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DE1123230B - Betaetigungsvorrichtung fuer ein Schwenk-, Schwing- oder Wendefluegelfenster mit einem aus Verschlussschienen bestehenden Zwischenrahmen - Google Patents

Betaetigungsvorrichtung fuer ein Schwenk-, Schwing- oder Wendefluegelfenster mit einem aus Verschlussschienen bestehenden Zwischenrahmen

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Publication number
DE1123230B
DE1123230B DESCH22824A DESC022824A DE1123230B DE 1123230 B DE1123230 B DE 1123230B DE SCH22824 A DESCH22824 A DE SCH22824A DE SC022824 A DESC022824 A DE SC022824A DE 1123230 B DE1123230 B DE 1123230B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intermediate frame
pivot
locking
rails
actuating device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH22824A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Hautau
Friedrich Deutsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAUTAU BAUBESCHLAG
Original Assignee
HAUTAU BAUBESCHLAG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAUTAU BAUBESCHLAG filed Critical HAUTAU BAUBESCHLAG
Priority to DESCH22824A priority Critical patent/DE1123230B/de
Publication of DE1123230B publication Critical patent/DE1123230B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Betätigungsvorrichtung für ein Schwenk-, Schwing- oder Wendeflügelfenster mit einem ausVerschlußschienen bestehenden Zwischenrahmen Gegenstand der Erfindung ist eine Betätigungsvorrichtung für ein Schwenk-, Schwing- oder Wendeflügelfenster unter Verwendung eines in eine Schließ-und eine Offenstellung bringbaren, aus Verschlußschienen bestehenden Zwischenrahmens, dessen Betätigungsglieder mit Leerwegen versehen sind. Bei solchen Fenstern kann der Flügel bei in die Offenstellung gebrachtem Zwischenrahmen aus seiner geschlossenen Lage heraus in beide Bewegungsrichtungen um 1800 bewegt und in dieser Stellung durch die Schienen des Zwischenrahmens verschlossen werden. Die den Zwischenrahmen bildenden, zum Abdichten und Verschließen des Fensters dienenden Verschlußschienen bewegen sich im allgemeinen gleichzeitig mit gleichem Hub in die Offen- oder Schließstellung Bei einem bekannten Fenster werden die Verschlußschienen auf schräg zur Schienenachse verlaufenden Führungsstücken geführt, wobei sie mittels Federn in die Verschlußstellung gedrückt werden. Bei einer anderen bekannten Betätigungsvorrichtung sind die Verschlußschienen über Eck durch über Rollen laufende Drahtseile od. dgl., die einen geschlossenen Bewegungszug darstellen, miteinanderverbunden. Die Drahtseile werden durch einen Betätigungshebel in der einen oder anderen Richtung bewegt.
  • Die mit den Drahtseilen verbundenen Schienen sind mit Gleitrollen in schräg zur Schienenebene angeordneten Führungsschlitzen geführt.
  • Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung dieser Art sind die Verschlußschienen an den Ecken durch die Bewegung der Schienen steuernde Hebelanordnungen miteinander verbunden. Hierbei erfolgt die Betätigung durch einen mit einem dieser Hebel verbundenen Drehgriff.
  • Bei all diesen bekannten Vorrichtungen bewegen sich die Schienen nahezu gleichzeitig in ihre jeweiligen Endstellungen in der Offen- oder Schließlage, so daß eine Schlitzlüftung nicht gegeben ist.
  • Es ist jedoch bereits eine Betätigungsvorrichtung für derartige Zwischenrahmen bekannt, bei der die untere Verschlußschiene den übrigen Schienen während der Betätigung voreilt. Dieses Voreilen der unteren Schiene dient bei dieser bekannten Vorrichtung ausschließlich dazu, die Betätigung der seitlichen Verschlußschienen zu ermöglichen, die an der unteren Schiene durch Winkelhebel abgestützt sind. Die Winkelhebel werden dabei durch einen gemeinsamen Betätigungsgriff mit Exzenter, der mit den Winkelhebeln nüttels Stangen verbunden ist, geschwenkt. Die obere, waagerecht angeordnete Verschlußschiene ist mit den seitlichen, lotrecht verlaufenden Verschlußschienen des Zwischenrahmens durch jeweils einen Winkelhebel an den beiden Enden verbunden. Beim Betätigen des Handgriffs werden die beiden unteren Winkelhebel um ihren jeweiligen Anlenkpunkt an den seitlichen Verschlußschienen geschwenkt, so daß die untere Schiene sich nach unten bewegt und damit aus ihrem Eingriff mit dem Flügelrahmen gebracht wird. Die seitlichen Verschlußschienen bleiben dabei in der Verschlußlage. Erst nach beendeter öffnungsbewegung der unteren Schiene werden durch weiteres Schwenken der seitlich angeordneten Winkelhebel die seitlichen Verschlußschienen zuerst seitlich aus ihrem Eingriff mit dem Flügelrahmen und dann nach oben bewegt, wobei zugleich auch die obere Verschlußschiene angehoben wird, so daß diese sich aus ihrem Eingriff mit dem Flügelrahmen löst. In den unteren Winkelhebeln sind Leerwege in Form von Schlitzen vorgesehen, die erst diesen Bewegungsablauf zum öffnen des Zwischenrahmens ermöglichen. Auch diese Einrichtung ist weder geeignet noch dazu bestimmt, die obere, waagerecht angeordnete Verschlußschiene des Zwischenrahmens voreilend in einem solchen Abstand vom Flügelrahmen zu lösen, daß ein ausreichend breiter Lüftungsspalt zwischen Flügelrahmen und feststehendem Rahmen freigegeben wird.
  • Ferner ist ein Fenster mit einem Oberlichtflügel bekannt, dessen beide Flügel mittels einer Hub- und Senkvorrichtung, die aus einem Kniehebel in Verbindung mit einer zweiteifigen, zusammenschiebbaren VerscWußschiene, besteht, aus ihrer Schheßstellung so weit herausgehoben bzw. abgesenkt werden können, daß sie um senkrechte Zapfen nach außen oder innen gedreht werden können. Die beim Heben bzw. Senken der Flügel entstehenden Zwischenräume zwischen Flügeln und Rahmen können bei geschlossenem Fenster zur Lüftung der Räume dienen. Dieses Fenster weist jedoch keinen Zwischenrahmen auf, so daß es nicht an allen vier Seiten verriegelt und abgedichtet werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt demgegenüber, eine derartige Spaltlüftung auch bei Fenstern zu ermöglichen, die mittels einem aus Verschlußschienen bestehenden Zwischenrahmen allseitig verriegelt und abgedichtet werden.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß jede der Verschlußschienen mittels Schiebelager getrennt an ein gemeinsames Antriebsgestänge gekuppelt ist und daß in die Schwenkhebel der Schiebelager der unteren und seitlichen Verschlußschienen Leerwege eingeschaltet sind, so daß beim öffnungsvorgang die obere Verschlußschiene den übrigen Verschlußschienen des Zwischenrahmens so weit voreilt, daß zwischen dem geschlossenen Flügel und dem feststehenden Rahmen ein Lüftungsspalt frei wird.
  • Es ist zwar an sich bereits bekannt, bei einem Fenster mit aus Verschlußschienen bestehendem Zwischenrahmen jede der Verschlußschienen mittels Schiebelager getrennt an ein gemeinsames Antriebsgestänge anzukuppeln. Bei diesem Fenster werden jedoch alle Schienen gleichzeitig aus der Schließlage in die OffensteHung oder in die Schließstellung bewegt. Die erfindungsgemäße Kombination ist somit bei diesem bekannten Fenster nicht gegeben.
  • Vorteilhaft ist die untere Verschlußschiene des Zwischenrahmens auf Federn abgestützt, damit während des ersten Bewegungsabschnitts beim öffnungsvorgang die untere Verschlußschiene im Eingriff mit dem Rahmen des Fensterflügels bleibt und nicht durch ihr Eigengewicht unter Ausnutzung der Leerwege absinkt.
  • Da bei der Offenstellung des Zwischenrahmens der Fensterflügel sich ohne Anschlag um seine jeweilige Bewegungsachse drehen kann, ist es wegen des fehlenden Anschlags meist schwierig, den Flügel in die richtige Schließstellung zu bringen. Um einen einwandfreien Eingriff des Zwischenrahmens in den Rahmen des Fensterflügels zu gewährleisten, weist in vorteilhafter weitererAusbildung die obere Verschlußschiene des Zwischenrahmens Zentriermittel, z. B. Zapfen, auf.
  • Das Antriebsgestänge ist um die Zapfen zum Lagern bzw. zum Bewegen des Flügels mittels je zwei ihre offene Seite einander zukehrende U-förmige Bügel herumgeführt, die durch die auf sie auftreffenden Enden des Gestänges miteinander verbunden sind.
  • Zweckmäßig ist auf dem unteren Zapfen der Bewegungsachse des Fensters eine einstellbare Bremse zwischen auf dem Zapfen verschraubbaren Gewinderingen angeordnet, die zugleich zur Höhenverstellung des Flügels dienen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Betätigungsvorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 ein Wendeflügelfenster im Schnitt in der Fensterebene bei voll geöffnetem Zwischenrahmen und geschlossenem Flügel, Fig. 2 das Fenster nach Fig. 1 in der Ansicht vom Rauminnem bei voll geschlossenem Zwischenrahmen, wobei in der rechten Hälfte der Darstellung die obere Verschlußschiene in der Lüftungsstellung gezeigt ist, Fig. 3 das Fenster nach Fig. 2 im Schnitt nach der Linie 1-1 in Fig. 2, Fig. 4 das Fenster nach Fig. 2 im Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 2, wobei lediglich der obere Ab- schnitt des Fensters dargestellt ist, Fig. 5 das Fenster nach Fig. 2 im Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2, Fig. 6 und 7 ein Schiebelager in der Seitenansicht und Vorderansicht und Fig. 8 eine Umführung des Gestänges um die Drehachse des Flügels.
  • Zwischen einem frei nach beiden Seiten bis zu 180' um eine lotrechte Achse auf Zapfen D, D, bewegbaren Wendeflügel A und einem feststehenden Rahmen B ist ein zum Verschließen und Abdichten des Fensters dienender Zwischenrahmen C angeordnet. Dieser Zwischenrahmen C besteht aus vier Verschlußschienen 1, 2, 3 und 4, deren jede von mindestens zwei Schiebelagern 5 gehalten wird. Jedes der Schiebelager 5 ist in je einem Lagerbock 6 schiebbar geführt, der entweder am Flügelrahmen A oder, wie in der Zeichnung dargestellt, am feststehenden Rahmen B befestigt sein kann. Durch diese Führung sind die Verschlußschienen 1 bis 4 jeweils senkrecht zu ihrer Längsachse in der Fensterebene bewegbar. Zum Betätigen der Verschlußschienen 1 bis 4 ist zwischen dem feststehenden Rahmen B und dem Zwischenrahmen C ein Gestänge 11 angeordnet, dessen einzelne Stangen durch Glockenwinkel 11' an den Fensterecken miteinander verbunden sind. Das Gestänge 11 wird durch einen am feststehenden Rahmen B angelenkten Handhebel 13 betätigt, der mittels eines Kurbelarmes 14 einen Lenker 15 bewegt, der an einer der Stangen mit einem Schieber 10 mittels einer Klemmschraube 12 befestigt ist. Das übertragen der Betätigungsbewegung des Handhebels 13 auf das aus den Einzelstangen bestehende Gestänge 11 kann durch ein Zahnsegment oder auf andere Weise erfolgen. Das Gestänge 11 ist über Schwenkhebel 7 mit den Verschlußschienen 1 bis 4 verbunden. Je ein Paar der Schwenkhebel 7 ist an jedem Lagerbock 6 mittels eines Drehzapfens 6' angelenkt, der an einem vom Lagerbock 6 abstehenden Lappen angeordnet ist. Da die Drehachse zweier Schwenkhebel 7 sich zwischen den Anlenkpunkten am Gestänge 11 und den Verschlußschienen 1 bis 4 befindet, wirken die Schwenkhebel 7 als zweiarnüge Hebel.
  • Mit dem einen Ende sind die beiden Schwenkhebel 7 an einer der Verschlußschienen 1 bis 4 auf einem die beiden Flansche des Schiebelagers 5 verbindenden LagerboIzen 8 gelagert, während das andere Ende der beiden Schwenkhebel 7 zu beiden Seiten eines auf dem Gestänge 11 angeordneten Schiebers 10 angelenkt ist, der mit einer Klemmschraube 12 auf dem Gestänge 11 in seiner Lage gehalten wird. Diese Anordnung ermöglicht den Ausgleich von Ungenauigkeiten zwischen den Verschlußstangen 1 bis 4 und dem Rahmen des Flügels A, so daß ein dichtes Schließen auch bei verzogenem Flügelrahmen erreicht werden kann. Diese Abdichtung kann noch durch Gummi-, Filz- oder sonstige Dichtungsauflagen auf den Verschlußschienen 1 bis 4 verbessert werden.
  • Beim öffnen des Zwischenrahmens C eilt eine seiner vier Ve rschlußschienen 1 bis 4, und zwar vorzugsweise die obere Verschlußschiene 1 der öffnungsbewegung der anderen noch in der Verschlußlage verharrenden Verschlußschienen 2, 3 und 4 voraus, so daß zwischen dem Flügel A und dem feststehenden RahmenB einLüftungsspaltE frei wird (rechte Hälfte in Fig. 2). Dieses Voreilen der oberen Verschlußschiene 1 wird durch Einschalten eines Leerweges 7' im Schwenkhebel 7 der Schiebelager 5 für die Verschlußschienen 2, 3 und 4 erreicht. Als Leerweg 7' kann z. B. ein Schlitz im Schwenkhebel 7 vorgesehen sein, durch den der am Schiebelager 5 befestigte Lagerbolzen 8 des Schwenkhebels 7 greift.
  • Beim Betätigen des Gestänges 11 wird in einem ersten Bewegungsabschnitt beim Schwenken der Schwenkhebel 7 die obere waagerecht liegende Verschlußschiene 1 sofort vom Rahmen des Flügels A abgehoben, während die übrigen Verschlußschienen 2, 3 und 4 noch am Rahmen des Flügels A anliegen. Erst nachdem der Lagerbolzen 8 am Ende des als Leerweg 7' dienenden Schlitzes anschlägt, werden neim weiteren Betätigen des Gestänges 11 auch die übrigen Verschlußschienen 2, 3 und 4 des Zwischenrahmens C durch die Schwenkhebel 7 mitgenommen, so daß sich nunmehr der gesamte Zwischenrahmen C öffnet.
  • Damit die untere Verschlußschiene 4 zu Beginn der Öffnungsbewegung durch ihr Eigengewicht unter Ausschalten des Leerwegs 7' sich nicht senkt, wird sie durch leichte Druckfedern 16 abgestützt, die die während des ersten Bewegungsabschnittes der die Schiene 4 tragenden Schwenkhebel 7 in der Schließlage halten, bis der Lagerbolzen 8 am Ende des als Leerweg 7' dienenden Schlitzes anschlägt-Bei weiterem Bewegen in Öffnungsrichtung nehmen nunmehr die Schwenkhebel 7 die Verschlußschine 4 entgegen der Kraft der Federn 16 in die Offenlage mit.
  • Die seitlichen Verschlußschienen 2 und 3 sind derart seitlich der Drehzapfen 6' an den Schwenkhebeln 7 angelenkt, daß sie während des ersten Bewegungsabschnitts der Schwenkhebel 7 durch ihr Eigengewicht in der Schließlage veibleiben.
  • Nachdem sämtliche Verschlußschienen 1 bis 4 des Zwischenrahmens C endgültig in die Offenstellung geschoben worden sind, kann der Flügel A bis zu 180' gewendet werden. Diese vollständige öffnungsstellung des Zwischenrahmens C ist in Fig. 1 ersichtlich.
  • Der Flügel A kann in beide Richtungen bewegt werden, da nach dem Abheben der Verschlußschienen 1 bis 4 des Zwischenrahmens C keine Anschläge für den Flücyel A vorhanden sind. Dies hat aber den Nachteil, daß beim Bewegen des Flügels A in die Schließlage durch das Fehlen eines Anschlags die genaue Schließstellung nicht festlegbar ist. Um bei nicht vollständig in die Schließlage gebrachtem Flügel jedoch einen einwandfreien Eingriff der Verschlußschienen 1 bis 4 des Zwischenrahmens C in die Nut 17 im Rahmen des Flügels A und damit einen dichten Verschluß zu gewährleisten, weist die obere Verschlußschiene 1 Zentrierzapfen 18, 19 auf. Die Zapfen 18, 19 haben Kegelspitzen.. die bei der Schließbewegung der Verschlußschiene 1 in die Zentrierlöcher 18', 19' von im Rahmen des Flügels A eingelassenen Blechen eingeschoben werden und dabei den Flügel A gegebenenfalls in die genaue Schließstellung zum Zwischenrahmen C drücken.
  • Vorteilhaft werden mehrere solcher Zentriermittel in verschiedenen Abständen zur Flügelwendeachse D, D' angeordnet, von denen die achsnahen Zentriermittel als Grobeinstellung und die achsfernen Zentriermittel als Feineinstellung für die Schließstellung des Flügels A wirken.
  • Um die Zapfen D, DI des Fensters wird das Gestänge 11 in einfachster Weise, wie Fig. 8 zeigt, mittels eines Rahmens aus zwei mit ihren offenen Seiten einander zugekehrten U-förmigen Bügeln 25, 26 herumgeführt, die durch die auf sie auftreffenden Enden des Gestänges 11 miteinander verbunden sind. Die Stangen selbst können mit ihren anderen Enden in Gewindebüchsen lY' einschraubbar sein, die an die Glockenwinkel 11' angelenkt sind.
  • Der untere Zapfen DI des Flügels 1 weist eine an sich bekannte Federbremse 22 auf, die z. B. als Lamellenbremse ausgebildet sein kann. Sie liegt zwischen den Gewinderingen 23, 24, die auf dem Zapfen DI verschraubbar sind und die sowohl zum Regeln des Bremsdruckes als auch zum Regeln der Höhenlage des Flügels A dienen.
  • Damit der Flügel A aus dem Blendrahmen B herausnehmbar ist, kann der obere Zapfen D in seiner Halterung D2 am Blendrahmen schwenkbar gelagert sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Betätigungsvorrichtung für ein Schwenk-, Schwing- oder Wendeflügelfenster unter Verwendung eines aus Verschlußschienen bestehenden Zwischenrahmens, dessen Betätigungsglieder mit Leerwegen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Verschlußschienen (1 bis 4) mittels Schiebelager (5) getrennt an ein gemeinsames Antriebsgestänge (11) gekuppelt ist und daß in die Schwenkhebel (7) der Schiebelager (5) der unteren und seitlichen Verschlußschienen (2 bis 4) Leerwege (7') eingeschaltet sind, so daß beim Öffnungsvorgang die obere Verschlußschiene (1) den übrigen Verschlußschienen (2 bis 4) des Zwischenrahmens (C) so weit voreilt, daß zwischen dem geschlossenen Flügel (A) und dem feststehenden Rahmen (B) ein Lüftungsspalt (E) frei wird.
  2. 2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerwege (7') durch Schlitze in den Schwenkhebeln (7) der die Verschlußschienen (2 bis 4) tragenden Schiebelager (5) gebildet sind. 3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils untere Verschlußschiene (4) des Zwischenrahmens (C) auf Federn (16) abgestützt ist. 4. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußschiene (1) des Zwischenrahmens (C) Zentriermittel, z. B. Zapfen (18, 19), zum Einstellen des Flügels (A) in genauer Schließlage zum feststehenden Rahmen (B) bzw. zum Zwischenrahmen (C) aufweist. 5. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgestänge (11) um die Wendezapfen (D, D') des Fensters mittels je zweier ihre offenen Seiten einander zukehrender U-förmiger Bügel (25, 26) herumgeführt ist, die durch die auf sie auftreffenden Enden des Gestänges (11) miteinander verbunden sind. 6. Betätigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem unteren Wendezapfen (D1) des Fensters eine einstellbare Bremse (22) zwischen auf dem Zapfen (D1) verschraubbaren Gewinderingen (23, 24) angeordnet ist, die zugleich zur Höhenverstellung des Flügels (A) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 241999; österreichische Patentschrift Nr. 190 829; belgische Patentschrift Nr. 521534; USA.-Patentschriften Nr. 2 207 065, 2 268 114, 2766860.
DESCH22824A 1957-09-20 1957-09-20 Betaetigungsvorrichtung fuer ein Schwenk-, Schwing- oder Wendefluegelfenster mit einem aus Verschlussschienen bestehenden Zwischenrahmen Pending DE1123230B (de)

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