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DE1125145B - Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussdrahtwendeln aus thermoplastischem Kunststoffdraht - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussdrahtwendeln aus thermoplastischem Kunststoffdraht

Info

Publication number
DE1125145B
DE1125145B DED31073A DED0031073A DE1125145B DE 1125145 B DE1125145 B DE 1125145B DE D31073 A DED31073 A DE D31073A DE D0031073 A DED0031073 A DE D0031073A DE 1125145 B DE1125145 B DE 1125145B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
lamellar
slats
disc
coils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31073A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfram Dittmayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED31073A priority Critical patent/DE1125145B/de
Publication of DE1125145B publication Critical patent/DE1125145B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D5/00Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
    • B29D5/04Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the interlocking members being formed by continuous meander of filamentary material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Reißversehlußdrahtwendeln aus thermoplastischem Kunststoffdraht Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußdrahtwendein aus thermoplastischem Kunststoffdraht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus einem Kunststoffdraht die fertigen Wendeln zu formen, die als Reißverschlußelemente Verwendung finden können.
  • Es sind bereits gewendelte Reißverschlußelemente bekannt, die einen Überzug aus thermoplastischem Kunststoff aufweisen. Bei diesen Elementen ist ein Kern aus Metall vorgesehen, d. h., der zu den Reißverschluß elementen verformte Draht besteht praktisch aus einem Metalldraht, der mit einer thermoplastischen Masse beschichtet ist. DerartigeAusgangsmaterialien sind aber in ihrer Herstellung wesentlich kostspieliger als einfache Kunststoffdrähte, die in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet werden.
  • Weiterhin sind Reißverschlußzweidrahtdoppelwendeln bekannt. Bei diesen bekannten Wendeln werden gleichzeitig zwei Drähte im entgegengesetzten Sinn aufgewickelt, und zwar um einen Dorn. Die Windungen sind hier derart übereinandergelegt, daß durch den Druck einer Schleife bzw. Windung auf die nächste eine Einstellung der Wicklungen stattfindet, die ein sicheres Ineinandergreifen der Wicklungen gewährleistet, wenn diese auf den Tragstreifen bzw.
  • Wendeln eines Reißverschlusses befestigt sind. Gegenüber den Eindrahtwendeln weisen diese Zweidrahtdoppelwendel den Nachteil auf, daß praktisch zur Herstellung der gleichen Reißverschlußeinheit die doppelte Menge von thermoplastischem Draht verbraucht wird.
  • Erfindungsgemäß kennzeichnet sich die Vorrichtung darin, daß die Vorrichtung aus einem hin- und her- sowie auf und ab bewegbaren Drahtleger sowie seitlich davon angebrachten Abheberollen mit Auflaufflächen für Lamellen eines zweiteiligen Lamellenrades, zwischen dessen beiden Teilen eine Umlegscheibe verankert ist, besteht, wobei die Lamellen den um die Umlegscheibe gelegten thermoplastischen Kunststoffdraht jeweils festhalten, sowie eine Heizvorrichtung und eine Abhebevorrichtung für den thermoplastischen Kunststoffdraht, einen Abstreifer und zwei Vorsohubfinger zum absatzweisen Vorwärtsschalten des Lamellenrades aufweist.
  • Zusätzlich kann noch eine Druckwalze vorgesehen sein, die den Draht auf der Urnlegscheibe verformt, so daß besondere Gestaltungen der Reißverschlußglieder entstehen. Anschließend an die Wärmebehandlung oder an die Behandlung durch die Druckwalze wird die fertige Wendel freigegeben.
  • Der Drahtleger besteht aus einer inneren Stange für den Kunststoffdraht, einer äußeren unter Federdruck stehenden gabelförmigen Büchse und einem zwischen beiden Teilen eingeschalteten Bolzen. Die Büchse wirkt mit ihren unteren Enden auf die Lamellen ein, so daß die Büchse als Sicherungsglied die Lamellen in die Lage überführt, in welcher sie den Kunststoffdraht halten.
  • Die Lamellen selbst sind in Schlitzen der Lamellenscheibe schwenkbar gelagert. Zwischen den Lamellen sind Druckfedern angebracht, die in auf dem Umfang der Lamellenscheibe verlaufenden Nuten einrasten und mit ihren freien Enden auf die Rücken der Lamellen drücken.
  • Zum Zweck derErwärmung des geformten und festgehaltenen thermoplastischen Kunststoffdrahtes und damit dieser seine aufgezwungene Gestalt beibehält, läuft die Lamellenscheibe während ihres Umlaufes mit der geformten Wendel durch eine Heizstation hindurch. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die Lamellenscheibe im ganzen beheizt wird.
  • Hinter der Abhebevorrichtung sind regelbare Schaltelemente vorgesehen, die die abgehobenen Lamellen in ihrer Offenstellung festhalten. Damit kann das Bilden einer Wendel von vorbestimmter Länge unterbrochen werden. Auf diese Weise können von vornherein Wendeln bestimmter Längen hergestellt werden. Die geformte Wendel zeigt in ihrer Länge beliebig einstellbare Zwischenstücke. In deren Bereich kann dann die Wendel zerschnitten werden. Die Schaltelemente für das Bilden bestimmter Längen von Wendeln können von einer einstellbaren Steuervorrichtung beeinflußt werden.
  • Der Abstreifer kann als eine greifende Aufnahmescheibe ausgebildet sein, die entsprechend der Einteilung der Lamellenscheibe zwei Reihen von Mitnahmezähnen aufweist, die zueinander entsprechend der Lage der Lamellen versetzt sind und zwischen sich einen Aufnahmeraum für die Wendeln haben.
  • Das Lamellenrad kann einteilig ausgebildet sein.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des oberen Teiles des Lamellenrades mit dem Drahtleger in einer Arbeitsstellung rechts von der Mitte der Lamellenscheibe, Fig. 2 eine entsprechende Ansicht mit dem Drahtleger in einer Arbeitsstellung links von der Umlegscheibe, Fig. 3 eine Seitenansicht der gesamten Vorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt durch die Lamellen, Fig. 5 einen Schnitt durch den linken Teil der Lamellenscheibe mit eingezeichneter Druckfeder für die Lamelle, Fig. 6 einen Schnitt durch den rechten Teil der Lamellenscheibe, wobei die eine Lamelle angehoben ist, Fig. 7 die Umlegscheibe, Fig. 8 die Haltescheibe für die mittlere Umlegscheibe, beide im Schnitt, Fig. 9 eine Druckfeder für die Lamelle und Fig. 10 eine Lamelle und Fig. 11 bis 14 das Bilden der Wendel aus dem Kunststoffdraht in Seitenansicht, Fig. 15 eine Darstellung der Abhebevorrichtung für die Lamellen mit der Aufnahmescheibe für die Wendeln, Fig. 16 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Aufnahmescheibe für die Wendeln, Fig. 17 die Aufnahmescheibe von unten gesehen, Fig. 18 einen Schnitt durch Fig. 17 und den damit zusammenarbeitenden Teil der Lamellenscheibe.
  • 1 ist der thermoplastische Kunststoffdraht, 2 eine auf und nieder gehende und außerdem hin- und hergehende Stange, an deren unterem Ende sich der Drahtleger 3 befindet. Durch Ösen 4 und 5 des Drahtlegers 3 ist der Draht 1 hindurchgezogen.
  • Auf der Stange 2 führt sich axial verschiebbar eine Hülse 6, die unten gabelförmig in zwei Enden 6 a und 6b ausläuft. 7 a und 7b sind zwei wechselweise arbeitende Vorschubfinger, die das noch zu beschreibende Lamellenrad 15a, 15 b absatzweise in der Umfangsrichtung weiterschalten.
  • Die Hülse 6 trägt einen Schlitz 8'. In diesem gleitet ein Bolzen 8, der in die Stange 2 eingeschraubt ist.
  • 6' ist eine Druckfeder, die über die Stange 2 hinweggelegt ist und sich oben an einen Teller2' der Stange 2 und unten an der Büchse 6 absetzt. Auf diese Weise kann sich die Büchse 6 auf der Stange 2 nach oben und unten verschieben. Wenn die Stange 2 nach oben geht, nimmt der Bolzen 8 die Büchse 6 mit, sobald der Bolzen 8 das obere Ende des Schlitzes 8' der Büchse 6 erreicht hat.
  • 9 a, 9b sind flache, lamellenförmige Teile auf dem Lamellenrad 15 a, 15 b. 10 a, 10 b sind Abheberollen für die lamellenförmigen Teile 9 a, 9b als Abhebeelemente mit Auflaufflächenlla, 11 b, die sich ein kurzes Stück tangential an die Rollen 10 a, iOb anschließen. Für jede Lamelle ist eine Druckfeder 12 vorgesehen, die, wie Fig. 5 erkennen läßt, mit einem Schenkel auf den Rücken der Lamelle 9 b drückt und in auf dem Umfang der Lamellenscheibe 15 a, 15b verlaufenden Nuten 15' einrasten.
  • 14 ist eine Umlegscheibe für den Draht 1 zur Bildung der Drahtwendeln 13. Die Umlegscheibe 14 sitzt in dem zweiteilig ausgestalteten Lamellenrad 15 a, 15b. Diese beiden Teile 15a und 15b schließen die Umlegscheibe 14 zwischen sich ein. Die Umlegscheibe 14 wird durch eine Haltescheibe 24 mittels Bolzen und Schrauben gehalten.
  • Das Lamellenrad 15 a, 15 b kann auch einteilig ausgebildet sein. Das Lamellenrad 15 a, 15 b durchläuft bei seiner Umdrehung im Uhrzeigersinn eine Heizvorrichtung 16. Hinter der Heizvorrichtung 16 ist eine Abdrückscheibe 17 angeordnet, die auch wegbleiben kann. Daran anschließend ist eine Abhebevorrichtung vorgesehen, bestehend aus zwei Abheberändern 18 a und 18 b für die Lamellen 9 a, 9 b. 19 ist ein Abweiser für die fertige Wendel 13.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Stange 2 mit dem Drahtleger 3 befindet sich in der untersten Stellung, wobei die Hülse 6 auf die Lamelle 9 b 2 drückt.
  • Der Draht 1, der über die Umlegscheibe 14 hinweggelegt ist wird von der Lamelle 9 b 2 festgehalten.
  • Daraufhin geht die Stange 2 nach oben, während die Umlegscheibel4 durch den Vorschubfinger 7 a, der hinter eine Lamelle greift, um die Entfernung zwischen einer Lamelle 9 a und 9 b vorwärtsgeschaltet wird. Die Nadel 9 a 3 gelangt damit unter den Drahtleger 3 (Fig. 12). Außerdem bewegt sich der Drahtleger 3 aus der Stellung Fig. 2 nach rechts in die Stellung Fig. 1.
  • Damit wird der Draht 1 über den Rücken der Umlegscheibe 14 hinweggelegt. Wenn daraufhin die Stange 2 wieder nach unten geht (Fig. 13), so tritt der Drahtleger 3 auf der rechten Seite (Fig. 1) neben der Umlegscheibe 14 nach unten. Die Hülse 6 tritt mit ihrem rechten hebelförmigen Teil auf die Lamelle 9 a 3 und drückt diese, soweit sie nicht bereits durch die Wirkung ihrer Feder 12 niedergedrückt worden ist, fest nach unten, so daß der Draht 1 unterhalb der Lamelle 9 a 3 festgehalten wird.
  • Daraufhin geht die Stange 2 mit dem Drahtleger 3 wieder nach oben in die Stellung Fig. 14. Die Scheibe 14 wird um den Abstand bis zur Lamelle 9 b 3 durch den Vorschubfinger 7b vorwärts geschaltet, und der Arbeitsvorgang beginnt wieder wie in Fig. 11.
  • Auf diese Weise gelangt der Draht 1 immer über den Rücken der Umlegscheibe 14 hinweg und wird einmal rechts und einmal links von dieser Scheibe durch die Lamellen 9 a bzwz. 9 b festgehalten.
  • Im Bereich des Drahtlegers 3 sind zu beiden Seiten der Lamellenscheibe 15 a, 15 b die Anheberollen 10 a, 10 b vorgesehen, die die Lamellen 9, wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, entgegen der Wirkung der Federnl2 abheben. Die Aufiaufflächen 11 a, 11 b, die sich an die Abheberollen 10 a, 10b anschließen, halten die Lamellen so lange in der Offen stellung, bis der Draht unter die betreffende Lamelle getreten ist.
  • Dann geben die Auflaufflächen 11 a, 11 b die Lamellen frei, so daß diese durch die Wirkung der Federn 12 wieder niedergehen und den Draht festhalten.
  • Die Hülse 6 dient dabei als Sicherungselement, daß auf jeden Fall die Lamellen 9 a, 9 b nach unten treten müssen.
  • Der über die Umlegscheibe 14 hinweggelegte Draht besitzt damit bereits die endgültige Form der Wendel. Damit die Wendel 13 ihre Gestalt beibehält, wird das Lamellenrad durch eine Heizvorrichtung 16 hindurchgeführt. Auch kann das Lamellenrad von sich aus entsprechend erwärmt werden. Im Anschluß an die Heizvorrichtung ist eine Druckwalze 17 vorgesehen. Diese drückt auf die auf dem äußeren Umfang der Umlegscheibe aufliegenden Teile der Wendel und formt diese zu den bei den Reißverschlußgliedern gewünschten Köpfen. Damit ist die Wendel fertig. Das Lamellenrad 15 tritt dann zwischen zwei Abheberollenl8a und 18 b hindurch, die wie die Abheberollen 10a und 10b die Nadeln auf kurze Zeit anheben. Durch den Abstreifer 19 wird die Wendel 13 von dem Lamellenrad abgehoben.
  • Eine zweite Ausführungsmöglichkeit für das Abheben der Wendeln von dem Lamellenrad 15 a, 15 b ist in den Fig. 15 bis 18 gezeigt. An Stelle des Abstreifers 19 gemäß Fig.3 ist eine Aufnahmescheibe getreten, die aus zwei Teilen 20 a und 20b besteht.
  • Die beiden Teile 20a und 20b sind fest miteinander verbunden und auf ihrem Umfang entsprechend der Einteilung der Lamellenscheibe 15 a, 15 b jeweils mit einer Reihe von Mitnahmezähnen 21 a und 21 b ausgestattet. Diese Mitnahmezähne 21 a, 21b sind zueinander entsprechend der Lage der Lamellen 9 a, 9 b versetzt. Zwischen den Zähnen 21 a, 21 h befindet sich ein Aufnahmeraum 22 für die Wendeln 13.
  • Der Antrieb der Aufnahmescheibe 20 a, 20b erfolgt dadurch, daß die Lamellen 9 a, 9 b wechselweise hinter die Zähne 21 a, 21b treten. Die Lamellen befinden sich zu Beginn des Eingreifens noch in ihrer gesenkten Lage. Andererseits werden die Lamellen 9 a, 9 b erst angehoben und treten damit aus der Aufnahmescheibe 20 heraus, sobald die Abheberollen 18 a, 18 b mit dem rückwärtigen Teil der Lamellen 9 a, 9 b zusammenwirken.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 18 ist die Anordnung so getroffen, daß die Achse 23 des Lamellenrades 15 a, 15 h waagerecht liegt. Die Anordnung kann auch so vorgesehen sein, daß die Achse 23 vertikal steht, so daß die Lamellenscheibe 15 a, 15 b in einer horizontalen Ebene umläuft; dann haben auch die übrigen Teile, wie die Druckwalze 17, die Abheberollenl8a, 18 b und die Aufnahmescheibe 20 a, 20b, eine horizontale Lage.
  • Auf die beschriebene Art entsteht eine beliebig lange Wendel. Soll diese in bestimmten Abschnitten hergestellt werden, so braucht hinter der Abhebevorrichtung 10a, 10 b, 11 a, 11 b nur noch ein weiteres Schaltelement vorgesehen sein, welches vorzugsweise regelbar ist. Dieses Schaltelement hält die abgehobenen Lamellen noch kurze Zeit in ihrer Offenstellung.
  • Auf diese Weise wird das Bilden einer Wendel auf vorbestimmte Länge unterbrochen, d. h. zwischen den einzelnen Teilen der Wendel verbleiben kurze gerade Verbindungsstücke. Im Bereich dieser Verbindungsstücke wird dann die Wendel zerschnitten. Auf diese Weise werden immer gleich lange Wendelteile hergestellt.
  • PATENTANSPRCHE: 1. Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußdrahtwendeln aus thermoplastischem Kunststoffdraht, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor- richtung aus einem hin- und her- sowie auf und ab bewegbaren Drahtleger (3) sowie seitlich davon angebrachten Abheberollen (10 a, 10b) mit Auflaufflächen (11 a, 11 b) für die Lamellen (9 a, 9b) eines zweiteiligen Lamellenrades (15a, 15b), wobei die Lamellen (9 a, 9 b) den um die Umlegscheibe (14) gelegten thermoplastischen Kunststoffdraht (1) jeweils festhalten, sowie eine Heizvorrichtung (16) und eine Abhebevorrichtung (18a, 18 b) für den thermoplastischen Kunststoffdraht, einen Abstreifer (19) und zwei Vorschubfinger (7a, 7b) zum absatzweisen Vorwärtsschalten des Lamellenrades (15 a, 15 b) aufweist, zwischen dessen beiden Teilen eine Umlegscheibe (14) verankert ist, besteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtleger (3) aus einer inneren Stange (2) für den Kunststoffdraht (1), einer äußeren, unter Federdruck (6') stehenden gabelförmigen Büchse (6) und einem zwischen beiden Teilen eingeschalteten Bolzen (8) besteht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (9 a, 9 b) in Schlitzen (9') der Lamellenscheibe (15a, 15b) schwenkbar gelagert sind und zwischen den Lamellen Druckfedern (12) angebracht sind, die in auf dem Umfang der Lamellenscheibe (usa, 15b) verlaufenden Nuten (15') einrasten und mit ihren freien Enden auf die Rücken der Lamellen drücken.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenscheibe (15 a, 15 b) im ganzen erhitzbar ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Abhebevorrichtung (18a, 18b) eine Druckwalze (17) vorgesehen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Abhebevorrichtung (10 cd, 10b, 11 cd, 11 b) regelbare Schaltelemente vorgesehen sind, die die abgehobenen Lamellen (9a, 9b) in ihrer Offenstellung festhalten.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltelemente für das Bilden bestimmter Längen von Wendeln (13) von einer einstellbaren Steuervorrichtung beeinflußt werden.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (19) als eine eingreifende Aufnahmescheibe (20) ausgebildet ist, die entsprechend der Einteilung der Lamellenscheibe (15 a, 15b) zwei Reihen von Mitnahmezähnen (21a, 21b) aufweist, die zueinander entsprechend der Lage der Lamellen (9a, 9b) versetzt sind und zwischen sich einen Aufnahmeraum (22) für die Wendel (13) haben.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Lamellenrad (15 a, 15b) einteilig ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 333 892; britische Patentschrift Nr. 620 331.
DED31073A 1959-07-14 1959-07-14 Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussdrahtwendeln aus thermoplastischem Kunststoffdraht Pending DE1125145B (de)

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