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DE1124341B - Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven - Google Patents

Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven

Info

Publication number
DE1124341B
DE1124341B DEV17494A DEV0017494A DE1124341B DE 1124341 B DE1124341 B DE 1124341B DE V17494 A DEV17494 A DE V17494A DE V0017494 A DEV0017494 A DE V0017494A DE 1124341 B DE1124341 B DE 1124341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
pointer
aperture
measuring instrument
scanning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV17494A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Swarofsky
Fritz Renneberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigtlander AG
Original Assignee
Voigtlander AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voigtlander AG filed Critical Voigtlander AG
Priority to DEV17494A priority Critical patent/DE1124341B/de
Priority to CH1027860A priority patent/CH380523A/de
Priority to GB3740760A priority patent/GB964089A/en
Publication of DE1124341B publication Critical patent/DE1124341B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/20Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with change of lens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven Die Erfindung betrifft photographische Kameras mit Auswechselobjektiven verschiedener größter relativer Öffnung und mit in diese eingebauter Blende, wobei die Blendensteller bei größtem eingestellten Blendenöffnungswert alle die gleiche Stellung gegenüber dem Kamerakörper einnehmen und mittels eines kameraseitigen Getriebes von diesem Wert aus auf den jeweiligen Aufnahmewert eingestellt werden.
  • Es ist nicht ohne weiteres möglich, das kameraseitige Getriebe mit einer die Zeigerstellung eines elektrischen Belichtungsmessers abtastenden Vorrichtung zu kuppeln. Die in die Auswechselobjektive verschieden großer relativer Öffnung eingebauten Blenden haben nämlich in voll geöffneter Lage unterschiedliche Blendeneinstellwerte. Bei einer Kupplung zwischen der Abtastvorrichtung und der Blende wäre bei stets gleicher Ausgangslage der Abtastvorrichtung z. B. bei einem Auswechselobjektiv mit der größten relativen Öffnung von 1: 2 die Blende auf den Wert »2« geöffnet, während sie bei einem anderen Auswechselobjektiv mit einer größten relativen Öffnung von z. B. 1: 4 auf den Wert »4« eingestellt ist. Bei bestimmten gleichbleibenden Beleuchtungsverhältnissen, also gleichem Ausschlag des Belichtungsmesserzeigers und gleichem Abtastweg der Abtastvorrichtung, würde sich die Blende des einen Auswechselobjektivs vom Wert »2« auf z. B. den Wert »5,6«, also um drei Blendenschritte, schließen. Die gleich große Verstellung der Abtastvorrichtung würde bei dem anderen Auswechselobjektiv ebenfalls eine Blendenverstellung um drei Blendenschritte, also vom Wert »4« auf den Wert »11 «, zur Folge haben und somit eine andere Blendeneinstellung bewirken.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, für eine Kamera der anfangs genannten Art eine Vorrichtung zu schaffen, mittels der die Blenden in Abhängigkeit von der Verstellung eines den Zeiger eines Belichtungsmessers abtastenden Getriebes eingestellt werden, wobei die vorerwähnten Einstellfehler nicht auftreten.
  • Erfindungsgemäß ist an einer Kamera der anfangs genannten Art vorgesehen, daß das kameraseitige Getriebe von einer die Zeigerstellung eines elektrischen Belichtungsmessers selbsttätig abtastenden Vorrichtung her verstellt wird, wobei der Weg, den das sich aus einer Ausgangsstellung heraus bewegende Abtastglied zurücklegt, bis es auf den Zeiger auftrifft, der durch seine jeweilige Meßstellung den einzustellenden Blendenwert bestimmt, außer durch die Meßstellung des Zeigers selbst noch durch eine Voreinstellvorrichtung veränderbar ist, die entsprechend dem in den Ausgangsstellungen jeweils eingestellten größten Blendenöffnungswert einstellbar ist. Diese Veränderung des Abtastweges kann durch entsprechende Verstellungen innerhalb des Abtastgetriebes erfolgen. Zweckmäßigerweise wird aber zum Zwecke der Veränderung des Abtastweges das Meßinstrument einstellbar gelagert, vorzugsweise drehbar um seine Zeigerachse. Es ist vorteilhaft, das Meßinstrument mittels eines Stellknopfes od. dgl. an Hand einer nach den größten Blendenöffnungswerten der verschiedenen Auswechselobjektive geeichten Skala einstellbar zu lagern.
  • Es ist aber auch möglich, das Meßinstrument durch an den Auswechselobjektivfassungen angebrachte Steuermittel so einzustellen, daß es die dem größten Blendenöffnungswert des jeweiligen Objektivs entsprechende Lage einnimmt. Beim Einsetzen eines Auswechselobjektivs in die Kamera wird dadurch selbsttätig das Meßinstrument voreingestellt. Die Steuermittel an den Objektivfassungen können Ausnehmungen oder Ansätze sein, die sich in bezug auf die Objektivachse in axialer oder radialer Richtung erstrecken.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei und in den Ansprüchen werden noch weitere vorteilhafte Ausgestaltungen genannt. Es zeigt Fig. 1 in perspektivischer Ansicht eine photographische Kamera mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die der Kamera zugewandte Stirnfläche eines Auswechselobjektivs, Fig. 3 in perspektivischer Ansicht die zur Erläuterung der Erfindung notwendigen Getriebeteile der Kamera und des Wechselobjektivs, wobei diese Teile zur Erhöhung der Übersichtlichkeit in gegenüber ihrer in der Kamera vorgesehenen Anordnung auseinandergezogen dargestellt sind, Fig. 4 in einer der Fig. 3 entsprechenden Ansicht eine andere Ausführungsform der Erfindung.
  • In Fig.1 ist mit 1 derKörper einer photographischen Kamera bezeichnet, an dem in bekannter Weise, z. B. mittels einer Bajonettverbindung, ein Auswechselobjektiv 2 lösbar befestigt ist. In das Auswechselobjektive ist eine Irisblende eingebaut, die in der weiter unten näher beschriebenen Weise durch ein im Kamerakörper 1 untergebrachtes Getriebe eingestellt wird. Der mit dem Kamerakörper 1 fest verbundene Verschluß (Objektiv- oder Schlitzversch-luß) besitzt einen Belichtungszeiteinstellring 3, mit dem eine an sich bekannte Abdeckvorriohtung, z. B. eine undurchsichtige Scheibe, für eine lichtempfindliche Zelle 4 eines elektrischen Belichtungsmessers verbunden ist. 3e nach der Einstellage des Belichtungszeiteinstellringes 3 werden mehr oder weniger große Teile der Zelle 4 verdeckt und dadurch der Ausschlag des lineare Ausschläge aufweisenden Meßinstrumentes beinflußt, dessen Zeiger 5 in einem Fenster 6 der Kamerakappe 7 zu sehen ist.
  • Der Zeiger 5 spielt unterhalb einer nach Blendenwerten geeichten Skala 8, die, wie Fig. 3 zeigt; auf einem durchsichtigen Träger 9 angebracht ist, der fest mit dem Gehäuse 10 des Meßinstrumentes verbunden ist. Die Skala 8 wird jenseits des die kleinste öffnungsweite der Blende angebenden Wertes von einer undurchsichtigen Fläche 11 des Trägers 9 begrenzt. Eine undurchsichtige Platte 12 ist in den Bereich des die größeren Blendenöffnungswerte angebenden Teils der Skala 8 hineinragend angeordnet. Die Platte 12 ist vom Skalenträger 9 getrennt ortsfest angeordnet, z. B. an der Innenfläche der Kamerakappe 7 befestigt. Das Gehäuse 10 des Meßinstrumentes lagert drehbar am Kamerakörper 1. Es kann als ganzes Bauteil mittels eines Knopfes 13 an Hand einer auf ihm befindlichen Skala 15 und einer auf die Kamerakappe 7 aufgebrachten Marke 14 eingestellt werden. Die Zahlenangaben der Skala 15 nennen die jeweils größten Blendenöffnungswerte der für die Kamera bestimmten Auswechselobjektive.
  • Mit 16 ist der Filmfortschalthebel und mit 17 ist die Verschlußauslösetaste der Kamera bezeichnet.
  • Wie die Fig. 3 zeigt, ist an dem die Lamellen der Irisblende verstellenden Drehring 18 ein Lappen 19 befestigt, der durch einen Ausbruch 220 hindurch aus der dem Kamerakörper zugekehrten Stirnfläche 21 des Auswechselobjektivs 2 herausragt. Der Drehring 18 ist von einer Feder 22 beaufschlagt, die ihn im Sinne des Schließens der Blende beaufschlagt.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Einstellvorrichtung für die Blende ist so aufgebaut, daß währenddes Filmtransportes die Blende voll geöffnet wird und daß bei Betätigung der Verschlußauslösetaste die in ihrer Offenstellung verriegelt gehaltene Blende zur Einstellung auf den der Belichtungsmesseranzeige entsprechenden Wert freigegeben wird: Der mit dem Drehring 18 für die Lamellen verbundene Lappen 19 ist bei allen Auswechselobjektiven so angeordnet; daß er bei voll geöffneter Blende die gleiche Stellung gegenüber dem Kamerakörper einnimmt, weil, wie gesagt, das kameraseitige Blendenverstellgetriebe so ausgelegt ist, daß es beim Filmtransport die Blende voll öffnet.
  • Die Fig. 2 verdeutlicht, daß der tatsächlich eingestellte Blendenöffnungswert bei den Auswechselobjektiven mit unterschiedlichem Öffnungsverhältnis bei gleichen Stellungen der Lappen 19 verschieden ist.
  • Der Lappen 19 des Auswechselobjektivs 2 ist in derjenigen Lage dargestellt, die er bei voll geöffneter Blende einnimmt. Die eingezeichnete Blendenwertreihe 23 gibt die Stellung des Lappens 19 bei den jeweiligen Blendeneinstellwerten an und läßt erkennen, däß bei diesem Wechselobjektiv 2 mit dem Öffnungsverhältnis von 1: 2 in der gezeichneten Offenstellung die Blende auf den Wert »2« eingestellt ist. Bei gleicher Stellung des Lappens 19 ist dagegen die Blende eines Auswechselobjektivs mit dem Öffnungsverhältnis 1: 2,8 auf den Blendenwert »2,8« eingestellt, wie an Hand der Blendenwertreihe 24 zu ersehen ist. Bei einem Auswechselobjektiv mit dem Öffnungsverhältnis 1: 4 ist, wie an Hand der Blendenwertreihe 25 zu erkennen, bei der gezeichneten Lage des Lappens 19 die Blende auf den Wert »4« eingestellt. Eine Verstellung des Lappens 19 würde also, wenn er sich aus der gezeichneten Lage um beispielsweise drei Teilungsschritte der Blendenwertreihen 23; 24, 25 bewegt, bei dem einen Auswechselobjektiv die Einstellung auf den Blendenwert »5,6«, bei dem anderen auf den Wert »8« und bei dem dritten auf den Wert »11« zur Folge haben.
  • Die nachfolgend näher beschriebene erfindungsgemäße Anordnung bewirkt, daß bei gleichen Beleuchtungsverhältnissen, also auch gleichem Ausschlag des Meßinstrumentes und unverändert beibehaltener Belichtungszeiteinstellung, sich vor einer photographischen Aufnahme die Blenden aller Auswechselobjektive auf den gleichen Wert einstellen, gleichgültig, welche Öffnungsverhältnisse die einzelnen Objektive haben, von welchem größten Blendenöffnungswert her also die Verstellung der Blende erfolgt.
  • Wie in Fig.3 dargestellt, steht der aus dem Auswechselobjektiv 2 herausragende Lappen 19 in Verbindung mit einem Spannlappen 26; der von einem koaxial zum Auswechselobjektiv 2 am Kamerakörper gelagerten Spannring 27 abgewinkelt ist. Als Kuppelvorrichtung zwischen dem Auswechselobjektiv 2 und der Kamera 1 ist, wie in den Fig. 2 bis 4 am Auswechselobjektiv dargestellt, eine Bajonettkupplung vorgesehen. Durch die zum Befestigen des Objektivs 2 an der Kamera 1 notwendige Drehbewegung des Objektivs gegenüber der Kamera wird erreicht, däß der Lappen 19 und der Spannlappen 26 in die gezeichnete, zueinander richtige Lage treten. In den Spannring 27 ist ein Ausbruch 28 eingebracht, in den ein Mitnahmelappen 29 eingreift, der eine Abwinklung eines Mitnahmeringes 30 ist. In eine Außenverzahnung des Mitnahmeringes 30 greift ein Zahnrad 31 ein, das über eine Welle 32, die Kegelräder 33; 34 und die Schubstange 35 mit einer Scheibe 36 verbunden ist, die fest auf der Achse 37 des Filmfortschalthebels 16 sitzt. Auf der Achse 37 lagern, ihr- gegenüber lose drehbar, ein Sägezahnrad 38 und ein mit diesem fest verbundenes Zahnrad 39; das über ein Zwischenzahnrad 40 und ein Ritzel 41 mit einer in die Perforation des Films 42 eingreifenden Filmschaltwalze 43 verbunden ist. Durch eine am Zahnrad 39 befestigte Hohlachse 44 und durch eine mit dieser verbundene Reibscheibe 45 ist die lose auf der Achse 37 lagernde Filmaufwickelspule 46 reibungsschlüssig mit dem Zahnrad 39 gekuppelt. In das Sägezahnrad 38 greift eine fest mit dem Filmfortschalthebel 16 verbundene federbeaufschlagte Schaltklinke 47 so ein, daß durch sie nur bei der in Richtung des Pfeiles 48 verlaufenden Schaltbewegung des Filmfortschalthebels 16 eine Mitnahme des Sägezahnrades 38, also der Filmtransport und die Filmaufwicklung, erfolgt. Die entgegen der Pfeilrichtung 48 verlaufende Rückbewegung des Filmfortschalthebels 16 in die gezeichnete Ruhelage wird von einer an die Scheibe 36 angreifenden Drehfeder 49 vollzogen.
  • Die Hin- und Herbewegung des Filmfortschalthebels 16 wird über das beschriebene Getriebe auf den Mitnahmering 30 übertragen, der dabei in Richtung des Pfeiles 50 und wieder zurück in die gezeichnete Ruhelage gedreht wird. Bei der in der Pfeilrichtung 50 verlaufenden Ringdrehung führt der Mitnahmelappen 29 den Spannring 27 in die gezeichnete Stellung über, wobei dessen Spannlappen 26 den Lappen 19 des Lamellendrehringes 18 in die dargestellte Lage verbringt, in der die Blende voll geöffnet ist. An der entgegen der Pfeilrichtung 50 verlaufenden Rückdrehung des Mitnahmeringes 30 werden der Spannring 27 und damit der Lappen 19 dadurch gehindert, daß dann, wenn der Spannring 27 und der Lappen 19 die gezeichnete Stellung erreicht haben, in eine Rast 51 einer Sperrscheibe 52, die über ihre Verzahnung 53 und die Zahnräder 54, 55 mit dem außen verzahnten Spannring 27 drehfest gekuppelt ist, ein Sperrhebel 56 einfällt.
  • Der Sperrhebel 56 lagert schwenkbar um eine Achse 57 und ist von einer Feder 58 beaufschlagt, die seinen Eingriff in die Rast 51 aufrechterhält. Eine Abwinklung 59 des Sperrhebels 56 ragt in den Bewegungsbereich einer mit der Verschlußauslösetaste 17 verbundenen Verlängerung 60 derart, daß bei der in Pfeilrichtung 61 verlaufenden Betätigungsbewegung der Taste 17 der Sperrhebel 56 in eine die Sperrscheibe 52 freigebende Lage verschwenkt wird.
  • Das schon beschriebene Meßinstrument besitzt außer dem mit der Skala 8 zusammenarbeitenden Zeiger 5 noch einen zweiten, an der Drehspule 62 befestigten Zeiger 63, der zwischen einer ortsfesten Klemmleiste 64 und einem beweglichen Klemmbügel 65 spielt. Der Klemmbügel 65 ruht in ortsfesten Lagern 66, 67 und liegt mit einem abgewinkelten Arm 68 unter der Kraft einer Zugfeder 69 am Sperrhebel 56 so an, daß in der gezeichneten Lage der Teile zwischen dem Klemmbügel 65 und der Klemmleiste 64 ein Spalt gebildet ist, der eine unbehinderte Bewegung des Zeigers 63 zuläßt. Beim Eindrücken der Auslösetaste 17 in Richtung des Pfeiles 61 folgt der Klemmbügel 65 der Bewegung des Sperrhebels 56, wodurch der Zeiger 63 in derjenigen Stellung, die er gerade einnimmt, zwischen dem Klemmbügel 65 und der Klemmleiste 64 festgehalten wird. Diese Verklemmung erfolgt noch bevor der Sperrhebel 56 seine die Sperrscheibe 52 freigebende Lage erreicht hat. Die Zugfeder 69 hält bei der Weiterbewegung des Sperrhebels 56, der der an ihr anliegende Arm 68 des Klemmbügels 65 nicht mehr zu folgen vermag, die Klemmung des Zeigers 63 aufrecht.
  • Zur Abtastung des festgeklemmten Zeigers 63 ist ein Abtasthebel 70 vorgesehen, der in einer unterhalb der Bewegungsebene des Zeigers 63 liegenden Ebene beweglich ist und mit einem auf ihm befestigten Stift 71 den Zeiger 63 berühren kann. Der Abtasthebel 70 lagert, um einen Bolzen 72 schwenkbar, auf einer Tragplatte 73, die an einer mit der Sperrscheibe 52 fest verbundenen Achse 74 befestigt ist. Durch eine schwache Feder 75 wird der dem Abtastende abgekehrte Arm des Abtasthebels 70 in Anlage an einen von der Tragplatte 73 abgewinkelten Lappen 76 gehalten. Die Achse 74 lagert koaxial zur Achse der Drehspule 62 des Meßinstrumentes, die zugleich auch der Mittelpunkt desjenigen Kreises ist, auf dessen Bahn die Klemmleiste 64 verläuft. Der Abtasthebel 70 ist so gelagert und bemessen, daß er sich bei einer Drehung der Achse 74 mit seiner Stirnfläche in nahem Abstand längs der rechtwinklig zur Zeigerklemmfläche stehenden, der Achse 74 zugekehrten Fläche der Klemmleiste 64 bewegt. Wenn im Laufe dieser Bewegung der auf dem Abtasthebel 70 befestigte Stift 71 auf den festgeklemmten Zeiger 63 trifft, führt der Abtasthebe170 eine geringe Schwenkung um den Bolzen 72 und entgegen der ihn beaufschlagenden schwachen Feder 75 aus. Dadurch ändert sich die Lage seiner Stirnfläche gegenüber der Achse 74. Die Stirnfläche kommt zur Anlage an die ihr gegenüberstehende Fläche der Klemmleiste 64, wodurch, begünstigt durch geeignete Gestaltung beider Flächen, eine sofortige Verkeilung des Abtasthebels 70 an der Klemmleiste 64 erfolgt.
  • Wie schon gesagt, erfolgt bei der Betätigung der Verschlußauslösetaste 17 die Verschwenkung des Sperrhebels 56, wodurch zunächst der Zeiger 63 festgeklemmt und danach die Sperrscheibe 52 entriegelt wird. Eine an die Sperrscheibe 52 angreifende, um die Achse 74 herumgelegte Drehfeder 77 bewegt die beschriebene Abtastvorrichtung aus der gezeichneten Ausgangsstellung heraus in die die Stellung des Zeigers 63 abtastende Lage. Gleichzeitig wird durch die beschriebene getriebliche Verbindung 52, 53, 54, 55 auch der Spannring 27 in Richtung des Pfeiles 78 verdreht. Dem sich bewegenden Spannlappen 26 folgt unter der Kraft der Feder 22 der am Blendendrehring 18 angebrachte Lappen 19, wodurch sich die Blende auf den durch die Stellung des Zeigers 63 bestimmten Wert schließt. Bei weiterem Eindrücken der Verschlußauslösetaste 17 erfolgt dann der Verschlußablauf. Aus der Stellung des Zeigers 5 gegenüber der Skala 8 ist schon vor der photographischen Aufnahme zu erkennen, auf welchen Wert sich bei den herrschenden Beleuchtungsverhältnissen und der voreingestellten Belichtungszeit die Blende bei der Verschlußauslösung einstellen wird. Wenn der Zeiger 5 nicht zu sehen ist, er also entweder im Bereich unterhalb der Platte 12 oder unterhalb der undurchsichtigen Fläche 11 steht, bedeutet dies, daß bei den herrschenden Beleuchtungsverhältnissen und der eingestellten Belichtungszeit die Verschlußauslösung eine Fehlbelichtung zur Folge hätte. Man kann durch Einstellen des Belichtungszeiteinstellringes 3 auf einen anderen Wert dann den auf die Zelle 4 treffenden Lichtstrom ändern und gegebenenfalls erreichen, daß der sich dadurch verstellende Zeiger 5 in den sichtbaren Bereich der Skala 8 rückt und einen Blendenwert anzeigt, auf den sich die Blende des Auswechselobjektivs einstellen kann.
  • Das in Fig. 3 dargestellte Auswechselobjektiv 2 hat eine größte relative Öffnung von 1: 2. In der gezeichneten Stellung des Lappens 19 ist seine Blende auf den Wert »2« eingestellt. Das in der anfangs genannten Weise drehbar gelagerte Meßinstrument 10, 62 ist in einer Stellung gezeichnet, in der der Wert »2« der auf seinem Stellknopf 13 befindlichen Skala 15 der Festmarke 14 gegenübersteht, wobei also auch der Träger 9 der Skala 8 eine Stellung einnimmt, in der die mit »2« beginnenden Skalenwerte zu erkennen sind. Vor einer Verschlußauslösung wird sich die Blende auf den vom Zeiger 5 angezeigten Wert »5,6« einstellen, also um drei Skalenwerte schließen. Wenn das dargestellte Objektiv z. B. gegen ein solches mit der größten relativen Öffnung von 1:4 ausgetauscht wird, hat dessen Lappen 19 in der Spannstellung die gleiche Lage wie beim dargestellten Objektiv. Die voll geöffnete Blende ist aber dabei auf den Wert »4« eingestellt. Bei unverändert beibehaltener Lage der anderen gezeichneten Teile würde sich vor einer Verschlußauslösung die Blende, dem gleichbleibenden Abtastweg des Abtasthebels 70 entsprechend, wie oben beschrieben gleichfalls um drei Werte, also auf den Wert »11 «; schließen, wodurch eine Unterbelichtung entstünde, denn der Belichtungsmesseranzeige entsprechend ist der Blendenwert »5,6« für die beabsichtigte Aufnähme richtig.
  • Um diese richtige Blendeneinstellung zu ermöglichen, ist, wie schon beschrieben, das Meßinstrument 10, 62 verstellbar gelagert. Es ist in Fig. 3 so dargestellt, daß Skala 15 und Marke 14 auf den dem Öffnungsverhältnis 1: 2 des gezeichneten Objektivs 2 entsprechenden Wert »2« eingestellt sind, so daß, wie oben beschrieben; sich die Objektivblende auf den der Instrumentenanzeige entsprechenden Wert »5,6« einstellt.
  • Wenn, wie beispielsweise angenommen, ein Objektiv mit dem Öffnungsverhältnis 1: 4 an die Kamera gesetzt wird, muß auch das Meßinstrument 10; 63 mittels des Knopfes 13 an Hand der Skala 15 und der Marke 14 auf den diesem Öffnungsverhältnis entsprechenden Wert »4« eingestellt werden. Dabei rückt dann, sofern der Ausschlag der Zeiger 5 und 63 unverändert bestehenblieb, der letztere dem in seiner Ausgangsstellung stehenden Abtasthebel70 entsprechend näher. Der Abtastweg des Hebels 70 und damit auch die Drehwege des Spannringes 27 und des diesem folgenden Blendendrehringes 18 sind dadurch beim Getriebeablauf geringer, nämlich nur noch so groß, daß sich die Blende dieses Auswechselobjektivs lediglich um einen einzigen Skalenwert, also vom Wert >A« auf den auch vom Meßinstrument angezeigten Wert »5,6«, schließt.
  • Bei der Drehung des Knopfes 13 bewegt sich auch der Skalenträger 9 gegenüber der festen Platte 12. Zufolge der Einstellung auf den Wert »4« ist dann die Skala 8 erst vom Wert »4« an zu sehen. Die Skalenwerte »2« und »2,8« sind von der Platte 12 verdeckt.
  • Währendbei der vorbeschriebenenKameravonHand mittels des Knopfes 13 das Meßinstrument 10, 63 dem Öffnungsverhältnis des jeweils in die Kamera eingesetzten Objektivs entsprechend eingestellt werden muß, ist gemäß der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform vorgesehen, daß diese Einstellung des Meßinstrumentes 10, 63 selbsttätig beim Einsetzen des Auswechselobjektivs in die Kamera erfolgt.
  • Von der vorgeschriebenen Kamera unterscheidet sich diese Kamera nur durch die nachstehend genannten Einzelheiten. Wie Fig. 4 zeigt, ist am mit dem Meßinstrumentengehäuse 10 verbundenen Träger 109 der Skala 108 ein Lappen 80 ausgebildet, auf dem ein Stift 81 befestigt ist, der in ein Langloch eines Hebelarmes 82 eingreift. An dem Träger 109 greift eine Zugfeder 88 an. Der Hebelarm 82 ist an dem einen Ende einer Welle 83 befestigt, deren anderes Ende einen Steuerhebel 84 trägt, dessen Steuerlappen 85 in den Bereich eines axial verschieblich lagernden Steuerstiftes 86 ragt. Der Steuerstift 86 ist so am Kamerakörper angeordnet, daß sein dem Steuerlappen 85 abgekehrtes Ende mit einer Ausnehmung 87 am Auswechselobjektiv 200 in Berührung kommen kann, wenn dieses in die Kamera eingesetzt wird. Die Ausnehmungen der Auswechselobjektive sind in ihrer Tiefe verschieden bemessen, und zwar dem öffnungsverhältnis des Objektivs entsprechend so, daß bei Einsetzen des Auswechselobjektivs in die Kamera durch Verschiebung des Steuerstiftes 86 und Verschwenkung der Hebel 84 und 82 über den Lappen 80 der Skalenträger 109 und das mit ihm fest verbundene, drehbar gelagerte Gehäuse 10 des Meßinstrumentes in diejenige Lage eingestellt wird, in die beim Beispiel nach den Fig. 1 und 3 das Meßinstrument mittels des Knopfes 13 von Hand einzustellen ist. Bei Beispiel nach Fig. 4 ist kein von Hand betätigender Stellknopf für die Drehung des Meßinstrumentes vorgesehen. Die an den Skalenträger 109 angreifende Zugfeder 88 hält den Steuerstift 86 in Anlage an die Steuerfläche der Ausnehmung 87 am Auswechselobjektiv 200.
  • Im übrigen Aufbau und in der Funktion bestehen keine Unterschiede zwischen den Kameras gemäß der Fig. 3 und gemäß der Fig. 4.
  • Im in Fig. 4 dargestellten Beispiel hat das gezeichnete Auswechselobjektiv 200 ein Öffnungsverhältnis von 1: 4. Die Tiefe der Ausnehmung 87 ist so bemessen, daß der sie abtastende Steuerstift 86 über die Hebel 84 und 82 das Meßinstrument 10, 62 in die diesem Öffnungsverhältnis entsprechende Lage einstellt, in der die Skala 108 erst vom Blendenwert >»4« beginnend sichtbar ist. Die Werte »2,8« und »2« der Skala 108 sind vom Lappen 12 verdeckt.
  • An Stelle der Ausnehmungen 87 können auch entsprechende Ansätze an den Auswechselobjektivfassungen vorgesehen sein.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven verschiedener größter relativer Öffnung und mit in diese eingebauter Blende; wobei die Blendensteller bei größtem eingestellten Blendenöffnungswert alle die gleiche Stellung gegenüber dem Kamerakörper einnehmen und mittels eines kameraseitigen Getriebes von diesem Wert aus auf den jeweiligen Aufnahmewert eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das kameraseitige Getriebe von einer die Zeigerstellung (63) eines elektrischen Belichtungsmessers (10) selbsttätig abtastenden Vorrichtung her verstellt wird, wobei der Weg, den das sich aus einer Ausgangsstellung heraus bewegende Abtastglied (71) zurücklegt, bis es auf den Zeiger auftrifft; der durch seine jeweilige Meßstellung den einzustellenden Blendenwert bestimmt, außer- durch die Meßstellung des Zeigers selbst noch durch eine Voreinstellvorrichtung (13 bis 15, 81 bis 87) veränderbar ist, die entsprechend dem in den Ausgangsstellungen jeweils eingestellten größten Blendenöffnungswert einstellbar ist.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Veränderung des Abtastweges das Meßinstrument (10) einstellbar, vorzugsweise um die Zeigerachse drehbar, gelagert ist.
  3. 3. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßinstrument (10, 62) mittels eines Stellknopfes (13) od. dgl. an Hand einer nach den größten Blendenöffnungswerten der verschiedenen Auswechselobjektive geeichten Skala (15) einstellbar gegenüber der stets gleichen Ausgangsstellung der Abtastvorrichtung gelagert ist.
  4. 4. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßinstrument durch an den Auswechselobjektivfassungen angebrachte Ansätze, Ausnehmungen od. dgl. in eine dem größten Blendenöffnungswert des jeweiligen Auswechselobjektivs entsprechende Lage gegenüber der stets gleichen Ausgangsstellung der Abtastvorrichtung einstellbar ist.
  5. 5. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Auswechselobjektivfassung (200) in ihrer der Kamera zugekehrten Stirnfläche (21) eine Ausnehmung (87) od. dgl. besitzt, die dem größten Blendenöffnungswert des Objektivs entsprechend bemessen ist und ein das Meßinstrument (10, 62) einstellendes, im Kamerakörper angeordnetes Getriebe bewegt (Fig. 4).
  6. 6. Kamera nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch einen mit einem Ende in die Ausnehmungen (87) od. dgl. unter Federkraft (88) eingreifenden, im Kamerakörper (1) axial verschieblich lagernden Steuerstift (86), der anderen Endes an ein Hebelgetriebe (85, 84, 82) anliegt, das mit dem drehbar gelagerten Gehäuse (10) des Meßinstrumentes verbunden ist.
  7. 7. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbar gelagerte Gehäuse (10) des Meßinstrumentes eine dem Meßinstrumentenzeiger (5) zugeordnete Blendenskala (8, 108) trägt, wobei die Skala (8, 108) einen Endes durch eine gegenüber dem verstellbaren Meßinstrument (10, 62) ortsfest angebrachte Platte (1.2) begrenzt ist. B.
  8. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein in die Kamerakappe (7) eingebrachtes Fenster (6) für die Blendenskala (8, 108) und den zugehörigen Zeiger (5), wobei eine im Fenster (6) sichtbare, ihm gegenüber festgelegte Platte (12) oder an deren Stelle eine seitliche Begrenzungskante des Fensters die Sichtbegrenzung für das die größten Blendenöffnungswerte angebende Ende der Blendenskala (8, 108) bildet.
  9. 9. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßinstrument (10, 62) zwei Zeiger (5, 63) besitzt, von denen der eine (5) der Skala (8, 108) und der andere (63) einer seine jeweilige Stellung abtastenden Vorrichtung zugeordnet ist.
  10. 10. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß aus der dem Kamerakörper (1) zugewandten Stirnseite (21) jeder Auswechselobjektivfassung (2, 200) ein mit dem Drehring (18) für die Blendenlamellen verbundener Lappen (19) od. dgl. herausragt, der bei allen Auswechselobjektiven (2, 200) bei entgegen einer Federkraft (22) voll geöffneter Blende die gleiche Stellung gegenüber dem Kamerakörper (1) hat, wobei dieser Lappen (19) mit einem auf gleicher Bahn beweglichen Spannlappen (26) eines im Kamerakörper lagernden, mit dem Filmschaltgetriebe gekuppelten Spannringes (27) in getrieblicher Verbindung steht, derart, daß der bei einer Filmfortschaltung bewegte Spannring (27) mittels seines Spannlappens (26) über den Lappen (19) den Drehring (15) in eine die Blende voll öffnende Lage überführt, wobei der Spannring (27) mit einer die Stellung des Belichtungsmesserzeigers (63) abtastenden Vorrichtung gekuppelt ist, derart, daß er bei seiner ihm durch das Filmfortschaltgetriebe erteilten Drehung außer dem Lappen (19) am Auswechselobjektiv auch die Abtastvorrichtung in eine stets gleiche Ausgangsstellung verbringt.
  11. 11. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der abzutastende Zeiger (63) des Meßinstrumentes (10, 62) zwischen einer ortsfesten Klemmleiste (64) und einem beweglichen Klemmbügel (65) spielt, wobei koaxial zur Drehachse des Zeigers (63) eine mit dem Spannring (27) gekuppelte Achse (74) drehbar lagert, an der eine Tragplatte (73) befestigt ist, die einen auf ihr verschwenkbar lagernden Abtasthebel (70) trägt, derart, daß dieser in einer parallel zur Bewegungsebene des Zeigers (63) liegenden Ebene beweglich ist, wobei der Abtasthebel (70) durch Federkraft (75) so in Anlage an einen Lappen (76) der Tragplatte (73) gehalten ist, daß er mit seiner Stirnkante im nahen Abstand von einer Fläche der ortsfesten Klemmleiste (64) steht, an der er sich dann, wenn bei einer unter Federkraft (77) verlaufenden Drehung der Achse (74) ein am Abtasthebel (70) befindlicher Stift (71) od. dgl. in Berührung mit dem festgeklemmten Zeiger (63) kommt, durch Verschwenkung gegenüber der Tragplatte (73) verkeilt, wodurch die Drehbewegung der Achse (74), des mit ihr gekuppelten Spannringes (27) und die Bewegung des dem Spannlappen (26) unter Federkraft (22) nachlaufenden Lappens (19) des Blendenstellringes (18) begrenzt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1236326B (de) * 1960-09-23 1967-03-09 Agfa Ag Kamera mit einer Belichtungssteuervorrichtung und Wechselobjektiven

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