AT167514B - Schwenkflügeltür - Google Patents
SchwenkflügeltürInfo
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- Austria
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
- E05Y2900/13—Type of wing
- E05Y2900/132—Doors
Landscapes
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
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Schwenkflügeltür
Die Erfindung bezieht sich auf Schwenkflügeltüren mit einfachen Flügeln oder faltbaren Doppelflügeln, deren Bewegungsmechanismus so ausgebildet ist, dass während des Öffnens und
Schliessens der Tür bei kleinstem Raumbedarf eine genaue Führung der Flügel und in geschlossener Lage eine einwandfreie Abdichtung erreicht wird.
Es ist bereits bekannt, zur Verringerung des Raumbedarfes beim Öffnen und Schliessen gegen- über Schwenkflügeltüren herkömmlicher Art die Türflügel so zu bewegen, dass Aussen-und Innenkanten auf den Schenkeln eines rechten Winkels gleiten Fig. 1. Ebenso ist es bekannt, zur weiteren Beschränkung des Platzbedarfes die Türflügel in zwei etwa gleich breite, gelenkig verbundene Elemente zu unterteilen, wobei das äussere Türelement in herkömmlicher Art um die Aussenkante geschwenkt wird, während sich die innere Kante des inneren Elementes in der Türrahmenebene bewegt Fig. 2.
Zur Erzielung dieser Bewegung werden Gerad- führungen oder Zahnrad-bzw. Kettengetriebe verwendet. Die Geradführungen haben den
Nachteil, dass das Öffnen der Tür um volle 90 eine Totlage bedingt und daher, besonders bei mechanischer Betätigung, die Ausnützung des ganzen Öffnungswinkels nicht möglich ist. Die
Getriebe ergeben nicht nur einen komplizierten
Aufbau, sondern infolge des unvermeidlichen
Spieles der Getriebeelemente, insbesondere der
Kette, eine mangelhafte Führung der Tür.
Beiden Betätigungsarten ist der Mangel gemeinsam, dass eine Türkante ständig auf der Dichtungsfläche des Türrahmens gleitet und daher die zur Erzielung einwandfreier Abdichtung unentbehrliche Dichtungseinlage einen hohen Bewegungswiderstand verursacht und überdies in kurzer Zeit beschädigt wird.
Erfindungsgemäss wird die Schwenkung der Türflügel durch bewegliche Geradführungen bewirkt, deren Anordnung und Steuerbewegung so erfolgt, dass weder eine Totlage noch Gleiten der inneren Türkante auf der Abdichtungsleiste auftritt. Damit sind bei einfachstem Aufbau des Türbetätigungsmechanismus alle oben geschilderten Mängel behoben.
Die Fig. 3-6 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, wobei Fig. 3 das Schema einer einfachen Schwenkflügeltür und Fig. 4 jenes einer
Faltflügeltür veranschaulicht. Die Fig. 5 und 6 zeigen zwei wahlweise Ausführungen für die Ausbildung der Türführungsrollen und ihrer Nachstellung.
Gemäss Fig. 3 sind die Türflügel 1 in Augen 2 von Hebeln 3 drehbar, die oberhalb und unterhalb der Türflügel 1 angeordnet und durch die drehbar gelagerten Türbaumrohre 4 verbunden sind. An den Türflügeln 1 ist das Lagerschild für die ausserhalb ihrer Ebene angebrachte Rollenführung 5, welche in der Schiene 6 geführt ist, befestigt. Die Betätigungshebel 7 der Türbaumrohre 4 sind als Doppelhebel ausgebildet und über Gleitsteine 8 mit der Führungsschiene 6 verbunden.
Werden sie, beispielsweise vom Kolben des Druckluftzylinders 9 über den Doppelhebel 10 und das Gestänge 11 betätigt, dann vollführt-die Führungsschiene 6 eine translatorische Bewegung und bewirkt den punktiert eingetragenen Weg 12 der inneren Türkante und damit das erfindungsgemässe Abheben der Tür von der Rahmendichtung während des ganzen Uttnungs-und Schleu vorganges.
Fig. 4 zeigt eine mit der erfindungsgemässen
Einrichtung versehene Faltflügeltüre gemäss Fig. 2.
Bewegungsmässig entspricht die äussere Tür 3 a dem Hebel 3 und die innere Türe 1 a dem Tür- flügel 1 der Fig. 3. Türbaumrohr 4 und Rollenführung 5 sind vollkommen gleich ausgebildet.
Dagegen sind die Führungsschienen 6 a, um eine zweite Ausführungsmöglichkeit der Erfindung zu zeigen, für linke und rechte Tür getrennt angeordnet und nicht parallel verschiebbar, sondern um Lagerzapfen 13 drehbar. Ihre Betätigung erfolgt in diesem Fall vom Kolben des Arbeitszylinders 9 über den Doppelhebel 10 a und die Lasche 14, welche mit der linken Führungsschiene direkt und mit der rechten Schiene über einen Gleitstein 15 verbunden ist.
Die punktiert eingetragene Linie 12 a gibt wieder den Bewegungsverlauf der inneren Türkante an und zeigt, dass auch in diesem Fall das erfindunggemässe Abheben der Tür von der Rahmendichtung während des ganzen öffnung-un Schliessvorganges eintritt.
Fig. 5 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel für die Rollenführung 5 in Fig. 3 und 4. Sie besteht aus zwei koaxial angeordneten, aussen
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balligen Rollen 16, 17, die zwischen der Seitenfläche der Führung 6 und der nachstellbar angeordneten zweiten Seitenfläche 18 abrollen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schwenkflügeltür mit einfachen oder zweiteiligen Flügeln, deren Schwenkbewegung durch Führungen gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (6, 6 in zwanglänger Abhängigkeit von der Schwenkbewegung der Türflügel bewegbar sind.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Schwenkbewegung der Türflügel abhängige Antriebsmechanismus eine Parallelbewegung der Führungsschiene (6) senkrecht zur Türrahmenebene bewirkt.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Schwenkbewegung der Türflügel abhängige Antriebsmechanismus eine Drehung der Führungsschienen (6 a) um eine zu den Türbaumrohren parallele Achse bewirkt.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebs- mechanismus four idle Steuerbewegung der Führungsschienen so ausgelegt ist, dass die Innenkante der Türflügel während des gesamten öffnung-un Schliessvorganges von der Tür- EMI2.1 Türbaumbetätigungshebel (7) erfolgt.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Führungsschienen (6 a) von einem zwischen den Türbaumrohren liegenden und mit den Türbaumbetätigungshebeln durch ein Gestänge verbundenen Hebel (10 a) über eine Lasche (14) erfolgt.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung der Türflügel durch je zwei Rollen (16, 17) verfolgt, welche zwischen parallelen Flächen der Führungsschienen (6, 6 a) gleitungsfrei abrollen.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (6, 6 a) zum Zwecke der spielfreien Einstellung der koaxial angeordneten Rollen (16, 17) zweiteilig (18) ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT167514T | 1948-12-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT167514B true AT167514B (de) | 1952-01-25 |
Family
ID=3653962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT167514D AT167514B (de) | 1948-12-22 | 1948-12-22 | Schwenkflügeltür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT167514B (de) |
-
1948
- 1948-12-22 AT AT167514D patent/AT167514B/de active
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