DE1125478B - Fernsehempfaenger - Google Patents
FernsehempfaengerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/04—Synchronising
- H04N5/12—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
- H04N5/126—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal indirectly commands a frequency generator
-
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- H04N5/53—Keyed automatic gain control
Landscapes
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- Details Of Television Scanning (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Z 2877 Vnia/Ha1
ANMELDETAG: 16. A U G U S T 1952
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. MÄRZ 1962
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. MÄRZ 1962
Die Erfindung betrifft Fernsehempfänger für den Empfang von Fernsehsignalen, die aus Bildsignalkomponenten
und Synchronsignalkomponenten bestehen, deren Amplitude größer als die maximale Amplitude der Bildsignalkomponenten ist, mit Einrichtungen
zur Abtrennung der Synchronimpulse, zur Steuerung der Ablenksignale, zur Phasensynchronisierung
der Ablenkung sowie zur selbsttätigen Verstärkungsregelung.
Bei bekannten Fernsehempfängern werden für die Abtrennung der Synchronsignale, die Erzeugung von
Ablenksignalen, den Phasenvergleich zur Ableitung einer Regelspannung für die selbsttätige Frequenzregelung,
die Frequenzregelung der Ablenkgeräte und die Ableitung einer Regelgleichspannung zur selbsttätigen
Verstärkungsregelung des Empfängers gewöhnlich besondere Elektronenröhrenstufen verwendet.
Dadurch entstehen außer einer sehr verwickelten Empfängerschaltung besondere Probleme, wie z. B.
Abgleich, Anpassung usw., wodurch ein stabiles Ar- ao beiten des Empfängers sehr erschwert werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Fernsehempfängers der obigen Art, der bei
vereinfachtem Schaltungsaufbau größere Betriebsstabilität ermöglicht.
Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch eine die erwähnten Funktionen ausführende einzige Strahlablenkröhre
mit einer langgestreckten Kathode zum Aussenden eines flächenartigen Elektronenstrahls,
mit mehreren Auffanganoden, einer Sammelanode und Ablenkelektroden, an die die Videosignale gelegt
sind.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Schaltung eines Fernsehempfängers mit der Anordnung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht, aus der die Anordnung bestimmter Teile einer im Empfänger
nach Fig. 1 verwendeten Kathodenstrahlröhre hervorgeht.
Der Ausdruck »Fernsehsignal« bedeutet das empfangene modulierte Trägerzeichen, während der
Ausdruck »Videosignal« für den Modulationsinhalt nach erfolgter Gleichrichtung benutzt wird.
Im Betrieb werden die positiven Videosignale mit ihren Gleichspannungskomponenten vom Ausgang
des ersten Videoverstärkers 7 an die Ablenkplatte 24 über einen Spannungsteiler angelegt, der aus der
Reihenschaltung der beiden Widerstände 33 und 34 besteht. Für die Wechselstromkomponenten der
Videosignale ist keine Spannungsteilung erforderlich. Der Widerstand 33 kann daher für die Signalfrequen-Fernsehempfänger
Anmelder:
Zenith Radio Corporation,
Chicago, 111. (V. St. A.)
Chicago, 111. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau, Lauterstr. 37,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Patentanwälte
John G. Spracklen, Chicago, 111. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
zen durch den Kondensator 61 überbrückt sein. Die Ablenkplatten 23 und 24 sind so vorgespannt, daß
der durch die Öffnung 14 der Beschleunigungselektrode 15 tretende Strahl im Ruhezustand auf einen
für Elektronen undurchdringlichen Teil der Sammelanode 16, z.B. auf den Teil der Anode neben den
Öffnungen, in größerer Nähe der Ablenkelektrode 23 auftrifft. Die Anlegung der positiven Videosignale an
die Ablenkelektrode 24 bewirkt eine Querablenkung des Strahles gemäß der augenblicklichen Signalamplitude. Die Betriebsspannungen der einzelnen
Elektroden sind so eingestellt, daß verschiedene Längsteile des Strahles vollständig in die Öffnung 17
bzw. teilweise in die Öffnung 18 der Sammelanode 16 ansprechend auf die Synchronimpulse der angelegten
Videosignale abgelenkt werden, während der Elektronenstrahl während der Bildsignalintervalle vollständig
von der Anode 16 aufgefangen wird. Infolgedessen kann zu den Auffanganoden 19, 20, 21 und 22
nur während der Synchronimpulsintervalle ein Strom fließen. Da die Auffanganode 19 an eine positive
Vorspannung B+ über den Widerstand 35 angeschlossen ist, entstehen den Synchronimpulsen des
angelegten Videosignals entsprechende Spannungsimpulse am Widerstand 35. Diese Impulse werden
durch die Schaltung 36 integriert und dienen als Steuerimpulse für die Ablenkschaltung 37. Mit anderen
Worten, die Auffanganode 19 dient lediglich dazu, Bildfrequenzimpulse zum Synchronisieren des
Bildablenkgenerators zu liefern. Das linke System der
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Kathodenstrahlröhre 12 wirkt als Zeilenfrequenzgenerator. In Gegenphase befindliche sinusförmige
Spannungen werden an die Ablenkplatten 29 und 30 über die Wicklung 41 und den Kondensator 47 angelegt,
welche auf die Zeilenfrequenz abgestimmt sind und welche über die in Reihe mit der ZeilenablenkspuIe40
geschaltete Wicklung 52 zugeführt werden. Somit wird der Strahl im linken System der Kathodenstrahlröhre
12 abwechselnd auf die Anoden 27 und
28 auftreffen, so daß am Widerstand 53 eine Spannung
von rechteckförmigem Verlauf auftritt. Diese Rechteckspannung wird durch den Kondensator 54
und den Widerstand 55 differenziert, und die sich ergebenden positiven oder negativen Impulse werden
zum Steuern der Zeilenablenkschaltung 39 verwendet.
Gleichzeitig werden der Auffanganode 20 bzw. 21 im rechten System der Kathodenstrahlröhre 12 die
den Ablenkplatten 30 und 29 zugeführten, gegenphasigen, sinusförmigen Spannungen aufgedrückt.
Wie bereits ausgeführt worden ist, ist der zu den Auffanganoden 20 und 21 fließende Strom infolge
der Form und Anordnung der Sammelanode 16 auf die Synchronsignalintervalle beschränkt. Ferner ist
der Strom zu den Auffanganoden 20 und 21 von der augenblicklichen Spannung an diesen Elektroden
während der Synchronsignalintervalle abhängig. Die über die Wicklung 41 und den Kondensator 47 zugeführten
gegenphasigen, sinusförmigen Spannungen dienen als Vergleichssignale für den Phasenvergleich.
Stimmen die Vergleichssignale mit den ankommenden Zeilensynchronisierimpulsen in ihrer Phase genau
überein, so sind die augenblicklich anliegenden Spannungen an den Anoden 20 und 21 zur Zeit des Eintreffens
eines jeden -Ί Synchronisierimpulses gleich; zwischen diesen Anoden tritt keine Gleichspannungsdifferenz auf. Befinden sich die Vergleichssignale und
die ankommenden Zeilensynchronisierimpulse dagegen nicht in Phasengleichlauf, so sind diese augenblicklichen
Spannungen an den beiden Auffanganoden 20 und 21 während des Eintreffens eines jeden
Zeilensynchronisierimpulses verschieden, so daß zwischen ihnen eine Spannungsdifferenz besteht. Da jede
dieser Auffanganoden mit der Ablenkplatte 30 bzw.
29 im linken System der Kathodenstrahlröhre 12 unmittelbar verbunden ist, wird der Strahl im linken
System in seinem Lauf von der Anode 27 zur Anode 28 und zurück beschleunigt oder verzögert. Infolgedessen
ändert sich die zeitliche Lage der positiven und negativen Halbwellen der am Widerstand 53 auftretenden
Rechteckspannung und damit die Phasenlage der der Zeilenablenkschaltung 39 zugeführten
Steuerimpulse, die durch Differenzieren der Rechteckspannung erhalten werden. Um die gewünschte
selbsttätige Frequenzregelung zu erreichen, ist es wichtig, daß ein Zustand, bei dem die Vergleichssignale gegenüber den ankommenden Synchronisierimpulsen
nacheilen, zu einer Erhöhung der Frequenz des Ablenkgerätes im linken System der Kathodenstrahlröhre
12 und damit der Zeilenablenkschaltung 39 und der Rückkopplungsschleife 52, 41 führt.
Dieses Arbeiten ist durch die gemeinsamen unmittelbaren Verbindungen für die sinusförmigen Vergleichssignale und die Gleichspannung für die selbsttätige
Frequenzregelung von den Auffangelektroden 20 und 21 zur Ablenkplatte 30 bzw. 29 gewährleistet. Bei
ungeeigneter Phasenbeziehung zwischen den Vergleichssignalen und den Steuerimpulsen kann das
Schwingen der Zeilenablenkschaltung 39 abreißen.
Dieser Zustand kann allein durch Umpolen der Klemmverbindungen der Rückkopplungswicklung 52
bzw. 41 oder, falls für die Anoden 27 und 28 besondere
Zuführungen vorgesehen sind, durch Umkehren der Anschlußverbindungen dieser beiden Anoden beseitigt
werden. Die eigentliche Mitnahmewirkung ist für den Zustand, in dem die Schwingung einsetzt,
selbsttätig gewährleistet.
Da die Öffnung 17 in der Sammelanode 16 in bestimmter Weise begrenzt ist, wird durch die Ablenkung des Strahles über die Öffnung hinaus dieser von der Sammelanode 16 aufgefangen. Somit gelangen fremde Störimpulse, deren Amplitude im allgemeinen größer als die der Synchronimpulse des Videosignals ist, nicht auf die Auffanganoden 19, 20, und 21. Auf diese Weise wird das durch fremde Impulsstörungen hervorgerufene Abweichen vom Synchronismus fast vermieden. Treten an der Ablenkplatte 24 Videosignale auf, so ergeben fremde Störimpulse, deren Amplitude größer als die der Synchronsignale ist, eine Strahlablenkung über die Öffnung 17 hinaus. Diese Störimpulse werden daher auf die Ausgangsschaltungen der Auffanganoden 19, 20 und 21 nicht übertragen, und es wird angenähert
Da die Öffnung 17 in der Sammelanode 16 in bestimmter Weise begrenzt ist, wird durch die Ablenkung des Strahles über die Öffnung hinaus dieser von der Sammelanode 16 aufgefangen. Somit gelangen fremde Störimpulse, deren Amplitude im allgemeinen größer als die der Synchronimpulse des Videosignals ist, nicht auf die Auffanganoden 19, 20, und 21. Auf diese Weise wird das durch fremde Impulsstörungen hervorgerufene Abweichen vom Synchronismus fast vermieden. Treten an der Ablenkplatte 24 Videosignale auf, so ergeben fremde Störimpulse, deren Amplitude größer als die der Synchronsignale ist, eine Strahlablenkung über die Öffnung 17 hinaus. Diese Störimpulse werden daher auf die Ausgangsschaltungen der Auffanganoden 19, 20 und 21 nicht übertragen, und es wird angenähert
as Störfreiheit erreicht.
Nun wird die Arbeitsweise der selbsttätigen Verstärkungsregelung
erklärt. Eine Tastspannung, die aus positiven Zeilenrücklaufimpulsen oder anderen
geeigneten Impulsen besteht, die eine bestimmte Phase zur Zeilenabtastung der Bildwiedergabevorrichtung
6 aufweisen, gelangt von der Zeilenablenkschaltung 39 an die Auffanganode 22 über den Kondensator
56 und den Widerstand 57. Die Auffanganode 22 wird von Elektronen durch die Öffnung 18 .der
Sammelanode 16 nur dann erreicht, wenn sie positiv ist. Somit tritt am Widerstand 57 ein negativer Impuls
beim zeitlichen Zusammenfallen der Synchronsignalkomponenten der Videosignale mit dem der
Auffanganode 22 zugeführten positiven Steuersignal
auf. Dieser Impuls wird durch den Widerstand 59
und den Kondensator 60 integriert, so daß auf der Leitung 58 eine negative Gleichspannung entsteht, die
als Regelspannung für die automatische Verstärkungsregelung dient. Im Gleichgewichtszustande sind die
Ablenkelektroden 23, 24 so vorgespannt, daß durch die Spitzen der Synchronsignale der Elektronenstrahl
an der langen senkrechten Kante der öffnung 18 zentriert
wird. Beim Ansteigen der Signalamplitude wird der Elektronenstrahl weiter nach rechts abgelenkt, so
daß der Elektronenstrom zur Auffanganode 22 zunimmt.
Dies führt zum Ansteigen der durch die Zuleitung 58 den Empfangsstromkreis 2, 3 und 4 aufgedrückten
Regelspannung. Auf diese Weise wird die Verstärkung dieser Stromkreise herabgesetzt und die
Amplitude des an die Ablenkplatte 24 gelegten Eingangszeichen wieder auf den Gleichgewichtswert eingestellt.
Nimmt andererseits die Signalamplitude vorübergehend ab, so sinkt die negative Verstärkungsregelspannung,
und die Verstärkung in den Empfangsstromkreisen nimmt zu, so daß das Gleichgewicht
wiederhergestellt wird. Die während der Bildsignalintervalle auftretenden Störimpulse wirken auf die
Regelspannung nicht ein, da die Auffanganode 22
während dieser Intervalle durch die von der Ablenkschaltung
39 kommende Tastspannung auf oder unterhalb der Kathodenspannung gehalten wird. Ferner
liefern sogar während der Synehronsignalinter-
valle auftretende Störimpulse, selbst wenn sie
hinreichend große Amplitude aufweisen, infolge der begrenzten Öffnung 18 keinen Beitrag zur Regelspannung.
Infolgedessen kann bei der Anordnung gemäß der Erfindung eine größere Rauschfreiheit als bei den
bekannten selbsttätigen Verstärkungsregelvorrichtungen erzielt werden, die gittergesteuerte Röhren zum
Gewinnen der Regelspannung benutzen.
Da es für die Übertragung der Synchronsignale von der Auffanganode 19 auf die Bildablenkschaltung 37
erwünscht ist, daß die Synchronsignale eine konstante Amplitude aufweisen, ist es vorzuziehen, daß
die Spitzen der Synchronsignalkomponenten der angelegten Videosignale eine Ablenkung des oberen
Strahlteiles vollständig in die Öffnung 17 verursachen. Gleichzeitig bewirken die Synchronsignalkomponenten
der zugeführten Videosignale wegen der selbsttätigen Verstärkungsregelung nur eine teilweise Ablenkung
des unteren Teiles des Elektronenstrahles in die Öffnung 18. Durch die übergreifende oder parallel
zur Längsrichtung der Kathode versetzt gegenüber der Öffnung 18 angeordnete Öffnung 17 ist gewährleistet,
daß bei Wiederherstellung des Gleichgewichtszustandes durch die selbsttätige Verstärkungsregelung
an der Auffanganode 19 Synchronisierimpulse von konstanter Amplitude für die Bildablenkschaltung 37
gewonnen werden und daß der Begrenzungspegel der Synchronsignaltrennschaltung selbsttätig eingestellt
wird.
Bei erstmaliger Inbetriebnahme des Empfängers oder während der Schaltvorgänge in den Übertragungskanälen
sind die Empfängerstromkreise auf volle Verstärkung eingestellt. Ist unter diesen Bedingungen
das Signal, auf das der Empfänger abgestimmt ist, stark, so könnte die selbsttätige Verstärkungsregeleinrichtung
unwirksam werden, wenn nicht besondere Vorkehrungen getroffen wären, die für das
Entstehen einer negativen Regelspannung für die selbsttätige Verstärkungsregelung sorgen. Daher ist
die Öffnung 18 in Querrichtung wesentlich breiter als die Öffnung 17. Eine solche Konstruktion erhöht
wenigstens teilweise die Anfälligkeit der selbsttätigen Verstärkungsregeleinrichtung gegenüber fremden,
während der Synchronsignalintervalle auftretenden Störimpulse. Vorteilhafterweise ist die Länge der Öffnung
parallel zur Längsrichtung der Kathode 13 unterschiedlich, um das Unwirksamwerden des Empfängers
bei anfänglicher Inbetriebnahme oder während der Vornahme von Schaltvorgängen in Übertragungskanälen
zu vermeiden, während gleichzeitig die Störfreiheit während der Synchronsignalintervalle
wenigstens teilweise erreicht wird.
Die unterschiedliche Länge der Öffnung 18 wird durch das Aneinanderfügen von zwei rechteckigen
Teilen verschiedener Länge parallel zur Längsrichrung der Kathode erreicht. Der längere Teil der Öffnung
ist bei einer kleineren Ablenkung des Elektronenstrahles wirksam. Eine solche Form der Öffnung
18 läßt immer einen Mindestemissionsstrom zur Auffanganode 22 bei starken Zeichen fließen, wenn der
Empfänger erstmalig in Betrieb genommen wird, so daß sofort eine negative Regelspannung für die selbsttätige
Verstärkungsregelung gewonnen wird, um die Verstärkung in den Empfangsstromkreisen herabzusetzen
und den Gleichgewichtszustand herzustellen. Hat jedoch die Öffnung 18 eine konstante Länge parallel
zur Längsrichtung der Kathode, so ist die Störfreiheit der selbsttätigen Verstärkungsregeleinrichtung
völlig gleichwertig mit der, die bei bekannten Systemen in handelsüblichen Empfängern erreicht wird.
Die Schaltung gemäß der Erfindung benötigt nur eine sehr geringe Anzahl von Schaltelementen, und
die Kathodenstrahlröhre 12 kann vollständig aus einfach gestanzten Metallplatten aufgebaut werden. Infolge
der versetzten Anordnung der Aufnahmeflächen der Anoden wird der genaue Begrenzungspegel für
die Synchronsignaltrennschaltung für alle Empfänger-Eingangspegel
,selbsttätig eingestellt, wobei diese vorteilhafte Eigenschaft ohne Verwendung zusätzlicher
Schaltelemente erreicht wird. Außerdem ist auf diese Weise eine durch Abweichungen oder durch Fehleinstellungen
der selbsttätigen Verstärkungsregelschaltung hervorgerufene, ungenaue Synchronsignaltrennung,
wie es bei gebräuchlichen Empfängern beobachtet wird, unmöglich. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß die Lage des wiedergegebenen Fernsehbildes auf dem Schirm der Bildwiedergabevorrichtung
fast unempfindlich gegen die Einstellung der selbsttätigen Frequenzregelschaltung innerhalb des
Mitnahmebereiches ist.
Obgleich die gewünschten Betriebseigenschaften im rechten System der Kathodenstrahlröhre 12 durch die
vor den Auffanganoden 19, 20, 21 und 22 angeordneten und mit Öffnungen versehenen Anode 16 erreicht
werden, kann die gleiche Wirkung auch durch die Gestaltung dieser Elektroden hinsichtlich ihrer
Größe, ihrer Form und ihrer räumlichen Anordnung entsprechend den Öffnungen 17, 18 dadurch erzielt
werden, daß den Anoden 19, 20, 21, 22 eine Anode zum Auffangen der durch diese nicht gesammelten
Raumelektronen folgt.
Bei dem dargestellten und in Verbindung mit Fig. 1 und 2 beschriebenen Empfänger ist in der Kathodenstrahlröhre
12 eine getrennte Auffanganode zum Erzeugen von Bildsynchronimpulsen, die an die Bildablenkschaltung
angelegt sind, vorgesehen. Es ist aber auch möglich, die gewünschten Bildsynchronimpulse
durch eine Integrationsschaltung zwischen dem Mittelabgriff 42 der Wicklung 41 und Erde zu gewinnen.
Auf diese Weise werden die Ausgangsströme der Auffanganoden 20 und 21 verwendet, um die gewünschten
Bildsynchronimpulse zu gewinnen, welche dann zum Steuern der Bildablenkschaltung dienen.
Diese Abänderung der Schaltung läßt bei gleicher Wirkungsweise eine beträchtliche Vereinfachung des
Röhrenaufbaues erreichen.
Claims (7)
1. Fernsehempfänger für den Empfang von Fernsehsignalen, die aus Bildsignalkomponenten
und Synchronsignalkomponenten bestehen, deren Amplitude größer als die maximale Amplitude
der Bildsignalkomponenten ist, mit Einrichtungen zur Abtrennung der Synchronimpulse, zur Steuerung
der Ablenksignale, zur Phasensynchronisierung der Ablenkung sowie zur selbsttätigen Verstärkungsregelung,
gekennzeichnet durch eine diese Funktionen ausführende einzige Strahlablenkröhre
(12) mit einer langgestreckten Kathode (13) zum Aussenden eines flächenartigen Elektronenstrahls, mit mehreren Auffanganoden
(19 bis 22J, einer Sammelanode (16) und Ablenkelektroden (23, 24), an die die Videosignale gelegt
sind.
2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abtrennung der
Synchronimpulse vom Videosignal die Sammelanode (16) eine Öffnung (17) aufweist, hinter der
die Auffanganoden (19, 20, 21) derart angeordnet sind, daß der Strahl während der Synchronimpulsintervalle
durch die Öffnung (17) auf die Auffanganoden (19, 20, 21) trifft, während der
Bildsignalintervalle dagegen vollständig von der Sammelanode (16) aufgefangen wird.
3. Fernsehempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die Auffanganoden
(20, 21) ein Vergleichssignal mit einer festen Phasenbeziehung zu den Horizontalablenksignalen
gelegt ist, aus dessen Phasenabweichung zu den Horizontalsynchronimpulsen eine Regel·-
spannung zur Herstellung des Phasengleichlaufs der Ablenksignale mit den Horizontalsynchronimpulsen
abgeleitet wird.
4. Fernsehempfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die Auffanganoden
gegenphasige Vergleichssignale gelegt sind.
5. Fernsehempfänger nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Strahlablenk-
röhre (12) weitere Anoden (27, 28) und weitere Ablenkelektroden (29, 30) vorgesehen sind, die
mit den Auffanganoden (20, 21) verbunden sind, und daß die Regelspannung von einer der Anoden
(27 oder 28) abgenommen wird.
6. Fernsehempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für
den Bildfrequenzgleichlauf in der Strahlablenkröhre (12) eine weitere Auffanganode (19) vorgesehen
ist, die an das Bildfrequenzablenksystem (37) des Empfängers gekoppelt ist.
7. Fernsehempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur
selbsttätigen Verstärkungsregelung in der Strahlablenkröhre (12) eine weitere Auffanganode (22)
hinter einer Öffnung (18) in der Sammelanode (16) derart angeordnet ist, daß der über den
Rand der Öffnung (18) hinaus abgelenkte Teil des Elektronenstrahls in Abhängigkeit von seiner
Ablenkamplitude eine von der Auffanganode (22) abgenommene Regelspannung erzeugt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 816 271.
Deutsche Patentschrift Nr. 816 271.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©209 519/201 3.62
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ2877A DE1125478B (de) | 1952-08-08 | 1952-08-16 | Fernsehempfaenger |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2007052A GB706758A (en) | 1952-08-08 | 1952-08-08 | Improvements in television receivers |
| DEZ2877A DE1125478B (de) | 1952-08-08 | 1952-08-16 | Fernsehempfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1125478B true DE1125478B (de) | 1962-03-15 |
Family
ID=26003317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ2877A Pending DE1125478B (de) | 1952-08-08 | 1952-08-16 | Fernsehempfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1125478B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816271C (de) * | 1949-03-16 | 1951-10-08 | Philips Nv | Vorrichtung mit zwei Spannungsquellen verschiedener Frequenz und Mitteln zur selbsttaetigen Frequenzkorrektion |
-
1952
- 1952-08-16 DE DEZ2877A patent/DE1125478B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816271C (de) * | 1949-03-16 | 1951-10-08 | Philips Nv | Vorrichtung mit zwei Spannungsquellen verschiedener Frequenz und Mitteln zur selbsttaetigen Frequenzkorrektion |
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