Druck gesetzt wird, wallt das Wasser im Teil 3 und im Rohr 8 auf; bei hohem Strömungswiderstand infolge hoher Bergeablagerung (d. h. wenn die Bergetiefe bzw. -höhe groß ist) ist diese Aufwallung stärker als bei geringerem Strömungswiderstand.
  • Die Wassersäule im Rohr 8 stellt einen Wasserkolben dar und vollführt pulsierende Bewegungen, und zwar zugleich mit den Bewegungen oder Wallungen in dem Setzfaß, wobei die Größe der Bewegungen von der Stärke der Bergeablagerung 7 abhängt. Jede abwärts führende Bewegung des Wasserkolbens zieht Luft durch das Ventil 9 von außen ein, während jede aufwärts gerichtete Bewegung Luft durch das Ventil 10 in die Ablaßleitung 11 hineinfördert.
  • Wenn das Berge-Ablagerungsbett 7 zu hoch wird, vergrößern sich der Strömungswiderstand und der Luftdruck; das Gefäß 13 und die Schaltstange 15 bewegen sich aufwärts und betätigen die Berge-Steuerung zwecks schnellerer Entfernung der Berge. Wenn dagegen die Berge-Ablagerung zu gering ist, kehrt sich die Arbeitsweise um. Zur gleichen Zeit zeigt der Druckmesser 23 die Luftdruckänderungen an.
  • Wenn aus der Ablaßleitung 11 keine Luft entweichen würde, würde die Wirkung des Wasserkolbens in Verbindung mit den Rückschlag- oder Einweg-Ventilen 9 und 10 die Folge haben, daß ein nie absinkendes Druckmaximum entstehen würde. Es ist eine der Aufgaben des Luftaustrittsventils 12, einem solchen Vorgang entgegenzuwirken, und zwar durch ein allmähliches Entweichen der gepumpten Luft, so daß der Druck in der Ableitung 11 abfällt, sobald die Bewegung des Wasserkolbens nachläßt (d. h. wenn die Höhe der Bergeablagerung und damit der Strömungswiderstand sich verringert).
  • Eine weitere Aufgabe des Luftaustrittsventils 12 besteht darin, eine Einstellung im Bereich des in der Ableitung 11 hervorgerufenen Steuer- oder Regeldrukkes zu ermöglichen, um die Berge-Fördersteuerung den jeweiligen Betriebsbedingungen der erfindungsgemäßen Einrichtung anpassen zu können.
  • Noch eine weitere Aufgabe des Luftaustrittsventils 12 besteht darin, eine Beschränkung des Anzeige- und Steuerdruck-Arbeitsbereiches zu ermöglichen, und zwar um dadurch die Auswirkung zufälliger Luftverluste zu vermindern und um den räumlichen Pumpeffekt des Wasserkolbens in Vergleich zu dem Druckeffekt stärker zur Wirkung zu bringen.
  • Fig. 2 stellt die Anordnung der Gefäße 13 und 14 im einzelnen dar. Zwecks Beschränkung der Pulsier-oder Pendelbewegung des Gefäßes 13, welches dazu neigt, der unterbrochenen oder absatzweiser< Luftabgabe der Pumpe zu folgen, können diese Bewegungen durch Hemmung der Ölströmung zwischen dem inneren und dem äußeren Gefäß 13 bzw. 14 gedämpft werden. Dies kann beispielsweise durch Verschließen des Bodens vom Gefäß 13 bis auf einen schmalen, ringförmigen Spalt 20 erreicht werden. Weitere öffnungen für den öldurchlauf können entweder im geschlossenen Boden des inneren Gefäßes oder, wie bei 21 angedeutet, in seinen Seitenwänden vorgesehen werden. In letzterem Fall weiden die Öffnungen 21 vorzugsweise nahe dem Boden von Gefäß 13 angeordnet, um das Entweichen von Luft zu ermöglichen, wenn der innere Luftdruck den Druck des vorhandenen Ölstandes übersteigt. Eine weitere Dämpfungsregelung kann bei Bedarf durch Anordnung eines oder mehrerer kreisförmiger (nicht dargestellter) Ringe im ringförmigen Raum zwischen den Gefäßen 13 und 14 vorgesehen werden. Alle diese Ringe können entweder mit dem inneren oder äußeren Gefäß verbunden sein. Die Schalt- oder Steuerstange 15 wird von den Führungen 50 geführt.
  • Der Druckbereich und/oder der Rauminhalt der von der Pumpe abgegebenen Luftkann sich entsprechend der besonderen Anwendungsform der Erfindung ändern. Bei einer Alternativform der Erfindung können Vorkehrungen für die Regelung sowohl des Druckes als auch des Rauminhaltes der abgegebenen Luft getroffen werden. In diesem Falle wird eine Einrichtung für die Schlagdämpfung oder -begrenzung der auf- und abwallendenWassersäule, die denWasserkolben der Luftpumpe bildet, vorgesehen. Diese Einrichtung kann aus einer Lochplatte im Rohr 8 bestehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Austragsregler für Setzmaschinen, gekenn-zeichnet durch ein in unmittelbarer Verbindung mit dem Setzfaß stehendes Rohr (8), in welchem die Setzimpulse nach Art einer Luftpumpe wirken, mittels welcher Luft durch ein Ventil (9) hindurch eingesaugt und Luft durch ein anderes Ventil (10) und eine Austragsleitung (11) hindurch ausgestoßen wird, derart, daß bei Zu- oder Abnahme der Höhe des Bergebettes jeweils ein größerer oder ein kleinerer Kolbenhub und somit in der Rohrleitung (11) jeweils ein stärkerer oder ein schwächerer Luftdruck entsteht, welcher eine Drucksteuerungseinrichtung (13, 14, 15, 16) betätigt, welche entsprechend die Setzgutaustragsmenge vergrößert oder verkleinert.
  2. 2. Austragsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsleitung(11) über ein Auslaßventil (12) mit der Atmosphäre in Verbindung steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 661441, 684 771, 854 031, 893 031, 993 066.
DEC8823A 1954-02-02 1954-02-02 Austragsregler fuer Setzmaschinen Pending DE1125851B (de)

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DEC8823A DE1125851B (de) 1954-02-02 1954-02-02 Austragsregler fuer Setzmaschinen

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DEC8823A DE1125851B (de) 1954-02-02 1954-02-02 Austragsregler fuer Setzmaschinen

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DEC8823A Pending DE1125851B (de) 1954-02-02 1954-02-02 Austragsregler fuer Setzmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2801490A1 (de) * 1977-01-15 1978-07-20 Norton Harty Colliery Eng Ltd Waescher-scheidergefaess

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DE661441C (de) * 1934-11-25 1938-06-18 Humboldt Deutzmotoren Akt Ges Vorrichtung zur selbsttaetigen Feinregelung des Austragschiebers an Nasssetzmaschinen
DE684771C (de) * 1936-03-27 1939-12-05 Venot Peslin Venot & Cie Ets Verfahren zur Regelung der Setzbettbelastung bei Nasssetzmaschinen
DE854031C (de) * 1950-08-26 1952-10-30 Schuechtermann & Kremer Baum A Verfahren und Vorrichtung zum Austragen der schweren Bestandteile bei Nasssetzmaschinen
DE893031C (de) * 1952-03-30 1953-10-12 Schuechtermann & Kremer Baum A Setzmaschine zum Aufbereiten feinkoerniger Mineralien, insbesondere Steinkohle

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