DE1125214B - Anordnung zum Feststellen der Lage eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens - Google Patents
Anordnung zum Feststellen der Lage eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten KennzeichensInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
St12441IX c/43a
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 8. M Ä R Z 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 8. M Ä R Z 1962
Bei der Behandlung von Schriftstücken ist es in vielen Fällen notwendig, bestimmte, auf diese aufgebrachte
Kennzeichen zu beachten. Dies gilt insbesondere für das Sortieren von Briefen nach dem
Bestimmungsort. Da hierbei die Schriftstücke, insbesondere Briefe, lesegerecht an einem Betrachter
vorbeigeführt werden müssen, ist es zweckmäßig, die meist rechts oben befindlichen Briefmarken als
Kennzeichen zu betrachten, das anzeigt, ob und wie ein Brief gedreht werden muß, daß seine Anschrift
ohne weiteres gelesen werden kann.
Das Erkennen des Kennzeichens erfolgt hierbei in bekannter Weise durch Abtastung mittels einer
fotoelektrischen Einrichtung, an der das Schriftstück kontinuierlich vorbeigeführt wird. Anschließend an
diese Abtastung erfolgt eine Weiterbehandlung des auf seine Kennzeichen untersuchten Schriftstückes
entsprechend dem Ergebnis dieser Untersuchung. Im Falle des Sortierens von Briefen ist dies die Weiterleitung
der einzelnen Briefe in bestimmte Kanäle, in denen sie entweder, ihrer Lage entsprechend, in
Behälter gesammelt oder gewendet und hierauf wieder einem gemeinsamen Kanal zugeführt werden.
Es muß aber, insbesondere bei der Briefsortierung, nicht nur festgestellt werden, ob das Schriftstück das
gesuchte Kennzeichen trägt, sondern auf welcher Stelle des Schriftstückes sich dieses Kennzeichen
befindet. In beiden Fällen muß die gesamte Oberfläche des Schriftstückes oder zumindest ein Teil der
Oberfläche, auf dem das Kennzeichen vermutet wird, abgetastet werden. Hierzu ist es erforderlich, daß
jedem Ort auf dem Schriftstück, der der Größe eines Kennzeichens entspricht, eine Abtasteinrichtung zugeordnet
ist. Die Zahl der Abtasteinrichtungen wird bestimmt durch das größte vorkommende Format
der zu untersuchenden Schriftstücke. Jeder der verwendeten Abtasteinrichtungen ist eine elektronische
Auswertschaltungsanordnung nachgeschaltet, die auf die Signale, die dem Unterschied zwischen der Oberfläche
des Schriftstückes und der Oberfläche des von ihm getragenen Kennzeichens entsprechen, anspricht.
Für jede Spur von der Breite des Kennzeichens braucht nur eine Abtasteinrichtung vorgesehen zu
sein, wenn das Schriftstück kontinuierlich an den Abtasteinrichtungen vorbeigeführt wird. Hierbei
wird jedoch nur festgestellt, auf welcher Spur, d. h. in welchem Abstand von der Bezugslängskante des
Schriftstückes das Kennzeichen liegt. Soll nun auch die Lage des Kennzeichens auf dieser Spur ermittelt
werden, so muß hierbei noch eine Zeitmeßeinrichtung verwendet werden, um den Zeitpunkt des Ansprechens
der Abtasteinrichtung während des Vorbeifuhrens zu Anordnung zum Feststellen der Lage
eines auf einem Schriftstück aufgebrachten
Kennzeichens
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft, Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Gerhard Hirschfeld, Berlin,
Dipl.-Ing. Werner Hinz, Berlin-Neukölln,
und Hanspeter Fritzsche, Berlin-Friedenau,
sind als Erfinder genannt worden
registrieren. Diese beiden Arten von Abtastanordnungen erfordern einen sehr hohen Aufwand an
elektrischem und elektronischem Schaltmaterial. Die ganze Anlage wird umfangreich, kompliziert und
teuer. Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, diesen Aufwand wesentlich herabzusetzen, ohne die Betriebssicherheit
der Anlage ungünstig zu beeinflussen, insbesondere soll die Zahl der den Abtasteinrichtungen
folgenden Auswertschaltungen herabgesetzt werden. Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung,
mit der die Lage eines auf einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens, insbesondere die Lage der
Briefmarke auf einem Briefumschlag, mittels mehrerer fotoelektrischer Abtasteinrichtungen festgestellt werden
kann. Zwischen den Abtasteinrichtungen und dem Schriftstück wird eine relative und kontinuierliche
Bewegung hergestellt, und die Abtasteinrichtungen steuern Auswertschaltungen, die beim Erkennen
des Kennzeichens durch eine Abtasteinrichtung ein Ausgangssignal liefern, das zur Steuerung
der Weiterbehandlung des Schriftstückes dient. Es werden besondere Maßnahmen vorgesehen, um
Fehlschaltungen zu vermeiden.
Die Erfindung besteht darin, daß für jedes Gebiet auf dem Schriftstück, das etwa die Größe des
Kennzeichens besitzt und auf dem das Kennzeichen vermutet wird — das sind bei Briefen die Vorderseite
rechts oben, die Vorderseite links unten, die Rückseite rechts oben und die Rückseite links unten —, nur
eine einzige Auswertschaltung und mehrere diese
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steuernde Abtasteinrichtungen und femer Steuereinrichtungen
vorgesehen sind, die die Äbtasteinrichtungen in Abhängigkeit von der Länge des
Schriftstückes auswählen und entsprechend ihrer Lage zum Schriftstück nacheinander mit der zugehörigen
Auswertschaltung verbinden.
Die nacheinander wirksam werdenden Abtasteinrichtungen sind hierbei so ausgebildet, daß die
jeweils früher wirksam werdenden Abtasteinrichtungen
Die Abtasteinrichtungen für die Abtastung im oberen Gebiet (bei Briefen im oberen rechten Gebiet)
und im unteren Gebiet (bei Briefen im linken unteren Gebiet) des Schriftstückes sind in je einer Gruppe
zusammengefaßt. Wenn auch die Rückseite eines jeden Schriftstückes auf ein Kennzeichen hin untersucht
werden muß, ist noch eine der beschriebenen Einrichtungen ähnliche Abtasteinrichtung für diesen
Zweck notwendig. In bestimmten Fällen, in denen
vorderen Kante die Abtasteinrichtung erreicht hat, und schon endet, bevor es mit seiner in Förderrichtung
hinteren Kante an die Abtasteinrichtung gelangt ist.
Diese Verschiebung der Einschaltung der Abtasteinrichtungen ist zweckmäßig so ausgeführt, daß das
Gebiet, welches nicht abgetastet wird, an der vorderen und hinteren Kante etwa 3 bis 5 mm beträgt.
veranlassen, daß die später in Betrieb zu setzenden io das Schriftstück somit mehr als vier Lagen einnehmen
Abtasteinrichtungen an deren Stelle wirksam werden. kann, das ist, wenn Briefe mit nur gleichen Kanten-Um
zu verhindern, daß die Abtasteinrichtung längen sortiert werden sollen, werden noch weitere
durch die in Förderrichtung vorn-oder hintenliegende Abtasteinrichtungen notwendig. In den meisten
Kante des Schriftstückes bereits ein Steuersignal aus- Fällen kann aber davon ausgegangen werden, daß
löst, erfolgt die Abstastung des Schriftstückes während 15 das Schriftstück nur vier verschiedene Lagen eineiner
Zeit, die erst beginnt, nachdem es mit seiner nehmen kann, da es rechteckigen Schnitt besitzt.
Jede Gruppe von Abtasteinrichtungen erzeugt beim Auffinden eines Kennzeichens ein Ausgangssignal,
welches die dieser Gruppe zugeordnete Steuereinrichtung betätigt. Werden dagegen in
mehreren Abtasteinrichtungen für die Abtastung verschiedener Gebiete zweier oder mehrerer verschiedener
Gruppen Kennzeichen festgestellt, so ist dies ein Zeichen dafür, daß eine der Feststellungen
Um ferner die Zahl der Abtasteinrichtungen zu 25 falsch ist. Es wird deshalb keine der Steuereinrichverringern
und die Abtastzeit zu verkürzen, sollen tungen betätigt. Alle Schriftstücke, welche auf Grund
nur die Gebiete auf dem Schriftstück abgetastet ihrer Beschaffenheit von den Abtasteinrichtungen
werden, in welchen sich mit größter Wahrscheinlichkeit nicht eindeutig identifiziert werden können, werden
das Kennzeichen befindet. Bei Briefen liegen diese dann ausgesondert und von der Weiterbehandlung
Gebiete stets außerhalb eines beiderseitig um den 30 ausgeschlossen.
Mittelpunkt gelagerten Gebietes. Darüber hinaus Die Erfindung bezieht sich vorwiegend auf die
Verwendung für die lesegerechte Aufstellung von Postsendungen und soll deshalb an Hand eines
Beispieles zur Lösung dieser Aufgabe und mit Hilfe der Zeichnungen erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine Gesamtdarstellung der Anlage als Blockschaltbild;
Fig. 2 zeigt ebenfalls als Blockschaltbild die erfindungsgemäße Steuerung durch die Abtastfeststellen.
Das Ergebnis dieser Messung wird hierauf 4° einrichtungen und die Anschaltung dieser an die
ausgenutzt, um diejenigen Abtasteinrichtungen, welche Auswertschaltungsanordnungen.
die Bahnen bestreichen, die in diesem Falle von dem In Fig. 1 werden die zu sortierenden Briefe bei A so
die Bahnen bestreichen, die in diesem Falle von dem In Fig. 1 werden die zu sortierenden Briefe bei A so
Schriftstück nicht eingenommen werden, unwirksam zugeführt, daß sie mit einer ihrer Längskanten auszu
machen. Außerdem wird auch der Beginn der gerichtet sind. Sie können hierbei vier verschiedene
Abtastbahn der Länge des Schriftstückes angepaßt. 45 Lagen einnehmen, die an dem Ort der Briefmarke
Die Abtasteinrichtungen werden übereinander und erkennbar sind. Diese sind:
gegeneinander versetzt angeordnet, so daß beim
Vorbeiführen des Schriftstückes sich die Wirkungen
dieser Abtasteinrichtungen aneinander anschließen.
Für die Abtastung des oberen Gebietes des Schrift- 5°
Stückes werden in den meisten Fällen zwei bis vier
Abtastbahnen bzw. Abtasteinrichtungen notwendig
sein, während im unteren Gebiet ein oder zwei Abtastbahnen bzw. Abtasteinrichtungen ausreichen, da
die Schriftstücke mit ihrer unteren Kante zu den 55
Abtasteinrichtungen des unteren Gebietes stets die
gleiche Lage einnehmen, in ihrer Höhe aber differieren
können. Von diesen Abtasteinrichtungen werden je
eine des oberen Gebietes des Schriftstückes und eine
gegeneinander versetzt angeordnet, so daß beim
Vorbeiführen des Schriftstückes sich die Wirkungen
dieser Abtasteinrichtungen aneinander anschließen.
Für die Abtastung des oberen Gebietes des Schrift- 5°
Stückes werden in den meisten Fällen zwei bis vier
Abtastbahnen bzw. Abtasteinrichtungen notwendig
sein, während im unteren Gebiet ein oder zwei Abtastbahnen bzw. Abtasteinrichtungen ausreichen, da
die Schriftstücke mit ihrer unteren Kante zu den 55
Abtasteinrichtungen des unteren Gebietes stets die
gleiche Lage einnehmen, in ihrer Höhe aber differieren
können. Von diesen Abtasteinrichtungen werden je
eine des oberen Gebietes des Schriftstückes und eine
Abtastbahn des unteren Gebietes gleichzeitig wirksam 60 einer Lichtquelle und einer Fotozelle. Die Ausgänge
sein. der Lichtschranken werden an eine Auswert-
Zur Verhinderung von Fehlschaltungen soll durch schaltung C gelegt, welche dann die Weiche D bedie
Meßeinrichtung außerdem bewirkt werden, daß tätigt, wenn die Sendungen ein bestimmtes Maß
alle Abtasteinrichtungen unwirksam sind, wenn sich überschreiten oder der Abstand zwischen zwei
kein Brief in der Abtasteinrichtung befindet, d, h., 65 Sendungen zu klein ist. Von hier aus gelangen die
daß durch die Meßeinrichtung erst durch das Vorbei- Sendungen, sofern sie den Bedingungen bezüglich
laufen eines Briefes die Abtasteinrichtung in Betrieb der Abmessung entsprechen, vor die Abtasteingesetzt
wird. richtungen. Für die Abtastung einer jeden Seite eines
wird die Marke auch nur entweder in dem Gebiet oben rechts oder in dem Gebiet unten links vermutet.
Es genügt deshalb, daß nur diese Gebiete eines Schriftstückes abgetastet werden.
Da nun die Schriftstücke, wie bereits ausgeführt, verschiedene Abmessungen haben können, soll eine
Meßeinrichtung, die zweckmäßig mit Lichtschranken arbeitet, die Breite und Länge der Schriftstücke
1. Briefmarke auf der rechten Seite und auf dieser oben rechts,
2. Briefmarke auf der rechten Seite und auf dieser unten links,
3. Briefmarke auf der linken Seite und auf dieser oben rechts,
4. Briefmarke auf der linken Seite und auf dieser unten links.
Die Fördereinrichtung bringt die Briefe nacheinander
und in einem bestimmten Abstand, welcher durch bekannte Mittel hergestellt wird, in die Meßeinrichtung
B. In dieser befinden sich mehrere LichtschrankenZ?i, b2 ... b^. Diese bestehen aus je
Briefes dient je eine Gruppe e\... eH und f\.. Jn der
Abtasteinrichtungen E und F, welche auf einander gegenüberliegenden Seiten des Förderweges und
gegeneinander versetzt angeordnet sind. Die Ausgänge der einzelnen Abtasteinrichtungen ^1... en und
/1.. ./„ liegen an Auswertschaltungen H\... Hn, und
zwar ist jeweils für zwei oder mehrere Abtasteinrichtungen je eine Auswertschaltung vorgesehen, von
denen jedoch nur die Auswertschaltungen H\ bis H4
gezeigt sind. Die Anschaltung der Abtasteinrichtungen an die Auswertschaltungen erfolgt durch die Spurenumschaltvorrichtung
Gj für die Gruppe E und G2
für die Gruppe F. Die Umschaltung auf die einzelnen Spuren wird einerseits von den Abtasteinrichtungen
und andererseits von je einer Gruppe L bzw. K von Lichtschranken Z1 bis 4 bzw. k\ bis k6
gesteuert. Über einer Speicheranordnung R liegen die Auswertschaltungen /Z1. ..Hn an der Weichensteuerungsvorrichtung
X und über einer weiteren Speichervorrichtung S an der Weichensteuerungsvorrichtung
Y (Fig. 1). Diese Weichensteuerungsvorrichtungen steuern die Weichen Wx bzw. W2,
welche am Ausgang der Abtastanordnung angebracht sind. Die Weichen werden durch die Auswertschaltungen
H entsprechend der Lage umgelegt, in der die Abtasteinrichtungen E bzw. F eine Briefmarke
festgestellt haben. Wenn hier keine einwandfreie Erkennung durchgeführt wird oder wenn zwei
verschiedene Erkennungssignale erzeugt werden, erfolgt hier eine solche Steuerung der Weiche, daß
die Sendungen in einen besonderen Behälter Z laufen. In einem der Zweige zwischen den Ausgängen der
Weiche W1 und W2 kann eine Wendevorrichtung
vorgesehen sein, so daß an beiden Ausgängen die Sendungen die gleiche Lage einnehmen und in
gemeinsame Behälter M bzw. JV führen können.
In Fig. 2 sind den Abtasteinrichtungen ex.. .e4 der
Gruppe E Verstärker V1.. .V4 nachgeschaltet. Jeder
Verstärkungsausgang liegt über je einem Tor T\... T4
an der Auswertschaltung H. Diese liegt über dem Speicher R, einem weiteren Tor Γ5 und einem
weiteren Speicher R' an der Weichensteueranordnung X. Die Tore T1 ... T4 sind nur durchlässig,
wenn sie außer dem Signal von der Abtasteinrichtung E auch ein Signal von der Spurenumschaltanordnung
G erhalten. Deshalb ist diese mit der Lichtschrankengruppe L verbunden. Die Darstellung
der Fig. 2 beschränkt sich auf die Auswertung der Lichtschranken l\... I5, welche zur Abtastung eines
einzigen Gebietes, z. B. auf der rechten Seite rechts oben bestimmt sind. Die Stellung der Briefkante zu
den Lichtschranken und die dadurch bedingte Aufhellung bzw. Verdunkelung der entsprechenden
Lichtschranken bewirkt durch die Spurenumschaltanordnung G ein Öffnen von zweien der vier Tore
Ti... T4 nacheinander für die Dauer der Abtastung.
Welche Tore jeweils geöffnet werden, entscheiden die Lichtschranken I4 und /5, die je nach Breite des
Briefes dunkel bzw. hell sind. Zum Beispiel werden bei einem sehr breiten Brief (/4 und /5 dunkel) nacheinander
T2 und T1 geöffnet.
Durch eine besondere Meßeinrichtung kann zwecks Verhinderns von Fehlleistungen der Abtasteinrichtungen
das Schriftstück vor seinem Eintritt in die Abtastanlage hinsichtlich der Breite und Länge und
auch des Abstandes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schriftstücken gemessen werden. Wird
durch die Einrichtung festgestellt, daß dieser Abstand ein bestimmtes Maß unterschreitet, so sollen die
durch einen zu geringen Abstand voneinander getrennten Schriftstücke aus der weiteren Behandlung
ausgeschieden werden. Sie werden besonders gesammelt und später nochmals der Abtasteinrichtung
zugeführt, ebenso werden auch die Schriftstücke, deren Abmessungen ein bestimmtes Maß an Breite
oder Länge überschreiten, ausgeschieden.
Die ganze Anlage kann ferner durch eine besondere Zähleinrichtung daraufhin überwacht werden, daß
die Zahl der einlaufenden und der auslaufenden Schriftstücke übereinstimmt. Bei Feststellung einer
Differenz beider Werte bedeutet dies, daß ein Schriftstück hängengeblieben ist und die Förderung
weiterer Schriftstücke dadurch gefährden kann. Diese Zähleinrichtung muß also in diesem Falle die Anlage
still legen und ein Warnsignal geben, so daß der Fehler behoben werden kann.
Claims (10)
1. Anordnung zum Feststellen der Lage eines auf einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens,
insbesondere der Lage der Briefmarke auf einem Briefumschlag mittels mehrerer fotoelektrischer
Abtasteinrichtungen, zwischen denen und dem Schriftstück eine relative und kontinuierliche
Bewegung besteht und die Auswertschaltungen steuern, welche beim Erkennen des Kennzeichens durch eine Abtasteinrichtung ein
Ausgangssignal liefern, das zur Steuerung der Weiterbehandlung des Schriftstückes dient, da
durch gekennzeichnet, daß für jedes Gebiet von etwa der Größe des Kennzeichens auf dem
Schriftstück, auf dem das Kennzeichen vermutet wird, nur eine einzige Auswertschaltung (H) und
mehrere diese steuernde Abtasteinrichtungen (^1... e„, /1.. .fn) und ferner Steuereinrichtungen
(G, K, L) vorgesehen sind, die die Abtasteinrichtungen in Abhängigkeit der Länge und Breite
des Schriftstückes auswählen und entsprechend ihrer Lage zum Schriftstück nacheinander mit der
zugehörigen Auswertschaltung (H) verbinden.
2. Anordnung nach Anspruch 1 zur Verwendung von Briefen, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu untersuchenden Gebiete auf dem Brief die Vorderseite rechts oben, die Vorderseite
links unten, Rückseite rechts oben und Rückseite links unten sind.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtungen
(e\... e4) an die Auswertschaltungen
(H) in Abhängigkeit von den Vorder- und Rückkanten des Schriftstückes — in Bewegungsrichtung
gesehen — angeschaltet werden.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastung des Schriftstückes
während einer Zeit erfolgt, die erst beginnt, nachdem es mit seiner vorderen Kante
die Abtasteinrichtung erreicht hat, und schon endet, bevor es mit seiner hinteren Kante an die
Abtasteinrichtung gelangt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schriftstück nur auf eine
Länge abgetastet wird, die von jedem Rand sich um einen bestimmten Betrag weniger als bis zur
Mitte des Schriftstückes erstreckt.
6. Anordnung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß vor Eintritt des Schriftstückes in die Abtasteinrichtungen
(ei... en,fi ■ ■ -fn) zweckmäßig durch
Lichtschranken {l\...ln, h\...hn), dessen Höhe
und Länge festgestellt und dadurch die entsprechenden Abtasteinrichtungen wirksam gemacht
werden.
7. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abtasteinrichtungen (e\.. .en, f\- ■ .fn) übereinander
und gegeneinander versetzt angeordnet sind.
8. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
für die Abtastung des oberen Gebietes des 1S
Schriftstückes zwei oder mehrere Abtasteinrichtungen und für das untere Gebiet nur eine
Abtasteinrichtung vorgesehen sind.
9. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Abtasteinrichtungen unwirksam sind, wenn sich kein Schriftstück in der Abtasteinrichtung
befindet.
10. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Feststellung eines Kennzeichens in mindestens je einer Abtasteinrichtung
für die Abtastung zweier verschiedener Gebiete ein besonderer, keinem der einzelnen Abtastgebiete
zugeordneter Weg für das Schriftstück freigegeben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 51&/218 2.62
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST12441A DE1125214B (de) | 1957-04-09 | 1957-04-09 | Anordnung zum Feststellen der Lage eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens |
| DEST13117A DE1134233B (de) | 1957-04-09 | 1957-10-31 | Anordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens |
| SE289658A SE219092C1 (de) | 1957-04-09 | 1958-03-25 | |
| FR1205361D FR1205361A (fr) | 1957-04-09 | 1958-04-08 | Dispositif d'exploration et de convoyage d'objets plats |
| CH5807958A CH371622A (de) | 1957-04-09 | 1958-04-09 | Einrichtung für die Gegenstandssortierung |
| FR764098A FR73933E (fr) | 1957-04-09 | 1958-04-25 | Dispositif d'exploration et de convoyage d'objets plats |
| FR764097A FR73515E (fr) | 1957-04-09 | 1958-04-25 | Dispositif d'exploration et de convoyage d'objets plats |
| CH6465158A CH383050A (de) | 1957-04-09 | 1958-10-03 | Einrichtung für die Gegenstandssortierung |
| FR777355A FR74496E (fr) | 1957-04-09 | 1958-10-23 | Dispositif d'exploration et de convoyage d'objets plats |
| GB3408558A GB902902A (en) | 1957-04-09 | 1958-10-24 | Article sorting control apparatus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1125214B true DE1125214B (de) | 1962-03-08 |
Family
ID=7455712
Family Applications (1)
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| DEST12441A Pending DE1125214B (de) | 1957-04-09 | 1957-04-09 | Anordnung zum Feststellen der Lage eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens |
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| DE (1) | DE1125214B (de) |
| FR (1) | FR1205361A (de) |
| SE (1) | SE219092C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2332574A1 (fr) * | 1975-11-20 | 1977-06-17 | Bendix Corp | Systeme d'identification d'une caracteristique distinctive d'une face d'un objet |
| DE3614548A1 (de) * | 1985-04-30 | 1986-10-30 | Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa | Poststueck-lesegeraet |
-
1957
- 1957-04-09 DE DEST12441A patent/DE1125214B/de active Pending
-
1958
- 1958-03-25 SE SE289658A patent/SE219092C1/sl unknown
- 1958-04-08 FR FR1205361D patent/FR1205361A/fr not_active Expired
- 1958-04-09 CH CH5807958A patent/CH371622A/de unknown
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|---|---|---|---|---|
| FR2332574A1 (fr) * | 1975-11-20 | 1977-06-17 | Bendix Corp | Systeme d'identification d'une caracteristique distinctive d'une face d'un objet |
| DE3614548A1 (de) * | 1985-04-30 | 1986-10-30 | Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa | Poststueck-lesegeraet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1205361A (fr) | 1960-02-02 |
| SE219092C1 (de) | 1968-02-20 |
| CH371622A (de) | 1963-08-31 |
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